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Kann ein Roboter meinen Job machen?

Hier kann man alles posten, was nicht ganz zum Thema passt - Hauptsache es ist interessant!
Glink4
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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von Glink4 » 20. Mär 2019, 14:08

Coole Seite wirklich ;)
Hab' gleich einen Versuch gestartet und bin ebenfalls gut davon gekommen, nur 14 % :lol:
Muss mir also immer noch keine Sorgen machen... Ist aber ein wirklich ernsthaftes Thema. Vieles wird durch Roboter ersetzt und wenn ich ehrlich bin, habe ich da etwas Angst davor. Wo soll das ganze denn Enden?

Am liebsten rede ich gar nicht darüber :lol:
Da ich jetzt weiß, das mein Job sicher ist, mach' ich mich gleich mal auf eine Shoppingtour und gönne mir was Schönes.
Hab wirklich tolle Sachen gesehen, welche ich sehr gut gebrauchen kann.

Bis dann!

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deltaxp
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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von deltaxp » 22. Mär 2019, 12:58

Stephen hat geschrieben:
2. Nov 2016, 03:19
. Mir wäre eine hübsche Lehrerin im Minirock früher zwar lieber gewesen, ...
lasst sich doch bestimmt auch bald bauen :P

ich lieg als physiker bei 22%, da ich mich immo selber sehr viel mit datenanalyse und der entwicklung von ki zur bewältigung dieser beschäftige bin ich wohl auch dabei mich selber abzuschaffen :wink:

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Frank
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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von Frank » 22. Mär 2019, 14:12

deltaxp hat geschrieben:
22. Mär 2019, 12:58
Stephen hat geschrieben:
2. Nov 2016, 03:19
. Mir wäre eine hübsche Lehrerin im Minirock früher zwar lieber gewesen, ...
lasst sich doch bestimmt auch bald bauen :P
Stephen hätte bestimmt was lustiges drauf geantwortet. Geht ja leider nicht mehr........ :?
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von Pika4u » 1. Apr 2019, 15:40

Eine mega coole Seite! Fantastisch!

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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von seeker » 2. Apr 2019, 23:25

Pika4u hat geschrieben:
1. Apr 2019, 15:40
Eine mega coole Seite! Fantastisch!
Was genau findest du denn da cool und fantastisch?
Grüße
seeker


Mache nie eine Theorie zu DEINER Theorie!
Denn tut man das, so verliert man zumindest ein Stück weit seine Unvoreingenommenheit, Objektivität.

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Hansen
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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von Hansen » 3. Apr 2019, 23:36

Frank hat geschrieben:
10. Jul 2017, 11:30
Außerdem findet Evolution auch schon durch die Digitalisierung statt.
Gerade die Jugend denkt immer komplexer und in Dimensionen, wo Ältere selten folgen können.

Da folgen wir wahrscheinlich verschiedenen Kanälen.

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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von Diamant » 29. Aug 2019, 16:38

Hallo,

Also weiss ist der Satz sicher nicht :P
Inwiefern findet die Evolution durch die Digitalisierung statt? Sehr interessantes Thema...

Liebe Grüße

Diamant
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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von Diamant » 29. Aug 2019, 16:47

Frank hat geschrieben:
10. Jul 2017, 11:30
Skeltek hat geschrieben:
10. Jul 2017, 11:25
Auch muss man den Wohlstand und Rohstoffe unter denen aufteilen, die es gibt; es dürfen nicht dauernd mehr werden.
Ein sehr weisser Satz.

Außerdem findet Evolution auch schon durch die Digitalisierung statt.
Gerade die Jugend denkt immer komplexer und in Dimensionen, wo Ältere selten folgen können.

Hallo,

Also weiss ist der Satz sicher nicht :P
Inwiefern findet die Evolution durch die Digitalisierung statt? Sehr interessantes Thema...

Liebe Grüße

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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von Hansen » 29. Aug 2019, 21:17

Na ja wenn der Mensch verroht, verkümmert werden die Maschinen zwangsläufig schlauer ;)
Was man so in Foren, Sozialen Medien lesen darf meinem Deutschlehrer wäre durchgedreht, tut es bestimmt immer noch so alt war er ja nicht.

