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Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Mathematische Fragestellungen
julianapostata
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Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von julianapostata » 16. Jan 2018, 13:59

Neulich bei Günter Jauch kam folgende 64 000 Euro Frage

http://www.chip.de/news/Im-Wer-wird-Mil ... 87154.html

Ein Kreis mit einem Umfang von 3141,6 Metern hat einen Durchmesser von ziemlich genau??

A 100 Metern
B einem Kilometer
C zehn Kilometern
D 100 Kilometern

Also für mich (und wohl die Meisten von uns) wäre die Frage höchstens 500 Euro wert. Dass sie dennoch so hoch bewertet wird, lässt tief blicken, was den mathematischen Stellenwert in unserer Gesellschaft betrifft.

Und da saß eine junge Frau auf dem Stuhl, die auf mich einen durchaus intelligenten und aufgeweckten Eindruck macht. Sie sah sich jede Frage genau an, dachte nach, was ist plausibel, was kann man ausschließen, bis eben diese Frage kam. Sofort veränderte sie ihr verhalten. Sie sah sich die Frage erst gar nicht an, sondern überlegte nur, welchen Joker sie nehmen sollte. Ich fürchte, das Einzige was sie im Matheunterricht gelernt hat ist. "Schalte deinen Verstand ab, wenn's um Mathe geht"

Ich meine, auch wenn ich in der Schule noch nie Mathe gehabt hätte und von Pi noch nie was gehört hätte, so könnte ich mir doch einen Kreis vorstellen und denken.

Naja, der Durchmesser wird wohl halb so groß oder ein Drittel vom Umfang betragen.

Okay 1000 Meter bzw 1 Kilometer könnte hinkommen. A wäre zu klein C und D zu groß. Herr Jauch, loggen sie B ein.

Versagen die klassischen Methoden des Matheunterrichts da völlig? Könnte man mit "geogebra" und co den Unterricht nicht doch interessanter gestalten?

Oder sollte man Mathe genauso wie Musik oder Kunst einstufen, also nicht als Vorrückungsfach. Dann brauchen halt nur die aufpassen, die es interessiert und die Anderen können auf Durchzug schalten.

Weil bei den Meisten bleiben ja eh nur die vier Grundrechenarten hängen. Wie denkt ihr darüber?

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ralfkannenberg
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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von ralfkannenberg » 16. Jan 2018, 15:09

julianapostata hat geschrieben:
16. Jan 2018, 13:59
Sofort veränderte sie ihr verhalten. Sie sah sich die Frage erst gar nicht an, sondern überlegte nur, welchen Joker sie nehmen sollte.
Hallo Julian,

Du hast das sehr schön beschrieben und m.E. ist das ausschliesslich ein psychologisches Problem.

Ich pflege gerne eine andere Frage zu stellen: was ist der Hauptunterschied zwischen einem Mathematiker und einem Nicht-Mathematiker ?

Der Nicht-Mathematiker bekommt eine Aufgabe, versteht überhaupt nichts und gibt völlig verzweifelt sofort auf.

Der Mathematiker bekommt eine Aufgabe, versteht überhaupt nichts, doch das lässt ihn völlig kalt. Und dann überlegt sich in Ruhe: was ist alles gegeben, was kann man nutzen, wo fehlt noch eine Information, habe ich diese nur übersehen und dann arbeitet er sich Stück für Stück durch, bis er die Lösung hat.


Im Studium bei uns war das auch so: die Durchfallraten waren eigentlich gar nicht so hoch. Aber nur deswegen, weil 80% der Leute vor den Prüfungen schon aufgegeben haben. Und zwar lange Zeit vor den Prüfungen.

Ich denke, man muss den Leuten Zuversicht geben, dass sie es können, auch wenn das sehr schwer fällt, wenn da jemand nach fast 1 Jahr Leistungskurs immer noch die x-Achse mit der y-Achse verwechselt. Zu meiner Zeit haben die meisten Lehrer dann auch noch schwierige Inhalte vermittelt, statt den Leuten ein solides und einfaches Fundament zu vermitteln und anhand dieses Fundamentes dann weiter aufzubauen.


Freundliche Grüsse, Ralf

julianapostata
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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von julianapostata » 17. Jan 2018, 12:36

@Ralf
Siehst du und genau da könnten diese von dir ungeliebten Tools eventuell Abhilfe schaffen, wenn man sie nur konsequent einsetzen würde.

