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LQC is dead

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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 31. Jul 2013, 07:17

@seeker: ich meine eine Singularität, die physikalisch (geodätische Unvollständigkeit, divergierende Krümmung, keine reine Koordinatensingularität) im Rahmen einer Theorie (hier: ART) beweisbar existiert. Natürlich gehe ich davon aus, dass sie in der Welt da draußen nicht existiert, aber der Kontext ist zunächst mal die ART. Von da aus möchte man auch die Verbesserungen (QG) verstehen. So war das gemeint.
Gruß
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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 31. Jul 2013, 07:24

@breaker: ein 3-Torus ist völlig OK, bei Hinzunehmen einer Zeitkoordinate ist er global hyperbolisch. Die Bedingung R * M[up]3[/up], also die Faktorisierung, ist hinreichend.

Und deine Schleifen begrenzen tatsächlich jeweils zwei Flächen.

Aber im Falle der LQG geht es um kleine Flächen - wobei du insofern recht hast, als die globale Struktur der Mapping Class Gruppe ("große Diffeomorphpismen") nicht genügend verstanden und daher evtl. problematisch ist.
Gruß
Tom

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Re: LQC is dead

Beitrag von seeker » 31. Jul 2013, 08:18

Tom, mir ist schon klar, dass dir das klar ist. :wink:
Ich wollte diesen Punkt nur nochmals für alle deutlichst herausstellen.
tomS hat geschrieben:Natürlich gehe ich davon aus, dass sie [die Singularität] in der Welt da draußen nicht existiert...
Davon gehe ich auch aus. Es bleibt aber irgendwo auch ein "davon ausgehen", also ein Glaube, der logisch begründbar ist, aber nur dann, wenn man wiederum an bestimmte Grundannahmen glaubt.

ABER:
Wenn nun positive davon ausginge, dass Singularitäten doch real in der Natur existieren?
(Das ist ja immerhin möglich. Es spielt da keine Rolle, was wir glauben. Keiner weiß das.)
Dann (und nur dann!) muss sie doch LQG, etc. als Käse ablehnen und erwarten, dass solche Ansätze scheitern, nicht?

Das ist der 2. Punkt, den ich deutlich herausstellen möchte.

Grüße
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Re: LQC is dead

Beitrag von breaker » 31. Jul 2013, 18:50

positive hat geschrieben:Ja, glauben... Warum glauben die das? Was kann ein Physiker mehr sehen was ein Otto-Normal-Verbraucher nicht sieht?
Warum kann ein Maurer eine Mauer hochziehen und ein Ottonormalverbraucher nicht?

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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 31. Jul 2013, 20:16

Hallo positive, deine letzten Beiträge zeigen mir, dass du dich weder ernsthaft mit Themen auseinandersetzt.
positive hat geschrieben:Und ich habe den EIndruck, dass du ein Laie bist. Die Bibel reproduziert das Model des Schöpfers aus Wundern usw, bei der LQC aus der BKL. Die Herleitung ist mathematisch. Keine Ahnung warum du dich an Kleinigkeiten aufhängst. Wenn Bojowald & Co. am Anfang des Papers sich nicht davon distanzieren, dass die es nicht annehmen, dass das Model die Realität widerspiegelt, dann muss man davon ausgehen, dass die Theorie auf dieser einer Annahme beruht. Die Motivation ist doch offensichtlich. Das Model wird reproduziert wie du sagst und dann wird angenommen, dass es so ist. So funktioniert das. Du kannst etwas reproduzieren, aber dann musst du angeben, dass du weder daran glaubst noch als richtig annimmst.
... zeigt, dass du von der naturwissenschaftlichen Methode keine Ahnung hast und auch nicht erwerben willst
positive hat geschrieben: Echt im Sinne, dass dies aus den Gleichungen erfolgt. Überhaupt ist der Begriff etwas verwirrend. Zu einer Singularität kommt man immer rechnerisch, es sei denn man beobachtet eine, es macht daher keinen Unterschied aus. Künstlich herbeigeführt ist auch verwirrend, wenn man einen Term der Gleichung ändert und das eine Singularität ergibt, dann ist das nicht unbedingt als künstlich herbeigeführt anzusehen. Das dauert zu lange, dies jetzt zu erörtern.
... zeigt, dass du auf der sechsten Seite des Threads die wesentlichen Punkte trotz zig-facher Erläutung nicht verstanden hast und offensichtlich nicht verstehen willst.
positive hat geschrieben: Wo, in welchem Paper sagt Bojowald warum LQC dead ist. Ich habe leider verständlicherweise keine Zeit alle Papers durchzulesen.
... zeigt, dass du unsere Zeit verschwendest; die erste Idee wäre, dem Link im ersten Beitrag des Threads zu folgen
positive hat geschrieben:
tomS hat geschrieben:Jetzt mal ernsthaft, es gibt tatsächlich angesehene Physiker, die das glauben, aber die haben GRÜNDE. Was sind deine Gründe.
Ja, glauben... Warum glauben die das? Was kann ein Physiker mehr sehen was ein Otto-Normal-Verbraucher nicht sieht
... zeugt von einer unglaublichen Arroganz im Allgemeinen und gegenüber der Physik / den Physikern im besonderen, Ignoranz bzgl. der physikalischen Methode, gepaart und Nichtwissen

