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Beitrag von Frank » 4. Okt 2019, 20:57

Was meint ihr? Braucht es einen vierten Teil?
Und wie zum Geier sollen Neo und Trinity wieder auferstehen. ;?

https://www.moviepilot.de/news/matrix-4 ... ck-1120750
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Matrix 4

Beitrag von tomS » 4. Okt 2019, 23:38

so dringend wie Titanic 2
Gruß
Tom

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Re: Matrix 4

Beitrag von seeker » 5. Okt 2019, 10:43

Die Story war abgeschlossen. Manche meinen, man hätte die Geschichte schon damals besser mit zwei statt drei Filmen erzählen sollen.
Was bei einem 4. Teil herauskommen soll, außer Profit für die Macher... na, da hab ich wenig Hoffung, dass das etwas Gescheites wird.
Ich sehe es wie Tom, ich befürchte es kann nur etwas wie Titanic 2 oder Highlander 2, 3, ... herauskommen.
Der größte Problem vieler Hollywoodfilme heutztage ist nicht die technische Perfektion, die Schauspieler und dergleichen, sondern eine gute, interessante, inspirierende, neue Geschichte zu finden und die gut zu erzählen. Daran mangelt es leider oftmals erheblich.
Und ich sehe nicht, wie das bei Matrix gehen soll, aber vielleicht werden wir ja überrascht. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt...
Grüße
seeker


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Re: Matrix 4

Beitrag von Elvis » 5. Okt 2019, 19:51

Teil 1 war gut, danach ging es nur noch abwärts. Der tiefere Sinn ging verloren und die Gewalt hat wie immer gewonnen. Dass am Ende von Teil 3 die Aliens ein humanoides Antlitz darstellen und dummes Zeug labern war der absolute Tiefpunkt. Trotzdem bin ich sicher, dass Teil 4 noch schlechter werden kann, denn Dummheit kann immer unterboten werden.

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Re: Matrix 4

Beitrag von tomS » 5. Okt 2019, 20:44

Ich werde jedenfalls lange warten, bis ich mir den Film ansehe - da braucht‘s viele Kritiken und Meinungen von Bekannten. Oder er kommt direkt ins Heimkino - ist nicht schlechter.
Gruß
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Re: Matrix 4

Beitrag von Skeltek » 6. Okt 2019, 01:07

Man merkte die tieferen Gedanken hinter dem Film, wenn man sich vorher bereits mit diversen Aspekten beschäftigt hatte.
Für mich schien es so, als wäre jemand mit tollen Ideen und tiefsinnigeren Gedankengängen auf die Geldgeber zugekommen und die hätten dann diktiert wie es zu sein hat, damit genug Mainstream-Amis damit etwas anfangen können. Ein vierter Teil? Die Chance dass es etwas gutes wird wäre da gewesen, wenn nicht so offensichtlich wäre, dass in der Trilogie bereits 'von oben' extrem viel rein gepfuscht worden wäre.
So wie die ersten Filme verfilmt wurden, war spätestens beim dritten Teil der größte Part des eigentlichen Gedankenganges völlig verwässert. Bei der Fortsetzung kann ich mir leider nur schlecht 'weniger Einmischung' durch die Kapitalgeber vorstellen.

Aber 'Metropolis' wäre heute auch keine echte Perle, wenn damals dubiose Idioten das Teil für die breite Masse gesellschaftsfähig und 'auf lustig' gemacht hätten. Metropolis hat heute noch extreme gesellschaftliche, kulturelle und distopische Einflüsse auf (auch) die Filmindustrie.
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Re: Matrix 4

Beitrag von seeker » 6. Okt 2019, 10:36

Ich gehöre nicht zu den Leuten, die Teil 2 und 3 für schlecht halten.
Vielleicht muss man diese Teile mehrmals sehen um sie richtig zu würdigen, manche schnellen Dialoge musste man konzentriert mithören und hinterher durchdenken, sonst verstand man sie nicht. Ich war von allen drei Teilen sehr begeistert, da war für mich kein Tiefpunkt sondern viele gute Gedanken, Soryfäden und eben ein echt neues Setting aus einem Guss, das ich so vorher noch nicht im Hollywoodkino sah.
Eine Fortsetzung kann m.E. nur schlechter werden.
Grüße
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Re: Matrix 4

Beitrag von tomS » 6. Okt 2019, 11:09

Die Ansprache von Smith an Neo am Ende des dritten Teils ist ein Klassiker der Filmgeschichte.

