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Hinweise auf Leben auf der Venus

Entstehung und Entwicklung von Leben, Wahrscheinlichkeit für extraterrestrisches Leben
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Re: Hinweise auf Leben auf der Venus

Beitrag von seeker » 18. Okt 2020, 11:32

Skeltek, sollen wir uns nicht lieber die Veröffentlichung anschauen, wenigstens den Teil, den ich hier eingestellt habe?
Grüße
seeker


Kritisches Denken bedeutet nicht, sich einseitig nur aus kritischen Quellen zu versorgen und die dortigen Darstellungen unkritisch zu übernehmen. Viele überschätzen ihre eigene Medienkompetenz massiv. Dies wird von Verführern ausgenutzt.

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Re: Hinweise auf Leben auf der Venus

Beitrag von Frank » 22. Okt 2020, 21:04

Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Hinweise auf Leben auf der Venus

Beitrag von Herr5Senf » 28. Okt 2020, 15:21

Das mit dem Phosphan in der Venusatmosphäre könnte ein ALMA-Meßfehler oder ein Auswertefehler gewesen sein - abwarten.

Dafür gibt es jetzt den "Lebensvorläufer" Cyclopropenyliden (c-C3H2) auf dem Titan - ist auch organisch, aber auch ALMA.
https://iopscience.iop.org/article/10.3 ... 881/abb679 Detection of Cyclopropenylidene on Titan with ALMA

Wann findet man endlich Senf - Grüße Dip

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Re: Hinweise auf Leben auf der Venus

Beitrag von ralfkannenberg » 28. Okt 2020, 15:39

sorry, offtopic

Hallo Herr Senf, ich habe Dir auf dem RK-Blog geantwortet. - Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Hinweise auf Leben auf der Venus

Beitrag von Frank » 28. Okt 2020, 18:26

Außer Spesen nichts gewesen.... :roll:
Eine Sensationsmeldung fällt in sich zusammen. Nachdem bereits Kritik an der Interpretation laut wurde, zerpflücken Fachleute nun die Daten hinter dem »Leben auf der Venus«.
https://www.spektrum.de/news/kein-leben ... us/1786838
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Hinweise auf Leben auf der Venus

Beitrag von Skeltek » 28. Okt 2020, 22:45

Ist es Leben, wenn die herabfallenden Streifen einen neuen Baum bilden können, aber der Baum selbst keine Früchte austreibt? Reichte das ggf als Fortpflanzungskriterium?
Bild
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Re: Hinweise auf Leben auf der Venus

Beitrag von Frank » 23. Nov 2020, 18:21

Totgesagte leben länger :wink: spannend :sp:
Neue Wendung in Debatte um außerirdisches Leben
Laut Greaves und ihren Kollegen zeigen die neu analysierten ALMA-Daten weiterhin die spektrale Signatur von Monophosphan. Keine andere chemische Verbindung könne die Daten erklären. Aus Sicht der Forscher ist das nach wie vor eine aufregende Entdeckung, weil PH3 auf der Erde auch von Mikroben produziert wird, etwa in Mooren und Sümpfen. Folglich steht immer noch die Möglichkeit im Raum, dass es auf der Venus von Mikroben produziert wird, die in der Wolkendecke des Planeten leben. Allerdings sind auch Quellen denkbar, die nichts mit außerirdischem Leben zu tun haben, etwa Vulkanausbrüche, Blitzentladungen oder Meteoriteneinschläge.
https://www.spektrum.de/news/weniger-ph ... en/1797269

So sollte Wissenschaft funktionieren... :well:
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Hinweise auf Leben auf der Venus

Beitrag von seeker » 25. Nov 2020, 09:10

Ja, so funktioniert sie auch. Wirklich: Da wird jedes Steinchen umgedreht und sachlich diskutiert, das ist ganz normal.
Grüße
seeker


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Re: Hinweise auf Leben auf der Venus

Beitrag von Skeltek » 28. Nov 2020, 23:05

Was ist mit nicht fortzpflanzungsfähigen Exemplaren einer Spezies(unfruchtbar/steril), am Besten noch unfähig Zucker für Energieumsatz zu verwerten(Diabetes), im Reagenzglas erzeugt(keine Eltern). Ich finde das alles ziemlich bequemlich wie man sich das ausmalt. Es gibt so viele Beispiele welche man sich ausdenken könnte, die kein einziges oder kaum eine der postulierten Kriterien für 'Leben' erfüllen. Reicht da das Erfüllen eines einzigen Kriteriums wie z.B. mal einen Frosch einzufangen, welcher dann in dem Lebewesen vor sich hin verwest?
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Re: Hinweise auf Leben auf der Venus

Beitrag von Diagnostiker » 29. Nov 2020, 09:39

@ Skeltek
Ist es Leben, wenn die herabfallenden Streifen einen neuen Baum bilden können, aber der Baum selbst keine Früchte austreibt? Reichte das ggf als Fortpflanzungskriterium?
Klar reicht das. So etwas nennt sich "https://de.wikipedia.org/wiki/Vegetative_Vermehrung" und tritt u.a. bei Hohltieren (Polypen) wie dem auf, was Du als Bild gepostet hattest.
Es gibt so viele Beispiele welche man sich ausdenken könnte, die kein einziges oder kaum eine der postulierten Kriterien für 'Leben' erfüllen.
So lange es innerhalb seiner Grenzen (Hülle, Haut usw.) seine Ordnung, seine Struktur und den Stoffwechsel aufrecht erhalten kann, ist es Leben.

