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Beitrag von Frank » 22. Jul 2017, 20:30

So, dass musste mal gesagt werden. :mrgreen: :devil:
Mit freundlichen Grüßen

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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von gravi » 23. Jul 2017, 11:56

Kontra! :mrgreen:
Ich konnte Diesel noch nie leiden, das Zeug stinkt wie toter Hund...
In meiner ehemaligen Firma hatten wir jahrelang einen Dieselstapler, war ja schön zu fahren, aber wenn das Teil in der Halle lief, wurde einem vom Gestank kotzübel. Das selbe gilt nach wie vor, wenn man mal so'n alten Schrotthändler- LKW vor der Nase hat und nicht daran vorbei kommt. Wirklich übel! :kotz

Gut, die heutigen Antriebe sind ganz schön weiter entwickelt und man bekommt auch tüchtig Leistung aus den Motoren. Aber wer will einen eingefleischten Gegner noch ändern...

Gruß
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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von Frank » 23. Jul 2017, 22:06

:wink: :devil:
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Mit freundlichen Grüßen

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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von belgariath » 27. Feb 2018, 13:31

http://www.tagesschau.de/inland/diesel- ... e-105.html
Ich werte das heutige Urteil als ersten Schritt hin zu einer Gesetzgebung, die das Gemeinwohl von Mensch und Natur ernsthaft im Auge hat und höher wichtet als wirtschaftliche Interessen Einzelner. Das musste mal gesagt werden. :wink:
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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von positronium » 27. Feb 2018, 14:17

Ich halte das, ebenso wie eine technische Nachrüstung für Unsinn. Das verursacht nur Probleme und Kosten.
Sinnvoll wäre eine so harte Geldstrafe, dass es den Autobauern richtig weh tut. Das würde den Tätern klar zeigen, dass sich so etwas nicht lohnt, und den Staatsfinanzen täte es gut.
Ob die Umwelt durch Fahrverbote und Nachrüstung profitiert, ist wohl eh fraglich, weil die Nachrüstung auch Energie kostet und Müll verursacht.

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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von Skeltek » 27. Feb 2018, 16:15

Fahrverbote für Diesel-Neufahrzeuge wär ich total dafür. Oder ein allgemeiner Zulassungs-Stop oder gar -Verbot für neuproduzierte Diesel.
Jetzt muss man nur noch gucken, dass kein Diesel mehr hergestellt wird, der womöglich ins Meer gekippt oder auf dem Meer von Katalysator-losen Frachtschiffen übelst umweltschädlich verfeuert wird -> Wir raffinieren den Treibstoff nicht mehr in Benzin und Diesel auf, sondern lassen das Gemisch wie es ist und produzieren Neufahrzeuge die die stattdessen Mischung verbrennen können.
Lange genug haben sich die Diesel-Fahrer vom Raffinations-Abfallprodukt der Benziner ernährt und wurden steuerlich dafür dann massiv geschröpft!

Allgemein bin ich ja eher für einen absoluten Zulassungs-Stop anstatt bereits Jahre lang zugelassene laufende Fahrzeuge durch jeweils 5 neue zu ersetzen.
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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von Frank » 27. Feb 2018, 16:41

belgariath hat geschrieben:
27. Feb 2018, 13:31
http://www.tagesschau.de/inland/diesel- ... e-105.html
Ich werte das heutige Urteil als ersten Schritt hin zu einer Gesetzgebung, die das Gemeinwohl von Mensch und Natur ernsthaft im Auge hat und höher wichtet als wirtschaftliche Interessen Einzelner. Das musste mal gesagt werden. :wink:
Sagen darfst du alles . :wink:
Überraschend war es nicht. Schlieslich sind alle höheren gerichtlichen Instanzen mehrheitlich von Gesinnungsgenossen der Ökoterroristen besetzt. (ist ja in den Bildungseinrichtungen genauso)
Mit freundlichen Grüßen

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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von seeker » 27. Feb 2018, 17:13

Man muss sehen, das es bei den derzeitigen Diskussion überhaupt nicht primär um die globale Umwelt oder Schadstoffbelastung geht, sondern um die ganz lokale Belastung an besonders kritischen Punkten, insbesondere in bestimmten Großstädten mit viel Verkehr.