Trotzdem - weniger Action und eine gewisse Straffung von Teil 2 und 3 wären nicht schlecht gewesen.
Gruß
Tom

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Re: Matrix 4

Beitrag von Frank » 6. Okt 2019, 11:54

@seeker
Zustimmung . Teil zwei und drei sind auch sehr gut

Aha,es liegen schon zwei Drehbücher vor.
Star wars lässt grüßen. :mrgreen:

https://mixed.de/matrix-4-bei-warner-br ... dem-tisch/
Mit freundlichen Grüßen

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Re: Matrix 4

Beitrag von Hansen » 7. Okt 2019, 01:59

Mir egal wie sie die Erfindung der Aufstehen machen
Matrix ist klasse IMHO

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Re: Matrix 4

Beitrag von Frank » 8. Okt 2019, 10:40

tomS hat geschrieben:
6. Okt 2019, 11:09
Die Ansprache von Smith an Neo am Ende des dritten Teils ist ein Klassiker der Filmgeschichte.

Trotzdem - weniger Action und eine gewisse Straffung von Teil 2 und 3 wären nicht schlecht gewesen.
Straffung wäre aber nicht hilfreich gewesen, da man dann noch weniger verstanden hätte. :?

Teil 2 besteht im großen Ganzen aus der Einflechtung des Architekten und das Agent Smith kein Teil der Matrix mehr ist und sich nun endlos reproduzieren kann. Somit hat Neo auch wieder einen "würdigen" Gegner. :wink:

Teil 3 ich zitiere hier einfach mal Wiki, weil es dort gut geschrieben ist.
Smith ist das Äquivalent zu Neo, das Ergebnis der Gleichung des Architekten der Matrix, der ein Gleichgewicht der Kräfte innerhalb der Matrix anstrebt.
Es kommt zum entscheidenden Kampf, den ein Smith allein bestreitet, da er sich sicher ist, dass er siegen wird. Als Neo am Boden liegt, spricht Smith davon, wie er dies vorausgesehen habe, und gibt, beseelt vom Orakel, einen ihrer Sätze wieder: „Alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende, Neo“. Neo gibt daraufhin scheinbar auf und lässt sich von Smith überschreiben. Da Neo nun nicht mehr existiert, die eine Seite der Gleichung somit 0 beträgt, wird durch den Tod Neos auch Smith zerstört.

Die Wächter sind bis vor den Tempel von Zion vorgerückt. Sie brechen jedoch wie versprochen ihren Angriff ab und ziehen sich zurück. Morpheus und den anderen wird klar, dass Neo sie gerettet hat. Gleich darauf wird die Matrix neu gestartet. Am Ende treffen sich das Orakel und der Architekt in der neu gestarteten Matrix. Der Architekt stellt die Frage, wie lange dieser Frieden halten solle, woraufhin das Orakel antwortet: „So lange es geht!“
https://de.wikipedia.org/wiki/Matrix_Revolutions
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Matrix 4

Beitrag von Frank » 9. Okt 2019, 20:40

Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Matrix 4

Beitrag von seeker » 10. Okt 2019, 12:08

Was mich bei Matrix nur immer etwas gestört hat, war die Sache mit der Abwärme von Menschen als Energiequelle für die Maschinen.
Das fand ich nicht überzeugend, das macht energetisch keinen Sinn. Es ist hier immer effizienter direkt die Primärenergiequelle (was immer die auch sein mag) zu verstromen, anstatt einen Mordsaufwand mit der Ernährung, Kontrolle, Lagerung, usw. der menschlichen Körper zu betreiben und noch dazu der Erschaffung und Unterhaltung einer Matrix extra für die Menschen.
Höchstens könnte man hier den Maschinen ein 'humanistisches' Motiv unterstellen: Sie wollten die Menschheit aus ethischen Gründen nicht ausrotten, eben nur in ihrem Sinne unter Kontrolle halten. Das würde viel mehr Sinn ergeben. Aber so wurde es in dem Film halt nicht erklärt, hab ich jedenfalls so nicht mitbekommen.
Grüße
seeker


