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Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

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Re: Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Beitrag von Skeltek » 17. Mai 2020, 21:53

Ja, Starlink sind Vor und Nachteile beide relativ groß. Das Konzept ist aber recht gut, daß sie von selbst abstürzen, wenn man sie nicht pfelgt oder der Treibstoff zu Neige geht.
Ich rege mich eher über den großen Haufen Schrott auf, der für Satelitten-TV und sonstig kommerziel genutzt wird und mit dem Auge nicht sichtbar ist. Stellenweise auch kaum oder nicht bezüglich seiner Umlaufbahn zentral protokolliert oder erfasst wird.
Ich denke Starlink ist zumindest nur vorübergehend falls man es will und lässt zumindest vom Konzept her keinen Müll übrig.

Aber das ist halt so mit dem Kommerzialismus. Bei Starlink haben alle global Internet und was zu sehen, wenn sie hoch gucken. Da stehen die möglicherweise viel wichtigeren Interessen hinten an, da z.B. Astronomie von nur wenigen Leuten verfolgt werden. Wenige Leute wollen etwas wichtiges, das allen nützt, der Rest will halt Highspeed Internet fürs IP-TV zum schlechte Serien gucken.
Es ist aber nicht grundsätzlich etwas schlechtes, vielleicht wird es ein Schritt in die richtige Richtung, irgendwann mal eine mehr Raumsiedelnde Spezies zu werden und ggf kommt auch genug Geld zusammen, um mal endlich mehr Teleskope da hoch zu schicken.
Prinzipiel wäre es ein genialer Schachzug, irgendwann einmal einmal das Konzept auf astronomische Sateliten anzuwenden und einen Schwarm von 60000 Sternbeobachtungs-Sateliten ein paar km höher kreisen zu lassen und die dann als Array zusammenzuschalten.
Es ist doch eigentlich völlig bescheuert, daß das meiste, was da oben kreist kommerziellem Überflussluxus dient, statt der Wissenschaft selbst.
Seit Menschengedenken treiben einige die Wissenschaft voran und ermöglichen Hochtechnologie. Danach wird sie dann eben gebraucht, um die ganzen Ressourcender Welt in Luxusartikel, Bespaßung und Bequemlichkeit umzuleiten.

aber ich will deinen thread hier jetzt nicht auf ein anderes Thema umleiten und damit zweckentfremden.
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Re: Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Beitrag von ralfkannenberg » 17. Mai 2020, 21:58

Skeltek hat geschrieben:
17. Mai 2020, 21:53
Bei Starlink haben alle global Internet
Hallo Skel,

ich wage die These, dass die Starlink-Flotte primär dazu dient, gutes Geld in das Portemonnaie von Elon Musk zu spülen. Es ist für einen Geschäftsmann nicht verboten, das zu tun, ganz gewiss nicht, aber er soll uns nicht vorheucheln, es ginge um hehrere Ziele.

Skeltek hat geschrieben:
17. Mai 2020, 21:53
aber ich will deinen thread hier jetzt nicht auf ein anderes Thema umleiten und damit zweckentfremden.
Kein Problem, es fällt mir nicht schwer, mich in jedem Thread über Elon Musk aufzuregen. Wobei für einmal die Behörden gepennt haben, die das bewilligt haben.


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Re: Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Beitrag von ralfkannenberg » 18. Mai 2020, 14:38

ralfkannenberg hat geschrieben:
17. Mai 2020, 17:48
ich hätte nicht gedacht, dass Europa gleichhell wie Ganymed leuchtet, als ob sie einen "Outburst" gehabt hätte !
Hallo zusammen,

die Europa scheint immer noch im "Outburst-Modus" zu sein - heute hockten die beiden hellsten Monde Ganymed und Io aufeinander und Europa auf der anderen Seite im selben Abstand, trotzdem wirkte Europa gleich hell !


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Beitrag von ralfkannenberg » 19. Mai 2020, 11:10

ralfkannenberg hat geschrieben:
18. Mai 2020, 14:38
heute hockten die beiden hellsten Monde Ganymed und Io aufeinander
Hallo zusammen,

und heute hockten die beiden grössten Monde (Ganymed und Kallisto) aufeinander; die waren aber tatsächlich hell. Vielleicht auch, weil sie ein bisschen weiter weg vom Jupiter waren.

Europa war heute weiter weg vom Jupiter als gestern, aber dennoch schlechter zu sehen, möglicherweise war es aber etwas diesig, obgleich ich eigentlich den Eindruck guter Sichtbedingungen hatte - das kann man an den beiden Steinbocksternen Algiedi und Sadaldabih in der Nähe erkennen, denn die sind bei mässigen Sichtbedingungen nicht sonderlich gut zu erkennen.


