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Was ist Leben und was nicht?

Entstehung und Entwicklung von Leben, Wahrscheinlichkeit für extraterrestrisches Leben
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Re: Was ist Leben und was nicht?

Beitrag von dieter » 4. Jan 2021, 11:38

seeker hat geschrieben:
4. Jan 2021, 08:48
Vielleicht bekommt man hier ansatzweise ein Gefühl dafür, WIE komplex das ist:

Hier geht es um die Suche, wie das vielleicht abgelaufen sein könnte und um die große Frage, ob die spontane Entstehung von Leben ein seltener oder häufiger Vorgang ist, wenn die groben Rahmenbedingungen auf einem Planeten passen.

Hallo seeker,

Das kann man alle auch im Reagenzglas nachvollziehen, wen man ei9n guter Chemiker ist also für mich nichts Besonderes mehr. man muss sich nur die richtigen Komponente herstellen und zusammen geben.
Statt hier Leben als Wunder zu bestaunen, solle man als Wissenschaftler nüchtern das Prinzip, alseo das Programm dazu, beschreibe

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Re: Was ist Leben und was nicht?

Beitrag von dieter » 4. Jan 2021, 12:04

Diagnostiker hat geschrieben:
4. Jan 2021, 11:49
Das kann man alles auch im Reagenzglas nachvollziehen, wen man ein guter Chemiker ist ...
Wenn es so einfach wäre, wäre es schon längst gelungen, Leben künstlich entstehen zu lassen. Da es aber offensichtlich nicht gelungen ist, ist es entweder doch nicht so einfach oder die Chemiker, die sich daran versucht haben, sind durchweg erbärmliche Stümper, im Gegensatz zu Dir, der hier den totalen Durchblick zu haben meint ... :D
Hallo Diagnostiker,

Du fängst schon wieder an zu beleidigen, denn die Menschheit besteht nur etwa 10^6 Jahre, die Natur aber mindestens 10^10 und wenn die Entwicklung so weiter geht, wie in den letzten 50 Jahren, dann wirst Du das eventuell noch erleben.

Gruß dieter

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Re: Was ist Leben und was nicht?

Beitrag von Diagnostiker » 4. Jan 2021, 12:06

@ Skeltek
Man kann also sagen, daß die Sequenzen grundsätzlich mehrdeutig sein können und sich abhängig von Randbedingungen die selbe Sequenz anders faltet?
Die Sequenzen der Polypeptide sind nach der Translation schon eindeutig festgelegt, aber wenn Chaperone ins Spiel kommen, unterliegt die Faltung der Kette nicht mehr dem freien Spiel der Kräfte, wenn sich die Wasser-Ionen anlagern und sich dann je nach Polarität der Seitengruppe eine spontane Faltung ergibt, sondern dann bewirken die Polaritätsmuster auf der Proteinoberfläche alternative Faltungsmöglichkeiten, so dass ein und dieselbe Peptidsequenz je nach beteiligtem Chaperon eine unterschiedliche Tertiärstruktur einnehmen kann, was dann bezüglich der Eignung zu unterschiedlichen Proteinen führt. Kommen dann noch Effekte wie allosterische Konformationsänderungen oder prosthetische Gruppen hinzu, ergibt sich ein noch weiteres Spektrum an Möglichkeiten, die über eine einzelne Sequenz repräsentiert werden können.
Dann haben möglicherweise auch Druck, Temperatur, Sättigungsgrade bestimmter Stoffe, Toxizität/PH-Wert und Hydrophilie der Flüssigkeit auch eine Auswirkung auf die 'Faltgeschwindigkeit' verschiedener Bindungen?
Bei Druck und Temperatur gibt es innerhalb der Zelle nicht viel Spielraum (ggf. Fieber könnte hier etwas bewirken), aber alles andere kann sich durchaus merklich auf die "Nachbearbeitung" von frisch synthetisierten Proteinen auswirken. Aber bereits zuvor, also nach der Transkription und vor der Translation wird die Prä-mRNA "zugeschnitten", was durchaus auch "alternativ" geschehen kann, dass also aus einem Transkript verschiedene mRNAs werden können, die dann zur Translation gelangen, was dann wiederum alternative Peptidketten zur Folge hat, die ihrerseits wieder zu oben beschriebener Variantenvielfalt modifiziert werden können.

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Re: Was ist Leben und was nicht?

