Hinweis auf die DSGVO: Auf unserer Seite werden keine Dritt-Anbieter-Cookies verwendet und nur Daten erfasst, welche für das Minimum an Board-Funktionalität notwendig sind.
Bevor Sie sich registrieren oder das Board verwenden, lesen Sie bitte zusätzlich die DSGVO-Erklärung, welche in der Navigationsleiste verlinkt ist.

Kurzfassung der unserer Meinung nach wichtigsten DSGVO-Punkte:
Es kann vorkommen, dass Benutzer eigenverantwortlich Videos oder sonstige Medien in ihren Beiträgen verlinken, welche beim Aufruf der Forenseite als Teil der Seite samt zugehörigem Material mitgeladen werden. Sollten Sie dies nicht wünschen, verwenden Sie beim Benutzen des Forums einen Blocker wie z.B. uMatrix, welcher das Laden von Inhaltsblöcken von Fremd-URLs effektiv unterbinden kann.
Wir blenden keine Werbung ein und schränken die Inhalte in keinster Weise bei Benutzung von Addblockern ein. Dadurch ist die Grundfunktionalität des Forums auch bei vollständigem Blockieren von Drittanbieter-Inhalten stets gegeben.

Cookies werden unsererseits nur verwendet um das Einloggen des Benutzers für die Dauer der Forenbenutzung zu speichern. Es steht dem Benutzer frei die Option 'Angemeldet bleiben' zu verwenden, damit der Cookie dauerhaft gespeichert bleibt und beim nächsten Besuch kein erneutes Einloggen mehr notwendig ist.
EMail-Adressen werden für Kontakt bei wichtigen Mitteilungen und zur Widerherstellung des Passwortes verwendet. Die verwendeten IPs können von uns ohne externe Hilfsmittel mit keiner realen Person in Verbindung gebracht werden und werden nach spätestens 7 Tagen gelöscht. Diese IPs werden höchstens verwendet um Neuanmeldungen unerwünschter oder gesperrter Nutzer zu identfizieren und zu unterbinden. Wir behalten uns daher vor bei Verdacht, die Frist für die IP-Löschung auf maximal 14 Tage zu verlängern.
Unsere Webseite läuft auf einem virtuellen Linux-Server, welcher von einem externen Anbieter gehostet wird. Etwaige Verstöße der DSGVO-Auflagen seitens dieses deutschen Hosters können wir nicht feststellen und somit auch nicht verfolgen.
Wir halten Backups unserer Datenbanken, welche in regelmäßigen Abständen als Schutz vor Katastrophen, Hackerangriffen und sonstigen Ausfällen erstellt werden. Sollte ein Nutzer die Löschung seiner Daten wünschen, betrachten wir es als Unzumutbar die Backups auch von den Daten zu befreien, da es sich hierbei um eine mehrtägiges Unterfangen handelt - dies ist für eine Einzelperson beim Betrieb eines privaten Forums nicht zumutbar möglich ohne das Backup komplett zu löschen.
Sollten Sie etwas gegen die dauerhafte anonyme Speicherung ihrer EMail-Adresse, ihres Pseudonyms und ihrer Beiträge in einem Backup haben, sehen Sie von der Registrierung in diesem Forum ab. Für Mitglieder, welche vor dem 25.05.2018 registriert waren steht jedoch das Recht im Raum, eine Löschung der Datenbank-Backups zu beantragen.



Wenn dies Ihr erster Besuch hier ist, lesen Sie bitte zunächst die FAQs sowie die wesentlichen Regeln zur Benutzung des Forums.
Um an den Diskussionen teilnehmen zu können, müssen Sie sich zunächst registrieren.

Nachhaltige Elektronik

Hier kann man alles posten, was nicht ganz zum Thema passt - Hauptsache es ist interessant!
Benutzeravatar
Frank
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Beiträge: 3536
Registriert: 12. Dez 2005, 23:22
Wohnort: Odenwald

Re: Nachhaltige Elektronik

Beitrag von Frank » 28. Jan 2018, 19:04

belgariath hat geschrieben:
28. Jan 2018, 18:01
Produkten, die nicht auf den klassischen Herstellungsverfahren beruhen sondern versuchen ein nachhaltiges Wirtschaften zu induzieren, erstellen. Es war nicht meine Absicht hier eine Diskussion über Nachhaltigkeit, die Zukunft der Menschheit, Sinn und Unsinn von Umweltschutz zu starten.
Wer einseitige Quellenverweise angibt, "nachhaltige Elektronik" als Threadüberschrift , der wundert sich über eine Grundsatzdiskussion?
Das ist hier ein wissenschaftlich orientiertes Board und genau wie in anderen Bereichen nichts in Stein gemeiselt ist, so ist es dann hier bei dem Thema auch.

