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Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

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Dere
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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von Dere » 1. Okt 2018, 14:00

Soweit ich aus der Analyse der mir zugänglichen "Kontaktliteratur" (die meiner Meinung nach alles andere als nur ausgedachte "Spinnerei" ist - auch wenn es da "schwarze Schafe" gibt -) weiß, ist eine der Grundlagen der kosmisch hochentwickleten Zivilisationen die soziale Stabilität. Diese ethische Komponente sollte gepaart sein mit hohem technologischen Niveau, dann können alle Probleme, ob nun "Übervölkerung", Umweltschutz, Energiegewinnung usw. gelöst werden.
Llerdings funktioniert das über Jahrzehntausende nur, wenn das "Umdenken" komplex erfolgte, also die am Maximalkonsum orientierte Kultur sich in eine solidarische Ethik (zuerst die anderen) wandelt und die "gefählichste" Periode der Geldgesellschaft überwunden wird.
Dabei kommt es auch drauf an, das "Weniger ist mehr" auf viele Bereiche zu übertragen, so dass tatsächlicher "Lebenssinn" erfahrbar wird. Hochentwickelte Kulturen können dies, wenn sie so ein Verhalten erlert haben. Dabei sollten wir nicht die noch sehr verbreitete Egozentrik des Gegenwartsmenschen als kosmischen Maßstab sehen.
Sollte eine Zivilisation allerdings dazu übergehen, auch die Nachbarplaneten zu "kolonialisieren" bzw auszuplündert, wäre irgendwann "schluß mit lustig"...
Es gäbe tatsächlich eine kritische Phase bei der Zivilisationsentwicklung - die Ära der Atomwaffen; entweder es "regiert" die Vernunft, der Wille der Mehrheiten oder es siegen Aggression, Selbstzerstörung, Ausbeutung, Klassenherrschaft, Privatbesitz, Egoismus...
Die Zeit drängt...

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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von Frank » 1. Okt 2018, 20:51

Dere hat geschrieben:
1. Okt 2018, 14:00
Soweit ich aus der Analyse der mir zugänglichen "Kontaktliteratur" (die meiner Meinung nach alles andere als nur ausgedachte "Spinnerei" ist - auch wenn es da "schwarze Schafe" gibt -) weiß,
Sorry, aber das ist Spekulation von dir. Das ist weder gesichertes Wissen, noch hat es irgendeine Relevanz.
Du weisst es also nicht , sondern du vermutest.
Dere hat geschrieben:
1. Okt 2018, 14:00
ist eine der Grundlagen der kosmisch hochentwickleten Zivilisationen die soziale Stabilität. Diese ethische Komponente sollte gepaart sein mit hohem technologischen Niveau, dann können alle Probleme, ob nun "Übervölkerung", Umweltschutz, Energiegewinnung usw. gelöst werden.
Eine weitere Spekulation die du aus diesen Büchern hast. Das sind irdische Probleme die du auf das komplette Universum verallgemeinerst.
Dere hat geschrieben:
1. Okt 2018, 14:00
Llerdings funktioniert das über Jahrzehntausende nur, wenn das "Umdenken" komplex erfolgte, also die am Maximalkonsum orientierte Kultur sich in eine solidarische Ethik (zuerst die anderen) wandelt und die "gefählichste" Periode der Geldgesellschaft überwunden wird.
Dabei kommt es auch drauf an, das "Weniger ist mehr" auf viele Bereiche zu übertragen, so dass tatsächlicher "Lebenssinn" erfahrbar wird. Hochentwickelte Kulturen können dies, wenn sie so ein Verhalten erlert haben. Dabei sollten wir nicht die noch sehr verbreitete Egozentrik des Gegenwartsmenschen als kosmischen Maßstab sehen.
Du verkaufst hier deine "Thesen"als , "das ist so, oder nur so funktioniert es, obwohl du nicht einen Beweis hast, dass eine Zivilisation außerhalb der Erde besteht, geschweige das du weisst wie eine höhere Kultur überhaupt funktioniert.
Das ist Religion. religio=wieder zusammen fügen. Da wird das Geglaubte immer und immer wieder verbunden. Das ist Götterglaube, also es gäbe eine Ansammlung von Wesen die alles gelöst hätten und auf einer anderen Bewusstseinsebene wären.
Dere hat geschrieben:
1. Okt 2018, 14:00
Sollte eine Zivilisation allerdings dazu übergehen, auch die Nachbarplaneten zu "kolonialisieren" bzw auszuplündert, wäre irgendwann "schluß mit lustig"...
Begründung?
Dere hat geschrieben:
1. Okt 2018, 14:00
Es gäbe tatsächlich eine kritische Phase bei der Zivilisationsentwicklung - die Ära der Atomwaffen; entweder es "regiert" die Vernunft, der Wille der Mehrheiten oder es siegen Aggression, Selbstzerstörung, Ausbeutung, Klassenherrschaft, Privatbesitz, Egoismus...
Die Zeit drängt...
Wieder mal etwas Marximus.

Zum Schluß möchte ich erwähnen, dass Außerirdische, die nicht weiter gekommen sind , als Marx und Engels, mir gestohlen bleiben können . :wink:
Mit freundlichen Grüßen

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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von seeker » 2. Okt 2018, 09:14

Im Gesamtzusammenhang... hier ein sehr gut gemachtes Video zum Nachdenken:

Warum Leben auf dem Mars unser Untergang wäre – Der große Filter
https://www.youtube.com/watch?v=R9_5GY1cNjQ
Grüße
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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von Frank » 2. Okt 2018, 11:20

seeker hat geschrieben:
2. Okt 2018, 09:14
Im Gesamtzusammenhang... hier ein sehr gut gemachtes Video zum Nachdenken:

Warum Leben auf dem Mars unser Untergang wäre – Der große Filter
https://www.youtube.com/watch?v=R9_5GY1cNjQ

Ok, schau mer mal.
So um 3.00 Min. Entweder wir haben riesen Glück gehabt, oder unser Ende steht uns direkt bevor. (schwarz/Weiss , dass gefällt Herrn Seeker eigentlich nicht :lol: )

Und außerdem weiss man ja wer hinter dem YouTube Kanal steckt.... :wink:
Mit freundlichen Grüßen

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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von Dere » 2. Okt 2018, 14:52

Hallo Frank,
bevor ich mich mit all diesen Dingen, die nicht nur in meinem, sondern in zig anderen Bücher (wie z.B.Hesemann: "UFOs:Die Kontakte") recht konkret beschrieben sind, beschäftigt habe, nahm ich auch jahrzehntelang an, dies wäre alles nur Spekulation.
Jeder hat das gute Recht, bei seinen Vorurteilen, die übrigens recht wirksam von unseren Massenmedien beeinflusst werden, zu bleiben oder nicht.

