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Was sollte die Basis eines Kritikers sein

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Was sollte die Basis eines Kritikers sein

Beitrag von Alberich » 15. Mai 2015, 23:21

Ich habe gelesen LaoTse: Tao Te King.
Schwer zu verstehen. Regt aber Intuition und Denken an. Noch schwieriger die japanischen Koans. Die vorliegenden Übersetzungen zeigen verschiedene Auslegungen. Muss, falls ich Kritik üben möchte, Chinesisch lernen, um das Original zu lesen?

Muss ich, um die Stringtheorie zu kritisieren, mich erst bis zum aktuellsten Ergebnis durchkämpfen? Einstein hätte gesagt: Das kann der wahre Jakob nicht sein. Zeh räumt ein, dass er Witten nicht verstehe. Aber das sei keine Physik. Greene habe ich beiseite gelegt.
Ist mir da eine Ablehnung erlaubt?
MfG
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Re: Was sollte die Basis eines Kritikers sein

Beitrag von Siggi » 16. Mai 2015, 01:39

@Alberich,
interessanter Beitrag, lassen wir mal Lao Tse aussen vor.

Interessant ist die eigendliche Frage, nämlich die Frage nach der Basis. Die Basis scheint es nicht zu geben ausser dass neue Ideen entwickelt werden, welcher der allgemein anerkannten "Erkenntnis" widersprechen. Darin liegt auch das Problem.
Ohne Beweise die durch Experimente nachvolllziehbar sind hat man es als Kritiker ziemlich schwer.
Also die Basis wären Beweise, die habe ich nicht. Ich muss erstmal an dem festhalten, was bewiesen ist.
Darauf kann ich dann ggf. aufbauen falls man mich erhört. Alles Andere wäre dann Polemik oder Philosophie oder Glaubenslehren. Da kann und will ich auch nicht mithalten, obwohl einige Gedanken vlt. nicht ganz unberechtigt sind.

lg

Siggi

PS.: Was hast Du gegen Brian? Einige seiner Darstellungen scheinen doch vortrefflich in Deine Vorstellungen zu passen...

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Re: Was sollte die Basis eines Kritikers sein

Beitrag von Alberich » 16. Mai 2015, 12:16

@Siggi
Slalomlauf: Die Stangen sind wie experimentelle Versuchsergebnisse vorgegeben. Man braucht einen Vorläufer, der die Spur vorzeichnet. Man könnte ja sonst unter strenger Beachtung der Stangen den spiegelbildlichen Lauf wählen; also eine Frage der Interpretation.
Wie beim Michelson-Morley-Versuch; man kann den Versuch beliebig oft wiederholen mit immer dem gleichen Ergebnis. Aber was beweist das?
MfG
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Siggi

Re: Was sollte die Basis eines Kritikers sein

Beitrag von Siggi » 16. Mai 2015, 14:06

@Alberich,

weisst Du, ich kann Deinen Ausführungen zwar etwas folgen, aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Ich kann nicht davon ausgehen, dass Esoteriker oder Glaubensbegründer etwas von der Quatenmechanik wussten. Das hatte ich vorhin schon zum Ausdruck gebracht. Sorry, wenn ich es so sage: Du bist ein Meister der Rhetorik, ein Verführer. Das von Dir erwähnte Experiment kenne ich nicht, da müsste ich erstmal googeln habe jetzt aber keine Lust dazu.
Obwohl ich es nicht will muss ich Dir zugestehen, dass wenn man die Planckwelt verstehen will ggf. die Versuchsanordnung das Ergebnis bestimmt. So ist das mit dem Slalomlauf. Ein Teilchen sei es ein Elektron oder Proton oder auch ein Molekül, wenn man es durch das sog. Doppelspaltenexperiment schiesst kommen unterschiedliche Ergebnisse heraus. Sie können sich wie Teilchen verhalten und anders aber auch als Strahlung. Wo ist da noch Realität.

Ich muss sagen, dass ich das Universum versuche aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Ich denke immer noch so im Grossen so auch im Kleinsten. Warum sollte es anders sein? Wir können es nicht so erkennen um es mit Plack in Verbindung zu bringen, da wir uns in diesem System befinden. Ich würde gerne mal über den sog. Tellerrand schauen, aber es geht nicht.
Ich denke das Universum ist ein Teil der Planckwelt und besteht auch daraus, es besteht vlt. auch daraus nur wir können es nicht erkennen aufgrund der unterschiedlichen Zeitwahrnehmungen.
Das ist nur Spekulatius.
Ich will mit meiner Äusserung bzw. Darstellung meiner Sichtweise der Dinge nicht das Sog. Wasser auf Deine Mühlen giessen, aber vlt. bewegt sich alles am Rande unserer Vorstellungkraft

mfg

Siggi :wink: :P

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Re: Was sollte die Basis eines Kritikers sein

Beitrag von Alberich » 16. Mai 2015, 19:00

@Siggi
wenn ich dich dazu verführen könnte, dieses kardinale experiment einmal zu studieren, wäre das eine gute diskussionsgrundlage.
MfG
Alberich
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Re: Was sollte die Basis eines Kritikers sein

Beitrag von tomS » 17. Mai 2015, 08:04

Alberich hat geschrieben:Muss ich, um die Stringtheorie zu kritisieren, mich erst bis zum aktuellsten Ergebnis durchkämpfen?
Nein. Aber du musst genügend Literatur gelesen haben, um ein einigermaßen umfassendes und neutrales Bild zu haben. Und du solltest mit Experten über deine Ansichten diskutiert und die wesentlichen Interpretationsfehler und Irrtümer ausgeräumt haben.
Alberich hat geschrieben:Greene habe ich beiseite gelegt.
Ist mir da eine Ablehnung erlaubt?
Was hast du denn dann gelesen?
Gruß
Tom

Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.

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