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Re: Matrix 4

Beitrag von Frank » 10. Okt 2019, 13:40

seeker hat geschrieben:
10. Okt 2019, 12:08
Was mich bei Matrix nur immer etwas gestört hat, war die Sache mit der Abwärme von Menschen als Energiequelle für die Maschinen.
Das fand ich nicht überzeugend, das macht energetisch keinen Sinn. Es ist hier immer effizienter direkt die Primärenergiequelle (was immer die auch sein mag) zu verstromen, anstatt einen Mordsaufwand mit der Ernährung, Kontrolle, Lagerung, usw. der menschlichen Körper zu betreiben und noch dazu der Erschaffung und Unterhaltung einer Matrix extra für die Menschen.
Höchstens könnte man hier den Maschinen ein 'humanistisches' Motiv unterstellen: Sie wollten die Menschheit aus ethischen Gründen nicht ausrotten, eben nur in ihrem Sinne unter Kontrolle halten. Das würde viel mehr Sinn ergeben. Aber so wurde es in dem Film halt nicht erklärt, hab ich jedenfalls so nicht mitbekommen.
Die Menschen sind eine stets reproduzierbare Energiequelle, die immer zur Verfügung steht.
Dazu kommt, dass es ja aus dem Kampf Menschen Vs Maschinen entstanden ist.
Kontrolle des Schöpfers ist mit Sicherheit auch eine der primären Funktionen der Matrix
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Matrix 4

Beitrag von Hansen » 11. Okt 2019, 23:45

seeker hat geschrieben:
10. Okt 2019, 12:08
Was mich bei Matrix nur immer etwas gestört hat, war die Sache mit der Abwärme von Menschen als Energiequelle für die Maschinen.
Bei Sport noch mehr.
quora.com hat geschrieben: 30,000 kilojoules for 24 hours. Or about 360 watts for 24 hours. Unless you are a superfit sportsman like Michael Phelps who can spend 9,000 kcal per day or about 400 watts per 24 hours then you will spend more than 33,500 kilojoules per 24 hours.

Most people spend about 10,000 kilojoules per day or about 120 watts for 24 hours.

The maximum power a super human can produce for a few seconds is 2,450 watts.

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Re: Matrix 4

Beitrag von Frank » 16. Jan 2020, 22:22

seeker hat geschrieben:
10. Okt 2019, 12:08
Was mich bei Matrix nur immer etwas gestört hat, war die Sache mit der Abwärme von Menschen als Energiequelle für die Maschinen.
Das fand ich nicht überzeugend, das macht energetisch keinen Sinn. Es ist hier immer effizienter direkt die Primärenergiequelle (was immer die auch sein mag) zu verstromen, anstatt einen Mordsaufwand mit der Ernährung, Kontrolle, Lagerung, usw. der menschlichen Körper zu betreiben und noch dazu der Erschaffung und Unterhaltung einer Matrix extra für die Menschen.
Höchstens könnte man hier den Maschinen ein 'humanistisches' Motiv unterstellen: Sie wollten die Menschheit aus ethischen Gründen nicht ausrotten, eben nur in ihrem Sinne unter Kontrolle halten. Das würde viel mehr Sinn ergeben. Aber so wurde es in dem Film halt nicht erklärt, hab ich jedenfalls so nicht mitbekommen.
Muss das nochmal aufgreifen. Natürlich hast du hier zu 100 % recht. Es gibt zig Million fach effektivere Energiequellen und Maschinen, die eine Matrix entwerfen können, für die sollte eine hocheffiziente Energiequelle kein Problem sein.
Das hätte aber leider keine Dramaturgie. Was soll eine hochphilosophische Geschichte ohne Befreiung der Menschheit aus der Versklavung . ;j
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Matrix 4

Beitrag von seeker » 17. Jan 2020, 08:48

Frank hat geschrieben:
16. Jan 2020, 22:22
Muss das nochmal aufgreifen. Natürlich hast du hier zu 100 % recht. Es gibt zig Million fach effektivere Energiequellen und Maschinen, die eine Matrix entwerfen können, für die sollte eine hocheffiziente Energiequelle kein Problem sein.
Das hätte aber leider keine Dramaturgie.
Ja, dem stimme ich zu, das habe ich auch gesehen, das war schon geil vom Setting her, mit den Menschen in diesen eiartigen Kapseln.
Deshalb fand das auch nicht so schlimm.
Aber wie gesagt, hätte man bei demselben Setting auch einfach irgendwann durchblicken lassen können, dass die Maschinen aus irgendwelchen Maschinengründen oder einer Maschinenmoral ihren Schöpfer halt nicht auslöschen wollten, sondern halt nur unter Kontrolle halten oder dass sie die Menschen noch für irgendetwas anderes brauchten und daher diesen Kompromiss fanden, das hätte ich noch geiler gefunden. Vielleicht war das sogar so und ich habe es übersehen, k.A.
Man kann es auch so sehen, dass die Wege des Maschinengottes nun einmal unergründlich sind und der genaue Grund für die Erschaffung der Matrix und Erhaltung der Menschheit von uns gar nicht verstanden werden kann und daher nicht weiter zu hinterfragen ist. Das gefällt mir auch.
Grüße
seeker


