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Szenario "Großer Auslöscher"

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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von gravi » 3. Apr 2014, 19:15

Da bin ich ebenfalls skeptisch! Ein metallischer Körper leitet die Wärme viel bessr als Gestein, was bedeutet, dass er relativ schnell wenigstens oberflächlich flüssig wird, feine Tröpfchen verliert, die sofort mit dem Sauerstoff verbrennen (oxidieren). Er wird nach meiner Vermutung daher schneller verbrennen als ein gleich großer Gesteinsbrocken (der ja schon überwiegend aus hitzebeständigen Oxiden besteht, die schlechte Wärmeleiter sind).

Ab einer bestimmten Größe ist das allerdings völlig Wurscht, wenn solch ein Teil hier einschlägt.

Gruß
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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von Stephen » 5. Apr 2014, 15:17

gravi hat geschrieben:Ab einer bestimmten Größe ist das allerdings völlig Wurscht, wenn solch ein Teil hier einschlägt.
Das ist natürlich richtig!
Aber ich muss meinen verworrenen Text von gestern noch einmal kurz erklären: Ich bin nämlich eigentlich vom Gewicht der beiden unterschiedlichen Brocken ausgegangen, der eine aus Stein, der andere aus Metall - und beide gleich schwer. Letzterer wäre aufgrund seiner höheren Dichte natürlich wesentlich kleiner. Aber da zieht Gravis Argument noch mehr:
gravi hat geschrieben:Da bin ich ebenfalls skeptisch! Ein metallischer Körper leitet die Wärme viel bessr als Gestein, was bedeutet, dass er relativ schnell wenigstens oberflächlich flüssig wird, feine Tröpfchen verliert, die sofort mit dem Sauerstoff verbrennen (oxidieren). Er wird nach meiner Vermutung daher schneller verbrennen als ein gleich großer Gesteinsbrocken (der ja schon überwiegend aus hitzebeständigen Oxiden besteht, die schlechte Wärmeleiter sind).
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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von gravi » 5. Apr 2014, 19:54

Danke! Wenigstens einer versteht mich ;a

Netten Gruß
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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von Stephen » 9. Apr 2014, 14:47

Sorry, ich muss die Sache jetzt mal weiter spinnen - wie im Roman von Hans Dominik ("Ein Stern fiel vom Himmel")

In dem o.g. Roman plumpste ein Brocken in die Antarktis, keine 100 km entfernt von einer deutschen Forschungsstation, die dadurch kurzzeitig außer Gefecht gesetzt wurde. Nach deren Reparatur und Erkundung des Boliden stellte sich heraus, dass dieser große Mengen an Gold und Platin beinhaltete. Nach Ausbeutung des Meteroiten wurden Geldscheine dann wieder durch richtige (Gold-)Münzen ersetzt.

Natürlich reine Fiktion. Oder doch nicht?

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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von positronium » 9. Apr 2014, 15:08

Stephen hat geschrieben:Nach Ausbeutung des Meteroiten wurden Geldscheine dann wieder durch richtige (Gold-)Münzen ersetzt.

Natürlich reine Fiktion. Oder doch nicht?
Wäre Gold dann noch etwas Wert? Ich glaube nicht, frage mich auch heute schon immer, warum Blech so viel kosten kann. Was, wenn die Leute und Zentralbanken einmal darüber nachdenken würden, was Gold tatsächlich Wert ist, und man zu dem Schluss käme, dass 99% des Preises durch Phantasie gebildet wird. Wozu ist denn Gold wirtschaftlich von bedeutendem Nutzen? Was, wenn viele zur Überzeugung kämen, dass Gold doch keine zukunftssichere Anlage ist...

