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Sieben erdgroße Fragezeichen

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Beitrag von Frank » 16. Nov 2020, 18:27

Oder anders, "Das Warten auf James Webb

Was aber bei genauerem Hinsehen auch eine fast unlösbare Aufgabe werden wird.
Wer sich unter Astronomen umhört, stößt hier jedoch auf eher gedämpfte Erwartungen: Pro Planet sind 1000 Beobachtungsstunden mit dem JWST nötig, um auch nur die häufigsten Bestandteile einer der Atmosphären zu identifizieren. Und das mit einem Teleskop, das nicht nur Exoplanetenforscher gerne nutzen wollen, sondern fast alle astronomischen Disziplinen. Die Lebensdauer von James Webb wird aber wohl – anders als bei seinem mittlerweile 30 Jahre alten Vorgänger Hubble – bei lediglich fünf bis zehn Jahren liegen, da dann der Treibstoff ausgeht.
https://www.spektrum.de/news/sieben-erd ... en/1792247

Man weiß ich, ob man lachen oder sich vera.....fühlen soll?
Wer plant denn sowas?
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von Skeltek » 16. Nov 2020, 20:00

40 Tage pro Planet scheint mir optimistisch. Aber ich denke pro Jahr 10 Planeten zu beobachten über 5 Jahre sind 50 Planeten, die man analysieren kann, bevor der Treibstoff ausgeht. Das ist doch schon mal was?
Vielleicht wurde der Treibstoffvorrat an die erwartete Lebensdauer der Meßinstrumente angepasst? Frage mich ehh, wie man die Sensoren vor den hochenergetischen Teilchen schützt. Gegebenenfalls wurde der Satelit auch so konzipiert, daß er halt noch in die Rakete rein passt. Man schickt sowas nicht alleine hoch, sondern packt es vielleicht irgendwo anders bei nem kommerziellen Satellit mit dazu, da wird halt gespart ohne Ende.

Möglich auch, daß bei Hubble überproportional viel geplant wurde. Hubble war von Material, Planung und Zusammenbau usw recht groß. Da schaut man halt, daß man etwas mehr Treibstoff rein macht, damit sich das lohnt. Vielleicht wollte man auch erstmal testen, und gggf ist es billiger irgendwann einen neuen hoch zu schicken.
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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von Herr5Senf » 16. Nov 2020, 21:11

Gegen Spekulationen hilft https://de.wikipedia.org/wiki/James-Web ... umteleskop
Die Position L2 ist nicht stabil, dafür wird der Treibstoff im Gegensatz zu Hubble gebraucht.
Finanziert wurde auch nur eine bestimmte Betriebsdauer, vielleicht hält es länger durch.

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von ralfkannenberg » 16. Nov 2020, 21:41

Herr5Senf hat geschrieben:
16. Nov 2020, 21:11
Die Position L2 ist nicht stabil, dafür wird der Treibstoff im Gegensatz zu Hubble gebraucht.
Hallo zusammen,

zum Glück, denn sonst würden sich da zahlreiche kleinere Planetoiden befinden.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von Frank » 17. Nov 2020, 10:33

Herr5Senf hat geschrieben:
16. Nov 2020, 21:11
Gegen Spekulationen hilft https://de.wikipedia.org/wiki/James-Web ... umteleskop
Die Position L2 ist nicht stabil, dafür wird der Treibstoff im Gegensatz zu Hubble gebraucht.
Finanziert wurde auch nur eine bestimmte Betriebsdauer, vielleicht hält es länger durch.
Aha und was hat es jetzt damit zu tun, das die Lebensdauer eines solchen Projekts geradezu peinlich ist?
Sind das nicht die selben Leute, die ansonsten immer einen auf nachhaltig machen?
Unter Berücksichtigung des neuen Starttermins werden die Gesamtkosten nun auf 9,66 Milliarden Dollar eingeschätzt, davon reine Entwicklungskosten 8,8 Milliarden Dollar.
(Dein Link von Wiki)

Wieso entwickelt man nicht gleich noch ein Träger/Tanksystem, dass solche "Teleskope" über einen langen Zeitraum mit Treibstoff und Updates versorgt?

