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NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

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Frank
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NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von Frank » 23. Feb 2016, 21:36

Im Rahmen eines NASA-Programms forscht ein Physiker der University of California, Santa Barbara an einem neuartigen Antriebskonzept, mit dem Sonden nur einige Jahre zu benachbarten Sternen brauchen würden. Philip Lubins Projekt "Deep-In" war vergangenes Jahr als eines ausgewählt, das vom NASA Institute for Advanced Concepts (NIAC) gefördert (rund 100.000 US-Dollar) und nun in einem Video vorstellt. Lubin will riesige Sonnensegel mit Laserstrahlen von der Erde aus antreiben. Ein Segel mit einem Durchmesser von einem Meter könne von einem Laser mit 50 bis 70 Gigawatt Leistung innerhalb von 10 Minuten auf 26 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden, erklärt er. Es würde den Mars in 30 Minuten erreichen, Voyager 1 in drei Tagen und Alpha Centauri nach 15 Jahren.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 15677.html

:shock: Hach wäre das ein Traum, aber wie bremse ich das Teil im Ziel ab?
Zuletzt geändert von Frank am 12. Apr 2016, 22:00, insgesamt 1-mal geändert.
Mit freundlichen Grüßen

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deltaxp
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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von deltaxp » 24. Feb 2016, 15:00

immo so wies aussieht gar nicht.
dazu brächtest dann am Zielort wohl auch wieder so ein laser System, dass man mit langsameren Methoden vorher hinschafft.
wenn man ein eigenes Bremssystem mitnehmen wllte, dass so effiziet ist wie das antriebsssystem, also auch nen fetten laser wiegt das wieder soviel, dass es dem Konzept zuwieder läuft. es würde wieder lnage brauchen um zu eschleunigen und abzubremsen.

aber vielleicht wäre ein slches System immer noch schneller als die chemischen antriebe. es gibt ja noch mehr Konzepte ausser photon Propulsion.
aber cool klingt es dennoch. und wenn man sonen ding mit 0.25 c ohne abbrems Möglichkeit losschiest, kann es immer noch sensor-Daten beim durchqueren eines anderes Systems machen

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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von gravi » 25. Feb 2016, 19:12

Würde man die Segel groß machen, ich meine so richtig groß, dann könnte man auch den Lichtdruck eines Sterns (der Sonne) zum Antrieb nutzen.
Schon mal vorweg genommen im SF- Romen "Die Segel von Tau Ceti" viewtopic.php?p=44184#p44184.

Die gleichen Segel könnten auch zum Abbremsen benutzt werden, wenn man in die Nähe des Zielsterns kommt, hier ist der Lichtdruck ja entgegen der Fahrtrichtung...

Gruß
gravi
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Scifi69

Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von Scifi69 » 25. Feb 2016, 20:39

wenn man ein eigenes Bremssystem mitnehmen wllte, dass so effiziet ist wie das antriebsssystem, also auch nen fetten laser wiegt das wieder soviel, dass es dem Konzept zuwieder läuft. es würde wieder lnage brauchen um zu eschleunigen und abzubremsen.
Man könnte mit dem Laser schnell beschleunigen und indem man das Segel in der Nähe des Zielsterns umkehrt langsam entschleunigen. Was mir mehr Kopfzerbrechen macht ist wie man ein so leichtes und damit dünnes Segelmaterial so stabil machen will dass es der Temperatur und dem Strahlungsdruck von einem solchen Gigawattlaser standhält (wenn man wie im Link beschrieben innerhalb von 10 min auf 26% von c kommen will ist die Beschleunigung nach Adam Riese 13000 g). Ich bin ja kein Materialwissenschaftler, aber diese Hürde scheint mir denn doch ein bisschen hoch.