Wenn du 100% Zustimmung willst, dann solltest du so einen Thread in einem Ökoforum aufmachen, die dann dort alle deiner Meinung sind. :wink:
Mit freundlichen Grüßen

Frank

Benutzeravatar
belgariath
Senior-Master
Senior-Master
Beiträge: 826
Registriert: 11. Feb 2006, 11:40
Wohnort: Trappist 1e

Re: Nachhaltige Elektronik

Beitrag von belgariath » 28. Jan 2018, 19:38

Frank hat geschrieben:
28. Jan 2018, 19:04
belgariath hat geschrieben:
28. Jan 2018, 18:01
Produkten, die nicht auf den klassischen Herstellungsverfahren beruhen sondern versuchen ein nachhaltiges Wirtschaften zu induzieren, erstellen. Es war nicht meine Absicht hier eine Diskussion über Nachhaltigkeit, die Zukunft der Menschheit, Sinn und Unsinn von Umweltschutz zu starten.
Wer einseitige Quellenverweise angibt, "nachhaltige Elektronik" als Threadüberschrift , der wundert sich über eine Grundsatzdiskussion?
Ich wundere mich nicht darüber.
Frank hat geschrieben:
28. Jan 2018, 19:04
Das ist hier ein wissenschaftlich orientiertes Board und genau wie in anderen Bereichen nichts in Stein gemeiselt ist, so ist es dann hier bei dem Thema auch.
Da hast du Recht. Bei einer wissenschaftlichen Diskussion sollte man aber auf das zu diskutierende Thema fokussiert bleiben und nicht abdriften. Im Übrigen, hat kaum jemand von euch etwas zu dem eigentlichen Thema beigetragen, vielmehr wurde über das Für und Wider von Nachhaltigkeit im Allgemeinen und über Greenpeace diskutiert.
Ich würde mich freuen, wenn Links / eigene Recherchen gepostet werden, zum Beispiel zum Thema ökologischer Fingerabdruck eines Smartphones, soziale Bedingungen beim Abbau von Kobalt, Umweltschäden bei der Lithiumförderung, Probleme und Chancen beim Recycling von Chips...
Frank hat geschrieben:
28. Jan 2018, 19:04
Wenn du 100% Zustimmung willst, dann solltest du so einen Thread in einem Ökoforum aufmachen, die dann dort alle deiner Meinung sind. :wink:
Wie gesagt, beim eigentlichen Thema geht es mir nicht um Meinungen. Ich erwarte also weder Zustimmung noch Ablehnung. Es geht mir um Fakten.
Der harmonische Oszillator ist die Drosophila der Physiker (Carsten Honerkamp)
Eine Welle ist, was so wackelt (Andrei Pimenov)
Elektrodynamik ist ein Schlauch vieler Hamsterkäfige (Haye Hinrichsen)

Skeltek
Site Admin
Beiträge: 3632
Registriert: 25. Mär 2008, 23:51
Wohnort: Stuttgart, Germany
Kontaktdaten:

Re: Nachhaltige Elektronik

Beitrag von Skeltek » 29. Jan 2018, 05:48

Tut mir wirklich leid, habe mir nur die letzten x Posts angesehen und wollte was dazu schreiben. Nach 4 Seiten liest man leider nicht immer alles nochmal chronologisch durch und verliert dann irgendwie den Anfang des Fadens aus den Augen.
Nachhaltiges Wirtschaften oder nachhaltig wirtschaften? Wenn du nachhaltiges Wirtschaften meinst, dann soll das Wirtschaften ja irgendetwas nachhaltig machen (z.B. Produkte sollen kein Verfallsdatum der Nutzbarkeit haben, Rohstoffe widerverwendbar oder ähnliches. Wenn du nachhaltig Wirtschaften meinst, wäre das ja sowas ähliches wie 'wir stellen nicht alles auf einmal her, sondern verteilen den Herstellungsprozess auf mehrere Jahre' oder ähnlich.

