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Achtung, Weltraumschrott!

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seeker
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Achtung, Weltraumschrott!

Beitrag von seeker » 9. Jan 2022, 08:34

Sehenswerte Doku:

Achtung, Weltraumschrott!| ARTE
Tonnenweise wurden in den vergangenen 60 Jahren Raketen- und Satellitenteile im Weltraum verstreut. Die Bruchstücke prallen mit anderen Objekten zusammen und produzieren so immer mehr Schrott – eine längst außer Kontrolle geratene Verbreitung, die eine akute Gefahr für Raketenstarts und Raumstationen darstellt, so wie am 15. November für die ISS und ihre Besatzung, die Gefahr lief, mit Satellitentrümmern zu kollidieren.

„Krieg der Sterne“ war gestern; heute wird dem kosmischen Müll der Kampf angesagt. Innerhalb der letzten 60 Jahre stieg die Anzahl an Raketentests und Satellitenstarts um ein Vielfaches. Während ein Großteil dieser Satelliten noch immer die Erdbahn umkreist, kam es im All bereits zu ersten unkontrollierten Crashs nuklearer Satelliten, Raketenstufen oder Tanks – bislang noch ohne Opfer. Doch die Situation der mitunter tonnenschweren Orbit-Geschosse spitzt sich zu: Verursacht etwa durch eine Satellitenkollision im Jahr 2009, den Abschuss eines chinesischen Satelliten oder Funktionsstörungen durch Sonnenstürme fliegen derzeit Tausende Trümmerteile, Schrottpartikel und verglühte Flugkörper mit Höchstgeschwindigkeiten um die Erde. Zahlreiche verschollene Satelliten sind unweigerlich Zusammenstößen ausgesetzt oder verursachen diese selbst – eine langfristige Bedrohung für alle intakten Satelliten in der erdnahen Umlaufbahn und ein menschengemachter Teufelskreis. Der Raumfahrt und ihren Akteuren bleibt vorerst nichts anderes übrig, als den kosmischen Müll tagtäglich zu überwachen, aktive Satelliten rasch umzuleiten oder im Labor Abwehrmechanismen gegen die über 30.000 Kilometer pro Stunde schnellen Bruchstücke zu testen. Doch sämtliche Präventionsmaßnahmen scheinen unzureichend. Schnelles Handeln ist geboten, scheint doch ein Leben ohne Satelliten in der heutigen Zivilisation unmöglich. Ingenieure weltweit ringen bereits um die wirksamsten Erfindungen gegen den Weltraumschrott: ob Schleppsegel, Netze, Harpunen oder Roboter-Greifarme – der Kreativität ihrer Methoden sind keine Grenzen gesetzt.


Dokumentation, Regie: Bertrand Loyer (F 2018, 55 Min)

https://www.arte.tv/de/videos/061656-00 ... umschrott/


https://www.youtube.com/watch?v=KtFiC8QeksI

Das sieht nicht gut aus, wer soll das wieder aufräumen? Und zu welchen Kosten? Wer soll das bezahlen? Werden wir künftig noch erdnahe Satelliten haben können, von denen in der modernen Welt ja so vieles abhängt?
Egal wo wir hinkommen, wir hinterlassen unsere Spuren - und den kommenden Generationen eine Menge Probleme, Hautpsache wir können hier und heute unsere egoistischen kurzfristigen Vorteile daraus ziehen.
Es ist beim Klima so, es ist bei der Biosphäre und Biodiversität so, es ist bei unseren Ressourcen so - und es ist im Weltraum so.
Irgendwann habe ich einmal eine andere Doku gesehen, da wurde behauptet, künftige Generationen werden unsere Generation als die "Generation der Dummheit" bezeichnen. Womöglich wird sich das bewahrheiten. Ich meine, es ist doch auch ausgesprochen einfältig, dann zu erwarten, dass sich später einmal für alle Probleme schon noch irgendeine technische Lösung finden wird.
Die Indikatoren sind inzwischen überall sichtbar, dass etwas an unserer derzeitigen Lebensweise nicht stimmt, auch mit unseren Werten und Verantwortungen, bzw. dem Fehlen von solchen. Intelligenz, Verantwortung, Weitsicht, wo seid ihr?
Grüße
seeker


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Re: Achtung, Weltraumschrott!