Zur Marxismusdebatte sei gesagt, dass es recht makaber ist, ihn für alle negativen Dinge verantwortlich zu machen, die gewisse Anhänger aus Dummheit oder Fanatismus verursacht haben. Die Gegenseite war wohl auch nicht besser. Sicher hat auch Marx sich in einigen Dingen geirrt, - das spricht aber keinesfalls gegen das Hauptprinzip der angestrebten klassenlosen Zukunfts-Gesellschaft. Auch wenn einige mit dem Prinzip der sozialen Gleichheit nichts anfangen können und es als "überholt" oder "unwissenschaftlich" betrachten.

Im übrigen ist auch in der BRD nicht ALLES schlecht. Beispielsweise waren in der DDR neben v.Däniken auch Bücher über UFO-Begegnungen verboten,- weil ein führender sowjetischer Staatsmann mal geäußert hat, dass UFOs nur die Erfindung des westlichen Sensationsjournalismus sind. Selbst die, die auf dem damaligen DDR-Territorium stattfanden...
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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von Skeltek » 3. Okt 2018, 00:34

Dere hat geschrieben:
1. Okt 2018, 14:00
...sich in eine solidarische Ethik (zuerst die anderen) wandelt...
Es gibt keine Gemeinsame Ethik. Es gibt nur einen selbst und 'die Anderen'.

Entscheidungen, Bewegungen und Aktivitäten werden immer von einer Ansammlung Einzelpersonen durchgeführt. Oft sammeln sich ähnliche Menschen in denselben Gruppierungen.
Es gibt kein 'Wir', also auch keine 'gemeinsame Ethik' üder Überzeugung.

Es wird immer Menschen geben die (zuerst die anderen) denken, andere werden (zuerst ich) denken und widerum andere werden (zuerst das gemeinsame Ziel) denken. Es wird immer eine Mischung dieser sein. Selbst eine von ausschließlich selbstlosen Lebewesen bestehende Gesellschaft wird zwangsläufig durch Mutation oder irgendeinen Vorfall eine Menge von mindestens einem egoistischen Individuum hervorbringen, welche sich oder ihre Ideologie sehr wahrscheinlich besser vermehrt. Das Unterdrücken bestimmter Verhaltensweisen durch Strafen eliminiert nicht die Ursache der Überzeugungen bzw Lebens- und Verhaltens-Einstellungen.

Ohne ein System, welches die schadhaften Gruppenanteile der Gesellschaft irgendwie zahlenmäßig beschränkt, endet es oft in einer schlechten Entwicklung. Mittlerweile sind wir global - wir leben nicht mehr in einer Zeit, in welcher sich erfolgreich teamorientierte Kulturen und Stämme vermehren gegebenenfalls teilen und weitermachen, während von Agression, Egoismus und gruppenzerstörerischem Verhalten geprägte Stämme selbst auslöschen.
Selbst das alte Rom als auch viele andere Kulturen wuchsen zu ziemlicher Größe an und wurden erst sehr spät durch Verbreitung von Ignoranz, Egoismus usw zerstört, weil es innerhalb des sehr erfolgreichen Systems früher oder später mal irgendwo schief lief und es innerhalb dieses Systems keine Grenzen oder ähnliches gab, wo der selbstzerstörerische Teil an der Ausbreitung gehindert und eingegangen ist.

Umso friedfertiger eine Gesellschaft, umso toleranter wird diese gegen interne wachsende Menschengruppen, welche eher zur Zerstörung des ganzen beitragen als zur Weiterentwicklung und Stabilisation des Fortbestandes. Falls ich einmal Zeit haben sollte, kann ich gerne einmal eine Simulation schreiben, welche das relativ gut widergibt, wie sich sowas entwickelt.
Gödel für Dummies:
  • Unentscheidbarkeit - Dieser Satz ist wahr.
  • Unvollständig - Aussage A: Es existiert nur ein Element A.
  • Widersprüchlich - Dieser Satz ist falsch.

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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von Dere » 3. Okt 2018, 10:39

Skeltek hat geschrieben:
3. Okt 2018, 00:34
Dere hat geschrieben:
1. Okt 2018, 14:00
...sich in eine solidarische Ethik (zuerst die anderen) wandelt...
Es gibt keine Gemeinsame Ethik. Es gibt nur einen selbst und 'die Anderen'.

Entscheidungen, Bewegungen und Aktivitäten werden immer von einer Ansammlung Einzelpersonen durchgeführt. Oft sammeln sich ähnliche Menschen in denselben Gruppierungen.
Es gibt kein 'Wir', also auch keine 'gemeinsame Ethik' üder Überzeugung.

Es wird immer Menschen geben die (zuerst die anderen) denken, andere werden (zuerst ich) denken und widerum andere werden (zuerst das gemeinsame Ziel) denken. Es wird immer eine Mischung dieser sein. Selbst eine von ausschließlich selbstlosen Lebewesen bestehende Gesellschaft wird zwangsläufig durch Mutation oder irgendeinen Vorfall eine Menge von mindestens einem egoistischen Individuum hervorbringen, welche sich oder ihre Ideologie sehr wahrscheinlich besser vermehrt. Das Unterdrücken bestimmter Verhaltensweisen durch Strafen eliminiert nicht die Ursache der Überzeugungen bzw Lebens- und Verhaltens-Einstellungen.