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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von Stephen » 9. Apr 2014, 15:43

Mag sein - aber ich würde lieber ein Goldstück nehmen als ein Blatt bedrucktes Papier/Baumwolle - Banknoten sind letztendlich nur ein Versprechen der Banken, etwas einzulösen... :mrgreen:
Schon seltsam, wie man von Meteoriten auf Banknoten kommt....
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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von Silberkater » 9. Apr 2014, 16:12

Stephen hat geschrieben:Sorry, ich muss die Sache jetzt mal weiter spinnen - wie im Roman von Hans Dominik ("Ein Stern fiel vom Himmel")

In dem o.g. Roman plumpste ein Brocken in die Antarktis, keine 100 km entfernt von einer deutschen Forschungsstation, die dadurch kurzzeitig außer Gefecht gesetzt wurde. Nach deren Reparatur und Erkundung des Boliden stellte sich heraus, dass dieser große Mengen an Gold und Platin beinhaltete. Nach Ausbeutung des Meteroiten wurden Geldscheine dann wieder durch richtige (Gold-)Münzen ersetzt.

Natürlich reine Fiktion. Oder doch nicht?
Buch kenne ich, gut erzählte Geschichte.
Und damals, in den zwanziger Jahren, auch denkbar.
Heute könnte man den Boliden leider nicht mehr vor den anderen geheimhalten und ausbeuten,
auch die alleinige Verwendung zum Nutzen Deutschlands würde man als verwerflich ansehen :roll:
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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von Stephen » 9. Apr 2014, 18:39

Silberkater hat geschrieben:Und damals, in den zwanziger Jahren, auch denkbar.
Das Buch Ist leider erst in den 1930er Jahren erschienen (1932 glaube ich) und somit schon fast extrem auf die Formel "Deutschland über alles" abgestimmt - was ich bei der spannenden Geschichte aber geflissentlich "überlesen" habe...
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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von gravi » 9. Apr 2014, 19:39

Mal kurz zurück zu dem Brocken aus Gold und Platin. Nach meiner Ansicht ist es gar nicht so abwegig, dass derartige Körper dort draußen zu finden sind. Immerhin war in der Urnebelwolke die meiste Materie durch die andauernden Kollisionen glutflüssig, wodurch es dann leicht zu Separationen gekommen sein kann. Natürlich werden dort keine reinen Goldkugeln von 100 km Durchmesser zu finden sein, aber als Kern von Gesteinsbrocken durchaus denkbar.

Ich habe auch noch nie verstanden, weshalb Gold und Platin so fürchterlich kostbar sind, oder gar Diamanten. Der Wert ist rein künstlich gemacht aufgrund der relativen Seltenheit - für die Natur ist es völlig bedeutungslos.
Lediglich in der Technik kommt dem Gold eine gesonderte Stellung zu als besonders gutem elektrischen Leiter und weil es nicht korrodiert. Mein Auto würde ich ja deshalb gern vergolden lassen, aber dazu müsste ich dann leider einen Riesenhaufen von diesem wertlosen, bedruckten Papier haben...

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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von Stephen » 10. Apr 2014, 18:54

gravi hat geschrieben:Mal kurz zurück zu dem Brocken aus Gold und Platin. Nach meiner Ansicht ist es gar nicht so abwegig, dass derartige Körper dort draußen zu finden sind.
Ich schweife jetzt mal kurz vom Thema ab - angenommen, so ein kleiner Brocken kommt wirklich runter, Gold und Platin bis zum Abwinken drin, zerstört aber nichts Wesentliches beim Aufprall.

Irgend eine Nation entdeckt den Einschlag, beutet den innerhalb weniger Tage aus und hat plötzlich tonnenweise Gold und Platin... Nehmen wir mal ein ganz kleines Land (eigentlich das größte von Europa: Dänemark (Grönland gehört dazu). Das wäre eine Art Revolution...

