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Theory Of Everything und Symmetrien

Jenseits des etablierten Standardmodells der Elementarteilchenphysik und der Allgemeinen Relativitätstheorie, d.h. Quantengravitation, Supersymmetrie und Supergravitation, Stringtheorien...
Falke
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Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von Falke » 7. Mär 2013, 22:55

Einleitung
Das Einfachste der Welt ist die Welt selbst. Diese Einfachheit zeigt sich aber erst dann, wenn es gelingt, die richtige Sicht der Dinge zu finden. Meines Erachtens ist die heutige Physik dieser Sicht bereits sehr nahe, was fehlt ist nur mehr ein kleiner Schritt und alles löst sich in wunderbare Einfachheit und Symmetrie auf.

Die vorliegende Theory Of Everything erklärt, dass das Universum kein materielles Objekt ist, sondern dass es die Realisation eines Prinzips darstellt. Und zwar handelt es sich dabei um das Prinzip der Symmetrie. Und das bedeutet: Symmetrie ist nicht nur ein Prinzip unter vielen, welche im Universum wirksam sind, sondern das Universum in seiner Gesamtheit gründet sich auf Symmetrie. Bevor wir weiter ausführen wie das gemeint ist, sehen wir uns zuerst an

Was ist eine Symmetrie?
Das Prinzip der Symmetrie und seine Bedeutung ist in der Physik seit langem bekannt (z.B. Noether-Theoreme), allerdings wurde das eigentliche Wesen dieses Prinzips noch nicht wirklich erkannt. Was fehlt ist aber nur eine kleine Änderung des Blickwinkels, und alles wird ganz einfach.

Versuchen wir also im Folgenden zu ergründen, was das eigentliche Wesen von Symmetrie ausmacht. Folgende Abbildung zeigt eine geometrische Symmetrie.
sym.png
sym.png (3.79 KiB) 13230 mal betrachtet
Zentraler Punkt dabei ist, dass jede Symmetrie letztlich aus zwei gegensätzlichen Dingen besteht, nämlich aus Teil und aus Gegenteil . Wichtig zu verstehen ist, dass Teil und Gegenteil in ihren Eigenschaften zueinander genau entgegengesetzt sind, sie bilden ein Gegensatzpaar - eine Dualität.

Wir merken uns: Jede Symmetrie besteht aus einem Gegensatzpaar.

Hier sind noch weitere Beispiele
symm.png
symm.png (21.07 KiB) 13230 mal betrachtet
Das Universum als Symmetrie
Wir treffen nun folgende Definition: Das Universum in seiner Gesamtheit ist die Realisation eines einzigen Prinzips, nämlich des Prinzips der Symmetrie.

Was bedeutet nun diese Definition?

Wenn das Universum in seiner Gesamtheit eine Symmetrie ist, symbolisch dargestellt z.B. durch
sym.png
sym.png (3.79 KiB) 13230 mal betrachtet
dann bedeutet das, dass das Universum die Einheit eines Gegensatzpaares ist, und aus zwei gegensätzlichen Dingen besteht, nämlich aus und aus . Man kann auch sagen, das Universum besteht aus zwei Teilwelten, nämlich aus der Teilwelt und aus der dazu entgegengesetzten Teilwelt .

Beide Teilwelten sind in ihren Eigenschaften zueinander genau entgegengesetzt, und das bedeutet:
  • wenn eine Teilwelt den Mikrokosmos darstellt, dann stellt die andere Teilwelt den Makrokosmos dar
  • wenn eine Teilwelt euklidisch ist, dann ist die andere Teilwelt nichteuklidisch (gekrümmt)
  • wenn eine Teilwelt diskret ist, dann ist die andere Teilwelt nicht diskret (kontinuierlich)
  • wenn in einer Teilwelt die Vorgänge zufällig sind, dann sind die Vorgänge in der anderen Teilwelt nichtzufällig (deterministisch)
  • wenn eine Teilwelt eine offene Welt ist, dann ist die andere Teilwelt eine geschlossene Welt
  • usw.
Mikrokosmos Makrokosmos
kleine Strukturen große Strukturen
nichtdeterministisch, Zufall deterministisch
euklidischer Raum nichteuklidischer Raum
offener Raum geschlossener Raum
diskret, quantisierte Strukturen nichtdiskret, Kontinuum
Quantentheorie Relativitätstheorie
Zwischen den beiden Teilwelten und des Universums besteht eine exakte Symmetrie, d.h. zwischen den Gesetzen des Mikrokosmos und den Gesetzen des Makrokosmos herrscht ein symmetrischer Zusammenhang, sie sind in ihren Eigenschaften einander genau entgegengesetzt.