Ohne ein System, welches die schadhaften Gruppenanteile der Gesellschaft irgendwie zahlenmäßig beschränkt, endet es oft in einer schlechten Entwicklung. Mittlerweile sind wir global - wir leben nicht mehr in einer Zeit, in welcher sich erfolgreich teamorientierte Kulturen und Stämme vermehren gegebenenfalls teilen und weitermachen, während von Agression, Egoismus und gruppenzerstörerischem Verhalten geprägte Stämme selbst auslöschen.
Selbst das alte Rom als auch viele andere Kulturen wuchsen zu ziemlicher Größe an und wurden erst sehr spät durch Verbreitung von Ignoranz, Egoismus usw zerstört, weil es innerhalb des sehr erfolgreichen Systems früher oder später mal irgendwo schief lief und es innerhalb dieses Systems keine Grenzen oder ähnliches gab, wo der selbstzerstörerische Teil an der Ausbreitung gehindert und eingegangen ist.

Umso friedfertiger eine Gesellschaft, umso toleranter wird diese gegen interne wachsende Menschengruppen, welche eher zur Zerstörung des ganzen beitragen als zur Weiterentwicklung und Stabilisation des Fortbestandes. Falls ich einmal Zeit haben sollte, kann ich gerne einmal eine Simulation schreiben, welche das relativ gut widergibt, wie sich sowas entwickelt.
Hallo Seltek
Was Du da schreibst, ist gut nachvollziehbar und in vieler Hinsicht gebe ich Dir sogar Recht. Dennoch Einspruch z.B. gegen den Satz "Es gibt keine gemeinsame Ethik", denn hier könnte es sich ggf. primär auch um ein Definitionsproblem handeln, denn man könnte ja auch statt dessen von einer "gemeinsamen Kultur" sprechen, die ja regional durchaus verschieden, in bestimmten Bezügen das gemeinschaftlich-teamorientierte, in anderen das egozentrische Handeln favorisiert (ebenso scheint in gewissen ausserirdischen Gefilden der eine, in anderen eher der andere Aspekt zu dominieren).
Den Satz "Zuerst die anderen" habe ich mir ja nicht ausgedacht, denn er taucht übereinstimmend in vielen Kontaktberichten mit außerirdischen Intelligenzen auf und im Gegensatz zu anderen bin ich, von Ausnahmen abgesehen, grundsätzlich von der Glaubhaftigkeit derartiger Berichte überzeugt. Auch dann, Es steht ja jedem frei, der grenzwissenschaftlichen Forschung gegenüber aufgeschlossen oder skeptisch-ablehnend gegenüberzustehen.
Dieser dominierende Teamgeist ist ja auch bei vielen Tieren (Schwarmverhalten, Vogelflug, Termitenbau usw.) zu beobachten und es spricht m.M.n alles dafür, dass die hier (offiziell ja angezweifelte) Theorie der morphogenetischen Felder eine gute Erklärung für so ein Verhalten ist.

Grundsätzlich ist es wohl auch so, dass bei jeder kosmischen Zivilisationsentstehung sich auch stets Individuen herausbilden, die einen besonders starken Hang zum Egoismus bilden (da ist Trump sicher kein Einzelfall) aufweisen. Dann liegt es an der Gesellschaft, geeignete Mechanismen zu entwickeln, die dafür sorgen, dass das bestenfalls eine begrenzte Randerscheinung bleibt und die Mehrheiten dennoch im Geiste der Solidarität, Toleranz, Kooperation und Altruismus geformt bzw. von der Gesellschaft so "erzogen" werden. Das Gegenteil davon ist eine Situation (mir wurde davon berichtet) dass z.B. alle männlichen Gymnasialschüler gegenwärtig ein bestimmtes virtuelles Spiel "spielen", bei dem sich 100 "Leute" solange gegenseitig töten, bis nur einer übrig bleibt. Wenn die menschliche Jugend tatsächlich in so einem "Ungeist" heranwächst, ist es wohl kein Wunder, dass potentielle ausserirdische Beobachter hier lieber das Weite (statt eine intensive Kontaktaufnahme) suchen. Da kann man nur hoffen, dass der galaktischen Gemeinschaft der vernünftigen Hochzivilisationen eine derartige Horde marodierender, gewissenloser Tyrannen künftig erspart bleibt...

Eine wichtige Rolle bei der Bewusstseinsentwicklung dürfte irgendwie auch der Aspekt der menschlichen "Seele" sein, bei der ja viel gestritten wird, ob diese "Seele" als Info auch nach dem physischen Tod ggf., und sei es als Informationsfeld weiterexistieren kann. Damit hat sich ja z.B. auch Tipler in entsprechenden Fachbüchern auseinandergesetzt. Wenn also Mehrheiten davon überzeugt werden, dass es nach "ultimo" dennoch (und sei es in einer gegenwärtig kaum wissenschaftlich nachvollziehbaren Form), dann erhöht sich ggf. die Chance einer verantwortungsvollen Lebensführung. Das muß kein "Kirchendogma", Religion, sondern kann ein Weg der ethisch-moralischen Einsicht und Verantwortung sein.
M.f.G.

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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von ATGC » 3. Okt 2018, 17:09

Hier stand mal etwas anderes.
Zuletzt geändert von ATGC am 2. Jul 2019, 15:32, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von Frank » 3. Okt 2018, 20:26

ATGC hat geschrieben:
3. Okt 2018, 17:09
H

Aber da unsere Zeit offenbar ebenso ihre Mythen benötigt, die man sich immer wieder erzählt, um die Beschaffenheit der Gegenwart zu begründen, fügt sich diese Mär "harmonisch" in andere Märchen ein, die man sich u.a. in UFO-Fan-Gemeinden erzählt oder in der Gemeinde der Paläo-SETI-Anhänger, welche sich einen eigenen Religionsersatz gebastelt haben, um der Gewöhnlichkeit des Alltags eine Aura des Ungewöhnlichen anzudichten, in der man sich in bester verschwörungstheoretischer Manier als jemand gefallen kann, der sich aus dem ignoranten Mainstream durch Insider-Wissen heraushebt, um fortan mit einer Mischung aus Verachtung und Mitleid auf die unwissenden System-Schafe herabzublicken ... ;)
Excellent, vielen Dank ,genau meine Meinung :well:
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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von seeker » 4. Okt 2018, 13:47

ATGC hat geschrieben:
3. Okt 2018, 17:09
Von der Machart her ist das Video zwar nicht schlecht, aber die reichlich suggestiv geratene Polemik der transportierten Behauptungen macht das locker wieder wett ...
Was? Polemik, Suggestionen, transportierte Behauptungen? Hä? Da geht es doch nicht um Polemik.
Da geht es nur darum, das Konzept "großer Filter" möglichst leichtverständlich und auf das Wesentliche reduziert vorzustellen und zu erklären. Und das gelingt dem Video exzellent. Und daher ist sowas als Ausgangspunkt hervorragend geeignet, damit jeder überhaupt erst einmal eine Grundvorstellung von diesem Konzept und seiner Argumentationslinie bekommen kann. Man sollte vermeiden alles mögliche in Dinge hineinzuinterpretieren, die dort gar nicht existieren...

