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Wahl in den USA - Biden führt 209:112

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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von Skeltek » 7. Nov 2020, 18:20

So, Nevada auch seit einer Minute
306:232 wird es wohl werden <- ein extrem knappes Ergebnis war es.
Malö sehen, ob sich Trump bis Januar noch in seinem Zimmer verbarrikadiert.
Ich denke auch wenn er es noch schafft irgendwie eine Wahl zu kippen, wird es wohl eine Niederlage für T bleiben.

Na Trump ist durch. Er konnte die Banken hinhalten mit seinen Schulden. Eine Strafe usw seitens des Staates wird er wohl kaum aufschieben können.
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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von Pippen » 7. Nov 2020, 23:52

Mal abwarten! Trump wusste Monate vorher von möglichem Wahlbetrug - genug Zeit für Vorbereitungen, um Beweise in die Hand zu bekommen.

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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von ralfkannenberg » 8. Nov 2020, 01:29

Pippen hat geschrieben:
7. Nov 2020, 23:52
Mal abwarten! Trump wusste Monate vorher von möglichem Wahlbetrug - genug Zeit für Vorbereitungen, um Beweise in die Hand zu bekommen.
Hallo Pippen,

es wird nicht ganz einfach sein, Beweise für etwas zu finden, was möglicherweise - und meiner persönlichen Einschätzung nach aus der Ferne - gar nicht stattfand.

Es ist ja ein Stück weit bezeichnend, dass Trump die Stimmenzählung nur dort stoppen will, wo er einen Vorsprung hat, und nur dort unter allen Umständen weiterzählen lassen will (was übrigens auch Biden will), wo Trump im Rückstand liegt.


Etwas anderes finde ich indes interessant, und ich möchte das für einmal nicht mit dem Kandidaten und meiner Präferenz kombinieren:

Trump lag ja in Führung, doch ist es ihm anders als damals George W.Bush gegen Al Gore nicht gelungen, die US-Amerikaner glauben zu machen, dass er gewonnen habe. Warum ist Trump dieses wichtige psychologische Momentum nicht gelungen ?

Im Übrigen war es ja so, dass die Demokraten wegen des Coronavirus zur Briefwahl aufgerufen hatten, während die Republikaner, die das Coronavirus bekanntlich verharmlosen, für die persönliche Wahl im Wahllokal aufgerufen haben. Letztere Stimmen wurden zuerst ausgezählt und haben einen Vorsprung suggeriert, den es gar nicht gab, während die erst später ausgezählten Briefwahlstimmen Biden eine beeindruckende Aufholjagd bescherten, da es ja die Demokraten waren, die mehrheitlich per Briefwahl abgestimmt haben.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von Skeltek » 8. Nov 2020, 05:50

Ja, es gab aber auch einen Staat, in dem Biden auch aufholte, Trump aber am Schluss nochmal einen Schub Stimmen bekam.
Aber vielleicht wurden da dann die Stimmzettel von irgendwelchen bestimmten Militärkompanien ausgezählt, wo die Meinung relativ homogen war. Meiner Einschätzung nach sind dachte ich die Meisten aus dem Militär gegen Trump - aber bei der breiten Bevölkerungsmasse hat man sich ja auch teils recht verschätzt.

Wahlmanipulation ist nicht unbedingt auszuschließen, aber fraglich ist auch, wer von den durchgeführt haben kann. Das müssen ja nicht die beteiligten gewesen sein. In jedem Fall finde ich diese extrem knappen Wahlsiege wie von beispielsweise 49,6 vs 49,598 % ziemlich merkwürdig und untersuchenswert (durchaus auf beiden Seiten). Das ändert trotzdem denke ich nichts daran, daß Trump ein schlechter Verlierer ist.

Trump legt alles aus wie es ihm passt und ist schon wie ein doofes und rachsüchtiges Kleinkind, aberauch, wenn Trump auch bei ehrlicher Wahl unbewiesen zu seinen anschuldigungen neigt, kann trotzdem ein Wahlbetrug (in welcher auch immer Form) nicht ausgeschlossen werden. Immerhin werden die Zettel da elektronisch gezählt (aber ich glaube bestimmt auch regelmäßig Stichtproben-kontrolliert).