Ich vergleich mal die Mathematik mit einer Sprache. Wenn Englisch oder Französisch gelehrt wird, dann bleibt bei fast Allen der Grundwortschatz auch hängen.

In der Mathematik wird dieser oft gar nicht erst an sich ran gelassen. Da wird vielleicht mal auswendig gelernt dass Pi ungefähr 3.14 ist, ohne sich klar zu machen, was das jetzt wirklich heißt. Und ist die Schulzeit erst mal vorbei, wird sogar der Zahlenwert vergessen. Übrig bleibt dann nichts, wie wir bei der Quizkandidatin sehen konnten.

Pi könnte man beispielsweise so visualisieren, indem man erst mal einen Schieber für r einrichtet und folgende Punkte definiert.

M=(0,0)
R=(r,0)
L=(-r,0)
A=(r;2)
B=(r;4)
C=(r;6)

Mit Hilfe der Werkzeugleite dann den Durchmesser LR einzeichnen und 3 Kreisbögen spannen. Das Ganze macht man dann noch schön knallig bunt und man sieht dann. Aha, 3 Durchmesser reichen nicht ganz aus, um einen ganzen Kreis zu umspannen. Durch Spielen mit dem r-Schieber erkennt man: Das gilt auch, wenn man die Größe des Kreises verändert.

Der letzte Punkt ist nämlich für Mathephobiker nicht selbstverständlich. Die kommen manchmal auf die kuriosesten Ideen.

Dares
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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von Dares » 17. Jan 2018, 17:07

Für sinnvoll halte ich Matheunterricht schon. Denn man weiss vlt. letztendlich noch nicht für welchen Berufsweg man sich
entscheidet in welchem solche Grundlagen benötigt werden.

Andererseits gehen solche Dinge zwangsläufig verloren wenn es nie wieder im Leben/Berufsleben gebraucht wird Da sollte man
vielleicht nicht ganz so streng sein.

Grüsse

Dares

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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von deltaxp » 17. Jan 2018, 17:54

Ich hab die Sendung auch gesehen, ich konnt das gar nicht fassen. das ist realschulkram. ich kann mir das nur erklären, dass naturwissenschaftlicher unterricht heutzutage (aus unerfindlichen gründen) nicht sehr hoch eingeschätzt wird. Viel liegt sicher auch, an der art wie naturwissenschaftlicher unterricht vermittelt. häufig werden Mädchen auch heute noch von Eltern so erzogen: ach das ist Technik das ist nichts für dich.

ich komm aus der früheren DDR, bei uns hieß die realschule polytechnische oberschule, und das nicht ohne grund. natruwissenschaftlicher unterricht nahm etwa 2/3 des unterrichts ein, wenn nicht so gar noch mehr. mathestunden waren z.b grundsätzlich Doppelstunden. und das war gut so.

die Jugend in Deutschland muss eines begreifen. Deutschland hat keine eisen, kein Gold, keine seltene erden, kein Erdöl. das einzige, was wir haben ist Technologie. um in der Zukunft eine Chance auf den "besseren" Arbeitsmarkt zu haben und nicht in prekären Jobs zu landen brauch man gute Ausbildung!

es muss nicht jeder ein mathe-genie sein, ich kenn mich in Literatur und allgemein Geisteswissenschaften ja auch nicht aus. aber ist denn u=pi*d zuviel verlangt. offenbar heutzutage ja!

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ralfkannenberg
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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von ralfkannenberg » 17. Jan 2018, 18:03

deltaxp hat geschrieben:
17. Jan 2018, 17:54
aber ist denn u=pi*d zuviel verlangt. offenbar heutzutage ja!
Hallo deltaxp,

genau mit sowas bringt man den Laien durcheinander. Mal "d" für den Durchmesser, aber bei der Fläche plötzlich "r" für den Radius. Das blockiert gleich doppelt soviele Gehirnzellen wie nötig.

Ich denke, man soll das ganze einfach halten und sich beim Kreis auf den Radius beschränken, der sich dann beispielsweise bei Ellipsen zu "Halbachsen" verallgemeinert und nicht mal auf diese Grösse und beim nächsten Mal auf eine andere. Und bei der Kugel ist es ja auch der Radius, der eine Rolle spielt.

