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Kryptowährungen

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Kryptowährungen

Beitrag von positronium » 5. Jan 2018, 17:32

Hallo allerseits,

das Thema ist sehr off-topic, ich weiß, aber es wird in den Medien, auch Massenmedien, immer präsenter, und könnte jeden betreffen, und sogar ein echtes Zukunftsthema werden. Ich verfolge das auch schon seit längerem mit erstauntem Interesse, obwohl ich mich eigentlich nie für die Technik interessiert habe.

Inzwischen nimmt das sogar absolut perverse Züge an. Vor kurzem las ich, dass jemand eine alte Festplatte auf der Mülldeponie sucht, weil dort Bitcoins im Wert mehrerer Millionen Dollar drauf sein sollen, und diese Person sie ohne daran zu denken, und als die Bitcoins noch wenig Wert waren, entsorgt hat (ja: Datenverlust=Geldverlust; es gibt keine Möglichkeit der Rekonstruktion). Heute steht in den Nachrichten, dass ein Gründer des Unternehmens Ripple durch Kursgewinne sogar ein (rechnerisches) Vermögen von 59 Mrd. Dollar besitzt. Und die Kurse schießen allerorten in die Höhe. An der CME gibt es sogar seit kurzem Bitcoin Futures zu handeln.

Ich habe nie Kryptowährungen gekauft, und kann mir nicht vorstellen, dass diese ohne staatliche Regulierung Bestand haben können. Solche Systeme sind ja nicht nur etwas für technikbegeisterte, und bieten nicht nur Vorteile, sondern sind auch Ideal für kriminelle Machenschaften, sei es zur Bezahlung von illegalen Waren oder dem Verschieben von Schwarzgeldern, oder auch zum Umgehen von Finanzverkehrskontrollen.

Gerade eben habe ich gelesen, dass eine Expertin in dem Bereich es für möglich hält, dass im Januar ein Kaufrausch epischen Ausmaßes bevorstehen können.
Gut, viele wissen, dass solche Meldungen als Kontraindikator dienen können. - Wenn die Käufer auszugehen drohen, dann landen derartige Meldungen in den Massenmedien, um noch den letzten Idioten abzuzocken, bevor der große Einbruch kommt. Ich vermute, dass dieser jetzt überfällig ist, aber Übertreibungen können auch länger anhalten als man es für möglich hält.

Ich finde es völlig krank, wie das heutzutage laufen kann, und offensichtlich läuft. In früheren Zeiten wurden große Vermögen über Generationen aufgebaut, und diese waren eher selten. Dann kamen die Öl-/Rohstoff- und Investmentreichen, bei denen das viel schneller ging. Danach die Technologievermögen, folgend die Internetkonzerne. Aber auch die brauchten noch 15 oder 20 Jahre. Heute braucht jemand nur die Idee "Ich mache Geld" und wird wie im Falle von Ripple innerhalb von nur 5 Jahren einer der reichsten Menschen der Welt.
Als normaler, arbeitender Mensch fühlt man sich dabei doch verarscht.

Wie steht Ihr zu Kryptowährungen? - Man hat es wohl nicht überlesen: Ich bin kritisch.

Noch einen Universumsbezug, damit ich nicht 100%ig off-topic bin: Damit ließe sich doch ein Marsflug finanzieren. Als Leckerli gibt's dann Ackerland, da oben.

Gruß

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von belgariath » 5. Jan 2018, 18:53

Um Kryptowährungen und ihre Funktionsweise zu verstehen, muss man sich gut mit Wirtschaft/Finanzwesen als auch mit IT/Kryptografie auskennen. Das ist wohl bei den meisten Menschen, auch bei mir, nicht gegeben. Deswegen bin ich auch eher kritisch und verfolge das mit interessierter Distanz. (Ich glaube die meisten Menschen sind tendenziell skeptisch gegenüber etwas, was man nicht im Geringsten versteht.)
Negativ sehe ich auch den hohen Energieverbrauch dieser Technologie, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin#U ... swirkungen.
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Re: Kryptowährungen

Beitrag von positronium » 5. Jan 2018, 18:58

belgariath hat geschrieben:
5. Jan 2018, 18:53
Negativ sehe ich auch den hohen Energieverbrauch dieser Technologie, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin#U ... swirkungen.
Allein das disqualifiziert meiner Meinung nach den Bitcoin. Andere Kryptowährungen sind aber sparsamer.