Trotzdem ist es eher extrem unwahrscheinlich die Wahl so zu gewinnen, daß man vorher 'gerade nur so viel' falsche Stimmzettel rein mischt wie nötig sind. Dafür wäre eine komplette vorherige Zählung der Stimmen notwendig, damit man weiß, wie viele man manipulieren müsste.

In jedem Fall zeigt die Wahl, wie knapp es gewesen ist, auch wenn Biden letztlich viel mehr Stimmen gekriegt hat, hat er wesentlich viele davon nur nur knapp erhalten. Man hätte das Ergebnis fast sogar schon würfeln können. Entsprechend gibt es da nichts, worauf man wirklich stolz sein könnte aus Sicht der beteiligten.
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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von seeker » 8. Nov 2020, 08:19

Pippen hat geschrieben:
7. Nov 2020, 23:52
Trump wusste Monate vorher von möglichem Wahlbetrug - genug Zeit für Vorbereitungen, um Beweise in die Hand zu bekommen.
Pippen hat geschrieben:
7. Nov 2020, 09:03
Das Dingsbums ist so gut wie durch für Sleepy Joe. Wenn dann helfen Trump nur noch Anwälte.... Hätte ich never ever gedacht, dass dieser - gegenüber Trump schon optisch schwächlich-kränklich aussehende - Mann das gewinnt - Mainstream Propaganda hin oder her. Amerika hat sich sehr verändert. Alle Feinde der USA dürfen sich freuen, Biden ist sowas wie ein Avatar von Google & Co. Trump war ein Großkotz und Elitär, aber er hat sich von ebenjenen Eliten nix sagen lassen und sein Ding durchgezogen (weshalb sie ihn auch so bekämpften), mit Biden fahren die wie auf Schienen.
Ich denke, du solltest deine Wahrnehmung hinterfragen. Gehst du hier vielleicht Propaganda auf den Leim? Woher weißt du denn, dass das stimmt:

"Trump wusste Monate vorher von möglichem Wahlbetrug"
"Biden ist sowas wie ein Avatar von Google & Co. Trump war ein Großkotz und Elitär, aber er hat sich von ebenjenen Eliten nix sagen lassen und sein Ding durchgezogen (weshalb sie ihn auch so bekämpften), mit Biden fahren die wie auf Schienen."

Glaubst du das vielleicht nur deshalb, weil Trump es behauptet hat und seit Monaten ständig wiederholt? Macht es das wahr?

"Sleepy Joe": Biden ist 77, Trump 74 Jahre alt und übergewichtig. Was sagt uns das nun im Vergleich? Nicht viel, oder?

Die Sache ist doch die, dass die Selbstdarstellung Trumps etwas ganz anderes ist als die Tatsachen. Trump stellt sich immer gerne als Mann des Volkes dar, ist aber mindestens genauso mit gewissen Kreisen aus der Geldelite der USA verbandelt (zu denen er auch gehört) und macht primär für eben diese Leute (und sich selbst) Politik. Das ist ja der Trick...
Trump gehört sozusagen zum Milliardärsclub in den USA, Biden ist zwar auch nicht arm (Vermögen wird auf etwa 9 Millionen Dollar geschätzt), aber gehört nicht zur Geldelite.
Tatsache ist auch, dass Trump ein Lügner und Propagandist ist, der Mann lügt jeden Tag. Welche Wirkung haben so viele Lügen, die von ganz oben kommen?
Und warum sollte man irgendetwas glauben, das jemand behauptet, der allein die letzten Jahre nachweislich tausende Male gelogen hat?
Außerdem sehe ich nicht, dass Trump jemand wäre, der demokratische Grundwerte oder überhaupt moralische Werte in den Knochen hätte, sprich: Es mangelt ihm doch offensichtlich massiv an Anstand und Aufrichtigkeit! Ist so jemand charakterlich für das oberste Amt eines demokratischen Staates geeignet und kann das gut sein?

Und er ist auch offensichtlich keiner, der an die Demokratie glaubt oder dem dieselbe irgendetwas wert ist, im Gegenteil nutzt er sie für seine Zwecke und seinem Vorteil aus wo er kann. Das war und ist für ihn nur Mittel zum Zweck, er hat die Demokratie der USA erheblich geschädigt.