Nachdem ich jetzt ca. die Hälfte der Zeit hier in diesem Thread damit verschwendet habe, mich mit deiner Art und deiner Kommunikation auseinanderzusetzen, erkläre ich den Versuch als gescheitert. Ich werde dich und deine Beiträge zukünftig ignorieren; jeder andere hier kann es halten wie er will.
Gruß
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Re: LQC is dead

Beitrag von Fuzzlix » 1. Aug 2013, 07:47

positive hat geschrieben:Der Link funktioniert bei mir nicht, das Video lädt ewig lang nicht.. oder es sagt: video not found...
Das Video scheint im Moment wirklich zu klemmen. (Ich hatte es mir zum Glück schon bischen eher herunter geladen). Möglicherweise ist der Ansturm auf den Server momentan zu gross.

Ansonsten muss ich sagen, dass mir der Tonfall in diesem Thread auch zu aggressiv ist. Deshalb habe ich mich auch weitestgehend heraus gehalten. Es scheint fast unmöglich diese Streitereien zu vermeiden, wenn die Diskutanten in unterschiedlichen Begriffswelten denken und argumentieren. (und ST, LQG und Co. sind für mich SEHR eigene Begriffswelten). Das scheint auch das Hauptproblem bei der breiten Akzeptanz dieser Theorien zu sein: Einstein konnte noch anschaulich mit fahrenden Zügen, Lichtblitzen und fallenden Fahrstühlen argumentieren - bei ST und Co wird das alles so unanschaulich und damit für einen Laien so unverständlich, dass ich nicht einmal sagen könnte, wo ein "Stringer" anfangen sollte, mir was beizubringen.

Gelingt es noch eine Einstein-Rosen-Brücke unter Reduzierung der Dimensionszahl auf einem 2-dimensionalen Papier darzustellen OHNE die Anschaulichkeit/Aussagekraft zu verlieren, so sind die Toruse, Schleifchen, Branen aus der ST für mich ohne Aussagekraft, solange sie nicht ausführlich erklärt und besprochen werden. (Womit ich nicht sagen möchte, mir möge jemand die ST erklären. a) kapiere ich sie sowieso nicht da sie weitestgehend auf komplexen mathematisch formulierten aussagen basiert, und b) ist sie nur ein Kreisschluss, mit dem Ziel, dass die Theorie sich selbst gefällt.)

Deshalb habe ich es für mich als sehr wichtig empfunden, auf einen gemeinsamen Wortschatz, sprich eine Menge gleich bekannter und definierter Begriffe zu bestehen und sich darauf zu berufen.
Sonst redet man aneinander vorbei, missversteht sich, fühlt sich ignoriert und nicht erst genommen, usw.
Dieser Effekt war für mich deutlich in diesem thread beobachtbar.

Euer Fuzzlix.
Sagt das eine Nichts zum anderen "Ich bin nicht du."

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Re: LQC is dead

Beitrag von breaker » 1. Aug 2013, 10:05

Nein.

Bevor positive hier im Forum war, gab es auch Diskussionen zwischen Laien und Experten und nie ist es so ausgeartet wie hier.
Erstens sind Aussagen wie "LQC ist Käse" nicht auf einen disjunkten Wortschatz zurückzuführen, zweitens weigert er sich, uns seinen genauen Kenntnisstand mitzuteilen und seine Fragen zu wiederholen und beleidigt andere Mitglieder.

Allein darin liegt dad Problem.

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Re: LQC is dead

Beitrag von breaker » 1. Aug 2013, 11:17

positive hat geschrieben:
breaker hat geschrieben:Nein.