Welchem Aspekt soll das Wirtschaften denn nun Nachhaltigkeit verschaffen? Der Umwelt, der Wirtschaft selbst, den Rohstoffen oder sonstigem? Sorry, ich habe immer noch nicht ganz verstanden, was genau jetzt Nachhaltigkeit durch das Wirtschaften bekommen soll. Ansonsten bleibt es glaube ich nur ein schwammiges Schlagwort.
"Le's do it now. Le's make the world bedda"
'Sure, right now. I gotta. We gotta"

Unentscheidbarkeit für Dummies: Dieser Satz ist wahr

Benutzeravatar
belgariath
Senior-Master
Senior-Master
Beiträge: 826
Registriert: 11. Feb 2006, 11:40
Wohnort: Trappist 1e

Re: Nachhaltige Elektronik

Beitrag von belgariath » 29. Jan 2018, 19:14

@ Skel
Du hast Recht, der Begriff ist etwas schwammig bzw. recht allgemein.

Ich meinte damit ein Wirtschaften, das nachhaltig möglich ist / bleibt (also über lange Zeiträume, das heißt quasi dauerhaft bezogen auf die Zeit der menschlichen Zivilisation). Dies ist wiederum nur dann möglich, wenn die Wirtschaftsweise seine eigenen Grundlagen (das wären hier die menschliche Zivilisation, die Umweltbedingungen auf der Erde, die Resourcen, die Energievorräte) nicht selbst vernichtet/degradiert sondern nachhaltig erhält.
Der harmonische Oszillator ist die Drosophila der Physiker (Carsten Honerkamp)
Eine Welle ist, was so wackelt (Andrei Pimenov)
Elektrodynamik ist ein Schlauch vieler Hamsterkäfige (Haye Hinrichsen)

Benutzeravatar
Frank
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Beiträge: 3536
Registriert: 12. Dez 2005, 23:22
Wohnort: Odenwald

Re: Nachhaltige Elektronik

Beitrag von Frank » 30. Jan 2018, 10:42

belgariath hat geschrieben:
29. Jan 2018, 19:14

Du hast Recht, der Begriff ist etwas schwammig bzw. recht allgemein.
Womit du 100% Recht hast.
Es ist auch sehr schwer über Zeistpannen wie du sie anführst(für die Zeit der menschlichen Zivilisation z.B.???) zu diskutieren.
Auch ist es nicht so, dass ich keinen Umweltschutz betreibe (wir sind wahrscheinlich die Einzigen in der Strasse, die ihren Müll für den gelben Sack sauber machen/spülen)
Ich mache mich stark gegen Schwachsinn, wie z.B. das Sammelsurium von Ladetrafos/Kabel die wir mittlerweile haben und nicht mehr nützen können.
Wir sind zweimal im Jahr dabei, mit Müllsack bewaffnet , um unsere/n Gemeinde/Wald zu säubern.
Ich wäre mich blos gegen Uptopien und aufgedrückte Ideologien, die immer das ganz Große wollen.
Sollen alle in ihrem eigenen Umfeld anfangen. Da können sie am meisten bewegen.

Wie willst du aber endliche Ressourcen, bei einer ständig wachsenden Weltbevölkerung, für die Zeit der menschlichen Zivilisation unendlich machen?
Dazu kommt noch das du Apple als positiv erwähnst(oder deine Links)
Eine Firma die meint jedes Jahr ein neues Smartphone auf den Markt schmeissen zu müssen( inzwischen derer Drei, obwohl das iPhone X mangels Absatz um die Hälfte , an Produktion eingebremst werden soll)
Dabei inzwischen aber nicht davor zurückschreckt, die älteren iPhones künstlich an Performance(mittels Updates) einbüssen zu lassen, damit das mittlweile schon nicht mehr übergewichtige, sondern adipöse Konsumentenvieh sich wieder ein neues iPhone zulegt. (adipös bezogen auf vom Kauf satt und fett sein)

Des Wegen gehen mir bei solchen Greenpeace Links(oder von wem auch immer) die Haare aus.
Hier wird der Einäuigige unter den Blinden hervorgehoben.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

Benutzeravatar
belgariath
Senior-Master
Senior-Master
Beiträge: 826
Registriert: 11. Feb 2006, 11:40
Wohnort: Trappist 1e

Re: Nachhaltige Elektronik

Beitrag von belgariath » 30. Jan 2018, 12:24

@ Frank

Dass Apple in diesem Ranking so weit oben liegt, hat mich auch überrascht. Es scheint daran zu liegen, dass Apple große Anstrengungen betreibt, seine Energie zukünftig vollständig aus regenerativen Quellen zu beziehen.
Aber das Ranking ist nicht vollständig, das sehe ich auch so. Die von dir beschriebenen Strategien der Unternehmen, den Konsum anzuheizen, müssten genau genommen mehr berücksichtigt, negativ bewertet werden. Aber so etwas halbwegs quantitativ / in Schulnoten zu bewerten, ist wahrscheinlich nicht ganz einfach.
Der harmonische Oszillator ist die Drosophila der Physiker (Carsten Honerkamp)
Eine Welle ist, was so wackelt (Andrei Pimenov)
Elektrodynamik ist ein Schlauch vieler Hamsterkäfige (Haye Hinrichsen)