Schon bei der Definition des Kreises, denn das ist die Menge aller Punkte, die von einem Mittelpunkt gleichweit entfernt sind. Und der "gleichweite Abstand" ist nun mal der Radius und nicht der Durchmesser.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von Skeltek » 17. Jan 2018, 18:27

julianapostata hat geschrieben:
16. Jan 2018, 13:59
Und da saß eine junge Frau auf dem Stuhl, die auf mich einen durchaus intelligenten und aufgeweckten Eindruck macht. Sie sah sich jede Frage genau an, dachte nach, was ist plausibel, was kann man ausschließen, bis eben diese Frage kam. Sofort veränderte sie ihr verhalten. Sie sah sich die Frage erst gar nicht an, sondern überlegte nur, welchen Joker sie nehmen sollte. Ich fürchte, das Einzige was sie im Matheunterricht gelernt hat ist. "Schalte deinen Verstand ab, wenn's um Mathe geht"

Ich meine, auch wenn ich in der Schule noch nie Mathe gehabt hätte und von Pi noch nie was gehört hätte, so könnte ich mir doch einen Kreis vorstellen und denken.
Ja, die Frau ist in der Tat zu blöde für Quantencryptographie. Zynik oder Ironie beiseite muss man rechtfertigend dazu sagen, dass es durchaus fast gerechtfertigt ist, Fähigkeiten verkümmern zu lassen und nur soweit zu pflegen wie notwenig und mindestens erforderlich.
Persönlich finde ich es schade, dass die meisten Menschen mit Differentialgleichungen nicht jonglieren können, ist aber eben leider relativ. Die Ansicht die du vertrittst tritt leider unabhängig von der Qualität den eigenen Fähigkeiten und der Fähigkeiten anderer auf; es ist eine arg schwammige Linie welchen Bereich an Können als wünschenswert oder angemessenes Niveau sieht. Ich denke das Wissen der Dame ist durchaus in den Augen der meisten Menschen besser als und übertrifft deren eigenes Niveau.
Es ist ähnlich gelagert wie die Fehleinschäzung beim Dunning-Kruger Effekt, welcher auch auf allen Fähigkeits-Niveaus auftritt... nur dass einem arg auffällt, wenn andere deutlich schlechter als man selbst ist. Anders herum kennt man es ja: Die mathematisch Begabten werden oftmals mit Nerd oder ähnlichem betittelt, anders herum wird es oft nicht erwähnt oder ist oft schlicht von einer einfachen Beleidigung nicht unterscheidbar. Egal ob man zu viel oder zu wenig in eine Fähigkeit investiert, wird es immer Leute geben die das eigene Streben nach geistigen Fähikeiten als zu gering oder übertrieben sehen oder zumindest bezeichnen. Da kann man leider nicht viel dran ändern - die meisten Menschen sind nunmal einfach nicht and Erweiterung ihrer logischen Fähigkeiten interessiert.

Aber:
Das Problem ist nicht die mathematische/logische Inkompetenz großer Teile der Bevölkerung, sondern deren allgmeine Interessensgebiete, die sich nicht an Verbesserung und Weiterentwicklung der Menschheit, Wissenschaft, Philosophie, Kunst, Technik oder sonstigen anstrengenden Dingen orientieren. Dann ist mathematisches Wissen und logisches Vermögen nunmal einfach nicht erforderlich. Ich kaufe mir doch auch keinen Hammer, wenn ich niemals vorhabe ihn für irgendetwas nutzen zu müssen.
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  • Unentscheidbarkeit - Dieser Satz ist wahr.
  • Unvollständig - Aussage A: Es existiert nur ein Element A.
  • Widersprüchlich - Dieser Satz ist falsch.

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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von positronium » 17. Jan 2018, 18:47

deltaxp hat geschrieben:
17. Jan 2018, 17:54
die Jugend in Deutschland muss eines begreifen. Deutschland hat keine eisen, kein Gold, keine seltene erden, kein Erdöl. das einzige, was wir haben ist Technologie.
Und das gilt nicht nur für die Jugend. Man kann das gar nicht stark genug betonen: die einzige Resource, die Deutschland hat, ist humanoider Art.