Bevor positive hier im Forum war, gab es auch Diskussionen zwischen Laien und Experten und nie ist es so ausgeartet wie hier.
Erstens sind Aussagen wie "LQC ist Käse" nicht auf einen disjunkten Wortschatz zurückzuführen, zweitens weigert er sich, uns seinen genauen Kenntnisstand mitzuteilen und seine Fragen zu wiederholen und beleidigt andere Mitglieder.

Allein darin liegt dad Problem.
Der einzige, der sich hier weigert eine Frage zu beantworten, bist du. Wie tomS sagte, eine erste Idee wäre meine letzten Antworten zu lesen, dort habe ich gesagt wo genau du meine Frage findest, wenn du natürlich nur das was dir passt liest, dann wirst du die Frage auch nie finden, ich finde deine Beiträge stören eher, weil wir hier schon seit Tagen wegen dieser Frage posten. Beantworte einfach meine Frage, dann können wir dein kindisches Spielchen "Beantworte die Frage" eventuell beenden, und wieder über die LQC reden.


gruß
positive
Danke für die Anregung, aber ich denke ich werde es lieber so halten wie Tom.

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Re: LQC is dead

Beitrag von seeker » 1. Aug 2013, 13:31

positive hat geschrieben:
tomS hat geschrieben:@seeker: ich meine eine Singularität, die physikalisch (geodätische Unvollständigkeit, divergierende Krümmung, keine reine Koordinatensingularität) im Rahmen einer Theorie (hier: ART) beweisbar existiert. Natürlich gehe ich davon aus, dass sie in der Welt da draußen nicht existiert, aber der Kontext ist zunächst mal die ART. Von da aus möchte man auch die Verbesserungen (QG) verstehen. So war das gemeint.
Verstehe ich nicht... Entweder ist es beweisbar existent oder man geht davon aus, dass sie nicht existiert, wenn letzteres zutreffend ist, dann ist die ART in dem Zusammenhang falsch, der Beweis ist falsch, dann gibt es einen fundamentalen Fehler in der ART, welcher sollte das sein?


gruß
positive
Lies die Beiträge!
Die Antwort darauf findest du u.a. in meinen Beiträgen vom 30. Jul 2013, 23:16 und vom 29. Jul 2013, 00:53 und natürlich auch mehrfach in den Beiträgen von Tom u.a.

Ich wollte mich da eigentlich raushalten, weil das wahrscheinlich eh nichts bringt, aber noch dies:
Mich wundert die Reaktion von Tom und breaker überhaupt nicht, höchstens dass es so lange gedauert hat, bis dieser Punkt erreicht war.
Wenn man provoziert und ignoriert erhält man (leider!) zunächst mehr Aufmerksamkeit und Antworten, als wenn man ohne Angriffe agiert.
Aber irgendwann ist der Bogen halt überspannt...

Soll heißen, dass ich dir folgendes versichern kann:
Entweder passt du dich der hier herrschenden Kultur des Umgangs miteinander besser an oder es wird hier bald nur noch sehr wenig Leute geben, die Lust haben sich mit dir noch auseinanderzusetzen. Das kannst du nun glauben oder nicht... es liegt bei dir. Dieser Punkt wird auch nicht diskutabel sein.

Ich hoffe auf ein Einsehen deinerseits.

Beste Grüße
seeker
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Re: LQC is dead

Beitrag von seeker » 1. Aug 2013, 18:50

Das ist schon wieder nicht nett mir vorzuwerfen, ich hätte keine Argumente, weil das nicht stimmt...

Aber genau darüber was du sonst schreibst können wir diskutieren. Damit hätten wir dann auch einen Punkt identifiziert:
positive hat geschrieben:Die ART beweist eine Singularität aber ich gehe davon aus, dass die dadraussen nicht existiert, dann ist die ART falsch oder nur bis zu einem gewissen Grad richtig.
Genau so ist es.

Umgekehrt: Wenn du glaubst, dass die Singularitäten, die die ART vorhersagt, auch in der Natur tatsächlich existieren, dann passt ja alles zusammen, dann ist die ART völlig richtig.
Dann brauchst du auch keine Quantengravitation.

Das Problem ist dabei aber folgendes: Diese Sichtweise lässt sich nicht mir der QM zusammenbringen.

Jetzt hast du die Wahl:
Entweder du suchst nach einer Quantengravitation ODER du musst akzeptieren bzw. annehmen dass die Welt/Natur nicht aus einem Guss IST (diese Annahme ist den meisten Leuten zutiefst zuwider).
Du hast dann zwei unvereinbare Theorien, die jeweils nur einen Teil einer fragmentierten Welt (richtig) beschreiben.

