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Mein Klima ist härter als deins

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Beitrag von Skeltek » 3. Apr 2019, 14:40

Lese gerade einen Artikel auf tagesspiegel.de über die neuen akkurateren Verfahren zur Klimabestimmung. Anscheinend sagen diese eine Prognose einer Erhöhung von deutlich mehr als 1% voraus. Dass sich also das Klima nicht von z.B. simplifiziert von im Durchschnitt 300 Kelvin auf 303 Kelvin erhöht, sondern um mehr.

Tagesspiegel.de - Neue Klimamodellrechnungen

Es ist komisch, dass es einerseits Leute gibt, die sich nicht vorstellen können, dass wir genug Einfluss haben um globale Variablen um 1% zu erhöhen, andererseits bei massiven Effekten wie Wasserdampf und Sekundäreffekten von z.B. 30% Wirkungsgrad, eine Endprognose auf 1% genau schätzen können.
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Re: Mein Klima ist härter als deins

Beitrag von Frank » 3. Apr 2019, 15:31

Skeltek hat geschrieben:
3. Apr 2019, 14:40
Lese gerade einen Artikel auf tagesspiegel.de über die neuen akkurateren Verfahren zur Klimabestimmung. Anscheinend sagen diese eine Prognose einer Erhöhung von deutlich mehr als 1% voraus. Dass sich also das Klima nicht von z.B. simplifiziert von im Durchschnitt 300 Kelvin auf 303 Kelvin erhöht, sondern um mehr.

Tagesspiegel.de - Neue Klimamodellrechnungen

Es ist komisch, dass es einerseits Leute gibt, die sich nicht vorstellen können, dass wir genug Einfluss haben um globale Variablen um 1% zu erhöhen, andererseits bei massiven Effekten wie Wasserdampf und Sekundäreffekten von z.B. 30% Wirkungsgrad, eine Endprognose auf 1% genau schätzen können.
Willst du allen Ernstes dieses Thema hier aufmachen?
Wir vertragen uns doch ganz gut , oder?
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Mein Klima ist härter als deins

Beitrag von ralfkannenberg » 3. Apr 2019, 16:44

Hallo zusammen,

ich würde zunächst einmal den Ball flach halten. Momentan werden da einfach mehrere Modellierungen quasi "wettkampfmässig" miteinander verglichen. Daran ist zunächst einmal nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil - das ist ein interessanter Approach, zumal nun auch mehr Rechenpower und bessere Modellierungen zur Verfügung stehen.

Und dann sollte man eine der Hauptaussagen des verlinkten Artikels nicht übersehen, diese lautet nämlich wie folgt:
Die Klimaforscher wollen nun erst einmal im Detail verstehen, warum einige der neuen Modelle diese Verschiebung zeigen
Ich denke, es lohnt sich, dass Ergebnis dieser Analyse abzuwarten.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Mein Klima ist härter als deins

Beitrag von belgariath » 4. Apr 2019, 12:43

Skeltek hat geschrieben:
3. Apr 2019, 14:40
[...]
Es ist komisch, dass es einerseits Leute gibt, die sich nicht vorstellen können, dass wir genug Einfluss haben um globale Variablen um 1% zu erhöhen, andererseits bei massiven Effekten wie Wasserdampf und Sekundäreffekten von z.B. 30% Wirkungsgrad, eine Endprognose auf 1% genau schätzen können.
Ehrlich gesagt verstehe ich das Problem nicht. Die Prognosen von Klimamodellen und der Vorstellungshorizont mancher Leute sind doch zwei unabhängige Angelegenheiten. Ich würde behaupten die Personengruppe der Menschen, die sich nicht vorstellen können, dass wir genug Einfluss haben um globale Variablen um 1% zu erhöhen, ist disjunkt zur Gruppe der Menschen, die sich wissenschaftlich mit Klimamodellen beschäftigen.
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Re: Mein Klima ist härter als deins

Beitrag von Hansen » 24. Mai 2019, 02:25

Die Wissenschafter sollten mal die Daten aus den Länder die um dem Äquator liegen überprüfen.

