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Künftige Entwicklung der Menschheit

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Ralph
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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von Ralph » 6. Feb 2015, 22:44

Hallo zusammen

Wie ich schon sagte, werden die nächsten Jahrzehnte für das Überleben der Menschheit entscheidend sein. Zerfleischen wir uns oder gelingt es, die Konflikte (Terrorismus e.t.c.) zu begrenzen?

Auch das Energieproblem (Alternativen, Wasserstoffwirtschaft) muss in dieser Zeitspanne gelöst werden. Wasserstoff muss mit Hilfe von Energie (Elektrolyse von Wasser) erzeugt werden. Warum nicht mit Sonnenenergie in küstennahen Wüstengebieten durch die Erdölgesellschaften selber, wenn das Öl zur Neige geht?

Sind die nächsten Jahrzehnte überstanden, habe ich immer noch Hoffnung für die weitere Zukunft...

Gruss Ralph

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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von Skeltek » 7. Feb 2015, 05:36

gravi hat geschrieben: Ein Beispiel noch: meine Tochter (abgeschlossenes Studium) sollte ich mal fragen, wie man zu Fuß eine Quadratwurzel zieht. Die würde mich wohl ansehen wie ne Kuh das Stalltor. Wozu gibt's denn Rechner? Ich kann es jedenfalls noch.
Das Problem ist eher, dass die Jugend nicht fähig ist den Algorithmus selbst auf Bedarf kurz zu entwickeln. Die Bildung beschränkt sich auf Wissen das man nach einem Semester(kurz nach Prüfung) zum großen Teil ohnehin wieder vergessen hat.
Wir gehen nicht studieren um uns selbst und unseren geist zu bilden, sondern die Industrie diktiert den Universitäten welche Module an Berufs-Wissen wir für den Berufsbedarf haben sollen. Das ist ja grade das blöde, es werden immer mehr wissenschaftliche Taschenrechner ausgebildet, an Zeit zum tatsächlich frei nachdenken wird gespart.
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Frank
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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von Frank » 7. Feb 2015, 06:35

gravi hat geschrieben:Ich will das jetzt hier nicht in eine uferlose Diskussion ausarten lassen. Aber das muss ich doch noch los werden:
Ja, nach meiner Ansicht (und meinen persönlichen Erfahrungen) unterliegt der Bildungsstand der Menschen einem Wandel. Ich habe "nur" einen Realschulabschluss, wenn ich mich aber mit manchem Abiturienten unterhalte, dann ist das manchmal oberflächliche Wissen für mich unbegreiflich. Wie viele Studenten sind nicht in der Lage, sich sicher in der eigenen Muttersprache zu bewegen...? Man lese nur mal im Internet... Am Rande habe ich letztens gehört, dass Rechtschreibung nur noch in Grundzügen bzw. reduziert in den Schulen (in Hessen?) vermittelt werden soll, aber das braucht man ja auch nicht, es gibt ja entsprechende Comuterprogramme.

Ein Beispiel noch: meine Tochter (abgeschlossenes Studium) sollte ich mal fragen, wie man zu Fuß eine Quadratwurzel zieht. Die würde mich wohl ansehen wie ne Kuh das Stalltor. Wozu gibt's denn Rechner? Ich kann es jedenfalls noch. Und weiß auch noch, wie viele Mägen diese Stalltür- Kuh hat. Gibt es heute noch Schüler, die Gedichte auswendig lernen müssen? Wir mussten das andauernd, selbst vor der Glocke wurde nicht Halt gemacht.

Selbstverständlich gibt es auch heute sehr gebildete Menschen. Ich meine aber, die breite Masse ist auf dem Verliererkurs.

Und körperlich verweichlichen wir auch. Heute gehen sie alle zum arbeiten ins Büro. Wenn ich aber daran denke, was das damals für ein Knochenjob war, als ich in meinem früheren Leben als Pirat zur See fuhr...morgens um 5 Glasen gleich in die Wanten, und das ohne Frühstück!
piraten.gif
:wink:

Gruß
gravi
Du sprichst mir´aus der Seele. Die Ausbildung zum "Fachidioten"hat noch nie so einen Reifestatus erreicht, wie in diesen Tagen. Natürlich haben wir soviele Studenten,wie noch nie. Was heisst das?
Haben wir jetzt viele gut Ausgebildete?
Mehr Genies?
Die Wahrheit sieht doch in Wirklichkeit ganz anders aus . Die Schwemme an Abiturienten haben wir zum größten Teil ehrgeizigen Eltern zu verdanken, die oft mit viel Geld und Nachhilfe dafür sorgen, dass der "Schützling"irgendwie durchs Abitur geschleift wird.
Dazu kommt ein immer späterer Einstieg ins Arbeitsleben und die damit verbundene Belastung der Sozialsysteme.
Dadurch gibt sich oft ein erschreckendes Bild, wenn man sich mit Studenten unterhällt. Soviel schwache Hochschulbesucher habe ich noch nie erleben dürfen.
Da hilft es auch nicht den schwarzen Peter der "pöhsen Industrie "in die Schuhe zu schieben @Skeltek.Da macht man es sich zu einfach.

