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Variation der Naturgesetze

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Pippen
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Variation der Naturgesetze

Beitrag von Pippen » 17. Jun 2015, 18:39

Was ist da der aktuelle Stand? Kann man in Einzelfällen Variationen in der Zeit oder im Ort nachweisen? Ich bin argwöhnisch, dass wir so selbstsicher davon ausgehen, dass die Naturgesetze immer und überall gleich gelten. Beim Elektromagnetismus gabs da wohl mal was...Gravitation wäre auch spannend, nicht auszudenken was wäre, wenn die Gravitation zB am Anfang des Urknall anders wirkte als heute.

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Re: Variation der Naturgesetze

Beitrag von tomS » 17. Jun 2015, 22:14

Im Rahmen der Stringtheorie folgen die Werte diverser "Konstanten" als Vakuumerwartungswert von Feldern, die sich im Laufe der Zeit ändern. Nachweise dafür gibt es jedoch keine.
Gruß
Tom

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Siggi

Re: Variation der Naturgesetze

Beitrag von Siggi » 18. Jun 2015, 01:48

@Pippen,

ich weiss momentan nicht genau worauf Du hinauswillst. Du verbindest viele Themen in einem Satz. Naturgesetze dürften lt. unserer Erkenntnis überall die gleichen sein zumindest im hier und jetzt. Diese Gesetze die wir selber geschaffen haben durch Beobachtungen und der Regelmässigkeit derselbigen sehen wir als konstant an. Das ist erstmal eine gute Grundlage um Vorhersagen machen zu können. Darum geht es doch.
Wenn Du jetzt noch den Urknall als Bsp. in Deiner Ausführung heranziehst, da wirst Du wohl recht haben eben dass dort dann andere Gesetzmässigkeiten zum tragen gekommen sind. Das ist der momentane "Ist-Zustand". Damit können wir gut leben und was vorher war und nacher kommt ist vlt. nicht mehr so wichtig weil wir es sowieso nicht erleben werden.

Aber interessant ist es schon.

lg

Siggi :D

Pippen
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Re: Variation der Naturgesetze

Beitrag von Pippen » 18. Jun 2015, 23:41

Der Hintergrund ist u.a. folgender: Noch immer hat man keine dunkle Materie gefunden, sondern folgert sie ausschließlich indirekt über ihren Gravitationseffekt. Das ist methodisch natürlich gefährlich. Was, wenn es gar keine dunkle Materie gibt, sondern wenn die Gravitation an unterschiedlichen Orten schlicht unterschiedlich wirkt? Dort, wo wir dunkle Materie vermuten könnte genauso gut das Gravitationsgesetz schlicht anders sein ("dunkle Gravitation"). Der Raum wäre dann halt diskret, d.h. es gäbe Raum wo die uns bekannte Gravitation wirkt und es gäbe Raum, wo sie sich anders auswirkt. ME wäre das eine plausible Alternative zur dark matter-Hypothese. Oder wären die Konsequenzen diegleichen? Immerhin hätte dann das Universum wesentlich weniger Masse....

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Re: Variation der Naturgesetze

Beitrag von Marcel » 19. Jun 2015, 10:37

Ist ein interessanter Gedanke. Die frage ist nur, wenn das wirklich der Fall sein sollte, dass der Raum an verschiedenen Stellen andere Auswirkung von verschiedenen Kräften aufweißt, warum wir dann so erfolgreich mit der bisherigen Annahme sind, dass alles überall gleich wirkt.
des Weiteren, müsste dann auch eine neue Version der Sturkturbildung gefunden werden, da diese durch die DM Hypothese eine Ursache aufweißt. Und diese Struktur scheint mir nicht gegeben zu sein, wenn die Gravitation wo anders anders wirkt.
Mit freundlichen Grüßen
Marcel

positronium
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Re: Variation der Naturgesetze

Beitrag von positronium » 19. Jun 2015, 11:26

Wenn Gravitation je nach Ort unterschiedlich wirken würde, müsste es dafür einen Grund geben... Der könnte letztendlich in DM liegen. :wink:

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Re: Variation der Naturgesetze

Beitrag von Frank » 19. Jun 2015, 12:14

positronium hat geschrieben:Wenn Gravitation je nach Ort unterschiedlich wirken würde, müsste es dafür einen Grund geben... Der könnte letztendlich in DM liegen. :wink:
Könnte hätte,müsste,vieleicht, wenn das , dann dies......etc.

