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Leben wir in einem schwarzen Loch?

Schwarze Löcher, wohl die mysteriösesten Objekte im All: Entstehung, Geometrie, Dynamik, Quantenaspekte
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seeker
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Leben wir in einem schwarzen Loch?

Beitrag von seeker » 3. Jun 2019, 10:12

Interessantes Video, ich glaube, das wird besonders dich interessieren, Skeltek:

"Das Universum ist ein schwarzes Loch" - Eine Betrachtung (2018)
https://www.youtube.com/watch?v=2baZMWaiMxs

Kommentare von irgendjemandem dazu? :)
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Re: Leben wir in einem schwarzen Loch?

Beitrag von Skeltek » 3. Jun 2019, 19:06

Das Video ist so nicht ganz korrekt. Unser kosmologischer EH wäre nicht der EH des SLs welches und umschließt, sondern ein Sphäroid innerhalb dieses umschließenden EHs. Dieses Sphäroid ist von Außen betrachtet nicht zwangsläufig rund, sondern erfährt eine ständige Stauchung in einer Richtung und eine Dehung in einer anderen. Innerhalb würde man vermutlich nichts davon merken.

Allerdings ist in dem Video auch einiges an Quatsch dabei, es ist halt auch populärwissenschaftlich aufgezogen. Youtube eben..
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Re: Leben wir in einem schwarzen Loch?

Beitrag von deltaxp » 4. Jun 2019, 18:01

zumindest die Rechnung stimmt, das der kosmologische Horizont also die 45 Milliarden Lichtjahre in etwa dem Schwarzschildradius der masse entsprechen. Identisch würde ich nicht behaupten, in der Rechnung wurde glaub ich nur baryonische Materie angegeben, dunkle Materie wäre auch mit zu berücksichtigen und was für eine rolle die dunkle Energie im sl einnehmen soll wurde gar nicht eingegangen. Sollte man mal liebr in der originalen pubi nachlesen, was da so steht.

Timm
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Re: Leben wir in einem schwarzen Loch?

Beitrag von Timm » 5. Jun 2019, 16:46

Reine Effekhascherei. Das grundsätzliche Gegenargument wird nicht mal erwähnt. In einer Schwarzschild-Raumzeit ist das Universum nicht isotrop. Unser Universum ist isotrop, wie CMB und SN-Ia Daten zeigen.

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seeker
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Re: Leben wir in einem schwarzen Loch?

Beitrag von seeker » 5. Jun 2019, 18:28

Timm hat geschrieben:
5. Jun 2019, 16:46
Reine Effekhascherei. Das grundsätzliche Gegenargument wird nicht mal erwähnt. In einer Schwarzschild-Raumzeit ist das Universum nicht isotrop. Unser Universum ist isotrop, wie CMB und SN-Ia Daten zeigen.
Danke! Ich denke, das ist ein guter Einwand, falls er stimmt.
Nach den u.g. Autoren stimmt er aber nicht...

Mindestens gibt es da ein paar Korrelationen und Zusammenhänge, die zumindest interessant sind, ich denke, man müsste die Originalarbeit lesen (und verstehen).

BIG BOUNCE FROM SPIN AND TORSION
https://arxiv.org/pdf/1105.6127.pdf


Universe in a black hole with spin and torsion
The conservation law for the angular momentum in curved spacetime requires that the anti-symmetric part of the affine connection (the torsion tensor) is a variable in the principle of leastaction. The coupling between spin and torsion generates gravitational repulsion in fermionic matterat extremely high densities and avoids the formation of singularities in black holes. We show thatevery black hole in the presence of torsion forms a nonsingular, closed, nearly flat, homogeneous,and isotropic universe on the other side of its event horizon. Quantum particle production in sucha universe can generate a period of exponential expansion which creates an enormous amount ofmatter in that universe. Accordingly, our Universe may haveoriginated from the interior of a blackhole existing in another universe.
https://arxiv.org/pdf/1410.3881.pdf

Hochspekulativ ist das Ganze natürlich auf jeden Fall, das steht ja nicht zur Diskussion.
Grüße
seeker


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Re: Leben wir in einem schwarzen Loch?

Beitrag von Skeltek » 6. Jun 2019, 09:32

seeker hat geschrieben:
5. Jun 2019, 18:28
Timm hat geschrieben:
5. Jun 2019, 16:46
Reine Effekhascherei. Das grundsätzliche Gegenargument wird nicht mal erwähnt. In einer Schwarzschild-Raumzeit ist das Universum nicht isotrop. Unser Universum ist isotrop, wie CMB und SN-Ia Daten zeigen.
Danke! Ich denke, das ist ein guter Einwand, falls er stimmt.
Nach den u.g. Autoren stimmt er aber nicht...
Zunächst können Meß-Daten Isotropie nicht zeigen sondern nur (falls auseichende Genauigkeit) das Gegenteil beweisen. Das Ganze ist eine beweistechnische Einbahnstraße.
Die geometrische Isotropie ist lokal konstant, Teilchen haben selbst beschleunigt oder in einem gedehnten Raumzeitareal immer eine runde Selbstwahrnehmung.

Interessante Frage zur Auswirkung wäre, was mit einem Wellen-Interferenzmuster passiert, während das gesamte Areal einer Längenkontraktion unterzogen wird. Hier würden sich (vermute ich mal) teilweise die Winkelkoordinaten von Intererenz- und Annihilations-Mustern ändern, ohne dass die Emissionsquelle etwas davon mitbekommt (diese passt sich ja auch an). Kernkräfte usw sind zu relevant, als dass die makroskopische Änderung irgendwelche lokalen Auswirkungen haben könnte. Denke das kann man mit der Expansion des Weltalls vergleichen und der Tatsache, dass es innerhalb von Sternensystemen kaum Auswirkungen zeigt.
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