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dares » 7. Jan 2018, 12:15

Hallo zusammen,

ich verstehe das System "Bitcoin" leider auch nicht. Alternative Währungen gibt es ja schon länger wobei alle Teilnehmer entweder
Sach- oder Dienstleistungen in der jeweiligen "Phantasie"-Währung abrechnen was noch nachvollziehbar ist.

Beim Bitcoin hingegen wird eine Währung durch Privatleute generiert. Hier ein Link zu YT, ein Beitrag von Galileo:

https://www.youtube.com/watch?v=4pyRW8YpQMM

Was ich nicht verstehe ist, wie eine Privatperson oder Unternehmen etwas generieren kann wofür diejenigen nichts tun,
also Leistung erbringen? Ausser Anschaffungskostenfür Rechner und ein hoher Energie- sprich Stromverbrauch? Unser Staat oder andere Staaten drucken nun ja regelmäßig auch neues Geld nach gemessen am Wirtschaftswachstum und BIP. Das erscheint ja immerhin noch einigermassen
nachvollziehbar. Aber beim Bitcoin vermisse ich Transparenz oder ich bin zu blöd.

M.E. gewinnen zur Zeit nur die Erfinder des Bitcoin da die Währung konvertierbar gemacht worden ist zu Euro oder Dollar, etc.
Alle meinen auf einen Zug aufspringen zu müssen der sehr volatil und spekulativ ist. Daraus entstehen mal wieder "Blasen" denen das
Fundament fehlt. Ich persönlich würde erstmal lieber die Finger davon lassen oder ich spiele Lotto.

Was meint ihr dazu?

Freundliche Grüsse

Dares

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von tomS » 7. Jan 2018, 12:43

Bitcoin hat einige Eigenschaften eines Schneeballsystems, jedoch auch sehr sinnvolle Charakteristika.

Zum einen ist die Anzahl der maximal geberierbaren Bitcoins limitiert, d.h. das System kann nicht beliebig viel Geld generieren.

Ich stimme zu, das ganze ist etwas intransparent. Zunächst mal hat eine Währung ihren Wert rein praktisch ausschließlich darin, dass genügend viele Leute an diesen Wert glauben. Das regelt letztlich nicht die Zentralbank sondern der Markt (die Zentralbank kann natürlich Geld ausgeben, aber das ist ebenfalls teilweise intransparent und nicht immer an reale Kaufkraft und Märkte gebunden - siehe Eurobonds; trotzdem muss das im Rahmen der Akzeptanz des Marktes bleiben).

Bei Bitcoin kann man den Wert entweder an Referenzwährungen koppeln, was eigtl. nicht der ursprüngliche Sinn war, denn dadurch bindet man Bitcoin wieder an Banken, was man zu Beginn gerade nicht wollte; oder man bindet Bitcoin an reale Werte (online-Handel, Hotelbuchungen, ...) und entgeht damit (teilweise bzw. langfristig) verstärkt der Bindung an andere Währungen. Letzteres war das Ziel von Bitcoin, findet aber gerade nicht statt, denn die real in Bitcoins abgewickelten Geschäfte sind vernachlässigbar ggü. den Spekulationsgeschäften.

Bitcoin hat sich also völlig anders entwickelt als geplant. Gerade wegen der Nachfrage, der Soekulation und der damit verbundenen Kursschwankungen und Risiken wird Bitcoin für reale Geschäfte zunehmend uninteressant.