Die Tatsache, dass das Universum aus zwei verschiedenen Teilwelten besteht, findet ihren Niederschlag auch in der heutigen Physik:
  • die Quantentheorie beschreibt die euklidische, diskrete, nichtdeterministische Welt des Mikrokosmos
  • die Relativitätstheorie beschreibt die gekrümmte, kontinuierliche, deterministische Welt des Makrokosmos
Der Grund, warum Quantentheorie und Relativitätstheorie nicht vereinigt werden können liegt eben darin, dass sie zwei gegensätzliche Welten beschreiben, sie sind zueinander dual. Sie können nur über das Prinzip der Symmetrie vereinigt werden.

Im Klartext heißt das auch, dass die wahre Quantentheorie und die wahre Relativitätstheorie nicht nur ein bisschen dual zueinander sind, sondern dass sie exakt zueinander dualistisch sein müssen. D.h. sie müssen so verfasst werden, dass die Quantentheorie das exakte Gegenteil von der Relativitätstheorie ist, und umgekehrt.
Gruß Falke

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Re: Theory Of Everything

Beitrag von Fuzzlix » 8. Mär 2013, 05:39

Versuche doch einmal die Grenze zwischen deinen Begriffen deiner Begriffspaare zu beschreiben. Wenn dir das gelingt, dann hast du deine bisher unvereinbaren Begriffe miteinander in Beziehung gesetzt und die Theorien vereinigt.
Sagt das eine Nichts zum anderen "Ich bin nicht du."

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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von seeker » 8. Mär 2013, 09:33

Hallo Falke,
ich habe die Überschrift dieses Threads etwas anpassen müssen, denn unter einer ToE versteht man hier eine wissenschaftlich ausgearbeitete mathematisch-physikalische Theorie der Quantengravitation.
Deine ursprüngliche Überschrift hätte daher sicherlich für Verwirrung und evtl. auch Unmut bei einigen Mitgliedern gesorgt.
Dem musste ich begegnen. Evtl. muss man den Thread auch noch umsortieren - mal sehen.

Ansonsten hat der dargestellte Ansatz bisher durchaus etwas für sich.
Es ist bisher eine mehr philosophische Betrachtung zur Grundstruktur des Seins.

Grüße
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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von PeterM » 8. Mär 2013, 11:13

Hallo Falke,

dein Beitrag zeigt innerhalb welcher Strukturen (Grenzen) wir denken.

Die funktionale Grundstruktur der Sprache wird schön dargestellt.

Gruß

PeterM

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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von gravi » 8. Mär 2013, 17:51

Vielleicht stehe ich nun als Ketzer da, aber ich sehe nicht, dass unser Universum aus zwei Teilwelten besteht. Es ist ein Universum, nur wir armen Wichte unterscheiden zwischen Mikro- und Makrokosmos. Weil wir es nicht besser wissen/können. Aber erst mal willkommen im Forum, Falke!

Beide "Teil"welten ergänzen sich doch zu einem Ganzen, die eine könnte nicht ohne die andere funktionieren. Man kann sie auch nicht voneinander lösen.
Wenn mir eine hübsche Frau gegenüber steht, denke ich ja auch nicht "Was haben Sie für eine tolle Leber, oder Ihre Milz finde ich wahnsinnig spannend". Ich sehe doch die Frau als Ganzes.. oder so :wink:

Mir ist schon klar, dass uns (derzeit) nichts anderes übrig bleibt, als Quanten- und Makrokosmos getrennt zu betrachten, weil unsere Physik es bisher nicht anders zulässt. Aber ein Stern, eine Galaxie würden nicht funktionieren, wenn man z.B. die Gesetzmäßigkeiten der Quantenwelt herausrechnete.

