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Frage zur Hawking Strahlung

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Siebenstein
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Re: Frage zur Hawking Strahlung

Beitrag von Siebenstein » 25. Okt 2016, 00:30

@Kurt
Ich erkenne leider deine Zielsetzung hier nicht!

Eine Hohlkugel fällt genauso schnell wie eine Vollkugel, egal aus welchem Material, wenn die Hohlkugel evakuiert ist, d.h. wenn sich ein Vakuum in der Hohlkugel befindet.

Wir brauchen keinen Reset in der Physik, sondern eine neue Theorie oder Modellvorstellung, oder sagen wir mal eine Verbindung zwischen der Allgemeinen Relativitätstheorie und der Quantenmechanik unter Berücksichtigung der alles beherrschenden Thermodynamik (2. Hauptsatz).

Kannst du da was konkretes beisteuern?

Ja, es stimmt, dass die Physik bestimmte Sachen noch nicht erklären kann.

Wenn du eine neue physikalische Theorie aufstellen willst, musst du alte Theorien oder Erkenntnisse mit einbeziehen kömnen!

Beispiel Relativitätstheorie:
Sie enthält die Newton'sche Mechanik als Grenzfall, aber sie enthält nicht die Quantenmechanik, weder als Grenzfall, noch sondern sonstwie.

Trotzdem sind Relativitätstheorie und Quantenmechanik in sich abgeschlossene und schlüssige Theorien, die in den jeweiligen Voraussetzungen und Beobachtungen richtig sind und sich dennoch widersprechen (es gibt keine Singularitäten in der QM).

Das ist das eigentliche Thema in diesem Chat (Hawking-Strahlung eines Schwarzen Loches).

Vielleicht kannst du ja einen eigenen Thread eröffnen mir deinen Ideen und Vorstellungen, oder du hast hier tatsächlich brauchbare Vorschläge und kanbst was über die Synthese von RT und QM beitragen...

deltaxp
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Re: Frage zur Hawking Strahlung

Beitrag von deltaxp » 25. Okt 2016, 10:44

Kurt hat geschrieben:
deltaxp hat geschrieben: Kurt, ich hab so langsam den eindruck, dass du nicht an ernsthaften wissensgewinn interessiert bist, sondern nur trollen willst.
nenn es Naturkonstante oder proportionalitätsfaktor.
Das sind aber zwei paar Stiefel.
äh, nein, sind es nicht.
kurt hat geschrieben:
Eine Hohlkugel fällt schneller als eine annähernd gleichgrosse Vollkugel.
1) das gesetz bezieht sich auf punktmassenapproximation, also dass der abstand zwischen ihnen sehr viel größer ist als die Ausdehnung des massiven objektes
2) ausgedehnte Objekte wie deine Hohlkugel haben auf grund ihrer Ausdehnung ein anderes verhalten, das wird dann analog zur Elektrodynamik über Dichte Verteilungen mittels infinitesimal und integral Rechnung Berechnung, jedes infinitesimale kleine Teilstück unterliegt dann wieder dem grundgesetz und in der summe (integral) ergibt sich dann das entsprechende gravitationsverhalten.
Check erst die Grundelemente der Physik, bevor du falsche Beispiele wählst.

kurt hat geschrieben: Das (c, A.d.A) ist also dann eine "echte" Naturkonstante.
Nach bisherigem Wissen, ja.
Kurt hat geschrieben:
deltaxp hat geschrieben: und die ist eine konstante, weil man in Experimenten nachgewiesen hat, dass sie nunmal konstant ist, egal in welchen bezugssystem.
Das ist ein Postulat dass mit nichts bewiesen ist.
Damit zitiere ich meinen Physikdozenten aus dem ersten Studienjahr. "Wer die Bedeutung von Experimenten in der Naturwissenschaft anzweifeln kann gleich diesen raum verlassen und sich dem theologiestudium widmen".
EXPERIMENTE sind KEINE Postulate. Experimentergebnisse sind Antworten der Natur bei vorgegebenen Anfangs-randwert-Bedingungen.
Da du das anzweifelst, brauchen wir an dieser stelle nicht mehr weiter zu diskutieren. alles was du unten weiter anfügst ist das gleiche wie im gesperrten thread. das ist keine Physik, sondern wie Tom sagte. Metaphysik und philosophie. das ist hier das falsche Forum dafür.