Skeltek hat geschrieben:
16. Nov 2020, 20:00
40 Tage pro Planet scheint mir optimistisch. Aber ich denke pro Jahr 10 Planeten zu beobachten über 5 Jahre sind 50 Planeten, die man analysieren kann, bevor der Treibstoff ausgeht. Das ist doch schon mal was?
Vielleicht wurde der Treibstoffvorrat an die erwartete Lebensdauer der Meßinstrumente angepasst? Frage mich ehh, wie man die Sensoren vor den hochenergetischen Teilchen schützt. Gegebenenfalls wurde der Satelit auch so konzipiert, daß er halt noch in die Rakete rein passt. Man schickt sowas nicht alleine hoch, sondern packt es vielleicht irgendwo anders bei nem kommerziellen Satellit mit dazu, da wird halt gespart ohne Ende.
Ich schrieb ja oben bereits etwas zur Wartung. Man könnte technische Instrumente auf Modulbasis bauen und somit bei einem regelmäßigen Wartungsintervall beschädigte Teile austauschen .
Es kann doch aber nicht sein, dass ein 10 Milliarden teures Objekt, nach 10 Jahren nutzlos im All treibt, weil ihm der Sprit aus geht?

Es ist schon klar,dass so etwas nie rein wirtschaftlich zu betreiben sein wird, aber genauso wenig muss man das Geld der Steuerzahler nicht nach kurzer Zeit schon nutzlos im All treiben lassen.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von Herr5Senf » 17. Nov 2020, 11:03

Alle wollen dasselbe Geld, es reicht nicht für alles, also gibt es Verteiler, die entscheiden wofür wieviel.
Man muß auch die Frage stellen, warum die Antragsteller und "Entwickler" ihre versprochenen Budgets nicht einhalten.
Wenn es erstmal läuft, war die Planung doch nicht so plausibel, und man faßt immer nach - wo ist Schluß?

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von ralfkannenberg » 17. Nov 2020, 11:25

Frank hat geschrieben:
17. Nov 2020, 10:33
Ich schrieb ja oben bereits etwas zur Wartung. Man könnte technische Instrumente auf Modulbasis bauen und somit bei einem regelmäßigen Wartungsintervall beschädigte Teile austauschen .
Hallo Frank,

möchtest Du wirklich Astronauten in 4-fachen (!) Mondabstand schicken, damit sie dort ein Teleskop reparieren ?

Ganz zu schweigen davon, dass das ein neuer Rekord wäre ...


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von Skeltek » 17. Nov 2020, 16:24

Sind nicht ca 90% Entwicklungskosten? Woraus bestehen die genau? Hab dazu keine Quelle gefunden. Der Betrieb usw wird nicht so teuer sein.

10 Milliarden klingt nach viel. Aber das meiste fließt doch in Infrastruktur, Gehälter, Steuern, Patente, Software, Forschung usw.
Es ist ja nicht so, daß man ein entwickeltes Computerprogramm oder Infrastruktur nicht später noch für andere Dinge benutzen kann.
Man hat ja beim Bohren eines Brunnens nicht nur das Wasser als Profit, sondern auch Erkentnisse usw gewonnen.

Als man sich die Mühe machte, die graivtative Krümmung um die Sonne herum zu überprüfen, fielen ja auch ersteinmal nur Reisekosten an und kein Gewinn.
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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von Frank » 17. Nov 2020, 16:41

ralfkannenberg hat geschrieben:
17. Nov 2020, 11:25
Frank hat geschrieben:
17. Nov 2020, 10:33
Ich schrieb ja oben bereits etwas zur Wartung. Man könnte technische Instrumente auf Modulbasis bauen und somit bei einem regelmäßigen Wartungsintervall beschädigte Teile austauschen .
Hallo Frank,

möchtest Du wirklich Astronauten in 4-fachen (!) Mondabstand schicken, damit sie dort ein Teleskop reparieren ?