Gruß
gravi
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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von Timm » 9. Mär 2013, 11:06

Falke, man muß Dir wahrscheinlich zugute halten, daß Dir der Begriff "Theorie" nicht klar ist. Was kennzeichnet eine Theorie insbesondere? Insofern muß es nicht unbedingt eine Anmaßung sein, wenn Du eine "Theory of Everything" proklamierst.

Was verbindet die Gesetze des Mikrokosmos mit dem Parallelenaxiom? Die Hinweise mehren sich übrigens, daß das Universum räumlich euklidisch ist. Aber selbst nach Beseitigung der Ungereimtheiten in Deiner Auflistung von Dualitäten und Negationen (was nicht dasselbe ist) erschließt sich nichts Neues. Die Idee eines Mikrokosmos als Teil der Welt hatte schon Demokrit.

Man vermutut, daß es die Unterscheidung Mikro/Makrokosmos auf fundamentaler Ebene insofern nicht gibt, als auch der Raum gequantelt sein könnte, daran wird heftig gearbeitet. Es kommt darauf an, wie man die Dinge betrachtet. Der Welle/Teilchen Dualismus löst sich in der QED auf.

Gruß, Timm

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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von Fuzzlix » 9. Mär 2013, 17:08

Timm hat geschrieben:Die Hinweise mehren sich übrigens, daß das Universum räumlich euklidisch ist. Aber selbst nach Beseitigung der Ungereimtheiten in Deiner Auflistung von Dualitäten und Negationen (was nicht dasselbe ist) erschließt sich nichts Neues.
Das Universum hat sicher als euklidischer Raum angefangen. Wenn es mit der Planck-Welt losgegangen sein sollte, dann kann ich unterhalb der Planck-Länge keine Raumkrümmung angeben - der Raum wirkt/ist euklidisch. Doch sobald der Raum sich ausdehnt und spätestens wenn "Masse" ins Spiel kommt, krümmt sich der Raum.
Mich würde interessieren, welche Gründe dafür sprechen, dass ein euklidischer Raum gegeben sein muss?.
Sagt das eine Nichts zum anderen "Ich bin nicht du."

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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von Timm » 9. Mär 2013, 18:57

Schau mal hier unter "Zusammenhang zwischen Massendichte, lokaler Geometrie und Form ".

Gruß, Timm

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Re: Theory Of Everything

Beitrag von Falke » 11. Mär 2013, 17:26

Fuzzlix hat geschrieben:Versuche doch einmal die Grenze zwischen deinen Begriffen deiner Begriffspaare zu beschreiben.
Was meinst Du mit "Grenzen der Begriffspaare"?
Wenn dir das gelingt, dann hast du deine bisher unvereinbaren Begriffe miteinander in Beziehung gesetzt und die Theorien vereinigt.
In meinen Ausführungen wurden die unvereinbaren Begriffe miteinander in Beziehung gesetzt, nämlich über die Symmetrie. Beide Welten - also Makrokosmos und Mikrokosmos ergeben zuammen ein Universum.
Gruß Falke

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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von Falke » 11. Mär 2013, 18:04

Hallo Seeker,
seeker hat geschrieben:... ich habe die Überschrift dieses Threads etwas anpassen müssen
Danke für die Anpassung.
Ansonsten hat der dargestellte Ansatz bisher durchaus etwas für sich. Es ist bisher eine mehr philosophische Betrachtung zur Grundstruktur des Seins.
Man könnte es aber auch so sehen: Der von mir dargestellte Ansatz ist sowohl experimentell als auch theoretisch die am besten abgesicherte Theorie der Welt, da für sie sowohl die Quantentheorie als auch die Relativitätstheorie spricht. :o Nein im Ernst: Man nenne mir eine Idee, eine Hypothese oder eine Theorie welche Quantentheorie und Relativitätstheorie auf so elegante Weise verbindet.

Die meisten Physiker gehen davon aus, dass das Universum in seinen Grundfesten symmetrisch ist. Dasselbe sage ich auch. Wobei ich eben der Meinung bin, dass nicht nur die Materie dualistisch und damit symmetrisch ist, sondern auch Raum und Zeit.