Beitrag von Frank » 10. Jan 2022, 12:48

seeker hat geschrieben:
9. Jan 2022, 08:34

Egal wo wir hinkommen, wir hinterlassen unsere Spuren - und den kommenden Generationen eine Menge Probleme, Hautpsache wir können hier und heute unsere egoistischen kurzfristigen Vorteile daraus ziehen.
Es ist beim Klima so, es ist bei der Biosphäre und Biodiversität so, es ist bei unseren Ressourcen so - und es ist im Weltraum so.
Irgendwann habe ich einmal eine andere Doku gesehen, da wurde behauptet, künftige Generationen werden unsere Generation als die "Generation der Dummheit" bezeichnen. Womöglich wird sich das bewahrheiten. Ich meine, es ist doch auch ausgesprochen einfältig, dann zu erwarten, dass sich später einmal für alle Probleme schon noch irgendeine technische Lösung finden wird.
Die Indikatoren sind inzwischen überall sichtbar, dass etwas an unserer derzeitigen Lebensweise nicht stimmt, auch mit unseren Werten und Verantwortungen, bzw. dem Fehlen von solchen. Intelligenz, Verantwortung, Weitsicht, wo seid ihr?
Zunächst gebe ich dir Recht und ja , es gibt hier ein Riesen Problem im Weltraum. (Aber keines das sich nicht lösen lässt)
es würde zunächst mal schon helfen, wenn man Satellitenbetreiber(oder sonstige Orbitvermüller) an den Kosten für die spätere Entsorgung/Recycling oder what ever beteiligen würde dann schon beim Start. Roboter könnte schon seit Jahren im Orbit Müll einsammeln und sie wieder auf die Erde bringen.
Dazu gehört aber auch die Bereitschaft, z.B. für die Nutzung des GPS in seinem Navi zu bezahlen. :wink:

Ich lasse mir aber nicht einreden, dass unsere Generation als Dumm gesehen wird, oder gar als Generation Dummheit in die Geschichte eingeht.
Was waren dann die Generationen unserer Großeltern und Eltern? Die gerade in Deutschland ein Trümmerhaufen hinterlassen haben?
Die auf der Welt über 100 oberirdische Atombombentests durchgeführt haben und wir mit Sicherheit heute noch darunter zu leiden haben.
Ist das Geschlecht des Menschen biologisch bedingt oder ist es ein soziales Konstrukt? Im Tierreich ist das oft simpler. Wenn man dem weiblichen Borstenwurm das Gehirn entfernt, wird es zum Männchen.

Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Achtung, Weltraumschrott!

Beitrag von seeker » 10. Jan 2022, 13:47

Frank hat geschrieben:
10. Jan 2022, 12:48
Zunächst gebe ich dir Recht und ja , es gibt hier ein Riesen Problem im Weltraum. (Aber keines das sich nicht lösen lässt)
Hoffentlich hast du Recht. Du darfst von kommender Technik, auch wenn man dann hoffentlich einiges wird tun können, allerdings auch keine Wunderdinge erwarten, solche die kostenlos wären eh nicht. Alles hat seine Grenzen. Es ist im Grunde ja auch wie mit anderen Umweltverschmutzungen: Wenn du heute kein Altöl in den Wald kippst, dann ist das viel besser und langsfristig auch billiger, wie wenn du dieses Altöl heute auf diese Weise günstig im Wald entsorgst, dafür aber dann demnächst den ganzen Boden dort zu horrenden Kosten abtragen musst.

Ich schätze es momentan so ein, dass da baldigst eingegriffen, reguliert und koordiniert werden muss - und zwar international. Das geht z.B. überhaupt nicht, dass die Chinesen zu Demonstrationszwecken ihren eigenen Satelliten abschießen (dümmer geht es ja nun wohl wirklich kaum noch) oder dass ein Satellit aus Kosteneffizienzgründen genutzt wird, bis der Treibstoff wirklich ganz alle ist und der dann außer Kontrolle da oben herumschwirrt.
Und jetzt kommen ja auch noch diese Satellitenschwärme von Musk und Co. dazu... und die Privaten werden im Groben wie immer nur das tun, was sie vorgeschrieben bekommen, weil alles darüber hinaus heute Geld kostet, was ein Wettbewerbsnachteil ist.
Im schlimmsten Fall wird eine kaskadierende Kollisionswelle erzeugt und am Ende haben wir dann Milliarden Kleintrümmer für die nächsten 1000 Jahre da herumschwirren. So viele, dass das keiner bezahlen kann, die alle wieder einzufangen. Und dann würde es wirklich schlecht aussehen für den Erdorbit.
Grüße
seeker


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Re: Achtung, Weltraumschrott!

Beitrag von Frank » 11. Jan 2022, 13:51

Der Weltraum, oder besser gesagt der Orbit bis zu 36.000 Km(wobei es hier dann wieder nicht mehr ganz so schlimm ist denke ich), war in den ersten Jahrzehnten nach dem 2.Weltkrieg erst einmal ein probieren ob es geht, dann ein sich festsetzen und sich etablieren und verbessern , aber nun müssen Regeln und Gesetze her, dass hier der Wildwuchs bekämpft wird und Schrott wieder weg muss.
Ist das Geschlecht des Menschen biologisch bedingt oder ist es ein soziales Konstrukt? Im Tierreich ist das oft simpler. Wenn man dem weiblichen Borstenwurm das Gehirn entfernt, wird es zum Männchen.

Mit freundlichen Grüßen

Frank

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