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Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Wissenschaftsgeschichte, Wissenschaftstheorie bzw. -philosophie, Technik
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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von seeker » 26. Feb 2021, 13:01

Diagnostiker hat geschrieben:
26. Feb 2021, 08:49
Gerade die Forschung hat uns aber dahin gebracht, dass wir zur Befriedigung niederster Triebe und für den allergrößten Unsinn und Schmankes das 1000fache dessen rausblasen können, was das CERN bei Betrieb rausbläst.
Ja, die Forschung bzw. die technische Entwicklung hat uns das ermöglicht, aber sie hat es uns nicht aufgezwungen. Das waren wir schon selber.
Diagnostiker hat geschrieben:
26. Feb 2021, 08:49
aber ich denke, wie haben inzwischen einen Stand erreicht, wo man nicht mehr mit der Methode "Schneller-Weiter-Höher" weitermachen kann, wie bisher.
Denke ich auch, zumindest nicht überall.
Diagnostiker hat geschrieben:
26. Feb 2021, 08:49
Von daher sehe ich es nicht als verfehlt an, die "Speerspitze des Fortschritts" an diesem über das Ziel hinausschießenden Trieb abzuknicken und umzulenken in das Ziel, einen geordneten Rückbau der Bereiche der Industriekultur vorzunehmen, die die Biosphäre schon jetzt über Gebühr belasten, ohne dass das zugleich mit Einbußen in der Grundversorgung mit Energie, Nahrung und Trinkwasser für die Bevölkerung einhergehen muss. Dann kann man vielleicht auch...
Nein, nicht "dann kann man vielleich auch ...", umgekehrt wäre es richtig! Man zäumt ein Pferd nicht von hinten auf.
Wenn man wirklich etwas verändern will, dann fängt man mit den großen Baustellen an und nicht mit den kleinen, sonst verliert man sich sich in den Details und kommt zu nichts.
D.h. nicht, dass man nicht auch Teile der Forschung prüfen und einhegen kann bzw. soll, aber auch gerade hier muss man sehr aufpassen, dass man es nicht übertreibt, weil gerade die Forschung uns helfen kann so manches Zukunftsproblem anzugehen. Und dazu ist aber auch eine gewisse Freiheit der Forschung notwendig: Wenn man meint eine von außen vollkontrollierte Planwirtschafts-Forschung wäre hier der bessere Weg, dann geht das in die Hose.
Und das eigentliche Problem ist m.E., dass wir so etwas schon ein Stück weit haben: Zu viel zu sehr ökonomisierte Forschung im Dienste kurzfritiger wirtschaftlicher und machtpolitischer Ziele. An der Stelle muss man sehen, dass diese Ziele nicht immer mit den Zielen der Menschen übereinstimmen.
Deshalb wird z.T. eben auch einiges an Blödsinn erforscht, das eigentlich kein Mensch braucht, anderes bleibt dafür liegen.
Diagnostiker hat geschrieben:
26. Feb 2021, 08:49
Dann kann man vielleicht auch die Befriedigung niederster Triebe und die Produktion allergrößten Unsinns und Schmankes auf ein Maß reduzieren, was langfristig mit einer nachhaltigen Existenz einer Menschheit in Wohlstand in Einklang zu bringen ist.
Es gibt diesen Zusammenhang wie gesagt so nicht. Die Ursache ist nicht die Forschung, die Ursache ist die Kultur, die Kultiviertheit und der Grad der Zivilisiertheit, das, was in den Köpfen der Menschen ist.
Diagnostiker hat geschrieben:
26. Feb 2021, 08:49
Der Link zu einem geplanten Aufbau einer Fledermaus-Viren-Forschung im Nahen und Mittleren Osten lässt mich befürchten, dass man dort damit beginnen will, mit MERS-Viren zu spielen. Und MERS hat eine Mortalitätsrate von ca. 30 Prozent ...
Wie gesagt, ich mache mir da auch Sorgen, insbesondere sehe ich es als extrem schwer an hier weltweite Sicherheitsstandards durchsetzen zu können, bzw. würden wir den Preis dafür nicht zahlen wollen.
Wie man sieht ist sowas schon bei der Kontrolle der Atomwaffen extrem schwierig, aber Bio... mit zunehmendem Fortschritt kann sowas bald jeder daheim im Keller machen, falls es nicht heute schon so ist. Wie will man das in den Griff bekommen, ohne eine weltweite Totalüberwachung aller Menschen? Das hieße den Teufel mit dem Beelzebub auzutreiben.
Grüße
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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von Herr5Senf » 26. Feb 2021, 14:30