Ein weiterer Punkt ist die Verweichlichung, die so ein behütetes "Käseglocken begluckendes "Aufzuchtverhalten der heutigen Elterngeneration hervorbringt.
Die Kinder sollen es einmal besser haben zieht heute nicht mehr, denn was soll nach einem Neuwagen zum bestandenem Abitur und ein Geldsegen zum abgeschlossenen Studium noch viel mehr kommen an materiellem Wohlstand?
Dazu kommt ein aufwachsen in einer fast schon geschlechterlosen Welt,wo alles geht,man vorallem Rücksicht nehmen soll und das fast schon groteske Ausmasse annimmt. Allein der Genderwahnsinn, der es mittlerweile schon in die Uni geschafft hat, ist hier nur ein Beispiel.
Junge Männer wachsen in einer völlig entmaskulinisierten Welt auf, die vorallem dem weiblichem Darsein hilft,aber dem eigenen Platz in der Gesellschaft wenig dienlich ist. Mittlerweile lassen sich junge Männer Salafistenbärte wachsen ,um überhaupt noch als Mann wahrgenommen zu werden.......
Das wäre auch nicht schlimm, wennn alle in unserer Gesellschaft so wären. Da gibt es halt aber noch Andere.

Mal ein Beispiel. Ein Kunde von mir ist Trainer in einem Boxclub. Das ist jetzt so überhaupt nicht mein Metier, aber er hat mir eine interessante Geschichte erzählt. Es melden sich bei ihm immer mehr junge Männer an(zum Teil aus besten Akademiker Kreisen,oder eben die Kinder davon.Auf jedenfall topt behütet))um sich die Verteidigung beim allwöchentlichen Discobesuch anzueigenen,weil sie es satt haben, dass irgendwelche (O-ton des Boxtrainers)Männer mit Migrationshintergrund ihnen ständig die weibliche Begleitung streitig machen und ihnen bei aufmucken auf die Schnauze hauen. Leider haben sie im Elternhaus nie gelernt mit so etwas umzugehen.
Natürlich ist das nicht toll,aber halt Realität. Daran kann man auch sehen, wie weit die menschliche Zivilisation im Grunde wirklich fortgeschritten ist und welch schmaler Grat es von der Hochzivilisation zur blanken Barbarei ist.

Dazu kommt noch die "zwei linke Hände" Tatsache, die mich immer mehr erschrecken lässt.Alles wird weggeworfen.Keiner ist mehr fähig seinen Geist zu benutzen.

Hier auch mal Beipiel aus der Praxis.
Letztes Jahr ist mir an meinem Auto ein Kühlerschlauch defekt gegangen. In meiner Werkstatt kam ein junger Mechaniker auf mich zu und ich erkläret ihm mein Problem. Darauf erklärte er mir, er würde den Schlauch bestellen und Tags darauf könnte ich dann vorbeikommen(oder das Auto gleich hier lassen). Ich habe ihm dann verdeutlicht, dass ich das Auto brauche und das keine Option für mich ist. Es wurde dann irgendwie laut(weil er mir einen teuren Leihwagen andrehen wollte). Das bekam der ältere Meister (kurz vor 60)und Besitzer des Autohauses mit.
Er fragte nach meinem Problem. Ein Blick unter die Motorhaube und er lief zu einem alten Schrottauto. Da trennte er mit einem Cutmesser ein Stück Schlauch ab,sagte zu seinem jungen Gesellen er solle zwei Schlauchbinder holen und befestigte den alten Kühlerschlauch über meinem defekten.
Er sagte dann zu mir, "so das hällt bis morgen,kommen sie dann am Spätnachmittag, dann tauschen wir das inzwischen neu eingetroffene Teil."
Ich war begeistert,denn das zeigt wahre Intelligenz gepaart mit Erfahrung.
Das ist aber leider der angesprochene Weg(der junge Mechaniker)und die "Züchtung"zu kompletten Fachidioten, die keinen cm mehr nach links ,oder nach rechts denken.