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Re: Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Beitrag von ralfkannenberg » 20. Mai 2020, 11:53

ralfkannenberg hat geschrieben:
19. Mai 2020, 11:10
ralfkannenberg hat geschrieben:
18. Mai 2020, 14:38
heute hockten die beiden hellsten Monde Ganymed und Io aufeinander
und heute hockten die beiden grössten Monde (Ganymed und Kallisto) aufeinander; die waren aber tatsächlich hell.
aaarrrggghhhhh ... - und heute nacht um 2 Uhr hockten gleich drei Jupitermonde aufeinander (Io, Europa und Kallisto).


Da habe ich aber noch ganz friedlich geschlafen, zumal es bewölkt war. Um 5 Uhr war die Dämmerung schon fortgeschritten, aber der Jupiter strahlte vom Himmel, so dass ich mal geschaut habe: Ganymed war gut zu sehen, Europa auch, und Io neben Europa Richtung Riesenplanet war ebenfalls erkennbar.

Für Kallisto war die Dämmerung schon zu weit fortgeschritten.

Als ich dann nachgeschaut habe war klar, was los war: Europa, Io und Kallisto hockten um 2 Uhr aufeinander und bis 5 Uhr hatten sich Io und Kallisto bereits wieder von der Europa gelöst und sind zum Riesenplaneten hingewandert. Kallisto stand dabei schon zu nahe beim Jupiter, d.h. den hätte ich mit dem Feldstecher zumindest ohne Stativ ohnehin nicht erkennen können, aber Io stand noch genügend weit vom Riesenplaneten entfernt, um erkannt zu werden.


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Re: Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Beitrag von Skeltek » 20. Mai 2020, 21:32

Ich hatte mich um 5:00 Uhr aus dem Bett gequält, kurz abgewartet und aus dem Fenster gegen Süden geguckt. Leider war es zu bewölkt :-(
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Re: Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Beitrag von ralfkannenberg » 21. Mai 2020, 15:13

Skeltek hat geschrieben:
20. Mai 2020, 21:32
Ich hatte mich um 5:00 Uhr aus dem Bett gequält, kurz abgewartet und aus dem Fenster gegen Süden geguckt. Leider war es zu bewölkt :-(
Hallo Skel,

heite habe ich mich kurz vor 2 Uhr und gegen 4 Uhr aus dem Bett gequält, die Monde haben sich in dieser kurzen Zeit sogar bewegt, aber was ich beobachtet habe war trotz guter Bedingungen ein selten erlebtes Fiasko, über das ich lieber den Mantel der Verschwiegenheit hüllen sollte.

Wie immer habe ich erst hinterher nachgeschaut, was zu sehen war, und tatsählich habe ich Europa so wenig Vertrauen geschenkt, dass ich ihre Beobachtung um 4 Uhr so nahe beim Jupiter für Einbildung hielt - ich habe irgendwie nicht geahnt, dass sie sich mit Ganymed im Gleichtakt zum Jupiter hinbewegt, und dafür habe ich auf der anderen Seite einen Mond "ziemlich sicher" gesehen, der gar nicht da war. Kurz vor 2 Uhr war der sogar wirklich noch da, aber um 4 Uhr hockte Kallisto bereits auf Io drauf und von der Helligkeit kam zweier gleich heller Monde es auch nicht hin.

So im Halbschlaf ist das nichts und ich hätte vielleicht erst einen Eimer kaltes Wasser über meinen Kopf giessen sollen, ehe ich mit der Beobachtung anfange.


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Re: Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Beitrag von ralfkannenberg » 22. Mai 2020, 08:55

ralfkannenberg hat geschrieben:
21. Mai 2020, 15:13
aber was ich beobachtet habe war trotz guter Bedingungen ein selten erlebtes Fiasko, über das ich lieber den Mantel der Verschwiegenheit hüllen sollte.
Wenigstens habe ich heute drei richtig Monde gesehen (Io links, Ganymed doppelt so weit entfernt rechts und Kallisto aufgrund geringeren ihrer Helligkeit einfach zu identifizieren ~1.5 mal weiter entfernt) und heute habe ich mich nicht verleiten lassen, etwas zu sehen was nicht da war.

Europa kann sich ja nicht in Luft aufgelöst haben und Ganymed stand in bestem Europa-Abstand, so dass es naheliegend war, dass sie auf Ganymed draufhockt. - Und ich habe soeben nachgeschaut und: alles wie beobachtet und Europa und Ganymed hockten tatsächlich (wenig überraschend) aufeinander drauf !

Mit diesen 4 Monden ist immer etwas los :)


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Re: Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Beitrag von ralfkannenberg » 24. Mai 2020, 00:06

Heute morgen war nichts zu wollen, aber heute abend klarte es auf. Schon tief stand da die Venus, als ich am Bahnhof auf meinen Bus wartete, und ich dachte mir, schaumer doch mal ein bisschen um die Venus herum und tatsächlich: schräg links oberhalb - der Merkur !!!

