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Klimaänderung

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Klimaänderung

Beitrag von Alberich » 1. Jan 2016, 23:33

Wie steht man im Forum zur Klimaänderung? Gibt es eine Chance?
Ich denke: GAME OVER!
MfG
Alberich :(
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Re: Klimaänderung

Beitrag von Skeltek » 2. Jan 2016, 10:18

Polarbär stirbt aus: Er pflanzt sich gerade mit Braunbären fort statt einfach einzugehen.
Neue Art verträgt anscheinend nun auch Lachs und dergleichen.
Leider klappt das mit der Ausweichstrategie bei weiterer Erderwärung nur bis zum Äquator. Versuche mir vorzustellen, wie sich ein Polarbär mit einem Kamel fortzpflanzt.
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Re: Klimaänderung

Beitrag von gravi » 2. Jan 2016, 12:31

Die Damen und Herren Politiker haben doch beschlossen, die Erderwärmung auf 2 Grad zu beschränken.
Da kann doch nichts mehr schief gehen - oder? :mrgreen:

Wenn ich mir allein den Rückgang des arktischen Eispanzers betrachte, ja dann weiß ich, weshalb unsere Winter jetzt so mild sind.
Ich befürchte, es wird noch ganz böse werden. Länder wie China, Indien oder Australien scheren sich ja einen Dreck um Klima und Umwelt. Aber Hauptsache, wir packen all unsere Häuser in Styropor ein. Das tut der Erde (oder den Lobbyisten?) richtig gut...

Gruß
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Re: Klimaänderung

Beitrag von Skeltek » 3. Jan 2016, 01:32

@gravi:
Ein Land kann sich nicht scheren, sondern Individuen.
Ob diese von Relevanz sind auf einer globaleren Skala hägt natürlich von deren Machtposition ab.
Aber wenn dieses Kategoriendenken uns schon seit Jahrtausenden nur Nationalismus, Obrigkeitsvertrauen und osmotische Wirtschaftsphilosophie gebracht hat und wir deshalb jetzt auch so denken...
...dann will ich hier mal gleich anschließen und sagen, daß man bei z.B. China, Russland oder dergleichen nicht so argumentieren kann:
Man kann jemanden wirtschaftlich und politisch nicht so sehr in die Ecke und Exististenzfurcht drängen und dann erwarten, dass er auf solche Dinge wie Umweltverschmutzung oder Atommüll-Endlagerung achten muss.

Es kann ja nicht jeder die Industralisierung, Aufschwung, Infrastruktur-Aufbau und Technologie-/Forschungsentwicklung einfach so überspringen wie wir in Europa es getan hatten.
Glaube das wäre alles gar kein Problem, wenn die die ganzen teuren Sachen einfach von uns importieren würden und uns als Austausch billige Lebensmittel liefern - schließlich haben wir noch nie den Nackar streckenweise für 100 Jahre verseucht, oder die Elbe, oder Gorleben :-)
Schade nur, dass wir im Ruhrgebiet keine Kohle mehr fördern können, sonst würden wir denen heute zeigen, wie man den Scheiss völlig ohne Schornsteine nutzen kann :-D
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Re: Klimaänderung

Beitrag von Frank » 3. Jan 2016, 12:32

Skeltek hat geschrieben:@gravi:
Ob diese von Relevanz sind auf einer globaleren Skala hägt natürlich von deren Machtposition ab.
Aber wenn dieses Kategoriendenken uns schon seit Jahrtausenden nur Nationalismus, Obrigkeitsvertrauen und osmotische Wirtschaftsphilosophie gebracht hat und wir deshalb jetzt auch so denken...
Klar,alle in der Vergangenheit waren doof,nur deine Generation hat den Wahn/Unsinn erkannt und zieht mit Glorie in den Elfenbeinturm ein.

Skeltek hat geschrieben:.dann will ich hier mal gleich anschließen und sagen, daß man bei z.B. China, Russland oder dergleichen nicht so argumentieren kann:
Man kann jemanden wirtschaftlich und politisch nicht so sehr in die Ecke und Exististenzfurcht drängen und dann erwarten, dass er auf solche Dinge wie Umweltverschmutzung oder Atommüll-Endlagerung achten muss.
Jo, wenn einer Schuld hat, dann ist es der phöse Westen,also die Industriestaaten,also am besten wir Deutsche. Wir sind schuld an so ziemlich allem was auf der Welt passiert.
Wir sind schuld an den ethnischen Säuberungen in China unter Mao, in Russland unter Stalin, oder das Homosexuelle in Russland unter Putin verfolgt werden. Natürlich war das auch richtig mit der Krim, denn wenn man die Menschen so in die Ecke drängt...........