Eventuell eins noch,
Kurt hat geschrieben: Und darum der/mein Wunsch nach einem Reset oder zumindest nach einer zusätzlich "anderen" Physik.
ich weiss nicht, was du mit reset meinst. grundlegende paradigmenwechsel gab es in der Physik schon mehrfach. Geozentrisches Modell-> Heliozetrisches Modell. Newtons Gravitation -> ART, Klassische Mechanik -> Quantenmechanik, Entdeckung der dunklen Energie, Holographisches Prinzip (was eine sehr aktuelles theoretisches Forschungsgebiet bildet und unser verständinis von raum und zeit wiedereinmal grundlegend erschüttern kann)

Auch derzeit häufen sich also die zeichen, dass wir wieder ein paradigmenwechsel zustreben.
das passiert imemr dann, wenn a EXPERIMENTE NICHT mit bisherigen Modellen übereinstimmen, was zunächst zu Adaptionen der bisherigen modelle führt. letzlich werden die modelle immer komplexer und können Experimentergebnisse nicht ohne massive zusatzannahmen, die zu zunehmenden Schwierigkeiten des modells führen (z.B. Fein-tuning, Hierarchie-Problem, Vacuumenergiedichte (kosmologische konstante) und große menge an freien durch experimente festzulegende Parametern (21 oder so ? ich weiss nicht genau) im Standard-Modell) bis man ein ganz neue Gesetze erkennt.

Gerade die Physik ist eine der Naturwissenschaften wo paradigmenwechsel oder reset wie du es nennst überraschen häufig vorkommen. wieviel Paradigmenwechsel gabs in der katholischen kirche in den letzten 2000 Jahren ?

Wenn du darauf hinspielst, dass die Mathematik die Sprache der Physik ist, das wird sich nach bisherigen Erfahrungen nicht ändern, warum nicht: WEIL DIE NATUR NUNMAL SO FUNKTIONIERT IN DIESEM UNIVERSUM und das mit zum teil beängstigender Präzision. Mathematik heisst nichts anderes als das einer quantitiven Ursache eine quantitative Wirkung erfolgt, was man durch Mathematik beschreiben und berechnen kann. Kann man sich andere Universen vorstellen. ja, möglich, vielleicht gib's die auch welche ohne eindeutige Ursache-wirkungs-beziehung, aber unseres ist nicht so eines..

Glaubst du Physiker nutzen Mathematik, weils ihnen spass macht ... naja ein paar vielleicht, aber für die meisten Physiker, insbesondere für die experimentalphysiker ist Mathematik ein notwendiges übel, dass man eben erlernen muss, um mit der Natur "zu reden", so wie man chinesisch lernen musst, wenn du mit einem Chinesen reden willst (falls ihr keine gemeinsame Fremdsprache könnt, die aber auch erlernt werden muss). Das ist nunmal das Regelwerk, nachdem unser Universum arbeitet. Zitat R. Feynman: " Wenn es dir nicht gefällt, geh, such dir ein anderes Universum in dem die Naturgesetze so sind, dass sie mehr deiner Vorstellung entsprechen")

Aber ich glaube, dass alles kann dich nicht überzeugen. deshalb breche ich hier auch die Diskussion ab. Ich schlage vor du studierst mindestens 6 Semester Physik, da hast du klassische Mechanik, und Quantenmechanik, vielleicht auch etwas Relativitätstheorie drauf. dazu brauchst du nicht mal an eine Universität gehen, das kann man in der Freizeit auch heut online machen. dann weisst du vielleicht besser von was wir hier reden. falls du das nicht möchtest, dich aber auch weigerst, unsere versuche, moderne Physik zu erläutern ohne den formelwust (was nicht teil der Physik ist, sondern didaktiktische Vermittlungsversuche), dann bringt das hier nichts. dann ist das auch das falsche Forum für dich, dann such dir besser ein philosphisches oder so.

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Re: Frage zur Hawking Strahlung

Beitrag von Siebenstein » 25. Okt 2016, 22:45

Ich würde es nach meinem Verständnis so ausdrücken:
"Die Natur verhält sich physikalisch und die Beschreibung der Natur durch uns Menschen funktioniert mathematisch."