Das gibt mir Anlass, mal ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern.

Zwar ist der Merkur nach dem Mars der nächst-kleinere Planet, doch reihen sich noch zwei Monde dazwischen ein, nämlich unser Ganymed, von dem wir in diesem Thread schon viel gelesen haben, sowie der grösste Saturnmond Titan. Beide sind übrigens drei Erdmond-Abstände von ihrem jeweiligen Mutterplaneten entfernt. Und Kallisto ist nur wenige Kilometer kleiner als der Merkur.

Allerdings sind Ganymed und Kallisto Eismonde, während der Merkur ein Gesteinsplanet ist, so dass er mehr Masse.

Wir merken uns als Faustregel: Ganymed grösser als Merkur, Kallisto kleiner als Merkur.

Nun folgt zwar ein Sprung von über 1000 km, aber das nächst grösste bekannte Mitglied unseres Sonnensystems ist der innere Jupitermond Io, und auch hier merken wir uns als Faustregel: Io ist grösser als der Erdmond, Europa etwas kleiner als der Erdmond.

Obgleich Io und Europa doch einiges kleiner als Ganymed und Kallisto sind, ist ihre Masse gar nicht einmal so viel kleiner, denn im Gegensatz zur Wahrnehmung ist neben Io auch die Europa trotz ihres vermuteten Ozeanes ein erdähnlicher Gesteinsmond. Simulationen haben ergeben, dass die beiden innerhalb der "Eisgrenze" des Jupiters entstanden sind.


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Re: Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Beitrag von Skeltek » 24. Mai 2020, 03:26

So, ich geh mal los auf ne Höhe. Mein Tag-Nacht-Rhytmus ist ohnehin kaputt. Zumindest kann ich dann in aller Ruhe die kalte Lzft an den Schläfen spüren und dann ein Feierabend-Radler gefolgt von einem Guten-Morgen-Kaffe trinken :D
Zumindest hab ich da mehr Ruhe als daheim, hier ist zu viel Lärm.
Ggf kann ich dann mal wieder was schreiben. Wie ich sehe hat sich in den wenigen Tagen meiner Halbaktivität einiges getan in den Threads.

Hast du eigentlich auch mal Bilder machen können oder sind die unbrauchbar?
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Re: Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Beitrag von Skeltek » 24. Mai 2020, 06:12

Boah, das war schweinekalt, direkt vor dem Jupiter hing ne Wolke und dann war es eigentlich schon zu hell...
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Re: Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Beitrag von ralfkannenberg » 24. Mai 2020, 12:10

Skeltek hat geschrieben:
24. Mai 2020, 03:26
Hast du eigentlich auch mal Bilder machen können oder sind die unbrauchbar?
Hallo Skel,

am liebsten beobachte ich von freiem Auge. "Notfalls" mit einem Feldstecher. Für mehr oder auch Astrofotographie habe ich keine Zeit und offen gestanden auch nicht so das Interesse.

Und ich denke, hierfür braucht man dann auch ein Stativ und ggf. sogar eine Nachführung.


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Re: Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Beitrag von ralfkannenberg » 24. Mai 2020, 12:27

Skeltek hat geschrieben:
24. Mai 2020, 06:12
Boah, das war schweinekalt, direkt vor dem Jupiter hing ne Wolke und dann war es eigentlich schon zu hell...
Hallo Skel,

wo wohnst Du eigentlich ? Hier ist es eher warm ...

Heute war es wie gestern am Morgen bewölkt, da war ausser den Wolken gar nichts zu sehen.


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Re: Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Beitrag von ralfkannenberg » 24. Mai 2020, 22:33

ralfkannenberg hat geschrieben:
24. Mai 2020, 00:06
Heute morgen war nichts zu wollen, aber heute abend klarte es auf. Schon tief stand da die Venus, als ich am Bahnhof auf meinen Bus wartete, und ich dachte mir, schaumer doch mal ein bisschen um die Venus herum und tatsächlich: schräg links oberhalb - der Merkur !!!
Das gab natürlich Anlass, heute abend erneut nach dem flinken Planeten Ausschau zu halten.

Das war allerdings etwas mühsam, da ich vor der Haustüre keine freie Sicht habe, so dass ich bis fast zum Hofladen hinauf bin. Tief unten die Venus, sehr schön links von ihr die schmale Mondsichel und dazwischen, etwas oberhalb dann tatsächlich der Merkur, der da am unteren Ende einer Wolke festhing, den ich aber ohne meine gestrige Beobachtung, dank der ich recht genau wusste, wo ich Ausschau halten musste, nicht gesehen hätte.