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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von gravi » 26. Feb 2016, 18:43

Ja, diese Beschleunigung dürfte auch für erfahrene Kampfjet- Piloten ein wenig zu hoch sein.
Material für solche Sonnensegel müsste sicherlich nur im Bereich der Nanotechnologie zu suchen sein, z.B. Nanoröhrchen. Extrem leicht und extrem stabil wäre da wohl möglich. Aber beständig gegen Laserbeschuss? Ich stecke da auch nicht drin. Wie auch immer, diese Technik erscheint mir gar nicht so utopisch zu sein, zumindest eher möglich als Warp- Antriebe...

Gruß
gravi
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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von Frank » 27. Feb 2016, 18:45

gravi hat geschrieben: Wie auch immer, diese Technik erscheint mir gar nicht so utopisch zu sein, zumindest eher möglich als Warp- Antriebe...
Genau um das geht es ja. Das ist eine realistische Möglichkeit des interstellaren Raumfluges. Wann man die zurückgesendeten Daten dann auswertet ist eine andere Sache..........Auf jedenfall sollten die Missionswissenschaftler am Anfang jung sein. :wink:
Mit freundlichen Grüßen

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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von gravi » 27. Feb 2016, 19:47

...oder alles aufschreiben, für spätere Generationen!

Ich weiß nicht warum, aber irgendwie bin ich überzeugt, dass die Menschheit eines (fernen) Tages den Fuß auf einen extraterrestrischen Planeten setzen wird. Vielleicht gibt es ja noch Antriebe, von denen wir uns heute noch gar keine Vorstellung machen können. Meinen Eltern hätte mal einer in der 1950er Jahren (als ich ihr Leben "bereicherte" :wink: ) etwas von einem Smartphone oder der Mondlandung erzählen sollen...den hätten sie für verrückt erklärt! Wie sollten wir dann abschätzen, was in 1000 Jahren möglich sein wird? Vermutlich machen wir dann Urlaub im Hyperraum oder im Paralleluniversum... :sp:

Gruß
gravi
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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von Frank » 12. Apr 2016, 21:58

"Starshot": Nano-Raumschiffe sollen in 20 Jahren zu Alpha Centauri rasen

https://calendar.google.com/calendar/re ... i=1#main_7

;i :well:
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von gravi » 13. Apr 2016, 19:11

Kann dem Link leider nicht folgen, da ich kein Google- Konto habe...

Gruß
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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von Frank » 13. Apr 2016, 20:36

Mit freundlichen Grüßen

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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von seeker » 22. Apr 2016, 12:47

Hier noch Links dazu:

http://www.deepspace.ucsb.edu/projects/ ... precursors

http://www.spiegel.de/wissenschaft/welt ... seoartikel

http://breakthroughinitiatives.org/News/4

Ja, das ist so etwas, wie es mir schon seit einiger Zeit im Kopf rumspukt:
Je weniger Masse ein Raumschiff oder eine Sonde hat, desto leichter wird es, dieses auf genügend hohe Geschwindigkeiten zu beschleunigen, um in vernünftigen Zeiten zu einem anderen Stern zu kommen, besonders dann, wenn der Antrieb extern erfolgt, so wie hier.

Abbremsen ist natürlich schwieriger, aber selbst das könnte durch geschickte Manöver beim Zielstern evtl. gehen (Sonnen-Gegenwind, Magnetfelder, Swing-by, ...)
Und wenn nicht kann man immerhin im Vorbeiflug Daten aufnehmen.

Eines scheint mir bei so einem Prinzip noch wichtig:
Um von so einer Minisonde Daten zu der Erde senden zu können, wird es eine Relaiskette aus vielen Minisonden brauchen.
Man müsste also schon einen ganzen Pulk an Sonden wie ne Perlenkette in Richtung Alpha Centauri losschicken.

Aber bei dem Ding hier bin ich zuversichtlich, dass das technisch in naher Zukunft alles machbar sein würde - und das ist der Unterschied zu vielen anderen Konzepten.

Grüße
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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von Dares » 22. Apr 2016, 13:20

:) Jetzt unterstell mir mal jemand dass ich eine Miesmuschel sei, aber wenn es um die Alpha-Centauri-Sterne keine
Planeten geben sollte, wo wollt ihr dann landen? Wie wollt ihr zur Erde zurück?
Es sind doch viele Fragen offen. Mal anders gefragt: würde ein Laserstrahl der von der Erde aus erzeugt wird um
ein Raumschiff anzutreiben ggf. nicht die Erdrotation stören weil eben ein Teil des Drehimpulses als Energie zum
Antrieb des Raumschiffes abgegeben wird?