Skeltek hat geschrieben:@Es kann ja nicht jeder die Industralisierung, Aufschwung, Infrastruktur-Aufbau und Technologie-/Forschungsentwicklung einfach so überspringen wie wir in Europa es getan hatten.
Glaube das wäre alles gar kein Problem, wenn die die ganzen teuren Sachen einfach von uns importieren würden und uns als Austausch billige Lebensmittel liefern - schließlich haben wir noch nie den Nackar streckenweise für 100 Jahre verseucht, oder die Elbe, oder Gorleben :-)
Schade nur, dass wir im Ruhrgebiet keine Kohle mehr fördern können, sonst würden wir denen heute zeigen, wie man den Scheiss völlig ohne Schornsteine nutzen kann :-D
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Es gab eine Zeit wo vieles nicht bekannt war. Heute weis man es aber und Chinesen mit Verlaub scheren sich einen Dreck um den Umweltschutz.
Mit freundlichen Grüßen

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Re: Klimaänderung

Beitrag von Stephen » 3. Jan 2016, 13:24

Für mich persönlich steht fest, dass die Klimaveränderungen zu einem sehr großen Teil auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen sind: basta!
Es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass nur drei Länder (China, USA und Indien) die Hauptschuld (ca. 50%) auf ihre Kappe nehmen müssen, zumindest was die CO2-Emission betrifft.
http://de.statista.com/statistik/daten/ ... -weltweit/

Die BRD steht mit 2,4% Anteil als viertgrößte Industrienation der Welt (nach USA, Japan und China) meiner Meinung nach ganz gut da...
http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/ ... h-neu.html

"Game over?" - wenn ein Mensch 60 Tage keinen Alkohol trinkt und 2 Jahre nicht (mehr) raucht, dann haben sich Leber und Lunge weitestgehend regeneriert. Ob man so ein Rechenexempel auch auf einen Planeten anwenden kann, weiß (und glaube) ich nicht...

Gruß
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Re: Klimaänderung

Beitrag von gravi » 3. Jan 2016, 17:57

Ich denke schon, dass sich das Klima regenerieren kann. Als Beispiel sei einmal das Ozonloch genannt. Seit dem weltweiten Verbot der FCKW erholt es sich nach und nach, wenn auch nur langsam. Doch in einigen Jahrzehnten wird es seine alte Größe wieder hergestellt haben.

Ja, und das CO2 kann durch den Regen ausgewaschen werden - das war schon ein Mal in der frühen Erdgeschichte der Fall. Wenn nur nicht so viel davon (und von vielen anderen Schadgasen) in die Atmosphäre geblasen würde. Eines ist sicher: Die Natur hat Zeit. Mehr als die Menschheit. Wenn diese nämlich nicht langsam intelligenter mit der Umwelt umgeht, sägt sie sich selber den eigenen (Lebens-) Ast ab. Danach kann die Natur sich ans Werk machen und ein funktionierendes Biotop wiederherstellen.

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Re: Klimaänderung

Beitrag von seeker » 3. Jan 2016, 20:40

Game over ist das wahrscheinlich nicht.
Es ist nur so, dass der Planet für die nachfolgenden Generationen ungemütlicher sein wird und auch ärmer.
Wie dramtatisch das werden wird, wird man sehen, das ist die große Frage...
Dass sich die Lebensumstände weltweit ändern werden ist gewiss.
Man muss auch bedenken, dass selbst die unwahrscheinliche Einhaltung eines 2-Grad-Ziels nicht bedeuten würde, dass sich nichts änderte, es würde nur bedeuten, dass es zu "voraussichtlich akzeptablen" schädlichen Auswirkungen kommen würde (was immer das auch heißen mag).

