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Der Beginn des Sonnensystems

Galaxien, Sterne, Planeten...
Beobachtungen und Physik der Himmelskörper (außer Schwarzen Löchern)
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seeker
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Der Beginn des Sonnensystems

Beitrag von seeker » 25. Apr 2022, 08:54

Nette, relativ neue Doku:

Der Beginn des Sonnensystems
https://www.youtube.com/watch?v=DyU_Yh9zV5Q

Die neueste Folklore... also doch wieder ganz anders... :)

Emporirren... womöglich doch keine Supernova als Ursache der Kontraktion unserer Wolke zum Sonnensystem, evtl. zuerst mit zwei Sonnen, dann zuerst Supererden, dann Jupiter, Migration und Chaos, Zerstörung von Planeten, Herausschleudern von Planeten aus dem System, Stürze von Planeten in die Sonne...und dann erst Bildung unserer gewohnten inneren Planeten aus dem Rest. Und das Wasser? Womöglich kam es nur zu einem geringen Teil durch Einschläge auf die Erde und war vorher schon da und quoll aus dem Erdmantel, was dann auch mit dem frühestmöglichen Zeitpunkt des Auftretens von Leben verflochten wäre.

Interessant.
Grüße
seeker


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Re: Der Beginn des Sonnensystems

Beitrag von Diagnostiker » 25. Apr 2022, 09:37

Folklore ist gut ...

Man kann auch sagen: Nichts Genaues weiß man nicht. Aber wir dichten uns etwas aus den Daten zusammen, was irgendwie stimmig ist und toll klingt. Na ja ...

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Frank
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Re: Der Beginn des Sonnensystems

Beitrag von Frank » 25. Apr 2022, 10:47

Folklore ist es meiner Meinung nach nicht, da die Wissenschaft der Astronomie immer mehr zugeben muss, dass im Grunde alles, was im Bezug auf das Sonnensystem Jahrzehnte lang gelehrt wurde, nicht mehr haltbar ist. (Urknall, Weltall und das Leben schwenkt zusammen mit Lesch hier auch langsam um)

Wir wissen über die Entstehung gar nichts(gesichertes) und müssen sogar mittlerweile der Kirche zähneknirschend recht geben, weil sie ja seit 2000 Jahren predigt, dass der Mensch und die Erde, einzigartig ist.
Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass sie so falsch nicht lagen. :devil:

(Das ist jetzt kein Dialogangebot an die Kirche, weil es dann am Ende soooo einfach auch wieder nicht ist)

Auch das ganze SiFi Genre(ok nicht alles), allen voran Star Trek oder Star Wars, ist im Grunde für die Tonne.
Während Star Trek aber wenigstens noch die humanitäre Botschaft hat, sonst aber auch nur noch eine Lachplatte ist, kann man Star Wars im Grunde mit Herr der Ringe gleichsetzen.
Allein schon Planeten in Klassen einzuteilen, die bei der Bezeichnung M, die Voraussetzungen für Menschen bieten sollen, auf der sie ohne Probleme leben können, in denen man Wasser,Luft und erdähnliche Temperaturen voraussetzt, sind inzwischen so etwas von infantil, dass man diese Geschichten wirklich nur noch als Folklore abtun kann.
Inzwischen wissen wir aber, wenn ein Planet nicht mindestens 90% so ist, wie unsere Erde, dann wird unsere Spezies darauf nicht lange überleben können, da Anpassungen in so kurzer Zeit nicht möglich sein werden. Um eine Beispiel zu nehmen.

Die Gravitation:
- Ist sie gegenüber der Erde zu wenig, wird unsere gesamte Anatomie das nicht längerfristig mitmachen, weil wir eben ein Drittel (Erd) Schwerkraft auf dem Mars nicht kompensieren können auf Dauer. Was aber Tausende nicht davon abhält zu meinen, wir können aus dem Mars eine zweite Erde machen(siehe Star Trek)

- Ist sie gegenüber der Erde zu groß, werden wir genauso Schwierigkeiten mit unserer Anatomie bekommen, nur in die andere Richtung und wir wir so eine dichte Atmosphäre atmen sollen, für diese Frage hat auch noch niemand eine Antwort.

