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Existenz wie, warum

Jenseits des etablierten Standardmodells der Elementarteilchenphysik und der Allgemeinen Relativitätstheorie, d.h. Quantengravitation, Supersymmetrie und Supergravitation, Stringtheorien...
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Existenz wie, warum

Beitrag von Trasceiver » 1. Jun 2014, 23:57

Das Sein ist ein Zeitfenster aus Illusion dass das ewige Nichts in seiner immer währenden Eigenschaft als Lichtblitz bestätigt. Denn in der Vergänglichkeit des Lichtblitzes ( Flash time ) bestätigt sich lediglich das Nichts in dem wahren ewigen Bestehens.
Zuletzt geändert von Trasceiver am 2. Jun 2014, 22:42, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Existenz wie, warum

Beitrag von seeker » 2. Jun 2014, 00:24

Hmm... ein recht seltsamer Einstieg in ein wissenschaftlich geprägtes Forum, wie ich finde.
Ich weiß nicht recht, was ich mit dem Text anfangen soll?
Was möchtest du hier in diesem Forum, Trasceiver?
Möchtest du etwas darüber erfahren, was uns die moderne Physik zu all dem sagt und evtl. dazu diskutieren und lernen oder möchtest du uns vielleicht nur die allseligmachende Letztwahrheit mitteilen?

Ich bin etwas verwirrt... :-?
Magst du uns nicht zunächst etwas über dich erzählen und warum du in dieses Forum gekommen bist?
Das würde zumindest mir helfen.

Beste Grüße
seeker
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Re: Existenz wie, warum

Beitrag von Skeltek » 2. Jun 2014, 01:48

Wenn ich das richtig vestanden habe handelt der Text von der Genese komplexer Strukturen durch eine Symmetrie von Potential zwischen zwei diametralen Polen entlang einer zusätzlichen Achse der Raumzeit? Trotzdem ist nur das dazwischen existent.
Das ist wohl das einzige Drittel des Textes der für mich einen Sinn ergibt.

Ich denke wenn man seine Gedanken in Prosa aufschreibt sollte man erläutern, wie man von Realität zu Gedanken/Rückschlüssen kommt und nicht Gedankenspiele darstellen und versuchen sie danach auf die Realität zu übertragen(so wirkt es jedenfalls)
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Re: Existenz wie, warum

Beitrag von Trasceiver » 2. Jun 2014, 12:50

Hallo seeker,
was bereits wissenschaftlich ergündet wurde bekommt man in Dokomentationen mitgeteilt man findet dies in den Medien zur genüge.
Wenn alle nur das Erwiesene als das einzig Richtige aktzeptieren dann wären wir heute noch weit zurück. ich suche Personen die einer seits visionär denken anderer seits dies philosophisch angehen.
Ich bin mir noch nicht sicher ob ich da die richtige Plattform gefunden habe.

seeker hat geschrieben:Hmm... ein recht seltsamer Einstieg in ein wissenschaftlich geprägtes Forum, wie ich finde.
Ich weiß nicht recht, was ich mit dem Text anfangen soll?
Was möchtest du hier in diesem Forum, Trasceiver?
Möchtest du etwas darüber erfahren, was uns die moderne Physik zu all dem sagt und evtl. dazu diskutieren und lernen oder möchtest du uns vielleicht nur die allseligmachende Letztwahrheit mitteilen?

Ich bin etwas verwirrt... :-?
Magst du uns nicht zunächst etwas über dich erzählen und warum du in dieses Forum gekommen bist?
Das würde zumindest mir helfen.

Beste Grüße
seeker

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Re: Existenz wie, warum

Beitrag von Trasceiver » 2. Jun 2014, 13:14

Hallo Skeltek,
Der Text sind rein eigene Gedanken dafür benutzte ich keine Vorlage.
Wissenschaftlich ergründetes ist nicht meine Suche, ging es nur darum wäre die Menschheit schon längs stecken geblieben. Wie oft musste schon " Wissen und Lehren" über Bord geworfen werden.
Um Neues zu finden oder ergründen bedarf es zuerst visionären denkens und philosophischen herangehens. Ab dem Urknall kann die Wissenschaft schon gut erklären, nur über das zuvor und danach und den Antrieb dazu und warum überhaupt bisher nicht oder glaubst Du an den großen Geist der das angeschpst haben soll ?
Ob ich auf dieser Plattform geeignete Diskusionspartner finde weiß ich noch nicht.
Skeltek hat geschrieben:Wenn ich das richtig vestanden habe handelt der Text von der Genese komplexer Strukturen durch eine Symmetrie von Potential zwischen zwei diametralen Polen entlang einer zusätzlichen Achse der Raumzeit? Trotzdem ist nur das dazwischen existent.
Das ist wohl das einzige Drittel des Textes der für mich einen Sinn ergibt.

