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Kosmologie

Themen zur Kosmologie, Urknall, inflationärer Kosmologie, Expansion, Entwicklung und Zukunft des Universums
lou
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Re: Kosmologie

Beitrag von lou » 29. Mär 2021, 22:49

Skeltek hat geschrieben:
17. Mär 2021, 19:26
seeker hat geschrieben:
10. Mär 2021, 10:29
Der Energieerhaltungssatz gilt nur lokal und ergibt sich aus dem Noether-Theorem, also aus Symmetriebetrachtungen unseres speziellen Universums, global ist er (mathematisch) gar nicht definierbar. Vielleicht äußert sich Tom dazu noch, er kann das gut erklären.
Schön, ich hatte mich nicht getraut sowas zu äußern, obwohl ich es für offensichtlich hielt. Was ist denn das Noether-Theorem? Im Grunde könnte man schon annehmen, daß Symmetrie immer gilt, aber man kennt unter Umständen nicht alle Komponenten die an einer Transformation beteiligt sind.

Ich denke irgenwann ist sowieso ein Punkt erreicht, ab welchem die Kommunikation mit anderen nicht mehr viel bringt, außer neuen Ideen. Ab dann macht man sich primär eher nur noch für sich selbst Gedanken und behält gewonnene Erkenntnisse vorwiegend für sich. Vieles ist formeltechnisch eben auch kaum darstellbar. Aber dieser Punkt hängt in der Regel eher extrem hoch.
Nach gängiger Vorstellung ist unser Universum aus einem kleinsten Raum entstanden. Demnach kann es nach endlicher Zeit der Raumausdehnung nur endlich groß sein. Viele Kosmologen (u.a. S.Hawkins) fordern auch eine Randlosigkeit des Universums, d.h. es wäre unbegrenzt.
In Frage käme für die Form des Universums z.B. eine 3-Sphäre, d.h. der Rand einer vierdimensionalen Kugel. Diese 3-Sphäre hätte allerdings nur eine sehr geringe positive Krümmung. Auch dazu topologisch äquivalente Mannigfaltigkeiten wären möglich. Auf jeden Fall wäre dann das Universum geschlossen und darin gelten der Energieerhaltungssatz.
Dieses Modell würde auch das kosmologische Prinzip, das Hubble-Gesetz und einige Eigenschaften der SRT anschaulich erklären.

lou
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Re: Kosmologie

Beitrag von lou » 29. Mär 2021, 23:07

Timm hat geschrieben:
18. Mär 2021, 09:33
seeker hat geschrieben:
18. Mär 2021, 07:47
Das ist widersprüchlich, das absolute Nichts kann keine Eigenschaften tragen, sonst wäre es ein Etwas und kein Nichts.
Richtig, von Physik weit und breit keine Spur, bliebe nur creatio ex nihilo. Viel Spaß damit lou.
Das absolute Nichts hat nur im quntenmechechanischem Sinne die Eigenschaft instabil zu sein. Zum Quantentunneln braucht es keine vorausgehende Ursache bzw. Eigenschaft!
Und übrigens: Was spricht gegen das creatio ex nihilo?

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seeker
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Re: Kosmologie

Beitrag von seeker » 30. Mär 2021, 08:37

Wiederholungen von etwas Falschem machen dieses nicht wahrer lou...
lou hat geschrieben:
29. Mär 2021, 23:07
Das absolute Nichts hat nur im quntenmechechanischem Sinne die Eigenschaft instabil zu sein.
Dann ist es kein Nichts. Wenn etwas Eigenschaften hat, dann ist es ein Etwas, wenn etwas quantenmechanische Eigenschaften trägt, ist es ein quantenmechanisches Etwas, das also quantenmechanischen Strukturen unterliegt oder diese trägt.
Schon das Wort bzw. der Begriff "Nichts" ist widersprüchlich: Sobald du das sagst, hast du ein Etwas, nämlich ein Wort und kein Nichts.

Also geht dein Ansatz in Wahrheit in die Richtung, dass es am Anfang unseres Universums ein Quantenfeld gab, das wenigstens teilweise den schon bekannten quantenmechanischen Regeln unterlag und welches instabil war und weswegen es eine zufällige Fluktuation gab, die zu dem führte, was wir heute "Urknall" nennen - und nichts anderes!
lou hat geschrieben:
29. Mär 2021, 23:07
Zum Quantentunneln braucht es keine vorausgehende Ursache bzw. Eigenschaft!
Es braucht die Gültigkeit der Unitarität und der Quantenstrukturen.
Was soll "Quantentunneln" denn sein, abseits der Quantenmechanik oder Quantenfeldern?
Der Tunneleffekt ist eindeutig ein quantenmechanischer Effekt. Wo soll dieser herkommen? Aus dem Nichts kann er nicht herkommen. Das ist Struktur, nicht Nichts.
lou hat geschrieben:
29. Mär 2021, 23:07
Und übrigens: Was spricht gegen das creatio ex nihilo?
Die Logik.