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Re: Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Beitrag von Skeltek » 25. Mai 2020, 01:01

ralfkannenberg hat geschrieben:
24. Mai 2020, 12:27
wo wohnst Du eigentlich ? Hier ist es eher warm ...
Stuttgart. Es gibt sogar einen Sternwarte in der Nähe (auf der Uhlandshöhe), aber die haben derzeit keine Führungen oder ähnliches. Ich war oben auf dem Gelände davor, weil man da eine relativ freie Sicht Richtung Süden hat, auch wenn es ziemlich zieht.
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Re: Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Beitrag von ralfkannenberg » 25. Mai 2020, 10:59

ralfkannenberg hat geschrieben:
20. Mai 2020, 11:53
aaarrrggghhhhh ... - und heute nacht um 2 Uhr hockten gleich drei Jupitermonde aufeinander (Io, Europa und Kallisto).
Es wird immer "besser": heute hocken drei Monde (Io, Europa und Ganymed) nicht nur aufeinander, sondern auch noch auf dem Jupiter drauf !

Somit zog Kallisto heute einsam ihre Runden ...


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Re: Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Beitrag von ralfkannenberg » 25. Mai 2020, 23:01

ralfkannenberg hat geschrieben:
25. Mai 2020, 10:59
Somit zog Kallisto heute einsam ihre Runden ...
Heute war der Tag der beiden fast 5000 km grossen Mitglieder unseres Sonnensystems: am Morgen des zweitgrössten Jupitermondes Kallisto und am Abend des achtgrössten Planeten Merkur.

Beide haben sich wacker gegen die Wolken durchgesetzt und der Abend wurde neben der nun etwas breiteren Mondsichel links oberhalb des Merkur noch mit einem hübschen Venusuntergang garniert.

Ich bin dann wieder zurück in die Wohnung und habe den Feldstecher geholt und dann nochmals bis fast zum Hofladen gegangen und mir dann auch noch den Merkuruntergang reingezogen, ebenfalls vom blossem Auge. Auf dem Rückweg habe ich dann auch noch die beiden Kugelsternhaufen M13 und M5 in der Schlange mitgenommen.


Das war fast schon ein Urlaubsabend, aber ich bin mit der Arbeit noch nicht fertig ...


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Re: Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Beitrag von ralfkannenberg » 26. Mai 2020, 10:37

ralfkannenberg hat geschrieben:
25. Mai 2020, 23:01
aber ich bin mit der Arbeit noch nicht fertig ...
Die war dann aber bis 0:15 Uhr soweit erledigt.

Heute kurz vor 3 Uhr konnte man drei von ihnen sehen, allerdings stand der Jupiter da noch etwas tief; um halb vier dann bequemer und sogar ein vierter Mond war sichtbar.

Das man Io um halb vier Uhr sehen konnte hing allerdings auch damit zusammen, dass er in der knappen Stunde nach aussen gewandert ist und sich vom Lichterkranz des Jupiter gelöst hat.

Die Zuordnung der Monde war diesesmal einfach: Ganymed aufgrund seiner Helligkeit links vom Jupiter, Kallisto zieht nun wieder Richtung Jupiter, aber immer noch weit aussen rechts und der lichtschwächste von ihnen, und Europa ebenfalls rechts stand weiter aussen als Io nach aussen gelangen kann. Zudem steht der Jupiter nach wie vor nicht wirklich hoch, d.h. Io ist nach wie vor im Lichtkranz des Jupiters im aufgestützen Feldsteher (d.h. ohne Stativ) die meiste Zeit ihres Umlaufes nicht sehr gut zu sehen, während die nur geringfügig lichtschwächere Europa fast von Beginn der Saison an gut zu sehen ist.


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Re: Feldstecher genügt: die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Beitrag von ralfkannenberg » 26. Mai 2020, 22:26

ralfkannenberg hat geschrieben:
25. Mai 2020, 23:01
Heute war der Tag der beiden fast 5000 km grossen Mitglieder unseres Sonnensystems: am Morgen des zweitgrössten Jupitermondes Kallisto und am Abend des achtgrössten Planeten Merkur.
Auch heute konnte man die beiden sehen, die arme stand schon sehr tief am Horizont - von gestern und vorgestern wusste ich ja, wo ich schauen muss, und der Merkur musste da gegen zwei grosse Wolken ankämpfen.

Immerhin - während weniger Minuten konnte man die immer breiter werdende Mondsichel links unter Castor und Pollux sowie tief am Horizint die Venus und zwischen ihnen denMerkur freiäugig bewundern, ehe dann die Venus um 22:03 Uhr MESZ hinter einem Hügel verschwand und der Merkur nur wenige Minuten später hinter eine grosse schwarze Wolke zog.

Ohne die Vorarbeit der vergangenen drei Tage wäre mir diese Beobachtung heute allerdings entgangen.


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