Das heißt nicht, dass die andere Seite aus lauter Engeln bestehen würde, aber es ist dann doch noch etwas anderes, wie mir scheint.
Und natürlich gibt es in den USA nicht kleine strukturelle Probleme, insbesondere soziologische und wirtschaftliche, die aber mit den Personen an der Front gar nichts zu tun haben.
Diese Strukturen bestimmen einfach auch die politischen Spielregeln in diesem Land.
Grüße
seeker


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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von ralfkannenberg » 9. Nov 2020, 14:31

Hallo zusammen,

offenbar führt obiger Beitrag von mir zu Problemen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Aus diesem Grunde habe ich ihn editiert und die betreffende Aussage, die ohnehin für das Wahlergebnis nicht von Relevanz ist, nun ersatzlos gestrichen.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von Diagnostiker » 9. Nov 2020, 14:39

@ Ralf Kannenberg
Da mir andernorts im Forum aus dieser Aussage völlig aus dem Kontext gerissen derzeit ein Strick gedreht wird streiche ich sie ersatzlos.
Das ist eine böswillige Unterstellung, und Du weißt das. Sehr schlechter Abgang!

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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von ralfkannenberg » 9. Nov 2020, 14:51

Diagnostiker hat geschrieben:
9. Nov 2020, 14:39
Das ist eine böswillige Unterstellung, und Du weißt das.
Nein, das weiss ich nicht und Deinem Diskussionsverhalten mir gegenüber gibt leider auch keinen Anlass, das anders zu beurteilen.

Diagnostiker hat geschrieben:
9. Nov 2020, 14:39
Sehr schlechter Abgang!
Das ist Deine Empfindung, die ich selbstverständlich respektiere, aber ebenso selbstverständlich nicht teile.
Zuletzt geändert von ralfkannenberg am 9. Nov 2020, 14:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von Frank » 9. Nov 2020, 14:52

Ich möchte mal darauf hinweisen, dass wir uns jetzt alle wieder beruhigen sollten. :beer: :)
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von ralfkannenberg » 9. Nov 2020, 14:54

Frank hat geschrieben:
9. Nov 2020, 14:52
Ich möchte mal darauf hinweisen, dass wir uns jetzt alle wieder beruhigen sollten. :beer: :)
Hallo Frank,

noch bin ich es, der bestimmt, unter welchen Randbedigungen ich bereit bin, an einer Diskussion teilzunehmen.

Ich habe die ohnehin in einem ganz anderen Kontext getätigte beanstandete Aussage zurückgezogen, da ich zum jetzigen Zeitpunkt keine präzise Definition liefern kann und meine Versuche, das ganze nach dem Ausschlussverfahren immer weiter einzugrenzen, nicht auf Akzeptanz stossen, ich habe diese Aussage auch an Ort und Stelle und nicht irgendwo in den Tiefen des Threadverlaufs nachträglich editiert, somit sollte nun alles wieder gut sein.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von Diagnostiker » 9. Nov 2020, 15:10

@ Ralf Kannenberg
Deinem Diskussionsverhalten mir gegenüber
Ich denke, es wäre hilfreich, mir zu erklären, was an meinem Diskussionsverhalten Dir gegenüber im anderen Thread kritikwürdig gewesen ist. Ich hatte Dich lediglich darum gebeten, den Begriff "Pöbel" im Kontext zu dem, was Du gepostet hattest, zu definieren, nachdem Du selber darauf hingewiesen hattest, dass dieser Begriff noch zu definieren sei, so dass ich darauf lediglich Bezug genommen hatte. Keinesfalls hatte ich von Dir verlangt, eine bereits vorhandene - Deiner Ansicht nach bewusst vage vorgenommene - Definition zu präzisieren, da eine solche Definition überhaupt nicht vorgelegen hatte. Du widersprichst Dir also selbst, wenn Du das als Begründung für Deinen Ausstieg aus der Diskussion vorbringst.

EDIT:
Ich habe die ohnehin in einem ganz anderen Kontext getätigte beanstandete Aussage zurückgezogen, da ich zum jetzigen Zeitpunkt keine präzise Definition liefern kann und meine Versuche, das ganze nach dem Ausschlussverfahren immer weiter einzugrenzen, nicht auf Akzeptanz stossen ...
Man könnte alternativ dazu aber auch einfach einräumen, dass diese Aussage eine verbale Entgleisung war, die zudem völlig haltlos ist, da der von Dir so genannte "Pöbel" keineswegs "die Mehrheit" bildet. Das wäre dann ein Ausdruck von Mündigkeit und nicht von Unmündigkeit und würde mir Respekt abnötigen.

