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Feststoff-Akku, Wasserstoff & autonomes Fahren: Was kommt wirklich bis 2030?

Wissenschaftsgeschichte, Wissenschaftstheorie bzw. -philosophie, Technik
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Frank
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Feststoff-Akku, Wasserstoff & autonomes Fahren: Was kommt wirklich bis 2030?

Beitrag von Frank » 15. Jun 2022, 21:40

Ist über 40 Minuten lang, aber super viel Technik und auch Wissenschaft.
Bei der Zukunft des Autos überbieten sich die Autohersteller meist mit vollmundigen Ankündigungen: Autonomes Fahren? Na klar, der Autopilot ist serienreif und funktioniert im Grunde problemlos! Die Feststoff-Batterie? Der technische Durchbruch gelingt uns in Kürze! Wasserstoff? Bringen wir im ganz großen Stil!
Selten folgen diesen Statements auch richtige Taten. Alexander Bloch checkt die drei Technik-Trends und gibt eine Prognose ab: Was kommt 2030 in Serie - und was kommt definitiv nicht? Seid ihr der gleichen Meinung? Schreibt eure Prognose gerne in die Kommentare.

00:00 Anmoderation
01:14 autonomes Fahren
16:27 Wasserstoff-Auto
29:33 Feststoff-Batterie
https://www.youtube.com/watch?v=rQq4uHePi5Q
Ist das Geschlecht des Menschen biologisch bedingt oder ist es ein soziales Konstrukt? Im Tierreich ist das oft simpler. Wenn man dem weiblichen Borstenwurm das Gehirn entfernt, wird es zum Männchen.

Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Feststoff-Akku, Wasserstoff & autonomes Fahren: Was kommt wirklich bis 2030?

Beitrag von GalaxyJinx » 17. Jun 2022, 11:05

Also autonomes Fahren sehe ich am wahrscheinlichsten

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Frank
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Re: Feststoff-Akku, Wasserstoff & autonomes Fahren: Was kommt wirklich bis 2030?

Beitrag von Frank » 17. Jun 2022, 13:59

GalaxyJinx hat geschrieben:
17. Jun 2022, 11:05
Also autonomes Fahren sehe ich am wahrscheinlichsten
:lol:
Ist das Geschlecht des Menschen biologisch bedingt oder ist es ein soziales Konstrukt? Im Tierreich ist das oft simpler. Wenn man dem weiblichen Borstenwurm das Gehirn entfernt, wird es zum Männchen.

Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Feststoff-Akku, Wasserstoff & autonomes Fahren: Was kommt wirklich bis 2030?

Beitrag von Diagnostiker » 17. Jun 2022, 14:19

GalaxyJinx hat geschrieben:
17. Jun 2022, 11:05
Also autonomes Fahren sehe ich am wahrscheinlichsten
Ich sehe am Wahrscheinlichsten, dass mit der Programmierung des Bots etwas nicht stimmt, denn sämtliche Aussagesätze stehen ohne Punkt am Ende da. Eventuell sollte man da noch mal nachjustieren, bevor die Linkschwemme losgeht und die Sperrung in Kraft gesetzt wird. Nur zur Info an die Programmierer ... ;)

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seeker
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Re: Feststoff-Akku, Wasserstoff & autonomes Fahren: Was kommt wirklich bis 2030?

Beitrag von seeker » 17. Jun 2022, 15:23

Ich habe mir das Video nun auch angeschaut.
Alles was da gesagt wird kommt mir schon plausibel vor: Ja, so ähnlich wird es wohl kommen, bis 2030.
Zusätzlich noch einige kleinere Verbesserungen, die sich addieren und auch so Sachen wie die Na-Zelle und auch vollintegrierte Akkus, die gleichzeitig struktur-tragend sind und so weniger Platz wegnehmen. Das wird die Reichweite der Autos auch noch erhöhen, deutlich sogar.
Wie schnell die Festsoffzellen kommen, muss man sehen, vielleicht dauert das auch etwas länger.

Und ja, vollautonome Fahrzeuge... das wird noch etwas länger dauern. Da würde ich eher 2040 anpeilen, besonders bezahlbare Varianten.
Und ja, der Wasserstoff wird da wohl eher ein Nischendasein fristen, höchstens im Langstrecken-LKW kommen, wobei das auch nicht sicher ist.
Und Züge sind eh schon hauptsächlich per Oberleitung elektrifiziert.
Bei Flugzeugen und Schiffen könnte es aber evtl. kommen, das oder Synthfuels.
Grüße
seeker


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Re: Feststoff-Akku, Wasserstoff & autonomes Fahren: Was kommt wirklich bis 2030?

