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Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Hier kann man alles posten, was nicht ganz zum Thema passt - Hauptsache es ist interessant!

Wie hoch ist euer Tabakkonsum?

Ich habe noch nie geraucht.
5
36%
Ich habe geraucht, es mir inzwischen aber abgewöhnt.
3
21%
Ich bin Gelegenheitsraucher (max. 5 Zigaretten pro Woche)
2
14%
täglicher Konsum unter 10 Zigaretten
0
Keine Stimmen
täglicher Konsum unter 20 Zigaretten
2
14%
täglicher Konsum unter 30 Zigaretten
2
14%
täglicher Konsum unter 40 Zigaretten
0
Keine Stimmen
täglicher Konsum über 40 Zigaretten
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt: 14

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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von Frank » 27. Mai 2016, 11:43

Skeltek hat geschrieben: Soviel zum Thema der Selbstregulierung des Marktes und dass die Nichtraucher freiwillig entscheiden können, ob die Freundschaft zu ihren rauchenden Freunden es ihnen wert ist, ob sie in die wenigen Raucherkneipen gehen
Ich kann dir hier nicht ganz folgen...... ;?
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von Stephen » 27. Mai 2016, 20:26

Verstehe ich auch nicht.
Wenn ich mich mit einer Bekannten oder einem Freund in der City treffen will - und von denen ich weiß, dass sie Nichtraucher sind - lasse ich immer sie oder ihn die Lokalität auswählen. Ist es mehr als eine Person, richte ich mich nach der Mehrheit. Ich habe kein Problem damit, mal ein paar Stunden nicht zu rauchen oder gehe im "Notfall" vor die Tür.
Bei meinen "Spezies" - also den besten Freunden - erübrigt sich diese Frage, die rauchen komischerweise alle: Poker, Skat, Doppelkopf, Würfeln oder 17&4 kann ich mir in einer hell erleuchteten und von Qualm freien Kneipe einfach nicht vorstellen; da fehlt mir das "Verruchte" und die Atmosphäre.

Ich will damit nicht unbedingt andeuten, dass Nichtraucher (und Nichttrinker) nun alle "Spaßbremsen" sind. Aber ich würde niemals auf die Idee kommen, in einem Nichtraucherlokal den Wirt nach Karten oder Würfeln zu fragen (würde er wahrscheinlich ohnehin nicht haben) :lol:

In solchen "sterilen" Gaststätten sind allerdings Spielautomaten, Billard-Tische und Darts weitestgehend verschwunden (oder hat es nie gegeben). Es sieht also tatsächlich so aus, als wären Nichtraucher vernünftiger (nicht nur auf die Gesundheit bezogen) und kommen ohne Spiel und Spaß viel besser aus als wir Raucher...

Laut einer Studie rauchen allerdings vor allem ärmere und weniger gebildete Leute. Bei uns beträgt das (gewichtete) Verhältnis 1 zu 3, in China sogar 1 zu 7 (Uni-Abschluss ja/nein). Hauptgrund war, dass sie ihr Leben (bzw. ihren Reichtum) so lange wie möglich genießen wollen. Das sah bis Mitte des vorigen Jahrhunderts noch ganz anders aus, da hat eher die Oberschicht geraucht. Es änderte sich erst, nachdem die Medizin eindeutig nachweisen konnte, dass Rauchen schädlich ist.

Gruß
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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von Skeltek » 28. Mai 2016, 14:30

Stephen hat geschrieben: Wenn ich mich mit einer Bekannten oder einem Freund in der City treffen will - und von denen ich weiß, dass sie Nichtraucher sind - lasse ich immer sie oder ihn die Lokalität auswählen. Ist es mehr als eine Person, richte ich mich nach der Mehrheit. Ich habe kein Problem damit, mal ein paar Stunden nicht zu rauchen oder gehe im "Notfall" vor die Tür.
Bei meinen "Spezies" - also den besten Freunden - erübrigt sich diese Frage, die rauchen komischerweise alle: Poker, Skat, Doppelkopf, Würfeln oder 17&4 kann ich mir in einer hell erleuchteten und von Qualm freien Kneipe einfach nicht vorstellen; da fehlt mir das "Verruchte" und die Atmosphäre.
Das meine ich ja damit. Die Leute können ja selbst entscheiden, ob die einen ein paar Stunden auf das Rauchen verzichten oder dafür vor die Türe gehen oder ob die Nichtraucher auch mal in eine rustikalere verrauchte Kneipe mit wollen.
Der Markt scheint ja teilweise da zu sein für Nichtraucher-Lokale.

Die Sache ist halt die, dass es auch einige gibt, die nur am Wochenende zum Feiern Alkohol trinken, rauchen und tanzen.
Die "gönnen" sich das ab und an zum Spaß haben und sich gehen lassen können auch wenn sie wissen dass es giftig ist und unterlassen es unter der Woche.

Wir hatten in Stuttgart eine beliebte Kneipe wo 60% Raucher und 40% Nicht-Raucher hingingen. Die Stimmung war toll.
Irgendwann kam ein Rauchverbot und die Raucher suchten sich andere Kneipen. Was mir eben auffiel war, dass plötzlich auch die Nichtraucher nicht mehr kamen... obwohl die lästigen Raucher nicht mehr da waren.

Was mir in dem Bericht eben nicht gefiel war, dass die EU bei so etwas gleich mit finanziellen Nachteilen droht...
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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von Stephen » 28. Mai 2016, 15:08

Skeltek hat geschrieben:Irgendwann kam ein Rauchverbot und die Raucher suchten sich andere Kneipen. Was mir eben auffiel war, dass plötzlich auch die Nichtraucher nicht mehr kamen... obwohl die lästigen Raucher nicht mehr da waren.
Das kann ich aus ähnlichen Erfahrungen bestätigen.

Ich bin kein "Dreckspatz", aber in den von mir oben erwähnten "sterilen" Gaststuben fühle ich mich einfach unwohl. Ich will mich jetzt nicht um Kopf und Kragen reden: aber wenn die Raucher (und somit auch meistens die Trinker) aus einer Kneipe wegfallen, dann sinkt die Stimmung gegen Null; es ist dann nur noch Nahrungsversorgung auf snobistischem Niveau.

Aber das kann sich fast niemand mehr aussuchen, immer mehr Länder machen die Raucher-Kneipen dicht...