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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von Skeltek » 9. Nov 2020, 16:42

Wie ich im andern Thread sagte, wurde der Begriff durchaus mit unterschiedlicher Intention benutzt.
Ich sehe mich nicht angegriffen, wenn man mich verallgemeinernd in 'die um ihre Stimmen abzuzockende Wählerschaft' mit einschließt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß irgendjemand ernsthaft annimmt, daß 'der Wähler' grundsätzlich doof ist (oder damit möglicherweise sogar jeden einzelnen meint).
Denke mal es gibt schon Fragen, die man sich stellen kann, wenn man die Wählerschaft 'als Ganzes' betrachtet.

Zum Thema Wahlbetrug: Ist denke ich nie auszuschließen, gerade auch wenn man zu der Wählerschaft gehört, welche die Wahrscheinlichkeit oder das Bestehen der Möglichkeit dafür gar nicht einschätzen oder beurteilen kann. Ich glaube aber kaum, daß Trump das 'vorausgesehen' hat; seine Taktik war erfahrungsgemäß schon immer, einfach mal vorbereitend in den Raum zu stellen, man habe es auf ihn abgesehen, damit er vorweg bereits prophylaktisch Maßnahmen und Argumenten gegen seine geplanten Vergehen die Luft aus den Segeln nehmen kann.

Ich habe noch bevor seiner Debatte gegen Clinton fast jeden Bericht usw von und über ihn gesehen und es über die Jahre beobachtet. Er hat bisher eigentlich immer nur andere beschuldigt mit Dingen, die er im Anschluss oder zuvor selbst dann getan hat. Falls es wirklich Wahlbetrug in irgendeiner Form gegeben haben sollte, ist nicht auszuschließen, daß es von Seite der Republikaner ausgeht. Das einzige Indiz jedoch, das ich dafür sehe, wäre, daß die Wahlen in einigen Kreisen so extrem knapp ausgefallen sind.

Denkbar wäre sogar, daß Trump ein paar Hundert Stimmen (fallen kaum ins Gewicht) für Biden hat rein schmuggeln lassen (er hatte ja seinen 'Kumpel' als Postminister eingesetzt). Danach wäre zumindest das als triftiger Grund nachweisbar, daß man am Ergebnis usw allgemein zweifelt oder die Wahlmänner des ganzen Staates nicht angenommen werden für das Elektorat. Es könnte aber auch ausreichen um massive Unruhen im Land unter der Bevölkerung zu verursachen.
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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von Diagnostiker » 9. Nov 2020, 18:18

@ Skeltek
Ich sehe mich nicht angegriffen, wenn man mich verallgemeinernd in 'die um ihre Stimmen abzuzockende Wählerschaft' mit einschließt.
Ich auch nicht, aber wenn man mich als Pöbel bezeichnen würde, nur weil jemandem mein Stimmverhalten bei einer Wahl missfällt, würde ich mich durchaus beleidigt fühlen. Insbesondere dann, wenn man darüber hinaus meint, der "Pöbel" wäre die Mehrheit, die man erst noch erziehen müsse, damit anderen Erwartungen gemäß "richtig" gewählt werden würde, hätte man den Bogen des Erträglichen deutlich überspannt.

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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von ralfkannenberg » 9. Nov 2020, 22:24

Diagnostiker hat geschrieben:
9. Nov 2020, 15:10
Ich denke, es wäre hilfreich, mir zu erklären, was an meinem Diskussionsverhalten Dir gegenüber im anderen Thread kritikwürdig gewesen ist.
OK, ich nenne 3 Beispiele:
Diagnostiker hat geschrieben:
9. Nov 2020, 15:10
Du widersprichst Dir also selbst, wenn Du das als Begründung für Deinen Ausstieg aus der Diskussion vorbringst.
Hier ist schon das 1.Beispiel: mein beanstandeter Beitrag machte lediglich eine Aussage und enthielt keine Definition. Danach habe ich auf Deine Aufforderung hin zwei Iterationen vorgenommen, den Begriff einzuschränken, nämlich über Mündigkeit/Unmündigkeit der Wahlbürgerschaft und in zweiter Iteration vermutet, dass sich kein Pöbel bei der mündigen Wahlbürgerschaft befindet – nota bene vermutet, keineswegs bewiesen ! – und zudem Beispiele genannt, in denen eine nicht-mündige Wahlbürgerschaft, aber kein Pöbel vorliegt.