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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von Frank » 30. Aug 2019, 16:06

Diamant hat geschrieben:
29. Aug 2019, 16:47



Hallo,

Also weiss ist der Satz sicher nicht :P
Inwiefern findet die Evolution durch die Digitalisierung statt? Sehr interessantes Thema...

Liebe Grüße
Kleiner Schreibfehler..... ;j

Wir Menschen haben Weiterentwicklung durch Überlebensdruck schon lange aufgegeben. Seit dem Cro Magnon Menschen vor 40.000 Jahren hat sich, die Menschen insoweit weiter entwickelt, dass wir inzwischen Milch ganz gut verdauen können. Ansonsten ist gar nichts mehr passiert. Am allerwenigsten intellektuell.
Nun sind wir gerade dabei, die letzten Bastionen menschlichen Schaffens und der Entwicklung zu zerstören. Nämlich unsere kognitiven Fähigkeiten.
Ein Herr an Ing. und Hart/Softwareentwickler ist gerade damit beschäftigt, alle Dinge die uns Menschen ausmachen abzuschaffen, ergo durch Computer und Roboter ersetzen zu lassen. Das hat zur Folge, dass der Mensch sich nicht mehr weiter entwickelt.
Sämtliche Fähigkeiten wie Orientierung ohne Navi geht nichts mehr, ohne komplexe Abläufe, das Auto fährt bald alleine, ohne direkte Kommunikation, alles läuft fast nur noch über das Smartphone, ob Nachrichten austauschen, bis hin zum Beenden von Beziehungen, wird eine geistige und körperliche Verarmung sonders Gleichen auslösen.
Gleichzeitig werden die Menschen aber immer mehr und immer überflüssiger.
Ist jetzt sehr pessimistisch, aber Evolution ist Weiterentwicklung und die tut sich momentan die Elektronik, und zwar in einer Geschwindigkeit, die einem manchmal den Atem stocken lässt.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von Skeltek » 31. Aug 2019, 08:57

deltaxp hat geschrieben:
22. Mär 2019, 12:58
ich lieg als physiker bei 22%, da ich mich immo selber sehr viel mit datenanalyse und der entwicklung von ki zur bewältigung dieser beschäftige bin ich wohl auch dabei mich selber abzuschaffen :wink:
Ach das ist nice, dass hier sonst noch jemand ist der was mit KI macht. Wird für mich aber vermutlich eher ein Hobby bleiben. Hab mal ohne jegliches Vorwissen ein neuronales Netzwerk programmiert und es konnte am Schluss Grundrechenarten und Weiteres fast fehlerfrei. Ich habe nur nie hinbekommen, die maximale Tiefe von Schleifen bzw Feedback Loops einzuschränken. Das hat man davon, wenn nicht jede Node ihren eigenen Rechenkern kriegt, da fehlt einfach Rechenpower und Speicher auf meinem Heimrechner um zusätzlich die notwendigen Algorithmen einzubauen.

Kann man davon ausgehen, dass du mehr mit statistischen Verfahren, linearer Regression, SVMs und Kernels arbeitest? Das war mir immer zu trocken. Das Zeug hab ich immer gemacht, war aber echt abgeneigt, die ganzen Fachbegriffe auswendig zu lernen >.<
Gödel für Dummies:
  • Unentscheidbarkeit - Dieser Satz ist wahr.
  • Unvollständig - Aussage A: Es existiert nur ein Element A.
  • Widersprüchlich - Dieser Satz ist falsch.

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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von Elvis » 31. Aug 2019, 19:07

Mathematiker sind unersetzlich. Roboter machen genau 0% meines (früheren) Jobs, und das wird auch so bleiben. Von Philosophie verstehen sie auch nichts.