Außerdem scheint es ja schon so zu sein, dass die Natur Extremzustände (SL, Urknall, ...) tatsächlich kennt, in der beide Theorien zur Beschreibung relevant werden, wo aber beide die tatsächlichen Verhältnisse (die dort in der Natur tatsächlich vorliegen) nicht mehr richtig abbilden können - so viel weiß man heute schon.

Es gibt einige weitere Probleme, die sich aus dieser Sichtweise ergeben.
Ich glaube daher, dass man um eine Quantengravitation nicht herumkommen wird - es sei denn man gibt auf und sagt, dass es uns nicht möglich ist diese Extremzustände in der Natur mit einer Theorie zu beschreiben.

Daher also Quantengravitation suchen... und da ist es natürlich dann wichtig die Singularitäten auch (in der Theorie) zu eliminieren.


Grüße
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Re: LQC is dead

Beitrag von gravi » 1. Aug 2013, 20:17

@positive:
Du bist ja nun schon eine ganze Weile hier im Forum - bisher lief doch alles zur allgemeinen Zufriedenheit. Ich verstehe nun deinen aggressiven Ton überhaupt nicht.
Als "gestandenes" Mitglied solltest du doch wissen, dass wir hier in einem freundlichen und sachlichen Ton miteinander umgehen. Und genau dazu möchte ich dich bitten, schnellstens zurück zu kehren.
Das fundierte Fachwissen von Tom anzuzweifeln, aber auch von seeker und so manchem anderen, steht dir natürlich frei. Aber das mache bitte daheim und nicht hier im Forum, dann schon besser mal die Klappe halten. Wir können uns nur glücklich schätzen, solche Fachleute an Bord zu haben, denn ohne sie könnte ich das Forum gleich schließen. Und wer hier Laie ist, der darf das getrost von sich selbst behaupten. Ich würde jedoch nie jemand anderen als solchen bezeichnen, denn das kann man u.U. schon als Beleidigung auffassen. Das muss hier wirklich nicht sein.

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Re: LQC is dead

Beitrag von breaker » 2. Aug 2013, 10:57

Gibt es eigentlich noch Fragen zur LQG/LQC?

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Re: LQC is dead

Beitrag von seeker » 2. Aug 2013, 12:18

Ja, gibt es. :)
Ich bin nur nicht sicher, ob ich die Antworten verstehen werde...
Aber ich probiers mal:

Gibt es schon Ideen, wie man die LQG reparieren könnte?

Besonders bezüglich dem hier:
TomS hat geschrieben:Meine persönliche Einschätzung ist jedoch, dass ein fundamentaler Konstruktionsfehler vorliegt; erstens gibt es einige Arbeiten, die genau darauf hinweisen, und zweitens kennt man einfach seit ca. 25 Jahren keinen konsistent quantisierten Hamiltonoperator, d.h. praktisch alle Ergebnisse der Theorie sind entweder rein kinematisch oder semiklassisch.
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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 2. Aug 2013, 12:46

Ja, die gibt es, und die beruhen im wesentlichen auf Umformulierungen der LQG in anderen Variablen. Zum einen werden Spinor-/Twistor-Konstruktionen untersucht, zum anderen habe ich gerade eben folgendes Paper überflogen:

http://arxiv.org/abs/1308.0040
Spinning geometry = Twisted geometry
Laurent Freidel, Jonathan Ziprick
(Submitted on 31 Jul 2013)
Abstract: It is well known that the $\SU(2)$-gauge invariant phase space of loop gravity can be represented in terms of twisted geometries. These are piecewise-linear-flat geometries obtained by gluing together polyhedra, but the resulting geometries are not continuous across the faces. Here we show that this phase space can also be represented by continuous, piecewise-flat three-geometries called spinning geometries. These are composed of metric-flat three-cells glued together consistently. The geometry of each cell and the manner in which they are glued is compatible with the choice of fluxes and holonomies.
We first remark that the fluxes provide each edge with an angular momentum. By studying the piecewise-flat geometries which minimize edge lengths, we show that these angular momenta can be literally interpreted as the spin of the edges: the geometries of all edges are necessarily helices. We also show that the compatibility of the gluing maps with the holonomy data results in the same conclusion. This shows that a spinning geometry represents a way to glue together the three-cells of a twisted geometry to form a continuous geometry which represents a point in the loop gravity phase space.