Uff, 2.000 Seiten Klage von Corona-Leugnern gegen Fakten-Aufklärer muß man sich auch erstmal durchziehen :roll:

https://www.volksverpetzer.de/schwer-ve ... fuellmich/ der Volker Petzer kriegt's lustig
So hat das Gericht gleich zu Anfang einen Hinweis gegeben, dass die handwerklich schlechte Klage in ihrer derzeitigen Form zurückgewiesen werden dürfte. Das jedoch erzählen weder Fuellmich noch sein Mandant Wodarg ihren Fans. Nicht nur das: Mit ellenlangen „Beweisen” widerlegt sich Fuellmich teilweise versehentlich sogar selbst.

Das Gewicht muß es machen, 5,7Kg das halbe Internetz ausgedruckt :oops: Dip

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von Frank » 26. Feb 2021, 14:36

Herr5Senf hat geschrieben:
26. Feb 2021, 14:30
Uff, 2.000 Seiten Klage von Corona-Leugnern gegen Fakten-Aufklärer muß man sich auch erstmal durchziehen :roll:

https://www.volksverpetzer.de/schwer-ve ... fuellmich/ der Volker Petzer kriegt's lustig
So hat das Gericht gleich zu Anfang einen Hinweis gegeben, dass die handwerklich schlechte Klage in ihrer derzeitigen Form zurückgewiesen werden dürfte. Das jedoch erzählen weder Fuellmich noch sein Mandant Wodarg ihren Fans. Nicht nur das: Mit ellenlangen „Beweisen” widerlegt sich Fuellmich teilweise versehentlich sogar selbst.

Das Gewicht muß es machen, 5,7Kg das halbe Internetz ausgedruckt :oops: Dip
Wen der Volksverpetzer hier als Faktenaufklärer verkauft wird, dann bin ich raus aus dem Thread. :lol:
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von Diagnostiker » 26. Feb 2021, 14:54

Frank hat geschrieben:
26. Feb 2021, 14:36
Wenn der Volksverpetzer hier als Faktenaufklärer verkauft wird, dann bin ich raus aus dem Thread. :lol:
Abgesehen davon - Was hat eine Anklage gegen einen Verein wegen Behauptungen gegen jemanden, der die Wirksamkeit von PCR-Tests bestreitet, mit der Frage zu tun, die im Threadtitel steht? Überhaupt scheint man hier inzwischen sehr auf thematische Abwege gekommen zu sein, die es für mich ebenfalls schwer machen, mich hier noch länger zu beteiligen. Was die Frage betrifft, die im Titel steht, hatte ich ja schon das Passende geschrieben, aber da es nun inzwischen um Kraftwerke, Teilchenbeschleuniger und 5G sowie die menschliche Kultur im Allgemeinen und was in den Köpfen ist im Besonderen zu gehen scheint, ufert hier längst alles in eine beliebige Vielfalt aus ...