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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von Skeltek » 31. Aug 2019, 20:39

Elvis hat geschrieben:
31. Aug 2019, 19:07
Mathematiker sind unersetzlich. Roboter machen genau 0% meines (früheren) Jobs, und das wird auch so bleiben. Von Philosophie verstehen sie auch nichts.
Mathematiker sind wie Pioniere, die unerkundetes oder unbearbeitetes Land durchforsten auf der Suche bzw der Wahl der richtigen Lösung. Ich gebe dir absolut recht, zumal die Grenzen des möglichen immer weiter weg liegen und erweitert werden müssen.
Aber zumindest kann mein Taschenrechner automatisch das symbolische sinus²+cosinus² zu 1 auflösen oder auf Knopfdruck als komplexwertige Binomialformel erkennen ^^ Trotzdem muss ich ihm sagen, was ich überhaupt von ihm möchte oder wo das Problem für mich ist.
Auch wenn eine KI alles lösen könnte, wird sie nie wissen können, was eigentlich mein Problem ist, an dessen Lösung ich interessiert bin.
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  • Widersprüchlich - Dieser Satz ist falsch.

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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von Elvis » 1. Sep 2019, 18:18

Nicht nur, dass wir Mathematiker Probleme lösen, wir erfinden ständig neue Probleme und erforschen sie und ihre Lösungen. Darüber hinaus versehen wir die Probleme und ihre Lösungen mit Bedeutung. Deshalb habe ich die Philosophie an sich und die Philosophie der Mathematik ins Spiel gebracht, und spätestens da hat die rohe Kraft des Terminator keine Chance mehr gegen uns. :sup:

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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von deltaxp » 4. Sep 2019, 11:39

Skeltek hat geschrieben:
31. Aug 2019, 08:57
deltaxp hat geschrieben:
22. Mär 2019, 12:58
ich lieg als physiker bei 22%, da ich mich immo selber sehr viel mit datenanalyse und der entwicklung von ki zur bewältigung dieser beschäftige bin ich wohl auch dabei mich selber abzuschaffen :wink:
Ach das ist nice, dass hier sonst noch jemand ist der was mit KI macht. Wird für mich aber vermutlich eher ein Hobby bleiben. Hab mal ohne jegliches Vorwissen ein neuronales Netzwerk programmiert und es konnte am Schluss Grundrechenarten und Weiteres fast fehlerfrei. Ich habe nur nie hinbekommen, die maximale Tiefe von Schleifen bzw Feedback Loops einzuschränken. Das hat man davon, wenn nicht jede Node ihren eigenen Rechenkern kriegt, da fehlt einfach Rechenpower und Speicher auf meinem Heimrechner um zusätzlich die notwendigen Algorithmen einzubauen.

Kann man davon ausgehen, dass du mehr mit statistischen Verfahren, linearer Regression, SVMs und Kernels arbeitest? Das war mir immer zu trocken. Das Zeug hab ich immer gemacht, war aber echt abgeneigt, die ganzen Fachbegriffe auswendig zu lernen >.<
Yo quer beet, von decision trees, tree ensemble, ridge regression, naive baeysian networks, tree augmented networks, svm mit verschiedenen kernels (die sind hervorragend für nicht allzugroße datensätze), neural networks, recurrent neural networks, aber auch andere sachen wie evolutionsstrategie algorithmen, ameisen algorithmen, markov ketten, etc etc.

Die Kernaussage ist, dass es eben nicht DEN einen perfekten maschinen-lern algorithmus gibt, detr alle probleme am besten erledigen kann. Der KI-hype von heute (mit KI werden meist neuroale netze gemeint) ist daher mit vorsicht zu geniessen. im prinzip spiegelt sich auch hier in gewisser weise die faulheit wieder. egal welches problem hau einfach nen neuronales netz drauf, das wird schon gehen. welche methoden aber am besten sind hängt von der aufgabenstellung und dem der (unbekannten) tatsächlichen Wahrscheinlichkeitsverteilung der Datenpunkte ab.

Die zweite erfahrung ist: Bei neuen Projekten, wenn noch niemand in die daten geguckt hat, gehen 90%-95% der Zeit mit der Datenqualitätssicherung und Datenvorbereitung drauf, bis man die matrix einspeisen kann. Das wird oft von managern übersehen.