In der Summary steht:

Finally one of the most exciting outcomes of this work is that it may give new insights into how to formulate a consistent dynamics on the discrete geometry of loop gravity. If we could assign a continuous connection and triad to a given set of loop gravity data, we would be able to write the continuous scalar constraint in terms of these fields.
The piecewise-flat and piecewise-torsionless nature of spinning geometries would reduce the scalar constraint to a more simple form which is supported only on the two-skeleton, which may help to write a dynamics in terms of holonomies and fluxes. If successful, this would provide for the first time an anomaly-free means to relate the dynamics of loop gravity with the dynamics of general relativity.

Man beachte "may", "could", "would,"would", "may", "if", "would"
Gruß
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Re: LQC is dead

Beitrag von breaker » 2. Aug 2013, 13:28

Mal eine andere Frage:
Wenn ich das richtig verstanden hab, fängt LQG mit der ART an und versucht dann, diese zu quantisieren. Gibt es damit überhaupt gute Aussichten, die quantisierte ART mit dem Standardmodell der Teilchenphysik zu vereinigen? Das ist doch a priori ziemlich unklar, oder?
Dieses Problem tritt z.B. in der Stringtheorie gar nicht auf.

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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 2. Aug 2013, 13:43

breaker hat geschrieben:Mal eine andere Frage:
Wenn ich das richtig verstanden hab, fängt LQG mit der ART an und versucht dann, diese zu quantisieren. Gibt es damit überhaupt gute Aussichten, die quantisierte ART mit dem Standardmodell der Teilchenphysik zu vereinigen? Das ist doch a priori ziemlich unklar, oder?
Dieses Problem tritt z.B. in der Stringtheorie gar nicht auf.
Nun, es ist die Frage, was man will.

Eine konsistente Quantisierung der Gravitation: LQG, AS, Shape Dynamics, ...
Eine echte Vereinheitlichung: Strings, evtl. SUGRA (aber da sind die konzeptionellen Fragen noch größer ...)
Gruß
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Re: LQC is dead

Beitrag von seeker » 2. Aug 2013, 17:41

Ja, aber wie ist das in der LQG mit den anderen Grundkräften?
Werden die zur Zeit der quantifizierten RZ einfach nur "aufgepropft"?
Schön wäre es doch, wenn die sich aus dem Modell selbst herleiten lasssen würden - oder?
Darf man hoffen, dass das erreicht werden kann? Gibt es dazu Ansätze?

P.S.: Danke für den arxiv-Link. All zu viel werde ich wohl nicht verstehen - aber immerhin kann ich sehen, was probiert wird.

Grüße
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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 2. Aug 2013, 18:20

seeker hat geschrieben:... wie ist das in der LQG mit den anderen Grundkräften?
die kommen künstlich dazu
seeker hat geschrieben:Werden die zur Zeit der quantifizierten RZ einfach nur "aufgepropft"?
ja
seeker hat geschrieben:Schön wäre es doch, wenn die sich aus dem Modell selbst herleiten lasssen würden - oder?
ja
seeker hat geschrieben:Darf man hoffen, dass das erreicht werden kann? Gibt es dazu Ansätze?
ja - hoffen darf man immer

Es gab mal Ideen dazu: http://abenteuer-universum.de/bb/viewto ... f=39&t=725

Aber davon habe ich seit einiger Zeit nichts mehr gehört.
Gruß
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Re: LQC is dead

Beitrag von breaker » 2. Aug 2013, 19:58

Ist bisher eigentlich klar, ob es funktioniert, die anderen Grundkräfte zur LQG hinzuzuaddieren?
Ich hab gehört, QFT auf gekrümmten Raumzeiten hat z.B. das Problem, dass das Vakuum nicht koordinateninvariant ist (d.h. es kann passieren, dass man in einem Bezugssystem Teilchen hat und im anderen nicht). Ist aber mehr so Halbwissen.

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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 2. Aug 2013, 20:47

breaker hat geschrieben:Ist bisher eigentlich klar, ob es funktioniert, die anderen Grundkräfte zur LQG hinzuzuaddieren?
Ich hab gehört, QFT auf gekrümmten Raumzeiten hat z.B. das Problem, dass das Vakuum nicht koordinateninvariant ist (d.h. es kann passieren, dass man in einem Bezugssystem Teilchen hat und im anderen nicht). Ist aber mehr so Halbwissen.
Die Probleme entstehen nur bei klassischer Raumzeit und QFT. QFT + LQG sollte nicht problematischer sein als LQG alleine. Das von dir angesprochene Problem des Unruh-Effekts ist wohl kein Problem.
Gruß
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Re: LQC is dead

Beitrag von breaker » 2. Aug 2013, 21:43

Ok, also starrer gekrümmter Hintergrund ist ein Problem, aber die Metrik als dynamisches Feld nicht. Richtig?