Beitrag von dieter » 4. Jan 2021, 12:20

Diagnostiker hat geschrieben:
4. Jan 2021, 12:08
Du fängst schon wieder an zu beleidigen ...
Ich bringe nur die Konsequenz Deines Beitrages zum Ausdruck. Wenn Du das als Beleidigung empfindest, dann stellte vielleicht Dein Beitrag unterschwellig eine Beleidigung dar, ohne dass Dir das möglicherweise bewusst geworden ist.
Hallo Diagnostiker.

Du unterstellst den Chemikern -Unfähigkeit statt darüber zu diskutieren, was Ich geschrieben habe.
Nach welchem Prinzip man suchen muss und da bist auch Du gefragt.
Mach doch endlich Vorschläge.

Gruß dieter

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Re: Was ist Leben und was nicht?

Beitrag von dieter » 4. Jan 2021, 12:42

Diagnostiker hat geschrieben:
4. Jan 2021, 12:28
Nein, warum sollte ich? Ich beschreibe, wie Leben funktioniert und wie man erkennen kann, ob etwas lebt oder nicht lebt. Wenn Du nun meinst, alles klärt sich über "Programmierung", dann nehme ich das zwar zur Kenntnis, aber aus meinem Hintergrundwissen heraus nehme ich das zugleich nicht ernst, so dass ich mich hier überhaupt nicht angesprochen oder gar aufgefordert sehe, hier irgendwelche Vorschläge zu unterbreiten. Das überlasse ich "Spezialisten" wie Dir, die hier den totalen Durchblick heraushängen, ohne ihn tatsächlich auch zu haben. Mehr als lauwarme Luft kommt da erfahrungsgemäß nicht, so dass ich Dich hier gern noch ein wenig japsen lasse, bevor Du die Schnappatmung wieder einstellst ... :D
Hallo Diagnostiker,

und ich stelle eine Alternative dazu vor, die Du aber anscheinend nicht diskutieren willigt und ständig das, was bekannt ist, wiederholst
Du willst die Diskussion den Spezialisten überlasen. Die brauchen aber Deine Gedanken um analysieren zu können
Mit Deiner Einstellung kommt die Wissenschaft nicht weiter.

Gruß dieter

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Re: Was ist Leben und was nicht?

Beitrag von dieter » 4. Jan 2021, 12:55

Diagnostiker hat geschrieben:
4. Jan 2021, 12:46
Du hast völlig Recht damit, dass ich Deine Vorschläge nicht diskutieren werde, weil sie von vornherein so daneben geraten sind, dass sie nicht diskussionswürdig sind. Und wie ich schon schrieb, werde ich meine kostbare Lebenszeit nicht damit verschwenden, gegen eine Wand anzuschreiben. :)
Dann bleibe dabei und plappere nach, beschimpfe dann aber nicht ernsthafte Wissenschaftler, die auf der Suche nach neue Lösungen sind.

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Re: Was ist Leben und was nicht?

Beitrag von seeker » 4. Jan 2021, 13:05

dieter hat geschrieben:
4. Jan 2021, 11:38
seeker hat geschrieben:
4. Jan 2021, 08:48
Vielleicht bekommt man hier ansatzweise ein Gefühl dafür, WIE komplex das ist:

Hier geht es um die Suche, wie das vielleicht abgelaufen sein könnte und um die große Frage, ob die spontane Entstehung von Leben ein seltener oder häufiger Vorgang ist, wenn die groben Rahmenbedingungen auf einem Planeten passen.

Hallo seeker,

Das kann man alle auch im Reagenzglas nachvollziehen, wen man ei9n guter Chemiker ist also für mich nichts Besonderes mehr. man muss sich nur die richtigen Komponente herstellen und zusammen geben.
Statt hier Leben als Wunder zu bestaunen, solle man als Wissenschaftler nüchtern das Prinzip, alseo das Programm dazu, beschreibe

Gruß dieter
Nun gut, wenn man Leben als Prozess sieht, dann kann man diesen auch als eine Art Programm ansehen, das abläuft. Nur wär hier die Analogie zu Computerprogrammen erst einmal genauer zu hinterfragen, da womöglich zu vorurteilsbelastet. Mit Analogien soll man vorsichtig sein. Bits und Bytes sind zunächst einmal etwas anderes als Makromoleküle und ein Prozess "ablaufendes Computerprogramm" ist -bisher!- auf Strukturebene gewöhnlich auch anders strukturiert als chemische und nanomechanische Prozesse.