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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von gravi » 28. Mai 2016, 19:50

Da habe ich persönlich zwei große Vorteile: Ich rauche (schon lange) nicht mehr, und Kneipen, Gaststätten etc. suche ich sowieso nicht auf. :wink: Da bin ich lieber in der freien Natur, genieße die frische Luft (bei jedem Wetter) und die mich umgebende Ruhe...
Wer von euch hat z.B. zuletzt den Ruf des Kuckucks gehört? Ich jedenfalls heute morgen.

Aber egal, ich kann nur jedem empfehlen, das Rauchen aufzugeben. Ich fühle mich heute deutlich besser, gebracht hat mir - so im Nachhinein besehen - der Tabakqualm sowieso nichts, außer dass ich eine Menge Geld in die Luft blies. Und inzwischen sind auch einige meiner Bekannten elendiglich am Lungenkrebs verreckt. Alle mitsamt starke Raucher....

Schönen Gruß
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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von Stephen » 29. Mai 2016, 06:41

gravi hat geschrieben:Wer von euch hat z.B. zuletzt den Ruf des Kuckucks gehört?
Ich - vor wenigen Tagen. Ich habe das Glück, trotz Großstadt in der Nähe eines Naturschutzgebietes (die Rabeninsel, gelegen zwischen zwei Flussarmen der Saale und mit 90 Hektar [Saaleaue mit dazugerechnet] gar nicht mal so klein) zu wohnen. Das Vogelgezwitscher geht mir manchmal schon auf die Nerven. Aber auch Rotmilan, Habicht, Eisvogel, Bussard oder Gabelweihe gibt es genug. Es macht einfach Spaß, diesen Vögeln bei ihren graziösen Flügen zuzuschauen. Nein, ist kein Flug, eher ein Gleiten...

Wie kommt man vom Rauchen zu Vögeln? Egal :mrgreen:

Gruß
Steffen
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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von gravi » 29. Mai 2016, 19:14

Einer musste ja mal von Thema abschweifen - machen wir doch bei alles Diskussionen so :wink:

Gruß
gravi
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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von Frank » 30. Mai 2016, 10:09

Skeltek hat geschrieben:
Das meine ich ja damit. Die Leute können ja selbst entscheiden, ob die einen ein paar Stunden auf das Rauchen verzichten oder dafür vor die Türe gehen oder ob die Nichtraucher auch mal in eine rustikalere verrauchte Kneipe mit wollen.
Der Markt scheint ja teilweise da zu sein für Nichtraucher-Lokale.
Was ist denn das für eine Logik? Es und ging bei dem Gesetz darum, Nichtraucher in der Öffentlichkeit zu schützen. Dazu gehört nunmal, dass Selbige nicht überall zugequarzt werden. Bayern ist anscheinend das einzige Bundesland, wo das Rauchverbot konsequent(naja fast....Bierzelte) umgesetzt worden ist. Ausser der bekannten Ausnahme gibt es nämlich keine.
Die Folge, keinen juckt es inzwischen mehr und die Raucher gehen vor die Tür , oder im Sommer sitzt man im Biergarten und im Freíen darf ja geraucht werden.
Konsequenz würde aber bedeuten, man schafft das Rauchen generell ab. Leider ist damit aber zuviel Geld verdient.

Skeltek hat geschrieben:Die Sache ist halt die, dass es auch einige gibt, die nur am Wochenende zum Feiern Alkohol trinken, rauchen und tanzen.
Die "gönnen" sich das ab und an zum Spaß haben und sich gehen lassen können auch wenn sie wissen dass es giftig ist und unterlassen es unter der Woche.
Wenn ich tanze tue ich etwas für Körper und Geist. Wenn ich saufe, dann kommt es zu einer Bewusstseinsveränderung .
Beim Rauchen passiert überhaupt nichts, außer das ich zum davonlaufen stinke und anderen die Lunge mit verquarze.

Des Wegen ist Rauchen auch der Gipfel der Dummheit........
Skeltek hat geschrieben:Wir hatten in Stuttgart eine beliebte Kneipe wo 60% Raucher und 40% Nicht-Raucher hingingen. Die Stimmung war toll.
Irgendwann kam ein Rauchverbot und die Raucher suchten sich andere Kneipen. Was mir eben auffiel war, dass plötzlich auch die Nichtraucher nicht mehr kamen... obwohl die lästigen Raucher nicht mehr da waren.
Das liegt wohl eher daran das die viele Freund/Bekanntschaften unter beiden Gruppen waren. Man will ja schlieslich zusammn bleiben. des Wegen ist die Lösung von Raucherlokalen, Nichtraucherlokalen , oder Nebenzimmern auch völlig verblödet,weil es im Grunde noch mehr spaltet.
Skeltek hat geschrieben:Was mir in dem Bericht eben nicht gefiel war, dass die EU bei so etwas gleich mit finanziellen Nachteilen droht...
Es gibt eben nunmal Verordnungen und Gesetze. Die sind halt dann auch einzuhalten und das wird eben gefordert und mit Busgeld bedacht bei Nichtbeachtung.
Schlieslich möchten Schengenstaaten auch, dass sich die EU an geltendes Recht hällt , wenn beim verteilen der Gelder die Hand aufgehalten wird.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von Stephen » 30. Mai 2016, 16:04

Frank hat geschrieben:Konsequenz würde aber bedeuten, man schafft das Rauchen generell ab.
Dann müsste man konsequenter Weise auch den Genuss von Alkohol (und den meisten Tabletten/Drogen) verbieten.
Grillen ohne Bier? Silvester ohne Sekt? Zocken in einer Milchbar (die Milch natürlich auf Laktoseintoleranz oder Milcheiweiß-Unverträglichkeit untersucht)?
Neee - dieser Vorschriften-Wahn geht mir hier schon wesentlich weiter, als der, den ich schon einmal vor 30 Jahren kannte :devil:
Ich bin - wie oben schon angedeutet - zu jedem Kompromiss bereit. Aber dafür sollte man mir auch ein paar Freiheiten lassen...
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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von Skeltek » 30. Mai 2016, 17:02

Frank hat geschrieben: Was ist denn das für eine Logik? Es und ging bei dem Gesetz darum, Nichtraucher in der Öffentlichkeit zu schützen. Dazu gehört nunmal, dass Selbige nicht überall zugequarzt werden. Bayern ist anscheinend das einzige Bundesland, wo das Rauchverbot konsequent(naja fast....Bierzelte) umgesetzt worden ist. Ausser der bekannten Ausnahme gibt es nämlich keine.
Ja, das mag sein. Liegt vielleicht auch daran dass von der neuen Generation algemein weniger Prozent rauchen.
Es ist doch folgendes:
Es gibt in deiner Stadt eine Bier-Kneipe, eine Schnaps-Kneipe und eine Cocktail-Bar.
Da kann man ja gemeinsam mit seinem Freundeskreis entscheiden wo man hingeht, wenn man den Schnapsgeruch nicht verträgt.
Das ist unsinnig Schnaps allgemein zu verbieten, nur damit dann auch die Schnaps-Hasser aus allen drei Fortgeh-Möglichkeiten wählen können.