Mittelfristig wird es m.E. eh darauf hinauslaufen, dass man in Innenstädte überhaupt nicht mehr mit einem Verbrenner hineinfahren darf, höchstens noch mit Verbrennern von Gas, Methan, Wasserstoff, ansonsten nur noch mit Stromern auf Basis von Batterien oder Brennstoffzellen, bis dahin werden aber noch ein paar Jahre ins Land gehen.
positronium hat geschrieben:
27. Feb 2018, 14:17
Sinnvoll wäre eine so harte Geldstrafe, dass es den Autobauern richtig weh tut. Das würde den Tätern klar zeigen, dass sich so etwas nicht lohnt, und den Staatsfinanzen täte es gut.
...und für die Arbeitsplätze wäre es schlecht. Das ist die Zwickmühle, wo sich gerade in Deutschland keiner recht rantraut.
Skeltek hat geschrieben:
27. Feb 2018, 16:15
Fahrverbote für Diesel-Neufahrzeuge wär ich total dafür. Oder ein allgemeiner Zulassungs-Stop oder gar -Verbot für neuproduzierte Diesel.
Was machen wir mit dem Diesel dann? Heizöl, Schiffsdiesel? Irgendetwas würde sich schon finden, ob sinnvoll oder nicht, aber so lange wir am Erdöl hängen ist das alles relativ egal - und wir werden vom Erdöl so schnell nicht wegkommen:
http://www.usdebtclock.org/energy.html

(Das ist eh ne interessante Seite: http://www.usdebtclock.org/world-debt-clock.html bzw. http://www.usdebtclock.org/)


Unsere deutsche PKW-Dieselproblematik gibt es in anderen Ländern übrigens so überhaupt nicht (z.B. USA), weil dort im Verhältnis kaum Diesel-PKW herumfahren.
Bei uns hat man den Diesel ja jahrelang gefördert, z.B. indem man gezielt den Diesel im Unterhalt billiger gemacht hat als den Benziner und seit es die Turbo-Diesel gibt fahren die sich auch gut. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da waren die allermeisten PKW Benziner.

Der Diesel ist jedenfalls nicht soo schlecht oder problematisch, wie im Moment getan wird.
Er ist auch bei weitem nicht das Hauptproblem, die Probleme liegen ganz woanders.
Grüße
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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von Analytiker » 27. Feb 2018, 19:21

Die höchstrichterliche Zulassung von Diesel-Fahrverboten war absehbar. Autokonzerne im Verein mit vielen Politikern haben die Öffentlichkeit jahrelang getäuscht und Umweltinteressen hinten angestellt. Die deutsche Autoindustrie und die Diesel-Lobby haben offenbar den Anschluss verpasst. Die Chinesen können sich freuen, denn sie besetzen immer stärker das Feld der Elektromobilität. Einige in den Konzernen scheinen wohl schon umzudenken, aber die Politik ist viel zu lahm. Eine Weiter-So-Koalition der Großkoalitionäre, so sie zustande kommt, vermute ich, wird einfach versuchen weiter zu wurschteln.

Jedoch, das Geely, die die Elektromobilät vorantreiben, fast 10% von Daimler übernimmt, lässt aufhorchen.

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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von Frank » 28. Feb 2018, 15:14

seeker hat geschrieben:
27. Feb 2018, 17:13


Unsere deutsche PKW-Dieselproblematik gibt es in anderen Ländern übrigens so überhaupt nicht (z.B. USA), weil dort im Verhältnis kaum Diesel-PKW herumfahren.

Klar, die USA , dass wohl schlechteste Beispiel das es zu diesem Thema gibt, muss mal wieder herhalten.
Das Dieselproblem ist ein rein deutsches Problem.

Die ganzen Euro3/4 Diesel werden momentan rings um uns herum verkauft und erfreuen sich bei unseren Nachbarn großer Beliebtheit.