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Re: Klimaänderung

Beitrag von Stephen » 3. Jan 2016, 21:23

Ich hatte mich bei meinem Rechenbeispiel etwas dusselig ausgedrückt, sorry.
Es war so gemeint: ein Mensch kann - wenn er denn will (oder muss) - sofort und konsequent auf Rauchen und Trinken verzichten.
Planet Erde kann aber nicht von heute auf morgen den gesamten Verkehr und die Energieversorgung einstellen.
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Re: Klimaänderung

Beitrag von Skeltek » 4. Jan 2016, 04:11

Frank hat geschrieben: Klar,alle in der Vergangenheit waren doof,nur deine Generation hat den Wahn/Unsinn erkannt und zieht mit Glorie in den Elfenbeinturm ein.
Ist Glorie hübsch und blond? Ich sprach mich gegen Pauschalisierung aus, und du entgegnest mit einer Pauschalisierung. Bereits im Post den du zitiert hast habe ich gesagt, dass die jetzige Generation primär genauso denkt wie die vorhergehenden :)
Ich weiss gar nicht, wie du darauf kommst, dass die Leute heute anders denken würden? Hab ich so gar nicht gesagt.
Versuche gerade eher nur das widerzugeben, was die Querulanten, Querdenker und nörgelnde Minderheit bereits in den beiden Generationen vor meiner gesagt haben - und wir sind heute immer noch in der Minderheit was das Einschätzen der Wichtigkeit des Umweltschutzes angeht.
Die meisten sind für Umweltschutz, lediglich wieviel wir bereit sind dafür aufzugeben oder zu tun variiert.
Frank hat geschrieben: Wir sind schuld an den ethnischen Säuberungen in China unter Mao, in Russland unter Stalin, oder das Homosexuelle in Russland unter Putin verfolgt werden.
Ich wollte nur sagen, dass eine Bedrohung von Außen oft einen Zwang und eine Rechtfertigung dafür schafft in Extreme abzudriften. Das wurde schon immer so gehandhabt... "Der Zweck heiligt die Mittel"
Kein Land lässt sich gerne wirtschaftlich benachteiligen, politisch isolieren, zerstückeln oder durch innere Spannungen gefährden

Eigentlich sollte ich mich zur Krim nicht äußern, da es zu politisch wird, aber entgegenen möchte ich kurz:
Wieviele Menschen sollen auf einen extrem wichtigen Zugang zum Meer/Hafen verzichten, weil einige unzufriedene nicht einfach auswandern? Geographischer Vorteil ist kein Privileg. Würden die Leute dort in der Tundra leben und wären auf Nahrungsmittellieferungen per Schiff von einer Hafenregion abhägig, würden die sich das auch zwei mal überlegen.
Frank hat geschrieben: Schöne strukturierte (linke ?) Welt.
Es gab eine Zeit wo vieles nicht bekannt war.
Vieles war bereits früh bekannt. Schon lange bevor die Grünen gegründet wurden, hatte man sich beschwert. Als man es schlicht nicht einsehen oder zugeben wollte, war es notwendig, dass die "neue Generation" eine eigene Partei dafür gründet.
Strengere Umweltauflagen wurden erst "mode" als andere Länder industriel standfest wurden. Zeitgleich forderte man diese industriel wirtschaftlich gewordenen Länder auf, denselben technologischen ermöglichten Umwelt-Standard wir wir einzuhalten.
Die Anfrage dieser neuen Länder, ob der Westen bereit wäre Umweltschutz- und Filter-Technologie mit ihnen zu teilen wurde abgeschmettert. Der Westen verlangte damals einen zu hohen Preis.
Wir haben die Entwicklung dieser Technologien erstmal finanziert mit dem Gewinn aus der Zeit, als wir noch weniger auf Umwelt geachtet hatten.

Stephen hat geschrieben: Es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass nur drei Länder (China, USA und Indien) die Hauptschuld (ca. 50%) auf ihre Kappe nehmen müssen, zumindest was die CO2-Emission betrifft.
Das ist etwas undifferenziert ausgedrückt. Einem Elefant kann man nicht vorwerfen, dass er das eigene Körpergewicht pro Tag verspeist. Wenn eine Maus pro Tag das doppelte ihres Körpergewichtes verspeist,ist das natürlich weniger...
Habe deinen Link mitverwendet um die Berechnungen durchzuführen.