Die Zigarren-Lokale in der Schweiz haben sich da auch tierisch über das Verbot gefreut. Das waren Lokale, die ausschließlich für Zogarrenkonsum ausgelegt waren und wenn man Durst hatte gab es nur Kaffe und es wurden ausschließlich nur Kaffe und Zigarren verkauft - für Leute, die sich ein Lokal wünschen, wo man beim Kaffe Zigarre rauchen kann.
Da ist Kritik völlig unangebracht, wenn man sich genötigt fühlt ins Nichtraucher-Kaffe gleich daneben zu gehen...

Beim Weggehen ist es halt so, dass sich die gesammte Gruppe mehr oder weniger darauf verständigt, wo sie hin gehen möchte; da spielt die Meinung aller im Freundeskreis eine Rolle.
Ich bin deshalb auch oft in Nichtraucherlokale gegangen, aber zumindest hatten wir die Wahl mal hier oder mal dort hin zu gehen - gezwungen wurde nie jemand.

Mir macht das Frieren im Sommer ja nicht so viel aus, aber sag das mal bei Sturmböen, Starkregen und -18 Grad, dass es ihm egal ist ob er draussen raucht oder drinnen...
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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von Frank » 31. Mai 2016, 09:23

Skeltek hat geschrieben:Ja, das mag sein. Liegt vielleicht auch daran dass von der neuen Generation algemein weniger Prozent rauchen.
Es ist doch folgendes:
Es gibt in deiner Stadt eine Bier-Kneipe, eine Schnaps-Kneipe und eine Cocktail-Bar.
Da kann man ja gemeinsam mit seinem Freundeskreis entscheiden wo man hingeht, wenn man den Schnapsgeruch nicht verträgt.
Das ist unsinnig Schnaps allgemein zu verbieten, nur damit dann auch die Schnaps-Hasser aus allen drei Fortgeh-Möglichkeiten wählen können.
Das ist leider der Standardfehler in der Denkweise . wenn es um die Argumentation über das Rauchen geht.

Ob jemand Schnaps hasst, Bier eklig findet, oder Fischsuppe ist eine Sache. Er/Sie wird aber keinen Schaden nehmen, wenn er ein Etablisement betritt, wo selbiges verköstigt wird. Er kann es ablehnen und solange ein Anderer das konsumiert, kann es ihm herzlich egal sein.
Beim Rauchen gehe ich automatisch in die Dunsthöhle und ob ich will, oder nicht, ich muss den Qualm einatmen.


Skeltek hat geschrieben:Beim Weggehen ist es halt so, dass sich die gesammte Gruppe mehr oder weniger darauf verständigt, wo sie hin gehen möchte; da spielt die Meinung aller im Freundeskreis eine Rolle.
Ich bin deshalb auch oft in Nichtraucherlokale gegangen, aber zumindest hatten wir die Wahl mal hier oder mal dort hin zu gehen - gezwungen wurde nie jemand.
Es ist doch wunderbar, wenn die Menschen sich solidarisieren, aber zur Gruppenverständigung gehört auch, dass ich Andere mit meinem Qualm nicht belästige, oder gar gefährde.

Skeltek hat geschrieben:Mir macht das Frieren im Sommer ja nicht so viel aus, aber sag das mal bei Sturmböen, Starkregen und -18 Grad, dass es ihm egal ist ob er draussen raucht oder drinnen...
Diese Argumente gab es in Bayern auch. komischerweise stehen die Raucher im Winter vom Platz auf, ziehen ihre Jacke an, sagen noch einem "Mitraucher" ein freundliches ,"Kommst mit?" und dann gehen sie nach draussen. Da kommt kein großes Gejammer wegen der Temp, oder dem Wetter ansich.
Es hat sich in Bayern sogar schon ein Raucherspruch etabliert."Wir Raucher sind die einzigen, die am Abend regelmässig frische Luft schnappen." :lolol:

Übrigens , ich habe 27 Jahre geraucht und bin seit 6 Jahren Nichtraucher.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von Stephen » 31. Mai 2016, 13:42

Frank hat geschrieben:Übrigens , ich habe 27 Jahre geraucht und bin seit 6 Jahren Nichtraucher.
Ich will dir nichts unterstellen, spreche nur aus meiner ganz persönlichen Erfahrung: ehemalige Nichtraucher sind mit Abstand die aggressivste Klientel, wenn es darum geht, auf Raucher "einzuschlagen". "Verkehrst du mit Asozialen?", fragte jemand (mir unbekannt bis dato) zu meinem Kumpel, als ich die Nichtraucherkneipe verließ, um draußen eine zu rauchen. Er (mein Kumpel) erzählte es mir dann später. Es stellte sich heraus, dass der Typ gerade mal ein Jahr(!) clean (von Nikotin) war.

Ich beglückwünsche wirklich jeden Raucher, der sich das Laster abgewöhnen konnte. Kompliment! Aber als asozial abgestempelt zu werden - noch dazu von einem Ex-Raucher - hat mit friedlicher Koexistenz nichts mehr zu tun.

Gruß
Steffen
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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von Frank » 31. Mai 2016, 14:45

Stephen hat geschrieben:
Frank hat geschrieben:Übrigens , ich habe 27 Jahre geraucht und bin seit 6 Jahren Nichtraucher.
Ich will dir nichts unterstellen, spreche nur aus meiner ganz persönlichen Erfahrung: ehemalige Nichtraucher sind mit Abstand die aggressivste Klientel, wenn es darum geht, auf Raucher "einzuschlagen". "Verkehrst du mit Asozialen?", fragte jemand (mir unbekannt bis dato) zu meinem Kumpel, als ich die Nichtraucherkneipe verließ, um draußen eine zu rauchen. Er (mein Kumpel) erzählte es mir dann später. Es stellte sich heraus, dass der Typ gerade mal ein Jahr(!) clean (von Nikotin) war.