Grüsse

Dares

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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von positronium » 22. Apr 2016, 15:02

Dares hat geschrieben:wo wollt ihr dann landen?
Es würden keine Matchbox-Rover losgeschickt, um dort zu laden, sondern Minisonden.
Dares hat geschrieben:Wie wollt ihr zur Erde zurück?
Das sind Wegwerfsonden, ohne grünen Punkt.
Dares hat geschrieben:würde ein Laserstrahl der von der Erde aus erzeugt wird um
ein Raumschiff anzutreiben ggf. nicht die Erdrotation stören weil eben ein Teil des Drehimpulses als Energie zum
Antrieb des Raumschiffes abgegeben wird?
Ich tippe beim Schreiben meiner Beiträge schon immer ganz vorsichtig, damit die Erde nicht ins Trudeln kommt.

:mrgreen:

Jetzt im Ernst: Das sind im Prinzip nur kleine Handys, die man durch Alpha Centauri sausen, und beim Durchflug Photos machen und messen lassen würde; höchstwahrscheinlich ohne Abbremsen, sicher kein Landen, wer weiss, vielleicht ein Verglühen, bestimmt kein Herumfahren auf einem Planeten. Die Masse dieser Minisonden ist so gering, dass das klitzekleine Bisschen Impuls fast gleich Null ist.

Das einzige, was mich an der Mission stört, ist die Zeit, die dafür leider zwingend benötigt wird. Ich fühle mich jetzt schon wie 370, und in 3 Jahrzehnten, wenn die Daten zurück kommen... daran will ich gar nicht denken. :roll:

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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von seeker » 22. Apr 2016, 16:49

Also noch zum Verständnis:

Wir sprechen davon Sonden mit einer Masse so um vielleicht 10 Gramm oder noch weniger nach Alpha Centauri zu befördern...
... und würden dafür trotzdem noch die Energie von ein paar dutzend Kraftwerken brauchen, um die Sonden per Laser in 10 min auf ~ 1/4 Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen.

Gruß
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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von Dares » 24. Apr 2016, 10:09

@Positronium,

danke für Deine Aw. Das ist jetzt aber wirklich mal eine ernste Frage: würden Minisonden sofern sie losgeschickt werden
dem Strahlungsdruck standhalten? Ich könnte mir vorstellen dass das schon bei einer Annäherung an eine Sonne
problematisch werden könnte geschweige denn auch dem Strahlungsdruck des Weltalls. Die müssten dann schon sehr
kompakt gebaut sein. Ist das dann überhaupt realistisch?
Warscheinlich erscheint unten dass ich meinen Beitrag geändert habe: Hier ist meine Änderung: eine Minisonde müsste
doch auch gut gepanzert sein wenn sie auf Mikropartikel oder kosmischen Staub trifft.
Wenn man über diese Dinge nachdenkt erscheint es erstmal albern, aber dem ist nicht so weil ich diese Fragen für
berechtigt halte.

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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von positronium » 24. Apr 2016, 11:43