Benutzeravatar
Frank
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Beiträge: 3536
Registriert: 12. Dez 2005, 23:22
Wohnort: Odenwald

Re: Nachhaltige Elektronik

Beitrag von Frank » 30. Jan 2018, 13:21

belgariath hat geschrieben:
30. Jan 2018, 12:24
@ Frank

Dass Apple in diesem Ranking so weit oben liegt, hat mich auch überrascht. Es scheint daran zu liegen, dass Apple große Anstrengungen betreibt, seine Energie zukünftig vollständig aus regenerativen Quellen zu beziehen.
Aber das Ranking ist nicht vollständig, das sehe ich auch so. Die von dir beschriebenen Strategien der Unternehmen, den Konsum anzuheizen, müssten genau genommen mehr berücksichtigt, negativ bewertet werden. Aber so etwas halbwegs quantitativ / in Schulnoten zu bewerten, ist wahrscheinlich nicht ganz einfach.
Apple lebt fundamental(und lass dir das von einem BWL Fuzzi wie mir ruhig sagen) von einer Sache.
Steve Jobs hat es geschafft, aus einer Randmarke, die bekannt und beliebt war bei Nerds und Architekten(wegen des großen Arbeitsspeichers) Livestyleprodukte zu machen.
Dazu komt natürlich ein Datenkrake und eine Vernetzung in allen Bereichen, gegen das Google schon fast aussieht wie ein Waisenknabe.
Um aber bei dem Umweltgedanken zu bleiben.
Apple funktioniert nur, solange es beim Lifestyleprodukt bleibt. Ansonsten sind die völlig überzogenen Preise, für Hardware der oberen Mitteklasse, (Inzwischen)innovationsloses Neuauflegen und Software die anderen Herstellern mittlerweile hinterher hinkt, nicht mehr zu halten.
Dagegen steht, dass Apple iPhones wenigstens vier bis fünf Jahre zu nutzen sind(wenn man nicht die Akkuleistungen und Softwareperformance vorsätzlich kastriert......), wärend Androidsmartphones in der Regel schon nach 24 Monaten den Support verlieren. Wer hat allerdings dieses jedes Jahr ein neues Gerät und Betriebssystemspiel den angefangen? (Apple natürlich).
Da interessiert es mich nicht wirklich, weil es Augenwischerei und Selbstbetrug als Kunde ist, wenn Apple zukünftig vordergründig auf erneuerbare Energie setzt , aber sich beim Verbraucher zu Hause die Hardware aus den vergangenen Jahren stappelt und ein Müllberg verursacht(Ganz zu schweigen von den Ladekabeln die bei Apple ja auch ständig wechseln)
Mit freundlichen Grüßen

Frank

Skeltek
Site Admin
Beiträge: 3632
Registriert: 25. Mär 2008, 23:51
Wohnort: Stuttgart, Germany
Kontaktdaten:

Re: Nachhaltige Elektronik

Beitrag von Skeltek » 30. Jan 2018, 20:55

Starbucks ist ähnlich. Fairtrade usw, Angebot von Soja-Variationen und ähnlichem statt rein subventioniert Billig-Milch-Cappuchino ausschließlich anzubieten usw. Die Preise sind entsprechend hoch.
Jetzt finde ich den Vorwurf der Steuerersparniss durch Steueroasen völlig ungerechtfertigt. Lieber umweltfreundlich, fair und den Staat um Steuern erleichtern, statt nicht nachhaltig Raubbau an der Natur betreiben und den Staat dafür dann mitkassieren lassen. Die entgangenen Steuern sind dann auch 'eher' eine unfreiwillige Subvention des Staates (kann man bei einer Nullrechnung von verlorenem Geld sprechen?) in den Umweltschutz und fairen Außenhandel mit der dritten Welt.
Irgendwie muss man ja konkurenzfähig bleiben.
"Le's do it now. Le's make the world bedda"
'Sure, right now. I gotta. We gotta"