NACHDEM man diese Basis, hat, kann man selbstverständlich genauer hinschauen, dieses Konzept kritisieren, relativieren, Graustufen suchen.
Du hast das angefangen, ich könnte noch viele weitere Punkte aufzählen, das kann man diskutieren. Damit aber das Video selbst anzugreifen geht völlig fehl, es ist als wertfreie Informationsgrundlage zu sehen.
Grüße
seeker


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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von ATGC » 4. Okt 2018, 14:55

Hier stand mal etwas anderes.
Zuletzt geändert von ATGC am 2. Jul 2019, 15:32, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von seeker » 4. Okt 2018, 16:02

Du musst jedenfalls unterscheiden zwischen dem Konzept "großer Filter" und einem informierenden Bericht über den großen Filter: Dass die Grundargumentation hier eben so ist, wie sie ist, ist nicht die Schuld eines Berichtes darüber, der das vorstellt und einfach, interessant und witzig gemacht sein will.

Du findest also das Konzept selbst polemisch, blödsinnig und absurd?
So weit würde ich nicht gehen und schon gar nicht per pauschalem Rundumschlag.
Zunächst ist das Konzept aus meiner Sicht erst einmal interessant.

Ich stelle aber auch fest, dass darin Annahmen getroffen werden, wo 1. unsicher ist, ob sie gelten und 2. unsicher ist, ob sie in dieser Schärfe gelten.
Aber absurd? Das ist schon sehr polarisierend gesagt - um nicht zu sagen ungerecht.

Schauen wir ins Detail:

Zunächst kann man es als gar nicht so unwahrscheinlich ansehen, dass dieser Filter bereits hinter uns liegt (-> Wahrscheinlichkeiten für die Entstehung von Leben, tierischem Leben, mehrzelligem Leben, intelligentem Leben, Zivilisationen?). In dem Fall würde uns dieses Konzept nichts weiter sagen. Wir wären in dem Fall eine der ersten oder gar die allerersten, die in der Milchstraße so weit gekommen sind.
ATGC hat geschrieben:
3. Okt 2018, 17:09
drängt sich die Vermutung auf, dass die Abstände zwischen den Sternen zu groß sind, um eine Kolonisierung der Galaxis zu ermöglichen
Das ist eine Möglichkeit unter mehreren. Und sie zwängt sich aus meiner Sicht nicht unbedingt als die wahrscheinlichste Möglichkeit auf, denn z.B. der Bau eines Generationenraumschiffs für die Überbrückung von ca. 10 LJ durch eine fortgeschrittene Zivilisation, die einen sterbenden Stern umkreist, schaut von der Motivation her plausibel aus und es scheint technisch auch keinen Grund zu geben, der so etwas prinzipiell ausschließen würde. Man muss hier auch immer bedenken, dass wir hier nicht von uns heutigen Menschen reden, sondern von einer hypothetischen Zivilisation, die kosmisch gesehen nur eine winzige Zeitspanne älter als wir ist (z.B. 100.000 Jahre älter).
In Anbetracht dessen können die dann noch verbleibenden Möglichkeiten deutlich wahrscheinlicher erscheinen als dein Erklärungsvorschlag. Und das ist der interessante Punkt dabei.
Einen "großen Filter der noch vor uns liegt" muss man dabei auch dann nicht zwingend s/w sehen und auch nicht als 100%-Auslöscher sehen, denn er müsste -falls er existiert- überhaupt nicht völlig undurchlässig sein, er müsste nur soweit undurchlässig sein, dass seine Überwindung relativ schwer ist - relativ zur Anzahl der Zivilisationen, sodass z.B. von den wenigen Zivilisationen der Galaxis, die bis heute soweit kamen, ihn bisher noch keine überwinden konnte.
EIN großer Filter kann hier auch problemlos durch 100 kleinere Filter ersetzt werden. Auch ist es gut möglich, dass eine Zivilisation ihren Expansionsdrang nicht lange genug aufrecht erhält, dass sie sich z.B. in virtuelle Welten verzieht und ab dem Zeitpunkt kein Interesse mehr an interstellaren Kolonien zeigt.
Usw., man kann 1000 Argumente anführen, die das relativieren.
Aber deshalb ist es doch nicht blödsinnig, so etwas zu durchdenken oder so ein Konzept zum Durchdenken vorzuschlagen.
Grüße
seeker


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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von ATGC » 4. Okt 2018, 17:13

Hier stand mal etwas anderes.
Zuletzt geändert von ATGC am 2. Jul 2019, 15:32, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von Dere » 4. Okt 2018, 17:57

Frank hat geschrieben:
3. Okt 2018, 20:26
ATGC hat geschrieben:
3. Okt 2018, 17:09
H

Aber da unsere Zeit offenbar ebenso ihre Mythen benötigt, die man sich immer wieder erzählt, um die Beschaffenheit der Gegenwart zu begründen, fügt sich diese Mär "harmonisch" in andere Märchen ein, die man sich u.a. in UFO-Fan-Gemeinden erzählt oder in der Gemeinde der Paläo-SETI-Anhänger, welche sich einen eigenen Religionsersatz gebastelt haben, um der Gewöhnlichkeit des Alltags eine Aura des Ungewöhnlichen anzudichten, in der man sich in bester verschwörungstheoretischer Manier als jemand gefallen kann, der sich aus dem ignoranten Mainstream durch Insider-Wissen heraushebt, um fortan mit einer Mischung aus Verachtung und Mitleid auf die unwissenden System-Schafe herabzublicken ... ;)
Excellent, vielen Dank ,genau meine Meinung :well:
Allen Berufsskeptikern zum trotz kann man, entsprechenden Willen vorausgesetzt, bei den "SETI -Märchen" durchaus konkret werden. Hier nur 4 zufällige Beispiele:

1. Lars Fischinger beschreibt in seinem "Historia Mystica" u.a. ein UFO-ähnliches "Objekt M" dass bereits seit Jahrtausenden in Tallinn Hubecuuse Str in über 7m Tiefe in der Erde steckt. Probeentnahmen am metallischen Körper ergaben, dass es ich beim Material nicht um eine natürliche, sondern um eine technisch hergestellte Legierung handelt. Auch weitere Begleitumstände sind seltsam, da die mit der Bergung Beauftragten plötzlich krank wurden

2. Stefan Denaerde, damals ein leitender Mitarbeiter in der Automobilbranche, schreibt über seine auf einem Randmeer der Nordsee stattgfundene Begegnung mit außerirdischen Besuchern vom Planeten Jarga ein Buch und unterhält auch danach noch über einen speziellen Sender Kontakte. Die entsprechenden Sendungen werden auch von NATO-Instanzen aufgefangen, was auch der UFO-Forscher und Ex-General des US-Marinegeheimdienstes W.C. Stevens ausführlich berichtet (sofern es nicht der Geheimhaltung unterlag)

3.
Die belgische UFO-Welle ist auch von hohen Militärs beobachtet worden, die dabei aus verschiedenen Gründen ausschließen, dass es sich um irdische Geheimentwicklungen handeln kann.

4.
Der "Teheraner Zwischenfall", bei dem mehrere iranische Abfangjäger Kontakt mit einem extrem schnell operierenden UFO hatten (welches auch die Waffensysteme ausschaltete) wird in "Top Secret Umbra" (Fosar/Bludorf) näher dokumentiert

Vorurteile sind und bleiben nun mal zählebig, "da nicht sein kann, was nicht sein darf"
M.f.G.

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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von ATGC » 4. Okt 2018, 18:16

Hier stand mal etwas anderes.
Zuletzt geändert von ATGC am 2. Jul 2019, 15:32, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von seeker » 4. Okt 2018, 21:05

ATGC hat geschrieben:
4. Okt 2018, 17:13
Finde ich nicht. Die Absurdität ergibt sich über die Polemik, die zu ihr hinführt. Wenn es also irgendwelche Gründe gibt, die bewirken, dass es eine Alien-Zivilisation noch nicht geschafft hat, hier im Zuge eines Kolonisationsprogramms vorbeizukommen, dann muss es eine auslöschende Katastrophe sein? So jedenfalls die Argumentation im Video.
Also ich sehe das sehr viel entspannter, nämlich als "dann könnte es auch eine auslöschende Katastrophe sein".
Das ist erbaulich und man kann darüber nachdenken.
ATGC hat geschrieben:
4. Okt 2018, 17:13
Und nein, nicht KANN, sondern MUSS, denn alles andere wäre ja kein großer Filter.
Ja. Nur habe ich das Ganze so aufgefasst, dass das ganze Szenario "großer Filter" nur ein Lösungsvorschlag für das Fermi-Paradoxon ist, also insofern nix mit "muss".
In dem Moment, wo einer behaupten würde, diese Geschichte mit dem großen Filter wäre auf jeden Fall wahr und nichts anderes, dann wäre das etwas anderes. Aber so hab ich es eben nicht aufgefasst.
ATGC hat geschrieben:
4. Okt 2018, 17:13
Finden wir also Anzeichen für Aliens, dann haben wir zugleich den Beweis gefunden, dass sie in einer Katastrophe untergegangen sind.
Nein, kein Beweis. Stattdessen: Fänden wir solche Anzeichen, dann wären das möglicherweise Indizien dafür, über die man angestrengt nachdenken müsste. No problem...
Ja, natürlich gibt es immer Menschen, die das so verstehen werden wie du wohl befürchtest, die große Mehrheit aber nicht, da hab ich noch Vertrauen.
ATGC hat geschrieben:
4. Okt 2018, 17:13
Und das ist dann nicht polemisch? Und nicht absurd? Was ist es denn dann?
Es ist aus meiner Sicht einfach ein interessanter, erbaulicher Lösungsvorschlag für das Fermi-Paradoxon, über den man nachdenken kann und wo ich mich freute, dass das im Video so erklärt ist, dass es jeder verstehen kann und trotzdem die wichtigsten Punkte rübergebracht werden, nicht mehr, nicht weniger. Ich seh das entspannt.
ATGC hat geschrieben:
4. Okt 2018, 17:13
In dem Fall wäre das Konzept schlicht entbehrlich.
(Anm.: ... wenn der Filter schon hinter uns läge.)

Nicht ganz, auch dann wäre es interessant. Es würde uns nämlich nahelegen, dass Zivilisationen im Universum tatsächlich etwas ganz Seltenes und Besonderes sind - und damit auch irgendwo etwas sehr Wertvolles.
ATGC hat geschrieben:
4. Okt 2018, 17:13
"Technisch" vielleicht nicht, aber wie sieht das finanziell und ressourcenbasiert aus?
Ich denke, die Sonne gibt genug Energie ab, um prinzipiell vieles bewerkstelligen zu können und in Jahrtausenden oder länger gedacht gibt es im Sonnensystem auch genügend Ressourcen - immer einen vernunftgeleiteten Umgang mit all dem vorausgesetzt.
(D.h.: Ich sehe die größeren Hindernisse eher im sozial-kulturellen als im technischen Bereich.)
Aber ich glaube eh nicht so sehr an Generationenraumschiffe in der interstellaren Raumfahrt. Kleine, billige KI-Drohnen-Schwärme, evtl. selbstreplikations- und selbstreparaturfähig, evtl. incl. menschlicher Genfracht scheinen mir viel eher ein plausibel möglicher Weg in der Zukunft zu sein. Eine Besiedlung der Galaxis müsste auch nicht zwingend von uns Menschen vollführt werden, es könnten ebenso gut Cyborgs oder rein technologische, fortschrittliche KIs sein. Auch dieser Fall würde ausreichen um der Fragestellung des Fermi-Paradoxons genüge zu tun.