Es gibt nur eine Problematik und das sind die Deutschen selbst.
Ob Flüchtlingsproblematik, Kernkraft, Biogas, oder eben der Dieselmotor.
Am deutschen Wesen soll mal wieder die Welt genesen. :wink:

Wieviele Versuche braucht der Michel eigentlich noch, um zu lernen das er nicht der Mittelpunkt der Erde ist?
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von seeker » 28. Feb 2018, 16:16

Frank hat geschrieben:
28. Feb 2018, 15:14
Klar, die USA , dass wohl schlechteste Beispiel das es zu diesem Thema gibt, muss mal wieder herhalten.
Das Dieselproblem ist ein rein deutsches Problem.
Du findest aber auch immer ein Haar in der Suppe, wo du mich angreifen kannst, selbst dann, wenn gar keines da ist, im Sinne von "dass ich auf so etwas hinaus wollte". :wink:

Ein paar Zahlen:

Anteil der Dieselfahrzeuge an den gesamten Pkw-Neuzulassungen in weltweiten Ländern und Regionen im Jahr 2014

Europa: 53%
Indien: 52%
USA: 3%
Japan: 2%
China: 1%
Brasilien: 0%

https://de.statista.com/statistik/daten ... -regionen/
In Europa und in Indien gibt es viele Diesel, sonst nirgends.

Situation in Europa 2016:

PKW mit Dieselantrieb 2016 in % des PKW-Bestands

Frankreich: 69%
Belgien: 60%
Spanien: 57%
Italien: 43%
Vereinigtes Königreich: 39%
Deutschland: 33%
Polen: 30%
Niederlande: 17%

https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema ... ernetLive1

Ich will nicht immer das sagen, was mir in den Mund gelegt wird, manchmal will ich nur genau das sagen, was ich sage, in dem Fall einfach nur Infos geben, die dem Überblick helfen sollen.
Frank hat geschrieben:
28. Feb 2018, 15:14
Es gibt nur eine Problematik und das sind die Deutschen selbst.
Ob Flüchtlingsproblematik, Kernkraft, Biogas, oder eben der Dieselmotor.
Am deutschen Wesen soll mal wieder die Welt genesen.
Welches Wesen wäre besser für uns, welche Einstellung würde uns besser gut tun?
Was willst du sagen?
Grüße
seeker


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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von ralfkannenberg » 28. Feb 2018, 16:19

Analytiker hat geschrieben:
27. Feb 2018, 19:21
Die höchstrichterliche Zulassung von Diesel-Fahrverboten war absehbar.
Hallo zusammen,

ich kann (und will) es nicht beurteilen, aber ich habe in der Basler Zeitung einen Kommentar gelesen, in der die Klägerin sehr kritisch hinterfragt wird. Ich habe mir erlaubt, die zugehörigen Links zusammenzustellen.


FAZ 03.03.2017, Rußmord
Sie erweist sich als unfähig, gegen Polemisierung der Autogegner – allen voran der sogenannten Deutschen Umwelthilfe, die ein von Abmahnungen lebender Interessenverein ist – vorzugehen.

Focus Magazin Nr.51 (2015), Protest macht Kasse
Dass die DUH fast ein Viertel ihres Umsatzes - knapp 1,8 Millionen Euro - mit Abmahnwellen verdient, muss man den Umweltschützern vom Bodensee auch aus der Nase ziehen. Als „Verbraucherschutz“ weist die Organisation diesen Posten in ihrem jüngsten Jahresbericht für 2013 aus. Dieser Verbraucherschutz sieht meist so aus, dass Mitarbeiter der DUH das Internet und Anzeigenblätter durchforsten, um Auto- oder Elektrohändlern nachzuweisen, das Kleingedruckte zu Verbrauchswerten etwas zu klein gedruckt zu haben. Verstöße gegen die Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung kosten Händler dann im Einzelfall gut 200 Euro Gebühr oder sogar ein paar tausend Euro Vertragsstrafe.

FAZ 28.05.2016, Die Umwelthilfe bekommt Geld von Toyota
Die derzeit laufende Kampagne der DUH richtet sich jedoch vor allem gegen den Diesel – und damit gegen die Hauptwettbewerber von Toyota auf dem deutschen Markt. Explizit von der DUH empfohlen werden hingegen spritsparende und gleichzeitig saubere Alternativantriebe wie Erdgas, Flüssiggas (Liquefied Petroleum Gas, LPG), besonders sparsame- Euro-6-Ottomotoren oder auf Sparsamkeit entwickelte Benzin-Hybridantriebe. Marktführer für solche Benzin-Hybridantriebe aber ist Toyota.

Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von Frank » 28. Feb 2018, 19:11

@ Seeker

Ich wollte dich nicht persönlich angreifen, aber ein Land wo es kaum Diesel gibt , selbst aber Autos liebt und baut, die 20-30 l Benzin brauchen, die kann man hier nicht als Vergleich herholen.
Deine Dieselzulassungen in ehren, aber es geht hier um die Hysterie in Deutschland, ohne sich fachmännisch dem Thema zu näheren.
@ Ralf

Danke für deine entlarvenden Links zum Thema DUH. Bei uns ist es aber inzwischen so, wenn man im "Namen des Herrn", also der Moral unterwegs ist, dann geht alles und eine dubiose Organisation wird noch nicht mal mehr hinterfragt.

Hier mal H.Leschs Meinung.
Die ist top und so muss man die Sache angehen. (Sorry Ralf ist jetzt YouTube. Da musst du durch :wink: )

https://www.youtube.com/watch?v=zz-RpiUFY-I
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von ralfkannenberg » 28. Feb 2018, 20:23

Frank hat geschrieben:
28. Feb 2018, 19:11
(Sorry Ralf ist jetzt YouTube. Da musst du durch :wink: )
Ok, ausnahmsweise :beer:

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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von Skeltek » 1. Mär 2018, 01:23

In welcher Stadt will man jetzt Diesel auf den beiden Straßen mit den Meß-Stationen verbieten? Dieselfahrzeuge sollen zwei Straßen Umweg um die Meßstelle fahren, mit mehreren Ampel-Stops.
Neue Disel-Autos werden ja uneingeschränkt weiter zugelassen.
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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von Skeltek » 6. Mär 2018, 21:39

Dachte ich nehme jetzt einfach mal den neuesten Umwelt- bzw Diesel-Thread, da das Diesel-Fahrverbot ja relativ neu erscheint.
Meine Mutter erzählte mir neulich, dass in den Jugendjahren meiner Eltern der Benziner verboten wurde bzw werden sollte usw, danach kam der ganze Schwall an Katalysatoren, Rußfiltern usw. Diesel wurde massiv unterstützt und als umweltfreundlichst proklamiert und beworben.

Zur heutigen Automobilkonzern-Skandal-Verbrechensaffäre fallen mir gerade zwei netter Artikel ein:
Deutschland will wohl alte Autos verbieten und stattdessen den uneingeschränkten Kauf von Neufahrzeugen fördern:
Umweltbundesamt für hell- und dunkelblaue Plakette
Indien dagegen machte es in einem massiven aber kurzen Anschwall von Geistreichtum vor Jahren richtig und genau das Gegenteil Deutschlands (möglicherweise aber aus Machbarkeits-Gründen):
Indien verbietet einfach Neuzulassungen für Diesel
Wie es sich eigentlich gehört: Neuzulassungen in Dehli wurden vom dortigen obersten Gericht untersagt, alte Fahrzeuge durften zunächst weiterfahren.
Irgendwie auch recht schwachsinnig wie es Deutschland machen will. Die Autos werden immer mehr, da hilft auch nicht ein bestrafen der Wenigfahrer, deren altes auto noch keinen Motorschaden oder sonstigen Verschleiß hat.
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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von Frank » 7. Mär 2018, 10:01

Skeltek hat geschrieben:
6. Mär 2018, 21:39

Meine Mutter erzählte mir neulich, dass in den Jugendjahren meiner Eltern der Benziner verboten wurde bzw werden sollte usw, danach kam der ganze Schwall an Katalysatoren, Rußfiltern usw. Diesel wurde massiv unterstützt und als umweltfreundlichst proklamiert und beworben.
Hä?? Der Benziner wurde noch nie verboten.
Es wurden nur noch Autos mit Kat zugelassen und man konnte Autos nachrüsten.
Damals war das Problem mit dem verbleiten Benzin. Blei machte die kat kaputt , aber diverse Motoren konnten ohne Blei aber nicht betrieben werden(Klopfen,was auch umstritten war.)
An Tankstellen gab es dann einen Bleirsatz, weil iregdnwann nur noch bleifreies Benzin auf dem Markt war.