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Re: Matrix 4

Beitrag von belgariath » 17. Jan 2020, 11:11

Ihr habt recht, aus rein energiewirtschaftlichen Gründen macht es keinen Sinn, die Menschheit am Leben zu lassen.

Aber kann es nicht irgendwie sein, dass die Maschinen die Rechenpower/Fähigkeit zu Fantasie der menschlichen Gehirne brauchen und dass die Maschinen deswegen die Menschen in den Ei-Kapseln halten und nicht töten? Die Maschinen halten die Menschheit quasi als extrem stark parallelisierten Rechner mit Fähigkeit zu kreativem Denken.

Andererseits kann man dem entgegensetzen, dass die menschlichen Gehirne eh nicht mehr viel für die Maschinen leisten können, denn die Gehirne sind ja in der Matrix und man muss annehmen dass dabei viel Rechenleistung quasi als Blindleistung verpufft.
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Re: Matrix 4

Beitrag von tomS » 17. Jan 2020, 16:49

belgariath hat geschrieben:
17. Jan 2020, 11:11
Aber kann es nicht irgendwie sein, dass die Maschinen die Rechenpower/Fähigkeit zu Fantasie der menschlichen Gehirne brauchen und dass die Maschinen deswegen die Menschen in den Ei-Kapseln halten und nicht töten? Die Maschinen halten die Menschheit quasi als extrem stark parallelisierten Rechner mit Fähigkeit zu kreativem Denken.

Andererseits kann man dem entgegensetzen, dass die menschlichen Gehirne eh nicht mehr viel für die Maschinen leisten können, denn die Gehirne sind ja in der Matrix und man muss annehmen dass dabei viel Rechenleistung quasi als Blindleistung verpufft.
Ersteres ist ein interessanter Gedankengang, und letzteres wäre dann nicht zutreffend.

Die Matrix speist Sinneswahrnehmungen (Sensorik) in das menschliche Nervensystem ein und greift Bewegungsmuster (Aktorik) ab. Der einzelne Mensch glaubt, in einer realen Umgebung zu agieren, tatsächlich agiert er lediglich in einem bidirektionalen Strom von Daten bzw. Nervenimpulsen.

Der einzelne Mensch sowie eine Gruppe von Menschen ist jedoch in der Lage, die Umgebung zu verändern, z.B. etwas zu produzieren, Häuser und Städte zu bauen oder auch sozial zu interagieren. Diese virtuelle Realität wird also von den Menschen geschaffen.

Die Matrix stellt zunächst lediglich die IT-Infrastruktur für die Verarbeitung der Datenströme und deren koordinierte Weiterleitung bereit. Das kreative Denken sowie das virtuelle Handeln übernimmt der einzelne Mensch bzw. die Menschheit. Dieses Denken und Handeln wird in der Matrix ebenfalls softwaretechnisch repräsentiert. Damit wäre die Matrix zunächst nicht wirklich intelligent.

Es existieren natürlich Ausnahmen
  • das Erschaffen der initialen Umgebung nach dem Reboot der Matrix, also zumindest eine einfache, phantasielose Stadt
  • der Eingriff der Matrix wenn ein Mensch aufgrund von Ereignissen in der virtuellen Realität stirbt
  • Agenten
  • weitere höherwertige Programme
Agenten sind spannend. Wenn für jeden Mensch einen vollständige softwaretechnische Repräsentation existiert, dann kann man diese auch für einen Agenten nutzen; letzterem fehlt lediglich die physische Entsprechung inkl. der Datenströme. D.h. man benötigt nun noch eine “echte” KI, die - analog zu einem Menschen - diese Datenströme generiert (Aktorik) bzw. konsumiert (Sensorik) und die selbst denkt.