Kurt
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Re: Frage zur Hawking Strahlung

Beitrag von Kurt » 26. Okt 2016, 22:17

Siebenstein hat geschrieben: @Kurt
Ich erkenne leider deine Zielsetzung hier nicht!

Eine Hohlkugel fällt genauso schnell wie eine Vollkugel, egal aus welchem Material, wenn die Hohlkugel evakuiert ist, d.h. wenn sich ein Vakuum in der Hohlkugel befindet.
Die Hohlkugel ist leer, selbst wenn da ein wenig Luft drin ist besteht der Unterschied.
Dass ich das nur behaupten kann das ist mir klar, messen wird wohl mit den bisherigen Techniken nicht drin sein.
Die Überlegung zu dieser Behauptung fusst auf den Vorstellungen die ich zur Gravitation und dem Rest der "Welt" habe.
Da ergibt sich das einfach.
Als Oberbegriff vill soviel: alles was passiert passiert auf Grund der Zustände/Umstände an dem Ort an dem es passiert.
Und da sind halt die Ortsumstände in der Vollkugel innen anders als aussen, innen schwächer.
Das führt dann dazu dass der Mittelwert der Eigenbeschleunigung der einzelnen Materieteilchen gegenüber der der Hohlkugel geringer ist und darum weniger Gravitationskraft auftritt.
So wie man es auch bei Galaxien beobachten kann, das ist der Hauptgrund warum sie sich innen "zu langsam" drehen.
Siebenstein hat geschrieben: Wir brauchen keinen Reset in der Physik, sondern eine neue Theorie oder Modellvorstellung, oder sagen wir mal eine Verbindung zwischen der Allgemeinen Relativitätstheorie und der Quantenmechanik unter Berücksichtigung der alles beherrschenden Thermodynamik (2. Hauptsatz).
Durch diese Aussage wird ein Reset oder ein Neubeginn oder ein Nebenher natürlich überflüssig. Da kann mans auch gleich sein lassen und so machen wie es hier ja schon aufgezeigt wurde, einfach die Widersprüche (ich rede von den beiden fehlenden Brücken) innerhalb einer Theorie durch eine Formel zu ersetzen, scheinbar zu eliminieren und einfach übergehen.

Das kann aber nicht die Lösung sein.

Kurt
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Re: Frage zur Hawking Strahlung

Beitrag von Kurt » 26. Okt 2016, 22:45

deltaxp hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
deltaxp hat geschrieben: Kurt, ich hab so langsam den eindruck, dass du nicht an ernsthaften wissensgewinn interessiert bist, sondern nur trollen willst.
nenn es Naturkonstante oder proportionalitätsfaktor.
Das sind aber zwei paar Stiefel.
äh, nein, sind es nicht.
Für mich schon, Proportional heisst für mich dass immer das gleiche Verhältnis zueinander herrscht, egal wie fest die Birnen und Äpfel nun geschrumpft sind oder nicht, ihre Zahl/ihr Verhältnis, ihr Proportionalverhältnis zueinander bleibt immer konstant.

Bei einer Konstanten schrumpfen die Birnen/Äpfel nicht, egal welchen Umständen ich sie aussetze.
Und solche Konstanten gibt's halt nunmal nicht, alles ist abhängig von den Umständen des Ortes.
deltaxp hat geschrieben:
kurt hat geschrieben: Eine Hohlkugel fällt schneller als eine annähernd gleichgrosse Vollkugel.
1) das gesetz bezieht sich auf punktmassenapproximation, also dass der abstand zwischen ihnen sehr viel größer ist als die Ausdehnung des massiven objektes
Ach das ändert nichts denn die inneren Bausteine der Vollkugel entwickeln eine geringere Graviatationskraft als die äusseren, die Hohlkugel hat nur äussere.
deltaxp hat geschrieben: 2) ausgedehnte Objekte wie deine Hohlkugel haben auf grund ihrer Ausdehnung ein anderes verhalten, das wird dann analog zur Elektrodynamik über Dichte Verteilungen mittels infinitesimal und integral Rechnung Berechnung, jedes infinitesimale kleine Teilstück unterliegt dann wieder dem grundgesetz und in der summe (integral) ergibt sich dann das entsprechende gravitationsverhalten.
Check erst die Grundelemente der Physik, bevor du falsche Beispiele wählst.
Ich habe meine Aussage auch dahingehend "idealisiert" um nur das grundsätzliche Gravitationsverhalten annehmen zu können.

