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Rotiert das Universum?

Themen zur Kosmologie, Urknall, inflationärer Kosmologie, Expansion, Entwicklung und Zukunft des Universums
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Rotiert das Universum?

Beitrag von seeker » 21. Jan 2013, 20:23

Da wir gerade in nem anderen Thread bei der Frage sind, ob das Universum homogen ist...

Hier die Frage: Rotiert das Universum?

Dazu sind sehr spannende Berichte zu finden:

http://scienceblogs.de/astrodicticum-si ... universum/
http://www.focus.de/wissen/weltraum/ode ... 78693.html
http://www.welt.de/wissenschaft/weltrau ... dreht.html


Man hat folgendes gemacht:
Man hat sich viele Galaxien angeschaut und ihre Drehrichtung bestimmt (links oder rechts).
In einem homogenen, isotropen Universum, das sich nicht dreht, würde man überall natürlich eine Gleichverteilung der Drehrichtungen erwarten.

Überraschung:
Es gibt scheint's eine "Achse des Bösen", wo das nicht so ist! Das ist ein Indiz dafür, dass sich das Universum tatsächlich als Ganzes dreht oder gedreht hat!
Die Sache wurde von anderen Forschergruppen nachgeprüft - mit demselben Ergebnis.
Allerdings hat man bisher noch nicht genügend Galaxien beobachtet um eine sichere Aussage machen zu können.
Noch gibt es daher auch andere Erklärungsmöglichkeiten.

Falls sich DAS aber erhärten sollte ist sicherlich ein Nobelpreis fällig und auch eine weitere grundlegende Änderung unseres Bildes vom Universum, mit ungeahnten Folgerungen!

Was haltet ihr von der Sache?

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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von Skeltek » 22. Jan 2013, 02:39

Das halte ich für eine extremst zweifelshafte Interpretation. Die durchschnittliche Größe von Materieansammlungen wird wohl vom prozentuallen Anteil der jeweiligen Drehimpulsrichtungen abhähgen, die in einem Areal vorhanden sind. Wäre diese im Schnitt null, wäre die Größe vom Galaxien ja beliebig.
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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von seeker » 22. Jan 2013, 08:21

Sorry, verstehe ich nicht.

So wie ich das verstehe, hat diese Sache mit der Untersuchung der Rotation der Galaxien ja eine Vorgeschichte, die mit der Hintergrundstrahlung bzw. den WMAP-Daten zusammenhängt:
...
Statisch, expandierend, beschleunigte Ausdehnung – als wäre dies nicht genug, könnte sich die Serie erstaunlicher Erkenntnisse über die Eigenschaften des Kosmos fortsetzen. Denn mittlerweile gibt es Hinweise darauf, dass unser Universum rotiert. Erstmals kam dieser Gedanke im Jahr 2005 auf, als Astrophysiker die Daten der Nasa-Raumsonde WMAP analysierten. Sie zeichnet das Muster der kosmischen Mikrowellenstrahlung auf.
...
Zugleich veränderten die Fluktuationen die Temperatur der allgegenwärtigen Strahlung und prägten ihr so das Muster der Materieverteilung auf, wie sie zum Zeitpunkt der Rekombination herrschte. Auch andere Faktoren wie die Geschwindigkeit von Gasmassen bewirkten leichte Verschiebungen im Strahlungsspektrum. Die Information über die physikalischen Zustände im frühen Kosmos war nun gleichsam eingefroren. Diese Temperaturverteilung, die auf den Himmelskarten der Mikrowellenstrahlung ein buntes Fleckenmuster ergibt, zeichnen die WMAP-Sensoren auf.

Zur Überraschung der Forscher zeigte sich, dass sich die Farbflecken auf großen Skalen entlang einer Achse aufreihen, die sich quer über das Firmament zieht. Die britischen Himmelsforscher Kate Land und Joao Magueijo tauften diese Anordnung „axis of evil“ (die Achse des Bösen). Ein um diese Achse rotierendes Universum könnte das Phänomen erklären: Die darin auftretenden Kräfte würden dann eine von der erwarteten Zufallsverteilung abweichende Verteilung der Materie bewirken.

