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Kryptowährungen

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dgoe » 10. Jan 2018, 22:50

positronium hat geschrieben:
10. Jan 2018, 21:51
Das Orakel von Omaha (Buffett) sieht die Sache vernünftig: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/buf ... n-101.html
Na, ok, aber Buffett war schon immer eher bodenständig konservativ und Technologien gegenüber skeptisch. Er sagt auch selber, dass er nicht viel davon versteht.

Für die Überzeugung, dass Blasen irgendwann platzen, braucht man - bei allem Respekt - kein Börsenguru für sein.
Das Platzen der Dot-Com-Blase wurde auch dauernd prophezeit, wenn ich mich richtig erinnere seit 1999, hat dann aber noch 2 Jahre gedauert, bis es erst soweit war.

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dares » 11. Jan 2018, 10:40

Dgoe hat geschrieben:
10. Jan 2018, 21:04
News:
http://app.handelsblatt.com/video/video ... 31500.html
Alles was mit Kryptowährungen und Blockchain-Technologie zu tun hat, geht gerade weg wie warme Semmeln. Immer mehr Firmen entdecken Kryptowährungen für sich und gründen eigene. Vorreiter sind Kodak und eine Tee-Firma.
Alleine die Kodakaktie hat seit Bekanntwerdung an einem Tag 117% (sic) zugelegt.

Gruß,
Dgoe
Naja, was Kodak damit zu tun hat verstehe ich nicht. Das blieb mir im Video verborgen. Soweit wie ich es verstanden habe soll mit
der Technologie welche dem Bitcoin zugrunde liegt nur Urheberrechte geschützt werden.

Bemerkenswert fand ich, dass Venezuela eine eigene Landes/Kryptowährung einführen möchte. Damit hätten sie die Möglichkeit den
Dollar und die USA auszuhebeln. Aber ob das funktieniert? Man stelle sich mal vor wenn Griechenland eine Kryptowährung einführen
würde. Das käme einem Austritt aus der Euro-Zone gleich und der Griechenland-Krypto würde abwerten und ins bodenlose fallen.
Das wäre für die Griechen gut weil ihre Exportgüter auf dem internationalen Markt preisgünstiger wären und im Inland mehr
Arbeitsplätze schagffen würde (aufgrund der höheren vNachfrage).

Ich werde mal darüber nachdenken, ob ich nicht auch meine eigene Währung erschaffe sollte um wie jetzt wieder den üblichen
BK und HK Nachzahlungen zu entkommen. Ich nenne es schon mal den Darescoin. Nur das passende Logo fehlt mir noch.
Hat jemand eine Idee :D

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dares » 11. Jan 2018, 10:59

positronium hat geschrieben:
10. Jan 2018, 21:51
Das Orakel von Omaha (Buffett) sieht die Sache vernünftig: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/buf ... n-101.html
Ich finde es recht spannend. Offensichtlich scheinen alle zu wissen, dass es sich um eine Blase handelt, aber alle
zocken mit.

Wenn man die Sache aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, dann frage ich mich was uns erwartet. Immerhin könnten die
Krypto-Währungen auch eine Chance für uns alle sein um uns aus dem Würgegriff der Leitwährungen zu befreien deren Wert
nur aufgrund von Zins und Zinsenzins begründet ist und jeder ndaran glaubt was aber auch bitterböse Armut bedeuten kann.
Somit wären neue Währungen vlt. eine Chance um Armut zu beseitigen?

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von positronium » 11. Jan 2018, 11:28

Dgoe hat geschrieben:
10. Jan 2018, 22:50
Für die Überzeugung, dass Blasen irgendwann platzen, braucht man - bei allem Respekt - kein Börsenguru für sein.
Sicher. Es stellt sich eben die Frage, was eine vernünftige Bewertungsstrategie für solche Währungen ist. Bei realen Währungen steht ein Staat dahinter, der Vertrauen braucht, und dessen Bürger haben Ersparnisse und allerlei Verträge in diesen Währungen. Ich mag mir gar nicht ausmalen, was mit Deutschland und dem Euro-Raum passieren würde, wenn sich unser Land bzw. diese Länder von heute auf morgen ohne den Übergang zu einer neuen Währung zu regeln, vom Euro verabschieden würden. Derart drohende Folgen sorgen dafür, dass die Währung gehegt wird; bei den Kryptowährungen sehe ich das nicht. Dort kann die Herde weiterziehen, und die letzten beißen die Hunde.