Beitrag von Skeltek » 20. Jun 2022, 21:57

Wie ich schon früher sagte. Von Brennstoffzellen halte ich nicht so viel, wegen vielerlei Problemen usw.
Der einzige Nachteil an Wasserstoff-Verbrennern ist die Ineffizienz bezüglich der Energieausbeute des Verbrennungsvorganges. Ansonsten fallen praktisch keine Abfälle, Giftstoffe oder sonstiges an; Rohstofftechnisch ist es auch völlig unproblematisch und die Dinger dürften fast ewig halten und kaum Wartungsaufwand erfordern.
Bei allem anderen hat man versteckte Extrakosten. Bei Wasserstoff kann man einfach z.B. in der Wüste mit Solar&Wind Meereswasser distillieren, den Wasserstoff abspalten und den Sauerstoff zur Not sogar für andere Dinge einsetzen. Was schert einen die Ineffizienz, wenn man Energie ohne Ende hat. Zur Not könnte man auch die Hälfte verblasen um den Wasserstoff hierher zu transportieren.
Das Blöde ist, daß die Industrienationen dann halt nicht mehr die Energieproduktion selbst in der Hand haben und sich von 'Entwicklungsländern' abhängig machen.
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Re: Feststoff-Akku, Wasserstoff & autonomes Fahren: Was kommt wirklich bis 2030?

Beitrag von seeker » 21. Jun 2022, 10:31

Skeltek hat geschrieben:
20. Jun 2022, 21:57
Wie ich schon früher sagte. Von Brennstoffzellen halte ich nicht so viel, wegen vielerlei Problemen usw.
Ja. Da gibt es noch viel zu verbessern. Nicht zuletzt die Haltbarkeit der Membranen und die Kosten.
Skeltek hat geschrieben:
20. Jun 2022, 21:57
Der einzige Nachteil an Wasserstoff-Verbrennern ist die Ineffizienz bezüglich der Energieausbeute des Verbrennungsvorganges.
...und die Herstellung des H2. Das ist der Hauptnachteil, ja.
Davon abgesehen sind Verbrenner aufwändiger herzustellen, da braucht man viel mehr bewegliche Teile. Dort dann auch mehr Verschleiß, geringere Haltbarkeit als ein Elektromotor. Die Achillesferse beim E-Mobil ist da momentan nur der Akku - NOCH! Der Rest vom Auto kann im Prinzip so gebaut werden, dass das praktisch ewig hält.
Skeltek hat geschrieben:
20. Jun 2022, 21:57
Bei allem anderen hat man versteckte Extrakosten.
Bei allen Varianten hat man versteckte Extrakosten, beim Akkufahrzeug genauso wie auch beim H2-Verbrenner und bei allem anderen.
Skeltek hat geschrieben:
20. Jun 2022, 21:57
Bei Wasserstoff kann man einfach z.B. in der Wüste mit Solar&Wind Meereswasser distillieren, den Wasserstoff abspalten und den Sauerstoff zur Not sogar für andere Dinge einsetzen. Was schert einen die Ineffizienz, wenn man Energie ohne Ende hat. Zur Not könnte man auch die Hälfte verblasen um den Wasserstoff hierher zu transportieren.
Das ist richtig. Deshalb wird es sicher für so etwas dann auch eine Nische geben. Aber nicht für den Massenmarkt im Automobil-Verkehrssektor. Dort zählt nämlich: Was kostet der km am Ende? Und da ist der Akku einfach vorne. Und die Leute werden das kaufen, was billiger ist und nichts anderes, die Politik wird das auch noch zusätzlich fördern. Die Weichen sind auch bereits gestellt, da wird es kaum noch ein Zurück geben.
Man musste sich in der Politik ja auch für eine Variante entscheiden.

Zusätzliches Problem: Wir werden den Großteil des grünen Wasserstoffs für andere Dinge brauchen als für die Mobilität, nämlich für die Stahlherstellung, für die chemische Industrie, allgemein die Industrie und zum Heizen. Insgesamt sind das größere Märkte mit mehr Bedarf als der Verkehr.
Da entsteht dann auch eine Konkurrenzsituation, die den grünen H2 knapp halten und den H2-Preis oben halten wird.
Und wenn dann der gefahrene km mit dem H2-Verbrenner oder der H2-Brennstoffzelle unterm Strich das mehrfache kosten wird wie mit dem Akkufahrzeug... ist klar?
Skeltek hat geschrieben:
20. Jun 2022, 21:57
Das Blöde ist, daß die Industrienationen dann halt nicht mehr die Energieproduktion selbst in der Hand haben und sich von 'Entwicklungsländern' abhängig machen.
Das ist teilweise sowieso unvermeidlich. So viele Windräder und Solarpanels können wir hier gar nicht aufstellen, um uns energetisch komplett selbstversorgen zu können, selbst AKWs könnten das nicht ändern. Unser Gesamtenergiebedarf ist sehr viel größer, mehrfach größer als der Energiebedarf des Verkehrssektors.
D.h.: Wir werden auf alle Fälle auf absehbare Zeit weiterhin Energieimportnationen bleiben, egal was wir tun.
Grüße
seeker


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