D.h. das System für Menschen bzw. Agenten sähe wie folgt aus:

Gehirn - Nervenimpulse - Datenströme - Matrix - Datenströme - Repräsentation
KI - Datenströme - Matrix - Datenströme - Repräsentation

Die schwarzen Anteile sind identisch.

Natürlich erledigt die Matrix noch mehr, aber die tatsächliche kreative Leistung bliebe - zunächst - Menschenwerk.

Ziel der Matrix könnte es sein, selbstlernende KIs = Superagenten zu hosten, die - einzeln oder als Schwarmintelligenz - letztlich doch die Menschheit übertreffen. Die Matrix als Gesamtheit befände sich dann sozusagen noch in einem frühen Entwicklungsstadium auf ihrem Weg zur Superintelligenz. Diese Idee - insbs. die Verwendung der Menschen als “versklavte Denker” - wäre neu und würde auch eine Weiterführung rechtfertigen.
Gruß
Tom

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Re: Matrix 4

Beitrag von Frank » 17. Jan 2020, 23:40

belgariath hat geschrieben:
17. Jan 2020, 11:11
Ihr habt recht, aus rein energiewirtschaftlichen Gründen macht es keinen Sinn, die Menschheit am Leben zu lassen.

Aber kann es nicht irgendwie sein, dass die Maschinen die Rechenpower/Fähigkeit zu Fantasie der menschlichen Gehirne brauchen und dass die Maschinen deswegen die Menschen in den Ei-Kapseln halten und nicht töten? Die Maschinen halten die Menschheit quasi als extrem stark parallelisierten Rechner mit Fähigkeit zu kreativem Denken.

Andererseits kann man dem entgegensetzen, dass die menschlichen Gehirne eh nicht mehr viel für die Maschinen leisten können, denn die Gehirne sind ja in der Matrix und man muss annehmen dass dabei viel Rechenleistung quasi als Blindleistung verpufft.
Ich habe in der letzten Zeit sehr viele Vorlesungen von Herrn Dr. Spitzer über die Hirnforschung angesehen. Mittlerweile ist, es glaube ich der größte Fehler, ein Gehirn auch nur irgendwie mit einem Computer, oder gar mit Rechenleistung zu vergleichen.
Ein Gehirn hat im Grunde überhaupt keinen Speicher, im Sinne von einem, der voll werden könnte. Der Speicherplatz ist sogar unbegrenzt.
Das Wunder des Gehirns ist sein ständiger Umbau.

Zu was unser Gehirn aber wirklich fähig ist, zeigt diese unfassbare Geschichte.
Diversen Ärzten, denen man die CT-Aufnahmen ohne Erklärung vorlegte, waren alle der Meinung, das dieser Mensch tot sein muss.

https://sciencev1.orf.at/science/news/148783.html

Es wäre also falsch, unser Denkorgan auch nur irgendwie mit einem Computer gleichzusetzen, da es völlig anders funktioniert.
Ich gebe zu das ich hier noch nicht so ganz durchsteige, aber die neuesten Forschungsergebnisse, in der Hirnforschung, sind atemberaubend.
tomS hat geschrieben:
17. Jan 2020, 16:49

Die Matrix speist Sinneswahrnehmungen (Sensorik) in das menschliche Nervensystem ein und greift Bewegungsmuster (Aktorik) ab. Der einzelne Mensch glaubt, in einer realen Umgebung zu agieren, tatsächlich agiert er lediglich in einem bidirektionalen Strom von Daten bzw. Nervenimpulsen.



Die Matrix stellt zunächst lediglich die IT-Infrastruktur für die Verarbeitung der Datenströme und deren koordinierte Weiterleitung bereit. Das kreative Denken sowie das virtuelle Handeln übernimmt der einzelne Mensch bzw. die Menschheit. Dieses Denken und Handeln wird in der Matrix ebenfalls softwaretechnisch repräsentiert. Damit wäre die Matrix zunächst nicht wirklich intelligent.