deltaxp hat geschrieben:
kurt hat geschrieben: Das (c, A.d.A) ist also dann eine "echte" Naturkonstante.
Nach bisherigem Wissen, ja.
Schau dir mal Licht an, es wurde noch nie gezeigt oder beobachtet oder nachgewiesen dass Licht sich so verhält wie es ihm "draufgesagt" wird/postuliert wurde.
Es handelt sich bei der sog: Lichtinvarianz um ein Postulat, und sonst nicht.
Und diese haben selten etwas mit der Realität zu tun.
deltaxp hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
deltaxp hat geschrieben: und die ist eine konstante, weil man in Experimenten nachgewiesen hat, dass sie nunmal konstant ist, egal in welchen bezugssystem.
Das ist ein Postulat dass mit nichts bewiesen ist.
Damit zitiere ich meinen Physikdozenten aus dem ersten Studienjahr. "Wer die Bedeutung von Experimenten in der Naturwissenschaft anzweifeln kann gleich diesen raum verlassen und sich dem theologiestudium widmen".
EXPERIMENTE sind KEINE Postulate. Experimentergebnisse sind Antworten der Natur bei vorgegebenen Anfangs-randwert-Bedingungen.
Da du das anzweifelst, brauchen wir an dieser stelle nicht mehr weiter zu diskutieren. alles was du unten weiter anfügst ist das gleiche wie im gesperrten thread. das ist keine Physik, sondern wie Tom sagte. Metaphysik und philosophie. das ist hier das falsche Forum dafür.
Das heisst also dann das ich nicht nachfragen darf wo die Experimente gemacht wurden und was man daraus geschlossen hat.

Wenn du eh abbrichst dann kannst du mir vill die noch offene Frage zur SI-Sekunde beantworten.
Ich möchte wissen ob die jetzige Physik dazu in der Lage ist.

Unten im Tal wird eine CS133 Uhr mit der GPS-Systemzeit, also einem Navi dass auch die GPS-Zeit liefert, abgeglichen.
Sie erzeugen nun "gleichlange" Sekunden, also Sekunden von gleicher Dauer.
Nun werden beide Geräte, die Atomuhr und das NAVI auf die Zugspitze hochgebracht.

Die Frage:
Sind die Sekunden der Atomuhr und der NAVI-Uhr noch identisch lang oder nicht?


Kurt
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Re: Frage zur Hawking Strahlung

Beitrag von deltaxp » 27. Okt 2016, 10:17

@Kurt

das mit der Hohl-Kugel habe ich falsch verstanden.

natürlich fällt eine Hohlkugel und vollkugel im vacuum in einem Gravitationsfeld gleich schnell, wiene ne feder und nen Stahlblock auc gleich schnell fallen. das nennt sich schwaches äquivalenzprinzip. das und das starke äquivalenzprinzip sind ja gerade die Fundamente der allgemeine Relativitätstheorie.

und ja, man macht auch heute noch Experimente im Orbit um die Äquivalenz überprüfen. die Messtechnik wird da immer besser.
Kurt hat geschrieben: Für mich schon, Proportional heisst für mich dass immer das gleiche Verhältnis zueinander herrscht, egal wie fest die Birnen und Äpfel nun geschrumpft sind oder nicht, ihre Zahl/ihr Verhältnis, ihr Proportionalverhältnis zueinander bleibt immer konstant.

Bei einer Konstanten schrumpfen die Birnen/Äpfel nicht, egal welchen Umständen ich sie aussetze.
Und solche Konstanten gibt's halt nunmal nicht, alles ist abhängig von den Umständen des Ortes.
ich hab dir doch oben gerade das Beispiel für das Gravitationsgesetz beschrieben. DAS IST PROPORTIONALITÄT und die PROPORTIONALITSKONSTANTE ist die GRAVITATIONSKONSTANTE.

Die ändert sich nicht (bis auf besate energieskalenabhängigkeit bei Energien gen planckenergie wegen relativistischen Effekten die in der newton näherung nicht berücksichtigt sind), aber die Massen und die Kräfte zwischen ihnen ändern sich je nach dem ob die Masse "schrumpft" , weniger Kraft, oder "steigt" mehr Kraft.