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von positronium » 11. Jan 2018, 11:38

Dares hat geschrieben:
11. Jan 2018, 10:59
Ich finde es recht spannend. Offensichtlich scheinen alle zu wissen, dass es sich um eine Blase handelt, aber alle
zocken mit.
Es könnte auch sein, dass diese Märkte sehr wenig Liquidität besitzen. Damit wären sie leicht von ein paar großen manipulierbar. Vielleicht werden die Kurse so gesteuert, dass Privatanleger permanent gemolken werden - damit das funktioniert, bedarf es immer gut steigernder Kurse, und die gab es ja. Irgendwann kommt halt dann der Punkt, an dem die kleinen aussteigen wollen, und abwärts geht's bekanntlich um ein vielfaches schneller als aufwärts.
Dares hat geschrieben:
11. Jan 2018, 10:59
Wenn man die Sache aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, dann frage ich mich was uns erwartet. Immerhin könnten die
Krypto-Währungen auch eine Chance für uns alle sein um uns aus dem Würgegriff der Leitwährungen zu befreien deren Wert
nur aufgrund von Zins und Zinsenzins begründet ist und jeder ndaran glaubt was aber auch bitterböse Armut bedeuten kann.
Somit wären neue Währungen vlt. eine Chance um Armut zu beseitigen?
Hmm. Dem kann ich nicht folgen.

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von ralfkannenberg » 11. Jan 2018, 11:53

Dgoe hat geschrieben:
10. Jan 2018, 22:50
kein Börsenguru für sein.
Hallo Dgoe,

kommt hinzu, dass die Aufgabe der Börsen lediglich die ist, dass ein fairer Handel nach vorher definierten Regeln ermöglicht wird, dass schlimme Eingabefehler als solche erkannt werden und der Handel auf diesem Titel umgehend für mehrere Minuten eingestellt wird, um mit den Kunden Kontakt aufzunehmen und die Eingabe zu überprüfen und ggf. zu stornieren, und dass die regulatorischen Vorschriften betreffend Reporting erfüllt sind. Was die Kunden dann damit machen ist deren Bier.

Was Wechselkurs-Spekulationen anbelangt, so gibt es für "den kleinen Mann" eine sehr einfache Faust-Regel: mit jeder solchen Aktivität verliert man ca. 10% vom Nennwert. Also: Hände weg davon !

Dgoe hat geschrieben:
10. Jan 2018, 22:50

Das Platzen der Dot-Com-Blase wurde auch dauernd prophezeit, wenn ich mich richtig erinnere seit 1999, hat dann aber noch 2 Jahre gedauert, bis es erst soweit war.
... und hat mich und die übrige Belegschaft mit Ausnahme von 15 Personen ihren Job gekostet. Sie sind sehr hässlich, diese Briefe, wenn man sie man erhält und im Betreff das Wort "Kündigung" steht.

Zwei weitere Betroffene konnten noch intern verschoben werden; einer der beiden war ich, so dass ich diesen sehr hässlichen Brief vernichten und selber einen schreiben konnte, mit dem Wunsch, mich nach "Abschluss" des Projektes intern verändern zu wollen.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dares » 11. Jan 2018, 12:48

positronium hat geschrieben:
11. Jan 2018, 11:38
Es könnte auch sein, dass diese Märkte sehr wenig Liquidität besitzen.
Das ist richtig, während von aussen sehr viel Liquidität rein kommt aufgrund der Niedrigzinspoliotik und keiner mehr weiss
wohin mit dem Geld. (Zumindest die Investoren)
positronium hat geschrieben:
11. Jan 2018, 11:38
Dares hat geschrieben: ↑
11. Jan 2018, 10:59
Wenn man die Sache aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, dann frage ich mich was uns erwartet. Immerhin könnten die
Krypto-Währungen auch eine Chance für uns alle sein um uns aus dem Würgegriff der Leitwährungen zu befreien deren Wert
nur aufgrund von Zins und Zinsenzins begründet ist und jeder ndaran glaubt was aber auch bitterböse Armut bedeuten kann.
Somit wären neue Währungen vlt. eine Chance um Armut zu beseitigen?

