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G2 und Sagittarius A*

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Marcel
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G2 und Sagittarius A*

Beitrag von Marcel » 22. Nov 2014, 16:47

Was sagt man dazu: http://www.spektrum.de/news/gaswolke-ge ... 1415200094

Die Gaswolke G2 hat das schwarze Loch Sagittarius A* anscheinend weitestgehend unbeschädigt passiert.
Da hat uns die Natur wohl gehörig an der Nase herumgeführt!

:sp:
Mit freundlichen Grüßen
Marcel

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Re: G2 und Sagittarius A*

Beitrag von Marcel » 22. Nov 2014, 18:53

Hab die Frage dahinter vergessen :D
Also in dem Artikel wird ja erst beschrieben, dass die Wolke ihre Masse aus einem Doppelsternsystem bezieht bzw ein "neuer Stern" ist. Nun im folgenden soll Die Wolke ja ein Stern am Ende seines Lebenszyklus sein. Doch würde ein so schweres Objekt, welches sich an einem SL vorbeibewegen kann, nicht selber so schwer sein, dass zumindest ein Neutronenstern daraus wird ?
Und mit welcher Geschwindigkeit, verändert sich ein derartiger Körper nach eintritt des Verwandlungsprozesses?

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Re: G2 und Sagittarius A*

Beitrag von belgariath » 23. Nov 2014, 13:02

Ich denke, die meinen folgendes: Der Stern ist zwar schon relativ alt (und deswegen erscheint er als roter Riese so ähnlich wie eine Wolke) aber halt noch nicht ganz am Ende seines Lebens. Er ist noch nicht vollständig ausgebrannt.

Zu einem Neutronenstern wird ein Stern, wenn
1. seine Masse in einem bestimmten Bereich (so circa 10 bis 20 Sonnenmassen) liegt und
2. seine Dichte (im zentralen Bereich) genügend groß ist.
Die Dichte in einem noch "lebenden" Stern ist aber nicht groß genug, auch wenn er schon am Ende seines Lebens ist. Erst wenn ein Stern wirklich komplett am Ende seines Lebens ist, das heißt wenn er in seinem Inneren komplett ausgebrannt ist, erreicht die Dichte dort genügend große Werte um ihn zu einem kompakten Objekt kollabieren zu lassen.
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Re: G2 und Sagittarius A*

Beitrag von Marcel » 23. Nov 2014, 15:17

Ja, so weit war mir das klar :D
Doch verwandelt sich der Stern dann Stufenweise oder kontinuierlich?
Mit freundlichen Grüßen
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Re: G2 und Sagittarius A*

Beitrag von gravi » 23. Nov 2014, 17:41

Es kommt immer auf die Masse an, welchen Weg das Sternende nimmt. Die Implosion des Sterninneren geht aber stets ziemlich rasch über die Bühne. Wenn z.B. in einem Roten Riesen der Kernbereich am Ende des Kohlenstoffbrennens angelangt ist, kontrahiert er innerhalb einer Sekunde. Das Gas dort ist dann entartet, wodurch der Kern nicht weiter komprimiert werden kann. Da geht dann nichts mehr. Lediglich die Hülle fällt auf den Kern, wird dann aber zurück geworfen und in den Raum abgestoßen.

Lediglich der Weg bis hin zum "Endprodukt" Sternkern läuft stufenweise ab, erst brennt Wasserstoff, dann Helium und zum Schluss Kohlenstoff. Je mehr Masse vorhanden ist, umso mehr gebildete Elemente können auch fusionieren. Schluss ist dann aber beim Eisen, das nicht weiter fusionieren kann.

Gruß
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Re: G2 und Sagittarius A*

Beitrag von Frank » 23. Nov 2014, 21:50

Marcel hat geschrieben:Hab die Frage dahinter vergessen :D
Also in dem Artikel wird ja erst beschrieben, dass die Wolke ihre Masse aus einem Doppelsternsystem bezieht bzw ein "neuer Stern" ist. Nun im folgenden soll Die Wolke ja ein Stern am Ende seines Lebenszyklus sein. Doch würde ein so schweres Objekt, welches sich an einem SL vorbeibewegen kann, nicht selber so schwer sein, dass zumindest ein Neutronenstern daraus wird ?
Und mit welcher Geschwindigkeit, verändert sich ein derartiger Körper nach eintritt des Verwandlungsprozesses?

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Guckst du hier

http://abenteuer-universum.de/stersterne/neutro.html
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Re: G2 und Sagittarius A*

Beitrag von Marcel » 24. Nov 2014, 06:44

Okay danke :D
Mit freundlichen Grüßen
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Re: G2 und Sagittarius A*

Beitrag von belgariath » 26. Nov 2014, 12:17

hier
http://www.astronews.com/news/artikel/2 ... -033.shtml
hört sich das jetzt anders an. Da scheint G2 schon eine Gaswolke zu sein, kein alter, ausgedehnter Stern. Eventuell könnte G2 von einem Stern mit einem starkem Sternenwind stammen.
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Re: G2 und Sagittarius A*

Beitrag von gravi » 26. Nov 2014, 19:03

An einen Stern hätte ich im Falle dieser Wolke auch nicht gedacht, eher an einen zerrissenen, der nun als Wolke daher treibt.
Das Rätsel ist wohl noch längst nicht gelöst.

Gruß
gravi
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Re: G2 und Sagittarius A*

Beitrag von seeker » 28. Nov 2014, 12:48

Hier noch ein Bericht dazu:

Gaswolke im galaktischen Zentrum Teil eines größeren Gasflusses
http://www.pro-physik.de/details/news/7 ... usses.html

Grüße
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Re: G2 und Sagittarius A*

Beitrag von Marcel » 2. Dez 2014, 12:17

Ein "zerrissener Stern". Sehr interessante Betrachtung, doch würde man das nicht schnell feststellen, anhand des Vorkommens der Schweren Atome?
Kann es nicht sein, dass es eine Wolke aus dem Sternentstehungsgebiet der MS ist?
Wäre dann noch interessant, durch welche Kraft die G2 auf die Bahn durch unsere Galaxie gezwungen wurde!
Mal so rein spekulativ betrachtet natürlich :D

Mit freundlichen Grüßen
Marcel
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Re: G2 und Sagittarius A*

Beitrag von gravi » 2. Dez 2014, 18:51

Es muss ja kein zerfetzter Stern sein, ebenso gut könnte es sich um die abgestoßene(n) Hülle(n) schwerer Sterne handeln, Sternwinde oder dergleichen. Man müsst die spektrale Zusammensetzung kennen...

Gruß
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Re: G2 und Sagittarius A*

Beitrag von Marcel » 3. Dez 2014, 16:38

Mhh ich habe mal geguckt aber noch nichts gefunden, wenn einer an die Genannten Daten kommt immer her damit wäre ja mal interessant!
Mit freundlichen Grüßen
Marcel

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