Was genau meinst du hiermit:
Das kann man alle auch im Reagenzglas nachvollziehen, wen man ei9n guter Chemiker ist also für mich nichts Besonderes mehr. man muss sich nur die richtigen Komponente herstellen und zusammen geben.
Also nichts Besonderes? Inwiefern? Hast du das schon getan, hast du eine Vorstellung davon, wie das gehen sollte, hast du Konpetenz in Molekularbiologie,was genau soll man zusammnenrühren, wie stellt man es her? Und täte man das, was meinst du, was dann passieren würde? Meinst du die Mixtur im Reagenzglas würde dann leben, einfach indem man A und B und C, usw. zusammentut?
Und würdest du einen Automotor ebenfalls rein mit chemischen Begriffen zu beschreiben versuchen?

Und hier:
Statt hier Leben als Wunder zu bestaunen, solle man als Wissenschaftler nüchtern das Prinzip, alseo das Programm dazu, beschreibe
Gegen ein Staunen ist nichts einzuwenden, gegen nüchterne Sachlichkeit selbstverständlich auch nicht. Aber wie stellst du dir das vor? Welches Prinzip, welches Programm?
Grüße
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Kritisches Denken bedeutet nicht, sich einseitig nur aus kritischen Quellen zu versorgen und die dortigen Darstellungen unkritisch zu übernehmen. Viele überschätzen ihre eigene Medienkompetenz massiv. Dies wird von Verführern ausgenutzt.

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Re: Was ist Leben und was nicht?

Beitrag von Skeltek » 4. Jan 2021, 13:29

dieter hat geschrieben:
4. Jan 2021, 11:38
Das kann man alle auch im Reagenzglas nachvollziehen, wen man ei9n guter Chemiker ist also für mich nichts Besonderes mehr. man muss sich nur die richtigen Komponente herstellen und zusammen geben.
Das ist als würde man die Theoretische Informatik auf Materialforschung reduzieren. Nur die richtigen Atome richtig anordnen und schon hat man einen PC samt Batterie.
Ich will mal den Chemiker sehen, der so viel Präzision und Kontrolle hat, daß er durch Reagenzgläserschubsen einen Nanoroboter oder ähnliches herstellen kann. Man könnte es ja ersteinmal mit etwas einfachem versuchen wie einer Level3-Cache-Architektur für Celeron Prozessoren.
Es ist sinnlos darauf einzugehen, wenn Gegenfragen grundsätzlich nicht beantwortet werden.
Ich warte immer noch auf die Antwort auf meine Frage darauf, wie die DNA einschließlich ihrer Kodierungssequenz ursprünglich genau herkommen soll. Das simple Zusammenkippen von Stoffen ergibt sicherlich keine DNA.

Übrigens ist es beleidigend Dinge als primitivst einfach zu behaupten, welche selbst die besten Spezialisten nach vielen Jahren Profession nicht hinbekommen können. Damit behauptest du relativ direkt, daß es auf deren Unfähigkeit zurückzuführen ist, während du keinerlei Belege für deine behauptete Überlegenheit vorzeigst.

Die Parallele mit dem Programmcode funktioniert noch nicht einmal bei PCs oder der Mathematik. Eine Buchstabenfolge ist noch lange kein Computerprogramm. Der Sequenz werden erst durch Compiler, Hardware und sonstigen Randbedingungen die Bedeutung und ein Kontext gegeben. Wenn der Rest keine Rolle spielen würde könnte man auch gleich anfangen direkt Prionen zu falten statt Hirnzellenproteine.
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  • Unentscheidbarkeit - Dieser Satz ist wahr.
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Re: Was ist Leben und was nicht?