China:
CO2 Emmision:
28.03%
Fläche:
9.571.302 (4.) km²
Einwohnerzahl:
1.367.485.388 (Juli 2015) (1.)[1]
0.000 002 9 %/km² [CO2 Emmision/Fläche]
0.000 000 02 %/Einwohner [CO2 Emmision/Einwohner]

Germany:
CO2 Emmision:
2.36%
Fläche:
357.340,08 (61.)[2] km²
Einwohnerzahl:
81.292.428 (31. März 2015)[3]
0.000 006 6%/km² [CO2 Emmision/Fläche]
0.000 000 029 %/Einwohner [CO2 Emmision/Einwohner]

Wie man leicht sieht, stößt Deutschland mehr als das doppelte pro Fläche und 50% mehr pro Einwohner aus als China. Wenn man bedenkt, dass China technologisch noch aufholen muss, stehen sie exzelent da im Vergleich zu Deutschland.
Wenn man Windrichtung usw bedenkt, vergasen wir hier die östlichen Länder auch noch mit unserem Ausstoß, während bei China ein Teil des CO2 vom Meer absorbiert wird (Trägt zur Versäuerung der Meere bei, aber das nur nebenbei).
Man könnte das alternativ auch darauf aufrechnen, wieviele Wälder, Naturschutzgebiete und unberührte Landschaft sich diese Länder halten.
Und wo geht eigentlich das Regenwald-Holz seit 50 Jahren überhaupt hin? Sowas ist oft nicht in der Rechnung.
Wiegen 100km² für immer zerstörtes Regenwaldgebiet mehr als 100 Tonnen CO2-Ausstoß?

Will damit nur sagen, dass dieses "schwarz-weiss"-Denken aus der verlinkten Statistik etwas zu einseitig gedacht ist.

Gruß, Skel


ps: Weil es gerade gut hinein passt:
http://www.gmx.net/magazine/wissen/stud ... r-31249280#
Da ist mir CO2 dann schon lieber als das ganze hochgiftige Metal.
Die Uferfläche vom Neckar in Stuttgart ist übrigens immer noch verseucht von der Kokerei aus den 70ern
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/i ... 07f31.html
Gottseitdank ist das meiste von dem hochgiftigen Zeug bereits versickert.
Nun wird zur Zeit der kontaminierteste Teil (94.000 Tonnen) Erdreich abgetragen und abtransportiert um auf Sondermülldeponien zu lagern oder verbrannt zu werden (ja, heute ist man ja schlauer als damals).
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Re: Klimaänderung

Beitrag von Stephen » 4. Jan 2016, 09:48

Yapp, traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast ;)
Auf Bevölkerung und Landesgröße habe ich aber wirklich nicht geachtet sondern mein Augenmerk auf das BIP gelegt und da sieht die Sache eben ganz anders aus; China produziert (grob über den Daumen gepeilt) etwa nur doppelt so viel wie die BRD (7300 Milliarden zu 3600 Milliarden US$ im Jahr) bei mehr als 10-fachem CO2-Austoß...

Das ist das schöne an der Statistik: man kann sie sich nach allen Regeln der Kunst zusammenbasteln ;)

Gruß
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Re: Klimaänderung

Beitrag von gravi » 4. Jan 2016, 19:08

Das Zurechtbiegen von Statistiken, egal von welcher Seite aus man das betrachtet, hilft weder der Erde, dem Klima und schon gar nicht den kommenden Generationen.
Es ist ja ein ganz netter Vergleich, wenn man den pro-Kopf- Ausstoß von Schadstoffen betrachtet. Ich meine jedoch, dass man in diesem Thema das Klima nur global betrachten kann. Was bedeutet, dass man alle Schadstoffe aus Industrie, Haushalten, Individual-, Luft- und Wasserverkehr aufsummieren muss. Von allen Ländern und Kontinenten!
Einzig diese Summe, und das ist bestimmt eine beachtliche Größe, gibt uns eine reelle Aussage.

Gruß
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Re: Klimaänderung

Beitrag von Stephen » 4. Jan 2016, 19:25

Der Weltklimagipfel (für mich rausgeschmissenes Geld) hat gezeigt, dass man nicht willens ist, dieses Thema als ernsthafte Gefahr zu betrachten und jeder weiterhin sein eigenes Süppchen kocht, was Umweltschutz etc. betrifft.
Es ist fast schon als sinnlos zu bezeichnen, wenn sich einige Staaten wirklich Gedanken darüber machen und es den Hauptverursachern am Allerwertesten vorbeigeht.
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Re: Klimaänderung