Scheint es wohl heute noch zu geben.......... :lol:
71wlUYxSJXL._SL1200_.jpg
71wlUYxSJXL._SL1200_.jpg (63.85 KiB) 5306 mal betrachtet
Skeltek hat geschrieben:
6. Mär 2018, 21:39
Zur heutigen Automobilkonzern-Skandal-Verbrechensaffäre fallen mir gerade zwei netter Artikel ein:
Verbrechen? Geht es noch dicker?
Skeltek hat geschrieben:
6. Mär 2018, 21:39

Deutschland will wohl alte Autos verbieten und stattdessen den uneingeschränkten Kauf von Neufahrzeugen fördern:
Umweltbundesamt für hell- und dunkelblaue Plakette
Indien dagegen machte es in einem massiven aber kurzen Anschwall von Geistreichtum vor Jahren richtig und genau das Gegenteil Deutschlands (möglicherweise aber aus Machbarkeits-Gründen):
Indien verbietet einfach Neuzulassungen für Diesel
Wie es sich eigentlich gehört: Neuzulassungen in Dehli wurden vom dortigen obersten Gericht untersagt, alte Fahrzeuge durften zunächst weiterfahren.
Irgendwie auch recht schwachsinnig wie es Deutschland machen will. Die Autos werden immer mehr, da hilft auch nicht ein bestrafen der Wenigfahrer, deren altes auto noch keinen Motorschaden oder sonstigen Verschleiß hat.
Willst du jetzt schon Indien mit Deutschland vergleichen? Ich würde noch Bangladesh dazu nehmen. ....
Die haben eher ein Problem mit ihren Mililarden Zeitaktmopeds.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von Skeltek » 7. Mär 2018, 22:26

Wie würdest du sonst einen global angelegten Betrug von Hunderten Millionen Menschen nennen, bei dem in der Summe eine massive Gesundheitsgefährdung zur Folge wird, weil man die Gesetzesvorlagen ignoriert und durch Täuschung ein Einhalten von Gesetzen zur Profitmaximierung durch reine Lüge/Betrug umgeht? Natürlich würde ich das ein Verbrechen nennen.
Da sehen schwer bewaffnete Bankräuber wie Hippies dagegen aus, da kommt selbst in den schlimmsten Fällen im Vergleich kaum jemand zum qualvollen (Krebs-)Tod; außerdem prellen die nicht so viele Leute um so hohe Summen.
Wenn bei man hunderten Millionen Menschen im Durchschnitt die Lebenserwartung um wenige Tage verkürzt, ist das in der Summe ziemlich einschlagend im Vergleich - es ist halt nicht so apparent.

Naja, es geht ja darum, dass man Leute bestraft die wenig fahren und deren Auto noch nicht Verschleiß-bedingt getauscht werden muss und andererseits die Sache nur verschlimmert indem man teilweise noch mehr Autos wie vorher fahren lässt. Wir haben einen 23 Jahre alten Diesel mit grüner Plakette, Familienauto, während ich zunehmend andere Familien sehe, wo jeder Sprößling ein eigenes Auto hat, weil er ja nicht immer Papas Zweitwagen kriegt.
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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von Frank » 8. Mär 2018, 09:23

Skeltek hat geschrieben:
7. Mär 2018, 22:26
Wie würdest du sonst einen global angelegten Betrug von Hunderten Millionen Menschen nennen, bei dem in der Summe eine massive Gesundheitsgefährdung zur Folge wird, weil man die Gesetzesvorlagen ignoriert und durch Täuschung ein Einhalten von Gesetzen zur Profitmaximierung durch reine Lüge/Betrug umgeht? Natürlich würde ich das ein Verbrechen nennen.
Da sehen schwer bewaffnete Bankräuber wie Hippies dagegen aus, da kommt selbst in den schlimmsten Fällen im Vergleich kaum jemand zum qualvollen (Krebs-)Tod; außerdem prellen die nicht so viele Leute um so hohe Summen.
Wenn bei man hunderten Millionen Menschen im Durchschnitt die Lebenserwartung um wenige Tage verkürzt, ist das in der Summe ziemlich einschlagend im Vergleich - es ist halt nicht so apparent.
Mal ein paar Fragen dazu.