Dares hat geschrieben:würden Minisonden sofern sie losgeschickt werden
dem Strahlungsdruck standhalten? Ich könnte mir vorstellen dass das schon bei einer Annäherung an eine Sonne
problematisch werden könnte geschweige denn auch dem Strahlungsdruck des Weltalls.
Das kann ich leider nicht zuverlässig beantworten. An eine Sonne würden sich die Sonden aber nicht annähern. Wegen der kosmischen Strahlung habe ich auf Wikipedia geschaut: Dort werden Energien von bis zu ca. 10^20 eV angegeben; bei dieser Energie von Protonen ergibt sich (wenn ich mich nicht verrechnet habe) bei Sonden mit 20% der Lichtgeschwindigkeit eine Energiezunahme von etwa 22,5%. Man kann also davon ausgehen, dass wenn man die Sonden in der Erdumlaufbahn betreiben könnte, sie auch bei 20% c keinen Schaden nehmen würden. Ich weiss aber nicht, wie oder ob sich solche Geräte so schützen lassen, dass sie so etwas 20 Jahre lang unbeschadet überstehen.
Dares hat geschrieben:Die müssten dann schon sehr
kompakt gebaut sein. Ist das dann überhaupt realistisch?
Auf Wikipedia steht 1000 Teilchen/m²/s. Bei der Dichte hilft klein bauen natürlich auch nichts - die Sonden müssen solchen Beschuss aushalten.
Dares hat geschrieben:eine Minisonde müsste
doch auch gut gepanzert sein wenn sie auf Mikropartikel oder kosmischen Staub trifft.
Ich denke, bei solchen "Brocken" muss man sich auf's Glück verlassen, weil die einen solchen Zusammenstoss nie überstehen würden, bzw. wie geplant, einen ganzen Schwarm losschicken. Dann können ja einige ruhig verloren gehen.

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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von Frank » 25. Apr 2016, 09:39

Dares hat geschrieben:
danke für Deine Aw. Das ist jetzt aber wirklich mal eine ernste Frage: würden Minisonden sofern sie losgeschickt werden
dem Strahlungsdruck standhalten?
Was für ein Strahlungsdruck? Wir reden hier von Alpha Centauri und nicht von Eta Carinae. beim Anflug gäbe es wohl nicht mehr auszuhaltzen, als in unserem Sonnensystem.
Dares hat geschrieben: geschweige denn auch dem Strahlungsdruck des Weltalls. Die müssten dann schon sehr
kompakt gebaut sein. Ist das dann überhaupt realistisch?
Erklär mir bitte mal was du mit dem Strahlungsdruck im Weltall meinst?

Dares hat geschrieben:Warscheinlich erscheint unten dass ich meinen Beitrag geändert habe: Hier ist meine Änderung: eine Minisonde müsste
doch auch gut gepanzert sein wenn sie auf Mikropartikel oder kosmischen Staub trifft.
Das ist zunächst richtig, denn bei 0,25 C würde jede Kollision in einer Katastrophe enden. Allerdings sind in einem cm3 Weltall nur ein paar Teilchen unterwegs.....

Dares hat geschrieben:Wenn man über diese Dinge nachdenkt erscheint es erstmal albern, aber dem ist nicht so weil ich diese Fragen für
berechtigt halte.
Albern?
Albern ist es vielleicht, über kleine grüne Männchen ernsthaft nachzudenken, Wurmlöcher als "Abkürzungen" nutzen zu wollen,oder Däniken Bücher zu kaufen.
Hier handelt sich es um die momentan einzige Möglichkeit interstellare Raumfahrt zu betreiben.
Mit freundlichen Grüßen

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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von Dares » 25. Apr 2016, 10:11

Frank hat geschrieben:Was für ein Strahlungsdruck? Wir reden hier von Alpha Centauri und nicht von Eta Carinae. beim Anflug gäbe es wohl nicht mehr auszuhaltzen, als in unserem Sonnensystem.
Frank hat geschrieben:Erklär mir bitte mal was du mit dem Strahlungsdruck im Weltall meinst?
Sorry Frank, aber da hast Du leider ein wenig das Thema missverstaden. Wenn Du Fragen bezüglich des Stahulnngdruck
haben könntes, dann wende dich bitte an Tom, Gravie oder Seeker. Ich kann Dir u.U auch erklären, aber da sind andere Forenmitglieder sehr versierter als ich.