Hmm. Dem kann ich nicht folgen.
Jetzt kann ich Dir nicht folgen. Immerhin könnte man sagen, dass wenn Alternativwährungen Einzug in unsere Zahlungsgeschäfte und
Bezahlsysteme bekommen wir uns von den gängigen Währungen entkoppeln und es zu einem reellen Tauschgeschäft wird ohne den
gedachten Wert oder Wechselkurs beachtren zu müssen.

Habt ihr schon mal die lustige Illustration auf YT gesehen, wie hies es noch gleich "Ferdinand der Goldschied"?

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von positronium » 11. Jan 2018, 13:29

ralfkannenberg hat geschrieben:
11. Jan 2018, 11:53
Was Wechselkurs-Spekulationen anbelangt, so gibt es für "den kleinen Mann" eine sehr einfache Faust-Regel: mit jeder solchen Aktivität verliert man ca. 10% vom Nennwert. Also: Hände weg davon !
Sehe ich nicht, wie das geschehen sollte - zumindest der Spread ist im Forex recht klein.

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von positronium » 11. Jan 2018, 13:36

Dares hat geschrieben:
11. Jan 2018, 12:48
Jetzt kann ich Dir nicht folgen. Immerhin könnte man sagen, dass wenn Alternativwährungen Einzug in unsere Zahlungsgeschäfte und
Bezahlsysteme bekommen wir uns von den gängigen Währungen entkoppeln und es zu einem reellen Tauschgeschäft wird ohne den
gedachten Wert oder Wechselkurs beachtren zu müssen.
Was ist denn beim Bezahlen mit Kryptowährungen diesbezüglich anders? Steuern fallen genauso an, Zinsen sind ebenso zu bezahlen, Preise entwickeln sich in Abhängigkeit des Marktes und der Gesamtwirtschaft, wie bei Auszeichnung mit anderer Währung auch. Ich sehe nicht, was dadurch gerechter würde.
Vorteile sehe ich eher an anderer Stelle: Keine Bankgebühren, es können keine Bankeinlagen verloren gehen, der Staat kann einen durch Währungsreform nicht enteignen usw..
Armut hat meiner Meinung nach ganz andere Ursachen.

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von seeker » 11. Jan 2018, 13:58

positronium hat geschrieben:
5. Jan 2018, 17:32
Damit ließe sich doch ein Marsflug finanzieren. Als Leckerli gibt's dann Ackerland, da oben.
Vielleicht:
http://marscoin.org/
:)

Ich bin mit etwas Spielgeld seit kurzem da drin.
Wenn das die neue Zeit ist, dann ist es halt so, da hilft kein Jammern.

Fakt ist:
Bei dieser Technik mit der Blockchain handelt es sich um eine Revolution, wo wir grad mitten drin stecken.
Fakt ist auch: Es ist im Moment eine Blase, es wird also irgendwann auch mal steil nach unten gehen, aber mittelfristig wird sich das dann wieder erholen und halten.
Ich rechne hier mit einer ähnlichen Entwicklung wie in früheren IT-Hypes: Die meisten werden sterben, aber aus so etwas sind auch Firmen wie Apple, Facebook, Amazon, Microsoft und Google erwachsen.

