Seite 1 von 1

Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 20. Apr 2010, 12:07
von Stephen
Hallo zusammen,

wenn man mich fragen würde, wie viele Frauen ich kenne die ein Hobby haben, würde ich mit: "Eine!" antworten; meine Mutter schlägt sich mit Encaustic (das ist eine Art Malerei) manchmal ganze Nächte um die Ohren. Gut, ich kenne einige Frauen in meinem Alter, die 1 bis 2 Mal pro Woche zum Aerobic- oder Fitness-Kurs gehen. Als Hobby akzeptiere ich das aber eher nicht.

Sollte man mir die Frage stellen, wie viele Männer ich ohne Hobby kenne, würde mir spontan niemand in meinem Bekanntenkreis einfallen: Ob Sport (aktiv oder passiv), Computer, Kochen, Camping, Fotografieren, Heimwerken, Skat, Doppelkopf, Schach oder eben eine Wissenschaft wie z.B. die Astronomie oder Geschichte; fast jeder Mann hat für eine (meistens mehrere) Interessengebiete ein faible.

Kann man dafür alleine die Evolution verantwortlich machen (der Mann geht auf die Jagt, die Frau bereitet das Essen zu)? Oder sind Spieltrieb und Wissensdurst uns Männern wirklich angeboren? Um nicht ungerecht zu werden: Ich kenne selbstverständlich auch die eine oder andere weibliche Wissenschaftlerin. Aber nach Joliot Curie fiel mir etwa 30 Sekunden kein weiterer Name ein, ehe ich mich an Dorothy Crowfoot (Biochemikerin und Nobelpreisträgerin) erinnerte. Und mir ist auch klar, dass Frauen früher der Zugang zu den Wissenschaften verwehrt wurde.

Das alleine würde mich ja noch nicht einmal stören. Aber ich kann die stechenden Blicke meiner besseren Hälfte in meinem Rücken förmlich spüren, wenn ich mich an den PC setze. 'Jetzt spielt der wieder mit seinen Indianern und Rittern (sie meint diverse Browser-Games damit), chattet mit wildfremden Menschen oder surft einfach nur so herum...' So in etwa stelle ich mir ihre Gedankengänge vor :D

Wenn sie schon selber kein Hobby haben, wieso gönnen sie uns den Spaß dann nicht? Ich habe übrigens noch nie eine Damenrunde in einer Kneipe Skat kloppen sehen oder sich über Planeten und Sonnensysteme unterhalten gehört...

Bin sehr auf eure Meinungen gespannt - kann ja nicht nur mir so ergehen, oder?

Gruß
Steffen

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 20. Apr 2010, 13:59
von PeterM
Hallo Steffen,

da hast Du ja ein Thema erwischt. :lol:

Ich denke, dass die meisten Frauen deshalb kein Hobby haben, weil sie auf uns aufpassen müssen. Es bleibt dann keine Zeit mehr.

Na ja, so in wenig ist das ja auch von uns gewollt. Wer wird nicht gern umsorgt? :cool1:

Soweit ich weiß, sind bei uns mindestens zwei Frauen vertreten. SchrödingersCAT hat z.B. eine interessante Homepage, wo Sie eigene Arbeiten veröffentlicht.


Gruß

Peter

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 20. Apr 2010, 15:20
von Stephen
Hallo Peter,

an deiner Antwort - obwohl die sicherlich etwas scherzhaft gemeint war - ist bestimmt etwas Wahres dran; die von mir oben angesprochenen Jäger wurden von den Frauen versorgt/gepflegt, wenn sie nach der Jagt verletzt zurück ins Dorf gekommen sind...