D.h. das System für Menschen bzw. Agenten sähe wie folgt aus:

Gehirn - Nervenimpulse - Datenströme - Matrix - Datenströme - Repräsentation
KI - Datenströme - Matrix - Datenströme - Repräsentation

Die schwarzen Anteile sind identisch.
Deswegen glaube ich auch nicht Tom, dass deine Rechnung hier aufgeht.
Das Gehirn vernetzt sich ständig neu und durchlebt Entwicklungsphasen(z.B. die Sprache). Das Gehirn vor einem Jahr, auch bei einem Erwachsenen unterscheidet sich schon wieder sehr, von dem gerade jetzt. Die neuronale Vernetzung , die sich ständig umbaut, ist eine Herausforderung, die ich einer Matrix nicht zutraue.
Im Grunde müsste sich die Matrix für jeden einzelnen Menschen ständig umbauen, wechselnde Realitäten erfassen und Geschmäcker umsetzen.

Warum es die Maschinen überhaupt tun sollen, wo es wie schon gesagt wesentlich bessere Energiequellen gibt, ist hier noch nicht mal geklärt.
Natürlich kann man immer sagen das eben die Matrix anders als momentane Computer funktioniert, aber das ist immer möglich.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Matrix 4

Beitrag von tomS » 18. Jan 2020, 01:33

Frank hat geschrieben:
17. Jan 2020, 23:40
Mittlerweile ist, es glaube ich der größte Fehler, ein Gehirn auch nur irgendwie mit einem Computer, oder gar mit Rechenleistung zu vergleichen ... Es wäre also falsch, unser Denkorgan auch nur irgendwie mit einem Computer gleichzusetzen, da es völlig anders funktioniert.
Warum?

Es ist ein Fehler, zu glauben, dass die Funktionalität der Software sehr stark von der Struktur der Hardware abhängig sei.
Frank hat geschrieben:
17. Jan 2020, 23:40
Deswegen glaube ich auch nicht Tom, dass deine Rechnung hier aufgeht.
Welche Rechnung?
Frank hat geschrieben:
17. Jan 2020, 23:40
Das Gehirn vernetzt sich ständig neu und durchlebt Entwicklungsphasen(z.B. die Sprache). Das Gehirn vor einem Jahr, auch bei einem Erwachsenen unterscheidet sich schon wieder sehr, von dem gerade jetzt. Die neuronale Vernetzung , die sich ständig umbaut, ist eine Herausforderung, die ich einer Matrix nicht zutraue.
Im Grunde müsste sich die Matrix für jeden einzelnen Menschen ständig umbauen, wechselnde Realitäten erfassen und Geschmäcker umsetzen.
Das tut ein neuronales Netz auch.
Frank hat geschrieben:
17. Jan 2020, 23:40
Warum es die Maschinen überhaupt tun sollen, wo es wie schon gesagt wesentlich bessere Energiequellen gibt, ist hier noch nicht mal geklärt.
Natürlich kann man immer sagen das eben die Matrix anders als momentane Computer funktioniert, aber das ist immer möglich.
Wie oben gesagt. Das Ziel wäre die Entwicklung einer Superintelligenz. Dazu versklaven sie Menschen, solange bestimmte Denkprozesse noch nicht in Software realisiert sind, um dies zu nutzen und zu lernen.
Gruß
Tom

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Re: Matrix 4

Beitrag von deltaxp » 21. Jan 2020, 13:31

tomS hat geschrieben:
4. Okt 2019, 23:38
so dringend wie Titanic 2
oder daredevil 1 ^^

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Re: Matrix 4

Beitrag von Frank » 21. Jan 2020, 20:40

tomS hat geschrieben:
18. Jan 2020, 01:33
Frank hat geschrieben:
17. Jan 2020, 23:40
Mittlerweile ist, es glaube ich der größte Fehler, ein Gehirn auch nur irgendwie mit einem Computer, oder gar mit Rechenleistung zu vergleichen ... Es wäre also falsch, unser Denkorgan auch nur irgendwie mit einem Computer gleichzusetzen, da es völlig anders funktioniert.
Warum?
Weil ein Computer Speicherplatz und sonstige festgelegte Parameter hat. Daas Gehirn eben nicht(siehe Bilder die ich verlinkt habe)
tomS hat geschrieben:
18. Jan 2020, 01:33
Es ist ein Fehler, zu glauben, dass die Funktionalität der Software sehr stark von der Struktur der Hardware abhängig sei.
Software/Hardware sind Begriffe aus dem IT . Im Gehirn gibt es so eine Trennung nach meinem dafürhalten nicht.
Wenn du damit aber auf die Größe des Gehirns, was nichts mit seiner Leistungsfähigkeit zu tun hat anspielst, dann ist das ja gerade meine Ansicht oben.
tomS hat geschrieben:
18. Jan 2020, 01:33
Welche Rechnung?
tomS hat geschrieben:
18. Jan 2020, 01:33
Die Matrix speist Sinneswahrnehmungen (Sensorik) in das menschliche Nervensystem ein und greift Bewegungsmuster (Aktorik) ab
Ein Computer kann meines Erachtens keine Sinneswahrnehmungen einspeisen, da diese sehr Subjektiv sind.