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von ralfkannenberg » 26. Feb 2021, 15:04

Frank hat geschrieben:
26. Feb 2021, 14:36
Wen der Volksverpetzer hier als Faktenaufklärer verkauft wird, dann bin ich raus aus dem Thread. :lol:
Hallo Frank,

lass mal - etwas Gutes hat es schon:
Leugner:innen
Das Gendersternchen kann ich ja schon, aber den Gender-Doppelpunkt noch nicht.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von Frank » 26. Feb 2021, 15:06

Diagnostiker hat geschrieben:
26. Feb 2021, 14:54
Frank hat geschrieben:
26. Feb 2021, 14:36
Wenn der Volksverpetzer hier als Faktenaufklärer verkauft wird, dann bin ich raus aus dem Thread. :lol:
Abgesehen davon - Was hat eine Anklage gegen einen Verein wegen Behauptungen gegen jemanden, der die Wirksamkeit von PCR-Tests bestreitet, mit der Frage zu tun, die im Threadtitel steht? Überhaupt scheint man hier inzwischen sehr auf thematische Abwege gekommen zu sein, die es für mich ebenfalls schwer machen, mich hier noch länger zu beteiligen. Was die Frage betrifft, die im Titel steht, hatte ich ja schon das Passende geschrieben, aber da es nun inzwischen um Kraftwerke, Teilchenbeschleuniger und 5G zu gehen scheint, ufert hier längst alles aus ...
Im Grunde ist zur Threadüberschrift alles gesagt, was es zurzeit zu sagen gibt.
Man muss hier einfach die weitere Entwicklung abwarten :wink:
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von Diagnostiker » 26. Feb 2021, 15:07

Frank hat geschrieben:
26. Feb 2021, 15:06
Im Grunde ist zur Threadüberschrift alles gesagt, was es zurzeit zu sagen gibt.
Man muss hier einfach die weitere Entwicklung abwarten :wink:
:well:

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von Herr5Senf » 26. Feb 2021, 15:19

Diagnostiker hat geschrieben:
26. Feb 2021, 14:54
Abgesehen davon - Was hat eine Anklage gegen einen Verein wegen Behauptungen gegen jemanden, der die Wirksamkeit von PCR-Tests bestreitet,
mit der Frage zu tun, die im Threadtitel steht? Überhaupt scheint man hier inzwischen sehr auf thematische Abwege gekommen zu sein, ...
Was die Frage betrifft, die im Titel steht, hatte ich ja schon das Passende geschrieben, ... , ufert hier längst alles in eine beliebige Vielfalt aus ...

Was meinst Du denn dann zum Thema dazu, daß Prof. Larry Romanoff schon vor einem Jahr meinte, das Virus käme aus dem Maryland-Labor.
Das wurde im Sommer 2019 wegen technischer Mängel dichtgemacht, Virussequenzen wurden im Herbst auf Hawaii, im Iran , im Iak gefunden.
Alle späteren Sequenzen passen zu den ursprünglichen, im Herbst war die "US-Sportlerdelegation" in Wuhan, vielleicht unwissentlich im Gepäck?

Herrliche Verschwörungstheorie {/aus] :o Dip

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von Diagnostiker » 26. Feb 2021, 15:25

Das kannte ich bisher nicht, aber es scheint mir grundsätzlich nicht unmöglich zu sein.

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von ralfkannenberg » 28. Feb 2021, 11:08

Herr5Senf hat geschrieben:
26. Feb 2021, 15:19
Was meinst Du denn dann zum Thema dazu, daß Prof. Larry Romanoff schon vor einem Jahr meinte, das Virus käme aus dem Maryland-Labor.
Das wurde im Sommer 2019 wegen technischer Mängel dichtgemacht, Virussequenzen wurden im Herbst auf Hawaii, im Iran , im Iak gefunden.
Alle späteren Sequenzen passen zu den ursprünglichen, im Herbst war die "US-Sportlerdelegation" in Wuhan, vielleicht unwissentlich im Gepäck?
Diagnostiker hat geschrieben:
26. Feb 2021, 15:25
Das kannte ich bisher nicht, aber es scheint mir grundsätzlich nicht unmöglich zu sein.
Hallo Diagnostiker,

sicherlich siehst Du den Punkt: Du lehnst diese Art Technologie aus den von Dir genannten durchaus nachvollziehbaren Gründen ab, und gemäss dieses Argumetationsschemas ist es natürlich egal, ob das Virus in China oder woanders bei einem Laborunfall entwichen ist.