Ich beglückwünsche wirklich jeden Raucher, der sich das Laster abgewöhnen konnte. Kompliment! Aber als asozial abgestempelt zu werden - noch dazu von einem Ex-Raucher - hat mit friedlicher Koexistenz nichts mehr zu tun.

Gruß
Steffen
Im Gegenteil, meine Frau raucht noch und werde niemanden belehren. Allerdings sollte sich jeder Raucher seiner Sache bewusst sein und das seine Sucht (und nichts anderes ist das Rauchen)eben nicht nur Privatsache ist, weil andere eben mitrauchen.
Leute die so etwas sagen, wie von dir beschrieben, sind natürlich Ar..........er.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von Skeltek » 31. Mai 2016, 15:24

Wieso geht man denn in eine Raucherkneipe, wenn man sich nicht zuqualmen lassen möchte?
Ich verstehe die Logik dahinter nicht. Wenn man die Wahl hat zwischen Raucherkneipe und Nichtraucherkneipe, wieso sollte man dann in die Raucherkneipe gehen und sich dann beschweren... ?
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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von Frank » 31. Mai 2016, 15:33

Skeltek hat geschrieben:Wieso geht man denn in eine Raucherkneipe, wenn man sich nicht zuqualmen lassen möchte?
Ich verstehe die Logik dahinter nicht. Wenn man die Wahl hat zwischen Raucherkneipe und Nichtraucherkneipe, wieso sollte man dann in die Raucherkneipe gehen und sich dann beschweren... ?

Die Antwort hast du dir doch selbst (weiter oben ) schon gegeben.

Der Nichtraucher, der mit Freunden weggehen will, würde alleine bestimmt nicht in eine Raucherkneipe gehen. Da er aber mit seinen Spezies weggeht, weil es eben seine Spezies sind, geht er auch mit in die Raucherkneipe.(Wo soll er denn allein hin?)
Den Nichtraucher, der nicht aus sozialen Beweggründen seine Gesundheit ruinieren soll,(weil er "gezwungen" ist mit zu gehen)will der Gesetzgeber im Grunde schützen.
Darum sind Raucherkneipen auch suboptimal, oder aus meiner Sichtweise einfach nur saudämlich und ein Kniefall vor dem Gaststättengewerbe.
In Bayern funktioniert es prima.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von Stephen » 31. Mai 2016, 23:46

Wenn man als Raucher alles dafür tut, um seine Mitmenschen nicht zu belästigen, sollte das Thema eigentlich gegessen sein. Wenn ich im Freien eine rauche und Kippe und Asche ordentlich entsorge, dann bin ich weitaus ökologischer als ein Nichtraucher, der im Trabant jeden Tag zur Arbeit fährt (es fahren tatsächlich noch einige dieser stinkenden Zweitakter ohne Katalysator herum, dürfen allerdings nicht mehr in die Innenstadt).
Frank hat geschrieben:Leute die so etwas sagen, wie von dir beschrieben, sind natürlich Ar..........er.
Er hatte bestimmt von der Studie erfahren, wonach größtenteils nur die von Intelligenz Verschonten und Arbeitslose rauchen und wollte sich als Neuankömmling in der "besseren Gesellschaft" wichtig machen :mrgreen:

Gruß
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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von seeker » 31. Mai 2016, 23:57

Also ich habe lange geraucht, mindestens eine Schachtel am Tag. Übles Laster, bin genetisch für Nikotin stark anfällig, hängt wohl mit meiner Gehirnchemie/meinem Neurotransmitterhaushalt zusammen, extrem schwer bei mir das sein zu lassen...
Seit ca. 3 Jahren bin ich glücklicher E-Zigaretten-Konsument. Rauche aktuell noch im Schnitt etwa 1 Zigarette am Tag (manchmal auch 2-3, wenn ich am WE weggehe, machmal auch keine), hauptsächlich wegen den MAO-Hemmern im Rauch, sonst funktioniert das Nikotin der E-Zigarette bei mir nach etwa 48h nicht mehr richtig. Aber wegen der einen mache ich mir nun wirklich keinen großen Kopf. Ansonsten: Raucherhusten weg, Gestank weg, Geschmacks- und Geruchssinn wieder da, viel Geld gespart, bin fitter, fühl mich gut, bin gesund (Ü40er, hab Gesundheitscheck gemacht) und komme klar.
Und nein, Nikotin an sich allein (ohne Rauch/Verbrennungsprodukte) ist relativ unschädlich, weder krebserregend noch blutgefäßschädigend. Meinem derzeitigen Wissen (und ich hab mich informiert) von der Schädlichkeit in etwa mit Koffein zu vergleichen, wobei beide auch positive Effekte haben, z.B. senken sie das Risiko an Parkinson zu erkranken deutlich.

Und nein, bei den sogenannten Nichtraucherschutzgesetzen geht es ganz klar nicht nur um den Schutz der Nichtraucher, denn sonst hätte man das anders gehandhabt. Es geht auch deutlich darum die Raucher zu diskriminieren, gesellschaftlich zu ächten und an den Rand zu drängen. Die WHO hat da ihre Finger mit im Spiel. Ziel dieser Strategie ist es u. a. psychologisch-gesellschaftlichen Druck auf die Raucher auszuüben und so langfristig eine möglichst rauchfreie Welt zu schaffen. Das Ziel mag dabei ja klar i.O. sein. Aber es ist halt dennoch eine Philosophie, die besagt, dass der Zweck die Mittel heiligen würde...
Wie die Gerichte festgestellt haben, ist eine solche Diskriminierung aufgrund des Raucher-seins in Deutschland auch erlaubt.
Diskriminierungsverbot gilt hierzulande nur aufgrund Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, Vermögen, Geburt und sonstigem Status.

Artikel 1 des Grundgesetzes "(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt." greift hier nach aktueller Rechtsauffassung nicht.

...und da frag ich mich dann schon: Wo bin ich denn hier?

Beispiel gefällig? Hier:

Raucher dürfen diskriminiert werden
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 53215.html

Zitat aus dem o.g. Text:
Raucher machten mehr Pausen als Nichtraucher. Zudem seien sie öfter krank und nicht so intelligent. Ein Beleg dafür sei, daß sie die Warnhinweise auf den Zigarettenpackungen mißachteten, die vor Gesundheitsschäden warnten.
Aha! Na denne... Dann habe ich wohl wie alle Raucher eine unterdurchschnittliche Intelligenz, bin fauler und andauernd krank. Nur hören sich solche Sätze für mich irgendwie so ähnlich an wie die Rassentheorie der Nazis. Aber das liegt wohl nur an meiner Dummheit, ich weiß es halt nicht besser...