Damit wäre eine der Grundannahmen der Kosmologen verletzt, nämlich, dass das Universum eine räumliche und zeitliche Spiegelsymmetrie besitzt, ähnlich wie ein Fußball. Diesen Befund bestätigte jetzt in einer neuen Studie der Physikprofessor Michael Longo von der University of Michigan in Ann Arbor. Schon zuvor waren im Universum Symmetriebrechungen bekannt, etwa bei der elektrischen Ladung, denn eigentlich sollten die entgegengesetzt geladenen Teilchen aus Materie und Antimaterie im Kosmos zu gleichen Teilen auftreten, was sie aber bekanntlich nicht tun. Weiter zerfallen manche radioaktive Atome in einer Weise, die von einer weiteren fundamentalen Symmetrie abweicht, nämlich der so genannten Parität oder Raumspiegelung. „Wenn dies auf den kleinsten Skalen möglich ist, warum nicht auch auf den größten, vielleicht sogar bezogen auf das ganze Universum?“, fragte sich Longo.

Zehntausende von Spiralgalerien bringen den Beweis
Um eine Antwort zu finden, untersuchte er 2007 die Rotationsrichtung von Zehntausenden Spiralgalaxien, die sich in den Aufnahmen des Sloan Digital Sky Survey (SDSS) fanden. Am Schluss blieben 2817 Sterneninseln mit klar erkennbarer Rotation übrig, die bis zu 540 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt waren. Unter normalen Verhältnissen mit ungebrochener Symmetrie ist zu erwarten, dass eine Hälfte der Sterneninseln im Urzeigersinn rotiert, die andere Hälfte gegen den Uhrzeigersinn, mit allenfalls minimalen zufälligen Abweichungen. „Das Vorhandensein von mehr Exemplaren des einen Typs als von dem anderen wäre ein Hinweis auf einen Symmetriebruch – oder in der Sprache der Physik: eine Paritätsverletzung – im kosmischen Maßstab“, erklärte Longo.
...
http://www.focus.de/wissen/weltraum/ode ... 78693.html

Scheint's wurde diese Geschichte mit der Hintergrundstrahlung auch hier im Forum vor längerer Zeit schon mal angeschnitten:
http://abenteuer-universum.de/bb/viewto ... f=79&t=780

Gibt es dazu inzwischen neue Erkenntnisse bei der Analyse der CMB-Daten (Kosmische Hintergrundstahlung)?

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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von gravi » 22. Jan 2013, 19:04

Zum rotierenden Universum:

Diesen Gedanken hatte ich vor langer Zeit schon einmal mit RayLlight (und dem seinerzeitigen Mitglied tensor) diskutiert. Meine Überlegung war, dass der Kosmos ja zu Beginn wie ein Quantenteilchen zu betrachten ist und damit evtl. auch so eine Art Spin aufwies, den man als Rotation auffassen könnte. Auch war Gödel ja einst davon ausgegangen, dass das Universum rotiert.
Ich musste mich dann aber eines Besseren belehren lassen, nämlich dass expandierende Objekte nicht rotieren können. Die Kollegen hatten mir das auch mathematisch abgeleitet, aber leider habe ich das nicht mehr. Vielleicht kann ja einer von euch Mathefreaks hierzu etwas sagen...?

Gruß
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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von breaker » 22. Jan 2013, 23:56

Sorry, davon hab' ich glaub keine Ahnung. Ich sehe zunächst keinen Grund, warum etwas expandierendes nicht rotieren sollte.