Ganz zu schweigen davon, dass das ein neuer Rekord wäre ...


Freundliche Grüsse, Ralf
Wer redet denn von bemannten Missionen? Es wird doch mit der heutigen Robotik möglich sein einen "Tankrüssel" aufzusetzen, ein Modul aus einem Steckschacht zu ziehen (sehr einfach ausgedrückt von mir) und ein Datenkabel für ein Softwareupdate anzubringen?
Bei einem vierfachen Mondabstand wäre wegen der Verzögerung eines Funkbefehls von ca 5 Sek , ein von der Erde(von einem Menschen) aus gesteuerter Roboterarm(Tankarm etc) wohl sehr schwierig, aber autonome Systeme könnten das inzwischen leisten.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von Frank » 17. Nov 2020, 16:48

Skeltek hat geschrieben:
17. Nov 2020, 16:24
Sind nicht ca 90% Entwicklungskosten? Woraus bestehen die genau? Hab dazu keine Quelle gefunden. Der Betrieb usw wird nicht so teuer sein.

10 Milliarden klingt nach viel. Aber das meiste fließt doch in Infrastruktur, Gehälter, Steuern, Patente, Software, Forschung usw.
Es ist ja nicht so, daß man ein entwickeltes Computerprogramm oder Infrastruktur nicht später noch für andere Dinge benutzen kann.
Man hat ja beim Bohren eines Brunnens nicht nur das Wasser als Profit, sondern auch Erkentnisse usw gewonnen.

Als man sich die Mühe machte, die graivtative Krümmung um die Sonne herum zu überprüfen, fielen ja auch ersteinmal nur Reisekosten an und kein Gewinn.
Dem Steuersack ist es relativ egal, für was die 10 Milliarden entnommen werde, oder wer sie bekommt bei so einem Projekt und gerade weil es Erkenntnisgewinne gibt, wäre es ja so wichtig, dass das Teil so lange wie möglich oben bleibt.(und einsatzbereit)
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von Frank » 17. Nov 2020, 16:55

Herr5Senf hat geschrieben:
17. Nov 2020, 11:03
Alle wollen dasselbe Geld, es reicht nicht für alles, also gibt es Verteiler, die entscheiden wofür wieviel.
Man muß auch die Frage stellen, warum die Antragsteller und "Entwickler" ihre versprochenen Budgets nicht einhalten.
Wenn es erstmal läuft, war die Planung doch nicht so plausibel, und man faßt immer nach - wo ist Schluß?
Wer macht den solche Pläne, oder erstellt "Kostenvoranschläge?"
Ich mache ja auch nicht nur den Entwicklern Vorwürfe, sondern noch viel mehr den Entscheidern über die Geldmittel.
Die Zeitspannen muss einfach eine größere sein und wie ich schon sagte, ist ein Aus der Mission, wegen Spritmangel, schon fast ein Skandal.

Und es hört da auf, wo eine größtmögliche Kosten/Nutzen Balance erreicht ist.

Zumal in der Zeitspanne sehr viele wissenschaftliche Teams, aus versch. Ressorts darauf zurück greifen wollen und mangels langer Lebensdauer hier auch viel zu wenig Zeit für den Einzelnen übrig bleibt.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von ralfkannenberg » 17. Nov 2020, 17:05

Frank hat geschrieben:
17. Nov 2020, 16:41
Wer redet denn von bemannten Missionen? Es wird doch mit der heutigen Robotik möglich sein einen "Tankrüssel" aufzusetzen, ein Modul aus einem Steckschacht zu ziehen (sehr einfach ausgedrückt von mir) und ein Datenkabel für ein Softwareupdate anzubringen?
Bei einem vierfachen Mondabstand wäre wegen der Verzögerung eines Funkbefehls von ca 5 Sek , ein von der Erde(von einem Menschen) aus gesteuerter Roboterarm(Tankarm etc) wohl sehr schwierig, aber autonome Systeme könnten das inzwischen leisten.
Hallo Frank,