Es geht dabei auch bei weitem nicht nur um digitales Geld wie Bitcoin.
Schaut euch so Sachen wie IOTA an, da geht es um das Internet der Dinge und kostenlose Mikrozahlungen, da werden grad Verträge mit Firmen wie Bosch gemacht.
Die annonymen Währungen wie Monero eignen sich gut für Leute die in instabilen Ländern mit instabilen Währungen leben (aktuelles Beispiel: Iran).
Oder Golem: Da wird ein Supercomputer auch Blockchainbasis gebaut, auf dem man dann Rechenzeit mieten kann.
Oder TenX, da geht es um eine Visakarte, die mit Coins geladen wird und mit der man dann ganz normal bezahlen kann - mit einem Unterschied: Die Transaktionsgebühren fallen nicht als Kosten für den Nutzer an, sondern sollen im Gegenteil z.T. an die Kartennutzer und Coinholder ausgeschüttet werden.
Usw., usw.
Die Sache mit den Coins ist für viele Startups einfach auch eine neue Art der Finanzierung: statt Aktien oder Unternehmensanteile erhälst du dann eben Coins.
Es gibt eine Menge Startups mit sehr interessanten, innvovativen Dingen, richtige Firmen mit Potential.
Klar ist aber auch, dass 90% der Coins "Shitcoins" sind, die scheitern werden.
Klar ist auch, dass die Regierungen noch viel in dem Markt regulieren werden, so weit das geht. Und das ist auch gut so.
Grüße
seeker


Mache nie eine Theorie zu DEINER Theorie!
Denn tut man das, so verliert man zumindest ein Stück weit seine Unvoreingenommenheit, Objektivität.

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von positronium » 11. Jan 2018, 14:14

seeker hat geschrieben:
11. Jan 2018, 13:58
positronium hat geschrieben:
5. Jan 2018, 17:32
Damit ließe sich doch ein Marsflug finanzieren. Als Leckerli gibt's dann Ackerland, da oben.
Vielleicht:
http://marscoin.org/
:)
:shock: Mist, wieder zu spät. :wink:

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von ralfkannenberg » 11. Jan 2018, 14:30

positronium hat geschrieben:
11. Jan 2018, 14:14
:shock: Mist, wieder zu spät. :wink:
he Du ... - Jupitercoin ... - erstklassige Anlage und grösser als die Erde ... - machst Du mit ? - Garantierter Gewinn (für mich)

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dgoe » 11. Jan 2018, 14:56

ralfkannenberg hat geschrieben:
11. Jan 2018, 11:53
Zwei weitere Betroffene konnten noch intern verschoben werden; einer der beiden war ich
Hallo Ralf,

so eine Blase wie Dot-Com haben ja auch einige relativ unbeschadet überlebt und sind weiter gewachsen (siehe Google & Co.) - erstaunlich viele sogar, finde ich. Freut mich zu hören, dass Du dazu zählst. Die Anderen hatten sicherlich oder hoffentlich ihre Erfahrungen auch woanders einbringen können.

@Dares: Mit der Blockchaintechnologie kann man auch Urheberrechte sichern. Du kannst zur Zeit auch, jederzeit bei einem der aktuellen Serviceanbieter, eine eigene Kryptowährung gründen, übrigens, mit ein paar Mausklicks nur. Ich mach' dann mit Dgoecoin mit oder, ähm, Coinolos (klingt doch gut, direkt sichern), mal gucken wer den Score knackt... :D

Gruß,
Dgoe

P.S.: Ihr habt schon viel geschrieben seit mittags, noch lesen..
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Re: Kryptowährungen

Beitrag von ralfkannenberg » 11. Jan 2018, 15:17

Dgoe hat geschrieben:
11. Jan 2018, 14:56
Freut mich zu hören, dass Du dazu zählst. Die Anderen hatten sicherlich oder hoffentlich ihre Erfahrungen auch woanders einbringen können.
Hallo Dgoe,

die anderen landeten beim RAV, das ist in der Schweiz die "Regionale Arbeitsvermittlung". Das ist in den meisten Fällen der erste Schritt in die dauerhafte Sozialhilfe, also in den vollständigen sozialen Abstieg, falls man nicht von Hause aus über Vermögen verfügt oder eine berufstätige Person geheiratet hat.

Einen Betroffenen habe ich noch einige Male getroffen. Beim ersten Mal war er sehr optimistisch und meinte, dass er zu 80% eine Stelle in Aussicht habe, beim zweiten Mal war der neue Vertrag fast unterschriftsreif.

