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Schwarzes Loch im Niemandsland

Schwarze Löcher, wohl die mysteriösesten Objekte im All: Entstehung, Geometrie, Dynamik, Quantenaspekte
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Frank
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Schwarzes Loch im Niemandsland

Beitrag von Frank » 29. Nov 2019, 21:45

Ein neu entdecktes Schwarzes Loch könnte 68-mal so schwer wie unsere Sonne sein. Damit stellt es theoretische Modelle vor eine Herausforderung.
Dürfte es eigentlich nicht geben, weil diese Massen ohne Zuwachs, also im leeren Raum nicht aus einem Kollaps stammen können.

Erklärungsversuche?
Was seine Masse angeht, besteht allerdings Interpretationsspielraum. Legt man die vorhandenen Messdaten etwas anders aus, kommt man lediglich auf eine Masse von 10 Sonnen, was weniger spektakulär wäre.
Um was geht es bei dieser "anderen Auslegung?"

Nature Artikel

https://www.nature.com/articles/s41586- ... pektrum.de

https://www.spektrum.de/news/schwarzes- ... nd/1688650
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Schwarzes Loch im Niemandsland

Beitrag von seeker » 2. Dez 2019, 12:57

Na ja, viele Fragezeichen halt. Aber ein SL kann ja wachsen, wenn es mit anderen SLs verschmilzt oder wenn es andere massive Objekte verschluckt.
Und es könnte u.U. auf seiner Bahn auch irgendwann irgendwo in einsame, leere Regionen ziehen oder dorthin abgelenkt oder hinausgeschleudert werden.
Grüße
seeker


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Re: Schwarzes Loch im Niemandsland

Beitrag von Skeltek » 4. Dez 2019, 18:50

Ist es nicht eher so oder könnte möglich sein, dass der Staudruck nicht gegeben ist, wenn die Materie antiradial ins SL fällt?
Wenn elektrische Ladung immer wieder auf einer fast orbitalen Bahn ins SL spiraliert, dann entsteht doch mehr elektromagnetische Strahlung, wie wenn es senkrecht in den Horizont fällt (was energetisch vermutlich höchstens die Strahlung ca einer 1/3 Kreisbahn entspricht.
Bei einer Akkretionsscheibe, kann sich viel Strahlung ansammeln und einen Staudruck bilden, der weitere Materie davon abhält ins Loch zu fallen. Wenn Materie einfach so hinein fällt, sehe ich keine nennenswerte Möglichkeit, sonderlich viel Energie pro Masse abzustrahlen.
Ohne Eigendrehbewegung der Masseansammlung sehe ich nicht wirklich einen Grund, wieso sie nicht einfach direkt kollabieren sollte und ein beliebig großes SL bilden könnte. Vermutlich sind Masseansammlungen ohne nennenswerten Spin eher extrem selten und kommen wohl eher genau zwischen zwei größeren Masseansammlungen vor (eingebettet in einem sich bildenden Void?).

Es wäre mal nett zu ergründen, wie der Staudruck in einer Akkretionsscheibe eigentlich genau entsteht. Durch Beschleunigung geladener Teilchen sehe ich nicht viel mehr als zunächst ein elektrisches Flußmoment bzw Magnetfeld.
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Re: Schwarzes Loch im Niemandsland

Beitrag von Hubert1983 » 9. Dez 2019, 21:52

Sehr interessantes Thema. Hab in den letzten Tagen sehr viel darüber gelesen. Finde das schon verdammt eigenartig :shock: was wir so alles nicht wissen. Aber das irgendwie ist das dann auch wieder oK. Wir können einfach nicht alles wissen und vielleicht ist es auch gut so!

Schönen Abend noch!

Alles liebe

Hubert

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Re: Schwarzes Loch im Niemandsland

Beitrag von Frank » 9. Dez 2019, 22:27

Erstmal herzlich willkommen hier.
Die Wissenschaft steht im Grunde immer vor Sachen, die sie nicht weiß. :)
Es werden Theorien aufgestellt, die oft sehr gut stimmen. Bis uns dann die Natur mal wieder zeigt, dass wir im Grunde erst noch am Anfang stehen.

In diesem Fall ist es halt so, dass bei der Entstehung eines schwarzen Loches, die Masse des voraus gegangenen Sternes nicht ausreicht, um so ein schweres SL entstehen zu lassen.
SL wachsen auch, wenn sie Masse schlucken, aber davon gibt es in diesem Gebiet, wo es entdeckt wurde eben zu wenig.
In diesem Fall gibt es aber bestimmt am Ende eine einfache Erklärung.
Da bin ich mir fast sicher. :wink:
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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