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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von Frank » 25. Apr 2016, 10:50

Dares hat geschrieben:
Frank hat geschrieben:Was für ein Strahlungsdruck? Wir reden hier von Alpha Centauri und nicht von Eta Carinae. beim Anflug gäbe es wohl nicht mehr auszuhaltzen, als in unserem Sonnensystem.
Frank hat geschrieben:Erklär mir bitte mal was du mit dem Strahlungsdruck im Weltall meinst?
Sorry Frank, aber da hast Du leider ein wenig das Thema missverstaden. Wenn Du Fragen bezüglich des Stahulnngdruck
haben könntes, dann wende dich bitte an Tom, Gravie oder Seeker. Ich kann Dir u.U auch erklären, aber da sind andere Forenmitglieder sehr versierter als ich.
Sorry, Dares, aber die Aussagen hast du gemacht (!) Wenn du also den Strahlungsdruck befürchtest, hast du dir ja wohl Gedanken darüber gemacht, oder?
Also bitte nicht Aussagen treffen, die dann die Anderen erklären sollen.
Mit freundlichen Grüßen

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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von seeker » 25. Apr 2016, 14:01

positronium hat geschrieben:Ich denke, bei solchen "Brocken" muss man sich auf's Glück verlassen, weil die einen solchen Zusammenstoss nie überstehen würden, bzw. wie geplant, einen ganzen Schwarm losschicken. Dann können ja einige ruhig verloren gehen.
Genau, denke ich auch!

Und so lange die Treffer aus einzelnen schnellen Teilchen bestehen (Elektronen, Protonen,..., die meisten davon werden wohl in Sonnennähe eh von hinten, aus Richtung der Sonne, die Sonden treffen), ist das glaube ich nicht so schlimm, die gehen im Wesentlichen einfach durch oder werden reflektiert, ohne größeren Schaden anzurichten. Problematischer sind da schon Staubkörnchen. Aber da muss man dann halt wohl einfach Glück haben und viele Sonden losschicken.

Ich frage mich im Moment viel eher, wie stark eine solche Sonde auf ihrem Weg durchs interstellare Medium wohl abgebremst werden würde, insbesondere, wenn sie den geschützten Bereich der Heliosphäre der Sonne verlässt und auf den Bowshock trifft? Bei der geringen Masse der Sonde könnte das schon relevant sein. Ich denke, die Segel sollte man nach der Laser-Beschleunigungsphase auf jeden Fall einziehen oder abwerfen...

Also ganz problemlos ist ein solches Vorhaben sicher nicht, aber ich halte es trotzdem noch für das machbarste, von dem ich jemals gehört habe.

Gruß
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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von Dares » 25. Apr 2016, 15:07

seeker hat geschrieben:Ich frage mich im Moment viel eher, wie stark eine solche Sonde auf ihrem Weg durchs interstellare Medium wohl abgebremst werden würde,
Prima, dass Du es auch nochmal geschrieben hast. Ich hatte es selber auch schon in einem Beitrag geäussert.
Da scheint doch manchmal die Euphorie besser zu sein als deren Umsetzung. :wink:

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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von positronium » 25. Apr 2016, 15:48

seeker hat geschrieben:Ich frage mich im Moment viel eher, wie stark eine solche Sonde auf ihrem Weg durchs interstellare Medium wohl abgebremst werden würde, ...
Ich kann nichts zur Häufigkeit und Verteilung (vorne/hinten) der Einschläge solcher Teilchen schreiben, aber es gibt offenbar sehr energiegeladene Teilchen, deren Impulsübertrag bedeutend ist. Wie erwähnt, muss man wohl durchaus auch mit Energien von 10^20 eV rechnen. Das sind ca. 16 J. Bin zu faul zum rechnen, daher hier ein paar Beispiele zu dieser Energiemenge: https://de.wikipedia.org/wiki/Joule

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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von Frank » 25. Apr 2016, 18:53

seeker hat geschrieben:
positronium hat geschrieben:Ich denke, bei solchen "Brocken" muss man sich auf's Glück verlassen, weil die einen solchen Zusammenstoss nie

Ich frage mich im Moment viel eher, wie stark eine solche Sonde auf ihrem Weg durchs interstellare Medium wohl abgebremst werden würde, insbesondere, wenn sie den geschützten Bereich der Heliosphäre der Sonne verlässt und auf den Bowshock trifft? Bei der geringen Masse der Sonde könnte das schon relevant sein. Ich denke, die Segel sollte man nach der Laser-Beschleunigungsphase auf jeden Fall einziehen oder abwerfen...