Des weiteren habe ich eine gute Nachricht und eine noch viel bessere: Ich bin kein Philosoph und würde mich niemals nur mit Worten zufrieden geben. Ich bin aber der Meinung, dass - bevor die Rechnungen beginnen - das Wesen der Dinge verstanden sein soll.

Um es vorweg zu nehmen: Wird der von mir dargestellten Ansatz weiter verfolgt, dann ergibt sich aus Symmetrie-Überlegungen der Schluss, dass das Universum aus Sicht des Mikrokosmos ein zellulärer Automat ist. Dieser zelluläre Automat ist so einfach, dass er nur aus zwei Grundelementen besteht, wobei sowohl die Grundelemente als auch Raum und Zeit dualistisch und damit symmetrisch sind. Dieser zelluläre Automat eignet sich sehr gut dazu, in einem gewöhnlichen PC berechnet zu werden.

Die Struktur des Rechenraumes sieht z.B. so aus:
Rechenraum.jpg
Rechenraum.jpg (120.58 KiB) 13067 mal betrachtet
Aus obiger Grafik lässt sich erkennen, dass auch der Raum dualistisch ist und aus Tetraedern und Gegentetraeder besteht.
Hier eine andere Ansicht:
RechenRaum2.jpg
RechenRaum2.jpg (89.3 KiB) 13067 mal betrachtet
Die Struktur einer Ebene des zellulären Automaten sieht so aus:
Ebene.png
Ebene.png (4.34 KiB) 13067 mal betrachtet
Auch in der Ebene ist der Raum dualistisch: Es gibt Raum (rote Dreiecke) und Gegenraum(blaue Dreiecke) In beiden Dreiecken wirken die Gesetze des Automaten genau entgegengesetzt.

Fortsetzung folgt da nur 3 Grafiken erlaubt. Weitere Grafiken im nächsten Beitrag .....
Zuletzt geändert von Falke am 11. Mär 2013, 18:20, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Falke

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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von Falke » 11. Mär 2013, 18:11

Hier noch eine andere Ebene des Automaten:
Ebene.jpg
Ebene.jpg (171.86 KiB) 13064 mal betrachtet
Die Zellen des Raumes lassen sich je nach Belegung mit Grundelementen zu Gruppen zusammenfassen. Dabei ergibt sich folgende Aufteilung:
Gruppen.jpg
Gruppen.jpg (47.37 KiB) 13064 mal betrachtet
Jede dieser Elementarzellen (außer den passiven) entwickelt unter dem Wirken der Gesetze des zellulären Automaten eine immer größer werdende Kugelflächen ähnliche Gestalt, welche als Ladungsfeld der Zelle aufgefasst werden kann. Beispiele dafür sind:
kugelflaechen.jpg
kugelflaechen.jpg (48.98 KiB) 13064 mal betrachtet
Ich möchte damit verständlich machen, dass meine Theorie nicht nur aus Worten besteht.
Gruß Falke

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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von Falke » 11. Mär 2013, 18:17

Hallo Gravi,
gravi hat geschrieben:Vielleicht stehe ich nun als Ketzer da, aber ich sehe nicht, dass unser Universum aus zwei Teilwelten besteht. Es ist ein Universum, nur wir armen Wichte unterscheiden zwischen Mikro- und Makrokosmos. Weil wir es nicht besser wissen/können. Aber erst mal willkommen im Forum, Falke!
Vielen Dank für die Willkommensgrüße, gebe ich gerne zurück.
Beide "Teil"welten ergänzen sich doch zu einem Ganzen, die eine könnte nicht ohne die andere funktionieren. Man kann sie auch nicht voneinander lösen.
Ganz richtig, so sehe ich es auch. Beide (Teil-)Welten verhalten sich zueinander so wie die Vorderseite und die Rückseite einer Münze. Was ich weiters meine ist nur,
dass beide Seiten durch Symmetrie miteinander verbunden sind. Nicht mehr und nicht weniger.
Gruß Falke

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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von seeker » 11. Mär 2013, 18:28

Symmetrien treten dann auf, wenn ein Ganzes unterteilt wird. Dadurch entsteht Struktur.

Dualistische Betrachtungsweisen lassen uns normalerweise unbefriedigt zurück, wenn der Dualismus nicht auf einer grundlegenderen Ebene aufgehoben werden kann (vgl. Dualismus beim Körper-Geist Problem, Descartes).

