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Mond- Erdrotation

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warsteiner52
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Mond- Erdrotation

Beitrag von warsteiner52 » 29. Aug 2010, 15:52

Hallo
Ich hatte erst vor die Frage im neuen Frage und Antwort -Spiel zu stellen, aber ich habe auf die letzte Frage keine Antwort.
Deshalb hier meine Frage:
Ich habe gelesen, daß die Erdrotation durch den Mond stabilisiert wird, so daß wir seit Jahrmillionen etwa ähnliche Jahrenzeiten haben, was ohne Mond nicht der Fall wäre. Wenn ich mir nun zum Beispiel den Saturn vorstelle, der keinen (im Masseverhältnis) ähnlich großen Mond hat, dann würde das im Umkehrschluß heißen, daß dieser relativ chaotisch seine Neigung der Rotationsachse ändern könnte. Wenn das so wäre, würden dann die Mondbahnen und das Ringsystem sich mitneigen? Und wenn ja, warum?

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gravi
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Re: Mond- Erdrotation

Beitrag von gravi » 29. Aug 2010, 16:55

Die Erdrotation wird durch den Mond stabilisiert, weil die Neigung der Erdachse zur Ekliptik konstant gehalten wird

Ohne den Mond würde die Erdachse wohl mehr taumeln oder sogar kippen, wie wir das bei der Venus beobachten - sie dreht sich deshalb verkehrt herum.

Ob die Rotationsachse bei den Gasplaneten "wackelt" kann ich nicht beantworten, ich denke aber, dass sich das Ringsystem nicht verändern würde.

Gruß
gravi
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Re: Mond- Erdrotation

Beitrag von Maclane » 29. Aug 2010, 18:25

gravi hat geschrieben: Ob die Rotationsachse bei den Gasplaneten "wackelt" kann ich nicht beantworten, ich denke aber, dass sich das Ringsystem nicht verändern würde.
Das hätt ich intuitiv auch gesagt! Aber liegt denn dem Uranus sein Ringsystem nicht ebenfalls schief?

Gruß
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gravi
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Re: Mond- Erdrotation

Beitrag von gravi » 29. Aug 2010, 19:18

Stimmt, da hast Du Recht.
Dann wird es wohl so sein, dass es sich (wie ich eigentlich vermutete) stets um den Planetenäquator positioniert.
Akkretionsscheiben machen das ja auch. Das wird wohl daran liegen, dass am Äquator die Massendichte und damit die Gravitation am höchsten sind.

Falls es einen anderen Grund gibt, möge man mich korrigieren!

Gruß
gravi
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Re: Mond- Erdrotation

Beitrag von seeker » 29. Aug 2010, 21:00

Ich weiß es leider auch nicht.

Was ich weiß, ist dass sich die Rotationsachsen von Planeten ohne großen Mond in relativ langen Zeitspannen extrem verschieben können (kosmologisch gesehen nicht mal so lange).
Dass der Einfluss, den gravi genannt hat, den Ring "mitzieht" scheint logisch zu sein.
Falls es so ist, fragt es sich in welchen Zeitspannen eine Verschiebung der Achse eines Ringsystems abläuft - insbesondere im Verhältnis zur Geschwindigkeit einer Achsverschiebung des Planeten selber.

Hm, wir bräuchten hier wohl eine Expertenmeinung...
Vielleicht finde ich noch etwas im Internet dazu.
gravi hat geschrieben:Ohne den Mond würde die Erdachse wohl mehr taumeln oder sogar kippen, wie wir das bei der Venus beobachten - sie dreht sich deshalb verkehrt herum.
Bist du dir da mit der Venus sicher? Ich habe von Theorien gehört, in denen von einer Kollision mit einem anderen Himmelskörper gesprochen wird und dass man es am Ende doch nicht wirklich weiß. Bemerkenswert bei der Venusrotation ist doch auch noch, dass sie so außergewöhnlich langsam rotiert.

Viele Grüße
seeker
Grüße
seeker


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Re: Mond- Erdrotation

Beitrag von gravi » 30. Aug 2010, 19:55

Absolut sicher bin ich mir dabei auch nicht. Die retrograde Rotation der Venus kann, wie Du schon sagst, auch von einem Zusammenstoß mit einem anderen Körper rühren. Irgendwo las ich jedoch auch einmal, dass dies die Folge der fehlenen Stabilisierung durch einen Mond sein kann.

Gruß
gravi
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