Beitrag von Frank » 5. Jan 2016, 23:02

Skeltek hat geschrieben:
Ich sprach mich gegen Pauschalisierung aus, und du entgegnest mit einer Pauschalisierung. Bereits im Post den du zitiert hast habe ich gesagt, dass die jetzige Generation primär genauso denkt wie die vorhergehenden :)
Und die nächste Generation wird es wieder genauso tun.
Skeltek hat geschrieben: Ich weiss gar nicht, wie du darauf kommst, dass die Leute heute anders denken würden? Hab ich so gar nicht gesagt.
Versuche gerade eher nur das widerzugeben, was die Querulanten, Querdenker und nörgelnde Minderheit bereits in den beiden Generationen vor meiner gesagt haben - und wir sind heute immer noch in der Minderheit was das Einschätzen der Wichtigkeit des Umweltschutzes angeht.
Die meisten sind für Umweltschutz, lediglich wieviel wir bereit sind dafür aufzugeben oder zu tun variiert.
Die Menschen,die etwas erkennen und es Ernst meinen sind immer in der Minderheit. Ob es nun um die Studentenbewegung,die daraus resultiernden LInksterroristen waren, die Friedensbewegung , oder eben der Umweltschutz.95 % einer Bewegung sind Mitläufer und jedem Modetrend hinterher Läufer.
Und ich muss dich enttäuschen, so gut wie keiner ist bereit großartig etwas aufzugeben-[/quote]
Skeltek hat geschrieben: Ich wollte nur sagen, dass eine Bedrohung von Außen oft einen Zwang und eine Rechtfertigung dafür schafft in Extreme abzudriften. Das wurde schon immer so gehandhabt... "Der Zweck heiligt die Mittel"
Kein Land lässt sich gerne wirtschaftlich benachteiligen, politisch isolieren, zerstückeln oder durch innere Spannungen gefährden.
Um ins Extreme abzudriften findest du immer einen Grund(Genau wie zum Saufen).
Ob es nun die Religion dir es vorschreibt, die Einbildung zu einer überlegenen Rasse zu gehören, oder die Arbeiter/das Fussvolk den Mächtigen gleichstellen zu wollen.
Es ist immer irgendwo Druck,oder ein Grund.
Doof ist nur ,wenn man es sich einredet, man hätte daran Schuld ........
Skeltek hat geschrieben: Eigentlich sollte ich mich zur Krim nicht äußern, da es zu politisch wird, aber entgegenen möchte ich kurz:
Wieviele Menschen sollen auf einen extrem wichtigen Zugang zum Meer/Hafen verzichten, weil einige unzufriedene nicht einfach auswandern? Geographischer Vorteil ist kein Privileg. Würden die Leute dort in der Tundra leben und wären auf Nahrungsmittellieferungen per Schiff von einer Hafenregion abhägig, würden die sich das auch zwei mal überlegen.
Der Vorgang ist einfach und kurz ausgedrückt völkerrechtlich eine Straftat und sonst nix.
Jegliche Erklärungsversuche sind einfach nur lächerlich. Herr Putin nutzt die Gunst der Stunde , um bei einem geschwächten Europa, dass keine funktionierende Armee mehr hat und fast nur noch aus Vegetariern und Radfahrern besteht(Der Satz stammt aus Polen und obwohl ich diese rechten Deppen nicht mag,ist der Satz klasse ) , seine Weltmachstellung wieder auszubauen.
Und das gelingt ihm auch.[/quote]
Skeltek hat geschrieben: Vieles war bereits früh bekannt. Schon lange bevor die Grünen gegründet wurden, hatte man sich beschwert. Als man es schlicht nicht einsehen oder zugeben wollte, war es notwendig, dass die "neue Generation" eine eigene Partei dafür gründet.
Strengere Umweltauflagen wurden erst "mode" als andere Länder industriel standfest wurden. Zeitgleich forderte man diese industriel wirtschaftlich gewordenen Länder auf, denselben technologischen ermöglichten Umwelt-Standard wir wir einzuhalten.
Die Anfrage dieser neuen Länder, ob der Westen bereit wäre Umweltschutz- und Filter-Technologie mit ihnen zu teilen wurde abgeschmettert. Der Westen verlangte damals einen zu hohen Preis.
Wir haben die Entwicklung dieser Technologien erstmal finanziert mit dem Gewinn aus der Zeit, als wir noch weniger auf Umwelt geachtet hatten.
Es hat sich schon sehr viel zum Guten gewendet, wenn man vergleicht zu früher. Allerdings braucht das seine Zeit.