Inwiefern das Verständnis von klassischen Märkten und Währungen bei Bitcoin relevant ist, ist m.E. unklar. Einerseits sehe ich ein intrinsisches Risiko bei Bitcoin. Ob ein reales Risiko für Währungen besteht, kann ich nicht beurteilen. Vertreter der klassischen Notenbanken können das evtl. nicht beurteilen, müssen aber immer zu dem Schluss kommen, dass dies der Fall ist, einfach weil es sie eben Vertreter der klassischen Notenbanken sind :-)

Generell scheint Bitcoin, so wie das Internet als Ganzes und diverse Dienste wie Twitter, Facebook etc. ein neuartiges Phänomen zu sein, das sich der Kontrolle von Politik, Staaten usw. zunehmend entzieht, ohne dass andere Regulierungsmechanismen bekannt wären. M.E. eine extreme Ausprägung von Neoliberalismus.
Gruß
Tom

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von positronium » 7. Jan 2018, 13:47

Dares hat geschrieben:
7. Jan 2018, 12:15
Was ich nicht verstehe ist, wie eine Privatperson oder Unternehmen etwas generieren kann wofür diejenigen nichts tun,
also Leistung erbringen? Ausser Anschaffungskostenfür Rechner und ein hoher Energie- sprich Stromverbrauch?
Es wird ja immer schwieriger und teuerer weitere Bitcoins zu errechnen. Dadurch sollte der Wert steigen, aber wo liegt da der Wert? Es gibt keine Vermögenswerte, welche diese Währungen decken, und es gibt keine Menschen, welche in dieser Währung handeln müssen. Von daher glaube ich, dass sich z.B. Bitcoin in sehr kurzer Zeit in Luft auflösen kann.
Auch einige Staaten (Russland, Venezuela) denken bereits über die Einführung von Kryptowährungen nach, China wohl über ein Verbot.

Bei Ripple muss nicht einmal geschürft werden. Die haben soz. notenbankmäßig Geld "gedruckt".

Wenn solche Währungen zumindest so etwas wie Aktien wären, hinter denen eine Substanz steckt, wäre meine Meinung anders.
Dares hat geschrieben:
7. Jan 2018, 12:15
M.E. gewinnen zur Zeit nur die Erfinder des Bitcoin da die Währung konvertierbar gemacht worden ist zu Euro oder Dollar, etc.
Umtauschbar in Euro oder Dollar ist der Bitcoin ja schon immer, zumindest indem man Hardware kauft, die Bitcoins schürft.
Dares hat geschrieben:
7. Jan 2018, 12:15
Alle meinen auf einen Zug aufspringen zu müssen der sehr volatil und spekulativ ist. Daraus entstehen mal wieder "Blasen" denen das
Fundament fehlt.
Ich kann mir gut vorstellen, dass man bald einiges an wehleidigem Geschrei "hören" wird.

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von positronium » 7. Jan 2018, 14:07

tomS hat geschrieben:
7. Jan 2018, 12:43
Zunächst mal hat eine Währung ihren Wert rein praktisch ausschließlich darin, dass genügend viele Leute an diesen Wert glauben. Das regelt letztlich nicht die Zentralbank sondern der Markt ...
Aber objektiv gesehen hat eine Währung, die von heute auf morgen durch eine andere ersetzt werden kann absolut keinen Wert. Es gibt ja nicht einmal eine Instanz, die durch die Abschaffung ihre Glaubwürdigkeit verlieren würde. Wenn heute die USA den Dollar als Zahlwährung abschaffen würden, und seinen Kaufkraftwert z.B. auf etwas wie 1/1000 des heutigen senken würden, wären die USA zwar fast schuldenfrei, aber wer würde denen noch etwas leihen. Der Bitcoin und andere solche Währungen ist durch Trends austauschbar, niemand würde dadurch seine Zukunft aufs Spiel setzen. Man denke nur, wie es frühen Internetgrößen wie Altavista, Yahoo etc. ergangen ist oder ergeht.
tomS hat geschrieben:
7. Jan 2018, 12:43
Bei Bitcoin kann man den Wert entweder an Referenzwährungen koppeln, was eigtl. nicht der ursprüngliche Sinn war, denn dadurch bindet man Bitcoin wieder an Banken, was man zu Beginn gerade nicht wollte; oder man bindet Bitcoin an reale Werte (online-Handel, Hotelbuchungen, ...) und entgeht damit (teilweise bzw. langfristig) verstärkt der Bindung an andere Währungen. Letzteres war das Ziel von Bitcoin, findet aber gerade nicht statt, denn die real in Bitcoins abgewickelten Geschäfte sind vernachlässigbar ggü. den Spekulationsgeschäften.
Ich sehe nicht, wie das funktionieren könnte. Wer sollte so eine Bindung einführen, und wer sollte sie akzeptieren? Ich weiß nichts von Bitcoin-"AGB".