Also ganz problemlos ist ein solches Vorhaben sicher nicht, aber ich halte es trotzdem noch für das machbarste, von dem ich jemals gehört habe.

Wir haben ja schon etwas "Erfahrung " was da auf die Sonden zukommt.

Im Zeitraum zwischen August 2002 und Februar 2003 maßen die Partikelsensoren fortwährend ungewöhnliche Werte, weswegen man vermutete, dass sich Voyager 1 dem vorläufigen Ziel ihrer Reise näherte: dem großen, äußeren Bereich der Heliosphäre, genannt „Heliosheath“. In diesem Bereich vermischen sich die Partikel des Sonnenwindes mit interstellarer Materie und bewegen sich mit verminderter Strömungsgeschwindigkeit. In das Vorfeld der Heliosheath, genannt Termination Shock, trat die Sonde am 16. Dezember 2004 in einer Entfernung von 94 AE (etwa 14,1 Mrd. km) ein. Dies erkannte man unter anderem an dem massiv langsamer werdenden Sonnenwind und der abrupt wechselnden Richtung des Magnetfeldes, das auch um 150 % stärker wurde. Außerdem registrierte man eine Zunahme an schweren Ionen und erfasste bisher nicht registrierte Radiostrahlung.

Am 24. Mai 2005 meldete das JPL schließlich, dass die Sonde nun die Heliosheath erreicht hatte. Am 23. Dezember 2009 gab die NASA bekannt, dass die Daten der Voyager-Magnetometer auf ein starkes Magnetfeld außerhalb des Sonnensystems hinweisen.[5] Diese Entdeckung lieferte die lang gesuchte Erklärung dafür, warum die Lokale Interstellare Wolke sich nicht auflöst: Die Wolke ist stark magnetisiert und wird deshalb von dem Feld zusammengehalten.

Im Frühjahr 2010 wurden weitere Indizien für die Annäherung der Sonde an die Heliopause gefunden.[6] Diese stützen sich auf die Daten des LECP-Instruments, das eine starke Abbremsung des Sonnenwindes registrierte: Die Geschwindigkeit des Windes relativ zur Sonde betrug im Messzeitraum fast null (relativ zur Sonne also ca. 17 km/s), was eine Verringerung des Einflusses der Sonne bedeutet.

Mit Hilfe des MAG-Instruments konnte Voyager die Struktur des Sonnen-Magnetfeldes am Rande des Sonnensystems durch direkte Messungen analysieren. Seit 2007 befindet sich die Sonde in einer Region, in der das Feld nicht mehr stabil ist, sondern in mehrere magnetische Blasen mit einem Durchmesser von etwa 160 Mio. Kilometern aufgeteilt ist.[7] Im Juni 2011 verkündete die NASA, dass der Grund hierfür wahrscheinlich die Rotation der Sonne ist. Hierdurch wird auch ihr Magnetfeld bewegt und gefaltet, was in der äquatorialen Ebene am Rande des Sonnensystems zu einer großen Zahl von Rekonnexionen und somit zur „schaumartigen” Struktur des Feldes führt.[7] Beginnend am 25. August 2012 kam es zu einem starken Abfall der von der Sonde gemessenen (in Wechselwirkung mit dem Sonnenwind entstehenden) anomalen kosmischen Strahlung (engl. ACR) und einem deutlichen Anstieg der galaktischen kosmischen Strahlung (engl. GCR).[8][9] Einige Beobachter[10] schlossen hieraus, dass Voyager 1 die Heliosphäre verlassen haben könnte. Am 3. Dezember 2012 berichtete die NASA, dass Voyager 1 die Magnetautobahn (englisch magnetic highway), den Rand der Heliosphäre, erreicht habe.[11] Am 12. September 2013 wurden neue Datenanalysen veröffentlicht, die zeigen, dass Voyager 1 die Heliosphäre bereits Ende 2012 verlassen hat und sich als erstes vom Menschen erzeugtes Objekt im interstellaren Raum befindet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Voyager_1 ... ler_Status
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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von seeker » 25. Apr 2016, 22:13