Ich verlange jetzt nicht, dass meine Beispiele repräsentativ sind , aber leider ist es bei den meisten jungen Menschen schon ein Problem eine neu gekaufte Deckenlampe anzuschliessen.
Das ist eine Entwicklung die sich aber auch an den Hochschulen breit macht und darum ist eine Aussage, heute hätten 50% der jungen Menschen Abitur,im Grunde nichtssagend, weil völlig unbrauchbar.
Ein Harald Lesch,der aus ganz einfachen Verhälltnissen stammt,aber gelernt hat sich gerade deswegen durch zu beissen,wird halt heute immer seltener.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von Marcel » 7. Feb 2015, 09:27

So ich muss hier jetzt einmal einen Deckel drauf setzten!
Ehrlich gesagt macht mich eure Meinung sehr wütend! Ich selber (18 Jahre kurz vor dem Abitur) mag zwar als Ausnahme gelten, was das Interesse an Geistestraining anbelangt, jedoch muss ich auch sagen, dass die Jugend bei weitem nicht so ist wie hier die ganze Zeit dargestellt. Natürlich rücken andere Werte in den Vordergrund (schaut euch mal dieses Video zum Wertewandel an: https://www.youtube.com/watch?v=9dC0q8dLvD4)
In der Generation meiner Eltern oder auch noch früher, wurden großartige Wissenschaftliche Entdeckungen gemacht. Wenn man sich als Schüler nicht selbst damit beschäftigt, wird einem in des Schule gezeigt, dass die Technologie so kurz vor dem Maximum steht, dass es sich gar nicht lohnt in den Bereich zu gehen. Die Angst vor Arbeitslosigkeit steht bei vielen im Wege. Für mich persönlich ist die Physik ein Lebenstraum, dem ich auch nachjagen würde, müsste ich Arbeitslosengeld o.ä. beziehen.
Der Wandel der Berufe geht damit sehr stark von den Naturwissenschaftlichen-/Forschungsbereichen weg. Dabei werden viele für Sozialbereiche ausgebildet (kleines Beispiel: Bei uns in der Stufe einen Pädagogik LK mit ~30 Schülern und ein Physik LK mit 5). Auch die Verständigung mit anderen "Völkern" tritt mehr in den Vordergrund (Also eher sprachen oder auch Sowi für spätere Politiker).
Damit sei einfach mal aufgezeigt, dass die Jugend sich gar nicht mehr auf Naturwissenschaften spezialisieren möchte.

Um nun auch noch einmal weg zu kommen von der Jugend: Meine Schwester (die noch bei uns im Haus wohnt) sowie meine Mutter sind beide in der Grundschule tätig. Daher bekomme ich bei nachmittäglichen Gesprächen täglich die Verhaltensstrukturen in Nachmittags und vormittags Betreuungen mit. Aus einer bisher umfassenden Meinungsbildung muss ich sagen, dass das System welches in der Grundschule bereits anfängt (eigentlich noch früher darüber kann ich aber nicht so viel sagen) absolut bei der "freien" Meinungsbildung versagt. Die kinder werden frei gesagt einfach nur abgefertigt wie in einer Fabrik, wie Tiere teilweise. Einfach weil den Personen, die beaufsichtigen müssen, die notwendigen Mittel fehlen. Ich gebe nebenbei Nachhilfe und Trompeten unterricht, wodurch ich wiederum mit jungen Kindern (5-7 Klasse) zutun habe. Diese behandeln mich ausnahmslos als Autoritätsperson aber auch als "Kumpel" (war so auch gewollt von mir). Während diese sich über die "Großen" (Oberstufe) beschweren, dass diese Fies zu den kleinen wären, wird in der Oberstufe nur nach Ordnung "geschrien". Wir als Oberstufenschüler verlangen von den kleinen uns zu respektieren, ohne diese selber respektieren zu müssen. Dieses verhalten ist auch in den Lehrkreisen zu finden. Manche Lehrer Schüler Beziehung sehen genau so aus. Was wieder zu einer Abwendung von den älteren Generationen seitens der Jugend führt.
Ich persönlich versuche immer freundlich und respektvoll meine Mitmenschen zu behandeln. Doch manchmal so scheint es mir, versuchen meine Mitmenschen um mich herum genau dieses Verhalten zu brechen.

Ich möchte schlussendlich keinem die Schuld in die Schuhe schieben. Es gibt meines Erachtens Fehler auf allen seiten. Man sollte nur in solchen Diskussionen niemals darauf verweisen, ja die Jugend sei schlecht. Dies schimmerte hier und da an einigen Stellen raus. Ich hoffe ich konnte euch damit ein wenig zum Nachdenken bringn, und jeder sollte seinen Eigenen Standpunkt einmal kritisch betrachten. Denn letzten endlich werdet ihr, die ältere Generation, abhängig von uns sein sowie wir abhängig von euch zum derzeitigen Zeitpunkt sind. Diese - ich mag sagen - Symbiose ist das was unsere Gesellschaft ausmacht. Und wir alle sind dazu verpflichtet ein bisschen dazu beizutragen.
So ich hoffe ich habe jetzt niemanden auf den Schlips getreten (ich finde dieses Sprichwort irgendwie seltsam weil wer lässt seinen Schlips so weit runterhängen :D naja egal). Damit wünsche ich euch erstmal einen schönen tag :) Ich denke ich werde erst heute Nachmittag wieder reingucken :D
Mit freundlichen Grüßen
Marcel