Mathematisch hat man meiner Ansicht nach das Problem, dass ma Rotation in einem homogenen Universum gar nicht beschreiben kann, weil es ja immer gleich aussieht, egal wie man es dreht. Wie sollte man also Rotation feststellen? Man bräuchte also schonmal etwas inhomogenes, und wie's da mit Expansion aussieht, weiß ich nicht auswendig

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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von Skeltek » 23. Jan 2013, 02:31

Denke es kommt darauf an wie man "Drehung" definiert. Das Universum ist ein offenes Volumen, zu was sollen die "Ränder" denn eine Translationsbewegung haben?
Selbst wenn es als ganzes rotieren würde, würde sich das auf das innere wohl kaum auswirken? Selbst wenn, wieso gerade auf diesen Größenskalen?
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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von seeker » 23. Jan 2013, 09:04

gravi hat geschrieben:Ich musste mich dann aber eines Besseren belehren lassen, nämlich dass expandierende Objekte nicht rotieren können. Die Kollegen hatten mir das auch mathematisch abgeleitet, aber leider habe ich das nicht mehr.
Ja, das wäre sehr interessant ein paar Worte aus theoretischer Sicht zu hören. Wie ist das mit dem Gödel-Universum, wenn man es expandieren lassen will?
Ich habe mal davon gehört, dass die Rotationsachse eines rotierenden Universums überall wäre, so wie der Mittelpunkt (vom Urknall her) unseres Universums überall ist, jedoch hätte sie immer eine ausgezeichnete Richtung.
Soweit ich weiß, hätte ein solches Universum auch seltsame Eigenschaften: es würde Zeitschleifen, etc. geben.

Grundsätzlich gilt aber folgendes: Beobachtung geht vor Theorie!

D.h.: Wenn die Theoretiker sagen: "Das geht laut Theorie rechnerisch nicht!" und die Praktiker mit Evidenz sagen können: "Wir beobachten es aber!", dann sind es die Theoretiker, die nochmal zurück ans Reißbrett müssen...
breaker hat geschrieben:Mathematisch hat man meiner Ansicht nach das Problem, dass ma Rotation in einem homogenen Universum gar nicht beschreiben kann, weil es ja immer gleich aussieht, egal wie man es dreht.
Dann wäre es in diesem Fall vielleicht gar nicht homogen? Isotrop wäre es auf keinen Fall! Das ist es ja, was die bisherigen (noch zu wenigen) Daten nahezulegen scheinen.
Skeltek hat geschrieben:zu was sollen die "Ränder" denn eine Translationsbewegung haben?
Genau das sind die weitreichenden Fragen, mit denen wir konfrontiert wären, wenn sich diese Geschichte erhärten sollte.
Mögliche Antwort: Es gibt einen Hyperraum! Das Universum dreht sich in ihm.
Ich meine, es ist ja sowieso immer noch etwas rätselhaft, was Rotation im Allgemeinen sein soll: Relativ zu WAS rotiert ein beliebiges Objekt?

Zu den Größenskalen: Nächste gute Frage!
Vielleicht ist es so: Das Universum war ja mal kleiner als heute. Es könnte vielleicht auch sein, dass die Rotation durch die Ausdehnung inzwischen praktisch "aufgezehrt" wurde.
In dem Fall wäre der Effekt im jungen Universum größer gewesen und hätte damals auf jeder Größenskala mehr oder weniger stark gewirkt. Ob eine kontrahierende, sehr ausgedehnte Gaswolke (als Vorläufer einer Galaxie) im Mittel anfängt rechts oder links herum zu drehen ist wohl schon durch einen winzigen Anstoß verursachbar, so wie eine Nadel auf der Spitze durch winzigen Anstoß nach rechts oder links fallen kann.
Bei Objekten mit stabileren Ausgangszuständen würde sich derselbe Einfluss nicht auswirken, so wie ein liegender Würfel sich nicht auf die nächste Seite dreht, wenn man ihn nur ein wenig anhaucht.

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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von Hawkwind » 23. Jan 2013, 12:11

seeker hat geschrieben:
Skeltek hat geschrieben:zu was sollen die "Ränder" denn eine Translationsbewegung haben?
Genau das sind die weitreichenden Fragen, mit denen wir konfrontiert wären, wenn sich diese Geschichte erhärten sollte.
Mögliche Antwort: Es gibt einen Hyperraum! Das Universum dreht sich in ihm.
Ich denke eher, unser Universum führt in diesem Hyperraum eine gleichförmig geradlinige Bewegung von links nach rechts aus.
Welche Beobachtung kann mich widerlegen?

