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NAS_Network Attached Storage - Synology vs QNAP

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NAS_Network Attached Storage - Synology vs QNAP

Beitrag von Skeltek » 19. Feb 2018, 12:43

Hi,
nun bin ich ja teilweise auch durch das Forum dazu angeregt worden mir ein NAS zuzulegen.
1. Brauche eine Backup-Lösung für meine eigenen PCs, Laptops, Notebooks, Raspberries, Handy, Bilder/Video/Script-Archive usw
2. Backup der Foren-Datenbank hätte ich gerne zusätzlich bei mir zuhause
3. Brauche zentralisierten Netzwerkspeicher für meine IDE-Workspaces in meinem Netzwerk usw
4. Wenn möglich als Cloud-Lösung, also mit dynamischem Domain, um somit von unterwegs oder von der Universität/Arbeit aus via Handy oder Laptop auf meine Daten zugreifen zu können.
5. Es sollte nicht nur das Verschieben/Hochladen/Herunterladen von Daten/Dateien via 'Drag&Drop' per App oder Browser möglich sein, sondern auch das direkte einbinden als virtuelles Laufwerk von unterwegs aus (z.B. in Eclipse als Arbeitsordner meine Cloud bzw einen Ordner darin angeben zu können um von Unterwegs aus direkt darauf zu arbeiten)

Zur Wahl stehen Synology und QNAP als größte, umfangreichste und zuverlässigste Hersteller von NAS-Systemen. Diese können meist auch gleichzeitig Webserver und ähnliches laufen lassen.
Dachte an ein 2-bay-System (also mit zwei Festplatten darin) um die Daten im Verbund durch Redundanz gegen Festplatten-Ausfall sichern zu können (Falls eine Platte drauf geht, ist ja noch die zweite da).
Erst liebäugelte ich mit QNAP(war eher bei Profis und kleinen/mittleren Firmen beliebt bzw im Gebrauch), wobei mir Verkäufer und andere Quellen eher zu Synology rieten (eher einfach zu bedienen für Privatanwender/Laien; die hätten aber die letzte Zeit übelst aufgeholt und seien mittlerweile besser als QNAP).

So liebäugelte ich also vor kurzem mit der Synology DS218, einer (auch preisliche) Mischung aus der relativ leisen DS218play und der leistungsstarken DS218+. Der Preis war irgendwie sekundär geworden, da die beiden Festplatten mich ja bereits recht viel Geld kosten würden (2x 3TB oder 2x4TB) und es sinnlos erschien, dann am NAS-System selbst kleine Beträge einsparen zu wollen). Irgendwann fiel mir auf, dass fast alle Geschäfte nur die DS218play und DS218+ anboten. Recherchierte danach noch etliche Tage, fand lustige Sachen heraus, aber nur zum Teil was mir wirklich wichtig war. Testete die online-Demos der zugehörigen Betriebssysteme Synology DSM und QNAP QTS (in den Demons kann man leider nicht alles testen), schaute einige nette Videos (das einzig gute Vergleichsvideo ist veraltet und beinhaltet die neuesten Fähigkeiten/Apps/Möglichkeiten nicht) und machte mir einen groben Eindruck. Die Synology DS218play und DS218 benutzen einen Realtek-Quadcore-Prozessor mit 1,4GHz, der allerdings von PLEX-Servern nicht unterstützt wird. Die leistungsstarke DS218+ benutzt DualCore-Celeron Prozessoren mit bis zu 2,4GHz Turbo,ist aber im Vergleich etwas laut.

Bei QNAP ist die Nummerierung der Gerätegenerationen und Variationen für mich gerade noch etwas undurchsichtig. Hier bekommt man leistungsstärkere Hardware für deutlich weniger Geld, in die Software selbst wird aber weniger Aufwand investiert (Patches, Updates & Neuerungen seltener).
QNAP ist beim Bedienen mehr ein Android-Gefühl mit vielen Einstellmöglichkeiten, Synology eher wie Apple/Mac/iPhone mit einfacherer Bedienoberfläche wo man mehr wühlen muss um tiefer im System Einstellungen durchzuführen.
Bei den Möglichkeiten der Virtualisierung streiten sich die Geister. Während QNAP da schon länger viel aber schwammig unterstützt, ist bei Synology die Virtualisierung noch unausgereift, aber mit Docker kompatibel (soweit ich das verstanden hatte).

Letzten Endes stehe ich wie am Anfang ohne Plan für welches ich mich entscheiden soll. Für mich ist wichtig, was die zugehörige Management-Software kann, wobei das Gerät nicht all zu laut sein sollte. Im Grunde weiss ich immer noch nicht, welche Möglichkeiten und Schnittstellen es gibt, Geräte von unterwegs oder von woanders aus mit dem NAS/Cloud interagieren zu lassen. Ich weiss noch nicht einmal, ob man bei Synology eine persönliche Domain für die dynamische IP bekommt (wie z.B. bei AVM die FritzBox-Adresse).

