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Die Geschlechterillusion

Wissenschaftsgeschichte, Wissenschaftstheorie bzw. -philosophie, Technik
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Frank
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Die Geschlechterillusion

Beitrag von Frank » 11. Nov 2017, 08:01

Warum stelle ich dieses Thema hier rein? Weil es vorgibt wissenschaftlich zu sein, was es nicht ist. Weil Studenten an der Universität Wien schlechtere Benotungen bekommen, wenn ihre Arbeiten nicht im Gendersprech verfasst sind.
Weil hier ohne politische Diskussion, am Parlament vorbei Standards eingeführt werden, die Menschen ideologisch umerziehen sollen.
Ich finde das skandalös.

https://www.nzz.ch/feuilleton/gender-st ... -ld.155119

Autor des Gastkommentares


Axel Meyer ist Professor für Zoologie und Evolutionsbiologie an der Universität Konstanz und Autor u.a. von «Adams Apfel und Evas Erbe: Wie die Gene unser Leben bestimmen und warum Frauen anders sind als Männer» (Bertelsmann, 2015).
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Die Geschlechterillusion

Beitrag von ATGC » 11. Nov 2017, 09:31

Hallo Frank,

ich denke, bereits der Begriff "normal" in Bezug auf die Geschlechtlichkeit ist verfehlt, weil er im Wortbild schon die "Norm" enthält. Aus biologischer Sicht ist es folgerichtig, dass die überwiegende Mehrzahl aller Menschen (im Artikel wird die Zahl 95 Prozent genannt) heterosexuell und eindeutig als Frau oder Mann erkennbar ist. Die kleine Minderheit derjenigen, die von dieser genetischen Reaktionsnorm - wenn ich mal diesen biologischen Fachbegriff heranziehe (schon wieder eine Norm!) - abweichen, sind aus dieser biologischen Sicht heraus "unnormal". Wenn wir statt "normal" den Begriff "üblich" verwenden, wird es vielleicht weniger aufgeladen.

Im Allgemeinen ist es also so, dass Menschen als Junge oder Mädchen geboren werden und sich später zu Frauen bzw. Männern entwickeln, die dann Partner des jeweils anderen Geschlechts haben. Geschlechter sind also in den meisten Fällen tatsächlich biologisch über den Chromosomensatz festgelegt. Die wenigen Menschen, bei denen das nicht so ist, fallen zahlenmäßig nicht so ins Gewicht, dass man das extra zu einem Thema machen müsste - schon gar nicht in Bezug auf die Erziehung im Kindergarten. Wichtig ist vielmehr, dass darauf Wert gelegt wird, dass solche Menschen nicht diskriminiert werden.

Das jüngste Urteil zum "Geschlecht X" - also der Transsexualität - ist richtig und wichtig, aber was da derzeit an den Universitäten an Gender-Studies abläuft, schießt weit übers Ziel hinaus. Problematisch ist, dass sich hier eine Spielwiese zur Profilierung von Akademikern in einem Grade verselbstständigt hat, dass es zum politischen Faktor geworden ist. Daher sind solche Wortmeldungen wie die von Professor Meyer ebenfalls richtig und wichtig, weil der vielfach bereits so bezeichnete "Gender-Wahnsinn" nichts mehr mit den Betroffenen im engeren Sinne (Homosexuelle und Transsexuelle) zu tun hat, sondern eine Debatte ist, die über die Köpfe der dadurch Betroffenen im erweiterten Sinne (also alle, einschließlich der "Normalen") hinweg geführt wird.

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