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Saturn - Der Retter des Sonnensystems | Harald Lesch

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Frank
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Re: Saturn - Der Retter des Sonnensystems | Harald Lesch

Beitrag von Frank » 20. Feb 2020, 10:36

seeker hat geschrieben:
17. Feb 2020, 09:24

Was das mit dem Saturn zu tun hat erschließt sich mir zwar nicht, aber ganz kurz:
Absolut richtig und somit ist für mich diese Thematik auch erledigt.
seeker hat geschrieben:
17. Feb 2020, 09:24
Ja. Ich denke, das Wichtige sind hier nicht einzelne Resonanzen, sondern dass unser Sonnensystem im Gesamten so gebaut war, dass sich eine besondere Planetenmigration der beiden großen Gasplaneten wie bei uns einstellen konnte (was der Erde dann zugute kam). Und dass unser Sonnensystem im Vergleich zu anderen sehr stabil ausschaut. D.h.: Da hat einiges zusammengepasst, das muss so sehr selten vorkommen.
Das ,widerspricht aber dem.
seeker hat geschrieben:
17. Feb 2020, 09:24
Ist es nicht wahrscheinlicher, dass wir sehr sternnahe Planeten aufgrund unserer Messprinzipien bzw. Nachweismethoden viel häufiger und leichter finden als entferntere Planeten, dass wir hier durch die Art unserer Beobachtungen (bzw. Beobachtungsmöglichkeiten) eine Auswahl treffen, die uns gerade nicht den kosmischen Durchschnitt zeigt?
Der letzten Post von dir ist hochspannend , denn wir stricken uns gerade wieder ein Weltbild, dass auf sehr wackligen Beinen steht, obwohl wir gerade unsere jahrzehntelanges Sonnensystem beerdigt haben.

Wir haben noch keinen Expoplaneten richtig sehen können und leiten und begreifen unser eigenes Sonnensystem schon wieder als was gaaaanz besonderes. Es sind alles Ab und Herleitungen. Wir schauen also auf die Negative und wollen die Schönheit eines Sonnenuntergangs beschreiben. ;j

Wenn wir überhaupt etwas einigermaßen erfassen können, dann sind es Gasriesen ,meist noch > Jupiter, die eng um ihren Stern kreisen, also auch migriert sind, weil so eng am Stern können sie nicht entstanden sein.
Migration ist also anscheinend das "Normale" in einem Sternensystem. Warum sollte der Vorgang bei uns also etwas besonderes sein?

Dazu kommt nämlich, dass wir am besten Transits vor roten Zwergsternen beoabachten können, da diese immer in sehr engen Bahnen von ihren Planeten umkreist werden.
Das heisst bei den Zwergen ist ein Jahr in der Regel wenige Erdtage lang und ein Lichtabfall beim Transit gut messbar.
Bei einem G Stern, der auch noch eine ziemliche Entfernung hat, ist es schon unglaublich schwer einen Jupiter, der ca 800 Mio. Km von seinem Zentralgestirn weg ist mit der Transitmethode zu erfassen. Von kleinen Dreckklumpen wie dir Erde, fange ich erst gar nicht an.

Wir wissen also im Grunde noch viel zu wenig, schließen aber aus den jetzigen Beobachtungen schon wieder auf Regeln, die für das Universum gelten sollen. Und nein, es ist nicht selten unser Heimatsystem, weil wir so eine Aussage aufgrund der dünnen Faktenlage überhaupt nicht tätigen können.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Saturn - Der Retter des Sonnensystems | Harald Lesch

Beitrag von seeker » 23. Feb 2020, 12:02

Also ich glaube, die Astronomen wissen das schon, dass sie bei den Exoplaneten nicht den kosmischen Durchschnitt sehen.
Das Problem dabei ist m.E.: Der kosmische Durchschnitt kann daher mal wieder nur indirekt über Modelle erschlossen werden, was die Sache dann recht unsicher macht. D.h.: Es ist sehr schwierig exakt zu sagen, wie unser Sonnensystem da ins Bild passt. Recht sicher ist nur, dass es ungewöhnlich ist.
Frank hat geschrieben:
20. Feb 2020, 10:36
Wenn wir überhaupt etwas einigermaßen erfassen können, dann sind es Gasriesen ,meist noch > Jupiter, die eng um ihren Stern kreisen, also auch migriert sind, weil so eng am Stern können sie nicht entstanden sein.
Migration ist also anscheinend das "Normale" in einem Sternensystem. Warum sollte der Vorgang bei uns also etwas besonderes sein?

Dazu kommt nämlich, dass wir am besten Transits vor roten Zwergsternen beoabachten können, da diese immer in sehr engen Bahnen von ihren Planeten umkreist werden.
Das heisst bei den Zwergen ist ein Jahr in der Regel wenige Erdtage lang und ein Lichtabfall beim Transit gut messbar.
Bei einem G Stern, der auch noch eine ziemliche Entfernung hat, ist es schon unglaublich schwer einen Jupiter, der ca 800 Mio. Km von seinem Zentralgestirn weg ist mit der Transitmethode zu erfassen. Von kleinen Dreckklumpen wie dir Erde, fange ich erst gar nicht an.
Jo. Die Sache ist m.E. die:

1. Das Signal von sternnahen und großen Planeten ist stärker als das von entfernteren und kleineren Planeten. D.h.: letztere sind schwerer nachzuweisen.

2. Ein Nachweis eines entfernteren Planeten dauert länger, da seine Umlaufzeit größer ist und man (wenn ich es noch recht weiß) wenigstens drei Umläufe (->Signale) braucht, um von einer Entdeckung sprechen zu können.
D.h. zum Beispiel: Selbst wenn wir nach 1. eine perfekte Messtechnik hätten, dann würde ein Nachweis eines Exoplaneten um einen G Stern im Jupiterabstand mindestens 36 Jahre und im Neptunabstand ca. 500 Jahre dauern! So lange beobachten wir noch nicht, das wird dauern.
Grüße
seeker


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