Für die Forderung nach einem weiteren Forschungsstopp für "gain of function" ist es völlig genügend, dass das SARS-CoV-2 Virus weltweit irgendwo entwichen ist.


Freundliche Grüsse, Ralf


EDIT 12:24 Uhr: Typo korrigiert
Zuletzt geändert von ralfkannenberg am 28. Feb 2021, 12:24, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von Diagnostiker » 28. Feb 2021, 11:40

@ Ralf Kannenberg

Natürlich sehe ich diesen Punkt. Prinzipiell ist es egal, wer hier der Verursacher eines eventuellen Laborunfalls gewesen ist. Erschwerend bei dem Labor in Wuhan kommt hinzu, dass es ein paar merkwürdige Aktivitäten gegeben hat, die man als Vertuschung auffassen kann. Falls der eventuelle Laborunfall nicht dort, sondern tatsächlich in Fort Detrick stattfand, haben sich die USA diesbezüglich geschickter angestellt, aber es wirft dennoch die Frage auf, warum sich China so verhalten hat. Eventuell gibt es da einige Kooperationen, die nicht bekannt werden sollen. Aber da kann man nur spekulieren, was niemanden weiterbringt, da es um das Problem der "gain of function"-Forschung geht und nicht um einen Schuldigen, dem man wegen Fahrlässigkeit einen Prozess machen kann, was dann weitere Regressforderungen nach sich ziehen dürfte.

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von ralfkannenberg » 28. Feb 2021, 14:11

Diagnostiker hat geschrieben:
28. Feb 2021, 11:40
was dann weitere Regressforderungen nach sich ziehen dürfte.
Hallo Diagnostiker,

kommt hinzu, dass selbst die Bewilligung solcher Regressforderungen die Opfer nicht mehr zurückbringt ...


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von Diagnostiker » 28. Feb 2021, 14:47

ralfkannenberg hat geschrieben:
28. Feb 2021, 14:11
Diagnostiker hat geschrieben:
28. Feb 2021, 11:40
was dann weitere Regressforderungen nach sich ziehen dürfte.
Hallo Diagnostiker,

kommt hinzu, dass selbst die Bewilligung solcher Regressforderungen die Opfer nicht mehr zurückbringt ...


Freundliche Grüsse, Ralf
Das nicht, aber es saniert ein wenig die Finanzen der von der Pandemie wirtschaftlich getroffenen Staaten - auch wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist - und gibt wenigstens ein Gefühl von ausgleichender Gerechtigkeit, so dass man diese Angelegenheit abschließen kann.

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von ralfkannenberg » 28. Feb 2021, 15:38

Diagnostiker hat geschrieben:
28. Feb 2021, 14:47
so dass man diese Angelegenheit abschließen kann.
Hallo Diagnostiker,

ich weiss ja nicht so recht: SARS-CoV-3 und MERS-CoV-2 warten .......

Irgendwie möchte ich, dass diese Angelegenheit so abgeschlossen werden kann, dass sich wenn diese beiden auftreten, keine erneute Pandemie ereignet.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von Diagnostiker » 28. Feb 2021, 16:50

Mit Abschließen meine ich, dass hier nichts mehr ungeklärt bleibt, woran sich immer wieder Vorwürfe und Verdächtigungen neu entzünden können. Aber ich gebe Dir Recht, dass die Konsequenz sein muss, dass die Viren, die die nächsten Pandemien auslösen werden, nicht zuvor in irgendeinem Labor gezüchtet worden sein sollen.