tomS hat geschrieben:
18. Jan 2020, 01:33
Wie oben gesagt. Das Ziel wäre die Entwicklung einer Superintelligenz. Dazu versklaven sie Menschen, solange bestimmte Denkprozesse noch nicht in Software realisiert sind, um dies zu nutzen und zu lernen.
Das sind wohl die Folgen von Matrix 2 und 3....
Die Versklavung der Menschheit diente rein der Energiegewinnung und die Erschaffung einer künstlichen Realität nur dem Wohlbefinden, damit die Menschen beständig Energie liefern. :wink:
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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tomS
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Re: Matrix 4

Beitrag von tomS » 21. Jan 2020, 21:30

Frank hat geschrieben:
21. Jan 2020, 20:40
tomS hat geschrieben:
18. Jan 2020, 01:33
Die Matrix speist Sinneswahrnehmungen (Sensorik) in das menschliche Nervensystem ein und greift Bewegungsmuster (Aktorik) ab
Ein Computer kann meines Erachtens keine Sinneswahrnehmungen einspeisen, da diese sehr Subjektiv sind.
Als Sinn wird die physiologische Wahrnehmung der Umwelt mit Sinnesorganen bezeichnet.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sinn_(Wahrnehmung)

Es geht dabei nicht um die Verarbeitung im Gehirn, zumindest war das meinerseits nicht gemeint.
Frank hat geschrieben:
21. Jan 2020, 20:40
tomS hat geschrieben:
18. Jan 2020, 01:33
Wie oben gesagt. Das Ziel wäre die Entwicklung einer Superintelligenz. Dazu versklaven sie Menschen, solange bestimmte Denkprozesse noch nicht in Software realisiert sind, um dies zu nutzen und zu lernen.
Das sind wohl die Folgen von Matrix 2 und 3....
Die Versklavung der Menschheit diente rein der Energiegewinnung und die Erschaffung einer künstlichen Realität nur dem Wohlbefinden, damit die Menschen beständig Energie liefern. :wink:
Soweit ich mich erinnere, blieb damals unklar, inwieweit die Menschen die künstlichen Realität erschaffen oder lediglich in ihr agieren, während die Maschinen / Computer / Programme die künstlichen Realität erschaffen. Ich habe ja nur darüber spekuliert, dass die Maschinen bzw. deren ursprüngliche Schöpfer die Intention einer Superintelligenz hatten, wobei die Maschinen auf dem Weg dahin die Menschen benötigen, da ihnen selbst die notwendige Kreativität fehlt. Das wäre ein Zusatznutzen der Menschen über die reine Energiegewinnung hinaus (was natürlich ineffizient ist - klar).

Frank hat geschrieben:
21. Jan 2020, 20:40
tomS hat geschrieben:
18. Jan 2020, 01:33
Es ist ein Fehler, zu glauben, dass die Funktionalität der Software sehr stark von der Struktur der Hardware abhängig sei.
Software/Hardware sind Begriffe aus dem IT . Im Gehirn gibt es so eine Trennung nach meinem dafürhalten nicht.
Das ist wahrscheinlich irrelevant.

Wenn man mathematische Berechnungsmodelle zugrundelegt, d.h. wenn man annimmt, dass das Gehirn im weitesten Sinne mathenatisch agiert, dann führt dies auf eine Klasse von Algorithmen. Diese können mittels praktisch beliebiger Hardware realisiert werden: Turingmaschinen, eine Erweiterung von Zuses Z3, von Von-Neumann-Rechenmaschinen und damit realen Computer, diverse Programmiersprachen ohne Betrachtung der zugrundeliegenden Hardware, Conway‘s Game of Life, diverse Videospiele, neuronale Netze, Quantencomputer ... Die Architektur wie z.B. Trennung von SW und HW, Programmcode und Daten etc. spielen keine Rolle. Alle diese Systeme können exakt die selben Probleme lösen, nur eben unterschiedlich schnell bzw. effizient.