Ich spinne mal weiter: Dänemark holt 100.000 Tonnen Gold aus einen Boliden heraus, der in die Arktis gestürzt ist. Könnte eine total auf Geld bzw. Gold ausgerichtete Gesellschaftsordung wie die unsere wahrscheinlich ganz schön erschüttern ;)

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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von gravi » 10. Apr 2014, 19:25

Glaube ich nicht. Wenn ein Brocken mit dieser Masse runter kommt, egal aus was er dann besteht, ist's erst mal zappenduster.
Die das noch überleben, beginnen dann vermutlich wieder mit Pompfen ausgerüstet und haben als Zahlungsmittel "Kieskies". Die müssten dann auch Treppen "für rauf" erfinden, die eine Sorte ist ja nur "für runter". Welche "Dokumentation" ich damit meine, muss ich wohl nicht verdeutlichen... :wink:

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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von Silberkater » 10. Apr 2014, 19:26

Stephen hat geschrieben:

Ich spinne mal weiter: Dänemark holt 100.000 Tonnen Gold aus einen Boliden heraus, der in die Arktis gestürzt ist. Könnte eine total auf Geld bzw. Gold ausgerichtete Gesellschaftsordung wie die unsere wahrscheinlich ganz schön erschüttern ;)
nicht, wenn sie so pfiffig sind wie die Deutschen bei Dominik:
Der Goldpreis orientiert sich hauptsächlich daran, wie aufwendig die Produktion ist.
Wenn sie es herausposaunen, daß es tonnenweise vom Himmel gefallen ist,
dann wäre das so, als ob sie plötzlich künstliche Diamanten wie Glasperlen herstellen könnten :)

Also: nach und nach Goldmünzen in Umlauf bringen, die sofort z.B. von den Scheichs eingeheimst werden ... aber für die Petrodollars bekommt man wertvolle Rohstoffe, Dänemark könnte auf der ganzen Welt etwa Kupferdraht, Nickelblech, seltene Erden.... einkaufen und horten, und dann allmählich wieder mit den Goldmünzen nachhelfen.

Gold ist auch im Meerwasser enthalten, eine clevere und wenig energieintensive Methode es daraus abzuscheiden (die kein anderer kennt) wäre ebenso profitabel wie wenn es vom Himmel fällt :)
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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von Stephen » 11. Apr 2014, 11:25

gravi hat geschrieben:Glaube ich nicht. Wenn ein Brocken mit dieser Masse runter kommt, egal aus was er dann besteht, ist's erst mal zappenduster.
Vollkommen richtig, ich hatte mich um eine Zehnerstelle vertippt und meinte eigentlich "10.000" Tonnen - die Jahresproduktion von Gold auf der Erde beträgt zurzeit etwa 2250 kg.
Das Gefüge würde also trotzdem vollkommen durcheinander geraten, da der gesamte Goldvorrat auf unserem Planeten ca. 38.000 Tonnen beträgt...
Silberkater hat geschrieben:Der Goldpreis orientiert sich hauptsächlich daran, wie aufwendig die Produktion ist.
Wenn dir das Gold quasi auf einem Präsentierteller angeboten wird, dann dürfte sich das lohnen. In diesem Falle wäre es - wie im o.g. Roman beschrieben - sogar sinnvoll, die Produktionsbetriebe direkt vor Ort zu positionieren und die Goldbarren per Flugzeug abzubefödern....

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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von Skeltek » 11. Apr 2014, 15:15

Die Goldpreise würden völlig zusammenbrechen. Lediglich die Kaufkraft von Goldbesitzern würde sich umverlagern mittelfristig etwas zu ihren Gunsten.
Aber wieso sollte ich jemandem viel für etwas so wertloses wie Gold dann noch verkaufen?
Der Effekt würde vermutlich in der Presse lediglich massiv übertrieben sein.
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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von Stephen » 11. Apr 2014, 15:40

Skeltek hat geschrieben:Die Goldpreise würden völlig zusammenbrechen.
Davon bin ich überzeugt und das war auch meine Überlegung...
Wenn man 25% der Gesamtmenge eines seltenen Metals auf den Markt schmeißen würde, dann verliert das auch mindestens 25% an Wert...
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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von Silberkater » 11. Apr 2014, 19:28

zurück zum thema:
der Dinosaurier-Killer war ja schon ein "großer Auslöscher", aber nicht der größte.
Wir haben Hinweise darauf, daß einst (vor 3.6 milliarden Jahren) ein noch weitaus größerer Brocken aber auch wirklich alles ausgelöscht hat :shock:
Er war 37 km groß und schlug einen Krater von 500 km Durchmesser, dessen Überreste man in Südafrika entdeckt hat
(Chicxulub, der Saurier-Töter, hat nur 150 km Durchmesser)