Aber heute ist das doch alles anders. In meinem Haushalt koche zum Beispiel nur ich - meine Freundin kann nämlich höchstens Wasser heiß machen, weil ihr Kosmetik, Schuhe, Klamotten, weiße Zähne und Fitness wesentlich wichtiger sind. Kein Problem für mich - weil das Kochen eines meiner vielen Hobbies ist :D

Achso - der BVB hat es wieder einmal versaut: Platz 3 verpasst und 2 gute Spieler weg vom Fenster.... :lol:

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 20. Apr 2010, 18:45
von gravi
Ich will da jetzt keine tiefgreifende Analyse wagen, kann aber aus meiner Sicht sagen, dass ich nicht zuletzt über die Homepage viele Frauen kenne, die einem oder mehreren Hobbys nachgehen.
Kleines, passendes Beispiel:

http://www.ela-la.de/

Eigentlich hätte ich aber mit meiner Frau beginnen sollen, die eine ganze Menges Hobbys hat, wovon wir auch einige gemeinsam betreiben.

Ich glaube nicht, dass man einen Grund für mangelndes Interesse in der Evolution suchen muss. Zunächst ist sicherlich der Bildungsstand ausschlaggebend. Es gibt nämlich auch so manchen Mann ohne richtiges Hobby!
Dann betrachtet mal davon abgesehen die Aufgaben der heutigen Frauen: Job, Kinder und "nebenbei" noch Haushalt. Wer selber in dieser Tretmühle sitzt weiß was das heißt. Da ist einfach keine Zeit mehr für ein Hobby.

Gruß
gravi

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 22. Apr 2010, 12:20
von Stephen
Hallo,

es ist auf jeden Fall sehr schön, wenn man gemeinsame Hobbies in der Familie hat. Das angesprochene Zeitproblem und gravis These (höhere Bildung = mehr Lust auf ein Hobby) klingt zwar schon irgendwie plausibel, allerdings kann ich das persönlich absolut nicht bestätigen. Ob Verkäuferin, Krankenschwester, Kellnerin, Journalistin, selbständige Geschäftsfrau, Büroangestellte, Tierärztin oder promovierte Ernährungswissenschaftlerin: alle Lebensabschnittsgefährtinnen von mir waren hobbylos - ist auch (leider) auf meine Töchter abgefärbt. Vielleicht deshalb auch mein hoher Verschleiß :D

Habe letztens gelesen, dass der Anteil der Damen im Internet zugenommen hat. Allerdings fast ausschließlich unter Singles und eher auf Kontaktbörsen, Spiele und chatrooms konzentriert.

Gruß
Steffen

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 10. Mai 2010, 22:22
von feyn137
Also ich denke das die meißten frauen keine hobbys haben, weil die keine ausrede brauchen, um am we vor ihrer frau in den keller zu flüchten 8)

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 18. Mai 2010, 20:42
von Maclane
Meiner Meinung und Erfahrung nach haben die Frauen genausoviele Hobbies wie die Männer, nur dass wir diese Dinge eben niemals als Hobby bezeichnen würden.

Da wären z.B:

Shoppen
Mit Freunden treffen
Quatschen
Putzen (unfassbar, aber wirklich wahr)
Gartenarbeit/Blumenpflege
Schwimmen, Radfahren, etc.
Häkeln, Nähen, etc.
Soaps
Kochen (wird aber immer seltener)
usw.

Hab ich Shoppen schon gesagt? :mrgreen:

Ich denke auch, dass Frauen einfach weniger "Freizeit" haben bzw. sich weniger Freizeit nehmen. Oder anders gesagt: Wo wir Männer Arbeit und Freizeit strikt trennen, ist das bei Frauen eher alles ein fließender Übergang. Die können oft selbst nicht erklären, wo Arbeit aufhört und Hobby anfängt. ;)

Ist also alles eine Sache der Wahrnehmung.
Frauen leben halt in einem anderen Universum. Das ist nicht besser und nicht schlechter - nur völlig fremdartig.
Ich wette, wenn uns mal irgendwann Außerirdische besuchen kommen, dann behaupten wir über die das Gleiche. ;)

Gruß
Mac

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 18. Mai 2010, 22:37
von tomS
Maclane hat geschrieben:Frauen leben halt in einem anderen Universum.
Damit wäre das mit dem Branen-Universum auch geklärt

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 19. Mai 2010, 15:17
von Stephen
@MacLane:

Deine Argumentation gefällt mir - könnte wirklich so ähnlich sein :beer:

Abstriche mache ich beim Hobby "Kochen" - für mich ist das wirklich eins, für das schöne Geschlecht allerdings oftmals ein eher notwendiges Muss - jedenfalls in den überwiegend konservativ ausgerichteten Familien.