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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von Stephen » 7. Feb 2015, 10:27

Hallo zusammen,

um eine Sache kommen wir nicht herum: die heutige Jugend verbringt ihre Freizeit komplett anders als vor 30 Jahren; nämlich vor TV, PC, Laptop, XBox, Playstation und Smartphone.
Das soll kein Vorwurf sein, so ist nun einmal die Entwicklung.

Wenn Erwachsene heute sagen: "früher haben wir Baumhäuser gebaut, im Wald Pilze und Beeren gesammelt oder Monopoly gespielt", dann kann niemand wirklich darüber urteilen, was nun mehr Spaß gemacht hat. Wahrscheinlich hatten wir Alten (mit 50 zähle ich mich dazu) viel mehr Bewegung, vielleicht hätten wir aber auch den Kommunikations- und Spielmöglichkeiten nicht widerstanden, die es heute gibt.

Andererseits: unsere heutige Jugend kann zum Beispiel nicht mehr schreiben! Meine Töchter schreiben im Chat durchweg kleine Buchstaben und in jedem Satz sind mindestens drei Rechtschreibfehler. Natürlich könnte man das ignorieren und als Lappalie abtun - ich ärgere mich aber darüber. Nicht deswegen, weil ich ein Erbsenzähler bin, sondern weil es mich enttäuscht im Sinne von: die können nach 12 Jahren Schule ja nicht mal richtig schreiben...

Gruß
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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von Marcel » 7. Feb 2015, 10:46

Gut das mag sein Stephen :( das ihr als "alte" Generation andere Sachen getan habt, liegt darin begründet das ihr andere Möglichkeiten hattet, da stimme ich dir voll und ganz zu.
Mit der Rechtschreibung, ich weiß nicht genau ob es an dem Chatten liegt. Ich zum Beispiel konnte bereits in der Grundschule mit Rechtschreibung nicht viel anfangen, hatte auch ne menge getan, hat sich seitdem auch um einiges verbessert, trotzdem sind mine Texte grundlegend Falsch was das angeht. Merkt man ja auch ;)
Ich weiß nicht wie es bei deinen Töchtern aussieht?! Ich würde es aber so pauschal erstmal nicht auf das Chatten schieben. Eine Theorie meinerseits wäre eine Verknüpfung des Sprachwandels durch das Internet und der Misskommunikation mit den Lehrern. Es wird m.E. viel zu wenig darauf eingegangen. Wir hatten in der EF einen Block Soziolekt (Jugendsprache). Doch konnten die Texte von den sog. Experten nicht mal ansatzweise widerspiegeln, wie wir unter Jugendlichen wirklich schreiben. Ich denke, es muss einfach eine Menge aufgearbeitet werden.
Mit freundlichen Grüßen
Marcel

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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von Frank » 7. Feb 2015, 18:08

Marcel hat geschrieben:So ich muss hier jetzt einmal einen Deckel drauf setzten!
Ehrlich gesagt macht mich eure Meinung sehr wütend! Ich selber (18 Jahre kurz vor dem Abitur) mag zwar als Ausnahme gelten, was das Interesse an Geistestraining anbelangt, jedoch muss ich auch sagen, dass die Jugend bei weitem nicht so ist wie hier die ganze Zeit dargestellt. Natürlich rücken andere Werte in den Vordergrund (schaut euch mal dieses Video zum Wertewandel an: https://www.youtube.com/watch?v=9dC0q8dLvD4)
Wer behauptet das die Jugend so schlimm ist? Das ist mit Verlaub Quatsch. Über die Jugend ist schon immer geschimpft worden. Es geht um Fakten,um Bildungstandards und auch um den Hunger etwas erreichen zu wollen.
Vielmehr wird über die Erzeuger hergezogen,weil deiner Generation erst diesen Lebensstilfür lau und ohne Höchstleistung ermöglichen.
Marcel hat geschrieben:In der Generation meiner Eltern oder auch noch früher, wurden großartige Wissenschaftliche Entdeckungen gemacht. Wenn man sich als Schüler nicht selbst damit beschäftigt, wird einem in des Schule gezeigt, dass die Technologie so kurz vor dem Maximum steht, dass es sich gar nicht lohnt in den Bereich zu gehen. Die Angst vor Arbeitslosigkeit steht bei vielen im Wege. Für mich persönlich ist die Physik ein Lebenstraum, dem ich auch nachjagen würde, müsste ich Arbeitslosengeld o.ä. beziehen.
Ich finde deinen Traum toll und früher gab es auch nicht mehr Menschen die so etwas wollten, aber die anderen mittelmässigen Abiturienten,die teils hineingeprügelt in diese Rolle, blieben damals eben in der Haupt/Realschule und verstopften nicht die Unis.