Als ich ihn dann wieder traf, meinte er, dass er zu 80% eine Stelle in Aussicht habe. Ich habe ihn dann nicht mehr gefragt, wie es aussieht, und ein Blick in seine Augen war genügend, um zu wissen, dass es "auch dieses Mal" leider nicht geklappt hat.

Ich habe auch nicht vergessen, wie das Team, dass doch sonst so gut zusammengehalten hat, sich selber zerfleischt hat, wer denn nun vom Käufer des Projektes, der die "Auswahl" uns überlassen hatte, übernommen wird. Das waren gruppendynamische Prozesse, an denen ich mich nicht beteiligt hatte, zumal ich damals noch so naiv war, dass ich den Versprechungen des "Käufers", dass alle Betroffenen übernommen würden, Glauben geschenkt hatte. Statt dessen war der Deal einfach: einer mehr und der Deal wird sofort platzen.

Wenn Du jetzt noch weisst, dass ich die Fussball Bundesliga-Mannschaft aus Hoffenheim hasse und 1 und 1 zusammenzählen kannst, dann weisst, Du, wer dieser "Käufer" war.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dares » 11. Jan 2018, 18:02

positronium hat geschrieben:
11. Jan 2018, 13:36
Was ist denn beim Bezahlen mit Kryptowährungen diesbezüglich anders? Steuern fallen genauso an, Zinsen sind ebenso zu bezahlen, Preise entwickeln sich in Abhängigkeit des Marktes und der Gesamtwirtschaft, wie bei Auszeichnung mit anderer Währung auch. Ich sehe nicht, was dadurch gerechter würde.
Vorteile sehe ich eher an anderer Stelle: Keine Bankgebühren, es können keine Bankeinlagen verloren gehen, der Staat kann einen durch Währungsreform nicht enteignen usw..
Armut hat meiner Meinung nach ganz andere Ursachen.
OK, da muss ich erstmal passen. Aber wenn Du es so nur als Transaktionsmittel siehst fallen natürlich Steuern und Zinsen an,
da Du Dich immer noch in der jeweiligen Landeswährung befindest und Landeswährung in Bitcoin tauschen musst und umgekehrt.

Anders würde es aussehen wenn Du Dich generell nur im Kryptosystem befindest. Da keine Aufsicht da ist fällt nichts an, ausser Gebühren
bei den Minern oder wie man das nennt sprich Generierung neuer Bitcoin. Falls ich das jetzt so richtig verstanden habe und es der
aktuelle Stand der Dinge ist.

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von positronium » 11. Jan 2018, 18:09

Mir deucht, Du würdest gerne allerlei Steuern "sparen". :devil:

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dares » 11. Jan 2018, 18:16

:D :D Ätsch Bätsch, ich zahl sowieso keine Steuern ;j

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dares » 11. Jan 2018, 19:35

Dares hat geschrieben:
11. Jan 2018, 18:16
:D :D Ätsch Bätsch, ich zahl sowieso keine Steuern ;j
Sorry, ich muss mich berichtigen: ausser MWSt., Grundsteuer, Tabaksteuer, Versicherungssteuer und was ich vergessen habe da
es zum alltäglichen Leben dazugehört und niemand mehr merkt das Steuer auf fast alles erhoben wird.

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dgoe » 11. Jan 2018, 22:03

Die Märkte führen natürlich Bücher und in Deinem Account kannst Du Transaktionshistorien für Deine Steuererklärungen downloaden. Wer das nicht macht, begeht super easy nachvollziehbaren Steuerbetrug.

EDIT: Natürlich braucht das Bitcoin-Netzwerk selber keine Aufsicht und deshalb hat es keine, da es unabhängig und dezentral ist, mehr noch als das Internet.
Irgendwie kommt aber nicht an, dass Netzwerk und jeder Penny bzw. Satoshi transparent ist, seufz.