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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von seeker » 23. Jan 2013, 16:59

Gut, ich denke es geht eher darum, ob du eine Theorie auf dieser Grundlage formulieren kannst oder nicht, die mit den Beobachtungsdaten ein Einklang steht.

Nehmen wir an, die Beobachtungen aus der Hintergrundstrahlung und der Galaxienrotation würden sich so erhärten, dass man um die Annahme einer Rotation des Universums als Ganzem nicht herum käme.

Wenn du das dann mit einer alleinigen Translationsbewegung in einem Hyperraum in Einklang bringen kannst, gut! (Ich glaube nicht, dass das geht.)
Wenn du das mit einer Rotation in einem Hyperraum in Einklang bringen kannst, besser!
Und wenn du das in Einklang mit einer Rotationseigenschaft des Universums, ohne Einbettung in einen Hyperraum, bringen kannst, noch besser!
(Falls deine Theorie ohne Einbettung einfacher bleibt als eine Theorie mit Einbettung. Keine Ahnung, ob das in dem Fall so ist.)

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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von Hawkwind » 24. Jan 2013, 16:43

Ich wollte mit meinem Post nur meine Zweifel zum Ausdruck bringen, ob solche Fragestellungen ("das Universum bewegt sich") für die Physik überhaupt von Relevanz sind.
Wie messe ich eine Bewegung des Universums insgesamt gegen irgendetwas, das sich dann offenbar außerhalb des Universums ("Hyperraum"?) befinden muss?

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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von Timm » 24. Jan 2013, 17:28

Müßte man davon ausgehen, daß bei einer Rotation des Universums eine Art Corioliskraft je nach Hemisphäre für eine bevorzugte Rotationsrichtung der Galaxien sorgt?

Gruß, Timm
Zuletzt geändert von Timm am 25. Jan 2013, 09:32, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von gravi » 24. Jan 2013, 19:22

seeker hat geschrieben:Vielleicht ist es so: Das Universum war ja mal kleiner als heute. Es könnte vielleicht auch sein, dass die Rotation durch die Ausdehnung inzwischen praktisch "aufgezehrt" wurde.
In dem Fall wäre der Effekt im jungen Universum größer gewesen und hätte damals auf jeder Größenskala mehr oder weniger stark gewirkt...
Das ist eigentlich eine plausible Vorstellung. Diese Auffassung habe ich ebenfalls und könnte mir denken, dass die Expansion eine Art bremsender Wirkung auf eine Rotation ausübt. Dazu das (an den Haaren herangezogene!) Beispiel der Eisläuferin: Hat sie Arme und Beine fest an den Körper geschmiegt, dreht sie sich schnell. Sobald sie aber ihre Haxen ausstreckt, wird die Rotation abgebremst...

Gruß
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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von Skeltek » 24. Jan 2013, 20:40

Timm hat geschrieben:Müßte man davon ausgehen, daß bei einer Rotation des Universums eine Art Corioliskraft je nach Hemisphäre für eine bevorzugte Rotationsrichtung der Galaxien sorgt.

Gruß, Timm
Für eine Corioliskraft wäre eine Querspannung oder ähnliches erforderlich, was ein Einwirken von Außen auf ein endliches Volumen erfordert.
Die zweite Alternative wäre, daß diese schon immer da war und sich im Laufe der Zeit durch Ausdehnung verkleinert hat; allerdings kann dies nicht aus einer gleichmäßigen Winkelgeschwindigkeit im Universum herrühren.
Würde sich das Universum gleichmäßig drehen, wären die Auswirkungen nicht im inneren bemerkbar auch nicht durch Kontraktion oder Expansion.