Marcel hat geschrieben:Der Wandel der Berufe geht damit sehr stark von den Naturwissenschaftlichen-/Forschungsbereichen weg. Dabei werden viele für Sozialbereiche ausgebildet (kleines Beispiel: bei uns in der Stufe einen Pädagogik LK mit ~30 Schülern und ein Physik LK mit 5). Auch die Verständigung mit anderen "Völkern" tritt mehr in den Vordergrund (Also eher sprachen oder auch Sowi für spätere Politiker).
Damit sei einfach mal aufgezeigt, dass die Jugend sich gar nicht mehr auf Naturwissenschaften spezialisieren möchte.
Klar, Berufe wo man etwas leisten , oder große Verwantwortung übernehmen muss ,wie z.B. Mediziner , Wissenschaftler, Jurist...etc.will man nicht, weil anstrengend und sehr fordernd. Bachelor im Vertrieb, um dann Produkte einer Firma an den Mann/Frau zu bringen,ist da schon angenehmer.
Marcel hat geschrieben:Um nun auch noch einmal weg zu kommen von der Jugend: Meine Schwester (die noch bei uns im Haus wohnt) sowie meine Mutter sind beide in der Grundschule tätig. Während diese sich über die "Großen" (Oberstufe) beschweren, dass diese Fies zu den kleinen wären, wird in der Oberstufe nur nach Ordnung "geschrien". Wir als Oberstufenschüler verlangen von den kleinen uns zu respektieren, ohne diese selber respektieren zu müssen. Dieses verhalten ist auch in den Lehrkreisen zu finden. Manche Lehrer Schüler Beziehung sehen genau so aus. Was wieder zu einer Abwendung von den älteren Generationen seitens der Jugend führt.
Ich persönlich versuche immer freundlich und respektvoll meine Mitmenschen zu behandeln. Doch manchmal so scheint es mir, versuchen meine Mitmenschen um mich herum genau dieses Verhalten zu brechen. .
Das wäre ja noch schöner,wenn die "Großen" nun den Hosensch....... den gleichen Respekt entegen bringen müssten,als umgekehrt. Das ist eine Frage des Anstandes von Klein zu Groß. Wird aber heute nicht mehr vermittelt.
5 Jahrzehnte Einfluss der 68er Generation und der damit verbundenen linke Meinungsbesetzerszene gehen halt nicht spurlos an der Festplatte vorbei.
Ich habe vor meinem Vater auf jedenfall größeren Respekt,als er gegenüber mir haben muss.
War die letzten 10.000 Jahre so, aber heute ist das alles nichts mehr....schmunzel-
Mit freundlichen Grüßen

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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von Marcel » 7. Feb 2015, 18:50

Was das schimpfen über die Jugend angeht, die vermeintliche Unterstellung, die Jugend hätte nicht mehr den Willen etwas beruflich zu machen (mal zusammen gefasst), ist aus meiner Sicht schon eine scharfe Kritik die nicht einfach nur konstruktiv sein soll. Dabei lassen wir mal die allgemeine Generalisierung außen vor, da ich davon ausgehe das ihr alle wisst, das nicht JEDER Jugendlich diesem unterliegt.

Ich habe generell einfach erstmal Respekt vor anderen, wenn jemand aber etwas tut was diesem entgegenwirkt, dann muss dieser damit auch leben können ^^ Ich finde schon, das ältere den selben Respekt an den Tag legen sollten wie jüngere! Ganz nach dem kategorischen Imperativ Kants.
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von gravi » 7. Feb 2015, 19:57

Ich sehe das hier nicht als generellen "Schimpf" auf die Jugendlichen - das wäre auch Quatsch. Ich kenne so manche, die richtig was auf'm Kasten haben (wie Marcel :wink: ) und auch vielseitig interessiert sind. Vor allem, weil sie auch Grundlegendes hinterfragen (wie zieht man eine Wurzel zu Fuß?).

Viel mehr regen mich die Erwachsenen auf, die konstant verweigern, ihren Denkapparat einzuschalten. Da bin ich dann schnell beim Thema Salafisten, IS- Kämpfer usw., ich will das gar nicht ausweiten. Doch Herrgott nochmal, diese Idioten scheinen immer mehr zu werden und genau diese Seuche ist es, von der ich befürchte, dass sie irgendwann die Menschheit überrennt. Und auch die von Frank erwähnten Typen, denen man nur noch mit brutaler Gewalt begegnen kann. Solche Menschen werde ich niemals verstehen.