Gruß,
Dgoe


P.S.: Newsticker:

Südkorea: Bitcoin-Handel wird wohl doch nicht verboten

China plant Minern den Strom abzudrehen
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Re: Kryptowährungen

Beitrag von positronium » 17. Jan 2018, 15:46

Jetzt geht's aber abwärts mit dem Bitcoin. Schon unter 9500$!

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dares » 17. Jan 2018, 16:59

Der Bitcoin kann schon deshalb nicht richtig funktionieren, weil alle Leistungen des Staates wie Renten, Sozialhilfe,
Arbeitslosengeld, Zuschüsse zum Bauv eines Eigenheimes in der nationalen Währung erbracht werden. Wenn ich mich dem
Staat entziehen möchte indem ich ein Bitcoiner werde so kann ich auch nicht erwarten, dass ich Leistungen vom Staat
bekomme. Das wäre ja fast so, als wenn ich meinen eigenen Staat ausrufen würde? aber Polizeischutz des dann anderen Staates
einfordern würde *kopfkratz*?

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von tomS » 18. Jan 2018, 07:15

Dgoe hat geschrieben:
11. Jan 2018, 22:03
Irgendwie kommt aber nicht an, dass Netzwerk und jeder Penny bzw. Satoshi transparent ist.
Ich habe schon zig-mal erklärt, dass die technische Transparenz der Bezahlvorgänge u.ä. sowie die Transparenz bzw. das Verständnis der der wirtschaftlichen bzw. Markt-Mechanismen nichts miteinander zu tun haben.

Z.B. gehorcht der Aktienmarkt völlig anderen Gesetzen als der Investitionsgüternarkt, auch wenn beides in der selben Währung und mittels vergleichbarer Bezahlvorgänge abgewickelt wird. Im Falle von Bitcoin ist der augenfälligste Unterschied, dass die Marktteilnehmer bei klassischen Währungen ein hinreichend gutes Verständnis des Marktes sowie der Wechselwirkungen zu anderen Märkten erreicht haben, während dieses Verständnis der Mechanismen des Bitcoin-Marktes fehlt; es existiert jedenfalls noch kein etabliertes und einigermaßen bewährtes Modell.
Gruß
Tom

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von deltaxp » 18. Jan 2018, 11:47

Dares hat geschrieben:
9. Jan 2018, 12:46
Unsere nationalen Währungen funktionieren zwar auch nur wegen des Vertrauens da es letzendlich nur bedrucktes Papier ist,
aber hier kann man immer noch hoffen, dass die Währungen zum Teil durch Goldreserven gedeckt sind und der Staat für
den Wert der Währung garantiert. Beim Bitcoin ist das nicht der Fall.
Den Zahn kann ich dir ziehen, keine Währung ist heuer mehr durch Gold gedeckt. alles sind reine Fiat-Währung die perse keien wert haben. Der wert entsteht durch zum Teil zwangsverordnetes Vertrauen (alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel unter Kontrolle von Notenbank und heuer leider auch von Privatbanken aufgrund deren Geldschöpfung von Giralgeld). Die Folgen der Kontrolle einer Fiatwährung erleben wir gerade durch guthabenvernichtung der Kleinsparer durch die vorgeschriebene null-zins-Politik.

Um diese Kontrolle zu umgehen wurde meines Erachtens der Bitcoin erschaffen. Er wird eben direkt Peer zu Peer gehandelt, Händler - kunden. Aber auch er ist eine Fiat-Währung. Nur wennn Händler und kunde vertrauen zu ihm haben, ordnen sie ihm einen wert zu und handeln. im unterschied zur obigen gesetzlich verordneten fiat-währungen ist aber seine menge in der tat limitiert.