Mittlerweile hat sich gezeigt, dass im Erdmantel nochmal so viel Wasser ist, als in den Weltmeeren(ich denke sogar noch mehr).-

https://www.weltderphysik.de/gebiet/erd ... erdmantel/

Die Einschlagtheorie, als Wasserlieferant ,habe ich übrigens immer für Folklore gehalten. :wink:

Unser Sonnensystem ist ein echter Exot, dass kann man mit den Daten die uns von der Exoplanetenforschung bis jetzt vorliegen, so sagen.
Ein Hort der Ruhe, war es auf jeden Fall noch nie , was man alleine schon an den inneren Planeten wie die Erde sehen kann.
Ob ein Mars großer Körper, der auf de Erde eingeschlagen ist, ob die Venus, die so einen derben Schlag bekommen hat, das sie sich sogar retrograd dreht, oder der Merkur, der einen riesen Eisenkern hat, dass auf eine Zeit schließen lässt, wo er sehr viel größer war, aber ein Fiasko-Einschlag, der so gut wie den ganzen Mantel weg gesprengt hat, hat ihm die kümmerliche Größe von heute gegeben.
Auch der Asteroidengürtel, den Lesch in seiner gespielt chauvinistischen Art, gerne mit dem Satz abtut: " Da war nix, viel zu wenig Masse, da war nie was", sollte den Mund inzwischen nicht mehr so voll nehmen. Und das meine ich jetzt nicht, weil ich Lesch nicht mögen würde, sondern weil sich immer mehr heraus stellt, dass im Grunde nichts stimmt, was wir bis jetzt über das Sonnensystem geglaubt haben zu wissen .

Allerdings muss man auch eine Sache im Auge behalten, wenn man jetzt mit den zurzeit vorliegenden Daten wieder mal viel zu voreilige Schlüsse zieht.
Die mit Abstand meisten Sternsysteme, die bis jetzt entdeckt wurden, sind allesamt um rote Zwerge zu beobachten.
Das sind stellenweise 7 Planeten um einen Stern, dessen äußerster Planet noch innerhalb der Merkurbahn ist.
Erst wenn wir mehr Daten von Sternsystemen mit sonnen ähnlichen Zentralgestirnen haben, dann können wir vielleicht auch mehr Aussagen zu zweiten Erden, oder überhaupt über zu sehen, "wie war es denn bei denen?"
Dazu müssen aber die Systeme direkt beobachtbar sein, denn mit der Transitmethode wird man da nicht viel ausrichten können.
Meine ganze Hoffnung liegt da jetzt auf das JWT :beer:
Ist das Geschlecht des Menschen biologisch bedingt oder ist es ein soziales Konstrukt? Im Tierreich ist das oft simpler. Wenn man dem weiblichen Borstenwurm das Gehirn entfernt, wird es zum Männchen.

Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Der Beginn des Sonnensystems

Beitrag von seeker » 25. Apr 2022, 10:51

Diagnostiker hat geschrieben:
25. Apr 2022, 09:37
Folklore ist gut ...

Man kann auch sagen: Nichts Genaues weiß man nicht. Aber wir dichten uns etwas aus den Daten zusammen, was irgendwie stimmig ist und toll klingt. Na ja ...
Ganz so negativ würde ich das nicht sehen, so ist nun einmal die Wissenschaft: Man trägt Puzzleteile, empirische Befunde zusammen. Und je mehr man zusammenträgt, desto genauer wird das Bild. Dass in diesesem evolutionären Prozess genauere Bilder anders als ungenauere Bilder ausschauen und dass daraus manchmal entstehende recht andere und neue Bilder erst einmal noch weiter konsolidiert werden müssen, ist normal.

So wird dann aus "nichts genaues weiß man nicht" mit der Zeit dann etwas handfesteres, wenn man nicht nachlässt. Das kann sich dann im Idealfall sogar irgendwann zu einer Gewissheit verdichten, an der kaum noch jemand zweifelt.
Es braucht halt Zeit und vieles muss auf diesem Weg auch wieder verworfen werden.

Ein gutes historisches Beispiel, das mir dazu einfällt: Die Kontinentraldrift.
Ursprünglich eine verwegene, fast absurd erscheinende Idee. Wegener hat es nicht mehr erlebt, dass seine Theorie Anerkennung fand.
Heute zweifelt praktisch keiner mehr daran.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kontinentaldrift
https://www.spektrum.de/lexikon/geowiss ... ebung/8715
Grüße
seeker


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