Mir ist durchaus klar, dass nicht jeder zum Hochschulprofessor geeignet ist. Der ist mir aber genau so lieb, wie ein Hauptschüler ohne Abschluss, wenn ich nur in freundlichen Ton mit ihm diskutieren kann und er Interesse an seiner Umwelt zeigt.
Es ist doch so, dass wir nur ein einziges Mal die Chance haben, auf diesem schönen Planeten zu leben (außer mir, ich war ja schon mal als Pirat hier :wink: ) und diese Zeit sollten alle Menschen sinnvoll nutzen und dabei vor allem Rücksicht auf andere Menschen zu nehmen, die ja auch nichts anderes möchten, als in Ruhe ihr Leben zu fristen. Niemand hat das Recht, jemanden zu verletzen oder gar zu töten, kritisieren aber, das darf man. Wenn das dann auch in einem freundlichen Ton geschieht, dann kann das die Grundlage einer fruchtbaren Diskussion sein.

Also, ich freue mich über jeden Jugendlichen, der sich hier anmeldet, um seinen Horizont im "Gespräch" mit anderen zu erweitern. Aber die "Omas und Opas" sind mir ebenso willkommen :well:

Netten Gruß
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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von Marcel » 7. Feb 2015, 20:50

@Gravi Danke für das Kompliment, kann ich nur zurückgeben ;) :D Mal als Pirat hier gewesen? Hab ich da was verpasst?

Mal so um ein bisschen aus der Diskussion über das derzeitige Denken zu fallen. Es gab/gibt ja eine Bewegung von Menschen die durch irgendwelche mittel versuchen ihr leben auf ein unendliches zu bringen. Also kein tot durch Alter usw. Ich selber bin dieser Idee angetan, einfach aus dem Grund dadurch die Möglichkeit zu haben soviel mehr zu lernen. (Auch als Augenzeuge des Ende des Universums, stellt euch das doch einfach mal hypothetisch vor *-* da geht doch jedem Forscher das Herz auf). Es gäbe da ja 2 große Ideen. 1. Den Körper einzufrieren bis es eine 'Möglichkeit gibt diesen wieder aufzutauen. Und 2. mein persönlicher Favorit, das Bewusst sein in ein anderen Körper / Klon oder Künstliches Leben zu transferieren.
Stellen wir uns mal vor es würde gehen als reines Gedankenexperiment: Was würdet ihr denken, würde die Menschheit an dieser Erfindung zugrunde gehen oder eine noch dominantere Rasse werden?
Ich weiß, dass es mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nicht möglich ist, aber ich mag es darüber nachzudenken :)
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von gravi » 8. Feb 2015, 19:14

Das wäre wohl ein Wunschtraum vieler Menschen. Vielleicht wird es in ferner Zukunft einmal möglich sein, Gehirne in künstliche Maschinen (Cyborgs) einzubauen und dort irgendwie über lange Zeit am "Leben" zu erhalten. Aber wenn man das für jeden einrichten könnte, würde die Erde bald überlaufen.

Ich denke, man sollte froh und dankbar sein, dass man überhaupt die Chance hat, einmal ein Leben lang auf diesem Planeten zu verbringen (es sei denn, man war schon mal hier, so vor ein paar Hundert Jahren http://abenteuer-universum.de/bb/viewto ... 877#p40877 :wink: ). Da sollte jeder nach seinen Möglichkeiten versuchen, das Beste draus zu machen, wie immer das auch aussieht. Aber man sollte auch an kommende Generationen denken und sich entsprechend so verhalten, dass sie eine noch lebenswerte Erde vorfinden werden. Leider sind die meisten Menschen heute nicht so eingestellt, sie gehen achtlos mit der Umwelt um.

Gruß
gravi
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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von Skeltek » 9. Feb 2015, 17:09

gravi hat geschrieben: Vielleicht wird es in ferner Zukunft einmal möglich sein, Gehirne in künstliche Maschinen (Cyborgs) einzubauen und dort irgendwie über lange Zeit am "Leben" zu erhalten.
Ich käme mit einem Leben ohne meine Fortpflanzungsorgane nicht wirklich klar ^^
Die plausibelste Erklaerung jedes hinreichend komplizierten Systems ist falsch

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oder
Diese Menge hat zwei Elemente: A und B

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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von gravi » 9. Feb 2015, 18:44

Ja, ein wenig Spaß muss sein... :wink:

Gruß
gravi
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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von Marcel » 10. Feb 2015, 06:08

Wer sagt denn das es ein Cyborg sein muss :D
In bezug auf Stargate, einfach einen Klon erstellen und das bewusstsein in diesen hinein transferieren usw.
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von Frank » 10. Feb 2015, 10:27

Marcel hat geschrieben: Ich habe generell einfach erstmal Respekt vor anderen, wenn jemand aber etwas tut was diesem entgegenwirkt, dann muss dieser damit auch leben können ^^ Ich finde schon, das ältere den selben Respekt an den Tag legen sollten wie jüngere! Ganz nach dem kategorischen Imperativ Kants.
Nein eben nicht. Ich glaube du hast da was grundsätzliches nicht verstanden(also wie ich es meine).