ist das wirklich realistisch ? Vermutlich wäre es einfacher, von vornherein genügend Treibstoff mitzunehmen, statt da eine Mission hinterherzuschicken, die da hinfliegen muss, dann abbremsen (im Vakuum und ohne Zuhilfenahme eines Planeten oder wenigstens Mondes), dann das Ziel bis auf wenige Millimeter genau erreichen und nach getaner Arbeit wieder starten und "zurückfliegen", um idealerweise in der Erdumlaufbahn auf den nächsten Auftrag zu warten und beispielsweise einen Starlink-Satelliten, der aus der Bahn geraten ist, wieder zurückzubringen.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von Herr5Senf » 17. Nov 2020, 18:28

Frank hat geschrieben:
17. Nov 2020, 16:55
1. ... und wie ich schon sagte, ist ein Aus der Mission, wegen Spritmangel, schon fast ein Skandal.
2. Und es hört da auf, wo eine größtmögliche Kosten/Nutzen Balance erreicht ist.

1. Mit welcher Rakete willst Du starten oder gar wissenschaftliche Geräte einsparen?
2. Erzähl mir mal eine Definition für "größtmögliche Balance", ist so was wie "optimalst".
:wn: Dip

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von Frank » 17. Nov 2020, 19:41

Herr5Senf hat geschrieben:
17. Nov 2020, 18:28

1. Mit welcher Rakete willst Du starten
https://de.wikipedia.org/wiki/Falcon_Heavy
800px-Falcon-heavy-crop.jpg
800px-Falcon-heavy-crop.jpg (118.56 KiB) 227 mal betrachtet
Herr5Senf hat geschrieben:
17. Nov 2020, 18:28
oder gar wissenschaftliche Geräte einsparen?
Ich möchte gar nichts einsparen, sondern eher aus dem Teleskop eine Art Mini-Raumstation manchen, das eine Andockstation für Wartungsraumschiffe hat.
Dadurch soll eine Treibstoffversorgung für die gesamte Nutzungsdauer gewährleistet werden und Hardware enthalten, die Ausbaufähig und ersetzbar ist.
Herr5Senf hat geschrieben:
17. Nov 2020, 18:28
2. Erzähl mir mal eine Definition für "größtmögliche Balance", ist so was wie "optimalst".
Die größtmögliche Balance im Kostenbereich.

Da klar ist, dass das Teleskop eine Sache ist, die sich im kaufmännischen Bereich nicht rechnet, aber der Gewinn an Grundlagenforschung unbezahlbar ist(unter Umständen). Die Versorgungseinheit kann noch andere Tätigkeiten erledigen wie z.B. Versorgungsflüge zum Mond, da ja eh jede Großmacht inzwischen hin will und eine Art Putzfunktion im Erdorbit, was den Weltraumschrott, oder Reparaturaufgaben betrifft.
Alles natürlich nur gegen Entgelt und so kommt ein Teil der Kosten wieder rein, dass man für den Weiterbetrieb, die Weiterentwicklung und die Wartung des Teleskops braucht.(Oder wenigstens zum Teil deckt)
Später könnte man auch vom Mond aus starten, was die Kosten nochmals sehr reduzieren würde und Gewinner wäre am Ende die gesamte Raumfahrt, da durch den ersten auch kommerziellen Gebrauch von Raumfahrzeugen, stetige Effizienzsteigerung und Innovation automatisch kommen werden.
Das ist für mich eine größtmögliche Balance der Kosten, um dem Steuerzahler zu sagen, das zwar erstmal viel Geld in die Hand genommen wird, aber später dazu auch ein Nutzen zu verzeichnen ist, der sich messen lässt.
Natürlich ist der wissenschaftliche Effekt auch da, aber er ist nicht mehr das alleinige Standbein.(oder Grund)
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von Frank » 17. Nov 2020, 19:48