positronium hat geschrieben:Ich kann nichts zur Häufigkeit und Verteilung (vorne/hinten) der Einschläge solcher Teilchen schreiben, aber es gibt offenbar sehr energiegeladene Teilchen, deren Impulsübertrag bedeutend ist. Wie erwähnt, muss man wohl durchaus auch mit Energien von 10^20 eV rechnen. Das sind ca. 16 J.
Es kommt hier auf die Häufigkeit der Treffer an, von welcher Seite sie vorwiegend kommen und vor allen Dingen auf den Impulsübertrag. Da spielen auch Wirkungsquerschnitte, Stoßgesetze, etc. eine Rolle.
Man kann nicht davon ausgehen, dass ein 16J-Teilchen auch 16J kin. Energie auf eine solche Sonde überträgt.
Wie das genau ausschaut, weiß ich leider auch nicht. Es ist aber klar, dass eine große Sonde von so etwas praktisch keine Bremswirkung erfahren wird, eine kleine Sonde aber schon viel eher, schon weil die Masse eines Körpers mit r^3 skaliert, seine Oberfläche aber nur mit r^2, d.h. ein halb so schwerer Körper hat mehr als die halbe Oberfläche, die dann von Teilchen (evtl. mit Bremswirkung) getroffen werden kann.

Und außerhalb der Heliosphäre wird -denke ich- mehr Strahlung/Teilchen von vorne, entgegen der Flugrichtung der Sonde kommen als von hinten.

Gruß
seeker
Grüße
seeker


Mache nie eine Theorie zu DEINER Theorie!
Denn tut man das, so verliert man zumindest ein Stück weit seine Unvoreingenommenheit, Objektivität.

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Frank
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Re: NASA-Forschung: Auf dem Laserstrahl in 15 Jahren nach Alpha Centauri

Beitrag von Frank » 26. Apr 2016, 16:26

seeker hat geschrieben:Es kommt hier auf die Häufigkeit der Treffer an, von welcher Seite sie vorwiegend kommen und vor allen Dingen auf den Impulsübertrag. Da spielen auch Wirkungsquerschnitte, Stoßgesetze, etc. eine Rolle.
Man kann nicht davon ausgehen, dass ein 16J-Teilchen auch 16J kin. Energie auf eine solche Sonde überträgt.
Wie das genau ausschaut, weiß ich leider auch nicht. Es ist aber klar, dass eine große Sonde von so etwas praktisch keine Bremswirkung erfahren wird, eine kleine Sonde aber schon viel eher, schon weil die Masse eines Körpers mit r^3 skaliert, seine Oberfläche aber nur mit r^2, d.h. ein halb so schwerer Körper hat mehr als die halbe Oberfläche, die dann von Teilchen (evtl. mit Bremswirkung) getroffen werden kann.

Und außerhalb der Heliosphäre wird -denke ich- mehr Strahlung/Teilchen von vorne, entgegen der Flugrichtung der Sonde kommen als von hinten.

Gruß
seeker
Ein Pesimist ist ein Mensch, der sich nicht traut das vierblättrige Kleeblatt zu pflücken, weil er Angst hat ein Regenwurm könnte ihn dabei beissen...

Vielleicht sollten wir hier mal nicht das Haar in der Suppe suchen, denn alle unseren bisherigen Sonden sind meines Wissens noch nicht ernsthaft mit irgendetwas kollidiert und Deffekte waren zu 99,9 % technischer Natur.(und in unserem Sonnensystem geht es wohl "dreckiger zu,als im interstellaren Raum )
Also sollten wir die Dinger einfach mal im Schwarm losschicken und mal schauen was passiert(wahrscheinlich nichts)
Ich bin echt froh das diese Idee von Menschen mit Visionen und von privatfinanziellen Mitteln kommt.......
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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