Die moderne Wissenschaft verfolgt m. E. monistische Ansätze, d.h. alles soll auf eines zurückgeführt werden, auf einer grundlegenderen Ebene durch eine einzige Beschreibung vereinigt werden (Beispiel: QM und ART -> Quantengravitation).

Beispiel:
Nehmen wir an, wir hätten ein Objekt, das unter bestimmten Bedingungen wie ein Kreis mit dem Durchmesser x erscheint und unter anderen Bedingungen wie ein Quadrat mit der Kantenlänge x.
Nun kann man sich streiten, ob es ein Kreis (A = x[up]2[/up]/4 * Pi) oder ein Quadrat (A = x[up]2[/up]) ist. Man kann auch dualistisch argumentieren und sagen, dass es einerseits ein Kreis und andererseits ein Quadrat ist und dass damit schon alles gesagt wäre.

Die Aufhebung des Dualismus durch einen grundlegenderen Monismus wäre dann so:

Das Objekt ist in Wirklichkeit ein Zylinder mit dem Durchmesser x und der Kantenlänge x! Es hängt von unserer Perspektive ab, was wir davon sehen.
Sein Volumen beträgt V = x[up]2[/up]/4 * Pi * x
Grundlegendere Betrachtungsweise -> neue Erkenntnisse (V und A statt nur A)...

P-S.: Die Sache mit den zellulären Automaten gefällt mir natürlich... :)
Ich muss es noch näher anschauen, dann mehr...

Grüße
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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von Falke » 11. Mär 2013, 18:34

Hallo Timm
Timm hat geschrieben:Aber selbst nach Beseitigung der Ungereimtheiten in Deiner Auflistung von Dualitäten und Negationen (was nicht dasselbe ist) ...
Wie würde die Auflistung Deines Erachtens aussehen, wenn Ungereimtheiten beseitigt sind? Falls sich die Liste erweitern liese bitte ich um Hinweise.
....erschließt sich nichts Neues. Die Idee eines Mikrokosmos als Teil der Welt hatte schon Demokrit.
Das Neue daran ist die Annahme, dass das Universum kein mechanisches Objekt ist, sondern die Realisation eines Prinzips. Und unter Prinzip verstehe ich eine mathematisch-logisch-geometrische Struktur.

Dieses Prinzip ist ganz fundamental und sagt:
  • ein Berg kann nur dort existieren, wo es auch ein Tal gibt,
  • das Schöne kann nur dort existieren, wo es auch das Hässlich gibt,
  • das Nahe kann nur dort existieren, wo es auch das Ferne gibt,
  • das Positive kann nur dort existieren, wo es auch das Negative gibt,
  • das Große kann nur dort existieren, wo es auch das Kleine gibt,
  • das Gerade (euklidische) kann nur dort existieren, wo es auch das Gebogene (nichteuklidische) gibt
  • das Zufällige kann nur dort existieren wo es das Nichtzufällige gibt
  • usw.
Ein Element bedingt stets die Existenz des Gegenteils, beide Elemente müssen in der Welt sein. So muss auch das euklidische und das nichteuklidische in der Welt sein, das zufällige und das nichtzufällige, usw. Dieses Prinzip gilt zumindest für die fundamentalen Eigenschaften des Universums.
Gruß Falke

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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von PeterM » 12. Mär 2013, 09:11

Hallo Falke,

wenn das Universum nach Prinzipien funktioniert, dann kannst du auch gleich von Gesetzmäßigkeiten sprechen. Gesetzmäßigkeiten sind aber auch nichts anderes als Postulate. Insofern bringt uns das nicht weiter. Du hast zwar sehr schön und schlüssig formuliert, das Universum ist aber mit Sicherheit nicht etwas, was eine oder „seine“ Schlüssigkeit preisgibt.

Eigentlich kann man deine Beispiele reduzieren auf das EINE und das ANDERE. Das EINE bedingt das ANDERE usw……..
Insofern ist dort wieder eine menschliche Logik und Kausalität vorhanden, die es z.B. in der Quantenmechanik und im Universum selbst so nicht gibt.