ralfkannenberg hat geschrieben:
17. Nov 2020, 17:05

ist das wirklich realistisch ? Vermutlich wäre es einfacher, von vornherein genügend Treibstoff mitzunehmen, statt da eine Mission hinterherzuschicken,
Da das System sowieso mindestens auf 10 Jahre ausgelegt ist, muss man nicht "gleich" hinterher fliegen.
ralfkannenberg hat geschrieben:
17. Nov 2020, 17:05
die da hinfliegen muss, dann abbremsen (im Vakuum und ohne Zuhilfenahme eines Planeten oder wenigstens Mondes), dann das Ziel bis auf wenige Millimeter genau erreichen und nach getaner Arbeit wieder starten und "zurückfliegen", um idealerweise in der Erdumlaufbahn auf den nächsten Auftrag zu warten und beispielsweise einen Starlink-Satelliten, der aus der Bahn geraten ist, wieder zurückzubringen.
Jep siehe Erklärung, die ich bei Herrn Senf geschrieben habe
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von Herr5Senf » 17. Nov 2020, 21:50

Frank hat geschrieben:
17. Nov 2020, 19:41
1. Mit welcher Rakete willst Du starten? https://de.wikipedia.org/wiki/Falcon_Heavy

Schau'mer mal auf die Zeitschiene, science fiction is'nich:
JWST Endmontage ab 2015, geplanter Start war 2019
Falcon Heavy Demonstrationsflug 2018 mit "Marsauto"

Verfügbar wäre gewesen Delta IV Heavy, anstelle 6,2t käme man auf 7,5t für den L2,
aber die Beteiligung der ESA am Projekt war eine gesponsorte Ariane 5.
Man muß auch die Geldgeber nebst Marktgerangel unter einen Hut bringen :beer: Dip

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von Frank » 17. Nov 2020, 21:56

Herr5Senf hat geschrieben:
17. Nov 2020, 21:50

Schau'mer mal auf die Zeitschiene, science fiction is'nich:
Nix SiFi einfach mal bigger thinking
Herr5Senf hat geschrieben:
17. Nov 2020, 21:50
aber die Beteiligung der ESA am Projekt war eine gesponsorte Ariane 5.
Man muß auch die Geldgeber nebst Marktgerangel unter einen Hut bringen :beer: Dip
Ja, die Europäer

https://www.spektrum.de/news/astronomie/
Mit freundlichen Grüßen

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von ralfkannenberg » 18. Nov 2020, 09:53

Frank hat geschrieben:
17. Nov 2020, 19:41
Die Versorgungseinheit kann noch andere Tätigkeiten erledigen wie z.B. Versorgungsflüge zum Mond, da ja eh jede Großmacht inzwischen hin will und eine Art Putzfunktion im Erdorbit, was den Weltraumschrott, oder Reparaturaufgaben betrifft.
Alles natürlich nur gegen Entgelt und so kommt ein Teil der Kosten wieder rein, dass man für den Weiterbetrieb, die Weiterentwicklung und die Wartung des Teleskops braucht.(Oder wenigstens zum Teil deckt)
Später könnte man auch vom Mond aus starten, was die Kosten nochmals sehr reduzieren würde und Gewinner wäre am Ende die gesamte Raumfahrt, da durch den ersten auch kommerziellen Gebrauch von Raumfahrzeugen, stetige Effizienzsteigerung und Innovation automatisch kommen werden.
Das ist für mich eine größtmögliche Balance der Kosten, um dem Steuerzahler zu sagen, das zwar erstmal viel Geld in die Hand genommen wird, aber später dazu auch ein Nutzen zu verzeichnen ist, der sich messen lässt.
Natürlich ist der wissenschaftliche Effekt auch da, aber er ist nicht mehr das alleinige Standbein.(oder Grund)
Hallo Frank,

grundsätzlich ist das ein sehr guter Ansatz und auch ich denke, dass die Zukunft irgendwie in diese Richtung gehen wird.

Nur: diese Umsetzung dieser Technologie wird realistischerweise während der Betriebszeit des JWST noch nicht möglich sein.