Ich habe dafür den Begriff: "Datenschmerz" geprägt in anlehnung an den Begriff "Weltschmerz": Weltschmerz ist der Schmerz der entsteht wenn man die hypothetische ideale Welt in seiner Vorstellung mit der realen Welt vergleicht, und der Datenschmerz ist das gleiche nur mit Daten, insbesondere wenn bei deren Erhebung menschen mitwirken. Ich denk da immer and der film matrix: zitat agent smith: "nimm nie einen menschen, wenn du auch eine maschine nehmen kannst".

ich war auf nem vortrag von sonem typen der ne ml dienstleistungen für unternehmen ist. seine erste frage ist immer: sind menschen an der datentstehung beteiligt. falls ja, lehnt er das projekt sofort ab :)

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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von deltaxp » 4. Sep 2019, 11:52

Elvis hat geschrieben:
31. Aug 2019, 19:07
Mathematiker sind unersetzlich. Roboter machen genau 0% meines (früheren) Jobs, und das wird auch so bleiben. Von Philosophie verstehen sie auch nichts.
Die Frage ist, ob KI, und dass muss dan in der Tat schon eine generelle KI sein, in der Lage ist neu mathematische strukturen aufzudenken. in der physik die frage ob die kis mal in der lage sein werden theoretische modelle für physikalische phänomäne zu erstellen und zu interpretieren. Ich red dabei nicht von irgendenem fit durch ne datenmenge, weil das ist kein theoretisches modell, was erklärung bringt.

Das wird auch häufig missverstanden bei maschinellem lernen: ML und/oder KI erkennen nur muster in den daten, sie machen keine aussage über ursache und wirkung oder gar versteckte ursachen die die daten generieren. das obliegt derzeit noch dem menschen. Bei KI besteht noch das zusätzliche problem, dass sie sich nicht erklären können. es gibt ansätze auch das zu bewerkstelligen aber da ist noch forschun nötig.

Ich stimme mit dir also im derzeitig überschaubren zeit-horizont überein, also vielelicht 20-30 jahre. aber ob das tatsächlich IMMER (IMMER ist nunmal sch*** lang) so bleiben wird, bin ich mir unsicher. Dazu reicht unsere Vorstellung kaum aus, was für technologische entwicklungen in zukunft auf uns eintreffen.

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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von Elvis » 5. Sep 2019, 17:44

Meine Vorstellung reicht aus um Aussagen über die gesamte Zukunft der Mathematiker/innen zu machen. Wir sind durch nichts zu ersetzen. Wenn ein was auch immer das kann, was Mathematiker/innen können, machen wir flugs etwas neues und besseres.

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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von Frank » 6. Sep 2019, 12:39

Elvis hat geschrieben:
5. Sep 2019, 17:44
Meine Vorstellung reicht aus um Aussagen über die gesamte Zukunft der Mathematiker/innen zu machen. Wir sind durch nichts zu ersetzen. Wenn ein was auch immer das kann, was Mathematiker/innen können, machen wir flugs etwas neues und besseres.
Ähm, hä? ;?
Mit freundlichen Grüßen

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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von deltaxp » 6. Sep 2019, 12:48

Das halte ich ehrlich gesagt für zu optimistisch. Es hängt allerdings auch von philosphischen Grundansichten ab. Ich bin Materialist und der Ansicht, dass wir in der Lage sind die Welt zu erkennen. Unsere Gedanken, Vorstellung , Wünsche , Träume sind Produkt der Wechselwirkungen in unserem gehrin (und der Sinneswarnehmung / Interaktion mit der Umwelt, das wird glaub ich derzeit noch unterschätzt in der generellen KI-Forschung). So doer so, sind dies alles materielle Prozesse, die wir mit einem geeigneten technischen Stand künstlich erzeugen können und noch darüber hinaus, wenn wir die Mechanismen verstehen. Und dann wird es auch künstlicher Mathematiker geben.