ATGC hat geschrieben:
4. Okt 2018, 17:13
Ja sicher, wenn man alle unrealistischen Optionen zu realistischen uminterpretiert, ist alles möglich, was physikalisch nicht unmöglich ist
Aus meiner Sicht tue ich das gerade nicht. Aber ich gewichte eben manche Dinge/Wahrscheinlichkeiten wohl anders, daran mag das liegen. Wenn ich sehe, welche Entwicklungen wir technologisch gerade durchmachen, dann kann einem z.B. gerade diese KI-Geschichte langfristig gesehen ja schon fast zwingend erscheinen - immer vorausgesetzt, dass nicht vorher der ganz große Zusammenbruch kommt.

ATGC hat geschrieben:
4. Okt 2018, 17:13
Die praktisch gegebene Unüberwindbarkeit interstellarer Distanzen für Angehörige einer Zivilisation erscheint mir da noch als plausibelste Annahme, um das Fehlen des Nachweises von Aliens mit der Annahme des Vorhandenseins von Aliens in der Galaxis in Übereinstimmung zu bringen.
Das ist wie gesagt möglich. Ich persönlich halte dies aber nicht für die wahrscheinlichste Lösung. Ich glaube vielmehr, dass einer oder mehrere "große Filter" schon hinter uns liegen. Ich glaube, dass das Entstehen und Mrd Jahre andauernde Hoch-Entwickeln (ohne komplettes Aussterben) von Leben auf einem Planeten schon ein extrem seltenes Ereignis ist, und dass das Entstehen einer technischen Zivilisation dann ein so absurd seltenes Ereignis ist, dass es in der gesamten Geschichte der Milchstraße bis heute allerhöchstens 100x vorgekommen ist, möglicherweise sogar nur genau 1x (= wir). Und wenn man dann noch abschätzt, wie lange eine durchschnittliche Spezies mit techn. Zivilisation wohl überlebt, dann braucht es glaube ich nicht allzu viel Phantasie, um zu dem Schluss zu kommen, dass sich wohl die meisten recht schnell selbst auslöschen oder wieder dauerhaft degenerieren, bevor sie so weit kommen, den interstellaren Raum zu überwinden und die Milchstraße zu kolonialisieren.
Das ist für mich momentan die plausibelste Lösung.

By the way... auch wenn nicht alle diese Videos mögen, ich mag sie - aber ich mag auch die Sendung mit der Maus, wenn dort Dinge erklärt werden, z.B. Produktionsprozesse. :)
Hier deshalb noch das Fermi-Paradoxon, mit dem das Konzept "großer Filter" als Lösungsvorschlag verknüpft ist, von "Dinge erklärt - kurzgesagt":

Wo sind all die Aliens? Das Fermi Paradoxon (1/2)
https://www.youtube.com/watch?v=wWSJYr1Lr0E

Das Fermi Paradoxon II – Ein paar Ideen – Wo sind die ganzen Aliens? (2/2)
https://www.youtube.com/watch?v=_UG_AtiyEmQ

Zuletzt hier noch die Stimme von Florian Freistetter, wo ich jetzt noch drauf gestoßen bin:
http://scienceblogs.de/astrodicticum-si ... entdecken/

Der liegt auch nicht immer richtig, aber hier geh ich mit ihm konform.
Grüße
seeker


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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von seeker » 4. Okt 2018, 21:24

Dere hat geschrieben:
4. Okt 2018, 17:57
Vorurteile sind und bleiben nun mal zählebig, "da nicht sein kann, was nicht sein darf"
Nö, das siehst du falsch, das gibt es zwar auch, aber das isses nicht primär.
Die Sache ist vielmehr die, dass all das nicht den äußerst hohen Anforderungen der Wissenschaft genügt, die nicht von ungefähr so hoch sind, die müssen so hoch sein, um sich vor all der Scharlatanerie, Spinnerei und unprofessioneller Arbeitsweise zu schützen die es nunmal auch schon immer gibt (ich mein, es gibt auch Leute, die erzählen dir ganz im Ernst etwas von Feen und Kobolden und dass ein Auto auch mit Wasser fährt und dass man sich rein von Lichtenergie ernähren kann - und das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange).
Mit einem "möglicherweise könnte es sein, weil das plausibel klingt" kann man sich daher in der Wissenschaft nunmal nicht begnügen, ganz besonders nicht bei so dramatischen Dingen. Nein da müssen dann schon harte, eindeutige, überprüfbare und wieder-überprüfbare Fakten her. Heißt: Es gibt durchaus genügend ungeklärte Ereignisse. Das ist aber leider noch kein Beweis, insbesondere kein Beweis für Aliens aus dem Weltraum. Das kann auch wer weiß was sein, banal oder noch viel, viel verrückter - keiner weiß es: Nicht jedes ungeklärte Phänomen ist automatisch ein Alien, noch dazu so, wie wir uns den vorstellen. Also ist es uneindeutig und i.d.R. sind solche Beobachtungen leider auch nicht reproduzierbar.

Vielleicht mach ich mal einen Faktencheck zu dem was du hier aufgeführt hast, falls ich Zeit habe und Lust bekomme. :wink:
Grüße
seeker


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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von ATGC » 5. Okt 2018, 09:27

Hier stand mal etwas anderes.
Zuletzt geändert von ATGC am 2. Jul 2019, 15:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von ralfkannenberg » 5. Okt 2018, 10:19

Dere hat geschrieben:
4. Okt 2018, 17:57
1. Lars Fischinger beschreibt in seinem "Historia Mystica" u.a. ein UFO-ähnliches "Objekt M" dass bereits seit Jahrtausenden in Tallinn Hubecuuse Str in über 7m Tiefe in der Erde steckt. Probeentnahmen am metallischen Körper ergaben, dass es ich beim Material nicht um eine natürliche, sondern um eine technisch hergestellte Legierung handelt. Auch weitere Begleitumstände sind seltsam, da die mit der Bergung Beauftragten plötzlich krank wurden
Sehr geehrter Herr Dere,

ich möchte gerne mehr zu diesem Thema erfahren und habe deswegen um diesen Thread hier zu entlasten einen eigenen Thread dazu eröffnet:

UFO-ähnliches Objekt in Tallinn, das aus technisch hergestellter Legierung bestehen soll


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg

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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von Dere » 5. Okt 2018, 10:59

ATGC hat geschrieben:
4. Okt 2018, 18:16
Sehr geehrter Herr Dere,

bitte berücksichtigen Sie, dass dieser Thread nicht der passende Ort ist, um UFO-Märchen zu verbreiten.

