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Neuer Baustein für neuronale Computer

Wissenschaftsgeschichte, Wissenschaftstheorie bzw. -philosophie, Technik
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Neuer Baustein für neuronale Computer

Beitrag von Frank » 22. Feb 2018, 20:31

„Herkömmliche Computer nutzen voneinander getrennte Module, um Daten zu verarbeiten und zu speichern“, sagt Mark Hersam von der Northwestern University in Evanston. Die Neuronen im Gehirn können dagegen beide Aufgaben zugleich erfüllen. Genau dieses Ziel verfolgten Hersam und seine Kollegen nun mit dem Bau eines neuen Schaltmoduls. Für die Produktion des Memtransistors trugen die Forscher eine sehr dünne Schicht eines speziellen kristallinen Sulfids auf Siliziumdioxid auf. Mit lithografischen Methoden formten die Wissenschaftler filigrane Leitungskanäle in der Sulfidschicht und fügten insgesamt sieben Kontaktelektroden für die elektronische Kontrolle des Moduls hinzu.
https://www.weltderphysik.de/gebiet/tec ... -computer/

Das finde ich jetzt aber extrem aufregend.
Bedeutet das nun , dass KI nun endlich auf realistischere Beine gestellt werden könnte?
Immer das Gefühl zwischen :sp: und :?
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Neuer Baustein für neuronale Computer

Beitrag von positronium » 22. Feb 2018, 21:27

Was die entwickelt haben, erlaubt es, neuronale Netze kompakter als bisher in Hardware zu bauen.
Man kann ein NN ja
- per Software simulieren, was ziemlich rechenaufwendig ist, weil die Parallelisierung nur über parallele Recheneinheiten möglich ist (viele Prozessoren), und diese natürlich in ihrer Zahl begrenzt sind,
- in Hardware umsetzen, indem man z.B. regelbare Widerstände vor die Transistoren schaltet, was aber eine höhere Bauteilezahl erfordert, und damit zu relativ großen Recheneinheiten führt, oder
- wie diese Forscher es getan haben, ein neues Bauteil entwickeln, das Transistoren und Speicher (die regelbaren Widerstände) kombiniert. Eine solche Kombination ist platz- und bestimmt auch energiesparend. Außerdem erlaubt so etwas eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit.
Eines darf man aber nicht vergessen: Ein natürliches neuronales Netz ist auch strukturell flexibel. Ein solches Hardware-NN ist in dieser Hinsicht statisch, es kann nur die Gewichte variieren. Ein per Software simuliertes NN kann beides, aber eben langsamer.

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Re: Neuer Baustein für neuronale Computer

Beitrag von Frank » 23. Feb 2018, 12:39

Ist unser neuronales Netz im Grunde nicht auch statisch?
Natürlich ist es innerhalb des Kopfes auch flexibel, aber dennoch begrenzt.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Neuer Baustein für neuronale Computer

Beitrag von Skeltek » 23. Feb 2018, 13:20

Somit wären wir am Hirntod einer AI angelangt. Man kann von einem entwickelten älteren NN dann ja keine Kopien mehr machen - Zerstörte einzelne Verknüpfungen fallen zunächst nicht auf, bis dann irgendwann das Verhalten komisch zu sein scheint oder das NN dann Neurosen, unlogische Verhaltensweisen oder sonstwas entwickelt und am Ende das ganze Netz durchschmort.
Die plausibelste Erklaerung jedes hinreichend komplizierten Systems ist falsch

Unentscheidbarkeit für Dummies: Dieser Satz ist wahr
oder
Diese Menge hat zwei Elemente: A und B

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Re: Neuer Baustein für neuronale Computer

Beitrag von Frank » 23. Feb 2018, 13:24

Skeltek hat geschrieben:
23. Feb 2018, 13:20
Somit wären wir am Hirntod einer AI angelangt. Man kann von einem entwickelten älteren NN dann ja keine Kopien mehr machen - Zerstörte einzelne Verknüpfungen fallen zunächst nicht auf, bis dann irgendwann das Verhalten komisch zu sein scheint oder das NN dann Neurosen, unlogische Verhaltensweisen oder sonstwas entwickelt und am Ende das ganze Netz durchschmort.
Es wird doch eine Möglichkeit zum Speichern geben?
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Neuer Baustein für neuronale Computer

Beitrag von seeker » 23. Feb 2018, 14:19

Frank hat geschrieben:
23. Feb 2018, 12:39
Ist unser neuronales Netz im Grunde nicht auch statisch?
Natürlich ist es innerhalb des Kopfes auch flexibel, aber dennoch begrenzt.
Ja. Unser neuronales Netz im Kopf ist teil-flexibel, d.h. es können Verbindungen abgebaut werden, neue können hinzukommen, Verbindungen können stärker uns schwächer werden, alles in Grenzen natürlich. Das Gehirn ist umso flexibler, je jünger man ist, deshalb können Gehirnverletzungen im Kindesalter eher wieder ausheilen als im Erwachsenenalter und deshalb ist es schwierig einem alten Hund noch Kunststücke beizubringen.
Grüße
seeker


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Re: Neuer Baustein für neuronale Computer

Beitrag von positronium » 23. Feb 2018, 18:14

Frank hat geschrieben:
23. Feb 2018, 12:39
Ist unser neuronales Netz im Grunde nicht auch statisch?
Natürlich ist es innerhalb des Kopfes auch flexibel, aber dennoch begrenzt.
Möglicherweise ein Missverständnis: Mit "strukturell flexibel" meinte ich nicht eine geometrische Stabilität, sondern dass sich Verbindungen lösen und aufbauen können.

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