Eine solide Grundlage sähe ich nur, wenn jemand/ein Land für so eine Währung die Verantwortung übernehmen würde, oder ein Unternehmen Sachwerte mit dem eingenommenen Geld schaffen würde. Am besten fruchtbares oder fruchtbarmachbares Land, idealerweise gar einen eigenen Staat.

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von tomS » 7. Jan 2018, 18:05

positronium hat geschrieben:
7. Jan 2018, 14:07
tomS hat geschrieben:
7. Jan 2018, 12:43
Bei Bitcoin kann man den Wert entweder an Referenzwährungen koppeln, was eigtl. nicht der ursprüngliche Sinn war, denn dadurch bindet man Bitcoin wieder an Banken, was man zu Beginn gerade nicht wollte; oder man bindet Bitcoin an reale Werte (online-Handel, Hotelbuchungen, ...) und entgeht damit (teilweise bzw. langfristig) verstärkt der Bindung an andere Währungen. Letzteres war das Ziel von Bitcoin, findet aber gerade nicht statt, denn die real in Bitcoins abgewickelten Geschäfte sind vernachlässigbar ggü. den Spekulationsgeschäften.
Ich sehe nicht, wie das funktionieren könnte. Wer sollte so eine Bindung einführen, und wer sollte sie akzeptieren? Ich weiß nichts von Bitcoin-"AGB".
Es gibt durchaus die Möglichkeit, direkt mit Bitcoin zu bezahlen:

http://bitcoins21.com/bitcoins-bezahlen/
https://www.btc-echo.de/tutorial/bitcoi ... nzstellen/
Gruß
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Re: Kryptowährungen

Beitrag von positronium » 7. Jan 2018, 18:23

tomS hat geschrieben:
7. Jan 2018, 18:05
positronium hat geschrieben:
7. Jan 2018, 14:07
Ich sehe nicht, wie das funktionieren könnte. Wer sollte so eine Bindung einführen, und wer sollte sie akzeptieren? Ich weiß nichts von Bitcoin-"AGB".
Es gibt durchaus die Möglichkeit, direkt mit Bitcoin zu bezahlen:

http://bitcoins21.com/bitcoins-bezahlen/
https://www.btc-echo.de/tutorial/bitcoi ... nzstellen/
Ja, nur müssten sich bei einer Bindung alle Anbieter auf eine und die gleiche Bindung einigen. Ohne kontrollierende Instanz halte ich das für unmöglich.

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von tomS » 8. Jan 2018, 02:59

positronium hat geschrieben:
7. Jan 2018, 18:23
tomS hat geschrieben:
7. Jan 2018, 18:05
Es gibt durchaus die Möglichkeit, direkt mit Bitcoin zu bezahlen:

http://bitcoins21.com/bitcoins-bezahlen/
https://www.btc-echo.de/tutorial/bitcoi ... nzstellen/
Ja, nur müssten sich bei einer Bindung alle Anbieter auf eine und die gleiche Bindung einigen. Ohne kontrollierende Instanz halte ich das für unmöglich.
Nein, es gibt keine kontrollierende Instanz.