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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von Skeltek » 17. Jan 2018, 23:00

'Die Jugend' gibt es nicht, nur Individuen. Solange andere die Technologie bereitstellen, ist eigene Anstrengung doch gar nicht nötig?
Auch zur Hochzeit des technologischen Vorsprungs, waren die meisten Menschen gar nicht an sowas interessiert. Denke es ist eine Eigendynamik, welche denverschiedenen Gruppen von Menschenunterschiedliche Möglichkeiten bietet oder entzieht.
Heutzutage werden sogar Ingenieure gefeuert, welche sowas tolles wie die A-Klasse entwickeln (nicht diejenigen, welche die Projektziele definiert und abgesegnet haben). Am Fortschritt selbst ist die Ökonomie nicht interessiert, nur am daraus kommenden Gewinn.
'Als ganze Gesellschaft an einem Strang ziehen' gab es auch zu Hochzeiten des Fortschrittes hier kaum. Dass sich jetzt die Leute noch weniger für die Wissenschaften interessieren, ist glaube ich auf andere tiefgehendere gesellschaftliche Probleme zurück zu führen.
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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von deltaxp » 18. Jan 2018, 11:03

cool wäre gewesen, eine Gegenfrage zu stellen: Ich kann die Frage nicht beantworten, weil ich nicht weiß, mit welcher Raumkrümmung wir zu tun haben: flacher raum, positiv oder negativ gekrümmter raum :P

das erinnert mich so ein bischen an die frage, die mal irgendwo bei sonem quiz war, was das meist vorkommende gas ist: Stickstoff, sauerstoff, kohlendioxid oder Wasserstoff. alle atrofans hätten natürlich sofort Wasserstoff gesagt, sind ja immerhin 70% der (hadronischen) Materie im Universum. aber die kurzdenker meinten natürlich die erde, stand aber nirgends in der frage.

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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von deltaxp » 18. Jan 2018, 11:20

Skeltek hat geschrieben:
17. Jan 2018, 23:00
Am Fortschritt selbst ist die Ökonomie nicht interessiert, nur am daraus kommenden Gewinn.
'Als ganze Gesellschaft an einem Strang ziehen' gab es auch zu Hochzeiten des Fortschrittes hier kaum. Dass sich jetzt die Leute noch weniger für die Wissenschaften interessieren, ist glaube ich auf andere tiefgehendere gesellschaftliche Probleme zurück zu führen.
Das ist wohl war, der heutige globale, entfesselte neo-liberale Kapitalismus ist dem technischen fortschritt in vielen teilen und den gesellschaftlichen nahezu vollständig hinderlich. dass sich wenige Leute für Wissenschaften heutzutage interessieren hat wohl zwei Gründe. Zunehmende Fremdheit der Naturerkenntnisse vom Alltagsverständnis, da sich die Skalen einfach zu sehr von den Skalen in denen wir uns im Alltag befinden unterscheiden und das Gehirn dafür einfach kein "Gefühl" mehr entwickeln kann, wie noch zur Zeiten der klassischen Mechanik. Zweitens kann es aber auch sein, dass es gewollt ist. Zur Weiterentwicklung von wissen und Technik braucht man in der Tat wohl nicht viel mehr als 5% der Bevölkerung, eher weniger. Wenn man den rest nur minimal soweit bildet, dass er damit umgehen kann (und will), reicht das. Da die Technik immer weitergeht, wird es vielleicht irgendwann sogar so weit, dass in der normalen schule auch keinen lesen und schreiben mehr unterrichtet wird. Ungebildete Massen kann man einfach besser kontrollieren und beeinflussen. Das ist ein hoffentlich etwas zu düsteres Szenario.

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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von positronium » 18. Jan 2018, 12:29

Ich vermute, die Frage wurde vor allem deshalb in dieser Form gestellt, damit eine Verwirrung wegen dem Kilo-Präfix erzeugt wird.

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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von Dgoe » 18. Jan 2018, 14:16

Wie gebildet ist es denn, von 2-3 Einzelfällen auf die gesamte Gesellschaft zu verallgemeinern?

Ich sehe keinerlei Rückläufigkeit an Bildung oder Interesse an Naturwissenschaften, im Gegenteil. Die Statistiken dazu suche ich jetzt (noch) nicht raus, ich erinnere mich aber an welche.