Falls sich jemand damit auskennt, wäre ich für Tipps, Anmerkungen und Wissen dankbar.
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Re: NAS_Network Attached Storage - Synology vs QNAP

Beitrag von Wotan » 19. Feb 2018, 15:54

Hallo,
so etwas habe ich mal unter Linux selber gebaut.
Du willst das als Service kaufen?
Du solltest vorher testen ob die nötigen Verbindungen, VPN oder IP und Port-freigabe in den Netzen, Universität/Arbeit, möglich sind.
Bau dir das doch selber, ein alten Rechner der schnellen Festplattenzugriff hat, ein Linuxserver drauf und ans Netz. Wenn Du eine feste IP hast ist der Zugriff aus dem Internet möglich. Sollte man dann aber genügend absichern.
Grüße Wotan

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Re: NAS_Network Attached Storage - Synology vs QNAP

Beitrag von Skeltek » 19. Feb 2018, 17:46

IP ist leider variabel. Ist ein Haufen Arbeit das alles selbst zu machen und einzustellen, ausserdem wird die Hardware dann nicht billiger und man kommt preislich auf fast dasselbe oder mehr.
Die NAS kann man kaufen und die laufen nicht als gemieteter Service falls du das meinst.
Das NAS würde bei mir zuhause stehen, Firewalls an der Hochschule sind nur relevant, falls ich deren Rechner benutze (und da kann ich das auch mit Tricks umgehen, wie z.B. Tunneln, geschickte Wahl vom Port zuhause oder Verschlüsseln auf offenem Port).

Primär geht es mir um die Betriebssysteme und Möglichkeiten auf den verschiedenen Geräten, im Selbstbau muss man zu viel Herumfriemeln um Workarounds zu finden wie z.B. dynamische IP Vergabe usw.
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Re: NAS_Network Attached Storage - Synology vs QNAP

Beitrag von tomS » 20. Feb 2018, 06:51

Das einzige, was dein immer und von überall verfügbares NAS
Skeltek hat geschrieben:
19. Feb 2018, 12:43
3. Brauche zentralisierten Netzwerkspeicher für meine IDE-Workspaces in meinem Netzwerk usw
4. Wenn möglich als Cloud-Lösung, also mit dynamischem Domain, um somit von unterwegs oder von der Universität/Arbeit aus via Handy oder Laptop auf meine Daten zugreifen zu können.
5. Es sollte nicht nur das Verschieben/Hochladen/Herunterladen von Daten/Dateien via 'Drag&Drop' per App oder Browser möglich sein, sondern auch das direkte einbinden als virtuelles Laufwerk von unterwegs aus (z.B. in Eclipse als Arbeitsordner meine Cloud bzw einen Ordner darin angeben zu können um von Unterwegs aus direkt darauf zu arbeiten)
garantiert nicht ist, ist eine Backup-Lösung.

Meine Backup-Lösung ist eine externe 2 * 2 Western Digital HD mit RAID 1; die ist aber normalerweise immer offline.
Gruß
Tom

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Re: NAS_Network Attached Storage - Synology vs QNAP

Beitrag von Skeltek » 20. Feb 2018, 14:13

Kannst du das genauer erörtern? Die Backup-Implementation bzw-Lösung würde ich auf einen sonst nicht zugreifbaren Bereich der Platten packen dachte ich bzw Rechte vergeben, dass nur das Backup-Programm entsprechende Dateien lesen/schreiben/ausführen darf. Hattest du dabei die Sicherheit vor Cyberattacken im Sinn?
zur Not hat man ja noch den einen eSata-Anschluss woman schnell eine Extra-Platte an- und ab-stöpseln kann
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Re: NAS_Network Attached Storage - Synology vs QNAP

Beitrag von tomS » 20. Feb 2018, 18:03

Für mich ist ein Backup-Medium strikt von System getrennt, außer während Backup oder Restore. So besteht nie die Gefahr, dass aus versehen auf dem Backup-Medium Daten gelöscht, verändert, korrumpiert oder infiziert werden.

Wenn du ein immer verfügbares und von überall zugreifbares NAS verwendest, musst du dafür ja auch wieder ein Backup erstellen. Das würde ich nicht auf dem selben Medium tun.
Gruß
Tom

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Re: NAS_Network Attached Storage - Synology vs QNAP

Beitrag von Skeltek » 20. Feb 2018, 18:17

Hmm, ja, ich denke ich hab einen Kompromiss gesucht zwischen Funktionalität und den üblichen Anforderungen für Datenbanken. Zu viel Kleinzeug kann ich mir nicht leisten; das Synology DS218+ ist ohnehin schon teuer genug.
Es bietet mir eben darüberhinaus noch eine Chance mich mit gängigen NAS-Lösungen, CloudComputing und Systemverteilung auseinander zu setzen. Mittlerweile habe ich zu viel vernetztes Zeug hier herumfahren... muss Redundanz reduzieren. Wollte mich dann auch noch um Container/Virtualisierung und Snapshots kümmern und mich da etwas kundiger machen.
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