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Der Thread über Exoplaneten

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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von ralfkannenberg » 3. Jun 2019, 14:18

Hallo Frank,

danke schön für den Link ! ;th


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von Frank » 4. Jun 2019, 11:40

ralfkannenberg hat geschrieben:
3. Jun 2019, 14:18
Hallo Frank,

danke schön für den Link ! ;th


Freundliche Grüsse, Ralf

Keine Ursache. Ich finde das extrem spannend. ;look
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von Frank » 11. Sep 2019, 21:54

Wasser auf Exoplaneten gefunden und zwar in der bewohnbaren Zone.
Langsam wird es echt spannend
:sp:

https://orf.at/stories/3136839/
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von Herr5Senf » 11. Sep 2019, 22:41

:schoen eigentlich nur Wasserdampf in der Atmosphäre, sagt noch nichts für Wasser auf der Oberfläche

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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von Frank » 11. Sep 2019, 23:29

Herr5Senf hat geschrieben:
11. Sep 2019, 22:41
:schoen eigentlich nur Wasserdampf in der Atmosphäre, sagt noch nichts für Wasser auf der Oberfläche
Ist das erste mal, dass Wasser, egal in welcher Form , auf einem Exoplaneten nachgewiesen wurde.
Die Schritte sind immer klein, aber wie in dem Artikel ja auch steht, werden in ein paar Jahren immer mehr Einzelheiten erkundbar sein.
Ich bin optimistisch. ;look :)
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von Hansen » 14. Sep 2019, 22:20

Frank hat geschrieben:
11. Sep 2019, 21:54
Wasser auf Exoplaneten gefunden und zwar in der bewohnbaren Zone.
Langsam wird es echt spannend
:sp:
Spannend?
111 Lichtjahre – 1.050 Billionen Kilometer entfernt, praktisch unerreichbar für die nächsten 100 bis 200 Jahre wenn sie nicht zeitig den Lichtgeschwindigkeitsantrieb entwickeln.

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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von Frank » 15. Sep 2019, 10:57

Hansen hat geschrieben:
14. Sep 2019, 22:20
Frank hat geschrieben:
11. Sep 2019, 21:54
Wasser auf Exoplaneten gefunden und zwar in der bewohnbaren Zone.
Langsam wird es echt spannend
:sp:
Spannend?
111 Lichtjahre – 1.050 Billionen Kilometer entfernt, praktisch unerreichbar für die nächsten 100 bis 200 Jahre wenn sie nicht zeitig den Lichtgeschwindigkeitsantrieb entwickeln.
Sprach ich vom hinfliegen?
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von Hansen » 18. Sep 2019, 00:21

Frank hat geschrieben:
15. Sep 2019, 10:57
Sprach ich vom hinfliegen?
Nein du sprachst davon das es spannend sei.
Bei der Entfernung ist es IMHO alles anderes als spannend.

Das Geld was für Sinnfreie Forschung drauf geht sollte man eher in realistisch durchführbare Tech stecken damit die mal in die Nähe von der Lichtgeschwindigkeit kommt. Nicht weiter weg sehen sondern genauer, in dichterer Entfernung forschen wäre besser.

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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von Frank » 18. Sep 2019, 12:27

Hansen hat geschrieben:
18. Sep 2019, 00:21
Nein du sprachst davon das es spannend sei.
Bei der Entfernung ist es IMHO alles anderes als spannend.
(Zunächst ist es mein subjektives Empfinden, ob etwas spannend für mich ist. :wink: )
Spannend ist es weil,

- Zum ersten Mal Wasserdampf auf einem extrasolaren Planeten nachgewiesen worden ist.
- Wasser einer der Grundvoraussetzungen für Leben ist, wie wir es kennen.
- Dieser Planet sich in der bewohnbaren Zone um einen Stern befindet.(obwohl es sich wohl um eine Art Venus handelt und somit lebensfeindlich ist)
- Es einen Vorgeschmack auf das bietet, was in 10 Jahren mit der nächsten Generation an Teleskopen möglich sein wird.
Hansen hat geschrieben:
18. Sep 2019, 00:21
Das Geld was für Sinnfreie Forschung drauf geht sollte man eher in realistisch durchführbare Tech stecken damit die mal in die Nähe von der Lichtgeschwindigkeit kommt.
Sinnlose Forschung ist das bestimmt nicht, weil der einzige Weg, um diese überhaupt zu betreiben. Ich weiß jetzt nicht, ob du dich schonmal mit Antrieben für Raumfahrzeuge beschäftigt hast, aber wenn ja, dann wüsstest du, dass diese Antriebe noch weiter weg sind, als dieser Planet um was es geht.
Nehmen wir mal für einen Moment an, wir hätten so einen Antrieb nahe der Lichtgeschwindigkeit.
Da ist dann ja auch noch das Problem das wir seit Einstein wissen. Je schneller du dich bewegst, umso langsamer vergeht die Zeit für dich.