Der eine erhält eine Pizza, der andere Bitcoins. Eine zentrale, kontrollierende Instanz existiert nicht, bzw. es handelt sich dabei um das verteilte Peer-to-Peer Netzwerk.

Das Problem ist, dass der Pizzabäcker entweder darauf vertrauen muss, dass auch andere Händler diese Währung akzeptieren, oder darauf, dass er ohne Währungsrisiko in andere Währungen wechseln kann; ersteres ist wenig verbreitet, letzteres aufgrund der Spekulationen risikobehaftet.
Gruß
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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dgoe » 8. Jan 2018, 14:14

Dares hat geschrieben:
7. Jan 2018, 12:15
Aber beim Bitcoin vermisse ich Transparenz
tomS hat geschrieben:
7. Jan 2018, 12:43
Ich stimme zu, das ganze ist etwas intransparent.
Es ist aber trotzdem transparent, sogar an Transparenz nicht zu überbieten, in gewisser Hinsicht.

https://www.gruenderszene.de/lexikon/be ... blockchain
Die Blockchain ist eine Art transparente Datenbank
(...)
War es bislang ein Hauptbuch, das für die Verwaltung aller Einzelheiten einer Transaktion zuständig war, tritt nun die beschriebene transparente Datenbank an seine Stelle. Jede Information, die von dem System erfasst wird, ist verifizierbar.
https://de.wikipedia.org/wiki/Blockchain
https://en.wikipedia.org/wiki/Blockchain
By decentralizing it, blockchain makes data transparent to everyone involved.
(...)
Blockchain technology can be used to create a permanent, public, transparent ledger system ...

Siehe auch: https://youtu.be/bBC-nXj3Ng4
(Sehr gute Erklärung von 3Blue1Brown, wie das genau funktioniert, auf Engl.)


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Re: Kryptowährungen

Beitrag von tomS » 8. Jan 2018, 15:51

Technisch ist es natürlich transparent, jedoch sicher nicht bzgl. der Marktmechanismen.
Gruß
Tom

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von positronium » 8. Jan 2018, 16:25

:roll:
Die Kursrally des Bitcoin erfasst weite Bereiche der Krypto-Branche. Ins Visier von Spekulanten gerät nun offensichtlich auch eine skurrile Kryptowährung mit einem Hund als Logo. Deren Gründer wollte sich jedoch nur einen Spaß erlauben.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Spass-Kr ... 18951.html

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dgoe » 9. Jan 2018, 02:37

@positronium:
Ja, das ist schon ein uralter Hut heutzutage. Er wollte das als Kritiker herausstellen und bloßstellen, aber es ging tatsächlich ab, womit er viel hätte verdienen können - hat er aber nicht, fand das sarkastisch sonst. Selber schuld, ich meine einfach nur blöd.

Gruß,
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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dgoe » 9. Jan 2018, 02:55

tomS hat geschrieben:
8. Jan 2018, 15:51
Technisch ist es natürlich transparent, jedoch sicher nicht bzgl. der Marktmechanismen.
Hä? Wovon redest Du? Was genau ist dort nicht transparent?

Wenn ich behapten würde, die ART wäre nicht transparent, dann käme Dresche. Und auch noch, wenn ich auf etwas ausweichen würde.

Nö, ist TRANSPARENT, fertig - ob es Euch passt oder nicht.

Hallo!?