Das einzige,w as du noch unterscheiden kannst, und das macht sinn. wenn G eine konstante ist, kann sie sich maximal aus anderen Konstanten zu sammensetzen. Bei G ist das nicht der Fall, also nenne wir es Naturkonstante.

Eine andere Konstante ist die sogenannte Feinstruktur-Konstante Alpha. wie sich viel später zeigt setzt die sich aus dem Quadrat der Elementarladung (eine Naturkonstante die sich aus keinen anderen zusammensetzt) und pi (mathematische konstante, die die PROPORTIONALITÄT zwischen radius und umfang eine Kreises u=2 pi r wiedergibt. wenn r schrumpft schrumpft u im Verhältnis u/r=pi. also bezeichnet man eher e als Naturkonstante.

Das ist also nichts anderes, egal ob du das willst oder nicht.
Kurt hat geschrieben: Schau dir mal Licht an, es wurde noch nie gezeigt oder beobachtet oder nachgewiesen dass Licht sich so verhält wie es ihm "draufgesagt" wird/postuliert wurde.
Es handelt sich bei der sog: Lichtinvarianz um ein Postulat, und sonst nicht.
Und diese haben selten etwas mit der Realität zu tun.
Also, es ist in der Tat so dass die universelel Konstants der Lichgeschwindigkeit nicht gemessen wurde ... wie auch... aber für bestimmte Bezugssysteme wurde sie gemessen, und zwar schon in den 80ger jahren des 19ten jahrhunderst (1887 oder so). das michelson-morley-experiment.
und sicher noch andere Experimente. aber universell. nunja, ich kann nicht 3 Milliarden Lichtjahre reisen um ein Experiment zu machen, ich kann nicht alle möglichen Inertialsystems gegeneneinander bewegen und messungen machen. Experimente sind immer nur Stichproben und man verallgemeinert. das ist in der tat nie ein beweis. eine physikalische Theorie kann man auch nicht beweisen, man kann sie entweder falsifizeren oder das vertrauen in sie stärken wenn ein ums ander mal Experimente ihr nicht widersprechen.

und jetzt zur Konstanz von c (in der tat gilt diese nur bei local flachen räumen. in der art i.a. nicht, dort auch nur local, soweit ich verstanden hab)
Einstein verallgemeinerte die gefundene Konstantz der Lichtgeschwindigkeit als universell gültig. und er postulierte auch die Gleichrangigkeit von allen Inertialsystemen. aus diesen beiden Postulaten leitete er die srt ab. 1905. Und jetzt kommts. alle Experimente seit 1905, alle Theorien, die die SRT als framwork beherrbergen, wie die quantenfeldtheorien, alle modernen elektronischen geräte. alle Teilchenbeschleuniger. das sind letzlich Milliarden von Experimenten. kein einziges zeigte einen widerspruch zur Gültigkeit der srt. wenn also alle Experimente, das srt-frame-work immer und immer wieder bestätigen, haben wir ein immenses vertrauen in diese Theorie und damit auch natürlich auf die Postulate, denn die gesamte Theorie ist eine direkte logische Ableitung aus ihnen, das sind die modellannahmen. wenn die modellannahmen anders wären, wäre eine andere Theorie drausgeworden, die Experimente hätten widersprüche aufgezeigt und sie wäre schon lange verworfen worden, aber mit diesen Postulaten, Konstanz von c und Gleichberechtigung alle Inertialsysteme, fällt alles an seinem platz. Das ist eine indirekte Bestätigung.

wenn du also der Ansicht bist, das c nicht konstant ist, musst du eine Theorie aufbauen mit quantifizierbaren vorhersagen, die diese Theorie untermauern oder falsifizieren, dein postulat wäre dann, c ist nicht konstant (und noch anders). die latte ist hoch, quantenfeldthorien machen die präzisesten vorhersagen seit beginn der Wissenschaft. die Anomalie des gyromagnetischen Verhältnis des Elektrons, 2.00XXX sagt diese Quanten Elektrodynamik in Übereinstimmung mit den bisherigen Messgenauigkeiten auf 10 stellen nach dem Komma voraus. Aber wir hatten ja schon festgestellt, dass du die Bedeutung von Experimenten in der Naturwissenschaft nicht anerkennst, also was diskutier ich.