Her ist es prima erklärt(Zwillingsparadoxon)
Ja, aber nur, weil irgendeiner zwischendurch nochmal seine Richtung ändern muss, damit wir uns begegnen. Wenn ich mit halber Lichtgeschwindigkeit ins All fliege und wieder zurückkomme, muss ich logischerweise irgendwo umdrehen, und da gelten dann andere Gesetze. Jede Richtungsänderung ist physikalisch eine Beschleunigung. Und ein Gesetz der Relativitätstheorie lautet eben auch: Für beschleunigte Körper geht die Zeit langsamer. Wenn ich im Vergleich zu dir mit halber Lichtgeschwindigkeit durchs All fliege und dann in einem großen Bogen zu dir zurückkomme, werde ich deshalb langsamer gealtert sein als du. Das ist das berühmte Gedankenspiel, das als Zwillingsparadoxon bekannt ist: Ein Zwilling fliegt mit annähernder Lichtgeschwindigkeit durchs All, der andere bleibt auf der Erde. Wenn der erste nach 60 Jahren wiederkommt, ist er kaum gealtert, sein Bruder dagegen ein alter Mann. Wenn man alle praktischen Schwierigkeiten wegdenkt – schon die Tatsache, dass ein Raumschiff nie so viel Treibstoff mitnehmen könnte, um sich auf knapp unter Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen – dann steht dieses sogenannte Zwillingsparadoxon völlig in Einklang mit der Relativitätstheorie.
https://www.swr.de/wissen/1000-antworte ... -1576.html
Hansen hat geschrieben:
18. Sep 2019, 00:21
Nicht weiter weg sehen sondern genauer, in dichterer Entfernung forschen wäre besser.
Nehmen wir mal an, wir würden 10 % der Lichtgeschwindigkeit erreichen, was auch mit der Zeit nicht so ein großes Problem wäre.
Immerhin wären das 30.000 Km/s. Da würde an in ca. 13 Sek. zum Mond fliegen. Der Mars wäre bei dieser Geschwindigkeit, bei seiner größten Annäherung zu Erde von ca. 55 Mio. Km in 30 Min. erreicht(wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe)
Zum nächsten Sternensystem (alpha Centauri ) bräuchte man aber schon einfach 45 Jahre. Eine 25-jährige Besatzung würde das Ziel also mit 70 erreichen und den Heimweg wahrscheinlich gar nicht mehr überleben.
Übrigens sind 10 % Lichtgeschwindigkeit bis jetzt im Grunde nur SiFi.

Darum ist es eher sinnfrei sich mit utopischen Antrieben zu befassen, als mit der beobachtenden Astronomie der einen Ur-Frage nachzugehen, ob wir alleine sind im Universum.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von Skeltek » 18. Sep 2019, 14:57

Zum Reisen braucht man doch ohnehin erstmal ein Ziel. Sündhaft teuer und möglicherweise über Jahrhunderte einen Antrieb zu entwickeln wäre doch völlig unsinnig, wenn man vorher nicht zumindest ein lohnenswertes Reiseziel kennt.
Nun, egal wie kurz die Reise für die Insassen des Raumschiffes ist, hätten die auf der Erde zurück geblieben erst in frühestens 222 Jahren etwas davon. Leider hätte kaum jemand auf der Erde Interesse daran, Ressourcen und Energie in ein solches Projekt zu stecken, wenn diese Anstregungen 'aus Sicht der zurückbleibenden' einfach ohne Widerkehr in einem Loch verschwindet.

Interessant kann es sicherlich aber auch deshalb sein, falls man in Zukunft den Planeten genauer untersucht und feststellt, wie sich z.B. ein Planet ähnlich wie Mars oder die Venus mit einem massiven Wasserüberschuss verhalten würden. Wasser bedeutet ja nicht zwangsläufig Berge aus Stein und Böden mit Humus. Gegebenenfalls findet man dort Anzeichen für die chemische Dreckatmosphäre, als welche ein Planet wie z-B. der Mars mit einem simplen einschlagenden Wasserasteroiden (künstlich dort hin gelenkt) auf lange Sicht enden würde.

Und ich teile den Wunsch nach einem solchen Antrieb; es wird aber ohnehin bereits an Antrieben geforscht. Wieso dann nicht einach mal zu den Sternen gucken und jemandem Brot&Wasser anbieten, damit der sich Nächte in der Sternwarte um die Ohren schlägt?
Astronomie zu betreiben ist vergleichsweise relativ billig. Das einzig teuere sind die anfänglichen Anschaffungskosten für das Equipment, wobei die Wartung der Anlage vermutlich relativ preisgünstig ist.
Für nur 1% des Börsenwertes diverser Ölunternehmen, ließe sich die Astronomie vermutlich Hundert Jahre finanzieren.
"Le's do it now. Le's make the world bedda"
'Sure, right now. I gotta. We gotta"

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