- Wie hoch sind denn die Werte, die du hier anprangerst?(Da bin ich mal gespannt und lache bereits im Voraus)
- Seit wann führen Stickoxide erwiesener Massen zwangsweise zum "qualvollen" Krebstod?
- Was für Gesetzesvorlagen wurden ignoriert? (Die Messverfahren/Methoden , die von Gesetzgeberseite vorgeschrieben wurden, sind eingehalten worden)
- (Jetzt kommt dann wieder die böse Kapitalistenkeule.......) Was für Gewinnmaximierung? Glaubst du allen Ernstes, bei den zig Millarden, die die Entwicklung eines Modells verschlingt, käme es darauf an, andere Methoden, wenn verlangt(!) , noch anzuwenden?

Was man den Verwantwortlichen vorwerfen kann und muss, ist das Einknicken vor Theaterregisseuren, Rotschalträgern und dem allgeinen Mainstream, die zwar keine Ahnung von einem Motor haben, aber Grenzwerte festlegen(vorallem Moralische). Die Hosen voll zu haben, den Bürgern reinen Wein einzuschenken, dass die vorgeschriebenen Grenzwerte so nicht möglich sind und dann in betrügerischer Weise zu manipulieren, muss und wird zurecht bestrafft werden.(Lesch Video weiter oben anschauen, denn es gibt Lösungen, die aber vom Gesetzgeber noch nicht mal in Erwägung gezogen wurden.)
Skeltek hat geschrieben:
7. Mär 2018, 22:26
Naja, es geht ja darum, dass man Leute bestraft die wenig fahren und deren Auto noch nicht Verschleiß-bedingt getauscht werden muss und andererseits die Sache nur verschlimmert indem man teilweise noch mehr Autos wie vorher fahren lässt. Wir haben einen 23 Jahre alten Diesel mit grüner Plakette, Familienauto, während ich zunehmend andere Familien sehe, wo jeder Sprößling ein eigenes Auto hat, weil er ja nicht immer Papas Zweitwagen kriegt.
Es werden Leute bestraft, die den zensiert! Fäkalsparche! nicht in der Hose haben mal auf den Putz zu hauen und sich zu wehren. Einfach alle in die Innenstädte fahren und mal für ein paar Tage den gesammten Verkehr und die Infrastruktur blockieren.. Was wollen die Instanzen denn dann tun?Alle Abschleppen lassen, oder erschiessen ?
Ein Hoch hierbei auf die Franzosen.(Die würden sich das nicht gefallen lassen)

Verzeihung, hier geht es ja auch nur um unser Fortbewegungsmittel. Für die meisten Menschen ist das Betsandteil ihres Broterwerbs.
Wenn es jetzt um einen "Jutekäfer", oder um einen "Bahnhof" gehen täte, dann wütrde der dt. Michel aber mal auf den Putz hauen und Steine auf Polizisten werfen....
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von ralfkannenberg » 8. Mär 2018, 10:31

Frank hat geschrieben:
8. Mär 2018, 09:23
Verzeihung, hier geht es ja auch nur um unser Fortbewegungsmittel. Für die meisten Menschen ist das Betsandteil ihres Broterwerbs.
Wenn es jetzt um einen "Jutekäfer", oder um einen "Bahnhof" gehen täte, dann wütrde der dt. Michel aber mal auf den Putz hauen und Steine auf Polizisten werfen....
Na ja, man könnte ja auch den ÖV besser ausbauen, wie man das hier in der Schweiz macht. Da fährt dann eben auch in einer Kleinstadt mit 20000 Einwohnern noch um 0:07 Uhr ein Bus überall hin, und freitags und samstags fahren auch Nachtbusse. Nicht alle 10 Minuten, aber immerhin.

Ich selber habe zwar einen PKW-Führerschein und von der Bundeswehr auch einen LKW-Führerschein, aber nie ein Auto besessen und plane auch nicht, mir eines zuzulegen. Weil guter ÖV viel bequemer ist, von der Parkplatzsuche und den horrenden Parkplatz-Kosten sowie den Staus während des Berufsverkehrs oder der Ferienzeiten ganz zu schweigen.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von Frank » 8. Mär 2018, 11:16

ralfkannenberg hat geschrieben:
8. Mär 2018, 10:31
Frank hat geschrieben:
8. Mär 2018, 09:23
Verzeihung, hier geht es ja auch nur um unser Fortbewegungsmittel. Für die meisten Menschen ist das Betsandteil ihres Broterwerbs.
Wenn es jetzt um einen "Jutekäfer", oder um einen "Bahnhof" gehen täte, dann wütrde der dt. Michel aber mal auf den Putz hauen und Steine auf Polizisten werfen....
Na ja, man könnte ja auch den ÖV besser ausbauen, wie man das hier in der Schweiz macht. Da fährt dann eben auch in einer Kleinstadt mit 20000 Einwohnern noch um 0:07 Uhr ein Bus überall hin, und freitags und samstags fahren auch Nachtbusse. Nicht alle 10 Minuten, aber immerhin.