Shoppen als Hobby - naja, bei etwa 7 Millionen Kaufsüchtigen in der BRD eher schon eine "Nicht-Stoff-gebundene-Sucht", wie es die Fachleute ausdrücken. Fairerweise muss man dann aber eingestehen, dass 8 Stunden pro Tag Internet/Playstation/TV auch schon in diese Kategorie eingeordnet werden müssten.

Vielleicht habe ich mich in meinem Eingangs-posting auch nur darüber geärgert, dass ich vom Rechner weggezerrt worden bin und mir gedacht: Warum kann die (also die Freundin :D ) mich nicht in Frieden lassen und sich mal selber beschäftigen? Egal, ob mit Malen, Zeichnen, Lesen oder meinetwegen auch Shopping. Ich habe sogar schon versucht, meine Aktivitäten auf die Nacht zu verschieben. Geht nicht! Alle Frauen wachen früher oder später auf (einige schon beim Aus-dem-Schlafzimmer-Schleichen, andere durch laute PC-Lüfter oder Öffnen einer Bierflasche, der Rest spürt nach spätestens 20 Minuten, dass das Bett neben ihnen leer ist :D

Gruß
Steffen

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 19. Mai 2010, 15:51
von PeterM
Hallo Steffen,

Dein letzter Absatz war der Hammer. Man ahnt nichts böses und dann kommen solche Sprüche. Mir gefällts.

Da ist unglaublich viel Platz für eine neue Comedy-Reihe.

Ich habe auch schon einen Titel:

"Frau weiß, wo Mann nicht ist."

Gruß

Peter

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 19. Mai 2010, 16:27
von Stephen
@Peter:
Vielleicht habe ich wirklich zu oft "Eine schrecklich nette Familie" gesehen und finde mich stückchenweise in Al Bundy wieder...
Im Gegensatz zu ihm hatte ich zum Glück noch nie so eine arbeitsscheue Frau wie Peggy, habe noch nie Damenschuhe verkauft und auch noch keine Gründung eines "NO-MA'AM"-Clubs vor.... :mrgreen:

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 19. Mai 2010, 18:09
von PeterM
Steckt nicht in jedem von uns ein kleiner Al Bundy??

Wenn ich im Sommer meine faule Phase habe und nur im Garten rumliege, dann kommt irgendwann meine Frau und fragt:

Na, hast Du Dich heute schon bewegt. :-))

Gruß

Peter

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 7. Mär 2020, 09:18
von PierreLittbarski
Ich habe dieses Thema bemerkt. Ich bin überrascht, dass Frauen hier im Thread nicht protestieren. Ich habe normalerweise gesehen, dass die meisten Frauen ein Hobby des Reisens haben, neuen Schmuck haben, Computerspiele spielen und es auch Feinschmecker gibt. Die allgemeine Aussage ist für die meisten Frauen, die ich jemals getroffen habe, nicht angemessen.

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 7. Mär 2020, 11:37
von belgariath
Sehe ich ähnlich.
Subjektive Wahrnehmung kann einen hier in die Irre führen.
Ich denke, eine repräsentative Untersuchung würde ergeben, dass Frauen gleich viel Hobbies haben wie Männer. Aber natürlich andere Hobbies.