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von ralfkannenberg » 28. Feb 2021, 21:48

Diagnostiker hat geschrieben:
28. Feb 2021, 16:50
Aber ich gebe Dir Recht, dass die Konsequenz sein muss, dass die Viren, die die nächsten Pandemien auslösen werden, nicht zuvor in irgendeinem Labor gezüchtet worden sein sollen.
Hallo Diagnostiker,

das war eigentlich nicht meine Aussage; meine Aussage war, dass wenn sie gezüchtet werden - beispielsweise um schon frühzeitig einen Impfstoff und ein Heilmittel gegen sie entwickelt zu haben, sichergestellt sein muss, dass sie weder versehentlich noch absichtlich aus einem der Labors entweichen können.

Und wenn das nicht gelingt, dann ja - Moratorium !


Was mir eben auch in den Sinn kommt, völlig unabhängig von Pandemien: selbst wenn ein völlig harmloses Virus ein Labor verlässt, welches "nur" das biologische Gleichgewicht verschiebt, beispielsweise bei den Nutz-Bakterien, so kann das katastrophale Folgen haben !


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von Frank » 1. Mär 2021, 12:17

ralfkannenberg hat geschrieben:
28. Feb 2021, 21:48


das war eigentlich nicht meine Aussage; meine Aussage war, dass wenn sie gezüchtet werden - beispielsweise um schon frühzeitig einen Impfstoff und ein Heilmittel gegen sie entwickelt zu haben, sichergestellt sein muss, dass sie weder versehentlich noch absichtlich aus einem der Labors entweichen können.
Wie willst du denn das garantieren?
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von ralfkannenberg » 1. Mär 2021, 13:24

Frank hat geschrieben:
1. Mär 2021, 12:17
Wie willst du denn das garantieren?
Hallo Frank,

genauso wie sicherzustellen ist, dass nicht versehentlich eine Atombombe gezündet wird oder Radioaktiviät in gefährlichen Dosen aus einem AKW entweicht.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von Diagnostiker » 1. Mär 2021, 14:28

ralfkannenberg hat geschrieben:
28. Feb 2021, 21:48
... sichergestellt sein muss, dass sie weder versehentlich noch absichtlich aus einem der Labors entweichen können. Und wenn das nicht gelingt, dann ja - Moratorium !
Da das nicht sichergestellt werden kann, kann man getrost jetzt und sofort ein unbegrenztes Moratorium verhängen, ohne dadurch grundsätzliche Verwerfungen in der Energieversorgung auszulösen, wie es bei einem sofortigem Ausstieg aus der Energieerzeugung mit Kohle und Kernkraft der Fall wäre. Ein Forschungsstopp bezüglich "gain of function research" wäre problemlos möglich, sofern der politische Wille vorhanden wäre, dies auch umzusetzen.
ralfkannenberg hat geschrieben:
28. Feb 2021, 21:48
... selbst wenn ein völlig harmloses Virus ein Labor verlässt, welches "nur" das biologische Gleichgewicht verschiebt, beispielsweise bei den Nutz-Bakterien, so kann das katastrophale Folgen haben !
Dafür ist das Spektrum der Bakterienvielfalt zu weit gestreut, dass sich über die Freisetzung von Bakterienviren (Phagen) eine Gleichgewichtsverschiebung erzielen ließe. Auch der Begriff "Nutz-Bakterien" ist nicht eng genug eingrenzbar, um hier reale Gefährdungen ausmachen zu können, die beim Wegfall einer bestimmten Bakterienspezies eintreten würden. Falls Du auf bestimmte Bodenbakterien anspielen solltest - die sind ohnehin einem ständigen Selektionsdruck durch natürliche Phagen ausgesetzt, so dass es Mechanismen gibt, um sich ihrer zu erwehren (u.a. das CRISPR-Cas-System). Darüber hinaus ist die Erdoberfläche groß genug, die globale Ausbreitung von Phagen mit einem Totalverlust ganzer Spezies von Bakterien zu verhindern.

