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Frage zum Zufall in der QM

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seeker
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Re: Frage zum Zufall in der QM

Beitrag von seeker » 11. Sep 2014, 12:55

Hallo Job,

ich weiß es nicht.
Es ist aber jedenfalls noch lange nicht alles verstanden, was es in Bezug zur QM zu verstehen gibt - und sowieso noch lange nicht von allen.
Falls wir natürlich feststellen, dass wir auf der Stelle treten, dann wäre es Zeit zum Innehalten und zum setzen lassen, um dann erst zu einem späteren Zeitpunkt weiterzumachen.
Ich pers. finde es aber nicht schlimm, wenn man manche Dinge x-mal bespricht und von allen möglichen Seiten immer wieder betrachtet.
Ich lerne dabei immer wieder neue Details kennen oder kann mir andere Details, die ich schon wieder vergessen hatte, wieder ins Gedächtnis rufen.
Auf diese Weise kann ich manche Dinge in meinem Kopf besser verankern und auch dazulernen...
Job hat geschrieben: Die MWI hilft mir dabei leider nicht weiter, da sie keine meiner Fragen wirklich beantwortet.
Das ist doch interessant: Was genau sind aktuell deine Fragen? Formuliere sie!
Falls du der Meinung bist, dass dafür ein neuer, eigener Thread zweckmäßiger ist, dann eröffne ihn, falls nicht, kann man auch hier weitermachen.
Falls es zu sehr in einem Thread ausufert/vom ursprünglichen Thema abschweift besteht auch die Möglichkeit Beiträge aus einem Thread im Nachhinein abzuspalten und in einen neuen Thread zu verschieben.
(Was man allerdings nicht besonders gerne macht, weil es ne Menge Arbeit ist und praktisch immer nur unvollkommen gelingt.)
So sehe ich das...

Beste Grüße
seeker
Grüße
seeker


Mache nie eine Theorie zu DEINER Theorie!
Denn tut man das, so verliert man zumindest ein Stück weit seine Unvoreingenommenheit, Objektivität.

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Re: Frage zum Zufall in der QM

Beitrag von Job » 11. Sep 2014, 13:26

seeker hat geschrieben:
Falls wir natürlich feststellen, dass wir auf der Stelle treten, dann wäre es Zeit zum Innehalten und zum setzen lassen, um dann erst zu einem späteren Zeitpunkt weiterzumachen.
ok, versuchen wir es so.
seeker hat geschrieben:
Das ist doch interessant: Was genau sind aktuell deine Fragen? Formuliere sie!
ok, das mache ich. Wird aber ein wenig dauern, da ich in den nächsten Tagen nicht so viel Zeit habe.
seeker hat geschrieben:
Falls du der Meinung bist, dass dafür ein neuer, eigener Thread zweckmäßiger ist, dann eröffne ihn, falls nicht, kann man auch hier weitermachen.
Lass uns die Fragen zunächst anschauen und dann entscheiden, wie wir weitermachen.

Viele Grüße
Job
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Re: Frage zum Zufall in der QM

Beitrag von tomS » 11. Sep 2014, 14:57

seeker hat geschrieben:Wo genau trennen sich die Zweige in der VWI
Letztlich gar nicht. Stell dir vor, du hast Millionen von Beobachtern, die nebeneinanderherlaufen und sich sukzessive aus den Augen verlieren (zu weit voneinander entfernt, Bäume dazwischen, ...). Es gibt keinen Punkt, an dem sich ihre Welten trennen, obwohl jeder einzelne es früher oder später so wahrnimmt (ich gebe aber zu, dass dies ein unanschaulicer und kritikwürdiger Pinkt der VWI ist).
seeker hat geschrieben:und ist die VWI-Welt nicht eine völlig statische (eben global gesehen und du musst m.E. diese Perspektive als primär annehmen, wo kommt die Zeit ins Spiel)?
Im Rahmen der nicht.-rel. QM ist die Zeit einfach ein Parameter. Sie ist per Konstruktion in der Schrödingergleichung vorhanden (deine Frage macht erst Sinn im Rahmen einer Quantengravitation; dann ist es aber eine andere Frage und ein deutlich erweiterter Kontext ;-)
seeker hat geschrieben:Ist eine globale Perspektive überhaupt widerspruchsfrei denkbar? Brauchst du einen gottartigen, globalen oder außenstehenden Beobachter?
Ich brauche gar keine Beobachter!
seeker hat geschrieben:Was passiert, wenn ein Zweig entsteht? Erhalten wir instantan mehrere komplette milliarden LJ große Universen oder nur lokale Verzeigungen, eben soweit es z.B. ein verschränktes Teilchenpaar + Beobachter betrifft, das sich in mehrere Zweige verteilt?
Jein. Die Zweige enstehen nicht, sie sind immer schon vorhanden. Stell dir ein Elektron vor, das durch ein Doppelspaltexperiment fliegt. Durch die Messung des Spaltes "enstehen" nun zwei Zweige, je einer mit einem Universum und einem Elektron (eines mit "rechter Spalt" und eines mit "linker Spalt"). Diese Denkweise ist aber irreführend, und genau sie führt dazu, die VWI abzulehnen. In Wirklichkeit entstehen nämlich keine Zweige, keine Elektronen und keine Universen. Vor der Messung haben wir die kohärente Überlagerung des Zustandes |Elektron, rechts, im Universum> und |Elektron,links, im Universum>; nach der Messung ist weiterhin diese Überlagerung vorhanden, allerdings ist durch die Messung eine Komponente des Zustandes, z.B. |Elektron, rechts, im Universum> als "Elektron von mir rechts im Universum beobachtet" sichtbar geblieben, die andere Komponente |Elektron, links, im Universum> als "Elektron links von mir im Universum" unsichtbar geworden. Da ist nichts entstanden, sondern es ist nur etwas in meine Wahrnehmung getreten und etwas anderes aus meiner Wahrnehmung verschwunden.
seeker hat geschrieben:Wo genau wird die Welt so inkohärent, dass sie quasi-klassisch wird?
Da, wo Dekohärenz greift, also da, wo ein bisher isoliertes Quantensystem mit einem makroskopischen System (z.B. Messgerät + Beobachter + Umgebungsfreiheitsgrade) interagiert.
Gruß
Tom

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Re: Frage zum Zufall in der QM

Beitrag von tomS » 11. Sep 2014, 14:58

Job hat geschrieben:Die MWI hilft mir dabei leider nicht weiter, da sie keine meiner Fragen wirklich beantwortet.
Was sind denn deine Fragen bzw. was sind denn die fehlenden Antworten der MWI?
Gruß
Tom

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