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Mondumlaufbahn

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Dares
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Mondumlaufbahn

Beitrag von Dares » 6. Nov 2017, 15:23

Hallo liebes Forum,

wir habe mal wieder Vollmond und wenn ich gleich nach Osten schaue (wenn es gleich dunkel und wolkenfrei ist) steht er relativ hoch am Himmel.

Nach gut 12 Stunden hat sich der (Mond bewegt) und hat seine Position gen Westen in den frühen Morgenstunden eingenommen.

Was ich fragen wollte ist: Warum steht der Mond jeweils so hoch am Himmel?

Ich bin kein Schiffskapitän und habe keinen Sextanten mit welchem ich die reale Umlaufbahn des Mondes abschätzen kann.
Zumal ich auch denke dass der Mond seine Umlaufbahn in der Äquatorbahn der Erde zieht und somit tiefer gen Horizont
stehen sollte als er es eigendlich tut. Worin liegt das Problem?

Ich schaue den Mond an und erkenne dass dieser so gut 45 Grad zum Horizont steht?? Ist das eine optische täuschung??

Danke für viele Antworten.

Grüsse

Dares

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Re: Mondumlaufbahn

Beitrag von Frank » 6. Nov 2017, 15:50

Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Mondumlaufbahn

Beitrag von Dares » 6. Nov 2017, 16:33

Frank hat geschrieben:
6. Nov 2017, 15:50
Hier wirst du fündig.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mondbahn
Danke lieber Frank, das hilft mir aber auch nicht weiter zumal ich das schon ergoogelt hatte.

Immerhin steht die Frage im Raum warum der Mond sich nicht in der Äquatorebene bewegt oder tut er es doch?

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Frank
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Re: Mondumlaufbahn

Beitrag von Frank » 6. Nov 2017, 16:41

Lage

Die Ebene der Mondbahn ist gegen die Bahnebene der Erde, die Ekliptikebene, im Mittel um ca. 5,2° geneigt. Die Neigung schwankt allerdings mit einer Periode von 173 Tagen (ein halbes Finsternisjahr) um etwa ±0,15° um diesen mittleren Wert (→ Bahnstörungen).

Die Schnittlinie von Erd- und Mondbahnebene (die Knotenlinie) steht nicht mit fixer Ausrichtung im Raum, wie es bei Abwesenheit von Störungen der Fall wäre, sondern vollführt aufgrund der Störeinflüsse einmal in 18,61 Jahren eine volle rückläufige Drehung um 360° entlang der Ekliptik (→ Bahnstörungen). Aufgrund dieser Präzessionsbewegung verläuft die Mondbahn im Laufe der Jahre abwechselnd über und unter einem gegebenen Ekliptikabschnitt, so dass die Bahn des Mondes über einen dieser Präzessionszyklen gemittelt mit der Ekliptikebene zusammenfällt. Dies unterscheidet den Erdmond von den meisten anderen Monden, die entweder im Mittel in der Äquatorebene ihres Planeten kreisen oder als eingefangene Monde sehr starke Bahnneigungen aufweisen (siehe Laplace-Ebene).

Auch die Lage der Apsidenlinie, welche die Ausrichtung der Ellipse innerhalb der Bahnebene beschreibt, bleibt nicht konstant, da die Störungen eine Apsidendrehung mit einer Periode von 8,85 Jahren bewirken (→ Bahnstörungen). In diesem Zeitraum läuft das Perigäum einmal rechtläufig um die ganze Bahn.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mondbahn
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Mondumlaufbahn

Beitrag von Dares » 8. Nov 2017, 08:02

Also dass heisst, der Mond bewegt sich auf und ab während er um die Erde rotiert?

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ralfkannenberg
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Re: Mondumlaufbahn

Beitrag von ralfkannenberg » 8. Nov 2017, 11:46

Dares hat geschrieben:
8. Nov 2017, 08:02
Also dass heisst, der Mond bewegt sich auf und ab während er um die Erde rotiert?
Hallo Dares,

im Prinzip ja, wobei das zwar auch eine "Rotation" ist, in diesem Fall kommt es aber auf den Umlauf des Mondes um die Erde an. Der Mond bewegt sich ebenso wie die Sonne und die Planeten durch die Sternbilder, die Du vom Horoskop her kennst, wobei es da mit dem Schlangenträger Ophiuchus noch ein 13. solches Sternbild gibt. Aufgrund der geringfügigen Neigung der Mondbahn gegen die Ekliptik kann er auch entsprechend etwas nördlich oder etwas südlich eines Horoskop-Sternbildes stehen.


Die anderen grossen Monde unseres Sonnensystems indes haben ihre Umlaufbahn nicht in der Ekliptik, sondern in der Äquatorialebene ihres Mutterplaneten.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Mondumlaufbahn

Beitrag von Skeltek » 10. Nov 2017, 07:25

Verstehe gar nicht was du hast, wir sind doch ungefähr auf dem 49sten Breitengrad.
Der Mond wird wie die Sonne auch circa 41°über dem Horizont sein, wenn man sehr großzügig abrundet, 0° über Horizont wenn er gerade auf oder unter geht(falls am Horizont irgendein Berg steht bzw man selbst nicht am höchsten Punkt).
Da wir momentan dem Winter entgegen gehen haben, ist der Winkel kleiner. Am 21.12.2017 wird die Neigung um das Maximum ca 24° abweichen, ich schätze sie wird wohl gerade ca 24° * sin(0.5)= sqrt(Pi/4)*24°= 17° betragen, also sind Sonne bzw Mond ca 41°-17°= 24° über dem Horizont; möglicherweise sieht das nach ein wenig mehr aus, wegen der Lichtbeugung durch die Erdatmosphäre.
Übrigens kommt noch die Neigung der Mondbahn-Ebene zu der der Erdbahn-Ebene hinzu, die im Schnitt 5,2°beträgt, also wird im Falle des Mondes aus den 24° auf einmal 19°- 29°.
Denke es ist einfach so, dass man sich da gern aber einfach verschätzt. Oft schätzt man einen Winkel von 30° auf mehr z.B. 50°, weil man die oberen 2/3 kleiner schätzt als die unteren 1/3 wenn man geradeaus guckt und den eingeschlossenen Winkel mit 'direkt über einem' dann einteilt.
Die plausibelste Erklaerung jedes hinreichend komplizierten Systems ist falsch

Unentscheidbarkeit für Dummies: Dieser Satz ist wahr
oder
Diese Menge hat zwei Elemente: A und B

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