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Re: Mein Klima ist härter als deins

Beitrag von belgariath » 24. Mai 2019, 18:10

Worauf willst du hinaus?
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Re: Mein Klima ist härter als deins

Beitrag von Frank » 24. Mai 2019, 20:33

Hansen hat geschrieben:
24. Mai 2019, 02:25
Die Wissenschafter sollten mal die Daten aus den Länder die um dem Äquator liegen überprüfen.
Und dann?
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Mein Klima ist härter als deins

Beitrag von Hansen » 25. Mai 2019, 01:12

Frank hat geschrieben:
24. Mai 2019, 20:33
Und dann?
Dann sehen sie wie die Temperatur hoch gegangen ist.
Zuletzt geändert von Hansen am 15. Jun 2019, 03:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Mein Klima ist härter als deins

Beitrag von Skeltek » 25. Mai 2019, 02:46

Hansen hat geschrieben: Die Wissenschafter sollten mal die Daten aus den Länder die um dem Äquator liegen überprüfen.
Hansen hat geschrieben:
25. Mai 2019, 01:12
Dann sehen wie die Temperatur hoch gegangen ist.
Vielleicht sollte jemand den Wissenschaflter sagen, dass sie das dort überprüfen sollen. Meinst du alle Wissenschaftler oder reichen ein paar?

Um das Ganze mal aufzuklären: Am Äquator bzw den Tropen wäre die Klimaerwärmung nicht so stark.
An den Polen wird die Erwärmung deutlich höher ausfallen.
Das problematische ist, dass durch Evolution die Pflanzen und Tiere in den Tropen kaum Hitzeänderungen aushalten können. An den Polen gibts überwiegend Tiere die ein sehr breites Spektrum an Temperaturen aushalten können.

Ob im Hochsommer die Temperatur in der Wüste bis zu 60°C beträgt oder 62°C ist ein enormer Unterschied. Der Mensch macht schon viel früher schlapp, trotz Aktivkühlung durch den hiesigen Noch-Überfluss an Wasserzufuhr.
Ein Eisbär hingegen kennt z.B. in Canada Temperaturen von -50°C bis 20°C (er hält jedoch auch kälteres Klima aus). Trotzdem wird es für ihn lebensgefährlich, wenn die Temperatur z.B. im November 2016 plötzlich 5°C beträgt statt der übichen -25°C. (Er braucht immerhin Eisschollen zum Jagen)

Die 1,5° sind der empfohlene maximale Anstieg der Durchschnittstemperatur - die Temperatur steigt nicht überall gleich stark an. Das problematische sind die zusätzlichen CO2- und Methan-Quellen wie z.B. die riesigen Permafrostgebiete der Tundra oder größere Methanhydrit-Vorkommen am Meeresboden, welche sich bei zusätzlicher Erwärmung lösen können. Taut der Permafrost der Tundra auf, werden recht viele abgestorbene und eingefrorene Pflanzenreste frei, die dann bakteriel zersetzt auch in die Atmosphäre kommen.

Der Temperaturanstieg an sich wäre halbwegs verkraftbar - mit einem bisschen mehr und intensiveren Naturkatastrophen und größeren Hungersnöten könnte man sicherlich irgendwie leben (einige Menschen sogar ohne Gewissensbisse). Das Problem wären lediglich das stark erhöhte Risiko bzw teils Sicherheit, dass die Natur von sich aus dann anfängt diverse Treibhasgas-Quellen wieder freizulegen.

Ich erinnere mich noch an einige Urlaubsausflüge auf die meine Eltern fuhren als ich noch klein war. Was mich vor zwei Jahren erstaunt hat waren die teils gigantischen Wasserreservouars, Staudämme und leeren Flussbette, die früher gigantische Wassermengen führten und jetzt völlig trocken sind. Wenige Grad können eben den Unterschied machen, ob ein Fluss viel Wasser oder keins mehr führt.