Mehr Sorgen würde ich mir um invasive Insektenarten machen, die gezielt gezüchtet werden, um z.B. bestimmte Getreidearten zu vernichten oder um Pilze, die bevorzugt auf bestimmten Getreidearten siedeln und die Ernte im großen Maßstab vernichten. Auch so etwas kann man in Laboren heranzüchten, um es ggf. zum Einsatz zu bringen (und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch getan, auch wenn diese Forschung der Geheimhaltung unterliegt).
... dass nicht versehentlich eine Atombombe gezündet wird oder Radioaktiviät in gefährlichen Dosen aus einem AKW entweicht.
Der Zug ist bereits abgefahren. Aber auch hier: Mehr Sorgen würde ich mir darum machen, dass niemand aus radioaktivem Material eine "schmutzige Bombe" baut und in einer Großstadt zündet. Unabhängig davon ist das radioaktive Material in angereicherter Form nun mal da und man wird es nicht einfach wieder los, so dass hier - im Unterschied zur Virenforschung - das Kind bereits im Brunnen liegt. Hier kann man nur noch Schadensbegrenzung unternehmen, während bei Virenforschung die Chance besteht, dass der Schaden gar nicht erst entsteht, wenn man sie konsequent einstellt. Und Virenmaterial kann man relativ unkompliziert wieder loswerden, indem man lange und intensiv genug erhitzt.

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von ralfkannenberg » 1. Mär 2021, 14:39

Diagnostiker hat geschrieben:
1. Mär 2021, 14:28
ralfkannenberg hat geschrieben:
28. Feb 2021, 21:48
... sichergestellt sein muss, dass sie weder versehentlich noch absichtlich aus einem der Labors entweichen können. Und wenn das nicht gelingt, dann ja - Moratorium !
Da das nicht sichergestellt werden kann, kann man getrost jetzt und sofort ein unbegrenztes Moratorium verhängen
Diagnostiker hat geschrieben:
1. Mär 2021, 14:28
Und Virenmaterial kann man relativ unkompliziert wieder loswerden, indem man lange und intensiv genug erhitzt.
Hallo Diagnostiker,

widerspricht sich das nicht ?


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von Diagnostiker » 1. Mär 2021, 15:17

ralfkannenberg hat geschrieben:
1. Mär 2021, 14:39
Diagnostiker hat geschrieben:
1. Mär 2021, 14:28
ralfkannenberg hat geschrieben:
28. Feb 2021, 21:48
... sichergestellt sein muss, dass sie weder versehentlich noch absichtlich aus einem der Labors entweichen können. Und wenn das nicht gelingt, dann ja - Moratorium !
Da das nicht sichergestellt werden kann, kann man getrost jetzt und sofort ein unbegrenztes Moratorium verhängen
Diagnostiker hat geschrieben:
1. Mär 2021, 14:28
Und Virenmaterial kann man relativ unkompliziert wieder loswerden, indem man lange und intensiv genug erhitzt.
Hallo Diagnostiker,

widerspricht sich das nicht ?


Freundliche Grüsse, Ralf
Nein. Wenn es einen Unfall gegeben hat, kann man ein Virus nicht mehr einfangen, sobald es im Umlauf ist. Dann haben wir eine Pandemie, wenn man so nachlässig reagiert wie bei SARS-CoV-2 geschehen. So lange das Virenmaterial im Labor ist, kann man es vernichten und unwirksam machen. Bei radioaktivem Material funktioniert das nicht. Wenn man also ein Moratorium ab sofort umsetzt, kann man die entstandenen Bestände unkompliziert wieder loswerden. Wenn man allerdings wartet, bis etwas passiert, kann man es nicht wieder loswerden, da sich das Virenmaterial vermehrt und unkontrollierbar ausbreitet, sobald eine bestimmte Schwelle an Infizierten überschritten ist.

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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von ralfkannenberg » 1. Mär 2021, 15:51

Diagnostiker hat geschrieben:
1. Mär 2021, 15:17
Wenn es einen Unfall gegeben hat, kann man ein Virus nicht mehr einfangen, sobald es im Umlauf ist. Dann haben wir eine Pandemie, wenn man so nachlässig reagiert wie bei SARS-CoV-2 geschehen. So lange das Virenmaterial im Labor ist, kann man es vernichten und unwirksam machen.
Halo Diagnostiker,

ich stimme dem völlig zu. Die Frage ist nur, ob daraus zwingend ein Verbot resultieren muss. - Die Leute gehen ja nicht "nackig" ins Labor, sondern in Schutzkleidung, welche dann vermutlich geeignet gereinigt oder notfalls vernichtet wird.