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Re: Hinweise auf Leben auf der Venus

Beitrag von Skeltek » 29. Nov 2020, 22:43

Diagnostiker hat geschrieben:
29. Nov 2020, 09:39
@ Skeltek
Ist es Leben, wenn die herabfallenden Streifen einen neuen Baum bilden können, aber der Baum selbst keine Früchte austreibt? Reichte das ggf als Fortpflanzungskriterium?
Klar reicht das. So etwas nennt sich "https://de.wikipedia.org/wiki/Vegetative_Vermehrung" und tritt u.a. bei Hohltieren (Polypen) wie dem auf, was Du als Bild gepostet hattest.
Das sind einfach Kristallstrukturen Germany - NRW - Windloch - Kristallfunde. Deren Ausbreitung und Wachsen wäre vielleicht am ehesten mit einem Pilz vergleichbar, vielleicht Polyp, wenn es schwimmen und sich bewegen würde. Aber das Ding setzt nur Entropie auf unterstem Niveau um, wie ein Prion, das ein Potential zum Ändern einer Strukturgegebenheit ausnutzt und sich dann auf ein Nachbarbereich ausbreitet, während es selbst keine Entropie mehr umsetzt... es 'wächst' halt in eine Richtung, verzweigt sich und hinterlässt halt nur das Material, was bereits chemisch reagiert hat und für es selbst nicht mehr nutzbar ist.

Bei Polypen wird die größere Struktur durch wuchernde Zellen oder ähnliches verursacht, der Mensch besteht aus Einzelzellen (sogar ineinander geschachtelt, wenn man Mitochondrien mitzählt). Bei dem Ding wird die Struktur aber durch einen kristalinen Prozess gebildet.

Es erfüllt aber deutlich mehr Lebewesen-Kriterien als so manches von Biologen für lebendig deklariertes Ding.
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Re: Hinweise auf Leben auf der Venus

Beitrag von Diagnostiker » 30. Nov 2020, 18:25

@ Skeltek
Das sind einfach Kristallstrukturen
Ah ja, ich dachte, es wäre eine Aufnahme von Polypen unter Wasser. So kann man sich täuschen. Sieht aber wirklich toll aus. :)
Aber das Ding setzt nur Entropie auf unterstem Niveau um ...
Ja, also keine Entropieabnahme wie bei Lebewesen, sondern Entropiezunahme, da Kristallwachstum. Der äußere Anschein täuscht zwar Leben vor, aber der Entropiezuwachs verweist dann doch auf Nichtlebendes.
Bei Polypen wird die größere Struktur durch wuchernde Zellen oder ähnliches verursacht ...
Oder durch Regeneration bei Beschädigungen oder durch Knospung, wenn es um Vermehrung geht. Beides ist dann aber keine Entropiezunahme, sondern Entropieabnahme, da unter Energieaufwand verursacht.
Es erfüllt aber deutlich mehr Lebewesen-Kriterien als so manches von Biologen für lebendig deklariertes Ding.
Leben baut sich aber auf Stoffwechsel auf, der innerhalb eines abgegrenzten Gebildes abläuft und einen bestimmten Ordnungsgrad aufrecht erhält, während Kristalle weder einen Stoffwechsel haben noch eine Abgrenzung zur Umgebung, die nur bestimmte Stoffe reinlässt und nach erfolgtem Stoffwechsel nur bestimmte andere Stoffe wieder rauslässt. Ich sehe da schon einen deutlichen Unterschied zu Leben, auch wenn die Kristalle aus der Höhle einem lebendigen Polypen auf den ersten Blick täuschend und zum Verwechseln ähnlich sehen.

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Re: Hinweise auf Leben auf der Venus

Beitrag von Skeltek » 30. Nov 2020, 20:44

Ja, ich habe lange nach einem Foto gesucht, bei dem keiner der 'Forscher' ein Selfie gemacht hatte oder irgendetwas auf die Herkunft hindeutet :)
Dachte da wird relativ schnell irgendjemand herausfinden was das ist, aber du bist wohl der Erste, der sich dahingehend irgendwie geäußert hat ^^

Naja, Lebewesen nehmen niederentropische Nahrung auf und geben denselben Stoff in der Regel höherentropisch ab. Zum Beispiel Sauerstoff+Kohlenstoff -> CO2. Es werden halt meist getrennte Stoffe mit hohem chemischen Energiepotential unter Nutzung der Energie (die später in Wärme umgewandelt wird) reagiert und später als energieärmere Stoffe wieder ausgeschieden.
Die 'Front' eines wachsenden Kristals nimmt neue Kristallpartikel auf(exothermer Prozess), die sich daran anlagern und die Front verschieben. So gesehen wäre das 'Lebewesen' die Oberfläche des Kristals und die gewachsene Struktur dann die Ausscheidungen der sich fortbewegenden Kristaloberfläche.

Wieso muss sich deiner Meinung nach die Umsetzung chemischer Energie innerhalb einer abgeschlossenen räumlichen materiellen Struktur tätigen?
Es reicht doch, wenn die 'Oberfläche' eines solchen Kristall-Astes vorne Mineralien aufnimmt und auf der anderen Seite eine lange Kristallstruktur als Ausscheidungsprodukt hinterlässt? Der Prozess ist durchaus exotherm.
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