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Re: Frage zur Hawking Strahlung

Beitrag von Siebenstein » 27. Okt 2016, 20:16

Vorsicht mit vorschnellen Behauptungen über "Eigenschaften von G"!

Wenn man G als 6,67408*10^-11 m^3/kg s^2 im Rahmen der Messgenauigkeit definiert, dann könnte man G auch definieren als Funktion von h und c und einer (dimensionsbehafteten) natürlichen oder reellen Zahl N', wenn ich mich nicht verrechnet habe:

G = N' * h / c^3

mit
N' = 271.392.302.412*10^37 m^4/kg^2 s^4
h / c^3 = 2,45920018391 * 10^-59 kg s^2 / m

Wie kann dann G denselben "Stellenwert" haben, wie h und c in der Physik?

h und c sind aus meiner Sicht auf jeden Fall gleichwertig!

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Re: Frage zur Hawking Strahlung

Beitrag von tomS » 27. Okt 2016, 21:39

Selbst wenn eine Konstante durch andere Konstanten mal einer reellen Zahl ausgedrückt werden kann, wenn also identische Dimensionen vorliegen, bedeutet dass nicht, dass irgendein physikalischer Zusammenhang besteht.

Z.B. sind die Feinstrukturkonstante und die starke Kopplungskonstante beide dimensionslos; ob das physikalisch etwas zu bedeuten hat weiß niemand.

Man kann lediglich folgern, dass man das Einheitensystem vereinfachen kann.
Gruß
Tom

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Re: Frage zur Hawking Strahlung

Beitrag von Siebenstein » 27. Okt 2016, 22:24

Oder, dass man die SI-Einheiten anders definiert!

Wenn man die physikalischen Eigenschaften eines Schwarzen Loches heranzieht, dann wären die SI-Einheiten aus heutiger Sicht:

Masse (Kilogramm)
DrehImpuls (incl. Faktor 2*Pi)
Elementarladung e (Coulomb)
Quantenmechanische Entropie (Zahl)
Temperatur (Kelvin)

Behauptung:
Das Ampere ist keine SI-Einheit,, sondern die Elementarladung e (Coulomb).

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Re: Frage zur Hawking Strahlung

Beitrag von Kurt » 27. Okt 2016, 23:05

deltaxp hat geschrieben: @Kurt
natürlich fällt eine Hohlkugel und vollkugel im vacuum in einem Gravitationsfeld gleich schnell,
Das sagst du, ich sage was Anderes, die Hohlkugel fällt schneller.
(Was soll ein Gravitationsfeld sein?)
deltaxp hat geschrieben: und ja, man macht auch heute noch Experimente im Orbit um die Äquivalenz überprüfen. die Messtechnik wird da immer besser.
Die Messbarkeit wird wohl noch ein wenig auf sich warten lassen.
Der Unterschied ist ja schliesslich winzig.
deltaxp hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Schau dir mal Licht an, es wurde noch nie gezeigt oder beobachtet oder nachgewiesen dass Licht sich so verhält wie es ihm "draufgesagt" wird/postuliert wurde.
Es handelt sich bei der sog: Lichtinvarianz um ein Postulat, und sonst nicht.
Und diese haben selten etwas mit der Realität zu tun.
Also, es ist in der Tat so dass die universelel Konstants der Lichgeschwindigkeit nicht gemessen wurde ... wie auch... aber für bestimmte Bezugssysteme wurde sie gemessen, und zwar schon in den 80ger jahren des 19ten jahrhunderst (1887 oder so). das michelson-morley-experiment.
Und da stellen sich mir die Nackenhaare auf.
Überlege man was dieses Experiment, das mit dem MMI, gezeigt hat.
(wir können ja mal darüber reden)
deltaxp hat geschrieben: und jetzt zur Konstanz von c (in der tat gilt diese nur bei local flachen räumen. in der art i.a. nicht, dort auch nur local, soweit ich verstanden hab)
Bei Licht ist es ebenso wie bei allen anderen "Wellen" auch, die Ausbreitungsgeschwindigkeit von longitudinalen "Wellen" hängt immer von den Ortsumständen ab an denen das geschiegt.
Sind die unterschiedlich ist die LG unterschiedlich.