Wo es jezt aber ganz übel und auch völlig lächerlich wird, ist der aktuelle Vorgang, der die E-Zigarette dem Tabak immer mehr gleichstellt.
Ganz üble Geschichte, unglaubliche Fehlinformation und Propaganda in den Medien dazu, Versagen der Politik, deutlicher manipulativer Einfluss der Lobbyisten aus Pharmaindustrie, Tabakindustrie und WHO zu erkennen...
Was ich in der Beziehung erlebt und mitbekommen habe, hat mich schockiert und mir dann erst etwas die Augen geöffnet, a la: Wenn das schon so bei der E-Zigarette ist, wie ist es denn dann z.B. bei politischen Dingen/Nachrichten, etc.?


Gruß
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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von Frank » 1. Jun 2016, 11:22

seeker hat geschrieben:Und nein, Nikotin an sich allein (ohne Rauch/Verbrennungsprodukte) ist relativ unschädlich, weder krebserregend noch blutgefäßschädigend. Meinem derzeitigen Wissen (und ich hab mich informiert) von der Schädlichkeit in etwa mit Koffein zu vergleichen, wobei beide auch positive Effekte haben, z.B. senken sie das Risiko an Parkinson zu erkranken deutlich.
Bitte nicht die Werbesprüche der E-Zigarettenhersteller übernehmen.........

Weiters erhöhen Kohlendioxid und Nikotin das Risiko von Gefäßverengungen durch Ablagerungen an den Wänden der Blutgefäße (Arteriosklerose) und damit die Wahrscheinlichkeit einer Thrombose (Blutgerinnsel im Körper). Insgesamt haben chronische RaucherInnen ein fünf bis 20fach höheres Risiko, an Herzleiden zu erkranken. Diese Risiken sind bei Frauen, die die Pille nehmen, noch höher. Rauchen fördert die Entstehung von Hautunreinheiten und beschleunigt den Alterungsprozess der Haut. Weltweit erkranken und sterben an den Folgen des Nikotinkonsums mehr Menschen als durch alle anderen legalen wie illegalen Drogen, inklusive Alkohol, zusammen.

http://www.checkyourdrugs.at/substanzen/nikotin/

http://www.ginko-stiftung.de/landeskoor ... tabak.aspx

seeker hat geschrieben:Und nein, bei den sogenannten Nichtraucherschutzgesetzen geht es ganz klar nicht nur um den Schutz der Nichtraucher, denn sonst hätte man das anders gehandhabt. Es geht auch deutlich darum die Raucher zu diskriminieren, gesellschaftlich zu ächten und an den Rand zu drängen. Die WHO hat da ihre Finger mit im Spiel. Ziel dieser Strategie ist es u. a. psychologisch-gesellschaftlichen Druck auf die Raucher auszuüben und so langfristig eine möglichst rauchfreie Welt zu schaffen. Das Ziel mag dabei ja klar i.O. sein. Aber es ist halt dennoch eine Philosophie, die besagt, dass der Zweck die Mittel heiligen würde...?
Richtig, der Schutz der Nichtraucher wäre nur mit einem generellen Verbot konsequent umzusetzen. Da man es aber anders gemacht hat zeigt, wie ernst es dem Gesetzgeber ist, die Raucher auch nicht ganz aussen vor zu lassen. ( Und um sich seine Milliardensteuereinnahmen nicht zu verhageln :mrgreen: )
seeker hat geschrieben:Artikel 1 des Grundgesetzes "(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt." greift hier nach aktueller Rechtsauffassung nicht.

...und da frag ich mich dann schon: Wo bin ich denn hier?
Wo du hier bist?
Im zitieren von Grundrechten sind die Nikotinsüchtigen ja schnell bei der Hand...... :mrgreen:
Es gibt da auch noch ein anderes Grundrecht, nämlich

Recht auf körperliche Unversehrtheit.


Da die Folgen des Passivrauchens einigermassen fundiert sind, beziehe ich mich einfach auch auf ein Grundrecht.

Spätestens dann beisst sich die Katze in den Schwanz.....
Warum nicht einfach kurz vor die Tür gehen, im Biergarten, oder sonstigen Aktivitäten im Freien ist es eh egal und jeder nimmt ein bisschen Rücksicht auf den Anderen(das man als Nichtraucher bei einer Feier einen geeigneten Raucherplatz zur Verfügung stellt ) und schon geht es.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von seeker » 1. Jun 2016, 12:35

Frank hat geschrieben:Bitte nicht die Werbesprüche der E-Zigarettenhersteller übernehmen.........

Weiters erhöhen Kohlendioxid und Nikotin das Risiko von Gefäßverengungen durch Ablagerungen an den Wänden der Blutgefäße (Arteriosklerose) und damit die Wahrscheinlichkeit einer Thrombose (Blutgerinnsel im Körper). Insgesamt haben chronische RaucherInnen ein fünf bis 20fach höheres Risiko, an Herzleiden zu erkranken.
Vorsicht! Die Gefahren des Tabakrauchens sind unbetritten (wenngleich sie oft übertrieben verteufelt werden). Man muss hier aber auch scharf trennen zwischen Nikotin und Tabakrauch.
Wirklich schädlich beim Rauchen ist nicht das Nikotin, sondern der Mix im Rauch aus Kohlenmonoxid (-> gefäßschädigend), Teer, Feinstaub, Arsen, Stickoxiden, radioaktiven Substanzen und vielen hundert bis tausend klar karzinogenen Substanzen.

All das hat man bei der E-Zigarette nicht. Und es geht hier nicht um Werbesprüche. Ich habe mir die Studienlage angeschaut und die Sachlage ist recht eindeutig. Wäre Nikotin an sich tatsächlich krebserregend oder gefäßschädigend gäbe es mit Sicherheit auch keine rezeptfreien Nikotinpräparate zu kaufen (Kaugummis, Sprays, Pflaster, ...). Das bitte auch bedenken.
Das einzige, was man dem Nikotin dahingehend anlasten kann ist seine temporär gefäßverengende Wirkung. Außerdem geht der Puls hoch, evtl. auch der Blutdruck ein wenig. Und es regt die Darmtätigkeit an.
D.h.: Wenn jemand eh schon Durchblutungsstörungen hat, insbesondere am Herzen (vielleicht auch durch Übergewicht und jahrzehntelanges Rauchen, etc.), sollte er da vorsichtig sein und besser auch die E-Zig lassen oder nikotinfreies Liquid probieren.
Wenn nicht, ist das allerdings recht harmlos und natürlich macht auch immer die Dosis das Gift. (Bei Koffein gilt dasselbe.)