Weiter forschen und Stück für Stück weitermachen.(Wir irren uns empor). Die allseeligmachende Lösung ist noch ganz weit weg und wer weis schon , ob sie überhaupt existiert.

Wer weis schon ob die Dinge so sind wie sie uns erscheinen.

https://www.youtube.com/watch?v=f6m3J4JtJ3Q


:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Variation der Naturgesetze

Beitrag von Pippen » 19. Jun 2015, 18:54

positronium hat geschrieben:Wenn Gravitation je nach Ort unterschiedlich wirken würde, müsste es dafür einen Grund geben... Der könnte letztendlich in DM liegen. :wink:
oder darin, dass die vier Grundkräfte und somit auch die Gravitation volatiler sind als wir denken. War es nicht Einstein's Genialität den bis dahin unantastbaren Raum 'veränderlich und dynamisch' zu machen? Wie wäre es, wenn wir uns an die letzte Bastion des Unantastbaren machen und auch sie flexibilisieren: an die Naturgesetze!

@marcel: Astrophysikalisch sind wir doch nicht wirklich erfolgreich. Das astrophysikalische Modell des Universums gleicht einem geflickten Fahrradreifen: Inflation, dark matter, dark energy. Das sind alles Zusatztheorien, um die Haupttheorie (ART, Urknall) zu retten. Die QM ist da wesentlich stringenter, oder täuscht das?

Die Annahme, unsere Naturgesetze gelten überall und ewiglich gleich, wo wir sie doch nur auf der Erde wahrnehmen/messen können, ist so bockoptimistisch, dass es schon fast zu schön scheint, um wahr zu sein^^.

positronium
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Re: Variation der Naturgesetze

Beitrag von positronium » 19. Jun 2015, 19:08

Pippen hat geschrieben:
positronium hat geschrieben:Wenn Gravitation je nach Ort unterschiedlich wirken würde, müsste es dafür einen Grund geben... Der könnte letztendlich in DM liegen. :wink:
oder darin, dass die vier Grundkräfte und somit auch die Gravitation volatiler sind als wir denken.
Aber wie könnte man dann Messergebnisse erklären, wie sie z.B. in der Grafik auf Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Ma ... _.28CDM.29) zu sehen sind? Dabei handelt es sich ja nicht wie im Fall der Galaxienrotation um ein (scheinbar) rein abstandsabhängiges Phänomen, sondern um eine Eigenschaft, die durch eine Massenverteilung beschrieben werden kann.

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Re: Variation der Naturgesetze

Beitrag von gravi » 19. Jun 2015, 19:17

Hinsichtlich der Gravitation gibt es ja auch die MOND- Hypthesen (Modified Newtonian.. selber mal googeln!), die derzeit wieder etwas neuen Aufschwung gewinnen.

Auch gab und gibt es Überlegungen, ob die Lichtgeschwindigkeit zum Start des Universums nicht auch mal anders gewesen sein könnte (siehe z.B. "Schneller als die Lichtgeschwindigkeit" von
João Magueijo, sehr lesenswert).

Wie auch immer, bis heute können wir keine Variationen erkennen - vielleicht hat die Natur auch gar keine vorgesehen...

Gruß
gravi
Unser Wissen ist ein Tropfen. Was wir nicht wissen, ist ein Ozean.
Sir Isaac Newton

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