Ich denke wenn man seine Gedanken in Prosa aufschreibt sollte man erläutern, wie man von Realität zu Gedanken/Rückschlüssen kommt und nicht Gedankenspiele darstellen und versuchen sie danach auf die Realität zu übertragen(so wirkt es jedenfalls)

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Re: Existenz wie, warum

Beitrag von Skeltek » 2. Jun 2014, 14:00

Ich sagte nur:
Die Hälften einer Eierschale sollten zueinander passen. Sonst war es nicht dasselbe Ei.
Gedanken sind Spiegelbild der Wirklichkeit und haben ohne eine Verbindung dazu keinen Bezug.
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Re: Existenz wie, warum

Beitrag von seeker » 2. Jun 2014, 15:38

Trasceiver hat geschrieben:Ich bin mir noch nicht sicher ob ich da die richtige Plattform gefunden habe.
Das weiß ich leider auch noch nicht.
Trasceiver hat geschrieben:was bereits wissenschaftlich ergündet wurde bekommt man in Dokomentationen mitgeteilt man findet dies in den Medien zur genüge.
Glaubst du, dass das ausreicht um den wissenschaftlichen Stand halbwegs vernünftig beurteilen zu können? Falls ja, liegst du falsch. Das reicht bei weitem nicht.
Trasceiver hat geschrieben:ich suche Personen die einer seits visionär denken anderer seits dies philosophisch angehen.
Nichts dagegen.
Dazu reicht es aber nicht aus eine Alternativtheorie auf dem Level von Popwiss.-Dokus zu entwicklen. Wir brauchen dazu viel mehr.
Alles was in dem Bereich gesagt werden kann ist naturgemäß eh Spekulation, da nicht überprüfbar/beweisbar. Das sollte uns allen von vorne herein klar sein.
Es kann also hier nur darum gehen gut zu spekulieren.
D.h. auch, dass jede Spekulation verträglich mit dem sein sollte, was man von den NW her schon weiß.
Dazu ist es notwendig einigermaßen genau zu verstehen, was man schon weiß.
Ich bin ehrlich gesagt bei deinem obigen Text noch nicht zu der Überzeugung gelangt, dass das bei dir schon so weit ist.
Jedenfalls kann man nicht die gesamte Teilchenphysik auf Elektron, Neutron und Proton herunterbrechen und daraus eine Art ToE oder Welterklärung gewinnen wollen.
Das ist mit der Physik nicht verträglich.

Es stimmt ja nicht einmal, dass gilt: Elektron + Proton -> Neutron
Das ist falsch.

Richtig ist:
Elektron + Proton -> Neutron + Elektron-Neutrino + Energie

Und das ist nur einer von vielen Punkten, die anzumerken wären...
Ich glaube daher, dass es besser wäre, wenn wir zunächt einmal über die Standardphysik sprechen würden und was du über deren Erkenntnisse zu wissen glaubst - und ob das dort alles so ist, wie du derzeit glaubst: Wir sollten das Punkt für Punkt überprüfen.
Das könnte man -als Angebot- hier sicherlich tun, wenn du magst.

Umgekehrt: An wilden Spekulationen ohne richtige Grundlage will ich mich allerdings nicht beteiligen.

Was willst du?