Hatte vor unbestimmter Zeit einen ähnlichen Gedankengang, den ich aber wohl kaum mit "Drehung" des Universums beschreiben würde. Bei Einer Materieverteilung die grob dem Muster bzw Konzept "Summe[(1/2)^n * sin((-1/2)^n*x)]" entspricht, gibt es periodisch Gebiete die vorwiegend linksdrehende Galaxien haben und Gebiete die vorwiegend rechtsdrehende Galaxien haben.
Das kosmologische Prinzip ist je nach Größenskala und Gebietsausschnitt auch entweder verletzt oder gültig.

Man kann von einem Ausschnitt nicht auf das ganze schließen, das beweist uns jedes Polynom dessen Grad wir nicht kennen und von dem wir nur stichprobenartig Messwerte entnehmen.
Es kann ja durchaus sein, daß es ein Gebiet gibt, das eine Vorzugsachse hat, es ist aber auch sehr wahrscheinlich, daß dies eher auf eine "fast" periodische Materieverteilung zurückzuführen ist als auf eine globale Eigenschaft. Glaube ich jedenfalls ^^
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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von seeker » 24. Jan 2013, 22:55

@ Hawkwind:
Ich verstehe natürlich deine Bedenken. Man soll vorsichtig und sparsam sein; Ockhams Rasiermesser soll scharf bleiben!
Bei unserer derzeitgen ART-Beschreibung ist eine Einbettung in einen Hyperraum ja auch bei der RZ-Krümmung und RZ-Expansion nicht vonnöten.
Vielleicht wäre sie daher auch bei einer Rotation unnötig.
Ob Beobachtungen denkbar sind, die dies in Zukunft doch noch erforderlich machen könnten - oder nicht - halte ich aber für eine spannende Frage.
Timm hat geschrieben:Müßte man davon ausgehen, daß bei einer Rotation des Universums eine Art Corioliskraft je nach Hemisphäre für eine bevorzugte Rotationsrichtung der Galaxien sorgt.
Es scheint so zu sein, dass es in Übereinstimmung mit der Theorie zumindest möglich ist davon auszugehen.
Wäre das nicht so, dann wären ja die Untersuchungen der Galaxienrotationen, mit der Zielsetzung eine evtl. Rotation des Universums damit zu überprüfen, völlig sinnlos gewesen.
Ich glaube nicht, dass mehrere Astrophysikprofessoren so einen Fehler machen.
Das ist aber nur eine indirekte Schlussfolgerung. Es wäre tatsächlich interessanter diese Geschichte direkt aus Sicht der ART erörtern zu können.

Was sagt uns die Theorie?
Inwieweit passt das Gödel-Universum heute noch (in Anbetracht der Expansion) in diese Geschichte?
Bei diesem gibt es eine Zentrifugalkraft durch die Rotation des Universums.
(Gödel wollte damit wohl eine Möglichkeit aufzeigen, wie man ein statisches ART-Universum konstruieren kann und Einstein damit eine Freude machen - mit wenig Erfolg, wie man liest.)
http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6del-Universum

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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von tomS » 24. Jan 2013, 22:58

Nur mal eine kurze Anmerkung: im Gödel-Universum gibt es keine Drehachse. Das Universum rotiert, ist jedoch trotzdem homogen, d.h. Sieht überall gleich aus.
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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von seeker » 24. Jan 2013, 23:01

Ok, danke.
Dann muss es vermutlich noch andere ART-Lösungen geben, denn sonst sinnlose Beobachtungen der Galaxienrotationen... oder?

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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von gravi » 30. Jan 2013, 18:45

Falls unser Kosmos rotieren sollte, müsste das dann nicht auch prinzipiell den Keplerschen Gesetzen folgen?
Dann müsste man doch an entfernten Galaxien nicht nur die Fluchtbewegung aufgrund der Expansion messen, sondern eine zweite Geschwindigkeitskomponente.
Aber davon ist mir nichts bekannt. Also keine Rotation - oder?

