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Vergangenheit und Zukunft der Menschheit

Entstehung und Entwicklung von Leben, Wahrscheinlichkeit für extraterrestrisches Leben
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seeker
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Re: Vergangenheit und Zukunft der Menschheit

Beitrag von seeker » 13. Jun 2022, 14:26

Frank hat geschrieben:
10. Jun 2022, 13:48
Mir ging es um "richtige" Reiche, die fangen bei mir beim Millionär an und nicht um die Masse der über einem Nettojahresverdienst von 340.000 €
Schon klar.
Frank hat geschrieben:
10. Jun 2022, 13:48
Nee, uns geht es besser, aber ich bezog mich auf alle westlichen Länder(ob jetzt mit sozialer oder reiner Marktwirtschaft) und deren Lebensstil ist im Verhältnis zum Rest schon höher.
Klar. Und das bestreite ich auch nicht.
Frank hat geschrieben:
10. Jun 2022, 13:48
Wo ich mittlerweile hinschaue sehe ich Menschen in Positionen, in denen sie völlig überfordert sind und da eigentlich nicht hingehören.
Die Psychologen haben volle Terminkalender bis ins nächste Jahr hinein.
Viele Schieflagen einstehen aber durch die Anspruchshaltung, die in Positionen zwängen, denen die Menschen nicht einmal ansatzweise gewachsen sind.
Ja.
Frank hat geschrieben:
10. Jun 2022, 13:48
Tun wir das, inflationsbereinigt?
Kaum noch... also jedenfalls soweit es nicht die oberen ca. 10-20% betrifft:

Was haben die Abzüge auf meinem Gehaltszettel, mit der Inflation zu tun? Die Teuerungsrate macht dann den ganzen Prozess dann noch schlimmer für den Einzelnen. Bei 30 % weniger Abzüge im Monat, würde der Einzelne auch Inflationsbereinigt angemessen davon Leben können.
Mir gings hier nur darum, dass man, wenn man wissen will, ob die breite Masse der Bevölkerung heute mehr in der Tasche hat, als vor 20 oder 30 Jahren, dass man das dann inflationsbereinigt rechnen muss.
Und wenn man sich das anschaut, dann ist diese Kurve seit geraumer Zeit für sehr viele Leute eine Waagerechte. Gleichzeitig sind aber die privaten Gesamteinkünfte in dieser Zeit (auch inflationsbereinigt) enorm angestiegen. Gretchenfrage: Wo ist dieses Geld?
Meine Eltern konnten zwei Kinder großziehen, ein Haus bauen, ein Auto unterhalten und jedes Jahr in Urlaub und gefehlt hat es an nichts, nur mit dem Verdienst von meinem Vater, plus ein wenig Nebeneinkünfte meiner Mutter auf Paar-100-DM-Basis . Probier das mal heute... selbst studiert wird das meist nicht reichen. Und ich kenne auch genug Leute, wo beide Elternteile arbeiten und gute Jobs haben und es trotzdem eng ist und stressfrei sowieso nicht.

Ich denke, wir sind i.A. gar nicht weit auseinander.

Was ich einfach bemängle bzw. mit Sorge sehe bzw. thematisieren möchte, ist der Unterschied zu etwa 1970 oder 1980.
Man hat die letzten Jahrzehnte die Oberschicht entlastet.
Die Folge war, soweit ich das sehe, eine zunehmende Belastung der Mittelschicht und ansonsten leerere Staatskassen und höhere Verschuldung.
Es ist inzwischen sogar schon so weit gekommen, dass das hier geschieht:

Forderung von 100 Millionären : "Besteuert uns, die Reichen, und zwar jetzt"
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtscha ... m-100.html

Vermögensteuer für Reiche Diese neun deutschen Millionäre wünschen sich höhere Steuern
https://www.wiwo.de/politik/ausland/ver ... 88950.html

"Eigentum verpflichtet", steht ja eigentlich im Grundgesetz, na, ja... mit gewissen Mentalitäten, die heutzutage gepflegt und belohnt werden, geht das halt schlecht zusammen.

Gleichzeitig wurde der Finanzmarkt dereguliert, die Goldbindung wurde eh aufgehoben und es wurden ganz neue Finanzprodukte ermöglicht, z.B. Derivate:

Wie viel Geld gibt es eigentlich auf der Welt und wie ist es verteilt?
https://www.vice.com/de/article/4xajwj/ ... rteilt-243

All of the World’s Money and Markets in One Visualization
https://www.visualcapitalist.com/all-of ... tion-2020/

Wenn ich mir diese Grafiken anschaue, dann kann mir keiner erzählen, dass das noch gesund sei, sorry...

Und dann noch Cum-Ex (Ist dieses Loch nun endlich und nachhaltig gestopft? Nee, ist es nicht.) und Börsen-Zockereien und Steueroasen und knallharte Steuerhinterziehung, die keiner aufklärt, schon weil das Personal fehlt.
Und haben wir endlich eine Finanztransaktionssteuer, wenigstens eine klitzekleine? Nö, woher denn...
Und kann uns das, was 2008 passiert ist (und damals leicht hätte noch viel schlimmer kommen können und wo die Zeche die Bevölkerung bis heute über Steuern und die Nullzinspolitik bezahlt), nun nicht mehr passieren, weil wir daraus gelernt haben und alles dazu Notwendige umgesetzt haben? Wer's glaubt...
Die Marktwirtschaft sieht eigentlich nicht vor, dass ein Unternehmen, wenn es läuft, die Gewinne privat einstreicht, aber wenns schiefgeht, die Allgemeinheit dann dafür haftet.
Und wie war das eigentlich mit der staatlich angepreisenen Riester-Abzockerei? Wer hat da Reibach gemacht und wer guckt nun in die Röhre?
Und wer darfs ausbügeln, bei den Leuten, denen es nun im Alter nicht reicht?

Mir geht es im Allgemeinen um die Auswüchse, den Wildwuchs... und der ist heute nicht klein und auch nicht kleiner werdend.
Grüße
seeker


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