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David trifft Goliath

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David trifft Goliath

Beitrag von Frank » 7. Nov 2019, 18:54

Merkur, der kleinste unter den großen Planeten, hält am 11. November 2019 eine Besonderheit für uns bereit: Er wird als kleines schwarzes Scheibchen vor der rund 160-fach größeren Sonnenscheibe vorüberziehen. Lesen Sie hier, worauf es bei der Beobachtung ankommt, und schauen Sie noch einmal gut hin – denn die nächste Gelegenheit ergibt sich erst im Jahr 2032!
https://www.spektrum.de/news/seltenes-s ... ne/1683408

Was für ein wunderschönes Bild. Das fasziniert mich gerade total ;look :sp:
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: David trifft Goliath

Beitrag von ralfkannenberg » 8. Nov 2019, 11:44

Frank hat geschrieben:
7. Nov 2019, 18:54
Merkur, der kleinste unter den großen Planeten, hält am 11. November 2019 eine Besonderheit für uns bereit: Er wird als kleines schwarzes Scheibchen vor der rund 160-fach größeren Sonnenscheibe vorüberziehen.
Hallo Frank,

danke schön, das hätte ich verpasst ! - Ich werde - schönes Wetter vorausgesetzt - in die Urania-Sternwarte gehen.
;th


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: David trifft Goliath

Beitrag von ralfkannenberg » 8. Nov 2019, 14:08

Frank hat geschrieben:
7. Nov 2019, 18:54
;look
Warnung: eine direkte Beobachtung des Merkur-Transits mit optischen Hilfsmitteln (Feldstecher, Fernrohr o.ä.) führt zur Erblindung !


Für Amateure: Beobachtungen der Sonne - und bei einem Merkur-Transit steht der Merkur vor der Sonne - nur per Projektion (indirektes Verfahren), d.h. niemals durch das Gerät hindurchschauen - auch nicht zur Justierung, sondern nur das projizierte Bild auf dem Blatt Papier oder dem Projektionsschirm anschauen.

Profis können ggf. mit starken Filtern solche Beobachtungen tätigen.

Auch in den Vorführungen der Sternwarten werden indirekte Verfahren angewendet !


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: David trifft Goliath

Beitrag von Frank » 8. Nov 2019, 18:46

ralfkannenberg hat geschrieben:
8. Nov 2019, 14:08
Frank hat geschrieben:
7. Nov 2019, 18:54
;look
Warnung: eine direkte Beobachtung des Merkur-Transits mit optischen Hilfsmitteln (Feldstecher, Fernrohr o.ä.) führt zur Erblindung !


Für Amateure: Beobachtungen der Sonne - und bei einem Merkur-Transit steht der Merkur vor der Sonne - nur per Projektion (indirektes Verfahren), d.h. niemals durch das Gerät hindurchschauen - auch nicht zur Justierung, sondern nur das projizierte Bild auf dem Blatt Papier oder dem Projektionsschirm anschauen.

Profis können ggf. mit starken Filtern solche Beobachtungen tätigen.

Auch in den Vorführungen der Sternwarten werden indirekte Verfahren angewendet !


Freundliche Grüsse, Ralf
Steht auch im Text
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: David trifft Goliath

Beitrag von Skeltek » 8. Nov 2019, 20:54

Brillen für Sonnenfinsternis-Beobachtungen werden wohl ungeeignet sein, wegen der Strahlleistung der gesammten Sonnenfläche statt indirekt nur der Korona?
Gödel für Dummies:
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Re: David trifft Goliath

Beitrag von ralfkannenberg » 9. Nov 2019, 22:45

Skeltek hat geschrieben:
8. Nov 2019, 20:54
Brillen für Sonnenfinsternis-Beobachtungen werden wohl ungeeignet sein, wegen der Strahlleistung der gesammten Sonnenfläche statt indirekt nur der Korona?
Hallo Skeltek,

mit einer SoFi-Brille kann man aber den Merkur auf der Sonnenscheibe meines Wissens nicht erkennen. Zudem kann eine SoFi-Brille eine mechanische Verletzung aufweisen. Und welche Frequenzen die durchlassen konnte mir der Besitzer im Optikergeschäft auch nicht sagen. - Man sollte nur 2 maximal 3 Sekunden durch eine soFi-Brille schauen und dann aber aktiv wegschauen (muss man üben !!).