Gruß,
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Re: Kryptowährungen

Beitrag von tomS » 9. Jan 2018, 06:40

Dgoe hat geschrieben:
9. Jan 2018, 02:55
tomS hat geschrieben:
8. Jan 2018, 15:51
Technisch ist es natürlich transparent, jedoch sicher nicht bzgl. der Marktmechanismen.
Hä? Wovon redest Du? Was genau ist dort nicht transparent?
Google mal "bitcoin markt", lies einige der Artikel und sag mir, ob du das Verhalten der Märkte verstehst, oder ob du den Eindruck hast, dass sich die Teilnehmer der Geldmärkte untereinander einig sind, warum es sinnvoll ist, in eine Währung ohne etablierten oder garantierten Wert sowie mit extrem seltenen direkten Bezahlmöglichkeiten zuninvestieren.

Bsp.: "Bereits im April des vergangenen Jahres hatte Japan als erster Staat den Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel anerkannt". "Bundesbank-Präsident Weidmann warnt indes ausdrücklich vor der Digitalwährung. Ein Verbot der Krypto-Token hält er jedoch derzeit noch nicht für nötig". "Ein offizielles Verbot, dass sowohl die Europäische Zentralbank, die US-Notenbank und auch die Bundesbank bisher für unnötig halten, hat bereits den chinesischen Markt erreicht. Sowohl private Emissionen digitaler Währungen als auch den Börsenhandel mit Bitcoin hat die Aufsichtsbehörde des Landes verboten. Bereits im Jahr 2016 kamen Gerüchte auf, China könnte an einer eigenen Digitalwährung arbeiten und deshalb den Einfluss anderer Kryptowährungen zurückdrängen".

Dass die Algorithmen verstanden sind, bedeutet offensichtlich nicht, dass die Teilnehmer auch den Markt und dessen Gesetze verstehen.
Gruß
Tom

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dares » 9. Jan 2018, 12:46

tomS hat geschrieben:
9. Jan 2018, 06:40
Dgoe hat geschrieben: ↑
9. Jan 2018, 02:55

tomS hat geschrieben: ↑
8. Jan 2018, 15:51
Technisch ist es natürlich transparent, jedoch sicher nicht bzgl. der Marktmechanismen.

Hä? Wovon redest Du? Was genau ist dort nicht transparent?
Ich sehe das eher umgekehrt. Technisch gesehen erscheint mir die Generierung eher wie alte PC-Spiele ala Miner und etc. Rätselhaft
bleibt für mich die Verknüpfung in die reale Welt. Wie Positronium auch schon geschrieben hat, habe ich keinen materiellen Wert.
Der aktuelle Marktmechanismus erscheint mir verständlicher weil er aktuell handelbar ist und alle auf einen Zug aufspringen.

Ausserdem soll die Bitcoin-Menge eigefroren oder begrenzt werden wie ich iwo mal gelesen habe. Stimmt das?
Dann hätten Diejenigen welche die Bitcoins generieren ja keine Verdienste mehr durch Zuwächse. Also was tun?
Ich schaffe erstmal vertrauen in den Bitcoin, das Vertrauen wird durch die Bitcoin-Gemeinschaft getragen, dann erwerbe ich
mit meinen erschürften Bitcoins Wertgegenstände innerhalb der Bitcoin-Gemeinde
und verkaufe sie gegen handelsübliche Währungen wie Dollar aoder etc. wieder.
Dann besitze ich die schönen Euro oder Dollar und den letzten beissen die Hunde, nämlich der welcher am Ende auf seinen
schönen Bitcoins sitzenbleibt. Also wie Tom oben schon sagte: Doch eine modernes Schneeballsystem.


Unsere nationalen Währungen funktionieren zwar auch nur wegen des Vertrauens da es letzendlich nur bedrucktes Papier ist,
aber hier kann man immer noch hoffen, dass die Währungen zum Teil durch Goldreserven gedeckt sind und der Staat für
den Wert der Währung garantiert. Beim Bitcoin ist das nicht der Fall.

Schauen wir mal wie sich das Ganze entwickelt. ;look

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von tomS » 9. Jan 2018, 13:00

Dares hat geschrieben:
9. Jan 2018, 12:46
tomS hat geschrieben:
9. Jan 2018, 06:40
Dgoe hat geschrieben: ↑
9. Jan 2018, 02:55

tomS hat geschrieben: ↑
8. Jan 2018, 15:51
Technisch ist es natürlich transparent, jedoch sicher nicht bzgl. der Marktmechanismen.