Gruß

Peter

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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von Skeltek » 12. Mär 2013, 11:34

Schön aufgearbeitete Bilder.
Ich kann nur leider keinen Unterschied zwischen einem Volumen(im Universum) und seinem Komplementär erkennen...
"Le's do it now. Le's make the world bedda"
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Unentscheidbarkeit für Dummies: Dieser Satz ist wahr

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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von Falke » 12. Mär 2013, 18:20

Hallo PeterM,
PeterM hat geschrieben:Wenn das Universum nach Prinzipien funktioniert, dann kannst du auch gleich von Gesetzmäßigkeiten sprechen. Gesetzmäßigkeiten sind aber auch nichts anderes als Postulate. Insofern bringt uns das nicht weiter.
Ich denke schon, dass uns das weiter bringt. Es geht nur darum, die richtigen Postulate zu finden.
... das Universum ist aber mit Sicherheit nicht etwas, was eine oder „seine“ Schlüssigkeit preisgibt.
Warum nicht?

Ich meine, dass das Wesen der Dinge erkannt und auch verstanden werden kann. Wenn die Annahme hält, dass das Universum kein mechanisches Objekt ist sondern die Realisation eines Prinzips, dann genügt es, dieses Prinzip zu erkennen und alles andere ergibt sich dann daraus.
Gruß Falke

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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von Falke » 12. Mär 2013, 18:49

Hallo Skeltek,

der zelluläre Automat besteht geometrisch gesehen aus dem Raumgitter der kubisch dichtesten Kugelpackung (fcc-lattice) . Dieses Raumgitter zeichnet sich durch perfekte Symmetrie und Dualität sowie durch größtmögliche Einfachheit aus. (Es gibt kein einfacheres Raumgitter, so enthält es die einfachst möglichen diskreten Strukturen wie Dreiecke und Tetraeder.)
Ich kann nur leider keinen Unterschied zwischen einem Volumen(im Universum) und seinem Komplementär erkennen...
Sehen wir uns das am Beispiel einer Ebene an. Wie bereits erwähnt sieht eine Ebene des zellulären Automaten so aus
Ebene.png
Ebene.png (4.34 KiB) 12972 mal betrachtet
Sie enthält rote Dreiecke und blaue Dreiecke. In Deinen Begriffen bilden die roten Dreiecke das Volumen und die blauen Dreiecke bilden das „Gegenvolumen“. Beide Dreiecke zusammen ergeben einen Raum. Genau so ist es auch im 3-dimensionalen. Die kubisch dichteste Kugekpackung enthält zwei Arten von Tetraedern die im Raum zueinander entgegengesetzt angeordnet sind
Tetraeder.png
Tetraeder.png (12.41 KiB) 12972 mal betrachtet
Im Raum sind sie dann wie bereits gezeigt so angeordnet
ZellRaum2.jpg
ZellRaum2.jpg (28.12 KiB) 12972 mal betrachtet
Zusammen bilden Tetraeder (rot) und Gegentetraeder(blau) einen Raum.

Das bedeutet eben: nicht nur die Materie ist dualistisch, also
  • Elektron – Positron
  • Proton – Antiproton
  • Neutrino – Antineutrino
  • usw.
sondern auch der Raum selbst ist auf elementarer Ebene dualistisch.
Gruß Falke

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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von seeker » 12. Mär 2013, 19:41

Interessant.
Der Raum wäre dann in der Summe (Raum+Anti-Raum) gleich Null?

Wie entstehen in diesem Raum kompliziertere, stabile Muster (z.B. Teilchen)?
Wie entsteht Zeit?

Grüße
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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von Falke » 12. Mär 2013, 22:28

seeker hat geschrieben:Der Raum wäre dann in der Summe (Raum+Anti-Raum) gleich Null?
Genau so sehe ich es auch. Und was für den Raum gilt, gilt in größerem Maßstab auch für Makrokosmos und Mikrokosmos . Beide zusammen bilden ein Universum. Die Eigenschaften von Makrokosmos und Mikrokosmos heben einander auf, so dass das Universum als Ganzes keine Eigenschaften besitzt. In Formeln könnte man schreiben:



Das heißt, das Universum als Ganzes ist das eigentliche Nichts - also der Zustand, der nicht erschaffen zu werden braucht. (Wir Menschen definieren das Nichts als Abwesenheit von Dingen. Die Natur definiert das Nichts aber anders, nämlich als Zustand ohne Eigenschaften, wobei dieser Zustand durch zwei gegensätzliche Dinge gebildet wird die sich in ihren Eigenschaften einander aufheben.)