Ich selber habe zwar einen PKW-Führerschein und von der Bundeswehr auch einen LKW-Führerschein, aber nie ein Auto besessen und plane auch nicht, mir eines zuzulegen. Weil guter ÖV viel bequemer ist, von der Parkplatzsuche und den horrenden Parkplatz-Kosten sowie den Staus während des Berufsverkehrs oder der Ferienzeiten ganz zu schweigen.


Freundliche Grüsse, Ralf
Was du selbst für richtig hällst, dass ist ganz alleine deine Sache und steht überhaupt nicht zur Debatte. Für mich sind ÖV ein Graus, aber wie schon gesagt, darum geht es bei diesem Thema nicht.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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ralfkannenberg
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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von ralfkannenberg » 8. Mär 2018, 11:41

Frank hat geschrieben:
8. Mär 2018, 11:16
Was du selbst für richtig hällst, dass ist ganz alleine deine Sache und steht überhaupt nicht zur Debatte. Für mich sind ÖV ein Graus, aber wie schon gesagt, darum geht es bei diesem Thema nicht.
Hallo Frank,

das finde ich jetzt nicht, denn wenn der ÖV wirklich gut ist, dann könnte man Situationen, in denen man auf den Individualverkehr angewiesen ist, so wie in der Schweiz mit dem Mobilty-Konzept machen.

Das würde die Zahl der Fahrzeuge wesentlich reduzieren und dann könnte man für die verbleibenden Fahrzeuge auch Dieselantriebe zulassen, die geringfügig höhere Abgaswerte haben, weil es weniger davon gibt.

Es ist ja keineswegs so, dass die etwas älteren Dieselmodelle von vornherein "Dreckschleudern" wären, vielmehr wurden die Abgas-Grenzwerte verschärft. Diese Verschärfung wäre dann nicht mehr nötig.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von Frank » 8. Mär 2018, 12:42

ralfkannenberg hat geschrieben:
8. Mär 2018, 11:41


Das würde die Zahl der Fahrzeuge wesentlich reduzieren und dann könnte man für die verbleibenden Fahrzeuge auch Dieselantriebe zulassen, die geringfügig höhere Abgaswerte haben, weil es weniger davon gibt.
Es geht gar nicht darum die Anzahl der Fahrzeuge zu reduzieren, also rede mir bitte nicht ein, was ich haben soll, oder will.
(Ich möchte mein Fahrzeug nämlich behalten)
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von seeker » 8. Mär 2018, 13:22

Leute vergleicht einmal die die Grenzwerte von Benziner und Diesel nach Euro VI-Norm:

https://de.wikipedia.org/wiki/Abgasnorm

Das liegt sehr eng beisammen, ist praktisch deckungsgleich. Ich verstehe die ganze Diskussion rein fokussiert auf den Diesel nicht.
Es geht nicht um den Diesel, es geht um Grenzwerte von Kraftfahrzeugen, ob die sinnvoll sind und ob sie eingehalten werden.
Natürlich sind Grenzwerte, die pro KFZ in Emission/km und nicht in Emission/kg KFZ-Gewicht gemessen werden umso schwerer einzuhalten, je schwerer ein Auto ist, von dem man gleichzeitg erwartet, dass es Beschleunigungswerte wie ein Sportwagen haben soll.
Für manche dieser neuen Limousinen und SUVs braucht man ja inzwischen fast einen LKW-Führerschein, so schwer sind die.
Diese Kombination aus hoher Leistung und hohem Gewicht bei noch günstigen Verkaufspreisen, die der Markt noch zu zahlen bereit war, war das Problem bei der Geschichte.
Aber man muss den Leuten ja das verkaufen, was sie haben wollen - und zwar zu wettbewerbsfähigen Preisen. Wer als Hersteller etwas anderes tut, den gibt es bald nicht mehr.
Deshalb, wegen diesem Druck sind alle Autohersteller an die Grenzen des Legalen gegangen - oder auch darüber hinaus. Ich will die KFZ-Hersteller nicht in Schutz nehmen, illegale Aktivitäten sind illegale Aktivitäten und sowas geht gar nicht, aber wenn die Staaten gescheit kontrolliert hätten, wäre es nicht so weit gekommen und auch die Verbraucher sitzen da mit im Boot: Grenzwerte sind leicht einzuhalten, mit angemessen großen und angemessen motorisierten KFZ. Wenn der Verbraucher etwas anderes haben will, dann darf er sich auch gerne einmal selbst an die Nase fassen.