Wie kann also ein Virus hinaus gelangen ?

Variante 1: mechanisch
Irgendwo im Gebäude ist ein Riss und das Virus kann entweichen. Meines Wissens kann man so etwas verhindern, bei einem AKW geht es ja auch.

Variante 2: defekter Schutzanzug
Nano-Risse kann man vielleicht wirklich nicht innert nützlicher Zeit finden, aber hier könnte ein Mehrfachschutz helfen, sagen wir ein Dreifachschutz.

Variante 3: Fehler bei der Herstellung bzw. bei der Reinigung
Ich weiss von der Materialprüfung, dass es da mittlerweile zerstörungsfreie Methoden gibt. Vielleicht kann man so etwas hier ebenfalls umsetzen.

Variante 4: Sabotageakt
Hier helfen nur sehr gute Videosysteme und unabhängige Kontrollen. Vorbehalte seitens der Mitarbeitenden kann man in der Regel durch eine gute Entlöhnung entkräften.

Variante 5: Unfall
Für diesen Fall enthält das Labor eine moderne Quarantäneeinrichtung. Entgangene Freizeitfreuden sind durch die gute Entlöhnung gedeckt.


Das ist jetzt nur ein allerfirst draft, aber ich denke, in diese Richtung könnte man etwas machen.


Freundliche Grüsse, Ralf

Herr5Senf
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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von Herr5Senf » 1. Mär 2021, 15:53

Diagnostiker hat geschrieben:
1. Mär 2021, 15:17
Wenn es einen Unfall gegeben hat, ... Dann haben wir eine Pandemie, wenn man so nachlässig reagiert wie bei SARS-CoV-2 geschehen.

gibt es neue Erkenntnisse zum Unfall oder wer weiß das so genau?
Wir haben auf der Erde ca 0,1 Mrd Tonnen Menschen, aber ca 0,2 Mrd Tonnen Viren = 2x.
Die paar zirkulierenden SARS-CoV-2-Viren passen davon in eine Colabüchse, was machen die restlichen?

frachend Dip

PS: und wieviel Tonnen Hühner haben wir? mehr als wildlebende , von den kriegen wir Vogelgrippe, auch ganz ohne Labor
wenn "gain of function" schon verpöhnt ist, was machen wir mit "loss of function", könnte auch nach hinten losgehen
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ralfkannenberg
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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von ralfkannenberg » 1. Mär 2021, 15:58

Herr5Senf hat geschrieben:
1. Mär 2021, 15:53
Wir haben auf der Erde ca 0,1 Mrd Tonnen Menschen, aber ca 0,2 Mrd Tonnen Viren = 2x.
Hallo Herr Senf,

so wenig ? - Auf/in jedem Menschen befinden sich dreimal mehr Bakterien als der Mensch Zellen hat. Über 90% von denen sind übrigens Nutz-Bakterien.

Manchmal frage ich mich, ob es auch "Nutz-Viren" gibt, also Viren, die mit den Menschen in einer Art Symbiose leben.


Freundliche Grüsse, Ralf

Herr5Senf
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Re: Coronavirus SARS-CoV-2: Laborunfall oder natürlichen Ursprungs ?

Beitrag von Herr5Senf » 1. Mär 2021, 16:23

Hallo Ralf,

die Bakterien bringen es auf 70 Mrd Tonnen, zweitgrößte Biomasse, 700x mehr als Menschen!
Und die "Nutz-DNA-Viren" haben den Menschen erst zum Menschen gemacht, insbesondere die Evolution des Gehirns "beflügelt" ;th

Grüße Dip

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