Mit dem Begriff "Nichts" (als absolutes Nichts verstanden), gerade in der westlichen Kultur, wurde uns vor langer Zeit ein unsinniger, in sich widersprüchlicher Floh in den Kopf gesetzt, der leider bis heute noch herumgeistert.
Weder gibt es ein Nichts, noch hat es je eines gegeben, noch kann man darüber sprechen oder darüber nachdenken.
Es gibt kein Nichts, es gibt und gab immer nur das Sein in all seinen Formen und das wird immer so bleiben.

Wenn man Widersprüche ignoriert landet man in gedanklichen Sackgassen.
Zunächst wäre zu bregreifen, warum "Nichts" ein widersprüchlicher Unbegriff ist.
Hilfreich könnte auch sein, darüber nachzudenken, was "Sein" eigentlich meint.
Grüße
seeker


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Re: Kosmologie

Beitrag von Frank » 30. Mär 2021, 09:25

seeker hat geschrieben:
30. Mär 2021, 08:37

Wenn man Widersprüche ignoriert landet man in gedanklichen Sackgassen.
Zunächst wäre zu bregreifen, warum "Nichts" ein widersprüchlicher Unbegriff ist.
Hilfreich könnte auch sein, darüber nachzudenken, was "Sein" eigentlich meint.
:well:

Zur Unterstützung und einfacher Darstellung.

https://www.youtube.com/watch?v=Uuq4F6Y13Dc
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Kosmologie

Beitrag von Timm » 30. Mär 2021, 09:34

lou hat geschrieben:
29. Mär 2021, 23:07
Und übrigens: Was spricht gegen das creatio ex nihilo?
Nichts solange die Gedanken in einem in einem philosophisch/religiösem Umfeld kreisen, alles wenn man sich auf Physik beruft.

Vielleicht interessiert es dich, dass der Vatikan in den 20er Jahren die Erkenntnis des katholischen Priesters und Physikers Georges Lemaitre das Universum hätte einen heißen und dichten Ursprung mit einer gewissen Genugtuung zur Kenntnis nahm. Denn wenn die Physik mit dem Urknall also mit Etwas beginnt, erschüttert sie nicht den Glauben. Deine gedanklichen Konstrukte sind weder bei dem einen noch dem anderen angesiedelt.
Zuletzt geändert von Timm am 30. Mär 2021, 16:56, insgesamt 1-mal geändert.

deltaxp
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Re: Kosmologie

Beitrag von deltaxp » 30. Mär 2021, 15:00

lou hat geschrieben:
29. Mär 2021, 22:49
Nach gängiger Vorstellung ist unser Universum aus einem kleinsten Raum entstanden. Demnach kann es nach endlicher Zeit der Raumausdehnung nur endlich groß sein.
das stimmt so nicht. unser überschaubarer teil ist aus einem kleinem patch raum mit hoher vacuumenergie dichte gemäss inflationstherorie entstanden, aber der damalige raum kann ebenso schon unendlich gewesen sein und ist es immer noch (s. eternal inflation model).
ebenso in anderen modellen wie das ekpyrotische universum mit kollidierenden branes können diese auch schon unendlich gewesen sein.

lou
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Re: Kosmologie

Beitrag von lou » 5. Apr 2021, 00:14

deltaxp hat geschrieben:
30. Mär 2021, 15:00
lou hat geschrieben:
29. Mär 2021, 22:49
Nach gängiger Vorstellung ist unser Universum aus einem kleinsten Raum entstanden. Demnach kann es nach endlicher Zeit der Raumausdehnung nur endlich groß sein.
das stimmt so nicht. unser überschaubarer teil ist aus einem kleinem patch raum mit hoher vacuumenergie dichte gemäss inflationstherorie entstanden, aber der damalige raum kann ebenso schon unendlich gewesen sein und ist es immer noch (s. eternal inflation model).
ebenso in anderen modellen wie das ekpyrotische universum mit kollidierenden branes können diese auch schon unendlich gewesen sein.
Aber woher soll die hohe Vakuumenergie herkommen?
Beim ekpyrotischen Universum wird der Zustand nur auf vorhergehende
Vorrausetzungen zurückgeführt. Einen absoluten Anfang erklärt das nicht.

lou
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Re: Kosmologie

Beitrag von lou » 5. Apr 2021, 00:28

Frage an alle Teilnehmer dieses Forums: Woher kommt die Energie für die riesigen Massen unseres Universums?

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