Übrigens kann auch einmal ein Blick in die Geschichte ganz interessant sein:

AUTO-ABGASE
Gift in allen Gassen
Der Spiegel, 17.01.1962
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45137715.html

Das hier ist auch interessant:

Die vergessenen Diesel-Skandale
Schon der erste Diesel-Golf war eine Stickoxid-Schleuder
https://www.focus.de/auto/news/abgas-sk ... 09816.html

Waren das Zeiten! Damals kann wohl kaum einer älter als 35 Jahre geworden sein, seltsam, dass meine Großeltern 85 und 91 Jahre alt wurden und beide nicht an Atemwegserkrankungen gestorben sind, auch nicht mein Opa, der noch dazu 40 Jahre geraucht (und gesoffen) hatte, aber das waren bestimmt absolute Ausnahmen.

TECHNIK / STIRLING-MOTOR
Wanderndes Gas
Der Spiegel, 02.03.1970
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45202491.html

Aha, der Stirlingmotor war damals die Lösung aller Probleme, heute ist es das Batteriefahrzeug...

Worauf ich hinaus will:
Man soll nichts verharmlosen, aber man soll auch auf dem Boden bleiben, man soll versuchen die Dinge einigermaßen objektiv zu betrachten.
Was wir heute erleben ist im Vergleich zu früher eine Luxusdiskussion.
Und bei den zehntausenden Toten, die da von mancher Statistik vorgerechnet werden, muss man bedenken, dass es sich in aller Regel um Alterserkrankungen handelt, aber es will ja heute anscheinend jeder bei bester Gesundheit mindestens 100 werden, wenn nicht ewig leben.
Ich will dabei aber auch gar nichts dagegen sagen, dass wir um eine stetige Verbesserung der Situation bemüht sein sollten, Städte wie Stuttgart liegen in einem Talkessel und sind auch deshalb sehr dreckig (wie kann man nur auf die Idee kommen dort eine Großstadt zu bauen?), man muss da die Abgase besser rausbekommen, zusätzlich zum Verkehr auch von den Ölheizungen und von der Industrie her, aber man soll auch nicht in Hysterie verfallen, ganz so schlimm wie manchmal getan wird ist das alles dann doch nicht.
Und beim Verkehr würde es am meisten bringen, wenn er gerade in den Innenstädten weniger würde und besser fließen würde, wie viel unnötige Abgase entstehen beim täglichen Dauerstau?
Grüße
seeker


Mache nie eine Theorie zu DEINER Theorie!
Denn tut man das, so verliert man zumindest ein Stück weit seine Unvoreingenommenheit, Objektivität.

positronium
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Registriert: 2. Feb 2011, 20:13

Re: Ich bin ein Dieselfan

Beitrag von positronium » 8. Mär 2018, 14:26

Ja.
Wenn auch endlich etwas gegen die Überbevölkerung getan würde, hätten wir keine Umweltprobleme. - Auch jeder hier lebende Ausländer, der nicht hierher gehört oder gar nicht hier sein dürfte, trägt zur Umweltbelastung (und anderem, wie Wohnraumknappheit) bei. Auch diese Menschen heizen, fahren, müssen mit Lebensmitteln versorgt werden, erfordern und belasten Infrastruktur.
So manche politische Fehlentscheidung ist so offensichtlich, dass ich mich frage, wie die getroffen werden konnte. Das ist bei Grenzwerten für Abgase auch so - ein Gesetz verbessert keine Technik, es macht sie nur ab einem gewissen Punkt unmöglich.

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