Hä? Wovon redest Du? Was genau ist dort nicht transparent?
Ich sehe das eher umgekehrt. Technisch gesehen erscheint mir die Generierung eher wie alte PC-Spiele ala Miner und etc. Rätselhaft bleibt für mich die Verknüpfung in die reale Welt. Wie Positronium auch schon geschrieben hat, habe ich keinen materiellen Wert. Der aktuelle Marktmechanismus erscheint mir verständlicher weil er aktuell handelbar ist und alle auf einen Zug aufspringen.
Mit ging es nicht um den Bitcoin-Markt sondern den Gesamtmarkt einschließlich Bitcoin, anderen Währungen sowie realen Gütern, Dienstleistungen etc. Das ist genau deine "Verknüpfung in die reale Welt".
Dares hat geschrieben:
9. Jan 2018, 12:46
Ausserdem soll die Bitcoin-Menge eigefroren oder begrenzt werden wie ich iwo mal gelesen habe. Stimmt das?
Ja, das ist so implementiert.
Gruß
Tom

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dares » 9. Jan 2018, 14:45

tomS hat geschrieben:
9. Jan 2018, 13:00
Mit ging es nicht um den Bitcoin-Markt sondern den Gesamtmarkt einschließlich Bitcoin, anderen Währungen sowie realen Gütern, Dienstleistungen etc. Das ist genau deine "Verknüpfung in die reale Welt".
Ja, ok. das stimmt, ich wollte es in Bezug auf den Bitcoin mal darstellen wie es ist oder ist?
Bei Währungen und realen Gütern ist ja etwas da, wenn es denn da ist und ich nichts habe und es verkaufe um selbst Geld zu schöpfen.

Beim Bticoin habe ich nun wirklich nichts ausser etwas Virtuellem, so wie in einem Spielkasino mit Spielgeld für Probespiele wobei ich mir
hier meine Gewinne nicht in Echtgeld umtauschen lassen kann. Beim Bitcoin scheint das aber der Fall zu sein. Lese auch nochmal oben.
Verrückte Welt.

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dgoe » 9. Jan 2018, 22:23

Sicher.

Mit fortlaufend steigender Zahl an Altcoins werden Krypowährungen allgemein immer unübersichtlicher. Davon sind einige nicht einmal dezentral...

Aber Bitcoin ist transparent und seine Märkte sind es auch weitestgehend. Es sind zumindest keine Schwarzmärkte.


Dass China gerne in Währungen eingreift, ist auch nichts Überraschendes. Im Prinzip ja eine aufkommende Bedrohung für das Kreditwesen und damit der Wirtschaftssteuerung, überhaupt eine Bedrohung für alle Banken und das Bankensystem, theoretisch.
Praktisch nur eher nicht, alleine für den Traffic von Kreditkarten müssten alle Kraftwerke der Welt ihren Strom dem Mining zukommen lassen - hab ich mal aufgeschnappt, nicht selber nachgerechnet.


Ansonsten noch: Einen dahinterstehenden Wert hat der Dollar auch nicht, seitdem er vom Goldwert entkoppelt wurde und die anderen Währungen (fiats) orientieren sich am Dollar.

Gruß,
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Re: Kryptowährungen

Beitrag von tomS » 9. Jan 2018, 22:46

Dgoe hat geschrieben:
9. Jan 2018, 22:23
Aber Bitcoin ist transparent und seine Märkte sind es auch weitestgehend. Es sind zumindest keine Schwarzmärkte.
Das bestreite ich auch nicht.
Dgoe hat geschrieben:
9. Jan 2018, 22:23
Einen dahinterstehenden Wert hat der Dollar auch nicht, seitdem er vom Goldwert entkoppelt wurde.
Doch.

