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elektroschwacher phasenübergang

Physik der Elementarteilchen, Teilchenbeschleuniger; insbs. eine einführende Artikelserie in das Thema
Hawkwind
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Re: elektroschwacher phasenübergang

Beitrag von Hawkwind » 13. Nov 2012, 14:42

deltaxp hat geschrieben:irgendwie liest sich das ja fast so, wie ich das meine
"At high energies, the gauge group is SU(2)L x SU(2)R x U(1)B-L, and at low energies, it reduces to the SU(2)L x U(1) group of electroweak theory"
aber offenbar erst bei der GUT-phasenübergang und nicht beim elektroschwachen-phasenübergang.

Wenn er von symmetriebrechung spricht, meint er also die der SO(10) (die die paritätserhaltene SU(2)L x SU(2)R x U(1)B-L enthält) zur SU(3)xSU(2)LxU(1), die also schon unterhalb der GUT-skala bei ~10^16 GeV aber oberhalb des elektroschwachen phasenübergangs bei ~10^3 GeV die parität verletzt? Der elektroschwache phasenübergang bei ~10^3 GeV ist dann nur verantwortlich für die massen und der daraus folgenden kurzreichweitigkeit der schwachen-ww hat nichts mit der paritätsverletzung zu tun?
So ist zumindest mein beschränkter "Wissensstand", deltaxp. :)

Erwähnenswert ist aber auf jeden Fall noch die Brechung der CP-Symmetrie in der gebrochene Phase der elektroschwachen Wechselwirkung.
In der ungebrochenen Phase sind die Quarks entartet mit der Masse=0 und es kann immer eine Basis gewählt werden, in der die Kobayashi-Maskawa-Matrix diagonal ist, d.h. die imaginäre Phase, die für die CP-Verletzung steht, gibt es nicht.
Der heute beobachtete Überschuss an Materie ist also demnach bei diesem Phasenübergang entstanden.

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Re: elektroschwacher phasenübergang

Beitrag von deltaxp » 13. Nov 2012, 20:10

Noch eine Frage.

die inflationäre Phase wird ja gerne herangezogen um die Nichtbeobachtung von topologischen defekten bei der symmetriebrechung zu begründen, wie magnetische monopole und kosmische strings, die bei der GUT-Symmetriebrechung zur starken WW und elektroschwachen WW so bei 10^-35 s stattfand. der elektroschwache phasenübergang zur schwachen WW und elektrognetismus fand aber erst später nach der inflationären statt. hier muesste es doch bei nicht zusammenhängenden bereichen doch auch zu unterschiedlichen spontanen symmetriebrechungen gekommen sein. sind dort dann auch an den grenzbereichen topologische defekte erzeugt worden, die dann ja nicht verdünnt wären?
was wären das welche, welchje bedeutung hätten unterschiedliche brechung für massen ? keine, wegen der komplexen U1-symmetrie ?

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Re: elektroschwacher phasenübergang

Beitrag von tomS » 14. Nov 2012, 07:39

Hawkwind hat geschrieben:Erwähnenswert ist aber auf jeden Fall noch die Brechung der CP-Symmetrie in der gebrochene Phase der elektroschwachen Wechselwirkung.
In der ungebrochenen Phase sind die Quarks entartet mit der Masse=0 und es kann immer eine Basis gewählt werden, in der die Kobayashi-Maskawa-Matrix diagonal ist, d.h. die imaginäre Phase, die für die CP-Verletzung steht, gibt es nicht.
Der heute beobachtete Überschuss an Materie ist also demnach bei diesem Phasenübergang entstanden.
Ist das so? wie sieht man das der Lagrangedichte des SMs an?

Standard Modell - Higgs-Mechanismus

Wo genau baut man in die Yukawa-Kopplungen für die Fermion-Massenterme die CKM Matrix ein?
Gruß
Tom

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Re: elektroschwacher phasenübergang

Beitrag von Hawkwind » 14. Nov 2012, 10:01

tomS hat geschrieben:
Hawkwind hat geschrieben:Erwähnenswert ist aber auf jeden Fall noch die Brechung der CP-Symmetrie in der gebrochene Phase der elektroschwachen Wechselwirkung.
In der ungebrochenen Phase sind die Quarks entartet mit der Masse=0 und es kann immer eine Basis gewählt werden, in der die Kobayashi-Maskawa-Matrix diagonal ist, d.h. die imaginäre Phase, die für die CP-Verletzung steht, gibt es nicht.
Der heute beobachtete Überschuss an Materie ist also demnach bei diesem Phasenübergang entstanden.
Ist das so? wie sieht man das der Lagrangedichte des SMs an?

Standard Modell - Higgs-Mechanismus

Wo genau baut man in die Yukawa-Kopplungen für die Fermion-Massenterme die CKM Matrix ein?
Das ist ganz sicher so:
Siehe z.B.

http://arxiv.org/pdf/hep-ph/9904286.pdf

Bemerkungen nach Formel (4.4).

Gruss,
Hawkwind

___
Ich meine, intuitiv leuchtet es aber eh ein, oder?
Die Nichtdiagonalität der KM-Matrix ist eine Folge davon, dass Massen-Eigenzustände und Flavor-Eigenzustände der Quarks gegeneinander "verdreht" sind. Bei Entartung der Masseneigenzustände hat man nun die Freiheit so zu wählen, dass sie zusammenfallen (ganz analog zu Behandlung von Entartung in der Atomphysik etc.).

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Re: elektroschwacher phasenübergang

Beitrag von deltaxp » 19. Nov 2012, 14:35

ich wiederhole gerne mal meine frage: der GUT symmetriebruch sorgtefür topologische defekte, deren mangelnde beobachtung auf die inflation geschoben wird. was waren die topologischen defekte des elektroschwachen phasenübergangs, der nach der inflation stattfand und somit eigentlich messbar sein musste weil die korrelationsängen nicht durch die inflation mehr soweit auseinadergezogen wurden, dass sie so verdünnt waren ?l

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