Hier mal ein paar Informationen:

Nikotin – Wirklich so schlecht wie sein Ruf?
http://blog.rursus.de/2013/03/nikotin-w ... -sein-ruf/
Frank hat geschrieben:Im zitieren von Grundrechten sind die Nikotinsüchtigen ja schnell bei der Hand...
Schon diese Worte sind diskriminierend. Es ist nämlich faktisch so, dass bei weitem nicht alle Raucher und schon gar nicht alle E-Zig-Nutzer tatsächlich süchtig wären:
Eine Sucht ohne Süchtige?
So zeigt zum Beispiel der „Suchtsurvey 2006“ bei Jugendlichen und Erwachsenen in Berlin, dass die Mehrheit der betrachteten Raucher nicht süchtig sind! In dem „Suchtsurvey“ wurde die evtl. vorhandene Abhängigkeit mit dem von der WHO bevorzugtem und anerkannten „Fagerström-Test“ festgestellt. [2]
Dabei kam heraus, dass 37,2 Prozent aller Raucher süchtig sind – Die Mehrheit der Berliner Raucher (62,8 Prozent) ist also nicht süchtig!
Zu einem ählichem Ergebnis kommt auch der „Suchtsurvey 2009“ in Hamburg – Dort wurde allerdings nicht der renomierte Fagerström-Test angewandt sondern der „DSM-IV-Test“ genutzt um den Suchtanteil unter den Rauchern zu identifizieren. [3] Das Ergebnis auch in Hamburg eindeutig: 76,4 Prozent aller Raucher sind nicht süchtig!
Wem diese Daten nicht ausreichen: In den USA wurde eine solche Betrachtung auch durchgeführt. Herausgekommen sind dabei verblüffend ähnliche Resultate wie in Deutschland: 20 bis 30 Prozent der amerikanischen Raucher sind demnach Tabaksüchtig – Das heißt: Knapp 70 bis 80 Prozent der Raucher sind nicht Süchtig im Sinne der WHO. [4]
http://blog.rursus.de/2013/03/nikotin-w ... -sein-ruf/

Für mich galt/gilt das zugegebenermaßen nicht. Ich bin recht sicher, dass ich zu den 20% gehöre und bei mir eine Nikotinabhängigkeit vorliegt, da mach ich mir nichts vor.
Aber: Na und? Muss man mich deshalb diskriminieren oder ermahnen oder umerziehen oder ist das nicht ganz einfach ganz allein mein Bier?
Wie gesagt: Wo sind wir denn?
Frank hat geschrieben:Recht auf körperliche Unversehrtheit.
Keine Frage, absolut dafür!
Aber wenn ich im Freien rauche, sehe ich da kein Problem. Warum darf man dann z.B. an Bahnhöfen am Bahngleis, im Freien oftmals nicht rauchen?
Das hat nichts mit Nichtrauerschutz zu tun.
Und warum sollen sich die Raucher nicht in speziellen Raucherkneipen oder Raucherclubs treffen dürfen? Ich sehe da echt kein Problem, wenn man das richtig regelt, ist ja auch in manchen Bundesländern noch möglich, in anderen, wie Bayern, aber eben nicht.
Die haben das politisch geschickt gemacht: Machen wir eine Volksbefragung! Klar, was da rauskommt, wenn etwa 2/3 der Bevölkerung inzwischen Nichtraucher sind...
Es gibt allerdings auch so etwas wie einen Minderheitenschutz in demokratischen Staaten...

Außerdem werden die Gefahren auch übertrieben.
So wie das oft dargestellt wird, könnte man ja meinen, dass jeder Raucher nach spätestens 3 Jahren Konsum völlig am Ende oder tot sein müsse.
So ist das aber nicht. Man kann i.d.R. sicher ein paar Jahrzehnte rauchen, ohne größere körperliche Schäden befürchten zu müssen.
Und beim Passivrauchen ist es nochmal deutlich, deutlich geringer. Und wenn ich einen Furz lasse, dann schädigt dich das auch. Und hast du gewusst, dass jeder Mensch ganz natürlich ständig Schadstoffe, wie Formaldehyd und Ameisensäure, Kohlenmonoxid, etc. aussondert, von den vielen Krankheitserregern ganz zu schweigen?
Insofern schädigt mich jeder andere Mensch schon dadurch, dass er sich in demselben Raum wie ich aufhält. Also muss man da irgendwo eine Linie ziehen, was man gesellschaftlich noch akzeptieren möchte und was nicht mehr, denn ein schwarz/weiß gibt es hier nicht. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist nicht zu 100% verwirklichbar.
Sollen wir furzen und schlecht gewaschen sein auch unter Strafe stellen? Wollen wir einen total geregelten Ameisenstaat gründen, in dem auch das letzte bißchen Freiheit abgeschafft wird? Oder wollen wir auch ein Stück weit unsere Freiheit bewahren? Und merke: Freiheit ist auch immer die Freiheit des anderen.

Man muss auch bei Statistiken vorsichtig sein. Diese werden oft propagandistisch ausgeschlachtet:
Frank hat geschrieben:Insgesamt haben chronische RaucherInnen ein fünf bis 20fach höheres Risiko, an Herzleiden zu erkranken. Diese Risiken sind bei Frauen, die die Pille nehmen, noch höher. Rauchen fördert die Entstehung von Hautunreinheiten und beschleunigt den Alterungsprozess der Haut. Weltweit erkranken und sterben an den Folgen des Nikotinkonsums mehr Menschen als durch alle anderen legalen wie illegalen Drogen, inklusive Alkohol, zusammen.
20-fach höheres Risiko... Wie ist das Risiko in absoluten Zahlen (denn z.B. 20x fast Null wär ja immer noch fast nix)? Wann erkranken und sterben Raucher i.d.R. an den Folgen des Rauchens?
Es ist hier so, dass das zu 90% nach dem 60. oder 70. Lebensjahr passiert (das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 69 Jahren: https://www.lungenkrebs.de/lungenkrebs/haeufigkeit). Also Alterskrankheiten... und gestorben ist ja bisher noch jeder Mensch.
Wenn z.B. ein 95-jähriger Raucher an Lungenkrebs stirbt ist er in der Statistik drin und man kommt auf so horrende Zahlen bei den Todesfällen durch Tabakkonsum... also Vorsicht!
Und es ist auch so (ich hab die exakten Zahlen nicht mehr im Kopf, müsste den Link zur Sudie aber evtl. noch finden können), dass zwar 90% der Leute, die Lungenkrebs bekommen, Raucher sind, aber auch 90% der Raucher keinen Lungenkrebs bekommen!
Ebenso sterben 90% der Raucher auch nicht an Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Was ich damit sagen will: Statistiken werden gern manipulativ missbraucht und manche Untersuchungen sind auch einfach schon systematisch so schlecht gemacht, dass sie nicht aussagekräftig sind, reine Propaganda. Daher muss man da immer genau hinschauen.