Wurde sowas schonmal gemacht (also z.B. Yang Mills-Theorie mit allgemeiner Metrik quantisieren)?

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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 2. Aug 2013, 22:29

Nein, weil man ja erst mal eine QG braucht :-)

Ich denke, skalares Feld oder QED mit dynamischer RZ im Asymptotic Safety approach ist einigermaßen verstanden, QCD sicher noch nicht
Gruß
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Re: LQC is dead

Beitrag von breaker » 2. Aug 2013, 22:47

D.h. du sagst, wenn man die Einstein-Hilbert-Wirkung quantisieren kann, dann kann man auch (z.B.) QED mit gekrümmter Metrik quantisieren?

Warum hilft das eine dem anderen? Für mich sind das zunächst einfach zwei völlig verschiedene Probleme, da zwei verschiedene Wirkungen, die es zu quantisieren gilt.

(haben wir hier im Forum eigentlich schonmal über Asymptotic Safety geredet? Das wäre eigentlich auch mal ein interessantes Thema)

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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 2. Aug 2013, 23:13

breaker hat geschrieben:D.h. du sagst, wenn man die Einstein-Hilbert-Wirkung quantisieren kann, dann kann man auch (z.B.) QED mit gekrümmter Metrik quantisieren?
Nein, ich sage dass man QED und QCD quantisieren kann, die ART aber noch nicht. Ich behaupte aber, dass nach allem was man heute weiß, die Quantisierung der ART das eigentliche Problem ist. Es wird technisch aufwändiger aber nicht konzeptionell schwieriger, wenn man noch eine Eichtheorie dazunimmt.
breaker hat geschrieben:Warum hilft das eine dem anderen? Für mich sind das zunächst einfach zwei völlig verschiedene Probleme, da zwei verschiedene Wirkungen, die es zu quantisieren gilt.
Es hilft nicht. Die QED schadet aber auch nicht (na ja, ein bisschen schon, man kann zeigen, dass die QG ohne Materie ab zwei Schleifen nicht-renormierbar wird, mit Materie aber schon ab der ersten Schleife; ist ein bisschen so wie "1+1=3" ist nicht ganz so falsch wie "1+1=4")
breaker hat geschrieben:(haben wir hier im Forum eigentlich schonmal über Asymptotic Safety geredet? Das wäre eigentlich auch mal ein interessantes Thema)
Schon länger her - http://abenteuer-universum.de/bb/viewto ... =39&t=1290
Gruß
Tom

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Re: LQC is dead

Beitrag von seeker » 3. Aug 2013, 09:31

MIr sind noch ein paar Grundsatzfragen in den Sinn gekommen:

1. Damit ich das richtig einordnen kann: Falls es der LQG irgendwann gelingen sollte ihre Probleme zu lösen und auch die anderen Grundkräfte herzuleiten, wäre die dann nicht eine grundlegendere Beschreibung der Natur als die Stringtheorie, da die LQG ja hintergrundunabhängig ist, die ST aber nicht? (Mir geht es um das theoretische Potential der LQG.)

2. Ist es wirklich völlig auszuschließen, dass die Natur der RZ vielleicht doch kontinuierlich ist? Was wäre dann? Was meint ihr dazu?

3. Soweit ich es verstehe sind sowohl LQG als auch Stringtheorie auf Objekten aufgebaut (Loops, Strings), die zwar diskrete Eigenschaften aufweisen (und daher für die gwünschten Quantisierungen taugen), jedoch selbst wieder als kontinuierlich aufzufassen sind (der Loop selbst ist rund, nicht eckig und besteht nicht aus Pixeln).

Daher die Frage: Müsste man im letzten Schritt nicht vielleicht die Mathematik selbst quantisieren? Liegt das Problem vielleicht auch darin, dass wir mit einer kontinuierlichen Mathematik (z.B. reelle Zahlen) eine (wie wir glauben) diskrete Natur zu beschreiben suchen? Brauchen wir eine neue, "digitale" Mathematik?

Grüße
seeker
Grüße
seeker


Mache nie eine Theorie zu DEINER Theorie!
Denn tut man das, so verliert man zumindest ein Stück weit seine Unvoreingenommenheit, Objektivität.

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