Skeltek hat geschrieben: Wie man leicht sieht, stößt Deutschland mehr als das doppelte pro Fläche und 50% mehr pro Einwohner aus als China. Wenn man bedenkt, dass China technologisch noch aufholen muss, stehen sie exzelent da im Vergleich zu Deutschland.
Wenn man Windrichtung usw bedenkt, vergasen wir hier die östlichen Länder auch noch mit unserem Ausstoß, während bei China ein Teil des CO2 vom Meer absorbiert wird (Trägt zur Versäuerung der Meere bei, aber das nur nebenbei).
Man könnte das alternativ auch darauf aufrechnen, wieviele Wälder, Naturschutzgebiete und unberührte Landschaft sich diese Länder halten.
Und wo geht eigentlich das Regenwald-Holz seit 50 Jahren überhaupt hin? Sowas ist oft nicht in der Rechnung.
Wiegen 100km² für immer zerstörtes Regenwaldgebiet mehr als 100 Tonnen CO2-Ausstoß?

Will damit nur sagen, dass dieses "schwarz-weiss"-Denken aus der verlinkten Statistik etwas zu einseitig gedacht ist.
Ich esse wieder Lachs aus dem Rhein und trinke Biowein aus meiner Heimat.
Aber was ist das schon gegen die Chinesen,die ihre Abgase vom Meer säubern lassen und die fortschrittlichen Kraftwerke aus dem Osten, den wir ersticken..........
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Klimaänderung

Beitrag von Skeltek » 6. Jan 2016, 04:45

@Frank:
Dem meisten kann ich mich nur anschließen.
Und wie gesagt, Krim ist ein etwas komplexes Thema, was dann Osterweiterung der Nato/EU, Blockfreie Staaten und die G77 beinhaltet.
Letztlich möchte jeder sein eigenes Wohl; die Kaufkraftfinanzierung durch Lohnausschüttung, Umweltschutz und der gleichen sollen besser die anderen machen...
Alleine die Tatsache, dass der liebe Gott die Rohstoffe ungleichmäßig auf der Erde verteilt hat macht uns zu große Probleme.
Und die Araber rücken mit unserem Öl so ungerne heraus :-)
Grenzen dienen dazu, die eigenen Interessen gegen andere zu schützen.
Leider ist das mit dem Umweltschutz damit verknüpft: Was man in seinem eigenen Land macht, geht keinen anderen etwas an, auch wenn die ganze radioaktive Sülze, der Smog und Abfall andere mitverseucht...
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Re: Klimaänderung

Beitrag von Alberich » 19. Jan 2016, 00:00

Gott sei Dank, dass wir uns hier nur um den Kosmos kümmern.
:mrgreen:
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Re: Klimaänderung

Beitrag von seeker » 10. Feb 2016, 13:57

Wunderbar!

Oberster Gerichtshof stoppt Obamas Klimapläne
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 61750.html

Das Problem ist, dass kurzfristige finanzielle Interessen zu sehr im Vordergrund stehen... seufz!
Die Zivilisation ist ein Schiff, das ohne Pläne gebaut wurde und führerlos dahinschlingert. Es fehlt ihr an spiritueller Verbundenheit, mit deren Hilfe sie bewusst einen Kurs hätte wählen können, der eben nicht in die Katastrophe mündet. Stattdessen lässt man sich von den Strömungen zufälliger Entdeckungen treiben und vertraut blindlings den Angeboten, die kurzfristig größtmöglichen Profit versprechen. Wir haben uns auf ein Spiel mit der Natur eingelassen und dabei eine Partie nach der anderen gewonnen. Aber wir lassen uns derart in die Konsequenzen unserer Siege verwickeln, dass statt einer vernünftigen Strategie nur vordergründige Taktik betrieben wird.
Stanislaw Lem

Lem trifft den Nagel auf den Kopf. Es ist einfach traurig...

Gruß
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Re: Klimaänderung

Beitrag von gravi » 10. Feb 2016, 19:31

Es ist wirklich nur traurig, wenn man sieht, wie die Menschheit mit der erkannten Gefahr umgeht: "Nach uns die Sintflut, Hauptsache unsere Gewinne sind gut". So in etwa würde ich die Haltung derjenigen umschreiben, die in der Lage wären, der Gefahr aktiv zu begegnen. Ob Eskimo, Buschmann, Busfahrer oder Hartz4- Empfänger: Die alle können nicht an der Schraube drehen - jedenfalls nur in allergeringstem Maß. Die es aber könnten, haben andere Interessen.