Kein älterer Mensch, der Erziehung hat, wird einen Jüngeren mit nicht respektvoll behandeln.
Das Problem ist jedoch, dass die Jüngeren nicht die ganze Geschichte mitlerweile falsch verstehen.

Getreu nach dem bewärten Motto, "wenn Zwei das gleiche tun, ist noch lange nicht das Selbe".
#Viele jüngere Menschen sind aber der irrigen Auffassung, sie könnten sich mit jedem Menschen, egal welchen Alters, oder sozialen Stellung auf Augenhöhe unterhalten.
Das ist das Kernproblem.
In anderen "Rudeln"im Säugetierbereich,kann so ein Verhalten sehr blutig enden......
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von Stephen » 10. Feb 2015, 10:55

Frank hat geschrieben:Kein älterer Mensch, der Erziehung hat, wird einen Jüngeren mit nicht respektvoll behandeln.
Das Problem ist jedoch, dass die Jüngeren nicht die ganze Geschichte mitlerweile falsch verstehen.
Diese zwei Sätze habe ich nicht verstanden...
Frank hat geschrieben:Viele jüngere Menschen sind aber der irrigen Auffassung, sie könnten sich mit jedem Menschen, egal welchen Alters, oder sozialen Stellung auf Augenhöhe unterhalten.
100% Zustimmung!
Frank hat geschrieben:In anderen "Rudeln"im Säugetierbereich,kann so ein Verhalten sehr blutig enden......
Richtig!
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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von Frank » 10. Feb 2015, 11:07

Stephen hat geschrieben:
Frank hat geschrieben:Kein älterer Mensch, der Erziehung hat, wird einen Jüngeren mit nicht respektvoll behandeln.
Das Problem ist jedoch, dass die Jüngeren nicht die ganze Geschichte mitlerweile falsch verstehen.
Diese zwei Sätze habe ich nicht verstanden...
Ist ein bischen wirr geschrieben,aber im Grunde recht einfach.

Die Jüngeren sind oft der Meinung,nur weil eine ältere Person, oder eines "höheren"Ranges , sie respektvoll behandelt, meint die Jugend, sie könne die Person in die Kumpelgemeinschaft aufnehmen und genauso behandeln.
Da wir aber mittlerweile eine gesellschaft haben die der (auch irrigen)Meinung ist, es müsste alles in Sit in´s geklärt werden und jeder 10 Jährige hätte das Recht , ein facharbeit vorgelesen zu bekommen,, warum er sich gerade mal wieder fürchterlich daneben benommen hat, schafft eine Entwicklung der völligen Enthemmtheit und Respektlosigkeit.

Lusrig ist auch, dass sich der Vatikan inzwischen entschulden muss, wenn der Pabst seine Meinung kundt tut, dass er es in Odrnung findet, wenn sein Freund seinem Sohn eine berchtigte Backpfeife gibt, um durch diesen "Aufmerksamkeitserreger" seinen Schützling wieder auf den Weg bringt. ;j
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von Stephen » 10. Feb 2015, 11:31

Frank hat geschrieben: Die Jüngeren sind oft der Meinung,nur weil eine ältere Person, oder eines "höheren"Ranges , sie respektvoll behandelt, meint die Jugend, sie könne die Person in die Kumpelgemeinschaft aufnehmen und genauso behandeln.
Bei meinen drei leiblichen Töchtern habe ich kein Problem mit einer Kumpelgemeinschaft. Die haben zwar alle ihre eigene Mutti von mir spendiert bekommen (und somit sehr unterschiedliche Erziehungsmethoden) aber doch noch "Respekt" vor ihrem Vater. Das sieht bei meinen Stieftöchtern komplett anders aus; die behandeln mich wirklich wie Ihresgleichen. Aber ich toleriere es, was bleibt mir anderes übrig?