Wenn man natürlich der Ansicht ist, dass es sowas wie eine Seele gibt, die jenseits unserer materiellen Form existiert, dann wird man obigen natürlich prinzipiell ablehnen können mit dem Argument, dass wir etwas haben, was keine künstliche Person haben kann.

Noch vor wenigen Jahren waren Künstler, als Maler der Ansicht, dass KI's niemals kreative Bilder werden malen können. MMittlerweile gab es Blindversuche bei den Kritiker KI-Bilder , ohne zu wissen, dass sie vo KI's geschaffen worden sind, in höheren tönen gelobt haben als von Künstlern gemalte. Und das waren einfache KIs (also welche die nur das konnten und nichts anders). Die sind natürlich nicht kreativ in dem von uns verstandenen Sinne, Aber es stellt sich die Frage, wenn ich eine kreative Leistung nicht unterscheiden kann von der maschinellen Leistung eine bereits niedrigen KI. Wie definiere ich dann Kreativität überhaupt? Und das betrifft noch viele weitere Bereiche.

Ich bleib dabei, "immer" ist ein zu großer Zeit-Horizont um darüber qualifizierte Aussage treffen zu können.

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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von Elvis » 7. Sep 2019, 18:09

Um Mathematik zu machen benutzt man sein Gehirn und die Gehirne anderer Mathematiker/innen und Bücher und Bleistift und Papier und Kreide und Wandtafeln und seit ein paar Jahren auch Computer. Eine oder mehrere Seelen sind nicht erforderlich. Mir ist keine künstliche Intelligenz bekannt, die Mathematik studiert und mit Mathematikern zusammen arbeitet.
Bis zum Aussterben der Menschheit bleibt uns mit Sicherheit nur eine endliche Zeit, mit "immer" kann also nicht die Ewigkeit gemeint sein. In der endlichen Zeit, die uns noch bleibt, wird nichts geschaffen, das so kreativ ist wie der Homo sapiens. Unter Kreativität verstehe ich die Fähigkeit, spontan etwas neues zu schöpfen, zu erfinden, zu erzeugen, herzustellen, das nützlich und brauchbar ist (Wikipedia).
Der meines Erachtens einzige Weg, die Entwicklung von KI um akzeptable Größenordnungen zu beschleunigen, ist die Evolution. Dennoch glaube ich, dass wir uns schneller ausrotten können und werden als KI sich zu kreativen Entitäten entwickeln kann.

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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von Skeltek » 7. Sep 2019, 21:10

deltaxp:
Ich glaube schon daran, dass es moeglich ist, allerdings ist der Rechenaufwand bei simulierter Parallelitaet der neuronalen Knotenaktivitaeten vermutlich abartig hoch. Mittlerweile kann man sich auf das Verwenden von primitiven neuronalen Netzen durch schlechte Anwender beschraenken, wo das Ergebnis dann lediglich eine sich auf irgendeinen Haeufungswert annaehernde Superposition aus gewichteten Ergebnissen aller moeglichen Funktionen ist.
Was mich ankotzt ist, dass die meisten neuronalen Netze noch nicht einmal ihre Tiefe und Breite selbst anpassen koennen, weil das beim initialen anlernen zunaechst viel zu viel Rechenleistung braucht. Vom selbststaendigen Generieren von Rekursionen und Feedback-Schleifen will ich gar nicht erst anfangen. Hier ist man nicht einmal in der Lage zu erkennen, wann diese wo noetig sind.
Den Vorteil aber, den ich sehe, ist, dass KI einige Einschraenkungen nicht hat, denen das menschliche Gehirn unterworfen ist. Eigentlich koennte man mit AI beliebig neue Areale oder Submodule in ein neuronales Netz einbauen oder verwerfen, je nachdem ob diese sich als notwendig herausstellen. Allerdings sind da die Entwickler solcher Netze in der Regel nicht dazu in der Lage das auch umzusetzen.
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  • Unentscheidbarkeit - Dieser Satz ist wahr.
  • Unvollständig - Aussage A: Es existiert nur ein Element A.
  • Widersprüchlich - Dieser Satz ist falsch.

