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Endstation ISS?

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Endstation ISS?

Beitrag von Frank » 6. Jan 2022, 07:56

Die ISS ist aber nicht nur eine Erfolgsgeschichte, sie ist auch ein Auslaufmodell. Spätestens 2030 soll Schluss sein. Eine weitere staatliche Raumstation ist nicht geplant, zumindest nicht im Westen, das hat die US-Raumfahrtbehörde NASA bereits klargemacht. Stattdessen sollen mehrere kommerzielle Stationen die Aufgaben der ISS übernehmen, auf denen sich die NASA mit ihren Experimenten nur noch einkaufen will. Die Weichen dafür werden gerade gestellt.
https://www.spektrum.de/news/raumfahrt- ... ss/1967845

Ich sehe das mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Das Lachende beschränkt sich in diesem Fall auf die Tatsache, dass staatliche Projekte einfach zu langsam auf Veränderungen reagieren, dadurch Innovationen durch fehlende Konkurrenz so gut wie nicht stattfinden und am Ende eines aber ständig explodiert und das sind die Kosten.
Bevor hier dann gar nichts mehr stattfindet, zieht die NASA (zurecht) die Notbremse.

Das weinende Auge ist aber auch die andere Tatsache, wozu Nationen fähig sind, wenn sie zusammen arbeiten, anstatt sich zu bekriegen. NASA,ESA und andere Agenturen werden da in Zukunft heißbegehrte Aufträge vergeben und alleine schon die Konkurrenz untereinander, wird dazu führen, dass Firma A, Firma B, nicht die Butter aufs Brot gönnt.
Die Frage wird also zukünftig sein, ob es die Innovationen wert sind, die bei Wettbewerb immer rasant sind, oder ob diese fast schon evolutionäre Weiterentwicklung(im Sinne von wie es die Natur macht) nicht in eine ethische Sackgasse führt?

Ich denke aber das die staatlichen Einrichtungen immer noch die lukrativsten Forschungsprojekte verteilen und das Ganze somit immer noch steuern können.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Endstation ISS?

Beitrag von belgariath » 7. Jan 2022, 10:46

Frank hat geschrieben:
6. Jan 2022, 07:56
[...]
Das weinende Auge ist aber auch die andere Tatsache, wozu Nationen fähig sind, wenn sie zusammen arbeiten, anstatt sich zu bekriegen.
[...]
Wie genau meinst du das? Was ist da das weinende Auge? Ich nehme an, du meinst dass in Zukunft der verbindende Charakter der internationalen Zusammenarbeit über politische Gesinnungen hinweg verloren geht.
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Re: Endstation ISS?

Beitrag von Frank » 7. Jan 2022, 11:23

belgariath hat geschrieben:
7. Jan 2022, 10:46

Ich nehme an, du meinst dass in Zukunft der verbindende Charakter der internationalen Zusammenarbeit über politische Gesinnungen hinweg verloren geht.
Exakt! :well:
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Endstation ISS?

Beitrag von belgariath » 23. Jan 2022, 11:21

Aber denkst du nicht dass Unternehmen wie SpaceX oder vergleichbare Unternehmen auch eigentlich unabhängig von Nationalstaaten sind. Ich denke wenn sich ein sehr talentierter russischer Raketeningenieur bei SpaceX bewirbt, würden die ihn auch anstellen (vorausgesetzt er ist nicht komplett von politischen Ideologien zerfressen). Musk oder vergleichbare Firmenchefs wären doch doof wenn sie ihre Mitarbeiter auf bestimmte Nationalitäten beschränken würden. Kann man solche Unternehmen nicht auch als inter-/multi-nationale Projekte bezeichnen? Die verschiedenen Unternehmen stehen natürlich untereinander in harter Konkurrenz. Aber solche Unternehmen sind doch eigentlich auch Projekte der Völkerverständigung und Projekte die zeigen was möglich ist wenn man zusammen arbeitet ohne sich von Gesinnungen einschränken zu lassen.
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Re: Endstation ISS?

Beitrag von Frank » 24. Jan 2022, 10:50

belgariath hat geschrieben:
23. Jan 2022, 11:21
Aber denkst du nicht dass Unternehmen wie SpaceX oder vergleichbare Unternehmen auch eigentlich unabhängig von Nationalstaaten sind. Ich denke wenn sich ein sehr talentierter russischer Raketeningenieur bei SpaceX bewirbt, würden die ihn auch anstellen (vorausgesetzt er ist nicht komplett von politischen Ideologien zerfressen). Musk oder vergleichbare Firmenchefs wären doch doof wenn sie ihre Mitarbeiter auf bestimmte Nationalitäten beschränken würden. Kann man solche Unternehmen nicht auch als inter-/multi-nationale Projekte bezeichnen? Die verschiedenen Unternehmen stehen natürlich untereinander in harter Konkurrenz. Aber solche Unternehmen sind doch eigentlich auch Projekte der Völkerverständigung und Projekte die zeigen was möglich ist wenn man zusammen arbeitet ohne sich von Gesinnungen einschränken zu lassen.

Ich verstehe deinen Gedankengang, aber es trifft die Sache nicht ganz, die ich meine.

Gehen wir mal kurz von der Raumfahrt weg.
In jedem Konzern ist es ja heute schon so, dass Menschen unterschiedlichster Herkunft , Glauben und Sozialisierung zusammen arbeiten. Solange eine Ideologie/ein Glauben nicht die Gesetze eines Landes und auch die eigenen Richtlinien des Konzerns verletzen, ist das ja auch nicht wichtig, an was jemand glaubt.
Allerdings wird er Mitarbeiter von Konzern A, den Mitarbeiter von Konzern B immer als Konkurrent sehen und er wird alles daran setzen, dass Konzern B schlechter abschneidet , als Konzern A.
Hier geht es um wirtschaftlichen Erfolg, bis hin zum Überleben der eigenen Firma. Man wird also Innovationen nicht gleich alle teilhaben lassen. Vielleicht gegen viel Geld, aber nicht im Sinne der Verbrüderung, der Gleichheit, der Weitereinwicklung der Menschheit und des allgemeinen Fortschrittes.
Natürlich wird es letzteren auch geben, aber halt in den Händen einiger wenigen und die Idee von Star Trek ist halt damit raus aus dem Diskurs.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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