Ach, sehen wir die Sache doch mal positiv: Ohne Treibhausgase hätten wir hier eine mittlere Temperatur von -18°C. Da fahre ich doch gleich lieber noch 'ne Extrarunde um den Block... :devil:

Gruß
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Re: Klimaänderung

Beitrag von Stephen » 11. Feb 2016, 02:12

2% der Erdbevölkerung besitzen über die Hälfte des "Globalen Vermögens".
Weniger als 0,01% bestimmen, wo es lang geht.
Da ist jeder weitere Kommentar überflüssig...
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Re: Klimaänderung

Beitrag von Frank » 11. Feb 2016, 09:11

Stephen hat geschrieben:2% der Erdbevölkerung besitzen über die Hälfte des "Globalen Vermögens".
Weniger als 0,01% bestimmen, wo es lang geht.
Da ist jeder weitere Kommentar überflüssig...
Wer ,oder Wieviele sollen denn bestimmen wo es lang geht?
Mit freundlichen Grüßen

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Re: Klimaänderung

Beitrag von Stephen » 11. Feb 2016, 10:27

Frank hat geschrieben:Wer ,oder Wieviele sollen denn bestimmen wo es lang geht?
Ein Beispiel:
Wenn Politiker eine Quote für den Fischfang festlegen, dann ist das richtig. Aber die Fischer sind sauer...
Wenn Politiker (Japan) den Walfang erlauben, dann ist das hirnrissig. Aber die Fischer sind zufrieden...

Es ist wirklich nicht einfach, alles unter einen Hut zu bekommen. Aber mir fehlen bei vielen Entscheidungen Intelligenz, Voraussicht und Uneigennützigkeit.
Wenn es nach mir ginge, müsste es viel mehr Volksabstimmungen geben...
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Re: Klimaänderung

Beitrag von Frank » 11. Feb 2016, 10:40

Stephen hat geschrieben:
Frank hat geschrieben:Wer ,oder Wieviele sollen denn bestimmen wo es lang geht?
Ein Beispiel:
Wenn Politiker eine Quote für den Fischfang festlegen, dann ist das richtig. Aber die Fischer sind sauer...
Wenn Politiker (Japan) den Walfang erlauben, dann ist das hirnrissig. Aber die Fischer sind zufrieden...

Es ist wirklich nicht einfach, alles unter einen Hut zu bekommen. Aber mir fehlen bei vielen Entscheidungen Intelligenz, Voraussicht und Uneigennützigkeit.
Wenn es nach mir ginge, müsste es viel mehr Volksabstimmungen geben...
Was dabei rauskommt, wenn man viel zu viele mitbestimmen lässt, siehst du ja an den Weltklimagipfeln :roll: :wink:

Willst du wirklich das jemand, der zu blöd ist für den Hauptschulabschluss , dass gleiche Stimmrecht hat wie du?(Das kannst du deiner Oma erzählen :mrgreen: )

https://www.youtube.com/watch?v=WxYwl5OiT6I
Mit freundlichen Grüßen

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Re: Klimaänderung

Beitrag von Stephen » 11. Feb 2016, 11:01

Nicht schlecht, der Volker Pispers...
Aber ich bleibe dabei: ich traue niemandem, der sich sein Gehalt (Diät) selber festlegen darf :mrgreen:
Die Demokratie beruht auf drei Grundpfeilern: Der Freiheit der Gedanken, der Freiheit der Rede und der Klugheit, beides nicht zu gebrauchen.
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Re: Klimaänderung

Beitrag von Frank » 11. Feb 2016, 11:12

Stephen hat geschrieben:Nicht schlecht, der Volker Pispers...
Aber ich bleibe dabei: ich traue niemandem, der sich sein Gehalt (Diät) selber festlegen darf :mrgreen:

Wieso,ich lege meines auch selbst fest... :mrgreen:
Mit freundlichen Grüßen

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Re: Klimaänderung

Beitrag von Stephen » 11. Feb 2016, 12:06

Deswegen habe ich auch noch Diät in Klammern dahinter gesetzt ;)

Aber Scherz beiseite - wenn jemand im Parlament nur die Aufgabe hat, alle paar Wochen mal ein Arm hochzuheben bei einer Abstimmung und dafür einen Haufen Kohle verdient, dann ist mir das alles suspekt...

Ich vertraue der Stimme der "einfachen Menschen", die hart arbeiten müssen, mehr. Die haben wenigstens noch einen Realitätsbezug.

Aber ich glaube, jetzt sind wir (wieder mal) vom Thema abgekommen :roll:
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