Ich habe also ziemlich viel dazu geschrieben, was Du lediglich damit quittierst, ich würde mir selber widersprechen und ich mich zu meiner grossen Überraschung in der Rolle wiederfinde, mich rechtfertigen zu müssen. - Möglicherweise haben wir aber auch nur unterschiedliche Vorstellungen darüber, was ein Widerspruch ist, und tatsächlich lasse ich mich sehr gerne belehren, sollte meine Vorstellung darüber, was ein Widerspruch ist, unzutreffend sein.

Diagnostiker hat geschrieben:
9. Nov 2020, 15:10
eine verbale Entgleisung war
Hier haben wir bereits Beispiel Nr.2, ausser dass das eine Unverschämtheit ist und ein Angriff auf der persönlichen Ebene gibt es dazu meiner Meinung nach nichts zu sagen.

Diagnostiker hat geschrieben:
9. Nov 2020, 15:10
die zudem völlig haltlos ist, da der von Dir so genannte "Pöbel" keineswegs "die Mehrheit" bildet.
Und Beispiel Nr.3: zwar stehe ich in der Beweispflicht, weil ich ja die Vermutung geäussert habe, d.h. Du kannst Dich darauf beschränken, dem ohne Quellenangaben zu widersprechen, aber wenn meine Aussage so "haltlos" ist wie Du schreibst, sollte es Dir einfach möglich sein, selber Zahlen zu nennen.

Wo ich einlenken kann, ist, dass ich die Nichtwähler nicht in meine Grundmenge einbezogen habe, d.h. meine Aussage bezieht sich lediglich auf die Menge der Leute, die auch tatsächlich gewählt haben. Ich hatte diese Einschränkung stillschweigend gemacht, aber wenn das Anlass für ein Missverständnis gab, so tut mir das leid und sei das hiermit korrigiert.

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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von Diagnostiker » 10. Nov 2020, 14:37

@ Ralf Kannenberg

EDIT: Inhalt gelöscht.

Mach's künftig besser.
Zuletzt geändert von Diagnostiker am 11. Nov 2020, 13:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von ralfkannenberg » 10. Nov 2020, 20:09

EDIT 11.11.2020, 14:25 Uhr: ich habe meine Antworten auf gelöschte Inhalte entfernt

Diagnostiker hat geschrieben:
10. Nov 2020, 14:37
Mach's künftig besser.
Und hier empfehle ich Dir, mit gutem Beispiel voranzugehen.


EDIT 11.11.2020, 14:25 Uhr, Ergänzung: wenn wir das beide beherzigen kommt es schon gut.
Zuletzt geändert von ralfkannenberg am 11. Nov 2020, 14:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von Diagnostiker » 10. Nov 2020, 21:14

@ Ralf Kannenberg

EDIT: Inhalt gelöscht.
Zuletzt geändert von Diagnostiker am 11. Nov 2020, 13:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von ralfkannenberg » 10. Nov 2020, 22:06

EDIT 11.11.2020, 14:27 Uhr: ich habe meine Antworten auf gelöschte Inhalte entfernt
Zuletzt geändert von ralfkannenberg am 11. Nov 2020, 14:27, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von seeker » 10. Nov 2020, 22:11

Ich muss jetzt in meiner Eigenschft als Mod langsam wirklich zur Ruhe aufrufen!
Man kann auch auf Dingen herumreiten, das ist kindisch, es ist irrational und es ist vor allen Dingen destruktiv, es führt zu nichts. Wie alt seid ihr? 15?
Man kann auch einem anderen eine Entgleisung und Überheblichkeit vorwerfen und dabei selbst entgleisen und überheblich erscheinen, worin dann auch irgendwo eine Inkonsistenz liegen kann. Nicht? Kampf und Polarisierungen haben noch nie zu etwas Gutem geführt und man kann hier nie jemanden zu irgendetwas zwingen.
Entspannt euch und lasst es jetzt gut sein! Es wurde mehr als genug gesagt. Falls das nicht klappt, sehe ich mich gezwungen den Thread temporär zu sperren, bis sich die Gemüter beruhigt haben.
Grüße
seeker