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1 ... 9/abstract
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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von gravi » 12. Apr 2014, 19:44

Einer war noch größer, was aber schon länger her ist. Der hat unseren Mond geschaffen. Der alte Mann mit dem langen weißen Bart, der irgendwo ganz weit da oben wohnt, möge uns davor bewahren, dass solches sich wiederholt... ;a

Gruß
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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von Stephen » 12. Apr 2014, 20:42

Dieser Einschlag hat das Leben auf der Erde vielleicht erst möglich gemacht - man könnte darüber endlos spekullieren :D

Sicher ist, dass unser Mond extrem dazu beiträgt, dass wir existieren können. Ohne ihn gäbe es Probleme - höchstwahrseinlich....

Aber es ist wie im normalen Leben: manche Dinge sollte man nicht zweimal machen :mrgreen:
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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von Silberkater » 17. Apr 2014, 09:57

vor 14 millionen Jahren, also gar nicht solange her :D
ist in unserer Gegend ein Brocken von
estimated to equal the power generated by 1.8 million atomic bombs
eingeschlagen und hat einen Krater von 24 km Durchmesser hinterlassen: das Nördlinger Ries

http://communications.uwo.ca/media/rele ... arth_.html

auch ich habe mich dort schon umgesehen, aber nichts gefunden, was die Wissenschaft bereichert hätte.

aber andere Leute haben jetzt etwas gefunden, nämlich
Enigmatic tubular features in impact glass....
biological activity played a role in the formation of the tubular textures in the Ries glasses
Also: nicht nur der Große Auslöscher war es, sondern er hat uns auch was brauchbares hinterlassen :)
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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von Silberkater » 23. Apr 2014, 11:37

jeder kann sich mit einer kleinen Spende daran beteiligen, daß wir nicht vom "Großen Auslöscher" überrascht werden :)
https://donatenow.networkforgood.org/B6 ... ion/donate
With your support, the Sentinel telescope will become the world's first privately-funded space mission -- dedicated to exploring the inner solar system and saving the planet...
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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von Stephen » 23. Apr 2014, 11:45

Ich denke mal, dass diese Spende ins "Nirvana" fließen und unsere Erde nicht wirklich retten würde...
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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von Stephen » 27. Jul 2014, 08:45

Hallo zusammen,

gestern kam eine Dokumentation zu diesem Thema: noch 6 Tage abrufbar unter http://www.n24.de/n24/Mediathek/Dokumen ... oiden.html

Kernpunkt: Die Beschaffenheit eines Asteroiden/Kometen ist von extremster Bedeutung, wenn es darum geht, die Gefahr bannen zu wollen...

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Re: Szenario "Großer Auslöscher"

Beitrag von Silberkater » 1. Aug 2014, 10:55

mehrmals in der frühen Erdgeschichte kamen so große Auslöscher auf die Erde herunter, daß dann zwar jedes Mal die Ozeane verdampften, aber tief im Untergrund überlebten unsere "Vorfahren"

http://www.universetoday.com/113597/thi ... ore-113597

wenns mal wieder so harsch zugeht, dann sind alle gegenwärtigen Kriege und Katastrophen vergessen und selbst alle Artefakte, die an die derzeitige Besiedlung des Planeten Erde erinnern, ausgelöscht.

Eine neue Entwicklung aus den heute unter der Tiefsee befindlichen primitiven Lebewesen bis zum heutigen Stand einer Zivilisation könnte sich zwar vollziehen, aber die späteren Erdbewohner hätten nicht viel Zeit, sich vor der aufblähenden Sonne in Sicherheit zu bringen.....
Gruss vom Silberkater

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