Gruß,
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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von tomS » 19. Jan 2018, 08:36

In Deutschland ist - warum auch immer - eine einseitige Neigung hin zu Kultur, Sprache usw. zu bemerken; Mathematik und Naturwissenschaften sind unterrepräsentiert. Der Begriff Allgemeinbildung wurde von klassisch humanistischen Bildungsidealen geprägt; Deutschland gilt als Land der Dichter und Denker - offenbar sind Mathematiker keine Denker. Während des dritten Reichs erlebten Mathematik und Naturwissenschaften ein beispiellosen Exodus; während z.B. in der Literatur ein Neuanfang gelang - vielleicht auch gerade wegen der literarischen Aufarbeitung - war Deutschland in Mathematik und Naturwissenschaften lange abgehängt. Die zunehmende Wissenschaftsorientierung in den Siebziger Jahren hat eher dazu beigetragen, den Ruf der Mathematik zu ruinieren.

Wenn ich heute mit Bekannten über die Schulzeit und das heute noch vorhandene Wissen rede, dann sind viele noch stolz darauf, den Kindern in Latein helfen zu können; von Mathe ist nie die Rede. Meine Beobachtung ist, dass der Mathematik an sich kein Wert beigemessen wird, während das für Sprachen, Literatur und Philosophie eher der Fall ist - auch von Leuten, die sich z.B. nicht selbst mit Literatur befassen.

Kunst und Kultur sind Allgemeinbildung (woran erkennt man den Unterschied zwischen Romanik und Gothik?), Mathematik ist etwas für Mathematiker (was haben Newton und Leibnitz gemeinsam?)

Das ist m.E. eine Grundhaltung nicht bei vielen sogenannten "Bildungseliten".
Gruß
Tom

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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von Dgoe » 19. Jan 2018, 15:22

Hier mal ein paar Daten:

Bildungsstand der Bevölkerung
- Ergebnisse des Mikrozensus 2016 -
Ausgabe 2018

Deutlich zu erkennen, wie der Anteil an Fach- und Hochschulreife immer weiter zunimmt, seit Jahrzehnten und seit ca. 2002 größer geworden ist, als die Realschulabschlüsse. Hauptschule Tendenz sinkend.

________

Oder hier, Mathe kommt im MINT-Nachwuchs-Barometer ganz gut weg:
https://www.koerber-stiftung.de/mint-nachwuchsbarometer.html hat geschrieben:Schülerinnen und Schüler in Deutschland zeigen kein starkes Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern. Das Fach Mathematik bildet eine Ausnahme: Mit einem Plus von sechs Prozent gegenüber dem Schuljahr 2013/14 weist es die größte Steigerungsrate aller Fächer auf. Damit bleibt Mathematik neben Deutsch und Englisch eines der beliebtesten Leistungsfächer.
Deutlich auch die signifikanten Anstiege über die letzten 2-3 Jahrzehnte, teils Verdopplung und Verdreifachung, mitunter allerdings auch Seitwärtstrende.

_________

Weitere Beispiele:
https://www.destatis.de/GPStatistik/ser ... 0706A4.pdf [PDF, nur Bayern] Auszüge:

Anteil der Studienanfänger (1. Fachsemester) an Universitäten mit Belegungen von MINT-Fächern:
MINT-Fächer insgesamt 1996: 14,3%
MINT-Fächer insgesamt 2006: 24,1%
Mathematik 1996: 3,3%
Mathematik 2006: 4,9%

Anteil der Studienanfänger (1. Fachsemester) an Fachhochschulen mit Belegungen von MINT-Fächern:
MINT-Fächer insgesamt 1996: 31,6%
MINT-Fächer insgesamt 2006: 38,7%

_________

Oder hier ein Beispiel, mitten drin:
Quelle: Indikatorenmodell für die Berichterstattung zum wissenschaftlichen Nachwuchs - Endbericht 2014 (PDF, 2 MB)
(Eigene Berechnung)

Absolventinnen und Absolventen mit bestandener Promotion ... (3. Quartil, 2012):
MINT-Anteil: ~43,2%
(Mathematik und Naturwissenschaften: ~32,5%
Ingenieurswissenschaften: ~10,7%)

Neuberufene Professorinnen und Professoren (3. Quartil, 2012):
MINT-Anteil: ~37,2%
(Mathematik und Naturwissenschaften: ~18%
Ingenieurswissenschaften: ~19,2%)

_________

Auch in kritischen Presseartikeln 2017 (wg. dem MINT-Report) muss eingeräumt werden:
http://www.deutschlandfunk.de/mint-fruehjahresbericht-harsche-kritik-an-schulen.680.de.html?dram:article_id=385859 hat geschrieben:Seit zehn Jahren verlassen etwas mehr MINT-Absolventen die Universitäten, ...