Wenn du im weitesten Sinn ein Problem sowie ein Verfahren zu dessen Lösung beschreiben kannst, dann hast du - im weitesten Sinn - einen Algorithmus definiert; und eine große Klasse von Algorithmen sind äquivalent. D.h. dass eine recht beliebige Konstruktion, die dieses Problem lösen kann, alle Probleme lösen kann, die überhaupt (algorithmisch) lösbar sind.

Andersherum: Es ist nicht möglich, ein Problem und dessen Lösungsweg zu definieren, ohne dass dadurch ein Algorithmus definiert wird. Das gilt auch für den menschlichen Verstand sowie die Matrix - unabhängig davon, wie diese genau funktionieren bzw. konstruiert wurden. Es ist jedoch möglich, ein Problem und dessen Lösungen - jedoch ohne den Lösungsweg - zu charakterisieren und dadurch keinen Algorithmus zu definieren. Dies wäre eine Klasse mathematischer Probleme, die prinzipiell jenseits der Fähigkeiten beliebiger Algorithmen anzusiedeln wären, und die „die Maschinen“ somit nicht lösen könnten - jedoch die Menschen, vorausgesetzt deren Verstand würde in diesem Sinne nicht-algorithmisch arbeiten - was wir natürlich selbst nie verstehen könnten ;-)
Gruß
Tom

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Re: Matrix 4

Beitrag von Frank » 21. Jan 2020, 22:54

tomS hat geschrieben:
21. Jan 2020, 21:30


Wenn man mathematische Berechnungsmodelle zugrundelegt, d.h. wenn man annimmt, dass das Gehirn im weitesten Sinne mathenatisch agiert, dann führt dies auf eine Klasse von Algorithmen. Diese können mittels praktisch beliebiger Hardware realisiert werden: Turingmaschinen, eine Erweiterung von Zuses Z3, von Von-Neumann-Rechenmaschinen und damit realen Computer, diverse Programmiersprachen ohne Betrachtung der zugrundeliegenden Hardware, Conway‘s Game of Life, diverse Videospiele, neuronale Netze, Quantencomputer ... Die Architektur wie z.B. Trennung von SW und HW, Programmcode und Daten etc. spielen keine Rolle. Alle diese Systeme können exakt die selben Probleme lösen, nur eben unterschiedlich schnell bzw. effizient.

Wenn du im weitesten Sinn ein Problem sowie ein Verfahren zu dessen Lösung beschreiben kannst, dann hast du - im weitesten Sinn - einen Algorithmus definiert; und eine große Klasse von Algorithmen sind äquivalent. D.h. dass eine recht beliebige Konstruktion, die dieses Problem lösen kann, alle Probleme lösen kann, die überhaupt (algorithmisch) lösbar sind.

Andersherum: Es ist nicht möglich, ein Problem und dessen Lösungsweg zu definieren, ohne dass dadurch ein Algorithmus definiert wird. Das gilt auch für den menschlichen Verstand sowie die Matrix - unabhängig davon, wie diese genau funktionieren bzw. konstruiert wurden. Es ist jedoch möglich, ein Problem und dessen Lösungen - jedoch ohne den Lösungsweg - zu charakterisieren und dadurch keinen Algorithmus zu definieren. Dies wäre eine Klasse mathematischer Probleme, die prinzipiell jenseits der Fähigkeiten beliebiger Algorithmen anzusiedeln wären, und die „die Maschinen“ somit nicht lösen könnten - jedoch die Menschen, vorausgesetzt deren Verstand würde in diesem Sinne nicht-algorithmisch arbeiten - was wir natürlich selbst nie verstehen könnten ;-)
Das hier ist von 2016 und inzwischen wird die Forschung da schon wieder weiter sei.
Wenn ich das ab 9,21 Min, anschaue(vorher ist für das Thema nicht so wichtig, denke ich) dann weicht diese Hardware natürlich kolossal von Neumann-Rechenmaschinen ab, um dann aber auch wieder "nur" effizienter für unglaubliche Datenmengen wie z.B. Klimamodellen zur Verfügung zu stellen.
Kann sein dass ich das völlig falsch verstanden habe, aber wie schlägst du hier den Bogen Richtung menschliches Gehirn?

https://www.youtube.com/watch?v=vGb-ORku_y8
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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