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Private bemannte Raumfahrt, Weltraumtourismus

Bemannte und unbemannte Raumfahrt, Raumfahrzeuge, Antriebstechnik, Missionen zu anderen Himmelskörpern
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Frank
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Re: Private bemannte Raumfahrt, Weltraumtourismus

Beitrag von Frank » 8. Jul 2022, 12:23

belgariath hat geschrieben:
6. Jul 2022, 18:28
Hier eine Zusammenfassung von zwei Studien zur Relevanz von Raketenstarts für Umwelt und Klima.
https://insideclimatenews.org/news/2906 ... m-climate/
Kurz gesagt, im Moment ist der Ausstoß von Raketen und dessen Effekt auf das Erdsystem noch vernachlässigbar. Wenn sich die Erwartungen / Vorhersagen der Weltraumtourismusunternehmen über die zunehmende Häufigkeit von Raketenstarts aber bewahrheiten, dann tragen die Abgase der Raketen auch signifikant zum Abbau der Ozonschicht und zur Erderwärmung bei.

Branson und Bezos scheint die Problematik egal zu sein. Musk denkt immerhin über CDR nach.
Wenn es wirklich zu einem "Massentourismus " kommen sollte in der Raumfahrt, wobei erst einmal geklärt werden müsste, wie man Massentourismus definiert, dann sehen wir weiter.
Wie bei allen anderen Sachen, wenn sie relevant werden, muss dann über Gesetze, Auflagen und Einschränkungen diskutiert werden.
Ist das Geschlecht des Menschen biologisch bedingt oder ist es ein soziales Konstrukt? Im Tierreich ist das oft simpler. Wenn man dem weiblichen Borstenwurm das Gehirn entfernt, wird es zum Männchen.

Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Private bemannte Raumfahrt, Weltraumtourismus

Beitrag von seeker » 8. Jul 2022, 12:56

Frank hat geschrieben:
8. Jul 2022, 12:23
Wie bei allen anderen Sachen, wenn sie relevant werden, muss dann über Gesetze, Auflagen und Einschränkungen diskutiert werden.
...und vorher nicht. Das sehe ich im Grunde ähnlich.
Dennoch würde es auch den heutigen Weltraumtouristen schon gut zu Gesichte stehen, wenn sie hier freiwillig einen Umwelt-Ausgleich schaffen würden. Das wäre auch gut fürs Image und hätte Vorbildcharakter.
Grüße
seeker


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Re: Private bemannte Raumfahrt, Weltraumtourismus

Beitrag von belgariath » 9. Jul 2022, 12:39

seeker hat geschrieben:
8. Jul 2022, 12:56
Frank hat geschrieben:
8. Jul 2022, 12:23
Wie bei allen anderen Sachen, wenn sie relevant werden, muss dann über Gesetze, Auflagen und Einschränkungen diskutiert werden.
...und vorher nicht. Das sehe ich im Grunde ähnlich.
[...]
Das sehe ich eher umgekehrt. Denn wenn gewisse Dinge (Dinge die praktisch oder komfortabel, aber eben latent sehr schädlich sind) erst mal da sind und zur Gewohnheit geworden sind, ist es oft zu spät sie zu korrigieren.
Beispiel: Einem Kind das schon viele Süßigkeiten isst beizubringen weniger Süßigkeiten zu essen ist schwierig. Einem Kind, das bisher kaum Süßigkeiten isst beizubringen wenige Süßigkeiten zu essen ist nicht so schwierig.
Anderes Beispiel: Hätte man schon im Jahr 1500 den Tabakkonsum verboten oder zumindest stark reglementiert, wären viel weniger Leute Nikotin-abhängig geworden und viel gesundheitliche Leiden wären erspart geblieben und es hätte wohl niemanden geärgert denn was du nicht kennst, vermisst du auch nicht. Jetzt Ende des 20. Jhds. / Anfang dss 21. Jhds. wo Rauchen schon etabliert ist, ist es viel schwieriger, die Gesellschaft wieder zu entwöhnen.

Ähnlich stelle ich es mir mit dem Weltraumtourismus vor. Wenn er sich erst mal etabliert hat und die wirtschafte Lobby entsprechend groß ist, wird man dieses Ungetüm nicht mehr im Zaum halten können.
Der harmonische Oszillator ist die Drosophila der Physiker (Carsten Honerkamp)
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Re: Private bemannte Raumfahrt, Weltraumtourismus

Beitrag von Frank » 11. Jul 2022, 09:54

belgariath hat geschrieben:
9. Jul 2022, 12:39


Das sehe ich eher umgekehrt. Denn wenn gewisse Dinge (Dinge die praktisch oder komfortabel, aber eben latent sehr schädlich sind) erst mal da sind und zur Gewohnheit geworden sind, ist es oft zu spät sie zu korrigieren.
Typisch deutsch und ein Paradebeispiel der "German Angst"
Wenn die ganze Welt so gehandelt hätten, wie du oben beschreibst, dann wären wir im großen ganzen aufs Feuer machen beschränkt heute.
belgariath hat geschrieben:
9. Jul 2022, 12:39
Beispiel: Einem Kind das schon viele Süßigkeiten isst beizubringen weniger Süßigkeiten zu essen ist schwierig. Einem Kind, das bisher kaum Süßigkeiten isst beizubringen wenige Süßigkeiten zu essen ist nicht so schwierig.
Im Gegensatz zum Massentourismus im Weltraum, sind die Süßigkeiten aber schon existent und man kennt alle Sonnen und Schatten Seiten des süßen Zeitvertreib.
Somit hinkt dein Vergleich, denn Erfahrungen muss man zuerst machen, bevor man daraus lernen und es zukünftig besser machen kann.
belgariath hat geschrieben:
9. Jul 2022, 12:39
Anderes Beispiel: Hätte man schon im Jahr 1500 den Tabakkonsum verboten oder zumindest stark reglementiert, wären viel weniger Leute Nikotin-abhängig geworden und viel gesundheitliche Leiden wären erspart geblieben und es hätte wohl niemanden geärgert denn was du nicht kennst, vermisst du auch nicht. Jetzt Ende des 20. Jhds. / Anfang dss 21. Jhds. wo Rauchen schon etabliert ist, ist es viel schwieriger, die Gesellschaft wieder zu entwöhnen.

Anderes Beispiel:
Wäre die Menschheit schon früh genug ausgerottet worden, dann wäre der Welt viel Leid bis hin zum Klimawandel erspart geblieben.......

Was ist denn das für eine weltfremde und lebensfremde Argumentation?
Ist das Geschlecht des Menschen biologisch bedingt oder ist es ein soziales Konstrukt? Im Tierreich ist das oft simpler. Wenn man dem weiblichen Borstenwurm das Gehirn entfernt, wird es zum Männchen.

Mit freundlichen Grüßen

Frank

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