Salopp gesprochen könnte man auch sagen: Das was wir Universum nennen ist der Prozess, wie aus zwei gegensätzlichen Dingen ein Einziges (Nichts) wird.

Was wir lediglich herausfinden müssen ist nur noch, wie zwei gegensätzliche Dinge eine Einheit bilden, so dass diese Einheit keine Eigenschaften hat.
Die Antwort auf andere Fragen folgt noch.
Gruß Falke

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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von seeker » 12. Mär 2013, 22:59

Falke hat geschrieben:Und was für den Raum gilt, gilt in größerem Maßstab auch für Makrokosmos und Mikrokosmos . Beide zusammen bilden ein Universum. Die Eigenschaften von Makrokosmos und Mikrokosmos heben einander auf, so dass das Universum als Ganzes keine Eigenschaften besitzt.
Vielleicht. Vielleicht ist das aber auch nur unsere menschliche Perspektive: Die Unterscheidung zwischen "groß" und "klein". Warum gerade die beiden?
Nach Kant können wir gar nicht anders als in den Kategorien "Raum" und "Zeit" zu denken. Das Universum wird das aber nicht kümmern.
Was passiert, wenn wir uns von diesen Kategorien doch lösen können, sie überwinden, abstrahieren?
Falke hat geschrieben:Die Natur definiert das Nichts aber anders, nämlich als Zustand ohne Eigenschaften
Ganz genau! Die übliche Vorstellung vom "Nichts" ist eine Raum-Zeitliche. Abstrahieren wir diese Vorstellung kommen wir zu einem "Nichts", das in dem Sinn kein Nichts ist, sondern ein völlig strukturloses "Etwas", die Abwesenheit aller Unterteilungen des "Ganzen".

Unser Universum ist derzeit nicht in diesem Zustand, denn sonst gäbe es keine erkennbaren Strukturen.
Dennoch muss genau das noch in ihm versteckt sein, eben als

Ob sich das letztlich auf Raum und Zeit beziehen muss steht aber zur Diskussion.
Falke hat geschrieben:Was wir lediglich herausfinden müssen ist nur noch, wie zwei gegensätzliche Dinge eine Einheit bilden, so dass diese Einheit keine Eigenschaften hat.
Die Antwort auf andere Fragen folgt noch.
Ich bin gespannt.

Grüße
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breaker
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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von breaker » 13. Mär 2013, 00:00

Das bedeutet eben: nicht nur die Materie ist dualistisch, also

Elektron – Positron
Proton – Antiproton
Neutrino – Antineutrino
usw.
Photon + ??
Z-Boson + ??

Macht deine Theorie irgendeine nichttriviale überprüfbare Aussage?

PeterM
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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von PeterM » 13. Mär 2013, 11:42

Falke hat geschrieben:Hallo PeterM,
PeterM hat geschrieben:Wenn das Universum nach Prinzipien funktioniert, dann kannst du auch gleich von Gesetzmäßigkeiten sprechen. Gesetzmäßigkeiten sind aber auch nichts anderes als Postulate. Insofern bringt uns das nicht weiter.
Ich denke schon, dass uns das weiter bringt. Es geht nur darum, die richtigen Postulate zu finden.
... das Universum ist aber mit Sicherheit nicht etwas, was eine oder „seine“ Schlüssigkeit preisgibt.
Warum nicht?

Ich meine, dass das Wesen der Dinge erkannt und auch verstanden werden kann. Wenn die Annahme hält, dass das Universum kein mechanisches Objekt ist sondern die Realisation eines Prinzips, dann genügt es, dieses Prinzip zu erkennen und alles andere ergibt sich dann daraus.
Einverstanden, Postulate bringen uns dann weiter, wenn wir mit Ihnen eine andere Denkweise installieren können.

Ich bin mit dir einer Meinung, dass das Universum kein mechanisches Objekt sein kann. Was es aber genau ausmacht, entzieht sich immer noch unserer Kenntnis. Damit können wir das Wesen der Dinge m. E. auch nicht erkennen. Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass du mit dem Wesen der Dinge nichts mystisches meinst.