Hasardeur spielte ein Arbeitskollege beim letzten Venustransit - während ich mich (vergeblich) mit dem Feldstecher abmühte, die noch tiefstehende Sonne samt Venus (und Wolken) auf ein Blatt Papier zu projizieren, setzte er sich kurzerhand eine SoFi-Brille auf und schaute dann direkt durch den Feldstecher …

Unser nachfolgender Disput endete dann völlig ergebnislos. Aber egal - er ist erwachsen und es sind seine Augen und nicht meine !


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: David trifft Goliath

Beitrag von Skeltek » 10. Nov 2019, 14:26

Ja, danke für die Erinnerung, sollte man natürlich beachten, dass eine SoFi Brille trotz Unversehrtheit vermutlich gar nicht ausreichend schützt.
Sollte diese durch Kratzer oder ähnlich geringfügig beschädigt sein, kann das echt schädlich sein. Außerdem erkennt man den kleinen dunklen Fleck so vermutlich ohnehin nicht. Direkt hinsehen sollte man ohnehin nicht. Die Projektion mit dem Feldstecher erinnert mich etwas an eine Lochkamera.
Habe die letzte Sonnenfinsternis mit einem gelochten Karton auf eine weiße Wand projeziert, leider war es in dem Gebäude allgemein viel zu hell... aber man hat eindeutig eine Art 'c' erkannt, als es teilverdunkelt war...
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Re: David trifft Goliath

Beitrag von ralfkannenberg » 11. Nov 2019, 09:14

ralfkannenberg hat geschrieben:
9. Nov 2019, 22:45
Hasardeur spielte ein Arbeitskollege beim letzten Venustransit - während ich mich (vergeblich) mit dem Feldstecher abmühte, die noch tiefstehende Sonne samt Venus (und Wolken) auf ein Blatt Papier zu projizieren, setzte er sich kurzerhand eine SoFi-Brille auf und schaute dann direkt durch den Feldstecher …

Unser nachfolgender Disput endete dann völlig ergebnislos. Aber egal - er ist erwachsen und es sind seine Augen und nicht meine !
Ich habe heute nochmals mit ihm gesprochen, er hat aber alles abgestritten und meinte, er sei doch nicht verrückt geworden.

Stand Zürich: Himmel zu mit Wolken

EDIT 10:30: Man kann die Sonne nun sehen, aber wenn es nicht besser wird wird man den Merkur dennoch nicht sehen können. Aber um mir in den Bildschrim zu blenden genügt es schon ...

EDIT 10:35: Jetzt ist die Sonne frei :)

EDIT 12:50: Das hat eine Chance ! Ich fahre in die Sternwarte :g-star:


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: David trifft Goliath

Beitrag von ralfkannenberg » 11. Nov 2019, 15:27

Glück gehabt !!! :g-star: :g-star: :g-star:

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Re: David trifft Goliath

Beitrag von Skeltek » 11. Nov 2019, 23:08

Schade, hab extra HomeOffice gemacht, damit ich kurz in ner Pause zur Sternwarte hetzen kann. Da es aber erst ab 14:30 los gehen sollte und es extrem bewölkt war in Stuttgart, habe ich es dann sein lassen.
Wie wars bei dir?
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Re: David trifft Goliath

Beitrag von ralfkannenberg » 12. Nov 2019, 17:03

Skeltek hat geschrieben:
11. Nov 2019, 23:08
Da es aber erst ab 14:30 los gehen sollte
Hallo Skeltek,

die Sommerzeit ist bereits umgestellt. Es fing also um 13:30 Uhr an, genauer um 13:35:29 Uhr.

Skeltek hat geschrieben:
11. Nov 2019, 23:08
Wie wars bei dir?
Im Gegensatz zu vor 3 Jahren, als der Demonstrator primär ein IT-Fachmann denn ein Astronom war, war nun wirklich einer am Werk, der gut war. Und zwar so richtig gut, sowohl fachlich als auch didaktisch. Hatte ich noch an der Kasse gedröhnt, dass ich nur beobachten möchte und mich der Vortrag nicht interessiert, da ich ihn problemlos selber halten könnte (was vor 3 Jahren auch zutreffend war), so hat mich der Vortragende so gefesselt, dass ich bis zum Schluss seines ausgezeichneten Vortrages geblieben bin, obgleich es während der Blockzeit war, und mit ihm auch noch ein bisschen gefachsimpelt habe.