Gruß
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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von positronium » 30. Jan 2013, 19:25

gravi hat geschrieben:Falls unser Kosmos rotieren sollte, müsste das dann nicht auch prinzipiell den Keplerschen Gesetzen folgen?
Die Keplerschen Gesetze sind doch nur gültig, weil das Newtonsche Gravitationsgesetz gilt. Bei Entfernungen, wie sie bei einer Rotation des Universums aufträten, kann aber wegen der Laufzeit der Gravitationswirkung das Newtonsche Gravitationsgesetz nicht mehr gelten - darin wird ja von einer instantanen Wirkung ausgegangen. Bei der Grösse des Universums wirkt ja nicht einmal mehr irgendwann jede Masse auf jede andere. - Das Universum ist nicht einmal mehr ein Pudding, sondern eher Puddingcreme.
gravi hat geschrieben:Also keine Rotation - oder?
Ich kann mir eine Rotation (zumindest im herkömmlichen Sinn) nicht vorstellen. Für eine Rotation ist eine zentrale Masse nötig, damit Drehimpuls entstehen kann. Das Universum dürfte in der Hinsicht aber bereits, oder vielleicht schon immer, entkoppelt sein. Also, keine Ellipsen, keine Parabeln und auch keine Hyperbeln mehr, weil die Gravitationswirkung bei genügend weiter Entfernung völlig verschwunden ist. Es dürfte also, wenn überhaupt, nur noch ein von der Expansion unabhängiger Impuls vorhanden sein.

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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von tomS » 31. Jan 2013, 00:50

Zu Geodäten im Gödeluniversum habe ich das gefunden http://www.vis.uni-stuttgart.de/~grave/ ... e_2010.pdf
Gruß
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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von seeker » 31. Jan 2013, 13:22

Danke!
Leider finde ich (beim Überfliegen) dort keinen Bezug zu aktuellen Messungen.
Allerdings kann man dem entnehmen, dass das Thema "rotierendes Universum" immer noch diskutiert wird.
Interessant ist auch der Vergleich zu rotierenden SL mit ihrer Ringsingularität.
Man könnte sich also auch Gedanken zur Topologie eines rotierenden Universums machen.
Außerdem ergibt sich die interessante Frage, ob ein unendlich ausgedehntes Universum überhaupt rotieren kann, oder ob das nur bei einem endlichen Universum möglich ist?
gravi hat geschrieben:Dann müsste man doch an entfernten Galaxien nicht nur die Fluchtbewegung aufgrund der Expansion messen, sondern eine zweite Geschwindigkeitskomponente.
Aber davon ist mir nichts bekannt. Also keine Rotation - oder?
Wenn der Effekt klein genug ist, dann kann es sein, dass man ihn bisher übersehen hat bzw. auch dass man die Messwerte falsch interpretiert hat.
Entfernungsmessungen von Galaxien sind ja nicht gerade trivial...
Ich denke, wir brauchen da mehr Daten.

positronium hat geschrieben:Ich kann mir eine Rotation (zumindest im herkömmlichen Sinn) nicht vorstellen. Für eine Rotation ist eine zentrale Masse nötig, damit Drehimpuls entstehen kann.
Für eine gebundene Rotation - ja. Eine zentrale Masse ist in dem Sinn nicht vonnöten, jedoch ein Masseschwerpunkt (siehe Doppelsternsysteme).
Eine Rotation des Universums als Ganzes würde schon deutliche Unterschiede zu einer Kepler-Rotation haben.
Es wäre die Raumzeit selbst, die einen Drehimpuls tragen würde.

Dennoch schlussfolgere ich aus dem, was ich bis jetzt weiß, folgendes:

1. Es müsste sich ein corioliskraft-ähnlicher Effekt auf die Rotation der Galaxien ergeben
2. Das Universum wäre nicht homogen-isotrop, wegen einem fliehkraft-ähnlichen Effekt, verursacht durch die Rotation des Universums

Für beides gibt es (noch schwache) Hinweise aus ganz unterschiedlichen Richtungen (CMB, Galaxienrotation).
Falls sich diese Beobachtungen erhärten würden, müsste eine Theorie, die ein rotierendes Universum annimmt, genau das auch erklären können.