Unentscheidbarkeit für Dummies: Dieser Satz ist wahr

Benutzeravatar
Frank
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Beiträge: 3536
Registriert: 12. Dez 2005, 23:22
Wohnort: Odenwald

Re: Nachhaltige Elektronik

Beitrag von Frank » 31. Jan 2018, 09:40

Skeltek hat geschrieben:
30. Jan 2018, 20:55
Lieber umweltfreundlich, fair und den Staat um Steuern erleichtern, statt nicht nachhaltig Raubbau an der Natur betreiben und den Staat dafür dann mitkassieren lassen. Die entgangenen Steuern sind dann auch 'eher' eine unfreiwillige Subvention des Staates (kann man bei einer Nullrechnung von verlorenem Geld sprechen?) in den Umweltschutz und fairen Außenhandel mit der dritten Welt.
Irgendwie muss man ja konkurenzfähig bleiben.
Nunja, ich sagte ja bereits, der Zweck darf niemals die Mittel heiligen, weil Andere dann genauso denken und handeln und damit eine Abwärtspirale entsteht.

Kurz aber mal zu desen völlig sinnlosen Diskussionen über Steuerparadiese.
Warum regen sich Staaten wie Deutschland den über diese "Schurkenstaaten"denn überhaupt auf?
Bei uns ist das Problem, das jeder Arbeitnehmer mittlerweile über 50% für den Staat arbeitet. Dazu kommt, dass der Höchstsatz mittlerweile bei unteren mittleren Einkommen angelangt ist. Jeder, der legal eine Chance sieht(manche leider auch illegal :( ) , der wird früher , oder später versuchen sein Eigentum irgendwo hinzubekommen, wo er nicht die Hälfte weggenommen bekommt.
Es geht also mal darum, dass wir Bürger unserem Staat verdeutlichen , dass immer weniger Zahler immer mehr Steuern zu entrichten haben und Arbeit mittlerweile so teuer ist, dass sie nicht mehr bezahlbar ist.
Das geht schief und jeder der irgendwie kann, versucht diesem System zu entkommen.
Das wir uns aber richtig verstehen. Steuern müssen bezahlt werden , um die Infrastrukturt am laufen zu halten, aber nicht um zu erreichen das die Leistungsträger auswanderen, jedes Steuerschlupfloch genutzt wird und der Einzelne am Ende nichts sieht von seiner Arbeit.
Deutschland will(und muss ) natürlich seinen aufgeblähten Subventionsapperat am laufen halten. Da sind natürlich solche Steuerparadiese ein Dorn im Auge.

Zum eigentlichen Thema.

Leider kann man die Firmen nicht in eine weisse , oder schwarze Liste aufteilen. Sobald man die hat und ins Detail geht, dann merkt man schnell das man eigentlich immer den Teufel mit dem Beelzebub austreiben will.
Wenn die Menschen wirklich zum größten Teil an nachhaltigem wirtschaften interessiert wären, dann würden Firmen wie Rolex, Apple, Starbucks, Ferrari.....usw. gar nicht funktionieren.
Zuwas lenken und ideologisieren der Menschen aber führen kann, dass hat das 20.Jahrhundert deutlich gezeigt.
Geltungsbedürfniss, mehr sein wollen als der Andere, Angebertum, Geiz, Rudeldenken.....auch etc. sind verwerflich, nicht die Sahneseiten des Homo Sapiens,aber nunmal seine grundeigenste Art.

Jeder sollte daran arbeiten in seinem Umfeld , aber eine globale Lösung für Nachhaltigkeit wird es so schnell nicht geben.....
Mit freundlichen Grüßen

Frank

Benutzeravatar
Hansen
übernimmt bald das Forum
übernimmt bald das Forum
Beiträge: 109
Registriert: 13. Dez 2017, 23:22

Re: Nachhaltige Elektronik

Beitrag von Hansen » 1. Feb 2018, 23:14

Frank hat geschrieben:
27. Jan 2018, 17:38
Bildung ist der Schlüssel zu was für einer Nachhaltigkeit? Bitte um mehr Erklärung.
Gern, ich habe auf Reisen feststellen müssen wie ähnlich sich Bauarbeiter, Arbeiter, Studierte und Arbeitslose sehr ähnlich verhalten und das in Kulturkreisen wie in Afrika, Nord bis Südamerika. Je mehr Bildung der Mensch generell genießt um so bewusster handelt er. Der Deutsche Prolet ruft den Mädels genauso hinterher wie der Nord bis Süd Amerikaner und Afrikaner machen es ebenso.