Den ersten Kontakt hatte er schon auf einer Folie vorbereitet, erst wie es sein sollte, dann in der gespiegelten Fassung, verpasst haben wir ihn aber trotzdem, das war aber nicht wie vor 3 Jahren die Schuld des Demonstrators, der die Spiegelung "vergessen" hatte und auf der falschen Seite suchte, sondern den unruhigen Sichtbedingungen geschuldet. Etwa 20 Sekunden nach dem 1.Kontakt konnte der Demonstrator dann den Merkur als erster von uns (damals war ich noch der erste) erkennen.

Der Vortrag dauerte bis 14:20 Uhr, danach hätte man neu bezahlen müssen. Ich musste aber ohnehin ins Büro zurück. Recht bald danach sind dann auch Wolken aufgezogen und die Show war zu Ende, und am Abend habe ich den Nachhauseweg zu Fuss im strömenden Regen bestritten, was mir aber völlig egal war - ich trug den Merkurtransit in meinem Herzen und das gab mir warm. Zur Wärme trugen sicherlich auch die 5 Pullover bei, die ich angezogen habe.

Kurz: ganz grosse Klasse !! Entgegen den Wetterprognosen war es fast die ganze Zeit klar, auch wenn man ein paar Wolkenfetzen auf dem projizierten Bild vorbeihuschen sehen konnte - der Merkur war völlig wider Erwarten durchgehend sichtbar.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: David trifft Goliath

Beitrag von ralfkannenberg » 12. Nov 2019, 17:14

Vom Büro aus habe ich eine ganz gute Westsicht auf den Uetliberg, da könnte es in Kürze zu zwei anderen Davids reichen, die sich in der Nähe eine Goliaths aufhalten, nämlich die beiden Jupitermonde Europa und Ganymed.

Was zu erwarten ist schaue ich allerdings erst nach der Beobachtung an.

EDIT 17:45 Uhr: ziemlich sicher ist da einer rechts unterhalb bei 2.5 "mm" Abstand, evtl. auch einer bei 4 "mm" Abstand, der aber sehr unsicher. Und der 2 "mm" oberhalb könnte auch Streulicht vom Jupiter sein.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: David trifft Goliath

Beitrag von ralfkannenberg » 12. Nov 2019, 23:35

ralfkannenberg hat geschrieben:
12. Nov 2019, 17:14
Vom Büro aus habe ich eine ganz gute Westsicht auf den Uetliberg, da könnte es in Kürze zu zwei anderen Davids reichen, die sich in der Nähe eine Goliaths aufhalten, nämlich die beiden Jupitermonde Europa und Ganymed.
ralfkannenberg hat geschrieben:
12. Nov 2019, 17:14
EDIT 17:45 Uhr: ziemlich sicher ist da einer rechts unterhalb bei 2.5 "mm" Abstand, evtl. auch einer bei 4 "mm" Abstand, der aber sehr unsicher. Und der 2 "mm" oberhalb könnte auch Streulicht vom Jupiter sein.
Das Beobachtungsfenster betrug nur noch wenige Minuten, ehe der Jupiter samt seiner Monde in den Horizontdunst eingetaucht ist. Vermutlich war es die letzte Beobachtung in diesem Jahr. Erstmals seit längerer Zeit konnte ich wieder einen Mond erkennen, nämlich bei 2.5 "mm" rechts unterhalb, und der war erstaunlich hell, ganz anders als noch vor 2 Tagen, als ich nur ganz kurzfristig Ganymed erahnen konnte.

Nun, der helle "Mond" waren in Wirklichkeit die beiden hellsten Monde Ganymed und Europa, die dicht nebeneinander standen und im Feldstecher nicht zu trennen waren. Schön, dass in der letzten Beobachtung des Jahres die beiden hellsten Protagonisten sich gemeinsam verabschiedet haben.

Der sehr unsichere Mond bei 4 "mm" Abstand war nichts - obgleich die "Beobachtung" besser war als diejenige von Ganymed vorgestern, und der helle Lichtschein links oberhalb des Jupiter könnte ein Brechungseffekt gewesen sein, den ich derzeit eigentlich immer sehe; es könnte auch Io gewesen sein, der sich tatsächlich heute Abend dort befand. So wie sich vorgestern Abend die Europa dort befand. - Kallisto in der 6.Grösse stand zwar günstig, war aber zu schwach, so tief am Horizont gesehen zu werden.


Freundliche Grüsse, Ralf


EDIT 0:32 Uhr: natürlich ist Io etwas heller als Europa, doch kommt der als innerster der vier nicht richtig weg vom Jupiter, so dass er so tief am Horizont im Streulicht um den Jupiter steht.

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