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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von ralfkannenberg » 10. Nov 2020, 22:17

seeker hat geschrieben:
10. Nov 2020, 22:11
Ich muss jetzt in meiner Eigenschft als Mod langsam wirklich zur Ruhe aufrufen!
Man kann auch auf Dingen herumreiten, das ist kindisch, es ist irrational und es ist vor allen Dingen destruktiv, es führt zu nichts.
Hallo seeker,

genau das meinte ich, als ich gestern geschrieben habe, man möge über das Thema, welches ich als Leser mitverfolgen werde, und nicht über meine Person diskutieren.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von Frank » 11. Nov 2020, 06:06

Mal wieder BTT

Das Ergebnis ist jetzt wohl als offiziell zu bewerten. Allerdings wird Trump versuchen, dass ganze juristisch anzufechten.
Natürlich macht sich zurzeit die halbe Welt über den "Blonden"lustig und in unzählbaren Karikaturen wird sich über Trumps "Rechtsverständnis" lustig gemacht.
Aber ist das wirklich so?
Ich habe beruflich manchmal mit dem amerikanischen Rechtssystem zu tun und um es abzukürzen..... Es ist besser, man hat nichts damit zu tun....

Es unterscheidet sich in unzählbaren Dingen(allein durch die vielen Bundesstaaten) von dem Recht bei uns.
Das US-amerikanische Recht steht in der Tradition des britischen common law. Dieses setzte sich – im Gegensatz etwa zum kontinentaleuropäischen Recht – zumindest in seiner klassischen Form aus Überlieferungen, Traditionen und gewohnheitsrechtlichen Anschauungen zusammen, war weitgehend nicht kodifiziert und beruhte wesentlich auch auf Präzedenzfällen, d. h. Richterlichem Fallrecht.
http://content.schweitzer-online.de/sta ... _pdf_1.pdf

Ich sehe hier durchaus Potenzial für lange Rechtsstreitigkeiten und je nachdem in welchem Bundesstaat man sich befindet, kann das oft zitierte und berüchtigte Fallrecht, hier für Ergebnisse sorgen, die einem die Haare zu Berge stehen lassen.

Wie seht ihr das Ganze?
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von ralfkannenberg » 11. Nov 2020, 11:56

Frank hat geschrieben:
11. Nov 2020, 06:06
Wie seht ihr das Ganze?
Hallo Frank,

ich denke, man muss zunächst einmal das US-amerikanische Rechtssystem akzeptieren, zumal es sich bislang durchaus bewährt hat. Es gibt einige Fälle betreffend der Vollstreckung der Todesstrafe, in denen aufgrund dieses Rechtssystems unschuldige Personen hingerichtet wurden; ich will solche tragischen Justizirrtümer sicherlich nicht schön- oder kleinreden, aber Justizirrtümer lassen sich nie ganz ausschliessen und tatsächlich ist meiner Einschätzung nach die Abschaffung der Todesstrafe die effizienteste Art, zu vermeiden, dass unschuldige Personen hingerichtet werden.

Aber darum geht es hier nicht: wenn das US-amerikanische Rechtssystem vorsieht, dass in dem Fall, in dem sich aufgrund einer Wahl die Wahlfrauen und Wahlmänner nicht termingerecht bestimmen lassen, diese anderweitig bestimmt werden, dann ist das so und vermutlich gibt es auch Gründe dafür, dass diese Möglichkeit vorgesehen wurde.

So gesehen ist es legitim, wenn Noch-Präsident Trump versucht, diese Möglichkeit für seine Zwecke zu nutzen, und in einem Rechtssystem, in welchem gerechte Urteile gefällt werden, obliegt es eben der unabhängigen dritten Gewalt, darüber zu urteilen, wann die anderweitige Bestimmung der Wahlfrauen und Wahlmänner gegeben ist.