Und seid bitte nicht neidisch, dass ich nur Frauen um mich herum habe, das ist KEIN Zuckerschlecken :D
Die Demokratie beruht auf drei Grundpfeilern: Der Freiheit der Gedanken, der Freiheit der Rede und der Klugheit, beides nicht zu gebrauchen.
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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von Frank » 10. Feb 2015, 12:11

Stephen hat geschrieben:
Frank hat geschrieben: Die Jüngeren sind oft der Meinung,nur weil eine ältere Person, oder eines "höheren"Ranges , sie respektvoll behandelt, meint die Jugend, sie könne die Person in die Kumpelgemeinschaft aufnehmen und genauso behandeln.
Bei meinen drei leiblichen Töchtern habe ich kein Problem mit einer Kumpelgemeinschaft. Die haben zwar alle ihre eigene Mutti von mir spendiert bekommen (und somit sehr unterschiedliche Erziehungsmethoden) aber doch noch "Respekt" vor ihrem Vater. Das sieht bei meinen Stieftöchtern komplett anders aus; die behandeln mich wirklich wie Ihresgleichen. Aber ich toleriere es, was bleibt mir anderes übrig?

Und seid bitte nicht neidisch, dass ich nur Frauen um mich herum habe, das ist KEIN Zuckerschlecken :D

Boah,lauter Weiber............ :mrgreen:
Bei sinds nur zwei und das reicht auch. :lol:

Es geht ja nicht darum, dass man kumpelhaft miteinander umgeht,sondern das einem der Andere(indem Fall der Vater) das erlaubt hat.
Viele sind aber der Meinung das wäre jetzt mal egal, wer vor einem steht.
Sieht man auch deutlich,wie über menschen im Internet im Schutze der Anonymität hergezogen wird.

Früher musste man schon den Mut aufbringen einem das ins Gesicht zu sagen. Inwzischen ist das ganz einfach und die Boshaftigkeit nimmt zu durch das Internet.
Ist übrigens auch eine künftige Entwicklung der Menschheit.......das Internet. Und wie wir damit umgehen, wenn sich Teenager wegen Mobbing im Netz das Leben nehmen.

China hat überigens gerade einen Klarnamenzwang eingeführt in Foren und Chats. (Das ist der Vorteil von Diktaturen, aber ich möchte um keinen Preis in so einem Land leben)
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von Stephen » 10. Feb 2015, 12:47

Problem China: die Machthaber kümmern sich keinen Rattenschiss darum, was schon längst in den Geschichtsbüchern steht; zum Beispiel, dass Kohlekraftwerke nicht sehr umweltfreundlich sind oder man Flüsse nicht verschmutzen sollte. Geht den verantwortlichen Leuten komplett am A..... vorbei, sie machen trotzdem so weiter, Ob sie nun nur zu blöd sind oder es wider besseren Wissens machen :wn:
Die Demokratie beruht auf drei Grundpfeilern: Der Freiheit der Gedanken, der Freiheit der Rede und der Klugheit, beides nicht zu gebrauchen.
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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von Frank » 11. Feb 2015, 11:50

Stephen hat geschrieben:Problem China: die Machthaber kümmern sich keinen Rattenschiss darum, was schon längst in den Geschichtsbüchern steht; zum Beispiel, dass Kohlekraftwerke nicht sehr umweltfreundlich sind oder man Flüsse nicht verschmutzen sollte. Geht den verantwortlichen Leuten komplett am A..... vorbei, sie machen trotzdem so weiter, Ob sie nun nur zu blöd sind oder es wider besseren Wissens machen :wn:
Da bist du aber nicht auf dem neuesten Stand. Die Führunsgriege hat schon erkannt, das ihnen die Menschen auf der Strasse wegen dem Smog umkippen und verseuchtes Wasser Kinder und Alte mit dem Leben bedrohen. es wurde zum Teil auch schon reagiert, oder wo glaubst du kommt diese eingeknickte Wachstum auf einmal her in China(hat auch andere Gründe, aber die teueren Umweltschutzmassnahmen kosten Geld)
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Künftige Entwicklung der Menschheit

Beitrag von Stephen » 11. Feb 2015, 12:47

Kleine Fortschritte sind erkennbar, trotzdem wird weiterhin ein Kohlekraftwerk nach dem anderen gebaut.
[Sarkasmus ein] Fast könnte man sich darüber freuen, dass die Chinesen wenigstens kaum Atomkraftwerke bauen [Sarkasmus aus]
23 AKWs sind in Betrieb, 24 im Bau.
Trotzdem ist Kohle mit 80% Hauptenergielieferant, was ca. 300 Milliarden Tonnen Kohlendioxid pro Jahr in die Atmosphäre schleudert.

Insgesamt gesehen ist das sogar noch wenig, China produziert nur knapp 5x soviel Energie wie die BRD (wir haben übrigens 55% Anteil an Kohle zwecks Energiegewinnung).

Gruß
Steffen
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