Beitrag von dieter » 4. Jan 2021, 13:38

Hallo seeker.
Nun gut, wenn man Leben als Prozess sieht, dann kann man diesen auch als eine Art Programm ansehen, das abläuft. Nur wär hier die Analogie zu Computerprogrammen erst einmal genauer zu hinterfragen, da womöglich zu vorurteilsbelastet. Mit Analogien soll man vorsichtig sein. Bits und Bytes sind zunächst einmal etwas anderes als Makromoleküle und ein Prozess "ablaufendes Computerprogramm" ist -bisher!- auf Strukturebene gewöhnlich auch anders strukturiert als chemische und nanomechanische Prozesse.<
Das ist richtig nur ist ein Teilchen eben gleichzusetzen mit einem ja oder nein, also ein Bit. Und wo es dann andockt schreibt der Programmierer-die DNA vor.
Also nichts Besonderes? Inwiefern? Hast du das schon getan, hast du eine Vorstellung davon, wie das gehen sollte, hast du Konpetenz in Molekularbiologie,was genau soll man zusammnenrühren, wie stellt man es her? Und täte man das, was meinst du, was dann passieren würde? Meinst du die Mixtur im Reagenzglas würde dann leben, einfach indem man A und B und C, usw. zusammentut?
Und würdest du einen Automotor ebenfalls rein mit chemischen Begriffen zu beschreiben versuchen?
Im Prinzip bei jeder durchgefragten Katalyse.
Gegen ein Staunen ist nichts einzuwenden, gegen nüchterne Sachlichkeit selbstverständlich auch nicht. Aber wie stellst du dir das vor? Welches Prinzip, welches Programm?
Das muss eben der Wissenschaftler durch seine Experimente ergründen. Deshalb muss er ja diskutieren können, so wie ich es hier versuche.
Wer hat eine Idee?
Wer kann welches Experiment machen? usw.
Nur dazu nimmt hier keiner Stellung


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Re: Was ist Leben und was nicht?

Beitrag von Skeltek » 4. Jan 2021, 14:01

dieter hat geschrieben:
4. Jan 2021, 13:38
Das muss eben der Wissenschaftler durch seine Experimente ergründen. Deshalb muss er ja diskutieren können, so wie ich es hier versuche.
Wer hat eine Idee?
Wer kann welches Experiment machen? usw.
Nur dazu nimmt hier keiner Stellung
Du bist derjenige, der behauptet hat, daß das geht. Wenn du davon überzeugt bist, daß es geht, müsstest du auch wissen wie. Es ist ein Unding die Meinung der anderen als falsch zu behaupten und auf der Richtigkeit der eigenen Meinung zu beharren, dann aber trotzdem von den anderen verlangen, daß sie deine Behauptungen beweisen und mit Ideen für einen experimentiellen Beweis dienen.
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Re: Was ist Leben und was nicht?

Beitrag von dieter » 4. Jan 2021, 14:23

Skeltek hat geschrieben:
4. Jan 2021, 14:01
dieter hat geschrieben:
4. Jan 2021, 13:38
Das muss eben der Wissenschaftler durch seine Experimente ergründen. Deshalb muss er ja diskutieren können, so wie ich es hier versuche.
Wer hat eine Idee?
Wer kann welches Experiment machen? usw.
Nur dazu nimmt hier keiner Stellung
Du bist derjenige, der behauptet hat, daß das geht. Wenn du davon überzeugt bist, daß es geht, müsstest du auch wissen wie. Es ist ein Unding die Meinung der anderen als falsch zu behaupten und auf der Richtigkeit der eigenen Meinung zu beharren, dann aber trotzdem von den anderen verlangen, daß sie deine Behauptungen beweisen und mit Ideen für einen experimentiellen Beweis dienen.
Ich habe das was ich gesagt habe, aus meiner 50 Jährigen Erfahrung abgeleistet Bin aber nicht in der Lage am Küchentisch noch solche Experiment zu machen Ich mache Vorschläge also liefere Ideen zu Diskussion.
Du hast anscheinen den Begriff Diskussion nicht verstanden!
Jeder macht sich Gedanken und trägt einen kleinen Anteil zu Gesamtlösung bei.

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Re: Was ist Leben und was nicht?

Beitrag von dieter » 4. Jan 2021, 15:18

[quote=Skeltek post_id=70275 time=1609765288 user_id=156
Du bist derjenige, der behauptet hat, daß das geht. Wenn du davon überzeugt bist, daß es geht, müsstest du auch wissen wie. Es ist ein Unding die Meinung der anderen als falsch zu behaupten und auf der Richtigkeit der eigenen Meinung zu beharren, dann aber trotzdem von den anderen verlangen, daß sie deine Behauptungen beweisen und mit Ideen für einen experimentiellen Beweis dienen.
[/quote]

Wie habe ich im Prinzip beschrieben, nun ist es Aufagabe der Diskussion daraus eine Anwendung zu machen. Nur das will ja keiner hier.

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Re: Was ist Leben und was nicht?