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Re: Kann ein Roboter meinen Job machen?

Beitrag von Diamant » 24. Sep 2019, 12:44

Frank hat geschrieben:
30. Aug 2019, 16:06
Diamant hat geschrieben:
29. Aug 2019, 16:47



Hallo,

Also weiss ist der Satz sicher nicht :P
Inwiefern findet die Evolution durch die Digitalisierung statt? Sehr interessantes Thema...

Liebe Grüße
Kleiner Schreibfehler..... ;j

Wir Menschen haben Weiterentwicklung durch Überlebensdruck schon lange aufgegeben. Seit dem Cro Magnon Menschen vor 40.000 Jahren hat sich, die Menschen insoweit weiter entwickelt, dass wir inzwischen Milch ganz gut verdauen können. Ansonsten ist gar nichts mehr passiert. Am allerwenigsten intellektuell.
Nun sind wir gerade dabei, die letzten Bastionen menschlichen Schaffens und der Entwicklung zu zerstören. Nämlich unsere kognitiven Fähigkeiten.
Ein Herr an Ing. und Hart/Softwareentwickler ist gerade damit beschäftigt, alle Dinge die uns Menschen ausmachen abzuschaffen, ergo durch Computer und Roboter ersetzen zu lassen. Das hat zur Folge, dass der Mensch sich nicht mehr weiter entwickelt.
Sämtliche Fähigkeiten wie Orientierung ohne Navi geht nichts mehr, ohne komplexe Abläufe, das Auto fährt bald alleine, ohne direkte Kommunikation, alles läuft fast nur noch über das Smartphone, ob Nachrichten austauschen, bis hin zum Beenden von Beziehungen, wird eine geistige und körperliche Verarmung sonders Gleichen auslösen.
Gleichzeitig werden die Menschen aber immer mehr und immer überflüssiger.
Ist jetzt sehr pessimistisch, aber Evolution ist Weiterentwicklung und die tut sich momentan die Elektronik, und zwar in einer Geschwindigkeit, die einem manchmal den Atem stocken lässt.
Toller Beitrag.
Was meinst du denn welche Folgen genau dadurch entstehen?
Der Mensch hört auf selbstständig nachzudenken und es gibt zwar technische Fortschritte, doch die philosophischen sterben in diesem Sinne aus.
Und Roboter statt Ergo scheint mir eher unwahrscheinlich, da gibt es eher eine Kombi würde ich jetzt behaupten, denn das Nutzen solcher robotic Arme muss auch gelernt werden. Wir verlagern in dem Sinne unsere Fähigkeiten und Gedanken in andere Bereiche. Früher waren es die Geisteswissenschaften und nun die Elektronik. Soll nicht heißen, dass ich für Elektronik und gegen Geisteswissenschaften bin. Ich bin für die Kombi aus beidem! In meinem Abi war neben dem Fach Englisch auch Philosophie mein Favorit, denn man lernt dabei wirklich viel, vor allem über sich selbst und die eigenen Denkweisen. Toll war es, dass wir das Fach mit Psychologie kombiniert hatten! :mrgreen:
Die menschlichen Beziehungen leiden wirklich darunter, da gebe ich dir vollkommen recht, Jugendliche nutzen Plattformen wie Instagram schon wie Dating-Apps. Sie erleben platonische Beziehungen und vergessen was es heißt jemanden wirklich kennen zulernen. Die Gefühle stumpfen ab und es wird nach dem reinen Gefühlskick für die kurze Zeit gesucht. Und das über das Chatten, unglaublich. ''Gleichzeitig werden die Menschen aber immer mehr und immer überflüssiger.'' -> Inwiefern überflüssiger? Ich denke nicht, dass ein Menschenleben oder überhaupt ein Leben 'überflüssig' sein kann, oder irre ich mich? Bitte erläutere das doch genauer, darunter kann ich mir nichts plausibles vorstellen. Super interessant mit dir zu schreiben !
Gruß

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