Mir persönlich wäre für die Zwischenzeit eine unbemannte Wartungsmission, die bis in den L2 fliegen kann, insgesamt lieber - zwar dürfte diese alles andere als preisgünstig sein, aber einen technologischen Know-How-Gewinn bringen, der diese Kosten meines Erachtens mittelfristig aufwägen wird.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von Skeltek » 18. Nov 2020, 11:25

Die Frage ist, wie teuer ein Folgesatellit werden würde. Software, Aufbau, Wissen usw sind ja alle schon vorhanden.
Im Optimalfall hat man nochmal Materialkosten und Arbeitszeit für die Fabrikation. Allerdings werden die wohl nicht alle Sachen so herumliegen haben, daß es schnell geht und nix übersehen wird. Unter Umständen sind extrem seltene Elemente bei den Instrumenten mit verbaut, aber das wärs dann. Vielleicht ne Milliarde oder zwei maximal für einen zweiten?
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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von Frank » 18. Nov 2020, 12:02

ralfkannenberg hat geschrieben:
18. Nov 2020, 09:53


Nur: diese Umsetzung dieser Technologie wird realistischerweise während der Betriebszeit des JWST noch nicht möglich sein.

Mir persönlich wäre für die Zwischenzeit eine unbemannte Wartungsmission, die bis in den L2 fliegen kann, insgesamt lieber - zwar dürfte diese alles andere als preisgünstig sein, aber einen technologischen Know-How-Gewinn bringen, der diese Kosten meines Erachtens mittelfristig aufwägen wird.
Nun man braucht ja auch nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Mein Ausführungen sollen ja erst mal zeigen, dass man Ziele haben sollte, die aufeinander aufbauen und nicht immer in sich abgeschlossene Missionen, die danach nur noch Weltraumschrott hinterlassen.
Ich hallte es da wie die Evolution. Sie erfindet das Rad im Grunde nie neu, baut aber auf bewährtem auf und fügt Neues hinzu.

Da dieses Teleskop ja auf mindestens 10 Jahre ausgelegt ist, hat man ja zuerst mal keine Eile und kann sich auf das beschränken, was das Elementare für die Mission ist. Man weiß z.B. , dass der Sprit ausgeht. Eine Tankmission, die vielleicht noch ein beschädigtes Solarmodul wechseln kann, wäre da fürs Erste doch mehr als genug.
Vorausgesetzt, das Gerät lässt sich überhaupt betanken.
Natürlich kehrt die Rakete im besten Fall zurück und wird wiederverwendet(was so , oder so zukünftig das Ziel sein muss für eine nachhaltige Raumfahrt.)
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von Frank » 18. Nov 2020, 23:39

Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von ralfkannenberg » 19. Nov 2020, 01:02

Frank hat geschrieben:
18. Nov 2020, 23:39
Passend dazu....
https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... Krise.html
Wenige Stunden nach dem Versagen der Rakete zeichnet sich menschliches Versagen und mangelnde Qualitätskontrolle als Absturzursache ab. Wie Roland Lagier, technischer Leiter des Raketenvermarkters Arianespace sagte, begann die Oberstufe nach dem Zünden des Triebwerks zu taumeln. Wahrscheinlich seien Kabel zu zwei Schubsteuereinheiten vertauscht worden.
Hallo Frank,

ich fürchte, da hält sich mein Mitleid in Grenzen. Wenn ich so etwas im Job mache komme ich in Erklärungsnotstand.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von Frank » 20. Nov 2020, 12:03

ralfkannenberg hat geschrieben:
19. Nov 2020, 01:02
Frank hat geschrieben:
18. Nov 2020, 23:39
Passend dazu....
https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... Krise.html
Wenige Stunden nach dem Versagen der Rakete zeichnet sich menschliches Versagen und mangelnde Qualitätskontrolle als Absturzursache ab. Wie Roland Lagier, technischer Leiter des Raketenvermarkters Arianespace sagte, begann die Oberstufe nach dem Zünden des Triebwerks zu taumeln. Wahrscheinlich seien Kabel zu zwei Schubsteuereinheiten vertauscht worden.
Hallo Frank,

ich fürchte, da hält sich mein Mitleid in Grenzen. Wenn ich so etwas im Job mache komme ich in Erklärungsnotstand.