Dennoch: Rauchen ist schädlich, das weiß jeder Raucher, dass es ihm nicht gut tut, das spürt man irgendwann deutlich, keine Frage.
Und Herzinfarkt, Lungenkrebs und Schlagafall sind bei weitem nicht die einzigen Folgen, die man sich zuziehen kann.

Bei der E-Zig ist die möglicherweise etwas ungesunde Wirkung jedoch wirklich sehr überschaubar.
Einfache Rechnung: Wenn ich folgenlos 30 Jahre Rauchen kann, ohne davon sterbenskrank zu werden und die E-Zig mindestens 100x weniger schädlich ist, wie lange kann ich dann die E-Zig konsumieren, ohne sterbenskrank davon zu werden? So alt werd ich nicht. Also hier sollte man die Kirche dann wirklich im Dorf lassen, denk ich...
Ich würde dennoch keinem Nichtraucher raten damit anzufangen, jedoch jedem Raucher, der sein Laster anders nicht losbekommt, dazu raten das einmal auzuprobieren. Ich stehe mit dieser Meinung nicht alleine da. Es gibt einen Ärzteverband, der dasselbe propagiert.


Gruß
seeker
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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von Skeltek » 5. Jun 2016, 02:12

Frank hat geschrieben: Weiters erhöhen Kohlendioxid und Nikotin das Risiko von Gefäßverengungen durch Ablagerungen an den Wänden der Blutgefäße (Arteriosklerose) und damit die Wahrscheinlichkeit einer Thrombose (Blutgerinnsel im Körper).
Kohlendioxid... vielleicht sollte man dann das atmen einstellen, sonst kommt noch was von dem im Körper hergestellten Kohlenmdioxid aus dem Blut in die Lunge...
Frank hat geschrieben: Insgesamt haben chronische RaucherInnen ein fünf bis 20fach höheres Risiko, an Herzleiden zu erkranken.
Ja, in der Regel liegt das genausowenig am Lebensstil und Alkoholkonsum wie die Tatsache dass ich gegen Stempelfarbe allergisch bin.
Immer wenn ich mit einem Stempel auf der Hand aufwache, hab ich ein Mords-Schädelweh.
Egal ob Kaffe, Zigaretten oder Sport - sogar die Werbeindustrie bläut uns immer wieder ein, dass diverse Aktivitäten zu einem Lebensstil gehören.
Lebensstil und Verhalten sind korreliert, das bedeutet aber noch lange nicht, dass eine Aktivität die andere verursacht hat.
Wie man solche Statistiken fälscht lernt man ja schon im ersten Semester...
Frank hat geschrieben: Diese Risiken sind bei Frauen, die die Pille nehmen, noch höher.
Autofahrer die beim fahren telefonieren haben ein erhöhtes Unfallrisiko.
Bei S-Bahnsurfern die nebenher telefonieren ist das Risiko noch höher.
Frank hat geschrieben: Rauchen fördert die Entstehung von Hautunreinheiten und beschleunigt den Alterungsprozess der Haut.
Das tun Sport(schnellerer Metabolismus, erhöhte Zell-Proliferation), Schokolade(Hormonhaushalt, verstopfen der Poren), Sonnenstrahlen(Hautalterung, Austrocknung der Poren) und ein gesunder Lebensstil(schnellerer Metabolismus, erhöhte Talgproduktion) genauso...
Frank hat geschrieben:Weltweit erkranken und sterben an den Folgen des Nikotinkonsums mehr Menschen als durch alle anderen legalen wie illegalen Drogen, inklusive Alkohol, zusammen.
Ja, aber in der Regel sterben die Leute ja auch nicht am Alkohol, sondern an den Schusswaffen oder Messern, die sie sich dann gegenseitig in den Bauch rammen. Bierkrüge sind manchmal auch ganz hilfreich.
Und ja, dass mehr Menschen beim Autofahren verunglücken als an Schusswaffenverletzungen wäre dann ja auch ein gutes Indiz dafür dass Schusswaffen weitaus ungefählicher sind als das Autofahren...

Die meisten Infos und Statistiken über das Thema sind im Auftrag für Geld erstellt worden. Davon haben praktisch alle irgendwelche Interessensvertreter im Hintergrund, die entweder in gutes oder in schlechter Absicht diese Statistiken in Auftrag geben...

Ich stimme Seeker übrigens in den meisten Punkten zu; wobei ich zum Minderheitenschutz auch hinzufügen kann, dass z.B. Tag-Nacht-Rhythmus und ähnliches den Minderheiten aufgezwungen wird. Minderheitenschutz greift nunmal leider nicht bei allen Kategorien. Demokratie ist eben die Durchsetzung der Interessen der Mehrheit gegen die der Minderheit.
Es gibt übrigens immer noch viel schlimmere Misstände in der Gesellschaft, wo sich nicht einmal nennenswert viele dafür interessieren.
Gödel für Dummies:
  • Unentscheidbarkeit - Dieser Satz ist wahr.
  • Unvollständig - Aussage A: Es existiert nur ein Element A.
  • Widersprüchlich - Dieser Satz ist falsch.

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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von Stephen » 5. Jun 2016, 03:00

Skeltek hat geschrieben:[...]wobei ich zum Minderheitenschutz auch hinzufügen kann, dass z.B. Tag-Nacht-Rhythmus und ähnliches den Minderheiten aufgezwungen wird.
Kann ich nur bestätigen - es ist jetzt kurz vor 3 Uhr morgens bei dieser Antwort von mir. Von meiner Seite aus gesehen ist es aber eher kein "Aufzwingen" des Tag-Nacht-Rhythmus, sondern eher Unverständnis der Mitmenschen oder dämliche Ansagen wie: "Dann geh doch mal zum Arzt"... "Trink ne Flasche Schnaps" ... "Nimm Schlaftabletten"...