Danke.
Sehr geehrter Herr ATGC,
einerseits ist es hier legitim, die wissenschaftliche Analyse möglicher Kontaktszenarien mit ausserirdischen Besuchern in Vergangenheit und Gegenwart als unwissenschaftliche Scharlatanerie, Religion u.dgl zu bezeichnen und sich darüber lustig zu machen (siehe oben)...

andrerseits führt bereits der Versuch, eine (oder 4) offensichtliche, real existierende Beweislage (die sicher nicht abgeschlossen, unfehlbar oder gar mit Endgültigkeit bestätigt ist) anzudeuten, zu dem Hinweis "dass dieser Thread nicht der passende Ort ist, um UFO-Märchen zu verbreiten".

Ausgewogenheit, Neutralität oder gar wissenschaftliches Herangehen sehen m.M.n. anders aus.
M.f.G.

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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von ATGC » 5. Okt 2018, 11:12

Hier stand mal etwas anderes.
Zuletzt geändert von ATGC am 2. Jul 2019, 15:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von Frank » 5. Okt 2018, 20:02

Und ich werde das abfriften des Themas zukünftig mit Löschungen quittieren, dass ich natürlich begründen werde.

Was meint Lesch zur Menschheit in 100 Jahren?

https://www.youtube.com/watch?v=HHFLsBdklh0
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von seeker » 6. Okt 2018, 11:09

ATGC hat geschrieben:
5. Okt 2018, 09:27
Entspannt sehe ich das auch, aber das Video transportiert dieses "könnte" auf polemische Art und Weise als "muss" - und das ist dann suggestiv, was mir eben missfällt
Ja, aber ich schmunzle darüber eher.
ATGC hat geschrieben:
5. Okt 2018, 09:27
Dass das ein Lösungsvorschlag ist, ist mir schon klar, aber das "muss" bezieht sich ja auf die Unausweichlichkeit einer bevorstehenden finalen Katastrophe, falls der "große Filter" existiert. Und das ist dann ein Aspekt, der mir gehörig auf die Nerven geht, weil das durch überhaupt nichts gedeckt ist. Selbst wenn wir davon ausgehen sollten, dass es solche finalen Katastrophen gibt, ist aus dem Fermi-Paradox nicht ableitbar, dass sie uns unmittelbar bevorstehen, da wir zum einen überhaupt noch nicht in der Lage sind, die Galaxis zu kolonisieren und zum anderen überhaupt nicht bestimmbar ist, ob die Kolonisation der Galaxis ein zivilisatorischer Imperativ ist, der grundsätzlich auf alle hinreichend entwickelten Zivilisationen übertragbar ist.
Ja. Wobei sich das "muss" logisch direkt aus den Prämissen gibt. An uns ist des dann, diese Prämissen zu prüfen.
ATGC hat geschrieben:
5. Okt 2018, 09:27
Also ist das alles eigentlich nur sinnfreies Gerede
Aus meiner Sicht nicht, denn es bietet eine immerhin mögliche und interessante Option, über die man nachdenken kann.
ATGC hat geschrieben:
5. Okt 2018, 09:27
Gut für Science Fiction, aber für einen sachlichen Diskurs über Zukunftsoptionen reichlich zweckfrei, weil beliebig.
Wenn du so argumentierst, wäre dann nicht JEDER Diskurs über die Zukunft zweckfrei und beliebig, weil es über die Zukunft nunmal keine Fakten gibt, bevor sie eintrifft? So einfach ist es meine ich nicht. Zukunftsprognosen sind immer Extrapolationen, die mit Unsicherheit behaftet sind. Es kann bei Zukunftsprognosen nur darum gehen, diese möglichst plausibel zu unterfüttern. Die Annahme der Selbstvernichtung bzw. begrenzten Lebensdauer von Zivilisationen ist dabei eine mögliche Option, für und gegen die man auch Hinweise suchen kann.
ATGC hat geschrieben:
5. Okt 2018, 09:27
Das Video transportiert eine andere Botschaft. Dort ist es ein Beweis, dass uns eine finale Katastrophe unmittelbar bevorsteht.
Das Video muss das -als Bericht- so tun, weil das Teilaussage des Konzeptes "großer Filter" ist.
ATGC hat geschrieben:
5. Okt 2018, 09:27
Erbaulich? Was ist an polemischer Panikmache erbaulich?
D.h. du befürchtest ernsthaft, dass sich durch das besagte Konzept und auch dieses Video jemand in Panik versetzen lässt?

Und was ist Polemik?
Polemik (von griechisch πολεμικός polemikós ‚feindselig‘ bzw. πόλεμος pólemos ‚Krieg, Streit‘)[1] bezeichnet einen meist scharfen Meinungsstreit im Rahmen politischer, literarischer oder wissenschaftlicher Diskussionen.
...
Polemisieren heißt, gegen eine (bestimmte andere) Ansicht zu argumentieren. Der Polemiker sucht nicht zwingend den Konsens, sondern versucht im rhetorischen Wettstreit seinen Argumenten zum Durchbruch zu verhelfen (vgl. auch Eristik). Als Gegensatz dazu wird auch die Apologie genannt, obgleich natürlich auch eine solche (die Literatur betreffende) Rechtfertigungs- bzw. Verteidigungsrede durchaus polemisch sein kann.
https://de.wikipedia.org/wiki/Polemik

Lass uns hier wenigstens den Konsens suchen. Ich würde sagen: Wir nehmen sowas nunmal unterschiedlich wahr und fertig. Jedem das Seine. In Ordnung?
ATGC hat geschrieben:
5. Okt 2018, 09:27
Mag sein, aber es wäre eben doch überflüssig, weil es lediglich die Trivialität ausdrückt, dass wir eben nur deshalb da sind, weil es sich zufällig so ergeben hat und es ebensogut auch hätte ganz anders kommen können.
Wenn ich das als Indiz werten kann, dass die Entstehung von Leben, höherem Leben, Intelligenz, Zivilisationen unwahrscheinlich sein könnte, dann finde ich das interessant. Natürlich ist das dann weiter zu prüfen, aber es kann ein Ausgangspunkt sein.
ATGC hat geschrieben:
5. Okt 2018, 09:27
Kleine, billige KI-Drohnen-Schwärme, evtl. selbstreplikations- und selbstreparaturfähig, evtl. incl. menschlicher Genfracht scheinen mir viel eher ein plausibel möglicher Weg in der Zukunft zu sein.