Unser mechanisches „Denkprinzip“ sagt ja bisher auch nur etwas darüber aus, wie das Unviersum funktioniert. Die Frage nach dem WIE, lässt sich über die Mechanik bestens ordnen und die Abläufe im Universum können bis zu einer gewissen Grenze sinnvoll „mechanisch“ als überprüfbares Laufzeitmodell dargestellt werden. Das sagt m.E. aber mehr über unser Denken aus, als über das Universum selbst. Insofern gibt es auch bei einer mechanischen Denkweise für uns schlüssige Erklärungen. Diese schlüssigen Erklärungen lassen sich auch technisch nutzen. Das alles beschränkt sich dann aber mehr auf den technischen Nutzen.

Auch dein Modell zeigt die Abhängigkeit zur Sprache. Du verlegst die sprachlichen Gegensätze nur in die Mitte und postulierst damit eine Aufhebung aller Werte. Eigentlich ist es aber genau das, was ich denke. Meines Erachtens pendelt das Universum zwischen einer maximalen und einer minimalen Dichte. Der mittlere Wert ist 0.

Wobei ich nicht genau sagen kann, was Dichte letztlich bedeuten soll, weil diese Dichte lediglich eine Vorstellung von mir ist. Man kann aber innerhalb dieser Dichte wiederum eine Mechanik und Strukturen installieren, mit denen wir eine Nutzbarkeit erreichen können.

Insgesamt gesehen sollten wir aber sehr vorsichtig sein. Wir können uns maximal dem Universum nähern. Schlüssigkeit setzt Beweisbarkeit voraus. Ein Wert 0 ist zwar nicht beweisbar, aber denkbar. Und da sind wir wieder bei unserem Problem. Alles was denkbar ist, entspricht nur einer Vorstellung.

Bitte verstehe das nicht als ablehnende Kritik. Was du machst, gefällt mir.

Gruß

Peter

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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von Falke » 13. Mär 2013, 17:21

Hallo Breaker,
breaker hat geschrieben:Photon + ??
Z-Boson + ??
Aus meiner Sicht ist das Photon sein eigenes Antiteilchen. In dem zellulären Automaten kommt ein soches Teilchen auch vor und sieht auf elementarster Ebene und zum Zeitpunkt 0 so aus:
Photon.png
Photon.png (9.54 KiB) 12809 mal betrachtet
Das Anti-Photon sieht so aus:
Anti-Photon.png
Anti-Photon.png (9.19 KiB) 12809 mal betrachtet
Das Anti-Photon ist also nur ein um 180° gedrehtes Photon.

Das Photon bildet – wie alle anderen Teilchen auch – unter dem Wirken der Gesetze des Automaten eine räumliche Welle, welche zu verschiedenen Zeitpunkten so aussieht:
PhotonWellenfunktion.jpg
PhotonWellenfunktion.jpg (174.46 KiB) 12809 mal betrachtet

Fortsetzung folgt ...
Zuletzt geändert von Falke am 13. Mär 2013, 19:13, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Falke

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Re: Theory Of Everything und Symmetrien

Beitrag von Falke » 13. Mär 2013, 17:25

breaker hat geschrieben:Macht deine Theorie irgendeine nichttriviale überprüfbare Aussage?
Eine überprüfbare Aussage ist folgende: Die Elementarzellen des Automaten lassen sich auf natürliche Weise in Gruppen zusammenfassen, und zwar so:
Gruppen.jpg
Gruppen.jpg (47.37 KiB) 12809 mal betrachtet
Diese Gruppe kann assoziiert werden mit den Elementarteilchen der ersten Generation:
Elementarteilchen.jpg
Elementarteilchen.jpg (50.81 KiB) 12809 mal betrachtet
Ob diese Gleichstellung hält, kann aber nur eine umfangreiche Untersuchung herausfinden, die aber auf einem normalen PC nicht machbar ist, da der Rechenraum viel zu klein ist. Da muss man schon einen SuperComputer bemühen oder noch besser einen Rechner bauen, dessen innere Struktur dem zellulären Automaten gleicht.
Gruß Falke

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