Grüße
seeker
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Re: Existenz wie, warum

Beitrag von Trasceiver » 2. Jun 2014, 17:10

Es gab eine Zeit da galt nur die Erde ist eine Scheibe, wer behauptete diese sei rund und kugelförmig wurde verbrannt.
Man möge mich auf diesem Forum verbrennen dies wäre allemal unbedeutend in Bezug auf den letzten Absatz meines Textes.
Übrigens der Zusammenhang der elementaren Ladungen sind in meinem Text nicht gemeint sondern der Zustand davor als Diese noch nicht gab.
Gruß Trasceiver

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Re: Existenz wie, warum

Beitrag von seeker » 2. Jun 2014, 17:41

Trasceiver hat geschrieben:Es gab eine Zeit da galt nur die Erde ist eine Scheibe, wer behauptete diese sei rund und kugelförmig wurde verbrannt.
Sorry, aber solche Argumentation ist auch typisch für Verschwörungstheoretiker.
In die Ecke willst du doch nicht - oder?
Außerdem ist das aus meiner Sicht eine böswillige Unterstellung, die einfach nicht stimmt.
Hier sind keine Dogmatiker vertreten, die an irgendetwas um jeden Preis festhalten wollen.
Im Gegenteil sind wir für sachliche Argumente immer offen!

grüße
seeker
Grüße
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Re: Existenz wie, warum

Beitrag von Skeltek » 2. Jun 2014, 17:54

Aber eine Scheibe ist doch rund? ^^
Gestern mittag wurden 12 Menschen auf dem Domplatz öffentlich verbrannt, weil sie sich unter schwerster Folter den perversen Irrglauben die Erde sei eine Scheibe nicht abschwören wollten.
Die Anwälte der Betroffenen kündigten ein Berufungsverfahren an und werden Anfang nächster Woche vermutlich ebenfalls verbrannt :-)
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Re: Existenz wie, warum

Beitrag von Trasceiver » 2. Jun 2014, 22:59

Skeltek hat geschrieben:Aber eine Scheibe ist doch rund? ^^
Gestern mittag wurden 12 Menschen auf dem Domplatz öffentlich verbrannt, weil sie sich unter schwerster Folter den perversen Irrglauben die Erde sei eine Scheibe nicht abschwören wollten.
Die Anwälte der Betroffenen kündigten ein Berufungsverfahren an und werden Anfang nächster Woche vermutlich ebenfalls verbrannt :-)
Ha jo,
vorher wurde der Domplatz geräumt und weiträumig abgesperrt damit die Menschheit nichts mitbekommt,
und Humor haben wir keinen.
Ha,ha,ha

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Re: Existenz wie, warum

Beitrag von FKM » 2. Jun 2014, 23:56

Skeltek hat geschrieben:Aber eine Scheibe ist doch rund? ^^
Gestern mittag wurden 12 Menschen auf dem Domplatz öffentlich verbrannt, weil sie sich unter schwerster Folter den perversen Irrglauben die Erde sei eine Scheibe nicht abschwören wollten.
Die Anwälte der Betroffenen kündigten ein Berufungsverfahren an und werden Anfang nächster Woche vermutlich ebenfalls verbrannt :-)
Also im Mittelalter wurde nicht verbrannt, wer die Erde für eine Kugel hielt. Man durfte nur nicht in Frage stellen, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums sei. Im 13. Jahrhundert glaubten die Gelehrten an die 9 Kristallsphären. Interessanterweise hatte ein Gelehrter namens Grosseteste die Theorie so präzise formuliert, dass sie heute als mathematisches Urknall-Modell simuliert werden konnte: http://www.spektrum.de/alias/mittelalte ... en/1282477

Diese Simulation hatte 4 frei Parameter, und nur ein schmaler Wertebereich führte zu den "beobachteten" 9 "perfekten" Sphären. Göttliche Fügung oder Multiversum? Die zweite Alternative zu behaupten, hätte dann tatsächlich wohl zum Scheiterhaufen geführt.

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Re: Existenz wie, warum

Beitrag von seeker » 3. Jun 2014, 13:01

Trasceiver hat geschrieben:Das Sein ist ein Zeitfenster aus Illusion dass das ewige Nichts in seiner immer währenden Eigenschaft als Lichtblitz bestätigt. Denn in der Vergänglichkeit des Lichtblitzes ( Flash time ) bestätigt sich lediglich das Nichts in dem wahren ewigen Bestehens.
Das immerhin ist kein uninteressanter Gedanke und kann man m. E. so vermuten.
Nur: Was hilft es? Man kann es ja nicht überprüfen. Es könnte auch anders sein.
Zusätzlich besteht die große Schwierigkeit genau zu definieren, was man da überhaupt meint, Wort für Wort:
Was ist "Nichts"? Was ist "ewig"? Was ist "Bestehen"? Was ist "Illusion"? Was ist "wahr"? usw.