Ist auch nur Science Fiction, aber gut, man darf ja träumen ...
Es ist ein Irrglaube, dass es in der Wissenschaft keine Phantasie, keine Spekulationen und keine Visionen geben darf.
Das genaue Gegenteil ist der Fall! Es geht dort nur darum gut zu phantasieren, gut zu spekulieren und brauchbare Visionen zu entwickeln.
Und natürlich ist das immer nur Ausgangspunkt, der erste Schritt - die harte Arbeit kommt dann immer hinterher.

Zu dem, was du dann an Zitaten zu Gegenargumenten gegen das Konzept "großer Filter" anführst:
Mag sein, dass das manche so sehen, jedem das Seine. Und es lässt sich auch genügend am großen Filter kritisieren, d'accord.
Ich stelle aber immerhin fest: Das Konzept scheint immerhin mindestens so interessant zu sein, dass es Leute gibt, die sich die Mühe der Kritik machen.

Vielleicht sollten wir einmal alle Prämissen des Fermi-Paradoxons in Kurzform auflisten, das wäre für die Analyse hilfreich, dann könnte man jede Einzelprämisse nach Stichhaltigkeit bewerten. Aber nicht hier, das würde diesen Thread sprengen.

Bist du damit einverstanden das Gesagte hier einmal so nebeneinander stehen zu lassen? Ich denke wir haben unsere Positionen genügend erklärt?


Zurück zu "Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit":

Ich sehe, wie glaube ich schon früher gesagt, in der Entwicklung der Menschheit der letzten 10.000 Jahre einen grundsätzlichen, globalen, langfristigen Aufwärtstrend bis heute, der durch eine kurzfristigere und lokalere Wellenbewegung (ein kurzfristigeres und lokaleres Auf-und-Ab) überlagert ist. Diesen Aufwärtstrend trotz aller Rückschläge kann man m.E. an der globalen und langfristigen kuturellen, technischen, kommunikativ-vernetzenden und zivilisatorischen Entwicklung und auch an der Bevölkerungsentwicklung der letzten mindestens 10.000 Jahre festmachen.
In der Wellenbewegung sehe ich, dass wir uns global gerade noch in einer Aufwärtsbewegung befinden, was eine temporäre Abwärtsbewegung in nicht allzu ferner Zukunft nahelegt, dem noch später die nächste Aufwärtsbewegung der nächsten Welle folgen wird.

Ich sehe außerdem eine zunehmende Vernetzung und Technisierung und Verschmelzung von Mensch und Technik. Der Mensch war dabei schon praktisch immer mit seiner Technik in gewisser Weise verschmolzen, auch der Urzeitmensch mit seiner Keule - es spielt im Grunde keine Rolle, ob die Technik bzw. das Werkzeug fest mit dem Menschen verwachsen ist oder implantiert ist oder nicht.
Wichtig ist vielmehr, wie oft der Mensch seine Werkzeuge benutzt, wie viele und prozentual wie lange pro Tag.
Der Urzeitmensch mag dabei seine Werkzeuge vielleicht im Schnitt nur wenige Stunden in der Hand gehalten haben - und es waren wenige.
Heute sind das viel mehr und eine zunehmende Anzahl von Menschen haben manche Werkzeuge (z.B. das Smartphone) praktisch 24h pro Tag am Mann. Wenn man das versucht zu extrapolieren, dann ist es m.E. naheliegend, dass das in Zukunft noch zunehmen wird, das führt uns zum plausiblen Szenario des "totalvernetzten cyborgartigen Menschen". Vor allen Dingen wird die Informations-Vernetzung starke Auswirkungen haben: Mit noch besseren, smarteren und schnelleren Mensch-Technik-Schnittstellen (seien es Implantate, AR-Geräte oder was auch immer) wird die "Datensphäre" eine sich zunehmend real anfühlende, die physische Welt überlagernde Welt bilden.

Als Impression, schaut euch einmal das hier an (ich finde das recht eindrücklich):

HYPER-REALITY
https://www.youtube.com/watch?v=YJg02ivYzSs

oder das hier:

Augmented (hyper)Reality: Domestic Robocop
https://www.youtube.com/watch?v=fSfKlCmYcLc

Natürlich wollen wir nicht unbedingt, dass es so wie in diesem Video kommt, es mag daher vielleicht eher als Warnung verstanden werden - aber etwas in der Richtung wird kommen.
Grüße
seeker


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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von ATGC » 6. Okt 2018, 21:43

Hier stand mal etwas anderes.
Zuletzt geändert von ATGC am 2. Jul 2019, 15:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hypothetische Zukunftsszenarien der Menschheit

Beitrag von Hansen » 7. Okt 2018, 01:28

ATGC hat geschrieben:
6. Okt 2018, 21:43

Das betrifft allenfalls eine zahlenmäßig geringe Elite in den (noch) Wohlstandsnationen. Der große Rest darf nach wie vor auf traditionelle Weise ein analoges Dasein fristen und dem akkumulierten Wohlstand dieser Elite gegen mehr schlechte als rechte Bezahlung zuarbeiten. Aber gut, so lange wie es noch geht, versucht die Bespaßungsindustrie natürlich, noch ein paar Absatzmöglichkeiten zu erschließen. Warum also nicht z.B. so etwas wie ein Ganzkörperkondom erfinden, in das man schlüpft, um in virtuelle Welten abzutauchen, um die Langeweile zu vertreiben? So etwas hatte sich Stanislaw Lem schon mal in den 1960er Jahren als "Phantomatik" ausgedacht und in seinem Buch "Summa technologiae" dargestellt. Kann sein, dass so etwas mal auf den Markt kommt, aber für die ganze Menschheit? Nein, das glaube ich nicht.
So sehe ich es auch. Der Großteil der Menschen der das Leben der Oberen erst ermöglicht wird nicht in die Vorzüge der Technologie kommen. Wenn es sich denn um Vorzüge handelt.

Soilent Green mäßig https://www.imdb.com/title/tt0070723/

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