Bin ja mal gespannt, wohin uns dieses Thema noch führt: Singvögel, Schlafstörungen und Naturschutzgebiete haben wir erledigt :mrgreen:
Die Demokratie beruht auf drei Grundpfeilern: Der Freiheit der Gedanken, der Freiheit der Rede und der Klugheit, beides nicht zu gebrauchen.
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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von Frank » 6. Jun 2016, 10:08

Sind deine Antworten der Uhrzeit geschuldet, oder warum treibst du hier polemischen Relativismus?

Skeltek hat geschrieben: Kohlendioxid... vielleicht sollte man dann das atmen einstellen, sonst kommt noch was von dem im Körper hergestellten Kohlenmdioxid aus dem Blut in die Lunge....
Du erwartest doch nicht im ernst das ich das kommentiere?
Skeltek hat geschrieben: Ja, in der Regel liegt das genausowenig am Lebensstil und Alkoholkonsum wie die Tatsache dass ich gegen Stempelfarbe allergisch bin.
Immer wenn ich mit einem Stempel auf der Hand aufwache, hab ich ein Mords-Schädelweh..
Mit dem Spruch bist du an jedem Stammtisch der Held des Tages....
Skeltek hat geschrieben: Egal ob Kaffe, Zigaretten oder Sport - sogar die Werbeindustrie bläut uns immer wieder ein, dass diverse Aktivitäten zu einem Lebensstil gehören.
Lebensstil und Verhalten sind korreliert, das bedeutet aber noch lange nicht, dass eine Aktivität die andere verursacht hat.
Wie man solche Statistiken fälscht lernt man ja schon im ersten Semester....
Du hast noch "Lügenpresse" vergessen.

Skeltek hat geschrieben: Ja, aber in der Regel sterben die Leute ja auch nicht am Alkohol, sondern an den Schusswaffen oder Messern, die sie sich dann gegenseitig in den Bauch rammen. Bierkrüge sind manchmal auch ganz hilfreich.
Und ja, dass mehr Menschen beim Autofahren verunglücken als an Schusswaffenverletzungen wäre dann ja auch ein gutes Indiz dafür dass Schusswaffen weitaus ungefählicher sind als das Autofahren.......
?????????
Skeltek hat geschrieben: Die meisten Infos und Statistiken über das Thema sind im Auftrag für Geld erstellt worden. Davon haben praktisch alle irgendwelche Interessensvertreter im Hintergrund, die entweder in gutes oder in schlechter Absicht diese Statistiken in Auftrag geben.......
Freimaurer, Skull&Bones,Templer, ..............?


Skeltek hat geschrieben: Ich stimme Seeker übrigens in den meisten Punkten zu; wobei ich zum Minderheitenschutz auch hinzufügen kann, dass z.B. Tag-Nacht-Rhythmus und ähnliches den Minderheiten aufgezwungen wird. Minderheitenschutz greift nunmal leider nicht bei allen Kategorien. Demokratie ist eben die Durchsetzung der Interessen der Mehrheit gegen die der Minderheit.
Es gibt übrigens immer noch viel schlimmere Misstände in der Gesellschaft, wo sich nicht einmal nennenswert viele dafür interessieren.
Hier geht es aber erstmal ums Rauchen.

Klar, weil Krieg ja auch das Selbe ist, ist es völlig egal, ob ein Parlament/die UNO einen Kriegseinsatz genehmigt, oder ob ein paar Funtamentalisten sich in ein Flugzeug setzen und dann in ein Hochhaus fliegen.

Die "Oberfemministinnen " in Deutschland haben dazu passend eine "These"in die Welt gesetzt.
" Es ist völlig egal, ob eine Gesellschaft Frauen dazu nötigt sich nackt auszuziehen(einen Bikini zu tragen), oder sie zwingt eine Burka zu tragen.

Wenn man geistig so weit ist, dann ist alles egal.

Sorry aber dein Relativismus ist so dermassen Deutsch..............
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von Frank » 6. Jun 2016, 11:15

Stephen hat geschrieben:
Skeltek hat geschrieben:[...]wobei ich zum Minderheitenschutz auch hinzufügen kann, dass z.B. Tag-Nacht-Rhythmus und ähnliches den Minderheiten aufgezwungen wird.
Kann ich nur bestätigen - es ist jetzt kurz vor 3 Uhr morgens bei dieser Antwort von mir. Von meiner Seite aus gesehen ist es aber eher kein "Aufzwingen" des Tag-Nacht-Rhythmus, sondern eher Unverständnis der Mitmenschen oder dämliche Ansagen wie: "Dann geh doch mal zum Arzt"... "Trink ne Flasche Schnaps" ... "Nimm Schlaftabletten"...

Bin ja mal gespannt, wohin uns dieses Thema noch führt: Singvögel, Schlafstörungen und Naturschutzgebiete haben wir erledigt :mrgreen:
Das ein biologischer Organismus Ruhephasen lebendswichtig benötigt, streiten noch die mal die Kreationisten ab......

Wenn du Nachts nicht schlafen kannst, dann hat das irgendwelche Gründe. Ob du der Sache auf den Grund gehen willst, ist deine Sache.
Die Ansagen deiner Mitmenschen könnten auch daher rühren, dass sie sich Sorgen um dich machen.
Das nun als dämlich abzutun finde ich nicht gerecht.

Affen (Mensch mit eingeschlossen)sind mit Ausnahme der Nachtaffen immer tagaktiv.

https://de.wikipedia.org/wiki/Affen

Nur weil es (gerade oft bei den Intellektuellen zu finden)in manchen Kreisen schick/in ist, als nachtaktiv zu gelten, ändert das nichts an unserer Grundgenetik.
Mit freundlichen Grüßen

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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von badom » 7. Jun 2016, 18:24

Bin seit der Geburt Nichtraucher! :)
Wer die Zukunft fürchtet verdirbt sich die Gegenwart

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Re: Umfrage: das leidige Thema "Rauchen"

Beitrag von badom » 7. Jun 2016, 18:25

...also ich habe schon mal an einer Zigarette gezogen, aber regelmäßig nie.
Wer die Zukunft fürchtet verdirbt sich die Gegenwart

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