Skeltek
Site Admin
Beiträge: 3632
Registriert: 25. Mär 2008, 23:51
Wohnort: Stuttgart, Germany
Kontaktdaten:

Re: Nachhaltige Elektronik

Beitrag von Skeltek » 2. Feb 2018, 01:08

Klar, Steuern kommt vom Verb 'steuern' bzw lenken. Effektiv sind Arbeiten zu erledigen wie z.B. Stadtplanung, Wartung, Reparaturen an Infrastruktur, alte Menschen pflegen&durchfüttern, Arbeitslosenzeiten überbrücken usw.
Dafür gebe ich mein Geld gerne her und bezahlte damit diese Steuern, als Ausgleich dient meine eigene Arbeit die ich erbringe, damit andere mit ihrer Arbeit als Ausgleich die Infrastruktur, Müllabfuhr und ähnliches funktionierend halten.
Das ist völlig unproblematisch. Gerne zahle ich auch noch mehr Steuern, wenn davon dann öffentliches Verkehrsnetz ausgebaut ist damit jeder dann ohenTicket fahren kann (ob ich über Steuern oder Tickets für den Busverkehr zahle ist meinem Geldbeutel völlig wurscht.
Problematisch sind ja eher Gelder welche verschwendet werden wie z.B. 800-1200€ pro Jahr für Milchsubventionen zu zahlen damit das Zeug in den Guli gekippt wird, oder diverse Großprojekte unterstützt werden bei denen die Politiker Mitglied in der Baufirma sind usw. Fraglich ist eher auch, wer für wie viel Prozent von den Kosten aufkommt, aber das ist langsam off-topic
Entpsrechend kommt man da aber recht schnell in ein Gebiet, wo umweltbewusste Unternehmen besteuert werden, Wettbewerbs-Nachteile haben und das Geld dann für Förderung von Ölfirmen oder ähnlichem drauf geht.
Da spielt es dann keien Rolle ob das Unternehmen EnBW heißt, Conrad-Elektronik, Saturn oder sonstwie. Gerade im Media-Markt erschüttert es mich immer wieder, dass sich doch Wegwerf-Produkte durchsetzen oder LowQuality (das kauft halt der Großteil der Bevölkerung, Neuproduktion ist durch den saubilligen Rohstoffnachschub sogar noch viel billiger als kurz aufschrauben und reparieren). Die besten und vom Preis-Leistungs-Verhältnis verdammt guten Produkte finde ich teilweise in der ganzen Stadt in keinem der Ladensortimente. Es ist klar, dass selbst verdammt gute und ambitionierte Unternehmen nach der 2. oder 3. Revision ihres Produktes dann die Qualität deutlich runter schrauben um überhaupt überleben zu können auf dem Gewinn-orientierten Konkurenz-Markt.

Entsprechend ist die Idee des Threads ganz gut, einfach mal aufzuzeigen, welche Firmen wie gut, mweltbewusst und nachhaltig vorgehen & produzieren.
"Le's do it now. Le's make the world bedda"
'Sure, right now. I gotta. We gotta"

Unentscheidbarkeit für Dummies: Dieser Satz ist wahr

Benutzeravatar
belgariath
Senior-Master
Senior-Master
Beiträge: 826
Registriert: 11. Feb 2006, 11:40
Wohnort: Trappist 1e

Re: Nachhaltige Elektronik

Beitrag von belgariath » 1. Mai 2019, 19:03

Ein Aspekt von Nachhaltigkeit in der Elektronik-Industrie besteht im Schaffen und Einhalten sozialer Standards.
Ein Report von der NGO "World Economy, Ecology and Development" hat einige IT-Unternehmen, die am Ende der Herstellungskette stehen, auf soziale Aspekte (Umgang mit Kinderarbeit, Zwangsarbeit, Konfliktmineralien, gesundheits- und umweltschädigende Prozesse) in der Herstellungskette untersucht.
https://www.weed-online.org/themen/1072 ... tLsuuwaFsM
Ist natürlich echt schwer sowas objektiv zu beurteilen. Positiv fallen Acer, Apple und Fairphone und vor allem Dell und HP Inc. auf. Negativ fallen Amazon und einige mir nicht bekannte, vorwiegend chinesische Unternehmen auf.
Der harmonische Oszillator ist die Drosophila der Physiker (Carsten Honerkamp)
Eine Welle ist, was so wackelt (Andrei Pimenov)
Elektrodynamik ist ein Schlauch vieler Hamsterkäfige (Haye Hinrichsen)

Antworten