Gruß,
Dgoe
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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von Frank » 19. Jan 2018, 15:44

Dgoe hat geschrieben:
19. Jan 2018, 15:22
Hier mal ein paar Daten:

Bildungsstand der Bevölkerung
- Ergebnisse des Mikrozensus 2016 -
Ausgabe 2018

Deutlich zu erkennen, wie der Anteil an Fach- und Hochschulreife immer weiter zunimmt, seit Jahrzehnten und seit ca. 2002 größer geworden ist, als die Realschulabschlüsse. Hauptschule Tendenz sinkend.
Wieder ein Beispiel von "Nichts" sagenden Zahlen.
Sind jetzt die Schüler schlauer geworden, oder die Reifeprüfung leichter?

Seit die Gleichschaltung , ..... sorry, seit davon ausggegangen wird das alle studieren können und damit Kretie und Bleetie, obwohl sie selbst früher in der Schule nicht gerissen , ihre wenig begabten Ableger mit Nachhilfe und mit anwältlichem Druck zum Abitur geführt haben, wundert sich noch jemand über das allgemeine Befinden der nachwachsenden "Elite" ?
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von Dgoe » 19. Jan 2018, 16:02

Hallo Frank,

ich wundere mich eher über unhaltbare Meinungen und Stimmungsmache entgegen von Fakten, Daten, Zahlen, offiziellen Statistiken und mehr. Auch hier.

Gruß,
Dgoe

P.S.: (Hallo @Kranich, hab Deinen Beitrag noch nicht gelesen)
Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller möglichen Welten leben. Der Pessimist befürchtet, dass der Optimist damit Recht hat.

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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von Frank » 19. Jan 2018, 16:07

Dgoe hat geschrieben:
19. Jan 2018, 16:02
Hallo Frank,

ich wundere mich eher über unhaltbare Meinungen und Stimmungsmache entgegen von Fakten, Daten, Zahlen, offiziellen Statistiken und mehr. Auch hier.

Gruß,
Dgoe

P.S.: (Hallo @Kranich, hab Deinen Beitrag noch nicht gelesen)
Guckst du hier.

https://www.youtube.com/watch?v=QmRjBnxqtb8
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von ralfkannenberg » 19. Jan 2018, 16:12

Kranich hat geschrieben:
19. Jan 2018, 15:58
Ist das so stehenzulassen oder zu verwerfen?
Hallo Kranich,

ich bitte um Nachsicht, dass ich mir diesen "Augenkrebs" nicht antue.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von ralfkannenberg » 19. Jan 2018, 16:25

Kranich hat geschrieben:
19. Jan 2018, 15:58
U(Kreis)=2*Pi*r= Pi*d(K) => d(K) = U(K)/Pi (1)
U(Quadrat)=4*a mit a^2+b^2=c^2 mit b=a 2a^2=c^2 mit c=d(Q)=a*Wurzel2 => d(Q)=a*Wurzel2(2)

A(Kreis)=Pi * r^2 (3)
A(Quadrat)= a^2 (4)
Hallo Kranich,

es wäre auch nett, diese ganzen Grössen erst einmal zu definieren statt die Leserschaft raten zu lassen.
"U" ist also der Formel nach zu raten der Umfang und "A" die Fläche. Mal deutsch, dann englisch.

d(?) dürfte der Durchmesser sein, wobei das falsch ist, d(?) ist wohl eher die Diagonale, mit der Idee, dass beim Kreis jede durch den Mittelpunkt gehende Strecke, die die Kreislinie berührt, eine Art "Diagonale" ist.

Kranich hat geschrieben:
19. Jan 2018, 15:58
d(Q)=a*Wurzel2 => d(Q)=a*Wurzel2(2)
Ich errate mal, dass diese Zahl in der Klammer eine Bezeichnung der Gleichung sein soll.