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 7. Mär 2020, 13:23
von Skeltek
Der Thread ist 10 Jahre her. Es ist denke ich eine Fehleinschätzung, daß Frauen bei sowas sofort protestieren müssten. Auch kann man Stephens Aussage nicht von seinem Bekanntenkreis auf alle ausweiten.
Meine Freunde beschfäftigen sich unabhängig vom Geschlecht mit allem möglichen. Es ist wohl auch eine Frage der Generation von welcher man spricht. Stephen war auch ja schon ein wenig älter. Das hat denke ich weniger mit dem Geschlecht zu tun als mit dem kulturellen Kontext einer Generation, welcher zusätzlich zur Abweichung einiger persönlicher Mini-Statistiken beiträgt.
Meine beste Freundin sägt, bohrt und schleift ständig irgendwelche Möbel/sonstiges, entwirft Zeug am selbst upgegradeten PC und trinkt zu meinem Leidwesen beim Ausgehen fast nur Bier; und sie ist nun auch schon fast 40. Andere schrauben oder reparieren selbstständig ihre 3D-Drucker, lesen viel oder sind politische interessiert.

Aber ich würde schon behaupten, daß es Tendenzen zu kulturellen Unterschieden gibt. Ich bevorzuge für meinen Bekanntenkreis eben auch Leute, die sich weniger mit Mode, Schmuck und Kosmetik beschäftigen oder den größten Teil der Freizeit mit Erfahrungsaustausch in diesen Bereichen verbringen. Mir sind Menschen nunmal am Liebsten, die sich im normalen Alltagsumgang/Verhalten keinen Unterschied aus dem Geschlecht machen. Vermutlich suche ich mir auch unterbewusst gezielt solche Menschen als Freundschaften aus.

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 12. Mär 2020, 15:34
von Frank
Definiert mal einer Hobby? ........ :wink:

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 30. Apr 2020, 13:09
von nina6
es gibt genauso viele Männer ohne Hobbys wie Frauen und ebenso viele Frauen mit Hobbys wie Männer, es hängt von Ihrer Persönlichkeit ab, ob Sie Hobbys haben oder nicht, nicht von Ihrem Geschlecht!

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 5. Mai 2020, 14:53
von colonelcarillo
nina6 hat geschrieben:
30. Apr 2020, 13:09
es gibt genauso viele Männer ohne Hobbys wie Frauen und ebenso viele Frauen mit Hobbys wie Männer, es hängt von Ihrer Persönlichkeit ab, ob Sie Hobbys haben oder nicht, nicht von Ihrem Geschlecht!
Du sagst es

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 25. Jun 2020, 13:36
von Astrone
dem schließe ich mich auch zu! Es ist einfach eine Typ Sache... Sonst sind die Frauen auch meist zu sehr mit Familie beschäftigt- es hängt halt oft überproportional viel an ihren Schultern auch außerhalb der Arbeitswelt. Da hat man meistens keine Energie mehr für ein Hobby...

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 28. Jun 2020, 03:40
von Skeltek
Denke ein Hobby is auch dazu da, Zerstreuung und Energie zu tanken... und sei es nur im Gras liegen und Wolken zählen. Es ist halt eher die Zeit, die für alles fehlt.
Ich hab in meinem Bekanntenkreis kaum Unterschiede feststellen können... aber das ist wohl eher gefilterte Wahrnehmung. Man lernt halt auch andere Leute kennen, je nachdem was man selbst macht.

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 16. Jul 2020, 15:36
von Raskolnikow
Stephen hat geschrieben:
20. Apr 2010, 12:07
Kann man dafür alleine die Evolution verantwortlich machen (der Mann geht auf die Jagt, die Frau bereitet das Essen zu)? Oder sind Spieltrieb und Wissensdurst uns Männern wirklich angeboren? Um nicht ungerecht zu werden: Ich kenne selbstverständlich auch die eine oder andere weibliche Wissenschaftlerin. Aber nach Joliot Curie fiel mir etwa 30 Sekunden kein weiterer Name ein, ehe ich mich an Dorothy Crowfoot (Biochemikerin und Nobelpreisträgerin) erinnerte. Und mir ist auch klar, dass Frauen früher der Zugang zu den Wissenschaften verwehrt wurde.
Das dürfte eher daran liegen, dass Frauen über Jahrtausende unterdrückt wurden und ihnen der Weg zu z.B. Wissenschaft versperrt wurde und von gleichen Chancen und Möglichkeiten sind wir immer noch sehr weit entfernt. Insofern wäre ich vorsichtig, da eine vermeintliche "biologische" Erklärung zusammen zu dichten.

