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Der Urknall: Wie hat eigentlich alles angefangen?

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Frank
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Der Urknall: Wie hat eigentlich alles angefangen?

Beitrag von Frank » 21. Mär 2022, 20:52

Besser kann man es für Laien (wie mich z.B. nicht erklären. :well:

Nachfolger von Alpha Centauri :beer:
Harald Lesch startet die neue Reihe "Omega Centauri". Darin wird er das Universum erklären - vom Urknall bis heute. Folge 1 - der Urknall:
Wie hat eigentlich alles angefangen? Was hat es mit dem Urknall auf sich, welcher der Anfang des Universums war? Ist ein "Vor dem Urknall" denkbar? Wohin führen Überlegungen nach einem unbewegtem Erstbeweger nach Aristoteles? Oder spielen hier Kurt Gödel und seine Unvollständigkeitssätze eine Rolle? Ist es möglich aus den besten Theorien welche die Menscheit kennt, namentlich die Allgemeine Relativitätstheorie und die Quantenmechanik, eine empirische Theorie für den Urknall zu entwickeln? Warum führt dieser Versuch in die Plankwelt?
https://www.youtube.com/watch?v=_0HeFIUGFkc&t=403s
Ist das Geschlecht des Menschen biologisch bedingt oder ist es ein soziales Konstrukt? Im Tierreich ist das oft simpler. Wenn man dem weiblichen Borstenwurm das Gehirn entfernt, wird es zum Männchen.

Mit freundlichen Grüßen

Frank

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seeker
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Re: Der Urknall: Wie hat eigentlich alles angefangen?

Beitrag von seeker » 22. Mär 2022, 09:35

Omega Centauri?
Ist ja geil! :lol: :D

Nettes Video, thx!
Grüße
seeker


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Frank
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Re: Der Urknall: Wie hat eigentlich alles angefangen?

Beitrag von Frank » 22. Mär 2022, 09:58

seeker hat geschrieben:
22. Mär 2022, 09:35
Omega Centauri?
Ist ja geil! :lol: :D

Nettes Video, thx!
Ich finde es auch der Hammer. Was habe ich jede Folge von Alpha Centauri geschaut?! :well: :beer:
Ist das Geschlecht des Menschen biologisch bedingt oder ist es ein soziales Konstrukt? Im Tierreich ist das oft simpler. Wenn man dem weiblichen Borstenwurm das Gehirn entfernt, wird es zum Männchen.

Mit freundlichen Grüßen

Frank

ralfkannenberg
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Re: Der Urknall: Wie hat eigentlich alles angefangen?

Beitrag von ralfkannenberg » 22. Mär 2022, 10:09

Hallo zusammen,

vielleicht sollte man in diesem Kontext auch mal die Worte "Steady State Theorie" und "Fred Hoyle" nennen, damit man sieht, wie es denn überhaupt zur Urknalltheorie gekommen ist.

Insbesondere konnte die Urknalltheorie Beobachtungen erklären, die die Fred Hoyle's Steady State Theorie nicht erklären können, beispielsweise die einige Jahre später entdeckte 3K-Hintergrundstrahlung.

Allerdings traten dann bei einer detaillierteren Betrachtung auch Probleme bei der Urknalltheorie auf - wobei diese bekanntlich aus prinzipiellen Gründen keine Aussagen über den Urknall selber machen kann, das waren ganz konkret das Horizontproblem, das Flachheitsproblem sowie das Problem der fehlenden magnetischen Monopole. Diese Probleme liessen sich mit der auf Grand Unified Theories basierenden und die Urknalltheorie ergänzenden Inflationstheorie zu grossen Teilen beheben, welche aber eine völlig neue und teilweise bis heute noch nicht gut verstandene Physik im Hochenergie-Bereich (genauer: Hochenergiedichten-Bereich) benötigen.

So sind die elektromagnetische und seit einigen Jahrzehnten auch die elektroschwache Theorie verstanden, doch bei höheren Energie, bei denen dann auch die starke Kernkraft mit der elektroschwachen Kraft zusammenfällt, kommt man seit den 1970'iger Jahren nicht wirklich voran, und die grossen Hoffnungen der Theoretiker einerseits in der Superstring-Theorie und andererseits bei der Supersymmetrie konnten sich nicht erfüllen, insbesondere sind damit auch die Ideen, die Dunkle Materie durch das leichteste und stabilste der zusätzlichen Teilchen der Supersymmetrie zu erklären, nicht bestätigt worden - weder experimentell noch theoretisch. Auch ergaben sich auch keinerlei Hinweise auf die übrigen "klassischen" zusätzlichen Teilchen wie die Axionen und die sterilen Neutrinos, trotz immer verbesserter und genauerer Experimente.

Und von Einstein's Weltformel, welche dazu auch noch die Gravitation mit einschliesst, scheint man weiter weg zu sein denn je.

Und das Zauberwort "Dunkle Energie" habe ich auch noch nicht erwähnt, das sich dadurch manifestiert, dass sehr entfernte (> 500 Millionen Lichtjahre) Supernovae vom Typ 1a eine unerwartete maximale Helligkeit aufweisen, die sich mittlerweile, da nun auch Beobachtungsdaten solcher Supernovae im Abstand von ~2 Millarden Lichtjahren vorliegen, nicht mehr durch ominöse systematische Fehler wegdiskutieren lassen. - Soweit mein Exkurs über die völlig unverstandene Hochenergiedichten-Physik, angereichert mit etwas Dunkler Energie.


Vielleicht etwas gar anschaulich formuliert, d.h. das nun bitte nicht wörtlich nehmen, sondern nur, um eine Idee zu erhalten: die Urknalltheorie besagt (im Gegensatz zur Steady State Theorie), dass es "geknallt" hat, und die Inflationstheorie erklärt, wie es "geknallt" hat.


Freundliche Grüsse, Ralf

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