Beitrag von dieter » 4. Jan 2021, 15:27

Diagnostiker hat geschrieben:
4. Jan 2021, 15:08
@ seeker

Ich schlage vor, die unqualifizierten Einwürfe von "dieter" künftig einfach zu ignorieren und stattdessen ohne ihn zum Thema weiterzudiskutieren.
Ja! Weil Ihr nicht in der Lage seid zu diskutieren, also meine Lösung zu ergänzen. denn das wäre wissenschaftliche Kollektivarbeit.

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Re: Was ist Leben und was nicht?

Beitrag von seeker » 5. Jan 2021, 09:56

Ich würde nun gerne meinen Beitrag vom 4. Jan 2021, 08:48 weiter erörtern: "Die Bedeutung von molekularen Maschinen als Bausteine des biologischen Lebens."
Was dort im zweiten verlinkten Video angesprochen wir: "Mögliche Wege zur spontanen Entstehung des Lebens aus unbelebter Materie"... "unter besonderer Berücksichtigung [nein, nicht der höheren Lehranstalten :), sondern:] der diesbezüglichen Möglichkeiten auf Exoplaneten"... :)
Ich glaube, das wäre einen Extrathread wert, Mas meint ihr?
Grüße
seeker


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Re: Was ist Leben und was nicht?

Beitrag von Diagnostiker » 5. Jan 2021, 10:12

@ seeker
Die Bedeutung von molekularen Maschinen als Bausteine des biologischen Lebens.
Sehr gerne! Dazu gleich mal ein Link zur Wikipedia. Und gleich noch einer zur englischen Wikipedia, wo eine schöne Animation der Translation am Ribosom zu sehen ist. Dieser Blogartikel ist auch sehr informativ. Und hier noch eine Leseprobe aus einem Fachbuch
das wäre einen Extrathread wert
Ja durchaus, wobei man dann nur darüber orakeln kann, ob auf Exoplaneten die Bedingungen günstig sind, dass Makromoleküle entstehen können. Ob die sich dann zu einem lebenden System organisieren, liegt jenseits dieser Bedingungen. Aus dem Vorhandensein von Makromolekülen folgt jedenfalls nicht automatisch die Organisation derselben zu einem Lebewesen. Das kann auch einfach eine Art glücklicher Zufall sein, den man theoretisch nicht näher eingrenzen kann, auch wenn man sonst alles über Makromoleküle und deren Entstehung wüsste.
Zuletzt geändert von Diagnostiker am 5. Jan 2021, 10:30, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Was ist Leben und was nicht?

Beitrag von seeker » 5. Jan 2021, 11:38

Danke, Diagnostiker! Aber da brauch ich Zeit für... :)
Grüße
seeker


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Re: Was ist Leben und was nicht?

Beitrag von Skeltek » 9. Jan 2021, 04:41

Nur um es nebenher kurz einzuschieben, aber nicht zwangsläufig zu diskutieren:
Man kann das Ganze auch anders anpacken und auch zunächst beschreiben, was ein toter Zustand ist. Auch führt der Tod eines Teiles des Orgnaismus nicht automatisch zum Tod der Gesamtorganismus.
Aber nur mal so: https://www.youtube.com/watch?v=ibpdNqrtar0
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  • Widersprüchlich - Dieser Satz ist falsch.

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Re: Was ist Leben und was nicht?

Beitrag von Diagnostiker » 9. Jan 2021, 07:52

@ Skeltek
Man kann das Ganze auch anders anpacken und auch zunächst beschreiben, was ein toter Zustand ist.
Na ja, "tot" bedeutet, dass keine Prozesse ablaufen, die jenseits des thermodynamischen Gleichgewichtszustands ein Fließgleichgewicht stabilisieren, so dass das System, welches ich betrachte, mit der Umgebung, in dem es sich befindet, im energetischen Gleichgewicht ist, so dass hier keinerlei Arbeit aufgewandt wird, um an diesem Gleichgewichtszustand etwas zu ändern.
Auch führt der Tod eines Teiles des Organismus nicht automatisch zum Tod der Gesamtorganismus.
Ja, so lange nicht lebensnotwendige Strukturen betroffen sind, bleibt der Teil des Organismus, in dem sich diese lebensnotwendigen Strukturen befinden, am Leben, während der andere Teil des Organismus, der diese Strukturen nicht enthält, dem Zerfall anheimfällt. Man kann einem Menschen also alle vier Gliedmaßen vom Rumpf amputieren, aber eben nicht den einen Kopf vom Rumpf abtrennen, ohne ihn zugleich zu töten (irgendwelche medizinischen Kunststücke der Zukunft, wo man einen Kopf am Leben erhalten kann, lasse ich jetzt mal außen vor!).