deltaxp hat geschrieben: Einstein verallgemeinerte die gefundene Konstantz der Lichtgeschwindigkeit als universell gültig.
Die wurde nicht gefunden, die wurde behauptet.
deltaxp hat geschrieben: und er postulierte auch die Gleichrangigkeit von allen Inertialsystemen.
Im ganzem Universum gibt's kein solches.
deltaxp hat geschrieben: aus diesen beiden Postulaten leitete er die srt ab. 1905.
Er leitet von Postulaten ab.
deltaxp hat geschrieben: Und jetzt kommts. alle Experimente seit 1905, alle Theorien, die die SRT als framwork beherrbergen, wie die quantenfeldtheorien, alle modernen elektronischen geräte. alle Teilchenbeschleuniger. das sind letzlich Milliarden von Experimenten. kein einziges zeigte einen widerspruch zur Gültigkeit der srt.
Kannst du da mal Beispiele, die man bereden kann, bringen?
deltaxp hat geschrieben: wenn du also der Ansicht bist, das c nicht konstant ist, musst du eine Theorie aufbauen mit quantifizierbaren vorhersagen, die diese Theorie untermauern oder falsifizieren, dein postulat wäre dann, c ist nicht konstant (und noch anders). die latte ist hoch, quantenfeldthorien machen die präzisesten vorhersagen seit beginn der Wissenschaft. die Anomalie des gyromagnetischen Verhältnis des Elektrons, 2.00XXX sagt diese Quanten Elektrodynamik in Übereinstimmung mit den bisherigen Messgenauigkeiten auf 10 stellen nach dem Komma voraus. Aber wir hatten ja schon festgestellt, dass du die Bedeutung von Experimenten in der Naturwissenschaft nicht anerkennst, also was diskutier ich.
Wer sind die die das festgestellt haben?
Dass ich Experimente hinterleuchte, daraus mach ich kein Geheimnis.
Machen wir den Test, nehmen wir das MMI und schauen was es aussagt und was raus/hineininterpretiert wurde.

Was ist mit den beiden Sekunden auf der Zugspitze oben? Sind sie gleich lang?

Kurt
Also, es ist in der Tat so dass die universelel Konstants der Lichgeschwindigkeit nicht gemessen wurde ... wie auch...
Ich meine das man bereits jetzt messen kann dass Licht unabhängig der Bewegung des Senders und/oder Empfängers, aber abhängig von einem Bezug, sich ausbreitet. Das würde das Postulat der Lichtinvarianz schon mal widerlegen.

.
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Kurt
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Re: Frage zur Hawking Strahlung

Beitrag von Kurt » 27. Okt 2016, 23:07

Siebenstein hat geschrieben: Behauptung:
Das Ampere ist keine SI-Einheit,, sondern die Elementarladung e (Coulomb).
Was ist eine Elementarladung? Was ist eine Ladung?

Kurt
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Re: Frage zur Hawking Strahlung

Beitrag von Siebenstein » 27. Okt 2016, 23:43

Eine Elementarladung ist die kleinste physikalische Einheit einer elektischen Ladung, bestehend aus dem Produkt von kleinst möglicher StromStärke gemessen in Ampere und der kleinstmöglich gemessenen ZeitEinheit gemessen in der Zeiteinheit Sekunde.

@Kurt:
Bei deinen Fragestellungen hier beschleicht mich das Gefühl, dass du hier nur im Trüben fischst!

Du kannst mich vom Gegenteil überzeugen, wenn du du mir den Unterschied zwischen "Umständen und Zuständen" in der Umgebung eines Teilchens beschreiben könntest!

Meine Frage an dich mal ganz im Vertrauen:
Worauf gründest du deine wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Physik?

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Re: Frage zur Hawking Strahlung

Beitrag von tomS » 27. Okt 2016, 23:50

Und ich habe das Gefühl, dass Kurt trollen, uns verarschen oder einfach nur provozieren will.

Ich sperre diesen Thread und erteile Kurt eine Verwarnung. Ich werde mit den Moderatoren und Admins beraten, ob eine Löschung des Accounts sinnvoll ist.
Gruß
Tom

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