Der Dollar besitzt das Vertrauen der Weltwirtschaft, dass dafür Güter und Dienstleistungen erworben werden können und dass sein Wert mittelfristig stabil ist.

Eine Währung genießt das Vertrauen einer genügend großen Gruppe, dass sie als Zahlungsmittel sowie zur Wertaufbewahrung dienen kann, d.h. dass sie einen Wert hat, und dass sie ihren Wert behält.

Beim Bitcoin ist das Vertrauen fraglich, die "genügend große Gruppe" ist (noch) nicht gegeben (z.B. akzeptieren Amazon u.a. Bitcoin nicht), die Bezahlfunktion ist beim Bitcoin heute kaum gegeben (ich wüsste nicht, wo ich damit die für mich relevanten Einkäufe bezahlen kann), und aufgrund der starken Kursschwankungen scheidet Bitcoin heute zur Wertaufbewahrung aus.

Damit ist der Bitcoin im klassischen Sinn keine Währung.
Gruß
Tom

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dares » 9. Jan 2018, 23:28

tomS hat geschrieben:
9. Jan 2018, 22:46
Dgoe hat geschrieben: ↑
9. Jan 2018, 22:23
Aber Bitcoin ist transparent und seine Märkte sind es auch weitestgehend. Es sind zumindest keine Schwarzmärkte.

Das bestreite ich auch nicht.
Was meint ihr denn mit Schwarzmärkte? Versteh ich nicht. Ich tippe eher auf Geldwäsche. Nichts eignet sich besser als der
Bitcoin. Er unterliegt keiner staalichen Aufsicht und Regulierung. Vielleicht ist er deswegen so erfolgreich?

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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dgoe » 10. Jan 2018, 00:01

tomS hat geschrieben:
9. Jan 2018, 22:46
Damit ist der Bitcoin im klassischen Sinn keine Währung.
Deswegen nennt sich diese Währung auch Kryptowährung.

Sie hat einen steigenden Vertrauenszuwachs zu verzeichnen, zwar mit Schwankungen, insgesamt aber eindeutig. Natürlich ist das Vertrauen nicht vergleichbar mit dem zum Dollar. Allerdings dürfte man auch mit dem Dollar oder Yen oder Rubel hierzulande nicht weit kommen beim Einkaufen.

Die Anzahl derer, die in den Bitcoin als eine hochspekulative Geldanlage oder Wette investieren ist jedenfalls gestiegen - und zuletzt ein wenig gesunken wieder :lol: (volatil war er aber immer schon). Manche glauben den an 30 Tausend noch zu sehen in einiger Zeit.

Es steht bei beiden aber kein fester Sachwert - wie es mit dem Dollar zum Gold einmal war - dahinter, in dem Sinne wie es @Dares oben lieber gewesen wäre. Auch wenn z. Z. der Dollar relativ stabil ist und wohl mittelfristig auch bleibt, kann er sich dennoch jederzeit (stark) ändern und nicht wenig Mühe wird permanent aufgebracht, um dies zu verhindern.



@Dares: Wie wäscht man denn Geld mit dem Bitcoin?

Gruß,
Dgoe
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Re: Kryptowährungen

Beitrag von Dgoe » 10. Jan 2018, 21:04

News:
http://app.handelsblatt.com/video/video ... 31500.html
Alles was mit Kryptowährungen und Blockchain-Technologie zu tun hat, geht gerade weg wie warme Semmeln. Immer mehr Firmen entdecken Kryptowährungen für sich und gründen eigene. Vorreiter sind Kodak und eine Tee-Firma.
Alleine die Kodakaktie hat seit Bekanntwerdung an einem Tag 117% (sic) zugelegt.

Gruß,
Dgoe
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Re: Kryptowährungen

Beitrag von positronium » 10. Jan 2018, 21:51

Das Orakel von Omaha (Buffett) sieht die Sache vernünftig: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/buf ... n-101.html

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