Sonst wurde schon angesprochen, dass sie weniger Zeit haben, was angesichts der Tatsache, dass Frauen durchschnittlich länger arbeiten als Männer, plausibel klingt. Davon abgesehen habe ich persönlich aber nicht das Gefühl, dass Frauen weniger Hobbys hätten.

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 20. Jul 2020, 10:34
von Frank
Raskolnikow hat geschrieben:
16. Jul 2020, 15:36
Das dürfte eher daran liegen, dass Frauen über Jahrtausende unterdrückt wurden und ihnen der Weg zu z.B. Wissenschaft versperrt wurde und von gleichen Chancen und Möglichkeiten sind wir immer noch sehr weit entfernt. Insofern wäre ich vorsichtig, da eine vermeintliche "biologische" Erklärung zusammen zu dichten.
Ist mir immer mehr ein Rätsel, wo diese bestätigten Aussagen herkommen, was vor tausenden von Jahren denn so alles war?
Vor dem Hintergrund, das schon vor 1000 Jahren Aufzeichnungen Mangelware sind und meist von religiöser Natur waren.
Raskolnikow hat geschrieben:
16. Jul 2020, 15:36
Sonst wurde schon angesprochen, dass sie weniger Zeit haben, was angesichts der Tatsache, dass Frauen durchschnittlich länger arbeiten als Männer,
Wo kann man das denn nachlesen?

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 21. Jul 2020, 14:04
von Raskolnikow
Frank hat geschrieben:
20. Jul 2020, 10:34
Ist mir immer mehr ein Rätsel, wo diese bestätigten Aussagen herkommen, was vor tausenden von Jahren denn so alles war?
Vor dem Hintergrund, das schon vor 1000 Jahren Aufzeichnungen Mangelware sind und meist von religiöser Natur waren.
Ich bitte dich: Natürlich wissen wir sehr viel über die Gesellschaft von vor 1000 Jahren und weit früher, das kannst du doch nicht allen Ernstes anzweifeln wollen?
Wo kann man das denn nachlesen?
Z.B. hier: https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/unbeza ... 09240.html .

Da viele Frauen in Deutschland und der Welt auch einem bezahlten Job nachgehen, summieren sich die Arbeitsstunden auf: Zählt man auch Arbeitsstunden im Haushalt, bei der Pflege und bei gemeinnützigen Aktivitäten, sind Frauen deutlich stärker belastet. Sie arbeiten im Schnitt 55 Stunden pro Woche, Männer 49.

Re: Warum haben (die meisten) Damen keine Hobbies?

Verfasst: 21. Jul 2020, 14:46
von Frank
Raskolnikow hat geschrieben:
21. Jul 2020, 14:04

Ich bitte dich: Natürlich wissen wir sehr viel über die Gesellschaft von vor 1000 Jahren und weit früher, das kannst du doch nicht allen Ernstes anzweifeln wollen?
Es geht mir nicht um die Gesellschaft an sich, sondern um die Unterdrückung der Frau.
Die letzten 150-200 Jahre sind da recht gut erfasst. Danach wird es ganz schnell dünn mit der Datenlage.
Raskolnikow hat geschrieben:
21. Jul 2020, 14:04
Da viele Frauen in Deutschland und der Welt auch einem bezahlten Job nachgehen, summieren sich die Arbeitsstunden auf: Zählt man auch Arbeitsstunden im Haushalt, bei der Pflege und bei gemeinnützigen Aktivitäten, sind Frauen deutlich stärker belastet. Sie arbeiten im Schnitt 55 Stunden pro Woche, Männer
Wie viele Stunden oder Minuten die deutschen Männer pro Tag unbezahlt arbeiten, verrät die Studie leider nicht.
Und bitte nicht die ganze Welt in einen Topf werfen und dann Rückschlüsse auf Deutschland machen. :wink: