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Beamen als Verkehrsmittel

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Beamen als Verkehrsmittel

Beitrag von Astrone » 25. Jun 2020, 14:21

Hallo zusammen,

immer wieder beschäftigt mich das Alltagsthema vom A nach B zu kommen und so schnell es geht. Ich rede gar nicht von großen Flugen etc. wobei es natürlich das gleiche Thema ist... Ich habe meistens Tagträume während ich morgens zur Arbeit und Abends zurück nachhause eile und auch schon "die neueste Technik" wie Elektroscooter in Betracht genommen habe, um mindestens Abstände zu den ÖVM zu verkkürzen. Ich träume richtig vom Beamen, aber schätzungsweise ist die Technik noch nicht soweit und bei einem Versuch einen Menschen zu beamen wäre von A ein Mensch losgeschickt und bei B ein Schnitzel angekommen, oder? Vielleicht ist "Beamen" auch nicht die richtige Technik, vielleicht kann man sich schnell bewegen wenn man Zeit-Raum-Kontinuum irgendwie, zumindest minimal im Griff hätte..?

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ralfkannenberg
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Re: Beamen als Verkehrsmittel

Beitrag von ralfkannenberg » 25. Jun 2020, 17:11

Astrone hat geschrieben:
25. Jun 2020, 14:21
vielleicht kann man sich schnell bewegen wenn man Zeit-Raum-Kontinuum irgendwie, zumindest minimal im Griff hätte..?
Hallo Astrone,

da wäre für Dich vermutlich ein Wurmloch die geeignete Wahl, das mit negativer Gravitation aufgeweitet wird, so dass Du bequem hindurchgehen kannst.

Fass das Ding aber bloss nicht an, sonst riskierst Du, dass man die Folgen davon in den Nachbar-Galaxien mit schon kleineren Fernrohren, die im Gammastrahlen-Bereich empfindlich sind, sehen kann.

Ob in dem Planetensystem, in dem das Wurmloch installiert war, noch nennenswerte Strukturen wie Moleküle übrigbleiben, ist dabei äusserst fraglich.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Beamen als Verkehrsmittel

Beitrag von Astrone » 30. Jun 2020, 14:10

Hi Ralf,

ja, verrücktes Ding, daran habe ich natürlich auch gedacht! Aber ich meinte etwas mehr realistisches... ob etwas in die Richtung ernsthaft geforscht wird oder so..? Abgesehen von den interessanten Ergebnissen natürlich... LG

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Re: Beamen als Verkehrsmittel

Beitrag von Hansen » 30. Jun 2020, 22:07

Da bist du mit deine Gedanken so um die 500 Jahre zu früh.
Erst muss sich die Menschheit um ca 2/3 verringerund dabei auch die Folgen gut verdauen und sich dann auf Fortschritt der nicht durch Geld gesteuert widmen zu können. An den 2/3 verringern wird es nicht scheitern, eher an das besinnen.

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Re: Beamen als Verkehrsmittel

Beitrag von Astrone » 8. Jul 2020, 13:36

Außerdem ist da die Automobil- und allgemein die Verkehrindustrie (und ihre Lobby) viel zu sehr damit beschäftigt, ihre Profite zu erzielen, so dass die Forschung auf dem Gebiet keine große Zuwendung finden kann...

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Re: Beamen als Verkehrsmittel

Beitrag von Skeltek » 11. Jul 2020, 12:47

Es ist schade, daß die Komplexität der infrastrukturellen und systematischen Zusammenhänge der Menschheit und deren Arbeits-/Wirtschaftszusammenhänge die Nachvollziehbarkeit für die meisten Menschen überschreitet.
Die Grundproblematik ist, wie die geförderten Rohstoffe (Materialien als auch Energie und Nahrungsmittel) in die produzierten Güter verteilt werden. Es ist nunmal so, daß derzeit fast die gesammten Rohstoffe in Luxus und Wohlstand fließen - das ist die treibende Feder, die Menschen dazu bewegt für die Verbesserung ihrer eigenen Lebensqualität zu arbeiten. Solche Technologien bringen nunmal kein Vermehren von persönlichem Wohlstand für Entscheidungspersonen (Politiker, Kapitaleigner, Rohstofflieferer).
Außerdem wäre Beamen so aufwendig und energiefressend, daß es sinnvoller wäre in der Nähe des Arbeitsplatzes zu wohnen oder die Gebäude und Städte komplett umzubauen. Aber wir sind ja nicht einmal zu so etwas physisch einfachem im Stande. Man kann sich doch heutzutage nicht einmal darauf verlassen, daß die Leute das Auto immer nur einsetzen, wenn es unterm Strich ressourcentechnisch sinnvoll ist. Es wird nunmal darauf gepocht machen zu dürfen, was man gerade will. Das Auto hat man im Laufe des letzten Jahrhunderts zu einer Selbstverständlichkeit und die Freiheit der Wahl der Fortbewegung zu einem Grundrecht konventioniert.

Wer Rohstoffe so verschwenderisch verbläst, ist für die mündige Verwendung von Technologien wie Beamen ohnehin nicht qualifiziert.
Die Unmündigkeit ist von fast allen selbst verschuldet, weshalb meiner Meinung nach das Erwachsensein nicht auf einem Erlangen von Vernunft, sondern schlicht auf einem bürokratisch festgelegten Recht nach Lebensjahren beruht.
Die Menscheit ist ein Brei aus allen möglichen Persönlichkeiten, man kann hier weder die Endanwender noch die Entwickler nach Spreu und Weizen trennen. Es wird aber trotzdem noch zu viel Zeug entwickelt, was dann später von den falschen Menschen benutzt wird. Qualifizierte Personen erfinden Zeug wie die Atombombe, die dann von Personen von zweifelhafter Qualifikation benutzt wird.
Hätte ich zuhause Beamen oder eine Zeitmaschine erfunden, würde ich zumindest damit sicherlich nicht an die Öffentlichkeit gehen oder irgendjemanden informieren.

Und hier noch ein kurzes Gedenken an alle, die wegen Nichtveröffentlichung ihrer Erkentnisse nicht zu Rum und Ehre gelangt sind...
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Re: Beamen als Verkehrsmittel

Beitrag von Frank » 16. Jul 2020, 21:16

Skeltek hat geschrieben:
11. Jul 2020, 12:47
Es ist schade, daß die Komplexität der infrastrukturellen und systematischen Zusammenhänge der Menschheit und deren Arbeits-/Wirtschaftszusammenhänge die Nachvollziehbarkeit für die meisten Menschen überschreitet.
Für das, dass wir so "unfähig" sind, haben wir es aber weit gebracht auf dem Planeten.
Skeltek hat geschrieben:
11. Jul 2020, 12:47
Die Grundproblematik ist, wie die geförderten Rohstoffe (Materialien als auch Energie und Nahrungsmittel) in die produzierten Güter verteilt werden. Es ist nunmal so, daß derzeit fast die gesammten Rohstoffe in Luxus und Wohlstand fließen - das ist die treibende Feder, die Menschen dazu bewegt für die Verbesserung ihrer eigenen Lebensqualität zu arbeiten.
Das ist genau der Prozess, der es geschafft hat, dass heute nur noch jeder zehnte Mensch auf Erden nichts zu Essen hat, wären es 1980 noch jeder Zweite war.
Geht halt nicht von heute auf morgen. Ist also nichts für Tagträumer.....
Skeltek hat geschrieben:
11. Jul 2020, 12:47
Solche Technologien bringen nunmal kein Vermehren von persönlichem Wohlstand für Entscheidungspersonen (Politiker, Kapitaleigner, Rohstofflieferer).
Hä? Das verstehe ich nicht. Was denn nu?

Skeltek hat geschrieben:
11. Jul 2020, 12:47
Außerdem wäre Beamen so aufwendig und energiefressend, daß es sinnvoller wäre in der Nähe des Arbeitsplatzes zu wohnen oder die Gebäude und Städte komplett umzubauen.
Ist halt ein netter Gedanke und mehr sollte man daraus nicht machen.
Skeltek hat geschrieben:
11. Jul 2020, 12:47
Aber wir sind ja nicht einmal zu so etwas physisch einfachem im Stande. Man kann sich doch heutzutage nicht einmal darauf verlassen, daß die Leute das Auto immer nur einsetzen, wenn es unterm Strich ressourcentechnisch sinnvoll ist. Es wird nunmal darauf gepocht machen zu dürfen, was man gerade will. Das Auto hat man im Laufe des letzten Jahrhunderts zu einer Selbstverständlichkeit und die Freiheit der Wahl der Fortbewegung zu einem Grundrecht konventioniert.
Immer in der Geschichte, bei dem Menschen Anderen vorgeschrieben haben was sinnvoll ist, endete es in einem Fiasko und in unglaublichem Leid.

Skeltek hat geschrieben:
11. Jul 2020, 12:47
Wer Rohstoffe so verschwenderisch verbläst, ist für die mündige Verwendung von Technologien wie Beamen ohnehin nicht qualifiziert.
Aha, am besten wir begehen alle kollektiven Selbstmord. (Boah wie ich dieses protestantische, nordeuropäische Gejammer inzwischen nicht mehr ertragen kann, hatte ich schon fast vergessen)
Skeltek hat geschrieben:
11. Jul 2020, 12:47
Die Unmündigkeit ist von fast allen selbst verschuldet, weshalb meiner Meinung nach das Erwachsensein nicht auf einem Erlangen von Vernunft, sondern schlicht auf einem bürokratisch festgelegten Recht nach Lebensjahren beruht.
Die Menscheit ist ein Brei aus allen möglichen Persönlichkeiten, man kann hier weder die Endanwender noch die Entwickler nach Spreu und Weizen trennen. Es wird aber trotzdem noch zu viel Zeug entwickelt, was dann später von den falschen Menschen benutzt wird. Qualifizierte Personen erfinden Zeug wie die Atombombe, die dann von Personen von zweifelhafter Qualifikation benutzt wird.
Hätte ich zuhause Beamen oder eine Zeitmaschine erfunden, würde ich zumindest damit sicherlich nicht an die Öffentlichkeit gehen oder irgendjemanden informieren.
Ich würde dir die Sintflut, oder eine Vorgehensweise wie in Sodom und Gomorrha empfehlen.
Lt. Bibel hat es sich bewährt und wenn schon Gott seine Prototypen/Erstentwicklungen eliminiert, ergo auch er Mist produziert hat, dann dürfen wir auch mal.
Ich finde wir sollten auch an die Hardware des Homo Sapiens gehen, denn die Software ist doch inzwischen völlig ausgereizt, oder?

Bitte entschuldige Skeltek, aber wenn ich soviel Missmut, so wenig Glaube ab die eigene Spezies, gepaart mit dem Weltuntergang lesen muss, dann kann ich nicht anders. :wink:

Eine Frage hätte ich da aber noch. Bitte erkläre mir einmal kurz, was für dich ein sinnvoller Umgang mit Rohstoffen wäre und wie lange diese halten sollen?
Mit freundlichen Grüßen

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Re: Beamen als Verkehrsmittel

Beitrag von Skeltek » 18. Jul 2020, 04:03

Frank hat geschrieben:
16. Jul 2020, 21:16
Für das, dass wir so "unfähig" sind, haben wir es aber weit gebracht auf dem Planeten.
Das würde eine Ameisenkolonie auch sagen, nachdem sie ein Terarrium niedergewirtschaftet hat.
Frank hat geschrieben:
16. Jul 2020, 21:16
Das ist genau der Prozess, der es geschafft hat, dass heute nur noch jeder zehnte Mensch auf Erden nichts zu Essen hat, wären es 1980 noch jeder Zweite war.
Du sprichst von der 'Treibstoffversorgung' der potentiellen Arbeiter, die vereinten Nationen sprechen davon, Nahrungsmittelproduktion und nominales Einkommen zu steigern, indem man deren Produktivität erhöht (siehe z.B. Wikipedia). Das hat jedoch relativ wenig mit dem Abbau von den seltenen Rohstoffen zu tun, die die uns dann für die von ihnen abgebaute Nahrung bieten. Es ist eigentlich egal, ob es beabsichtig ist oder nicht, letztlich bearbeiten die unsere Felder in deren Land und dürfen sich dann einen Teil nehmen, während wir die für uns wichtigen Rohstoffe behalten. Ich sehe nicht wieso sich letzteres nach Jahrzehnten plötzlich ändern sollte.
Frank hat geschrieben:
16. Jul 2020, 21:16
Skeltek hat geschrieben:
11. Jul 2020, 12:47
Solche Technologien bringen nunmal kein Vermehren von persönlichem Wohlstand für Entscheidungspersonen (Politiker, Kapitaleigner, Rohstofflieferer).
Hä? Das verstehe ich nicht. Was denn nu?
Wer auf der Erde hätte persönlich etwas davon, wenn wir ein z.B. Kolonieschiff weg schicken, daß man nie wieder sehen wird? Selbst, wenn sich Wissenschaftler und Ingenieure bereit erklären würden, daß Zeug kostenlos zu bauen wenn man ihnen nur die nötigen Rohstoffe geben würde, würden die Leute die am Hebel der Rohstoff- und Wohlstandsverteilung sitzen das nicht umsetzen. Auch hat sicherlich keiner wirklich Interesse an Technologien, die ihm persönlich nichts bringen.
Frank hat geschrieben:
16. Jul 2020, 21:16
Immer in der Geschichte, bei dem Menschen Anderen vorgeschrieben haben was sinnvoll ist, endete es in einem Fiasko und in unglaublichem Leid.
Ja, weil Leute dann trotzdem irgendwann gewaltbereit durchsetzen, was sie eigentlich nicht tun sollten. Das fängt beim Nachbarn in der dritten Welt an an, der in seinem Garten Giftmüll oder Autoreifen verbrennt, geht über Leute, die ihren Müll auf die Straße werfen, und hört in 80 Jahren bei Leuten auf, die darauf bestehen mehr Energie pro Tag zu verbrauchen, als pro Tag generiert werden kann. Im Raumschiff nicht rauchen! ... sag das mal der dritten Generation auf einem Kolonieschiff.
Frank hat geschrieben:
16. Jul 2020, 21:16
Skeltek hat geschrieben:
11. Jul 2020, 12:47
Wer Rohstoffe so verschwenderisch verbläst, ist für die mündige Verwendung von Technologien wie Beamen ohnehin nicht qualifiziert.
Aha, am besten wir begehen alle kollektiven Selbstmord. (Boah wie ich dieses protestantische, nordeuropäische Gejammer inzwischen nicht mehr ertragen kann, hatte ich schon fast vergessen)
Das ist nicht das Gejammer der Nordeuropäer, sondern die Klageschrift unserer Urenkel. Es geht darum, wie man den Verbrauch des wenig Übrigen auf die Folgegenerationen verteilt. Reicht es noch für unsere Kinder oder noch für die 5. Generation nach uns? Keiner kann erzählen, dass das Erdöl noch 100 bis 800 Jahre hält.
Frank hat geschrieben:
16. Jul 2020, 21:16
Ich würde dir die Sintflut, oder eine Vorgehensweise wie in Sodom und Gomorrha empfehlen.
Lt. Bibel hat es sich bewährt und wenn schon Gott seine Prototypen/Erstentwicklungen eliminiert, ergo auch er Mist produziert hat, dann dürfen wir auch mal.
Ich finde wir sollten auch an die Hardware des Homo Sapiens gehen, denn die Software ist doch inzwischen völlig ausgereizt, oder?

Bitte entschuldige Skeltek, aber wenn ich soviel Missmut, so wenig Glaube ab die eigene Spezies, gepaart mit dem Weltuntergang lesen muss, dann kann ich nicht anders. :wink:

Eine Frage hätte ich da aber noch. Bitte erkläre mir einmal kurz, was für dich ein sinnvoller Umgang mit Rohstoffen wäre und wie lange diese halten sollen?
Ja, mein Zukunftsbild ist nicht gerade rosig, aber das wird wohl jeder unterschiedlich einschätzen. Ich denke man sollte die Rohstoffe zumindest so aufteilen, daß sie nich die nächsten 2-3 Generationen ausreichen und man bis dahin zumindest die Möglichkeit hat zur Not unter enormem Arbeits- und Kapitaleinsatz Rohstoffe aus dem Weltraum in den erdnahem Orbit zu bringen (alleine die Durchführung bräuchte Jahrzehnte). Mit Glück können wir das Zeug ohne Kollateralschäden in irgendeiner Wüste abstürzen lassen, falls man es in kleine Stücke schneiden kann. Schwermetalle und Geröll kriegt man so sicherlich in die Finger, mit Öl und anderen Produkten sieht es da vermutlich schwerer aus; ggf kann man da unter hohem Energieaufwand synthetischen Ersatz herstellen.

Was denkst du denn so? Wenn du z.B. noch ca 100xy Rohöl auf der Erde fördern könntest, wie würdest du es auf die nachfolgenden Generationen bzw Jahre verteilen? Wir 40%? Unsere Kinder 30%? deren Kinder 15%? Danach 10%? bleiben dann ja noch 5% für die vierte Generation übrig. Ich rechne mal mit grob 20 Jahen Abstand pro Generation. Welche Generation sollte wieviel verbrauchen dürfen?

Und ja, ich schwanke da zwischen sehr pessimistisch (auch wenn mir Nachfolgegenerationen fast egal sein könnten), hoffnungsvoll(es wird wohl immer irgendwie weitergehen) und realistisch (man hat kaum eine Chance Einfluss auf die entwicklung zu nehmen).

Trotzdem ist Beamen ein schöner Traum :)
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Re: Beamen als Verkehrsmittel

Beitrag von Frank » 20. Jul 2020, 10:04

Skeltek hat geschrieben:
18. Jul 2020, 04:03

Das würde eine Ameisenkolonie auch sagen, nachdem sie ein Terarrium niedergewirtschaftet hat.
Na wenn du den Menschen schon mit einer Ameisenkolonie vergleichst, dann ist meine Vermutung ja richtig. :wink:
Skeltek hat geschrieben:
18. Jul 2020, 04:03
Du sprichst von der 'Treibstoffversorgung' der potentiellen Arbeiter, die vereinten Nationen sprechen davon, Nahrungsmittelproduktion und nominales Einkommen zu steigern, indem man deren Produktivität erhöht (siehe z.B. Wikipedia). Das hat jedoch relativ wenig mit dem Abbau von den seltenen Rohstoffen zu tun, die die uns dann für die von ihnen abgebaute Nahrung bieten. Es ist eigentlich egal, ob es beabsichtig ist oder nicht, letztlich bearbeiten die unsere Felder in deren Land und dürfen sich dann einen Teil nehmen, während wir die für uns wichtigen Rohstoffe behalten. Ich sehe nicht wieso sich letzteres nach Jahrzehnten plötzlich ändern sollte.
Das ist viel intellektuelle Fantasie und viel Neomarxismus.
Vielleicht funktionieren gewisse Dinge so, weil sie so und nur(!) so funktionieren?

Skeltek hat geschrieben:
11. Jul 2020, 12:47

Wer auf der Erde hätte persönlich etwas davon, wenn wir ein z.B. Kolonieschiff weg schicken, daß man nie wieder sehen wird? Selbst, wenn sich Wissenschaftler und Ingenieure bereit erklären würden, daß Zeug kostenlos zu bauen wenn man ihnen nur die nötigen Rohstoffe geben würde, würden die Leute die am Hebel der Rohstoff- und Wohlstandsverteilung sitzen das nicht umsetzen. Auch hat sicherlich keiner wirklich Interesse an Technologien, die ihm persönlich nichts bringen.
Du machst da nach meinem dafürhalten einen Denkfehler. Auch wir Menschen, wie der Rest auf diesem Planeten auch, funktionieren nach dem ökonomischen Prinzip. (Auch wenn man im Detail natürlich darüber streiten kann)
Ein Generationen Raumschiff(ich denke mal du meinst das) ist erst mal eine kühne Idee, aber unabdingbar, wenn die Menschheit langfristig überleben will. Wir wissen gerade hier in dem Forum, dass die Erde und nur ein Zeitfenster übrig lässt. Das ist zugegeben groß, aber nicht unendlich und wenn sich in ein paar Millionen Jahre die Verbindung zwischen Nord und Südamerika wieder öffnet, dann ist das Leben in Europa wie wir es kennen Geschichte.
Darum habe ich dich ja gefragt, wie lange die Rohstoffe hier halten sollen?
Skeltek hat geschrieben:
11. Jul 2020, 12:47
Ja, weil Leute dann trotzdem irgendwann gewaltbereit durchsetzen, was sie eigentlich nicht tun sollten. Das fängt beim Nachbarn in der dritten Welt an an, der in seinem Garten Giftmüll oder Autoreifen verbrennt, geht über Leute, die ihren Müll auf die Straße werfen, und hört in 80 Jahren bei Leuten auf, die darauf bestehen mehr Energie pro Tag zu verbrauchen, als pro Tag generiert werden kann. Im Raumschiff nicht rauchen! ... sag das mal der dritten Generation auf einem Kolonieschiff.

Langsam nähern wir uns dem Auge des Sturms. Der Homo Sapiens ist in der Position Schlüsse zu ziehen, aber er ist intellektuell nicht in der Lage, alles umzusetzen, was er erkennt.
Da juckt den Jungen zu sehr der Schritt und die Alten kleben an der Erhaltung des Staus Quo.
Meine These:
Man sollte den Homo Sapiens nicht zu sehr überfordern, denn viele Sachen kann er gar nicht. In Verbindung mit KI wird das vielleicht mal etwas anders, aber ob das dann noch Leben ist?

Skeltek hat geschrieben:
11. Jul 2020, 12:47

Das ist nicht das Gejammer der Nordeuropäer, sondern die Klageschrift unserer Urenkel. Es geht darum, wie man den Verbrauch des wenig Übrigen auf die Folgegenerationen verteilt. Reicht es noch für unsere Kinder oder noch für die 5. Generation nach uns? Keiner kann erzählen, dass das Erdöl noch 100 bis 800 Jahre hält.
Oh, vielleicht sieht die Klageschrift unserer Urenkel auch so aus, dass sie ihre Energie inzwischen aus der Kernfusion beziehen und uns vorwerfen, warum man Billionen an Ressourcen weltweit für "Einbahnstraßen" wie Wind und Solarenergie verschwendet hat, die man jetzt auch noch kostenintensiv zurück bauen muss.
Vielleicht klagen sie uns an, warum Arme Menschen und Kinder, seltene Erden unter menschenunwürdigen Verhältnissen haben abbauen müssen, obwohl man gerade den zweiten Asteroiden gefunden hat, der zu 30 % (völlig willkürlich diese Zahl von mir)aus seltenen Erden besteht, ihn abbaut und nun für alle genügend zur Verfügung steht? (Hätte man da nicht gleich danach suchen können?)
Skeltek hat geschrieben:
11. Jul 2020, 12:47
Ja, mein Zukunftsbild ist nicht gerade rosig, aber das wird wohl jeder unterschiedlich einschätzen. Ich denke man sollte die Rohstoffe zumindest so aufteilen, daß sie nich die nächsten 2-3 Generationen ausreichen und man bis dahin zumindest die Möglichkeit hat zur Not unter enormem Arbeits- und Kapitaleinsatz Rohstoffe aus dem Weltraum in den erdnahem Orbit zu bringen (alleine die Durchführung bräuchte Jahrzehnte). Mit Glück können wir das Zeug ohne Kollateralschäden in irgendeiner Wüste abstürzen lassen, falls man es in kleine Stücke schneiden kann. Schwermetalle und Geröll kriegt man so sicherlich in die Finger, mit Öl und anderen Produkten sieht es da vermutlich schwerer aus; ggf kann man da unter hohem Energieaufwand synthetischen Ersatz herstellen.
So wenig traust du uns zu?
Zuerst muss jetzt mal schnell eine Mondbasis her, die dann kontinuierlich zu einer Stadt ausgebaut werden muss. Von dort aus muss man Asteroiden erkunden, die potentiell als Rohstofflieferanten dienen können. Abbau, dann Transport auf den Mond, wegen geringer Schwerkraft einfacher, dort Weiterverarbeitung und ständiger Pendelverkehr mit der Erde.
Viel Pionierarbeit, immenser Aufwand, aber mittel und langfristig unsere einzige Chance. Sonst wird sich die Menschheit wegen der letzten verbliebenen Rohstoffe komplett zerfleischen. (Ob das nun in 2, 3 , oder erst in 10 Generationen der Fall ist, ist belanglos)

Skeltek hat geschrieben:
11. Jul 2020, 12:47
Was denkst du denn so? Wenn du z.B. noch ca 100xy Rohöl auf der Erde fördern könntest, wie würdest du es auf die nachfolgenden Generationen bzw Jahre verteilen? Wir 40%? Unsere Kinder 30%? deren Kinder 15%? Danach 10%? bleiben dann ja noch 5% für die vierte Generation übrig. Ich rechne mal mit grob 20 Jahen Abstand pro Generation. Welche Generation sollte wieviel verbrauchen dürfen?

Unser Ziel kann nur sein, mit den Rohstoffen einigermaßen sparsam umzugehen (effizientere Maschinen) und forschen und entdecken.
Ansonsten ist dein Beispiel das, mit dem berühmten Kuchen. Du kannst in viele Male teilen, aber er ist halt endlich. Dann musst du dich rechtzeitig um Kuchenersatz umsehen.
Da hilft es aber wenig, Technik, Zukunft und Geldsystem Feindlichkeit aufzubauen und laut zu schreien wir werden alle sterben!
Skeltek hat geschrieben:
11. Jul 2020, 12:47
Und ja, ich schwanke da zwischen sehr pessimistisch (auch wenn mir Nachfolgegenerationen fast egal sein könnten), hoffnungsvoll(es wird wohl immer irgendwie weitergehen) und realistisch (man hat kaum eine Chance Einfluss auf die entwicklung zu nehmen).
Wir sind mittlerweile soweit, das es der berühmte"way of no return ist"
Es existiert nämlich bereits ein Generationen Raumschiff. Nennt sich Erde. Wir haben gar keine andere Wahl das Sonnensystem für uns zu nutzen. Und bis das aufgebraucht wäre, ist die Erde dann so, oder so nicht mehr bewohnbar und wir müssen umsiedeln.
Skeltek hat geschrieben:
11. Jul 2020, 12:47
Trotzdem ist Beamen ein schöner Traum :)
Das ist für mich z.B. eine völlige Spinnerei(ok lustige Idee) und wenn man bedenkt, warum man diese Schnapsidee in Star Trek eingebaut hat, dann lohnt sich das Nachdenken darüber noch nicht mal.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Beamen als Verkehrsmittel

Beitrag von Skeltek » 21. Jul 2020, 20:05

Frank hat geschrieben: Unser Ziel kann nur sein, mit den Rohstoffen einigermaßen sparsam umzugehen (effizientere Maschinen) und forschen und entdecken.
Ansonsten ist dein Beispiel das, mit dem berühmten Kuchen. Du kannst in viele Male teilen, aber er ist halt endlich. Dann musst du dich rechtzeitig um Kuchenersatz umsehen.
Du musst aber zugeben, daß man einen gemeinsamen Kuchen nur dann aufessen sollte, falls man sich selbst bereits um einen Ersatz gekümmert hat. Der Spruch steht, musst du zugeben, nur Leuten zu, die 'den Ersatz' gefunden haben. Es ist aber anscheinend sehr in Mode diese Aufgabe den Wissenschaftlern und Kindern zuzuschieben, während man selbst den Kuchen mit vollem Mund aufisst.
Ich würde so etwas nur sagen, wenn ich kurz davor wäre die Alternative in Betrieb zu nehmen, nachdem ich die entwickelt habe. Man kann nicht zum Beispiel gerade denjenigen, die an der kalten Fusion arbeiten und sagen man solle vorsichtig und sicherheitshalber auch jeden Fall sparsam sein, vorwerfen, die sollen schneller arbeiten, damit einem morgen nicht der Strom ausgeht und die eigenen Energieanforderungen noch weiter wachsen sehen möchte. Ich frage mich halt, wieso es für unsere Kinder und künftigen Wissenschaftler kein Problem sein soll, während unsere Generation seit Ewigkeiten daran scheitert.
Frank hat geschrieben: Da hilft es aber wenig, Technik, Zukunft und Geldsystem Feindlichkeit aufzubauen und laut zu schreien wir werden alle sterben!
Das schreit aber keiner :-?
Es gibt nunmal leider kein 'Wir', nur Individuen mit sich teilweise überlappenden Zielen und Ansichten. Eine ökonomisches Gleichgewicht kommt nicht automatisch zustande... und die Menschen haben noch nicht einmal dieselben Ziele, die sie durch ökonomische Betrachtungsweise optimieren wollen.Manche wollen Macht, manche Geld, andere Hightechspielzeug oder Familie - wasimmer man hofft als Mittel zur Lebenssinn-Schaffung machen zu können.
Menschen schaffen es nicht einmal in einer WG ohne Konflikte zusammen zu wohnen; du sagst jedoch das sei nicht einmal global ein Problem. Aber wenn du dir vorstellen kannst, mit mir und Seeker mehrere Jahre auf einem Boot zu verbringen, schafft es die Menschheit in ihrem Raumschiff sicherlich auch :lol: ;)

Wenn es wirklich so einfach ist Alternativen wie Fusion zu erreichen und zu nutzen, wieso machen wir das dann nicht vorher, bevor der Kuchen aufgebraucht ist? Sogar dieses Problem der Energiekrise wird verharmlost, während man es selbst nicht einmal nach 60 Jahren fertig bringt einen nutzbaren Fusionsreaktor gewinnbringend ans Netz zu schließen.
Das ergibt jedenfalls für mich keinen Sinn. Man sagt die Wissenschaftler und Kinder kriegen das sicherlich problemlos hin und man brauche keine Angst vor der Zukunft zu haben und das wird alles schon nicht mit massiven Schäden wirtschaftlicher, finanzieller und energetischer Art enden, aber selbst scheut man sogar die billigen und saueinfach zu produzierenden Solarpannels wie die Pest, weil es einem dann selbst zu teuer ist und man nur das Versprechen an die anderen gibt, daß mit Technologie und deren stetigem Bemühen die das schon irgendwie hinkriegen werden. Und das, wo man sich nocht nicht einmal ernsthaft bemüht das Problem der Alternative ersteinmal selbst zu lösen, bevor man die letzten Krümel vom Teller haut.

Und ja, ich glaube das Beispiel mit den Ameisen hat schon was :D
Vor allem kann man sehen was für ein Chaos ausbricht, wenn da plötzlich keine Königin mehr da ist zum koordinieren, Wirtschaft am Laufen halten oder den Ameisen einen höheren Lebenssinn zu geben ^^
Frank hat geschrieben: Das ist viel intellektuelle Fantasie und viel Neomarxismus.
Vielleicht funktionieren gewisse Dinge so, weil sie so und nur(!) so funktionieren?
Um ehrlich zu sein weiss ich nicht einmal, was Neomarxismus eigentlich genau sein soll. Ja, es mag vielleicht übertrieben scheinen, aber auch solache Ansichten braucht es denke ich. Immerhin gehen gefühlt 99% der Menschen extremen Ansichten oder Entscheidungen aus dem Weg. Das ist möglicherweise ein gesunder Herdentrieb.
Keiner hier sagt, daß der Kapitalismus schlecht ist. Mir ist egal von was für einer Regierungs- oder Wirtschaftsform ich verwaltet werde - es geht mir mehr darum, daß die Leute die den größten Einfluss haben keinen Mist bauen. Man kann sich auch in einer kapitalorientierten Demokratie völlig ausbeuterisch verhalten im Amt. Sowas könnte ich mir sogar in den USA vorstellen, dem Quell und Geburtsort der demokratischen Ideologie :devil: :mrgreen:

Es sind schließlich nicht die Systeme, die gut oder schlecht sind, sondern die Menschen und was sie daraus machen.
Man kann nicht jemanden einen Öko schimpfen, wenn er das sinnlos regelmäßige aus-Spaß-an-der-Freude-Verschrotten von SUVs durch seinen reichen Nachbarn aus Vernunftsgründen bemängelt. Dadurch daß ich die Vertreter der westlichen Politik bemängele, bin ich noch lange kein Russlandfan - ich mag nunmal keine Extreme (auch, wenn das viele für extrem halten :wn: ). Es ist mir egal was jemand für ein Auto fährt oder ob er sich eine Monarchie oder föderalistisches Matriarchat wünscht - die Leuten sollten egal in welcher Form versuchen vernünftig zu sein. Ich bin gegen jede Form der Ausbeutung, vor allem sollte es in der Demokratie keine geben... deshalb bin ich noch lange kein Kommunist oder Marxist. Ich diskriminiere Menschen völlig unabhängig von ihren politischen Ansichten oder ihrer Abstammung :P ;j

Hmm, ich weiss nicht wie man darauf kommt, daß wenn etwas funktioniert, es nicht auf andere Weise funktionieren könnte. Vor allem lenkt es vielleicht(?) davon ab, daß Dinge, die lange funktioniert haben es nicht ewig tun werden müssen. Wir leben in einer Zeit des Wandels, und noch nie war das Festhalten an alten Formen und Konservativismus so bremsend (vor allem auch für die Wissenschaft). Wir leben in einer Zeit, in welcher das Tempo der Veränderung und Verbesserung immer schneller gehen könnte... aber man legt halt künstlich Bremsen an. Das ist finde ich bedrohlich, da man alles Gute (und damit verbundene Schlechte/Konsequenzen) was so mit der technologischen Veränderung daherkommt annimmt, aber andererseits bei dem entgegenwirkt, was für die Kompensation(Preis) erforderlich ist. Raketenstarts verschmutzen numal die Umwelt sehr (wobei wir da ein großes Puffer haben), Elektroautos sind leider und sparen fossile Brennstoffe (aber keiner will sich zum Recycling verpflichten), wir sind in der Lage unsere Verpackungen zu recyclen (und trotzdem stellen wir verschweißte Verbundstoffe/Tetrapacks her die dann ehh verbrannt werden) und wir nehmen alle Vorteile der Informatik in Anspruch, während wir die damit verbundenen Problematiken systematisch von uns weg schieben.

Ich finde es ja gut mit dem Fortschritt zu gehen, aber gerade in einem Zeitalter der massiven Veränderung, sollte man nicht einen Berg an Vorteilen nehmen, und sich gegen die plötzliche Masse erforderlicher Rechnungen/Kompensationsverpflichtungen wehren.
Gödel für Dummies:
  • Unentscheidbarkeit - Dieser Satz ist wahr.
  • Unvollständig - Aussage A: Es existiert nur ein Element A.
  • Widersprüchlich - Dieser Satz ist falsch.

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