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Re: Was ist Leben und was nicht?

Beitrag von seeker » 11. Jan 2021, 17:37

Skeltek hat geschrieben:
9. Jan 2021, 04:41
Nur um es nebenher kurz einzuschieben, aber nicht zwangsläufig zu diskutieren:
Man kann das Ganze auch anders anpacken und auch zunächst beschreiben, was ein toter Zustand ist. Auch führt der Tod eines Teiles des Orgnaismus nicht automatisch zum Tod der Gesamtorganismus.
Aber nur mal so: https://www.youtube.com/watch?v=ibpdNqrtar0
Das im Video läuft wieder auf die entropische Betrachtung heraus, die man sieht, wenn man die Sache mit der rosaroten Physikerbrille anschaut.
Ich werde da aber nicht müde zu wiederholen, was ich schon gesagt habe: Durchaus richtig, aber unzureichend und nicht den Kern betreffend!
Denn, noch einmal: Mein Kühlschrank erfüllt die Entropie-Definition auch: Stoffdurchflüsse (Elektronen, Luft), innen geringere Entropie als außen, selbtregulierend diesen Zustand haltend. Und doch wollen wir nicht, dass Kühlschränke als lebendig gelten - oder?

Ich würde "Leben" versuchen anders definieren:

1. "Leben" ist ein selbsterhaltender, relativ störungsunempfindlicher Prozess, der auf einem selbstbezüglichen und komplexen System läuft und somit eine emergente Eigenschaft des komplexen Gesamtprozesses auf oberer Systemebene ist, der somit eine "Lebenseinheit" bildet.

"System" beinhaltet dabei auch, dass es eine Abgrenzung zur Umwelt gibt und dass die Systemelemente und Prozesselemente ab einer gewissen Stufe selbst nicht leben. Dies bedeutet auch, dass "Leben" nicht vollständig auf seine Elemente/Teile reduzierbar ist (weder Teilchen-physikalisch, noch chemisch, noch nano-mechanisch, ...), auch deshalb, weil sich die Funktion und Bedeutung von Teilprozessen erst durch den Kontext des Gesamtsystems in selbstbezüglicher Weise (Teil<->Ganzes) ergibt und nicht etwa in irgendeiner "objektiven-nicht-selbstbezüglichen-kontextlosen" Weise.

2. Wesentlich für natürlich entstandene lebende Systeme ist außerdem, dass es sich um selbstreplizierende, Einheiten-bildende Systeme handelt, die zur Evolution fähig sind (zumindest im Kontext einer Gesamtpopulation). Leben ist immer in Ökosysteme bzw. Kontexte eingebettet. Leben ist in diesem Sinne immer ein Ökosystem.

3. Leben braucht als Prozess einen geeigneten Träger, auf dem der Prozess läuft. Als Träger von Leben kommen gewiss bestimmte abgegrenzte chemische Systeme in Betracht, auf denen molekulare Maschinen laufen; "Leben" muss aber nicht prinzipiell auf nur diesen einen Weg beschränkt sein. (Man kann z.B. nicht sagen, dass "Leben" in allen denkbaren Universen notwendig auf der uns bekannten Chemie oder überhaupt auf Chemie aufbauen müsste.)

4. In physikalischen Umgebungen, insbesondere bei Systemen, die auf Chemie basieren, können solche Prozesse nur dann "von alleine" entstehen, evolvieren und dauerhaft existieren, wenn sie die Entropiebedingung erfüllen. Dies ist damit aber etwas, das sich in unserer Welt als Folge aus dem Punkt 1. ergibt und nicht etwa dessen Ursache bzw. Grund bzw. innerer, wesentlicher Kern.
(Wenn Punkt 1. erfüllt ist, dann ist in physikalischen Umgebungen auch die Entropiebedingung erfüllt. Aber nicht: Wenn die Entropiebedingung erfüllt ist, dann ist auch Punkt 1. erfüllt.)


Und Nicht-Leben ergibt sich daraus zwanglos:

Nicht-lebendig sind alle Systeme, auf die 1. und 2. nicht zutrifft, insbesondere sind nicht-selbstbezügliche, nicht-komplexe und statisch zu verstehende Systeme/Einheiten, die zur Selbsterhaltung, Selbstreplikation und Evolution prinzipiell nicht fähig sind (auch nicht als Population) nicht lebendig.
Grüße
seeker


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