Wenn die Richterinnen und Richter parteiisch sind, so ist die Unabhängigkeit der dritten Gewalt möglicherweise nicht gewährleistet; andererseits stimmt es mich zuversichtlich, dass erst gestern zwei konservative Richter des Supreme Court betreffend der gesetzlichen Krankenversicherung der USA die liberale Position unterstützt haben.

Was ich sagen will: es ist das gute Recht von Donald Trump, den Klageweg zu beschreiten, und wenn er damit durchkommt, dann gebietet es der Respekt vor dem US-amerikanische Rechtssystem, das bei allem Befremden zu akzeptieren. Ob Donald Trump dann damit aber auch politisch durchkommt, ist eine ganz andere Fragestellung.

Ich persönlich habe aber grosses Vertrauen in die Unabhängigkeit der involvierten Richterinnen und Richter, d.h. ich bin davon überzeugt, dass diese beurteilen können, ob der Wahlsieg Joe Bidens rechtmässig zustande gekommen ist oder ob Donald Trump der Wahlsieg "gestohlen" wurde und somit nachträglich anzuerkennen ist.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von Diagnostiker » 11. Nov 2020, 13:38

@ seeker
Es wurde mehr als genug gesagt.
Dem stimme ich zu und dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Die Dinge, die von mir "mehr als genug" - also überflüssigerweise - gesagt worden sind, habe ich in den letzten beiden meiner Posts entfernt.

Diagnostiker
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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von Diagnostiker » 11. Nov 2020, 13:52

@ Frank
Wie seht ihr das Ganze?
Es ist durchaus möglich, dass das zu langen Rechtsstreitigkeiten führen wird. Möglicherweise hat es Trump auch genau darauf angelegt, um es am 20. Januar nicht zum Vereidigungstermin kommen zu lassen. Angekündigt hatte er ja bereits Monate zuvor, dass er bei einer Wahlniederlage von einem Wahlbetrug ausgehen wird und daher Rechtsmittel einlegen wird. Inwieweit es tatsächlich zu Unregelmäßigkeiten in einigen Wahllokalen gekommen ist, wird sich noch herausstellen. Auf jeden Fall werden solche Unregelmäßigkeiten (falls vorhanden) bei Bekanntwerden juristisch verfolgt und am Ende beurteilt werden.

Die Frage, die sich für mich anschließt, ist die nach den Reaktionen der Trump-Wählerschaft, wenn die Urteile nicht so ausfallen wie gewünscht oder erhofft. Da sich darunter auch gewaltbereite und bewaffnete Personen befinden, die schon im Zuge der Anti-Corona-Proteste in einigen Bundesstaaten aktiv geworden sind, muss man in einigen Regionen bürgerkriegsähnliche Zustände befürchten, wenn sich Vertreter beider Lager (Pro-Trump vs. Anti-Trump) auf Straßen und Plätzen sowie in Verwaltungsgebäuden begegnen.

Biden steht vor der schwierigen Aufgabe, die aufgeheizte Stimmung in beiden Lagern zu besänftigen. Seine jüngsten Reden lassen erkennen, dass er gewillt ist, die Spaltung zu überwinden. Die Frage ist nur, ob der gute Wille bei den Angesprochenen in ausreichendem Maße vorhanden ist, da der Scherbenhaufen, den Trump hinterlassen hat, erst mal beseitigt werden muss. Das geht dann nicht ohne Einschnitte im sozialen Bereich - insbesondere auch deshalb, weil die COVID-19-Pandemie sich gerade zu neuen Infektions-Höchstständen aufschaukelt.

Momentan sieht es für die nähere Zukunft in den USA nicht gut aus. Biden ist nicht zu beneiden.

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ralfkannenberg
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Re: Wahl in den USA - Biden führt 209:112

Beitrag von ralfkannenberg » 11. Nov 2020, 14:28

Diagnostiker hat geschrieben:
11. Nov 2020, 13:38
@ seeker
Es wurde mehr als genug gesagt.
Dem stimme ich zu und dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Die Dinge, die von mir "mehr als genug" - also überflüssigerweise - gesagt worden sind, habe ich in den letzten beiden meiner Posts entfernt.
Hallo Diagnostiker,

ich habe das nun auch so gehandhabt. Lass uns das als gemeinsame Basis für die Zukunft nehmen.


Freundliche Grüsse, Ralf

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