Letztlich geht es nicht darum wie die Natur an sich ist, sondern darum wie wir die Natur in unserem Geiste ordnen, denn:
Jede Aussage ist eine Aussage - nicht mehr und nicht weniger!
(Vorsicht! Diese Aussage wiederum hat in ihrer Einfachheit eine gewisse nicht-triviale Tiefe, die man erst einmal verstehen und wirken lassen sollte.)

Grüße
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Re: Existenz wie, warum

Beitrag von deltaxp » 3. Jun 2014, 14:12

Trasceiver hat geschrieben:Hallo seeker,
was bereits wissenschaftlich ergündet wurde bekommt man in Dokomentationen mitgeteilt man findet dies in den Medien zur genüge.
Wenn alle nur das Erwiesene als das einzig Richtige aktzeptieren dann wären wir heute noch weit zurück. ich suche Personen die einer seits visionär denken anderer seits dies philosophisch angehen.
Ich bin mir noch nicht sicher ob ich da die richtige Plattform gefunden habe.
meine meinung: eher nicht. hier geht es um moderne natur-wissenschaftliche erkenntnisse und versuche diese auch dem interssierten Laien zugänglich zu machen. sicherlich gibt es dabei auch mal die eine oder andere philosophische diskussion, aber eher im erkennnistheoretischem sinne, weniger im fundamental philosophischen 8aber auch das kommt vor). insbesondere hört sich dein einstieg auch für mich nicht sehr philosophisch im sinne der philosophie als wissenschaft an.

Warum ?
Trasceiver hat geschrieben:Das Sein ist ein Zeitfenster aus Illusion dass das ewige Nichts in seiner immer währenden Eigenschaft als Lichtblitz bestätigt. Denn in der Vergänglichkeit des Lichtblitzes ( Flash time ) bestätigt sich lediglich das Nichts in dem wahren ewigen Bestehens.
ein Lichtblitz ist definitiv nicht nichts sondern ein elektromagnetischer Impuls bestehend aus Photonen, welche die anregungsquanten des elektromagnetischen feldes sind. deine beschreibung des "Seins als Zeitfenster aus Illusion" hört sich für mich sehr bezogen auf den Menschen und seiner endlichen Existens als offenen thermodynamisches informationsverarbeitendes Nichtgleichgewichts-Systems an, somit nicht objektiv unabhängig vom bewusstsein. dein "Nichts" ist ebenfalls unspezifiziert. im physikalischen sinn ist nichts der niedrigste energiezustand der physikalischen Felder (Vacuuum-Erwartungswert, und selbst da gibt es aufgrund der Heisenbergschen Unschärferelation Quantenfluktuationen. In der Tat ist es möglich, ein Universum mit der Gesamtenergie 0 daraus zu erzeugen durch irgendeine gegeignete Fluktuation. Ob das tatsächlich so war, steht auf einem anderen Blatt. Wissen tun wir jedoch, dass unser Universum im beobachbaren Bereich in hohem Maße flach ist. Das wurde gemessen. Damit ist die Gesamtenergie im rahmen der messgenauigkeit mit 0 verträglich. Denn nur in einem flachen Universum wird die positvie Energie der Materie genau durch durch die negative Energie der Gravitation kompensiert. Der ultimative free lunch. Vielleicht hilft dir das ja weiter.

Ansosnten weiss ich nicht, was dein Eingangspost bezwecken soll, zumal er keine Frage sondern ein naturwissenschaftlich unklares statement ist, aber du kannst dir sicher sein: verbrannt wird hier niemand. aber die gefahr sich "die finger zu verbrennen" ist natürlich allgegenwärtig :P

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Re: Existenz wie, warum

Beitrag von gravi » 3. Jun 2014, 19:32

Trasceiver hat eingesehen. dass unser Forum nichts für ihn ist - und hat sich selber deaktiviert.
Was ich nicht bedaure...

Die Frage ist nun, soll diese Diskussion hier überhaupt noch weitergeführt werden - oder soll ich den thread löschen?