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Mit freundlichen Grüßen

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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von seeker » 20. Nov 2020, 12:51

Zur Info, zum James-Webb-Weltraumteleskop:
Der Orbit ist auf Dauer nicht stabil, weshalb der Kurs in regelmäßigen Abständen durch Raketentriebwerke korrigiert werden muss. Der mitgeführte Treibstoff soll für ca. zehn Jahre reichen, die Hauptmission dauert fünf Jahre, eine Verlängerung ist vorbehaltlich der Finanzierung vorgesehen. Ein Nachteil der Positionierung des Teleskops um den L2-Punkt ist die im Vergleich beispielsweise zum Hubble-Teleskop große Entfernung zur Erde. Während der vorgesehenen Nutzungsdauer sind bisher keine Reparatur- und Wartungsmissionen vorgesehen; es gibt jedoch eine Vorrichtung, die eine nachträgliche Ergänzung der Treibstoffvorräte durch eine Robotermission ermöglichen würde.
https://de.wikipedia.org/wiki/James-Web ... Umlaufbahn

Also hat man ans Nachtanken wenigstens schon einmal gedacht.
Wobei: Solchen Missionen geht ja nicht einfach das Benzin aus wie einem Auto und dann muss man nur nachtanken.
Das ganze Ding altert, wird mit der Zeit ungenauer, kriegt Strahlung und Mikrometeoriten ab... und es gibt technische Fortentwicklung: irgendwann ist das Ding auch veraltet.

Wobei: Ja, es stellt sich schon die Frage, warum das Teil nicht wenigstens für 20 Jahre Treibstoff dabei haben wird? Wäre es dann soo viel schwerer geworden? Andere Missionen hat man ja auch viel länger noch genutzt bzw. nutzen können als ursprünglich geplant war, z.B. Voyager, die Mars-Rover, ...
Grüße
seeker


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Skeltek
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Re: Sieben erdgroße Fragezeichen

Beitrag von Skeltek » 20. Nov 2020, 14:42

Zumindest ist der Anteil an Weltraumschrott bei L2 relativ gering. Mir geht es eher entgegen, daß man im Falle eines Ausfalls das Teil im ganzen Bereich potentiell um L4, L3, L5 unkontrolliert herumfleuchen haben wird. Grundsätzlich bin ich gegen den Einsatz von Satelliten auf Potentialgipfeln.
Selbst im tiefen Erdorbit läuft man Gefahr, von Mikrometeoriten zerschossen zu werden und dann eine Kettenreaktion auszulösen. Da wäre aber der Schaden noch relativ örtlich begrenzt.
Einer der Gründe, weshalb ich ein globales Netzwerk wie StarLink eher positiv finde, da hier die Umlaufbahnen schön geordnet sind. Daß diese reflektieren ist eine andere Sache. Aber alleine für sich betrachtet fände ich es gut, wenn alle Satelliten wenigstens dieselbe Umlaufrichtung hätten, um Frontalkollisionen zu vermeiden. Aber anderes Thema...

L2 hat durchaus seine Berechtigung, aber ich finde man sollte früh genug anfangen, nicht auch noch den Hufeisen-Orbit zwischen L5-L3-L4 zu zu müllen. Wer weiß, wo Elektroschrott ausgehend von L2 irgendwann letztlich herumfleuchen wird.
Es gibt Systeme, welche sich an bereits vorhandene Satelliten andocken und eine Missionsverlängerung ermöglichen. Soweit ich weiß verändert der Satellit dann sein Gewicht usw, was ein Umprogrammieren der Gyroskop Steuerungen erforderlich macht.
Gödel für Dummies:
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  • Unvollständig - Aussage A: Es existiert nur ein Element A.
  • Widersprüchlich - Dieser Satz ist falsch.

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