Grüße
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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von gravi » 31. Jan 2013, 19:04

Okay, Kepler war von vornherein Quatsch. Ich habe die Idee nur mal so "unters Volk" gestreut.

Evtl. könnte aber doch die Raumzeit selbst eine (verschwindend geringe) Rotation durchführen, gemäß dem frame- dragging beim SL bzw. dem Lense-Thirring-Effekt.
Nachweisen könnte man das aber wohl nicht, weil der Effekt kaum messbar gering wäre. Falls es ihn überhaupt gibt!

Gruß
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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von Timm » 31. Jan 2013, 19:46

Dagegen spricht m.E., dass das "Mitziehen" der Raumzeit nach Lense-Thirring eine rotierende Masse als Ursache hat.

Gruss, Timm

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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von seeker » 31. Jan 2013, 23:07

Hier noch ein interessanter Bericht zur CMB vom Max-Planck Institut für Astrophysik:
Eine Verletzung der kosmischen Isotropie?

Wissenschaftler am Max-Planck Institut für Astrophysik (MPA) und ihre Mitarbeiter aus Oslo (Norwegen) und Pasadena (USA) haben kürzlich Hinweise dafür gefunden, dass Anomalitäten des Kosmischen Mikrowellenhintergrundes (CMB, von Cosmic Microwave Background) auf großen Winkelskalen ein Universum mit ausgezeichneter Richtung nahelegen. Diese Möglichkeit würde eine signifikante Reevaluation der heutigen Theorie erfordern und die Aufgabe der allgemein akzeptierten Annahme von kosmischer Isotropie implizieren.
....
Den gesamten Bericht gibt es hier zu lesen:
http://www.mpa-garching.mpg.de/mpa/rese ... -9-de.html

Das Ding ist schon ein paar Jahre alt. Da muss es doch inzwischen weitere Erkenntnisse geben?

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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von Skeltek » 1. Feb 2013, 03:38

Das mit der Hintergrundstrahlung kann ja alles bedeuten; am ehesten einfach eine Abweichung innerhalb unserer Hubblesphäre.
Das mit der Rotation ist schwierig. Ist das Universum extrem groß, wäre die Winkelgeschwindigkeit fast Null, die Bahnkrümmung weiter am "Rand"? praktisch null bzw geradlinig.
Es ist durchaus ein Effekt vorstellbar, der Objekte innerhalb des Universums auf Kreisbahnen desselben Drehsinns zwingt, aber bei einem unendlich großen Universum wäre der Effekt immer praktisch Null, da sich der "Hebelarm" des Drehimpulssatzes auf unendlich verlängert und so keinerlei Zentripetalkraft aufwenden kann und die Auswirkung auf Expansion des Univesums nichtexistent.

Andererseits kann man vielleicht eine Rotation eines Objektes um alle Mittelpunkte zwischen 0 und unendlich definieren, die nur dann alle gleichzeitig als Mittelpunkte fungieren können, WENN sich der Raum ausdehnt. Dann wäre die Bahnkrümmung um alle hypothetischen Mittelpunkte in beliebiger Entfernung exakt gleich.
Dass sich die Drehachse in allen Richtungen befindet, würde das auch mit der Expension bzw gleichzeitiger Zentripetalkraft in allen Richtungen gut ergänzen.

Wenn ich viel besser in Mathe wäre, könnte ich das sicherlich auch mit einer Rechnung überprüfen ^^
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Re: Rotiert das Universum?

Beitrag von gravi » 1. Feb 2013, 18:06

Timm hat geschrieben:Dagegen spricht m.E., dass das "Mitziehen" der Raumzeit nach Lense-Thirring eine rotierende Masse als Ursache hat.

Gruss, Timm
Die rotierende "Masse" könnte ja durch das Ur- Universum gegeben sein, welches durchaus hätte rotieren können. Das war ja wohl genug Masse, um die entstehende Raumzeit mit in Rotation zu versetzen.
Je größer dann das All wurde, umso kleiner wurde natürlich der Effekt...

Gruß
gravi
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