Gruß
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Re: Existenz wie, warum

Beitrag von FKM » 4. Jun 2014, 22:45

Der Spruch, den Trasceiver hinterlassen hat, empfinde ich als interessanten Denkanstoß. Deswegen: bitte nicht löschen.
Trasceiver hat geschrieben:Das Sein ist ein Zeitfenster aus Illusion dass das ewige Nichts in seiner immer währenden Eigenschaft als Lichtblitz bestätigt. Denn in der Vergänglichkeit des Lichtblitzes ( Flash time ) bestätigt sich lediglich das Nichts in dem wahren ewigen Bestehens.
Für mich ist die Aussage eher philosophisch-religiöser Natur. Wenn ich Sein im Sinne von Bewusstsein (cogito ergo sum) und Licht nicht als elektromagnetische Strahlung verstehe, dann ergibt der Spruch für mich schon Sinn. Allerdings sind solche Gedanken keineswegs neu, eher zeitlos. Monty Python hat es einmal so ausgedrückt:
The Bright Side Of Life hat geschrieben: You know, you come from nothing
- you're going back to nothing.
What have you lost? Nothing
Den Gedanken, dass Zeit (und freier Wille) eine Illusion sei, findet man auch in Artikeln aus Spektrum der Wissenschaft.
Warum kann man sich an die Vergangenheit, nicht aber an die Zukunft erinnern? (Hawking, Penrose)
Wenn Zeit eine Illusion ist, wer oder was wird da getäuscht?

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Re: Existenz wie, warum

Beitrag von Skeltek » 5. Jun 2014, 04:35

Eigentlich war der Thread für mich abgehackt, aber wenn du es wissen willst:
Illusion soll nicht täuschen, sie kann unter Umständen Selbstzweck sein, wodurch der Begriff "Illusion" eigentlich fehl am Platz ist, da er eine negative Wirkung vortäuscht. Aus Gedanken kann man ja auch lernen, obwohl sie zunächst keine unmittelbaren Konsequenzen in der umgebenden Realität aktiv verursachen; trotzdem sind Gedanken so gesehen sinnvoll. Sie generieren virtuelle Erfahrung und damit Einsichten.

Könnte ich einen Teil meines Bewusstseins abspalten, ohne das die Paralellen an Qualität verlieren, würde ich jeden Weg den ich im Leben kann unterschiedlich gewichtet gleichzeitig nehmen.
Übrigens muss das Bewusstsein zwangsläufig nur einen Teilaspekt des überhaupt möglichen abdecken/erleben, wenn es etwas erleben oder existieren will.
Außerdem... wer will schon alles wissen?
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Re: Existenz wie, warum

Beitrag von pepr » 21. Aug 2014, 20:04

lustig, wie ihr über 2 völlig wirre Sätze so intensiv diskutieren könnt. Immerhin hörten sich beide Sätze irgendwie schön an - fast prosaisch. Mehr aber war wohl nicht dahinter...
bzw. ich habe nicht mehr dahinter gefunden!

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Re: Existenz wie, warum

Beitrag von seeker » 21. Aug 2014, 23:57

Skeltek hat geschrieben:Übrigens muss das Bewusstsein zwangsläufig nur einen Teilaspekt des überhaupt möglichen abdecken/erleben, wenn es etwas erleben oder existieren will.
Das ist richtig - und wie ich glaube ein tiefer Gedanke. Das gilt auch für das Verhältnis Bewusstsein/Unterbewusstsein.
Kennst du Stanislaw Lem?
Lies mal in dem Buch "Nacht und Schimmel" die Kurzgeschichte >Tagebuch<, wenn du magst und an das Buch irgendwie drankommst:

"...So sind wir denn neuerlich heimgesucht von Forsch-Begierde und erfüllen die Eigangsbedingung - Begrenzung unserer selbst -, ohne die wir nichts vermögen, da wir alles sind. Alles und nichts bedeutet hier selbstverständlich ein und dasselbe, wer nämlich alles ist, und nur er, vermag nichts: in der Vollkommenheit, unserem unaufhörlichen Attribut, außer es beliebt uns, sie so wie eben jetzt zu suspendieren, ist nicht Raum für irgendwelches Streben, denn es ist Einlangen, noch für Suchen, es ist ja All-Auffinden, auch nicht für Denken, weil alles auf einmal gedacht ist. ..."
Lem, Stanislaw: Nacht und Schimmel, 3. Auflage, Lizenzausgabe, Frankfurt am Main: Suhrkamp Taschenbuch Verlag, 1971, S. 83

Genial!

Grüße
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