Kranich hat geschrieben:
19. Jan 2018, 15:58
(1) = (2) U(Kreis)=2*Pi + r=4*a= U(Quadrat)
Das dürfte eine Copy/Paste-Fehler sein, bei dem das "+" durch ein "*" zu ersetzen ist.

Kranich hat geschrieben:
19. Jan 2018, 15:58
Wenn man jetzt setzt U(K) = M(K) = r * Pi * s = 0,5 d(K) =U(K)/Pi => d(K) = U(K)/(2 *Pi) => U(K) = d(K) * 2 * Pi (5)
Jetzt kommen ein undefiniertes M und ein undefiniertes s dazu ...

Am Ende ist aber irgendwie ein Faktor 2 verloren gegangen, den der Umfang des Kreises ist 2*pi*Radius und nicht 2*pi*Durchmesser


Vielleicht eröffenst Du einen neuen Thread und stellst das ganze in kleineren Portionen vor und definierst dabei die Grössen, die Du verwendest.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von ralfkannenberg » 19. Jan 2018, 16:34

Kranich hat geschrieben:
19. Jan 2018, 15:58
Bedeutet das die Quadratur des Kreises
(...)
Einheitskreis
(...)
Einheitsraute
Hallo Kranich,

die Quadratur des Kreises bzw. deren Unmöglichkeit ist anders definiert.

Und was verstehst Du unter einem "Einheitskreis" und einer "Einheitsraute" ?


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von Frank » 20. Jan 2018, 16:06

Kranich hat geschrieben:
20. Jan 2018, 15:46

@positronium und Dgoe
Ihr könnt alle Beiträge einschließlich diesem löschen. Hab sie für mich kopiert und werde die, die ich für entscheidend erachte, noch einmal in den Rätselthread kopieren. Vielleicht ein, zwei oder drei.
Kranich, du wirst nicht mehr lange posten wenn du so weiter machst, glaub mir. :wink:
Mit freundlichen Grüßen

Frank

Skeltek
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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von Skeltek » 20. Jan 2018, 19:00

Es ist eben auch fraglich, welche Qualität heutzutage das Abitur oder ein Studium hat im Vergleich zu früher. Die Bildungsstätten gleichen ihr Niveau ja auch an, sodass nicht zu viele durchfallen. hier reagiert der Bildungsapparat teilweise auf die Nachfrage der Industrie. Letzten Endes könnte man heutzutage ehh einiges umbenennen. Ein kurzer Bachelor ist mit einem längeren tiefergehenden Diplomstudium nicht wirklich vergleichbar. Die meisten Studenten die ich kenne wollen eigentlich nur ihre Prüfungen irgendwie durchhauen, möglichst mit guter Note. Ein Interesse sich tiefergehend auch mit der enthaltenen Materie zu beschäftigen oder Wissen über den Vorlesungsstoff hinaus gehend anzueignen ist meist gar nicht gewünscht und wird teils auch von den Professoren abgeraten, da es die Abschlusschancen schmälert.
Gödel für Dummies:
  • Unentscheidbarkeit - Dieser Satz ist wahr.
  • Unvollständig - Aussage A: Es existiert nur ein Element A.
  • Widersprüchlich - Dieser Satz ist falsch.

positronium
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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von positronium » 20. Jan 2018, 19:14

Skeltek hat geschrieben:
20. Jan 2018, 19:00
Ein Interesse sich tiefergehend auch mit der enthaltenen Materie zu beschäftigen oder Wissen über den Vorlesungsstoff hinaus gehend anzueignen ist meist gar nicht gewünscht und wird teils auch von den Professoren abgeraten, da es die Abschlusschancen schmälert.
Ein Studium, eine Lehre und erst recht die Schule vermitteln nur Grundlagenkenntnisse, auf denen man dann aufbauen kann und muss, um in dem Bereich auch arbeiten zu können. Von daher ist so ein Rat geradezu fahrlässig.

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Re: Wie sinnvoll ist Matheunterricht?

Beitrag von Frank » 20. Jan 2018, 19:35

Wo ist denn heute noch Zeit, sich tiefer mit der Materie zu beschäftigen?
Hubschraubertaktik ist angesagt.........
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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