Staaten, banken warnen natürlich gerne vor dem bitcoin (und Konsorten) weil sie dadurch kontrolle verlieren. eben deswegen wurde ja auch fast überall die goldpreisbindung aufgehoben, weil der Staat, banken dann eben weniger kontrolle haben, da sie ja immer für goldabsicherung sorgen müssen, was die Freiheitsgrade einschränkt.

das Problem ist heuer, dass einfach viel zu viel staatliches Geld der a überhaupt nicht durch irgendein Edelmetall abgedeckt ist, das ist auch nicht nötig, aber eben auch nicht durch die realwirtschaft abgedeckt ist. der Finanzmarkt ist 10 mal größer als der realwirtschaftsmarkt. und im entfesselten neoliberalen kapitalsimus, wo der Finanzmarkt eben NICHT staatlich kontrolliert wird obwohl es um staatliche währung geht, wird eben ständig nach irgendwelchen neuen anlagen gesucht die Rendite erzielen. jetzt ist halt gerade der bitcoin dran, weil der reiz eben die Endlichkeit ist (wie eben auch bei Gold, Gold kann man nicht drucken). das wird ne blase geben, die platzt dann und dann wird man sehen.

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von positronium » 18. Jan 2018, 12:25

tomS hat geschrieben:
18. Jan 2018, 07:15
...während dieses Verständnis der Mechanismen des Bitcoin-Marktes fehlt; es existiert jedenfalls noch kein etabliertes und einigermaßen bewährtes Modell.
Ja, und das kann es derzeit noch nicht sinnvoll geben, weil noch fast kein Wirtschaftsbezug besteht. Die in Dollar notierten Rohstoffpreise schaffen für den Dollar und in Relation zu diesem für andere Währungen einen realen Bezugspunkt. Kryptowährungen werden dagegen nach der Zukunftsphantasie der Käufer bewertet.

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von tomS » 18. Jan 2018, 15:17

Ja, aber ich sehe das noch allgemeiner.

Wenn wir beispielsweise den Rohöl-Markt betrachten, dann haben wir zunächst ein Kartell (OPEC) sowie weitere Anbieter, im Wesentlichen Staaten. Kunden sind ebenfalls Staaten (was so nicht stimmt, aber die Abstraktion funktioniert dennoch; die Mechanismen sind im Wesentlichen auf der Ebene von Volkswirtschaften anzusiedeln; einzelne Konzerne oder gar Endkunden sind irrelevant). Die Bewertung und Bezahlung erfolgt in Dollar. Lieferungen und Bezahlungen sind – da fast ausschließlich exportorientiert – in der zentralen Zollvorgangs-Datenbank transparent und im Detail nachvollziehbar.

Dieser Markt ist weit von einem „idealen Markt“ der Wirtschaftswissenschaftler entfernt.

Näher dran sind wir beim Aktienmarkt. Z.B. stehen Kauf und Verkauf in einer eins-zu-eins-Beziehung; es gibt keine Lagerhaltung u.ä. Monopole und Kartelle existieren ebenfalls nicht.

Ich denke, wir sind uns einig, dass man in beiden Fällen auch externe Einflussfaktoren gut kennt und teilweise gut bewerten kann (z.B. politische Randbedingungen). Tatsache ist auch, dass der ideale, rein rationale Akteur am Markt nie gegeben ist, dass man jedoch auch irrationale Aspekte ganz gut versteht (z.B. Mechanismen, die zu einer Blase führen, obwohl dies aus rationalen Überlegungen heraus nicht entstehen sollte).

Wirtschaftswissenschaftler haben dafür Marktmodelle entwickelt, die verschiedenen Aspekte recht gut modellieren.

Dieses Verständnis haben wir für den Bitcoin-Markt nicht!

Handelt es sich um eine Währung? Im klassischen Sinne nein, da bestimmte Kriterien nicht erfüllt sind. Handelt es sich um eine Ware? Wenn ja, dann um eine neue Art von Ware (kein Produkt, keine Dienstleistung, evtl. eine neue Anlageform). Zwar sind die Player am Markt theoretisch technisch identifizierbar, jedoch sind ihre Interessenslagen und ihre Entscheidungskriterien weitgehend unbekannt (d.h. sowohl die Rationalität der Akteure als euch die Abweichungen vom rationalen Vorgehen sind nicht bekannt). Usw.
Gruß
Tom

«while I subscribe to the "Many Worlds" theory which posits the existence of an infinite number of Toms in an infinite number of universes, I assure you that in none of them am I dancing»

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