@Hansen: Ein reiner Verweis auf 'die Temperaturen am Äquator' ist meiner Meinung nach völlig zusammenhangslos. Keiner im Forum weiss genau worauf du damit hinaus willst.
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Re: Mein Klima ist härter als deins

Beitrag von Hansen » 27. Mai 2019, 20:11

Skeltek hat geschrieben:
25. Mai 2019, 02:46
Ein reiner Verweis auf 'die Temperaturen am Äquator' ist meiner Meinung nach völlig zusammenhangslos. Keiner im Forum weiss genau worauf du damit hinaus willst.
Einfach zu erklären. Den Klimawandel Verneinern zu zeigen das sich das Klima spürbar, messbar gewandelt hat.
Die Wissenschaftler verkaufen sich ähnlich wie das Gewerbe das sein Geld im liegen verdient.
Leider hat sich das noch nicht rumgesprochen denn man bezweifelt nur diejenigen die eine gegenteilige Meinung vertreten.

Wenige im Forum will es auch nur wahrnehmen das außerhalb von der EU es zum Beispiel den Bienen recht gut geht.
In der EU Klimawandel hin oder her werden die Insekten wegsterben was den Vögeln ihre Lebensgrundlage nimmt.
Die EU ist lebensfeindlich da recht dich besiedelt und voll industrialisiert.

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Re: Mein Klima ist härter als deins

Beitrag von ralfkannenberg » 3. Jun 2019, 14:13

Hm, ich war nun mit meiner Mutter zum 6.Mal im gleichen Zeitraum des Jahres eine Woche in den Ferien und kann das also ganz bestimmt als "statistisch signifikant" einstufen.

Dabei habe ich gleich zwei Klimawandel festgestellt:
1. wenn es kalt war war es kälter als sonst (und zwar sehr unangenehm, zum Glück hatte ich genügend warme und trockene Kleidung dabei)
2. wenn es mal warm war, so war es wärmer als sonst (die zwei wirklich warmen Tage (bisher 4 Tage) waren ausreichend für einen Sonnenbrand)


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Mein Klima ist härter als deins

Beitrag von Skeltek » 3. Jun 2019, 18:46

@Hansen: Ja ist schon klar. Man regt sich mehr über das Problem vor der Tür erstmal auf. Bienen und Stickoxide statt Regenwald und CO2.
@ralfkannenberg: Die Temperaturunterschiede sind es ja, die den Wind ankurbeln. Dadurch gibt es auch schnellere Temperaturwechsel. Die Luft hat auch ihre Kreisläufe in welchen sie sich aufheizt und wieder abkühlt. diese werden teilweise geringfügig schneller durchlaufen könnte ich mir zumindest vorstellen.
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Re: Mein Klima ist härter als deins

Beitrag von Hansen » 15. Jun 2019, 03:07

Skeltek hat geschrieben:
3. Jun 2019, 18:46
@Hansen: Ja ist schon klar. Man regt sich mehr über das Problem vor der Tür erstmal auf. Bienen und Stickoxide statt Regenwald und CO2.
Ist mir bekannt, doch in Zeiten des Internets und des Fernsehens kann man wenn man es denn möchte auch weit in die Welt hinausschauen.
Richtet eure Augen mal auf Indien. Da sind es um die 50 Grad in einigen Regionen. Die Bienen sterben in den Industrialisierten Ländern. Die Afrikanische Biene hat einen Welteroberungsfeldzug vor 50 Jahren gestartet und sind praktisch überall als Gewinner hervorgegangen.

Was zuerst bemerkt wird sind die fehlenden Vögel, in einigen Regionen in D ist es ja schon so einigen aufgefallen.
Es sind ja nicht nur die Bienen die wegsterben sondern auch viele andere. Die Nahrung der Vögel. Und auch anderer Säugetiere.

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